{"id":25829,"date":"2025-12-30T18:21:16","date_gmt":"2025-12-30T17:21:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=25829"},"modified":"2025-12-30T18:21:42","modified_gmt":"2025-12-30T17:21:42","slug":"jesaja-611-3-10-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-611-3-10-11\/","title":{"rendered":"Jesaja 61,1-3.10.11"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Von au\u00dfen angereicht bekommen | 2. Sonntag nach Weihnachten | 04.01.2026 | Jesaja 61,1-3.10.11 | Manfred Mielke<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">ich m\u00f6chte Ihnen die Aktion \u201eH\u00f6henretter\u201c vorstellen. Sie findet j\u00e4hrlich statt vor dem Nikolaustag mit dem Ziel, Kinder in Kliniken und Pflegeeinrichtungen zu beschenken. Speziell als H\u00f6henretter ausgebildete Feuerwehrleute lassen sich an der Fassade einer Kinderklinik abseilen. Dabei stoppen sie in H\u00f6he der Etagen, wo Kinder und Eltern warten. Denen reichen sie durch die ge\u00f6ffneten Fenster Gl\u00fcckw\u00fcnsche und Geschenkt\u00fcten. Die \u00dcberraschung gelingt &#8211; mit gro\u00dfer Verbl\u00fcffung und allseitigem Gl\u00fcck. Zwar gibt es auch Teams, die sich als Comic-Helden kost\u00fcmieren, aber beim Kinderherz-Zentrum in Duisburg waren sie aufw\u00e4ndig verkleidet als ein Engel, ein Rentier und der Nikolaus. Mittlerweile agieren jeweils im November ca 60 solcher H\u00f6henrettungsgruppen und verbreiten eine \u00fcberw\u00e4ltigende Freude. Eine wunderbare und symbolische Aktion.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die zentrale Geste der Aktion ist das Hindurchreichen der Geschenke durch die ge\u00f6ffneten Fenster. Diese Geste behalte ich im Blick, wenn ich unser Geh\u00f6r auf einen Text des Propheten Jesaja lenke. Wir h\u00f6ren: \u201eDer Geist Gottes ist auf mir, denn Gott hat mich gesalbt, um den Elenden eine Freudenbotschaft zu bringen, hat er mich geschickt, um diejenigen zu heilen, die gebrochenen Herzens sind, um die Gefangen zur Freilassung zu rufen und die Gefesselten zur Befreiung, um ein Jahr der Gnade Gottes auszurufen und einen Tag der Rache unseres Gottes, um alle Trauernden zu tr\u00f6sten, um aufzurichten diejenigen, die um Zion trauern, und ihnen einen Turban anstelle des Staubes zu geben, ein \u00d6l der Freude statt der Trauer,\u00a0einen Mantel des Lobes statt eines verzagten Geistes, und sie werden \u201eTerebinthen der Gerechtigkeit\u201c genannt werden, \u201ePflanzung Gottes\u201c, um sich zu verherrlichen. &#8211; Ich freue mich sehr an Gott, es soll jubeln meine Seele \u00fcber meinen Gott, denn er hat mir die Kleider der Rettung angezogen, den Mantel der Gerechtigkeit hat er um mich geh\u00fcllt, wie ein Br\u00e4utigam Gerechtigkeit anzieht\u00a0und die Braut sich schm\u00fcckt mit ihrem Brautschmuck. Denn wie aus der Erde ihr Spross hervorgeht und der Garten das, was sprie\u00dft, hervorgehen l\u00e4sst, so l\u00e4sst der Herr Jahwe Gerechtigkeit sprie\u00dfen und Ruhm vor allen V\u00f6lkern.\u201c (Jesaja 61,1-3.10.11)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir h\u00f6ren eine Botschaft voller Optimismus, mit gro\u00dfer Reichweite und Erfahrenstiefe. Jesaja spricht eine Sprache, die seine Zeitgenossen und auch uns erreicht. Er malt eine Zukunft aus, die wir weiterhin herbeisehnen &#8211; mitsamt einer guten Zeitenwende. Er beginnt mit seiner Beauftragung: \u201eDer Geist Gottes ist auf mir, denn Gott hat mich gesalbt, um den Elenden eine Freudenbotschaft zu bringen.\u201c Jesaja spricht von seiner Begabung mit Heiligem Geist und der dazugeh\u00f6renden Geste der Salbung. Im Wort \u201eBegabung\u201c steckt schon das \u00dcbergeben und Annehmen eines kostbaren Geschenks, oder anders gesagt: Gott hat seine Kompetenzen an diesen Propheten durchgereicht. So fremd uns eine Geistbegabung und eine Salbung auch sein m\u00f6gen, sie sind uns m\u00f6glich durch den aktiven Anteil. Ich mache Platz in meinem Ich f\u00fcr Gott und m\u00f6chte seinen Schutz k\u00f6rperlich sp\u00fcren. Wir nehmen den mutmachenden Spirit Gottes seelisch an und halten unsre freie Stirn bewusst den \u00d6ltropfen hin. Beides sind therapeutische und mutmachende Symbolhandlungen. Wir werden sie nicht versacken oder abtropfen lassen, denn sie bef\u00e4higen uns, \u201eden Elenden die Freudenbotschaft\u201c weiterzusagen. Das kann so spektakul\u00e4r sein, wie die H\u00f6henretter es machen, und so unauff\u00e4llig wie ein Telefonat mit einem bedr\u00fcckten Freund.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesaja ist vom Lebensgef\u00fchl und Weltbild uns sehr nahe und zugleich \u00fcber Jahrhunderte weit entfernt. Er war der Vordenker einer antiken Ideenschmiede, eines thinktanks. Unter seinem Namen haben weitere an den Kapiteln seines Buchs weitergeschrieben. Das war in einer besonderen Zeit. Die Babylonier hatten als Aggressor das kleine Nachbarland Israel \u00fcberfallen, die Infrastruktur verw\u00fcstet und viele Israeliten verschleppt. Als dann die Babylonier von den Persern besiegt wurden, lie\u00df deren K\u00f6nig Kyros alle unterdr\u00fcckten Ethnien frei. Daf\u00fcr feierten ihn die Israeliten wie einen Messias und kehrten mehrheitlich in ihr Land der Verhei\u00dfung zur\u00fcck. Gott schien ihnen wieder gut zu sein, und so packten sie alle mit an. Sie reparierten die Brunnen, bew\u00e4sserten die \u00c4cker, errichteten Wehrd\u00f6rfer und restaurierten den Tempel (dessen sp\u00e4tere Wiederer\u00f6ffnung sie seitdem im Chanukka feiern).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Doch das Gl\u00fcck dauerte nicht lange. Die n\u00e4chsten Aggressoren fielen \u00fcber das Mini-Land her. Die Griechen und R\u00f6mer geb\u00e4rdeten sich zwar liberal, aber dominierten alles rigoros. Das Ergebnis im Gottesvolk war die Abkehr von gro\u00dfen Hoffnungen und ein Versacken alter Glaubensgewi\u00dfheiten. Trotz kleinb\u00fcrgerlichen Wohlstands also eine bleierne Zeit &#8211; mit viel Schwermut.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dagegen tritt Jesaja an und reicht das Programm Gottes an sein Volk durch. So, wie bei einem Kost\u00fcmwechsel das Outfit ausgetauscht wird, verhei\u00dft Gott: \u201eIch werde ihnen einen Turban anstelle des Staubes geben, ein \u00d6l der Freude statt der Trauer,\u00a0einen Mantel des Lobes statt eines verzagten Geistes!\u201c F\u00fcr den unsichtbaren Bereich der Seelsorge verspricht Jesaja: \u201eEr hat mich geschickt, um diejenigen zu heilen, die gebrochenen Herzens sind, um die Gefangenen zur Freilassung zu rufen und die Gefesselten zur Befreiung, um ein Jahr der Gnade Gottes auszurufen und einen Tag der Rache unseres Gottes, um alle Trauernden zu tr\u00f6sten und um aufzurichten diejenigen, die um Zion trauern.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">W\u00e4hrend im sichtbaren Bereich also bunte Turbane und schicke M\u00e4ntel die neue Aufbruchstimmung ank\u00fcndigen, gesunden im unsichtbaren Bereich die ramponierten Seelen. Gebrochene Herzen kommen wieder intakt, Eingekerkerte erleben Begnadigung, Inhaftierte erlernen neue Freiheiten. Daf\u00fcr werden die Zeitr\u00e4ume neu ausgef\u00fcllt. Gott nimmt sich einen Tag, um mit Rache zu tr\u00f6sten und er schenkt Jahre, in denen sich geknickte Seelen aufrichten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das fr\u00f6hliche Stadtbild und das psychische Erwachen verweisen auf die neue Identit\u00e4t. Mit einem Hinweis auf bekannte B\u00e4ume k\u00fcndigt Gott an: \u201eSie werden \u201eTerebinthen der Gerechtigkeit\u201c genannt werden, \u201ePflanzung Gottes\u201c, um sich zu verherrlichen\u201c. Damals, bevor die Babylonier sie \u00fcberfielen, schilderte der damalige Jesaja seine Zeitgenossen eher als Trauerweiden, jetzt aber als aufstrebende Fruchtb\u00e4ume der Gerechtigkeit. Zu dieser Verwandlung k\u00f6nnen wir modern sagen: Feuerwehrleute handeln wie Engel und aus Patienten werden Pioniere in Sachen Lebensmut. Um eine vergleichbare Erneuerung der kollektiven Identit\u00e4t geht es.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Jesaja-Propheten haben Gottes Botschaften wie durch offene Fenster ihren Zeitgenossen angereicht. Oft wurden sie daf\u00fcr schikaniert und au\u00dfenvor gehalten, aber intern kam ihre Hoffnung und Zuversicht an. Durch sie wuchs die Gewissheit auf neue Zeiten. Jahrhunderte sp\u00e4ter trat ein anderer Prophet ihre Nachfolge an, Jesus von Nazareth. Er zitierte die Prophetenworte und \u00fcbernahm sie aus dem Alten Testament ins Neue Testament. Er begriff f\u00fcr sich, was ihm durch das Fenster zwischen den Bibelteilen angereicht wurde. In der Synagoge trat er ans Lesepult und las laut vor: \u00bbDer Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu verk\u00fcndigen das Evangelium den Armen; er hat mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und den Zerschlagenen, dass sie frei und ledig sein sollen, zu verk\u00fcndigen das Gnadenjahr des Herrn.\u00ab Als er dann anf\u00fcgte: \u201eHeute ist dieses Wort der Schrift erf\u00fcllt vor euren Ohren!\u201c fragten sie herablassend: \u201eIst das nicht der Sohn des Schreiners Joseph?\u201c worauf Jesus antwortete: \u201eKein Prophet gilt etwas in seinem Vaterland!\u201c Aber in sein Ich lie\u00df Jesus das meiste einflie\u00dfen, was die Propheten prophezeit hatten. Dennoch &#8211; in seinem Vaterland &#8211; dr\u00e4ngten sie ihn hinaus. Die M\u00e4chtigen lehnten ihn ab wie einen (au\u00dferirdischen) Fassadenkletterer, doch \u201esoviele ihn aber aufnahmen, die wurden Gottes Kinder\u201c.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Heute, da wir die Fenster aufmachen f\u00fcr ein neues Kalenderjahr, bekommen wir vom Propheten Jesaja aus seiner bleiernen Zeit heraus neue Glaubensgewissheiten angereicht. Wir k\u00f6nnen sie in unser Ich und unser Wir einbetten und mit eigenen Worten und Gesten weiterspenden. Damit nachfolgende Generationen trotz der offensichtlichen Verw\u00fcstung ihrer Gegenwart den Spirit einer gottgewollten Zukunft annehmen und weiterreichen k\u00f6nnen. Jeder von uns ist f\u00fcr andere ein Passepartout der Verhei\u00dfungen Gottes. Jesaja bezeugt es uns in seiner Bildsprache: \u201eIch freue mich im Herrn, und meine Seele ist fr\u00f6hlich in meinem Gott; denn er hat mir die Kleider des Heils angezogen und mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet.\u201c\u00a0 F\u00fcr die vor uns liegende Zeit verhei\u00dft der Prophet: \u201eGott der Herr l\u00e4sst Gerechtigkeit aufgehen gleichwie Gew\u00e4chs aus der Erde w\u00e4chst und Same im Garten aufgeht!\u201c Inmitten dieser Bilder beginnen wir ein Neues Jahr. Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Quellen:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EfP-Kommentare zur Perikope<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eNikolaus schwebt vor Kinderklinik\u201c Bericht im WDR; 03.12.2025, 17:47 Uhr<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">als Audio-Einspielung:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eIch freue mich im Herrn\u201c von Hans Werner Scharnowski; Jahreslieder 7; Felsenfest Musikverlag 2003<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Text:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich freue mich im Herrn, ich freue mich im Herrn<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und meine Seele ist fr\u00f6hlich in meinem Gott!<\/p>\n<ol>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Ein neues Lied auf den Lippen, statt Klage ein Freudentanz!<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er zog mich aus der Grube und stellt mich auf die F\u00fc\u00dfe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Schritte haben festen Grund, der Weg ein neues Ziel!<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li style=\"font-weight: 400;\">Den Bettler macht er zum K\u00f6nig, dem Schuldner erl\u00e4sst er die Schuld.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er holt mich aus der Enge und f\u00fchrt mich in die Weite.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Augen sehen neues Land, der Himmel kommt mir nah!<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li style=\"font-weight: 400;\">Er kr\u00f6nt mich mit Gnade, er h\u00e4lt zu mir die Treue.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er tr\u00f6stet mit Barmherzigkeit, er liebt bedingungslos.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Statt Lumpen umh\u00fcllt mich ein sch\u00fctzender Mantel,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">statt Kleider der Trauer trage ich ein Festgewand!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich freue mich im Herrn, ich freue mich im Herrn<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und meine Seele ist fr\u00f6hlich in meinem Gott!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als liturgischer Text:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es ist ein Gesang in der Welt. Horcht doch! Selbst die Sterne lauschen herab.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Gesang singt zum Leben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er nimmt sich Fl\u00fcgel und fliegt bis zum \u00e4u\u00dfersten Ende der Erde.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Da heben die Trostlosen ihr Haupt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Elende werden heimisch.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Waisen tragen k\u00f6nigliche Kronen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und selbst aus verdorrten Blumen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">weckt der Gesang unverwelkliche Bl\u00e4tter.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als die Entwurzelten und wir wurzeln uns ein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als die Verdorrenden und wir treiben das Blatt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als die Saftlosen und wir bringen die Frucht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als die Umherirrenden und uns gr\u00fc\u00dft der Stern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wolfgang Dietrich: \u201eEs ist ein Gesang in der Welt\u201c Verlag am Eschbach, 2000<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">gefunden im Kalender \u201eDer Andere Advent\u201c unter dem 16.12.2025; Andere Zeiten EV; Hamburg<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Manfred Mielke, Pfarrer der EKiR im Ruhestand, geboren 1953, verheiratet, 2 S\u00f6hne. Sozialisation im Ruhrgebiet und in Freikirchen. Studium in Wuppertal und Bonn (auch Soziologie). Mitarbeit beim Christival und DEKT. Partnerschaftsprojekte und -besuche in Ungarn (1988-2011) und Ruanda (2001-2019). Musiker und Arrangeur.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von au\u00dfen angereicht bekommen | 2. Sonntag nach Weihnachten | 04.01.2026 | Jesaja 61,1-3.10.11 | Manfred Mielke Liebe Gemeinde, ich m\u00f6chte Ihnen die Aktion \u201eH\u00f6henretter\u201c vorstellen. Sie findet j\u00e4hrlich statt vor dem Nikolaustag mit dem Ziel, Kinder in Kliniken und Pflegeeinrichtungen zu beschenken. 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