{"id":25838,"date":"2025-12-31T15:38:51","date_gmt":"2025-12-31T14:38:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=25838"},"modified":"2025-12-31T15:38:51","modified_gmt":"2025-12-31T14:38:51","slug":"jesaja-61-1-3-4-9-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-61-1-3-4-9-11\/","title":{"rendered":"Jesaja 61, 1-3.4.9-11"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\"><a name=\"_Toc186831108\"><\/a>Predigt \u00fcber Jes 61, 1-3.4.9-11 | am 4. Januar 2026 | in St. Albani G\u00f6ttingen | Antje Roggenkamp<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDie Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!\u201c (2.Kor. 13,13)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00a0 <strong><em>Der heutige Predigttext steht bei Jesaja im 61. Kapitel: <\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesaja 61, 1-4.9-11: 1 Der Geist Gottes, des Herrn ist \u00fcber mich gekommen, denn der Herr hat mich gesalbt, damit ich den Elenden eine gute Botschaft \u00fcberbringe. Er hat mich geschickt, um die gebrochenen Herzens zu verbinden, den Gefangenen ihre Freiheit zu verk\u00fcnden und um die Gefesselten zu befreien. 2: Er hat mich gesandt, um ein Jahr auszurufen, in dem der Herr sich seinem Volk in Gnade zuwendet und einen Tag anzusagen, an dem Gott mit den Feinden abrechnet, um alle Trauernden zu tr\u00f6sten, 3: um diejenigen aufzurichten, die um Zion trauern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">3b Er wird ihnen einen Turban umlegen, damit sie nicht l\u00e4nger Asche auf den Kopf streuen, und duftendes (Freuden-)\u00d6l, einen Mantel des Lobes statt eines verzagten Geistes. Und sie werden genannt werden\u00a0 \u201eTerebinthen der Gerechtigkeit\u201c, \u201ePflanzung des Herrn\u201c, um ihn zu verherrlichen. 4: Und sie werden die zerst\u00f6rten Ruinen wieder aufbauen, und sie werden die Tr\u00fcmmer, die schon zuvor zerst\u00f6rt worden sind, aufrichten, und sie werden die St\u00e4dte der \u00d6dnis mit Leben erf\u00fcllen, die von Generation zu Generation verw\u00fcstet danieder lagen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">9: Unter den V\u00f6lkern wird ihre Nachkommenschaft bekannt sein und ihre Nachkommen werden sich in der Mitte der V\u00f6lker befinden, damit alle, die sie sehen, erkennen, dass sie das Volk sind, das der Herr gesegnet hat. 10: Ich freue mich sehr an Gott, es soll jubeln meine Seele \u00fcber meinen Herrn, denn er hat mir die Kleider des Heils angezogen und mich in den Mantel der Gerechtigkeit geh\u00fcllt, wie einen Br\u00e4utigam den Kopfschmuck und der Braut das Geschmeide angelegt wird. 11: Denn wie aus der Erde ihr Spross hervorgeht und der Garten das, was sprie\u00dft, hervorgehen l\u00e4sst, so l\u00e4sst der Herr Gerechtigkeit sprie\u00dfen und Ruhm vor allen V\u00f6lkern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Wer hat \u201egute\u201c Vors\u00e4tze? <\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich denke, es gibt kaum jemand unter uns, der nicht an Sylvester dar\u00fcber nachgedacht hat, sein Leben im n\u00e4chsten Jahr zu \u00e4ndern. Welche Vors\u00e4tze haben Sie\/habt Ihr, f\u00fcr das neue Jahr gefasst? Weniger zuckerreiche Schokolade essen, sondern mehr gesunde Wal-N\u00fcsschen zu sich nehmen? Weniger Dosensuppe l\u00f6ffeln, sondern mehr Salat raspeln und mehr frisches Obst sch\u00e4len? Weniger Social Media nutzen, mehr Gespr\u00e4che mit Menschen aus der Nachbarschaft? Endlich einmal nicht sich unterm Weihnachtsbaum mit den Geschwistern, Kindern oder Eltern oder Tanten und Onkels streiten? Endlich einen Hund anschaffen, um nicht l\u00e4nger einsam zu sein? Weniger Aperol Spritz schl\u00fcrfen, daf\u00fcr mehr Fahrrad fahren, gerne auch mit dem E-Bike oder t\u00e4glich zu Fu\u00df im Stadtwald spazieren gehen. Wer wollte das nicht, und dennoch: nur die wenigstens schaffen es &#8211; rein statistisch besehen -, den guten Vors\u00e4tzen \u00fcber den Januar hinaus treu zu bleiben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie sch\u00f6n w\u00e4re es, wenn daher jemand k\u00e4me, dies an unserer Statt \u00fcbern\u00e4hme oder uns zumindest versprechen k\u00f6nnte, dass das n\u00e4chste Jahr ein gutes Jahr wird, eines, in dem sich unsere Vors\u00e4tze und W\u00fcnsche wie von selbst erf\u00fcllen. Ein Jahr des Gn\u00e4dig-Seins sich selbst gegen\u00fcber und ein Tag der Rache gegen\u00fcber kleinen und gr\u00f6\u00dferen \u201eS\u00fcnden\u201c?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Wer spricht hier?<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Br\u00fcche und Spannungen im Jesaja-Buch sind so sichtbar, dass man im 19. Jahrhundert die Auffassung endg\u00fcltig verwarf, dass unser Buch aus einem Guss angefertigt sein k\u00f6nnte. Zwei weitere Personen h\u00e4tten daran gearbeitet, die man mit griechischen Zahlw\u00f6rtern als Deutero- und Tritojesaja kennzeichnete. W\u00e4hrend der Ur-Jesaja das Volk zu Gott wohl gef\u00e4lligerem Verhalten ermahnt, schildert der zweite Jesaja das trauernde Dasein im babylonischen Exil, wohingegen der dritte Jesaja sein Frohlocken \u00fcber die Befreiung und die R\u00fcckkehr nach Jerusalem zum Ausdruck bringt. Dabei finden sich allerdings auch in den einzelnen Teilen selbst widerspr\u00fcchliche Aussagen. So adressiert der Sprecher im vorangehenden 60. Kapitel Frau Zion, um ihr gegen\u00fcber vom Schicksal der herrschenden Nationen zu berichten, die in Zion zu dienenden V\u00f6lkern werden. Weil das Verk\u00fcndete dann aber in unserem Kapitel ganz anders, n\u00e4mlich kampflos, eintritt, orientiert sich das 62. Kapitel wiederum neu, auf die Gerechtigkeit Zions hin. Forscherinnen und Forscher gehen davon aus, dass gerade die Figur des Tritojesaja, der unseren Predigt-Text verfasst haben k\u00f6nnte, von verschiedenen Personen verk\u00f6rpert wurde, die den Text erweiterten, erg\u00e4nzten und fortgeschrieben haben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Und wer wird adressiert? <\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Adressaten des Jesajabuchs wurden urspr\u00fcnglich als kraftlose Terebinthen angeredet, als B\u00e4ume, deren Bl\u00e4tter verwelken und deren Zweige verdorren. So kann man den Eindruck gewinnen, als habe man es mit fr\u00fchzeitig abgestorbenen \u00c4sten zu tun, mit Menschen, die zur Unzeit m\u00fcde geworden sind, die aufgegeben haben und in Resignation verfallen. Als B\u00e4ume werden sie bezeichnet, ja als nutzlose B\u00e4ume (Jes. 1). Und im sechsten Kapitel wird gar gesagt, dass der Stamm von kraft- und nutzlosen B\u00e4ume am besten abzuschlagen sei, damit aus dem Stumpf der Terebinthe neue Triebe sprie\u00dfen k\u00f6nnen. Aber was bedeutet dies f\u00fcr die Adressaten? Stellen sich Ver\u00e4nderungen also nur dann ein, wenn es in einer bestimmten Richtung nicht mehr weiter geht? Oder um es noch einmal auf die Vors\u00e4tze zu beziehen: Erst wenn man in den Abgrund geblickt hat oder wenn es so richtig weh tut, erst dann \u00e4ndert man sein Verhalten. Und dieser Gedanke findet nun auch in unserem Predigttext sein Gegenst\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Denn das Gottesvolk mag wie eine welkende Terebinthe kraftlos geworden sein, gleichwohl kann aus seinem Rest, ihrem Stamm Neues sprie\u00dfen, Gerechteres hervorkommen. Dabei geht es weniger um den Wiederaufbau Jerusalems als darum, die Zuneigung des Herrn f\u00fcr das Gottesvolk wieder zu gewinnen. Die \u201eTerebinthen\u201c sind dabei jetzt die \u201eTerebinthen der Gerechtigkeit\u201c und als solche erfahren die frischen, aus den St\u00fcmpfen sprie\u00dfende Zweiglein neue Pflege. Indem sie um Zion trauern \u2013 und zwar auf ihre Weise, nehmen sie den Wiederaufbau des Gottesvolkes in die Hand. Sie werden zu Vorbildern der Gerechtigkeit, indem sie die Gerechtigkeit Gottes bezeugen. Aber nicht der Wiederaufbau, sondern die von Gott herbeigef\u00fchrte L\u00e4uterung wird fokussiert. Die Trauernden verwandeln sich, als w\u00e4re durch den inneren, auch der \u00e4u\u00dfere Frieden zum Greifen nahe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Und inwiefern betrifft diese fortgeschriebene Erkenntnis dann auch unsere Vors\u00e4tze?<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir sp\u00fcren, dass sich manche Dinge relativ rasch ver\u00e4ndern lassen: auf gesunde Ern\u00e4hrung zu achten oder regelm\u00e4\u00dfig Sport zu treiben, f\u00e4llt uns leichter. Und auch der Streit vom Weihnachtsabend hat sich hoffentlich \u00fcberall wieder gelegt. L\u00e4nger dauert der Verzicht auf eingeschliffene Gewohnheiten, er ist viel schwieriger als gedacht, zumal dann, wenn sich daf\u00fcr unsere Einstellungen \u00e4ndern m\u00fcssen. Die R\u00fccksichtnahme auf Spazierg\u00e4nger, wenn ich mit dem E-Bike durch den Wald brause, das Spazieren gehen mit dem neuen Hund, wenn ich eigentlich keine Lust dazu habe, das Telefonieren mit den eigenen Eltern, wenn Sie einem mal wieder so richtig auf die Nerven fallen. Muss das wirklich sein?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und andererseits: Wie sch\u00f6n w\u00e4re es, wenn pl\u00f6tzlich \u00fcberall auf der Welt die sich bekriegenden Parteien Waffen nieder legten, Vers\u00f6hnung feierten und aufh\u00f6rten, sich mit Verbalinjurien, Drohnen oder Schlimmerem zu bek\u00e4mpfen: \u201eUnd sie werden die zerst\u00f6rten Ruinen wieder aufbauen, und sie werden die Tr\u00fcmmer, die schon zuvor zerst\u00f6rt worden sind, aufrichten, und sie werden die St\u00e4dte der \u00d6dnis mit Leben erf\u00fcllen, die von Generation zu Generation verw\u00fcstet danieder lagen.\u201c (Jes. 61, 4) Nur, warum sollten miteinander streitende oder gar sich bek\u00e4mpfende Parteien dies von sich aus tun? Muss es nicht irgendeinen Anreiz geben, eine mahnende, m\u00e4chtige Gestalt oder auch \u201enur\u201c den gesunden Menschenverstand, der Hass und Zwietracht ein definitives Ende setzt?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Wer aber spricht hier mit welcher Vollmacht? <\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer teilt uns hier die frohe Botschaft mit? Wer ist hier her gekommen, \u201eum die gebrochenen Herzens zu verbinden, den Gefangenen ihre Freiheit zu verk\u00fcnden und um die Gefesselten zu befreien.\u201c (Jes. 61, 3) Wer ist es, der zugleich mit der Botschaft auch deren Folgen mitteilt, dass sich n\u00e4mlich alles \u00e4ndern wird? Liegt hier ein Versprecher, so wie er Trump am letzten Sonntag offensichtlich widerfuhr als er verk\u00fcndete: \u201ePutin wants peace\u201c oder \u201ePutin wants Ukraine to succeed\u201c. Oder rechnet der Sprecher mit einer Macht, die st\u00e4rker ist als wir Menschen sie uns vorstellen k\u00f6nnen, st\u00e4rker als ein zweischneidiges Schwert und vor allem wirksamer als ein politisches Machtwort? Als ich mich auf die heutige Predigt vorbereitete, verk\u00fcndete einmal mehr der gr\u00f6\u00dfte Trump der Welt, dass es ihm gelingen w\u00fcrde, im neuen Jahr Frieden zu schaffen. Und alsbald war da die Menge der ganz und gar irdischen Kommentatoren, die darauf hinwiesen, dass nichts, ja rein gar nichts erreicht worden w\u00e4re. Sollte diese Erkenntnis wirklich\u00a0 alles bleiben?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Warum also dieser Text so kurz nach Weihnachten? <\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Propheten treten mit besonderer Vollmacht auf. Galten sie in fr\u00fcheren Zeiten gar als K\u00f6nigsmacher, so w\u00e4chst heute die Erkenntnis, dass es viele Ans\u00e4tze braucht, um ihre Botschaft auch nur ann\u00e4hernd f\u00fcr unsere chaotische Welt passf\u00f6mig und das hei\u00dft \u201e\u00fcbersetzbar\u201c zu machen. Die Erwartungen, die sich am Ende des Jesajabuchs an den Sprecher richten, sind hoch. Sie entspringen der unstillbaren Hoffnung auf eine Gestalt, die nicht aus der Politik stammt, sondern sich um das Volk Gottes, die Menschen auf Erden, k\u00fcmmert. Diese Gestalt soll keine Stadt wieder aufbauen, keinen Staat gr\u00fcnden oder Feinde bek\u00e4mpfen, sondern denen, die ihr anvertraut sind, innere W\u00e4rme, Kraft und Hoffnung spenden, so wie das Zweiglein aus der neu ergr\u00fcnenden Terebinthe hervorkeimt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Und was das f\u00fcr uns bedeutet? <\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im vierten Kapitel des Lukasevangelium wird der Anfang unseres Predigttextes von dem, dessen Geburt wir an Weihnachten gefeiert haben, aufgenommen und zwar so, dass nicht der Tag der Rache oder des Zorns, sondern die Zusage der Weihnachtsbotschaft auf uns alle erweitert wird. Nachdem Jesus in Nazareth nach seiner Gewohnheit am Sabbat in die Synagoge gekommen war, stand er auf, um im Buch des Propheten Jesaja zu lesen: \u201eDer Geist Gottes, des Herrn ist \u00fcber mich gekommen, denn der Herr hat mich gesalbt, damit ich den Armen das Evangelium \u00fcberbringe. Er hat mich geschickt, um die gebrochenen Herzens zu verbinden, den Gefangenen ihre Freiheit zu verk\u00fcnden und um die Gefesselten zu befreien.\u201c Und er schloss das Buch, in dem er zu reden begann: \u201eHeute ist dieses Wort der Schrift erf\u00fcllt vor euren Ohren.\u201c (Lk 4, 21)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und siehe da: Die gewaltige Aufgabe, die ihm die gelehrten Schreiber des Jesajabuchs zudenken, hat er bereits lange geschultert. Und sp\u00e4testens seit dem Magnificat der Maria erf\u00fcllt er sie mit Leichtigkeit und Freude. Denn sie \u00e4u\u00dfert \u00fcber ihn: \u201eEr hat gro\u00dfe Dinge an mir getan, der da m\u00e4chtig ist und dessen Name heilig ist.\u2002Und seine Barmherzigkeit w\u00e4hret f\u00fcr und f\u00fcr bei denen, die ihn f\u00fcrchten.\u2002Er \u00fcbt Gewalt mit seinem Arm und zerstreut, die hoff\u00e4rtig sind in ihres Herzens Sinn.\u2002Er st\u00f6\u00dft die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen.\u2002Die Hungrigen f\u00fcllt er mit G\u00fctern und l\u00e4sst die Reichen leer ausgehen.\u2002Er gedenkt der Barmherzigkeit und hilft seinem Diener Israel auf, wie er geredet hat zu unsern V\u00e4tern, Abraham und seinen Nachkommen in Ewigkeit.\u201c\u2002(Lk 1, 49-55) Und so k\u00f6nnen auch wir einstimmen in Marias Lobgesang: Ich freue mich im HERRN und meine Seele ist fr\u00f6hlich! F\u00fcr Jesus als das Licht der Welt gilt dann aber noch etwas ganz Anderes: Er ist die Rose, die aus der Wurzel Jesse entsprungen ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00a0Und der Friede Gottes, welcher h\u00f6her ist als all unsere Vernunft, bewahre unsere Herzen in Christus Jesus, Amen<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>M\u00f6gliche Lieder<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG\u00a0 56, 1-3.5 Weil Gott in tiefster Nacht erschienen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 543, 1-3.10 Es ist f\u00fcr uns eine Zeit angekommen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Predigt<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 31 Es ist ein Ros entsprungen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 66, 1-5 Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 35 Nun singet und seid froh<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt \u00fcber Jes 61, 1-3.4.9-11 | am 4. 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