{"id":25886,"date":"2026-01-21T10:23:13","date_gmt":"2026-01-21T09:23:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=25886"},"modified":"2026-01-21T08:29:12","modified_gmt":"2026-01-21T07:29:12","slug":"apostelgeschichte-1021-35","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/apostelgeschichte-1021-35\/","title":{"rendered":"Apostelgeschichte 10,21-35"},"content":{"rendered":"<h3>3. Sonntag nach Epiphanias | 25.1. 2026 | Apg. 10,21-35 | Stephan Lorenz |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Tr\u00e4ume haben uns Menschen immer schon fasziniert. Hippokrates (450-370v.Chr) zeichnete die Tr\u00e4ume seiner Patienten auf, denn der Traum g\u00e4be Auskunft \u00fcber k\u00f6rperliche M\u00e4ngel. Im Asklepioskult wurden Menschen durch von Apoll geschickten Traumbildern geheilt. F\u00fcr Freud ist der Traum der \u201aK\u00f6nigsweg\u2018 ins Unbewusste. Heute versucht man im Schlaflabor dem Traum wissenschaftlich auf die Spur zu kommen. Es gibt unz\u00e4hlige popul\u00e4re Schriften, die Deutungen von Traumbildern anbieten. Auch in unserer j\u00fcdisch-christlichen Religion spielen Tr\u00e4ume eine gro\u00dfe Rolle. Die Tr\u00e4ume Pharaos, von Josef gedeutet, seien hier genannt. Auch Petrus hat ein Traumbild. Er \u201asieht\u2018 viele vierf\u00fc\u00dfige, kriechende Tiere und h\u00f6rt eine Stimme sagen: <em>Schlachte und iss! <\/em>Seine fast schon entr\u00fcstete Antwort: <em>Ich habe niemals Speise gegessen, die unrein oder trehf (nicht kosher) war<\/em>! Petrus ist verwirrt. Wie die Traumvision verstehen? Da bekommt er Besuch von ein paar Leuten, Gesandten eines r\u00f6mischen Offiziers. In dieser Begegnung wird ihm sein Traum klar.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Petrus geht zu den M\u00e4nnern und sagt: \u201eSiehe ich bin der, den ihr sucht. Aus welchem Grund seid ihr gekommen?\u201c Sie sagen: \u201eKornelius, ein Hauptmann, ein gerechter und gottesf\u00fcrchtiger Mann mit gutem Ruf beim ganzen Volk der Juden, hat von einem heiligen Engel Weisung erhalten, dich in sein Haus zu holen und zu h\u00f6ren, was du zu sagen hast.\u201c Er bittet sie hinein und nimmt sie als G\u00e4ste auf. Am n\u00e4chsten Tag steht er auf, geht mit ihnen fort, einige der Br\u00fcder aus Joppe begleiten ihm. Als er in C\u00e4sarea ankommt, hat Kornelius seine Verwandten und engsten Freunde zusammengerufen, er erwartet sie. Als Petrus hereinkommt, geht Kornelius ihm entgegen, f\u00e4llt ihm zu F\u00fc\u00dfen und betet ihn an. Petrus richtet ihn auf und sagt: \u201eSteh auf, auch ich selbst bin ein Mensch.\u201c Und w\u00e4hrend er sich mit ihm unterh\u00e4lt, geht er hinein und findet viele, die zusammengekommen sind. Er spricht zu ihnen: \u201eIhr wisst, wie unerlaubt es f\u00fcr einen j\u00fcdischen Mann ist, sich einem Fremden eng anzuschlie\u00dfen oder zu ihm zu kommen; mir aber hat Gott gezeigt, keinen Menschen profan oder unrein zu nennen, weshalb ich auch ohne Widerspruch gekommen bin, als nach mir geschickt wurde. Ich frage nun: Aus welchem Grund habt ihr mich kommen lassen? Kornelius spricht: \u201eVor vier Tagen war ich zu dieser, der neunten Stunde beim Gebet in meinem Haus; und siehe, ein Mann trat vor mich in leuchtendem Gewand und sagt: \u201eKornelius, dein Gebet ist erh\u00f6rt und deiner Almosen ist gedacht worden vor Gott. Schicke nach Joppe und lass Simon herrufen, der Petrus genannt wird; dieser ist zu Gast im Hause Simons, eines Gerbers, am Meer. Da habe ich sofort zu dir geschickt, und du hast gut daran getan, zu kommen. Nun sind wir also alle hier, vor Gott, um alles zu h\u00f6ren, was dir vom Herrn aufgetragen ist. Petrus \u00f6ffnet den Mund und sagt: In Wahrheit begreife ich, dass Gott nicht die Person ansieht, sondern in jedem Volk ist ihm angenehm, wer ihn f\u00fcrchtet und Gerechtigkeit \u00fcbt.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Geschichte erz\u00e4hlt, dass noch w\u00e4hrend Petrus von Jesus erz\u00e4hlt eine zweites Pfingstwunder passiert. Der Heilige Geist kommt \u00fcber alle. Die anwesenden Gojim (Nichtjuden) werden getauft. Zur\u00fcck in Jerusalem muss sich Petrus deswegen rechtfertigen. Am Ende jedoch hei\u00dft es: <em>Wenn nun Gott ihnen (den Gojim) dieselbe Gabe schenkt, die er uns gibt, nachdem wir unser Vertrauen auf den Herrn Jeshua, den Messias, gesetzt haben, wer bin ich, mich Gott in den Weg zu stellen? Als sie seine Erz\u00e4hlung h\u00f6ren, geben sie nach und fangen an, Gott zu loben. Das bedeutet, dass Gott auch Gojim bef\u00e4higt, Teshuwa<a href=\"applewebdata:\/\/39A912C3-F39E-4D14-A377-6E160736AA2C#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><strong>[1]<\/strong><\/a> (Umkehr, Bu\u00dfe) zu tun und das Leben zu haben. <\/em><em>(11,17.18)<a href=\"applewebdata:\/\/39A912C3-F39E-4D14-A377-6E160736AA2C#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><strong>[2]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer geh\u00f6rt dazu? Wer nicht? Woran macht sich das fest?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Anfangs steht das f\u00fcr Petrus fest: j\u00fcdische Menschen! <em>\u201eDann befahl er uns, dem j\u00fcdischen Volk zu verk\u00fcnden und zu bezeugen, dass dieser Mann von Gott gesalbt wurde, zu richten die Lebendigen und die Toten.\u201c<\/em> (10,42) So ist auch seine Aussage zu verstehen <em>\u201eIhr wisst, wie unerlaubt es f\u00fcr einen j\u00fcdischen Mann ist, sich einem Fremden eng anzuschlie\u00dfen oder zu ihm zu kommen\u2026\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber es gibt H\u00f6rer wie Kornelius, ein \u03c6\u03bf\u03b2\u03bf\u03cd\u03bc\u03b5\u03bd\u03bf\u03c2 \u03c4\u1f78\u03bd \u03b8\u03b5\u03cc\u03bd, ein Gottesf\u00fcrchtiger, der die j\u00fcdische Lebensweise \u00fcbernimmt und am j\u00fcdischen Leben, wie dem Shabbat, teilnimmt. Der Monotheismus und die hochstehende j\u00fcdische Ethik machen den j\u00fcdischen Glauben f\u00fcr ihn attraktiv. Aber Leute wie er stehen in der Synagoge gleichsam in der \u201azweiten Reihe\u2018 als mehr oder weniger gern gesehene Sympathisanten, deren Geld und Verbindung in die heidnische Gesellschaft und Administration hilfreich sein konnten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Traumvision des Petrus ver\u00e4ndert die Geschichte: \u201e<em>mir aber hat Gott gezeigt, keinen Menschen profan oder unrein zu nennen, weshalb ich auch ohne Widerspruch gekommen bin, als nach mir geschickt wurde.\u201c <\/em>So entwickelt sich \u2013 nicht ohne Konflikte \u2013 eine Gruppe in und neben der Synagoge, in der Menschen wie Kornelius nicht mehr in der zweiten Reihe stehen. Eine Gruppe mit hybriden Identit\u00e4ten, in der ein Jude j\u00fcdisch bleiben kann und ein \u201aHeide\u2018 ganz dazugeh\u00f6rt, ohne sich beschneiden zu m\u00fcssen. Denn, hier weht ein anderer Geist. Ein grenz\u00fcberschreitender, neuer, Juden und Gojim integrierender Geist. <em>\u201eHier gibt es nicht Jude oder Grieche, hier gibt es nicht<\/em><em> versklavt oder frei, hier gibt es nicht m\u00e4nnlich und weiblich\u2026\u201c <\/em>(Gal 3,28), erinnert Paulus die Christen in Galatien. Und den Korinther schreibt er ins Stammbuch: <em>Wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getr\u00e4nkt.<\/em> (1.Kor. 12,13) So kommen Menschen wie Kornelius in die Gruppe der Juden, die in Jesus ihren Messias gefunden haben, als Gleichberechtigte zu Israels Gott. Was diese neue Gruppe gr\u00fcndet, spricht Petrus aus:<em> In Wahrheit begreife ich, dass Gott nicht die Person ansieht, sondern in jedem Volk ist ihm angenehm, wer ihn f\u00fcrchtet und Gerechtigkeit \u00fcbt.<\/em> Paulus erkl\u00e4rt es der r\u00f6mischen Gemeinde gegen\u00fcber so: <em>Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. <\/em>(R\u00f6m 8,14)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Tr\u00e4ume, Visionen haben f\u00fcr unsere Identit\u00e4t, unser Verstehen und Handeln eine enorme Bedeutung<em>. <\/em><em>I have a dream that my four little children will one day live in a nation where they will not be judged by the color of their skin but by the content of their character \u2026 I have a dream<\/em> ruft Martin Luther King 1963 beim Marsch auf Washington f\u00fcr Arbeit und Freiheit etwa 250000 Menschen zu. Als ich 20 Jahre nach seiner Rede im Anschluss an mein Vikariat f\u00fcr eine Zeit lang als Stipendiat des lutherischen Weltbundes in Atlanta lebte, gab es genau zwei Gemeinden, eine reformierte und eine lutherische, in denen schwarze und wei\u00dfe Menschen zusammenkamen, um Gottesdienste zu feiern und gemeinsam lebten. Ist Martin Luther Kings\u2019 Traum ausgetr\u00e4umt?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im August 2015, mitten in der Fl\u00fcchtlingskrise sagt Bundeskanzlerin<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Merkel: <em>Ich sage ganz einfach: Deutschland ist ein starkes Land. Das Motiv, mit dem wir an diese Dinge herangehen, muss sein: Wir haben so vieles geschafft \u2013 wir schaffen das! Wir schaffen das, und dort, wo uns etwas im Wege steht, muss es \u00fcberwunden werden, muss daran gearbeitet werden.<\/em> Die Traumvision einer Willkommenskultur, f\u00fcr die sie heute viel Kritik einstecken muss, obwohl der BDA-Pr\u00e4sident Ingo Kramer 2018 feststellte: \u00dcberraschend schnell h\u00e4tten viele Fl\u00fcchtlinge (ca. 400.000) in Deutschland einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz erhalten. Die meisten jungen Migranten k\u00f6nnten nach einem Jahr Unterricht so gut Deutsch, dass sie dem Berufsschulunterricht folgen k\u00f6nnten, und die gro\u00dfe Mehrheit der erwerbst\u00e4tigen Fl\u00fcchtlinge arbeite in sozialversicherungspflichtiger Besch\u00e4ftigung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Wind hat sich gedreht. Heute weht ein anderer Geist durch unsere Gesellschaften. Fake News, Verschw\u00f6rungsvisionen, die ein diffuses Gef\u00fchl der Angst und Fremdartigkeit bedienen, beherrschen den Diskurs. Der Kanzler phantasiert von einem Problem mit dem Stadtbild, um absurde Reinheitsphantasien zu bedienen: &#8222;Ich sehe zum Teil in den Innenst\u00e4dten, in denen ich mich bewege, nur noch vereinzelt Deutsche. Das kann nicht Ziel unserer Politik sein.&#8220; (J\u00f6rg Meuthen, AfD) \u201eUnd deswegen \u2013 so Merz weiter \u2013 ist der Bundesinnenminister ja auch dabei, jetzt in sehr gro\u00dfem Umfang auch R\u00fcckf\u00fchrungen zu erm\u00f6glichen und durchzuf\u00fchren.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es gibt solche und solche Tr\u00e4ume und Visionen f\u00fcr unsere Gesellschaft, unsere Kirchen, uns selbst. Es liegt an uns, welchen Geist wir wehen lassen:<em> In Wahrheit begreife ich, dass Gott nicht die Person ansieht, sondern in jedem Volk ist ihm angenehm, wer ihn f\u00fcrchtet und Gerechtigkeit \u00fcbt.<\/em> Ehrfurcht vor Gottes Sch\u00f6pfung und Gerechtigkeit \u00fcben, das k\u00f6nnte doch eine Maxime unseres Verstehens und Handelns in unseren Gemeinden und unserem gesellschaftlichen Umfeld sein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Und<\/em> <em>Gottes Heiliger Geist befestige diese Worte in euren Herzen, damit ihr das nicht nur h\u00f6rt, sondern auch im Alltag erfahrt, auf dass euer Glaube zunehme und ihr selig werdet, durch Jesum Christum unseren Herrn. Amen<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Confiteor: <\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Gott neige deine Ohren und erh\u00f6re uns \u2026<\/em> so lesen wir im Psalm des heutigen 3. Sonntages nach dem Epiphaniasfest. Wer von uns hat nicht schon so gebetet? Und oft ist es so gewesen, dass wir den Eindruck hatten: Gott schweigt zu unserem Bitten, Flehen, Klagen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Unser Gottesdienst soll uns helfen, nicht nachzulassen im Bitten und Vertrauen auf Gott. Nicht alle unsere W\u00fcnsche erf\u00fcllt Gott, aber alle seine Verhei\u00dfungen, ermuntert uns Bonhoeffer. So bitten wir: <em>Erbarm dich unser, Gott, nimm alles hin, was uns beschwert und unser Leben so unertr\u00e4glich macht. Lass uns diesen Gottesdienst mit einem unbeschwerten und fr\u00f6hlichen Herzen feiern durch Christum, unseren Herrn. Amen. <\/em>Gottes Antwort auf unser Beten ist<strong><em>: <\/em><\/strong><em>Gott erbarmt sich, ist in Christus selbst Menschen geworden und lebte ein Leben wie wir, bis zum Tod am Kreuz. Wer von seinem Geist bewegt wird, ist Gottes Kind. Wer diesem Gott vertrauen kann, wird auch selig werden. Das verleihe Gott uns allen. Amen.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Kollektengebet <\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott, tr\u00f6ste uns in unseren Fragen und Sorgen, sei uns gn\u00e4dig und h\u00f6re unser Gebet: Du rufst alle Menschen in Deine Gemeinschaft Du willst, dass allen Menschen geholfen wird, wir bitten Dich. Gib, dass Dein Wort \u00fcberall geh\u00f6rt wird, dass alle Deine gute, freimachende, Lebensraum schaffende Botschaft h\u00f6ren k\u00f6nnen und so alle Menschen Dir am Ende danken k\u00f6nnen. Das bitten wir durch Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geist uns Kraft gibt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>F\u00fcrbitte <\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">P: Gott, du bist Licht und Leben. Bringst Hoffnung und Frieden. H\u00f6re uns.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">A: Gott, in vielen L\u00e4ndern leiden die Menschen, suchen Schutz vor Drohnen, Artilleriegranaten, frieren im Dunkeln, hungern und trauern um ihre Toten. Du bringst Leben, st\u00e4rke uns, damit auch wir heilen und tr\u00f6sten, wo wir es k\u00f6nnen. H\u00f6re uns. Wir rufen: Kyrie eleison<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">B: Gott der Armen, in der K\u00e4lte leiden die Schwachen, frieren ohne Obdach, suchen nach Essbaren, verlieren die Hoffnung. Du bringst Leben, st\u00e4rke uns, damit auch wir helfen und ermutigen, wo wir es k\u00f6nnen. H\u00f6re uns. Wir rufen: Kyrie eleison<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">C:\u00a0 Gott des Friedens, \u00fcberall hoffen Menschen auf deine Gnade, leben mit den Wunden der Vergangenheit, reichen die H\u00e4nde zur Vers\u00f6hnung, bauen Br\u00fccken. Du bringst Leben, st\u00e4rke uns, damit auch wir die H\u00e4nde reichen und Br\u00fccken bauen, wo wir es k\u00f6nnen. H\u00f6re uns. Wir rufen: Kyrie eleison<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">P: Gott, verwandle uns. Dein Geist mache uns zu Menschen des Friedens durch Jesus Christus. Er ist das Licht in unserer Dunkelheit und unsere Hoffnung \u2013 heute und alle Tage. Amen. Laudate omnes gentes<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vater unser<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lieder:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">293 Lobt Gott den Herrn ihr Heiden all<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">70 Wie sch\u00f6n leuchtet der Morgenstern<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">67 Herr Christ der einig Gotts Sohn<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">73 Auf Seele, auf und s\u00e4ume nicht<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">71 O K\u00f6nig der Ehre<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">68 Lieber Herr Jesu Christ<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/39A912C3-F39E-4D14-A377-6E160736AA2C#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Das Prinzip der Teschuwa finden wir beim Propheten Jechezkel: Der S\u00fcnder aber, der abl\u00e4sst von allen seinen S\u00fcnden, die er beging, und alle meine Satzungen beachtet und tut, was gerecht und richtig ist, der lebt und stirbt nicht (18, 21-23). J\u00fcdische Allgemeine vom 18.12. 2012<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/39A912C3-F39E-4D14-A377-6E160736AA2C#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> \u00dcbersetzung Das j\u00fcdische Neue Testament, David H. Stern<\/p>\n<hr \/>\n<p>Stephan Lorenz<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>3. Sonntag nach Epiphanias | 25.1. 2026 | Apg. 10,21-35 | Stephan Lorenz | Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen. Tr\u00e4ume haben uns Menschen immer schon fasziniert. Hippokrates (450-370v.Chr) zeichnete die Tr\u00e4ume seiner Patienten auf, denn der Traum g\u00e4be Auskunft \u00fcber [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":25884,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[40,665,1,727,157,853,114,737,349,3,109,615],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-25886","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-apostelgeschichte","category-3-so-n-epiphanias","category-aktuelle","category-archiv","category-beitragende","category-bibel","category-deut","category-kapitel-10-chapter-10-apostelgeschichte","category-kasus","category-nt","category-predigten","category-stephan-lorenz"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25886","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25886"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25886\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25887,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25886\/revisions\/25887"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/25884"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25886"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25886"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25886"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=25886"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=25886"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=25886"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=25886"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}