{"id":25890,"date":"2026-01-21T10:26:11","date_gmt":"2026-01-21T09:26:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=25890"},"modified":"2026-01-21T08:47:14","modified_gmt":"2026-01-21T07:47:14","slug":"apostelgeschichte-1021-35-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/apostelgeschichte-1021-35-2\/","title":{"rendered":"Apostelgeschichte 10,21-35"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Gottes Liebe \u00fcberwindet alle Grenzen | 3.S.n.Ep. | 25.01.2026 | Apg 10,21-35 | Peter Schuchardt |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">(Vorbemerkung: Ich schlage vor, den Predigttext (kursiv) von einem 2. Leser\/ einer 2. Leserin lesen zu lassen)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Predigt<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes, und die Gemeinschaft des Hl. Geistes sei mit euch allen! Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Schwestern und Br\u00fcder,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">das Christentum ist die gr\u00f6\u00dfte Religionsgemeinschaft auf der Erde. Fast 2,7 Milliarden Menschen bekennen sich zum christlichen Glauben.<a href=\"applewebdata:\/\/7C1AE450-5B97-436B-96DE-BCE4CB9999F4#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Und das wirklich auf der ganzen Welt, auf allen Erdteilen, in allen L\u00e4ndern. Es gibt Regionen, in denen war das Christentum jahrhundertelang die pr\u00e4gende Kraft in Kultur und Gesellschaft, etwa bei uns in Europa. Manchmal kann man ja zurzeit den Eindruck kriegen, wir sind nur noch eine verschwindende Minderheit in unserem Land. Nat\u00fcrlich gehen die Mitgliedszahlen der Kirchen in Deutschland zur\u00fcck, und doch: auch in Deutschland sind es 44 Millionen Christinnen und Christen.<a href=\"applewebdata:\/\/7C1AE450-5B97-436B-96DE-BCE4CB9999F4#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Es gibt keine andere Gemeinschaft, die so viele Menschen mit einer Idee, mit einem Thema vereint. Und wir sind auch in unserem Land immer noch eine starke, eine bedeutende Gruppe. Wenn man uns als Minderheit bezeichnet und damit nicht mehr richtig ernst nimmt, was sollen dann die wirklichen Minderheiten sagen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Weltweit w\u00e4chst das Christentum in den L\u00e4ndern s\u00fcdlich der Sahara und in Mittel- und S\u00fcdamerika. Doch auch in Deutschland und Europa zeigt sich ein interessanter Trend: Jugendliche aus der Generation Z (das sind die, die heute 16-30 Jahre alt sind) interessieren sich mehr und mehr f\u00fcr den christlichen Glauben.<a href=\"applewebdata:\/\/7C1AE450-5B97-436B-96DE-BCE4CB9999F4#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Gerade in dieser Generation gibt es ein wachsendes Bed\u00fcrfnis nach Gemeinschaft und nach Sinn \u2013 und das finden sie im Glauben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dabei sind die Anf\u00e4nge des Christentums sehr bescheiden und klein. Ja, Jesus hatte durch seine Predigten, durch sein Auftreten, durch seine Lebenshaltung viele Menschen beeindruckt. Immer wieder lesen wir im Neuen Testament, dass die Menschen \u00fcber ihn staunten und sich wunderten.<a href=\"applewebdata:\/\/7C1AE450-5B97-436B-96DE-BCE4CB9999F4#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Jesus heilte Auss\u00e4tzige.<a href=\"applewebdata:\/\/7C1AE450-5B97-436B-96DE-BCE4CB9999F4#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Er sprach allein mit Frauen \u2013 undenkbar damals.<a href=\"applewebdata:\/\/7C1AE450-5B97-436B-96DE-BCE4CB9999F4#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Er segnete die Kinder.<a href=\"applewebdata:\/\/7C1AE450-5B97-436B-96DE-BCE4CB9999F4#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Er a\u00df mit Z\u00f6llnern und S\u00fcndern. Er \u00f6ffnete mit all dem die Gemeinschaft mit Gott ganz weit. \u201eIhr geh\u00f6rt dazu!\u201c, das zeigte Jesus mit all dem. \u201eIhr geh\u00f6rt auch zu Gott.\u201c Bei dem, was Jesus tat und sagte, kam aber immer wieder die Frage auf: \u201eStimmt das denn? Wem gilt Gottes Liebe? Wer geh\u00f6rt zu ihm?\u201c Und Jesus hatte immer wieder Streit mit anderen, die sagten: \u201eJesus, was du tust, ist nicht richtig! Die S\u00fcnder m\u00fcssen erst ihren Fehler gut machen, dann d\u00fcrfen sie zu Gott kommen.\u201c Jesus sah das ganz anders. Doch dann kam der Karfreitag. Jesus wurde hingerichtet. Seine J\u00fcnger flohen aus Angst und Panik. Alles schien aus und vorbei zu sein. Aber es war nicht vorbei. Jesus ist auferstanden am Ostermorgen. Und er schickte seine J\u00fcnger und J\u00fcngerinnen hinaus in die Welt, um die Gute Nachricht, das Evangelium zu verk\u00fcnden. Aber die J\u00fcnger sprachen zuerst und vor allem mit den Menschen j\u00fcdischen Glaubens. Denn Jesus war ja selbst als Jude aufgewachsen, und so verstanden die J\u00fcnger auch ihre Aufgabe: Wir verk\u00fcndigen Jesus als Messias, als Heiland des j\u00fcdischen Volkes. Ganz praktisch sah das so aus, dass die J\u00fcnger wie Paulus, wenn sie in eine neue Stadt kamen, zuerst in die Synagoge gingen, ins Gebetshaus der j\u00fcdischen Gemeinde. Und das war auch richtig so. Aber Jesus ist doch Gottes Sohn, der Heiland der ganzen Welt. So singen es die Engel auf den Feldern von Bethlehem, so hat Jesus sich auch denen zugewandt, die nicht zum j\u00fcdischen Volk geh\u00f6ren. Es brauchte einiges an Zeit, bis die J\u00fcngerinnen und J\u00fcnger das verstanden: Wenn wir Gottes grenzenlose Liebe verk\u00fcndigen, dann d\u00fcrfen wir selbst auch keine Grenze setzen. Dann sind wir in die <u>ganze<\/u> Welt gesandt, ohne Wenn und Aber. Wir sollten aus unserer Sicht heute den J\u00fcngern keinen Vorwurf machen, dass sie diese Zeit brauchten, liebe Schwestern und Br\u00fcder. Denn nichts im Leben ist so schwer wie eine wirkliche Ver\u00e4nderung. Und diese Ver\u00e4nderung, \u00fcber das j\u00fcdische Volk hinaus <u>allen<\/u> Menschen, <u>allen<\/u> V\u00f6lkern auf der Erde die Gute Nachricht zu verk\u00fcndigen, das ist wirklich ein v\u00f6llig anderer Blick. Die Apostelgeschichte erz\u00e4hlt uns davon, wie diese Ver\u00e4nderung allm\u00e4hlich heranreift und dann mit einem Mal da ist. Es beginnt in der Stadt C\u00e4sarea<a href=\"applewebdata:\/\/7C1AE450-5B97-436B-96DE-BCE4CB9999F4#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> \u2013 \u00fcbersetzt kann man sagen: in der Kaiserstadt \u2013 mit dem r\u00f6mischen Hauptmann Kornelius. Der ist mit den r\u00f6mischen G\u00f6ttern gro\u00dfgeworden, er wei\u00df auch, dass die r\u00f6mischen C\u00e4saren als Gott verehrt werden wollten. Doch er hat den faszinierenden Glauben der Juden kennengelernt und folgt nun Gott und den Geboten. Eines Tages schickt Gott einen Engel zu Kornelius. Das allein ist schon ein Wunder. Zu diesem r\u00f6mischen, fr\u00fcher sagte man: heidnischen Hauptmann kommt ein Bote Gottes. Der sagt ihm: \u201eHol Simon Petrus zu dir.\u201c Kornelius ist erstaunt \u00fcber diese Aufforderung, er kennt keinen Simon Petrus, doch er h\u00f6rt auf Gott und schickt drei Boten los, um diesen Petrus zu holen. Der ist in der Stadt Joppe und hat einen merkw\u00fcrdigen Traum: Gott zeigt ihm in einem Tuch alle m\u00f6glichen Tiere, Raubtiere, V\u00f6gel, Kriechtiere und mehr. Im Traum fordert Gott Petrus auf: \u201eSchlachte diese Tiere und iss sie!\u201c Doch Petrus ist im j\u00fcdischen Glauben gro\u00dfgeworden, und die j\u00fcdische Religion trennt ganz genau zwischen rein und unrein, also zwischen Tieren, die man essen und die man nicht essen darf, und weigert sich. Aber Gott sagt ihm: \u201eWas ich f\u00fcr rein erkl\u00e4rt habe, dass nenne du nicht unrein!\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/7C1AE450-5B97-436B-96DE-BCE4CB9999F4#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> Petrus hat keine Ahnung, was Gott ihm damit sagen will. Pl\u00f6tzlich klopfen drei M\u00e4nner bei ihm an die T\u00fcr. Da sind die Boten von Kornelius aus C\u00e4sarea. Hier setzt nun unser Predigttext ein (Apg 10, 21-35 BasisBibel):<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Petrus ging hinunter und sagte zu den M\u00e4nnern: \u00bbIch bin der, den ihr sucht. Was f\u00fchrt euch zu mir?\u00ab Sie antworteten: \u00bbHauptmann Kornelius hat von einem heiligen Engel den Auftrag bekommen, dich in sein Haus zu bitten. Er glaubt an den Gott Israels und lebt gerecht vor ihm. Beim ganzen j\u00fcdischen Volk genie\u00dft er hohes Ansehen. Er soll sich anh\u00f6ren, was du zu ihm zu sagen hast.\u00ab <\/em>Seltsam, seltsam, wird Petrus sich gedacht haben. Aber wenn Gott einen Engel zu ihm schickt, dann wird das wichtig sein.<em> Da lie\u00df Petrus die M\u00e4nner herein und nahm sie als G\u00e4ste auf. Am n\u00e4chsten Morgen machte sich Petrus mit den M\u00e4nnern auf den Weg. Auch einige Br\u00fcder aus Joppe gingen mit.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Einen Tag sp\u00e4ter trafen Petrus und seine Begleiter in C\u00e4sarea ein. Kornelius erwartete sie schon. Er hatte auch seine Verwandten und engsten Freunde zu sich eingeladen. Als Petrus ins Haus eintreten wollte, kam Kornelius ihm entgegen. Ehrf\u00fcrchtig fiel er vor Petrus auf die Knie. <\/em>Kornelius sieht Petrus ja jetzt das erste Mal. Wenn Gott diesen Menschen ausgew\u00e4hlt hat, dann, so denkt Kornelius, muss der doch sicher ganz besonders heilig und m\u00e4chtig sein. Also wirft er sich voller Demut vor Petrus auf den Boden. <em>Aber der zog ihn hoch und sagte: \u00bbSteh auf! Ich bin auch nur ein Mensch.\u00ab W\u00e4hrend er sich mit Kornelius unterhielt, betrat er das Haus. Dort fand er viele Leute versammelt. Petrus sagte zu ihnen: \u00bbIhr wisst ja: Einem Juden ist es nicht erlaubt, Umgang mit einem Fremden zu haben oder ihn zu Hause aufzusuchen. <\/em>Das ist so, liebe Gemeinde: Die j\u00fcdischen Menschen achten die Menschen anderer Religion, gehen aber nicht in ihre H\u00e4user. Uns erscheint das fremd, doch in Petrus d\u00e4mmert es allm\u00e4hlich, was dieser seltsame Traum ihm sagen will. Er sagt weiter: <em>Aber Gott hat mir gezeigt, dass man keinen Menschen als unvorschriftsm\u00e4\u00dfig oder unrein bezeichnen darf. Deshalb bin ich eurer Einladung ohne Widerspruch gefolgt. Aber jetzt m\u00f6chte ich gerne wissen, warum ihr mich eingeladen habt.\u00ab <\/em>Petrus hat schon eine gro\u00dfe Grenze \u00fcberschritten und Neuland betreten \u2013 er ist im Haus des r\u00f6mischen Hauptmanns, eines Fremden. Er ahnt, heute wird er noch mehr Grenzen \u00fcberschreiten. <em>Kornelius antwortete: \u00bbEs war vor drei Tagen, genau zur gleichen Zeit \u2013 um die neunte Stunde. Ich betete gerade in meinem Haus. Da stand pl\u00f6tzlich ein Mann vor mir, der ein pr\u00e4chtiges Gewand trug. Er sagte: \u203aKornelius, Gott hat dein Gebet erh\u00f6rt und deine Gaben f\u00fcr die Armen gesehen. Schicke also jemanden nach Joppe und lass Simon zu dir bitten, der auch Petrus genannt wird. Er ist zu Gast bei dem Gerber Simon, dessen Haus am Meer liegt.\u2039 Da habe ich sofort nach dir geschickt. Gut, dass du gekommen bist. Jetzt sind wir alle hier vor Gott versammelt, um zu h\u00f6ren, was der Herr dir aufgetragen hat.\u00ab Petrus begann zu sprechen: \u00bbJetzt begreife ich wirklich, dass Gott nicht auf die Person sieht! Wer ihn ehrt und das tut, was vor ihm recht ist, den nimmt Gott an \u2013 ganz gleich, aus welchem Volk er stammt.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kornelius und Petrus wissen am Anfang nicht, warum Gott ihre Wege zusammengef\u00fchrt hat. Doch nun ist es f\u00fcr Petrus ganz klar. Sie sind im Haus des Kornelius, um zu h\u00f6ren, was Gott ihnen sagen will. Das tun wir auch gerade, liebe Schwestern und Br\u00fcder, wir sind zusammen hier in unserer Kirche und h\u00f6ren auf Gottes Wort. Kornelius und Petrus feiern mit all den Menschen, die da sind, mit den Boten, die ihn geholt haben, mit dem Dienern, den M\u00e4gden, den Frauen, den Kindern, den Alten und Jungen einen Gottesdienst. Sie sind vereint im H\u00f6ren auf Gottes Wort. In C\u00e4sarea, in der Kaiserstadt, geht es um den wahren Herrn aller Menschen. Und das ist nicht der C\u00e4sar in Rom, das ist Gott der Herr. Manche Dinge muss man erleben, um sie voll und ganz zu verstehen. Jetzt erkennt Petrus, worum es geht: Gott sieht nicht auf die Person. Wer ihn ehrt, wer das tut, was Gott von ihm m\u00f6chte, der geh\u00f6rt zu Gott. Aus welchem Volk er auch stammt, woher er kommt, das ist f\u00fcr Gott nicht wichtig. Wichtig allein ist: Er m\u00f6chte dazugeh\u00f6ren, er m\u00f6chte auf Gott h\u00f6ren und seinem Wort folgen. Alle, die das wollen, geh\u00f6ren dazu. Nicht nur die Angeh\u00f6rigen eines bestimmten Volkes, nicht nur die M\u00e4nner, die Reichen, die Gewinner. Gottes Liebe will zu jedem Menschen. Und so werden Kornelius und die anderen getauft.<a href=\"applewebdata:\/\/7C1AE450-5B97-436B-96DE-BCE4CB9999F4#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> Das, liebe Schwestern und Br\u00fcder, ist die Geburtsstunde der gro\u00dfen weltweiten Kirche, in der wir heute leben. Gott selber \u00fcberwindet alle Grenzen, die wir Menschen aufrichten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir leben leider in einer Zeit, die immer mehr statt immer weniger Grenzen aufbaut. Grenzen der Hautfarbe, der Religion, der Herkunft. Immer \u00f6fter hei\u00dft es: \u201eDu kommst hier nicht rein! Du geh\u00f6rst nicht dazu!\u201c Doch dagegen steht unsere Botschaft, die Gute Nachricht von Gottes grenzenloser Liebe. Sie sagt zu jedem, der kommt: \u201eDu bist willkommen! Wir freuen uns, dass du da bist. Lebe mit uns gemeinsam Gottes gro\u00dfe Liebe, und lass sie uns in dieser Welt weitererz\u00e4hlen.\u201c Das Evangelium ist die Kraft Gottes, die <u>alle<\/u> selig macht, die daran glauben.<a href=\"applewebdata:\/\/7C1AE450-5B97-436B-96DE-BCE4CB9999F4#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und so ist auch Gottes Wort an die ganze Welt gerichtet. Das erkennt Petrus im Haus des Kornelius. Gott guckt nicht auf die Person, wo er herkommt, was er hat oder nicht hat. Er sieht den Menschen, er sieht dich, wie du bist, \u201emit all deinen Farben und deinen Narben\u201c, singt Sarah Connor.<a href=\"applewebdata:\/\/7C1AE450-5B97-436B-96DE-BCE4CB9999F4#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a> Und Gott freut sich \u00fcber das, was er in dir sieht. Deine Farben l\u00e4sst er strahlen, deine Narben will er heilen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mit dieser Botschaft kommt Gott in unsere Welt. Und es ist so wichtig, sie zu sagen und zu h\u00f6ren. Liebe Schwestern und Br\u00fcder, nur weil Menschen sich in dieser Botschaft geborgen und von ihr getr\u00f6stet f\u00fchlen, nur darum ist die Kirche Jesu Christi durch die Zeiten so gewachsen und w\u00e4chst und lebt immer noch. Ich wei\u00df sehr gut, dass in der Kirche und durch die Kirche auch viele Fehler gemacht wurden. Doch diese Fehler werden ja gerade darum so deutlich, weil dagegen Gottes gutes Wort steht. Allem Machtstreben, allem Versagen von Menschen zum Trotz geht Gottes Wort hinaus in die Welt an alle Menschen. Und alle d\u00fcrfen kommen, d\u00fcrfen von Gottes Gnade nehmen, k\u00f6nnen hier ausruhen, k\u00f6nnen sich ermutigen und aufrichten lassen. Im Haus des Kornelius in C\u00e4sarea hat das angefangen, und es durchwebt und durchwirkt auch heute unsere Welt mit all ihrem Dunkel und ihren Irrungen. Gottes Liebe \u00fcberwindet alle Grenzen und bringt uns zusammen, hier heute morgen und \u00fcberall auf der Welt. Gott sei Dank.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und der Friede Gottes, \u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Liedvorschl\u00e4ge<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">O Jesus Christe, wahres Licht EG 72<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">O K\u00f6nig aller Ehren EG 71<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott deine Werke sind gro\u00df (Fritz Baltruweit) in: damit wir klug werden Liederbuch zum Kirchentag Stuttgart 2015 Nr. 63<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lobt Gott den Herrn, ihr Heiden all EG 293 (Wochenlied)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In Christus gilt nicht Ost noch West HELM 78<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Eingangsgebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lieber himmlischer Vater,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">deine G\u00fcte reicht, so weit der Himmel ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Deine Liebe kennt keine Grenze.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir Menschen aber richten immer wieder Grenzen auf:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">zu unseren N\u00e4chsten, zu dir.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir bitten dich:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Komm \u00fcber unser Grenzen hin zu uns und \u00f6ffne unsere Augen und Herzen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">f\u00fcr dein Wort und f\u00fcr unseren N\u00e4chsten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das bitten wir dich durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er lebt und regiert mit dir und dem Hl. Geist von Ewigkeit zu Ewigkeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>F\u00fcrbittgebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lieber Herr Jesus Christus,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">wir Menschen denken oft so klein von uns und von dir.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lass uns die Gr\u00f6\u00dfe deiner Liebe erkennen,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und lass uns sehn: Jeder und jede ist von dir geliebt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir bitten dich f\u00fcr unsere Gemeinde:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">sei du uns nahe bei allem, was wir tun.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir rufen zu dir: Herr, erh\u00f6re uns!!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir bitten dich f\u00fcr alle,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">die Verantwortung tragen in Wissenschaft, Politik und Wirtschaft.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00d6ffne ihnen die Herzen f\u00fcr dein Wort.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Segne alles Tun, was unsere Welt friedlicher und gerechter macht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir denken besonders an die Menschen in den vielen Kriegsgebieten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir beten, dass dort Frieden wird.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir rufen zu dir: Herr, erh\u00f6re uns!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir bitten dich f\u00fcr alle, die traurig und niedergeschlagen sind,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">die krank sind und Schmerzen leiden,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">die Mut und Hilfe f\u00fcr ihr Leben brauchen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sprich dein gutes Wort zu ihnen,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">damit sie getr\u00f6stet und aufgerichtet werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir rufen zu dir: Herr, erh\u00f6re uns!!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir denken an alle, die im Sterben liegen: Tr\u00f6ste sie.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Schenke ihnen einen sanften Tod.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir rufen zu dir: Herr, erh\u00f6re uns!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir denken an uns selbst:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">du wei\u00dft, wann wir verzagen, wo wir verzweifeln<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und keine Kraft mehr haben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Du siehst, wo Bitterkeit uns zerfrisst und alle Freude nimmt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In der Stille sagen wir dir, was uns bewegt (STILLE)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir rufen zu dir:\u00a0 Herr, erh\u00f6re uns!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir danken dir, Herr Jesu Christus, dass du unsere Gebete erh\u00f6rst.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dir vertrauen wir uns an, heute und an allen Tagen, die du uns schenken wirst.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pastor Peter Schuchardt<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bredstedt<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">E-Mail: <a href=\"mailto:peter.schuchardt@kirche-nf.de\">peter.schuchardt@kirche-nf.de<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Peter Schuchardt, geb. 1966, Pastor der Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), seit 1998 Pastor an der St. Nikolai Kirche in Bredstedt\/Nordfriesland (75%), seit 2001 zus\u00e4tzlich Klinikseelsorger an der DIAKO NF\/Riddorf (25%).<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/7C1AE450-5B97-436B-96DE-BCE4CB9999F4#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> <a href=\"https:\/\/countrymeters.info\/en\/World#religion\">World Population 2026 \u2013 Live Counter, Demographics, Religion, Literacy &amp; Projections<\/a><\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/7C1AE450-5B97-436B-96DE-BCE4CB9999F4#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> <a href=\"https:\/\/fowid.de\/meldung\/religionszugehoerigkeiten-2023\">Religionszugeh\u00f6rigkeiten 2023 | fowid &#8211; Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland<\/a><\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/7C1AE450-5B97-436B-96DE-BCE4CB9999F4#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.kath.ch\/newsd\/christentum-im-trend-gen-z-findet-glaube-cool\/\">Christentum im Trend \u2013 Gen Z findet Glaube cool \u2013 kath.ch<\/a><\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/7C1AE450-5B97-436B-96DE-BCE4CB9999F4#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Mk 2,12 u.\u00f6.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/7C1AE450-5B97-436B-96DE-BCE4CB9999F4#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Mt 8,1-4<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/7C1AE450-5B97-436B-96DE-BCE4CB9999F4#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Joh 4,1-42; bes. 27<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/7C1AE450-5B97-436B-96DE-BCE4CB9999F4#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Mt 19,14<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/7C1AE450-5B97-436B-96DE-BCE4CB9999F4#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.theologische-links.de\/downloads\/israel\/caesarea-maritima.html\">Caesarea Maritima, Bilderserie, Fotos, Photos f\u00fcr DSL<\/a><\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/7C1AE450-5B97-436B-96DE-BCE4CB9999F4#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Apg 10,15<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/7C1AE450-5B97-436B-96DE-BCE4CB9999F4#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Apg 10,48<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/7C1AE450-5B97-436B-96DE-BCE4CB9999F4#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> R\u00f6 1,16 (Epistel des Sonntags!)<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/7C1AE450-5B97-436B-96DE-BCE4CB9999F4#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=1gDbpWC_9pE\">GEN Avast Idea Scams Characters 22s_16x9_DE<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gottes Liebe \u00fcberwindet alle Grenzen | 3.S.n.Ep. | 25.01.2026 | Apg 10,21-35 | Peter Schuchardt | (Vorbemerkung: Ich schlage vor, den Predigttext (kursiv) von einem 2. 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Amen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":25884,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[40,665,1,727,157,853,114,737,349,3,691,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-25890","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-apostelgeschichte","category-3-so-n-epiphanias","category-aktuelle","category-archiv","category-beitragende","category-bibel","category-deut","category-kapitel-10-chapter-10-apostelgeschichte","category-kasus","category-nt","category-peter-schuchardt","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25890","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25890"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25890\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25891,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25890\/revisions\/25891"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/25884"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25890"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25890"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25890"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=25890"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=25890"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=25890"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=25890"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}