{"id":25969,"date":"2026-02-15T14:49:51","date_gmt":"2026-02-15T13:49:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=25969"},"modified":"2026-02-17T15:17:08","modified_gmt":"2026-02-17T14:17:08","slug":"markus-831-38-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/markus-831-38-2\/","title":{"rendered":"Markus 8,31\u201338 \u2013 B\u00fcttenpredigt"},"content":{"rendered":"<h3>B\u00fcttenpredigt zur Fastnacht | Estomihi | 15.02.2026 | Mk 8,31\u201338 | Hosea Heckert |<\/h3>\n<p><em>Dann sprach Jesus mit ihnen zum ersten Mal dar\u00fcber, dass der Menschensohn viel Schlimmes erleiden m\u00fcsse und von den f\u00fchrenden M\u00e4nnern des Volkes, den obersten Priestern und den Schriftgelehrten verworfen werde; er werde get\u00f6tet werden und drei Tage sp\u00e4ter wieder auferstehen.\u200232 Als er jedoch so offen mit seinen J\u00fcngern dar\u00fcber sprach, nahm Petrus ihn beiseite und bedr\u00e4ngte ihn, doch nicht so zu sprechen[2].\u200233 Jesus wandte sich um, sah seine J\u00fcnger an und wies Petrus scharf zurecht \u00bbFort von mir, Satan! Du betrachtest alles nur aus menschlicher Sicht und nicht aus der Sicht Gottes.\u00ab\u200234 Dann rief er seine J\u00fcnger und die Menge zu sich. \u00bbWenn jemand mir nachfolgen will\u00ab, sagte er, \u00bbmuss er sich selbst verleugnen, sein Kreuz auf sich nehmen und mir nachfolgen.\u200235 Denn wer versucht, sein Leben zu bewahren, wird es verlieren. Wer aber sein Leben um meinetwillen und um der guten Botschaft willen verliert, wird es retten.\u200236 Was n\u00fctzt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber seine Seele[3] verliert?\u200237 Gibt es etwas Wertvolleres als die Seele?\u200238 Wenn sich ein Mensch in dieser treulosen[4] und s\u00fcndigen Zeit f\u00fcr mich oder meine Botschaft sch\u00e4mt, f\u00fcr den wird sich auch der Menschensohn sch\u00e4men, wenn er mit den heiligen Engeln in der Herrlichkeit seines Vaters kommt.\u00ab<br \/>\n<\/em><br \/>\nIhr lieben mir hier anvertrauten Leute<br \/>\nich darf ganz offen zu euch sprechen heute.<br \/>\nDie Fastnacht gibt das Recht zu r\u00fcgen<br \/>\nwas wir uns hier zusammen l\u00fcgen.<\/p>\n<p><em>Gebt acht, wollt ihr das wirklich h\u00f6ren<br \/>\noder euch nur selbst bet\u00f6ren.<br \/>\nDenn sch\u00f6ner ist man bleibt dabei<br \/>\nund l\u00e4sst nicht die Gedanken frei.<br \/>\n<\/em><br \/>\nVon Jesus habt ihr wohl vernommen<br \/>\ner ist auf Erden hier gekommen.<br \/>\nF\u00fcr Kranke und Arme war\u2019s ein Fest.<br \/>\nDes Volkes F\u00fchrer w\u00fcnschten ihm die Pest.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr die einen wohl gelitten,<br \/>\nhat die Gelehrten voll zerstritten.<br \/>\nSo darf man doch von Gott nicht sprechen!<br \/>\nEr muss doch b\u00f6se Taten r\u00e4chen.<\/p>\n<p>Sie gingen auf in ihren Ritualen<br \/>\nund f\u00fcrchteten den Radikalen,<br \/>\nder einfach zu Versto\u00dfnen ging<br \/>\nund sie mit Gottes Liebe fing.<br \/>\n<em><br \/>\n<\/em><em>Gebt acht, wollt ihr das wirklich h\u00f6ren<br \/>\noder euch nur selbst bet\u00f6ren.<br \/>\nDenn sch\u00f6ner ist man bleibt dabei<br \/>\nund l\u00e4sst nicht die Gedanken frei.<br \/>\n<\/em><br \/>\nEr sah den Teufel im Detail<br \/>\nund trotzte ihm ins Konterfei.<br \/>\nDoch selbst im Dunkel dieser Fresse,<br \/>\nentdeckte er nen Hauch von Bl\u00e4sse.<\/p>\n<p>So nahm er sich den Teufel vor<br \/>\nund fl\u00fcsterte selbst ihm ins Ohr:<br \/>\nDu kannst auch anders, glaub mir nur!<br \/>\nDu z\u00fcndelst doch dir selbst zum Schur.<\/p>\n<p>Doch ehrlich sein, ist unsere Pflicht:<br \/>\nSo einfach wandelt man den Teufel nicht.<br \/>\nEs ist ein Wenden und ein Drehen<br \/>\nein Vorw\u00e4rts- und ein R\u00fcckw\u00e4rts gehen.<\/p>\n<p><em>Gebt acht, wollt ihr das wirklich h\u00f6ren<br \/>\noder euch nur selbst bet\u00f6ren.<br \/>\nDenn sch\u00f6ner ist man bleibt dabei<br \/>\nund l\u00e4sst nicht die Gedanken frei.<br \/>\n<\/em><br \/>\nDer beste Freund von unserm Jesus<br \/>\ndas wisst ihr wohl, der war der Petrus<br \/>\nGanz felsenfest wollt er vertraun<br \/>\nund nur auf seinen Jesus baun.<\/p>\n<p>Doch dessen Predigt \u00fcbers Jahr<br \/>\nbringt den Propheten in Gefahr.<br \/>\nWie lange soll das noch so gehen,<br \/>\nbis die ihm einen Strick draus drehen?<\/p>\n<p>Komm Freund halt lieber deinen Mund<br \/>\ndann bleiben du und ich gesund.<br \/>\nDu kannst nicht alle Herzen kehren.<br \/>\nMit F\u00e4usten werd\u2019n sie sich wehren!<\/p>\n<p>Mit dreisten L\u00fcgen und Ger\u00fcchten<br \/>\nwerd\u2019n sie Gespenster z\u00fcchten.<br \/>\nDie Angst wird sie auch dahin bringen,<br \/>\ndass sie dich mit Gewalt bezwingen.<\/p>\n<p><em>Gebt acht, wollt ihr das wirklich h\u00f6ren<br \/>\noder euch nur selbst bet\u00f6ren.<br \/>\nDenn sch\u00f6ner ist man bleibt dabei<br \/>\nund l\u00e4sst nicht die Gedanken frei.<\/em><\/p>\n<p>So sag mir, Freund, was soll ich tun<br \/>\nam besten brav zuhause ruhn?<br \/>\nMuss ich nicht auf der Stra\u00dfe bleiben<br \/>\nund allen unsre Welt beschreiben?<\/p>\n<p>Es kann doch sein, dass viele raffen<br \/>\ndass Trump und Putin nichts erschaffen.<br \/>\nSie schrecken nicht vorm Blutvergie\u00dfen<br \/>\nsolang die Gelder pr\u00e4chtig flie\u00dfen.<\/p>\n<p>Sie gie\u00dfen nur noch \u00d6l ins Feuer<br \/>\nund machen\u2019s \u00dcberleben teuer<br \/>\nf\u00fcr alle die dabei geblieben<br \/>\nzu suchen ihren Feind zu lieben.<\/p>\n<p>Sie pfeifen auf die guten Regeln<br \/>\nund da soll ich mit ihnen segeln?<br \/>\nDa steig ich aus, geh \u00fcbers Wasser<br \/>\nund leih die Ohren nicht dem Hasser.<\/p>\n<p><em>Gebt acht, wollt ihr das wirklich h\u00f6ren<br \/>\noder euch nur selbst bet\u00f6ren.<br \/>\nDenn sch\u00f6ner ist man bleibt dabei<br \/>\nund l\u00e4sst nicht die Gedanken frei.<br \/>\n<\/em><br \/>\nKomm du mit mir, Fels in der Brandung!<br \/>\nWir beide bilden jetzt eine gute Umrandung.<br \/>\nWir fangen an und ist es auch leise.<br \/>\nWir reden mit allen und es zieht seine Kreise.<\/p>\n<p>So sei nicht traurig, sondern heiter:<br \/>\nLicht vom Himmel bringt uns weiter.<br \/>\nGibt\u2019s kaum Antworten eher Fragen?<br \/>\nK\u00f6nnen wir uns alles sagen!<\/p>\n<p>Und wir r\u00fccken raus mit dem, was dr\u00fcckt<br \/>\nheute wird sich nicht geb\u00fcckt!<br \/>\nSelig werden wir, wenn\u2019s ruckt<br \/>\nund sich keiner von uns duckt!<br \/>\n<em><br \/>\n<\/em><em>Achtung! Jetzt habt ihr\u2019s geh\u00f6rt<br \/>\nund ich hoff, ihr seid gar wohl bet\u00f6rt.<br \/>\nJa, ich seh ihr seid dabei.<br \/>\nJetzt sind die Gedanken frei!<br \/>\n<\/em><br \/>\nFrisch ans Werk und frei sich regen<br \/>\ndas allein bringt uns den Segen.<br \/>\nZiehen mit Gott und unter Schwei\u00df<br \/>\nseinen, unseren Himmelskreis.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Verfasst von:<br \/>\nPfarrer Hosea Heckert<br \/>\nEmail: hoseaheckert@posteo.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>B\u00fcttenpredigt zur Fastnacht | Estomihi | 15.02.2026 | Mk 8,31\u201338 | Hosea Heckert | Dann sprach Jesus mit ihnen zum ersten Mal dar\u00fcber, dass der Menschensohn viel Schlimmes erleiden m\u00fcsse und von den f\u00fchrenden M\u00e4nnern des Volkes, den obersten Priestern und den Schriftgelehrten verworfen werde; er werde get\u00f6tet werden und drei Tage sp\u00e4ter wieder auferstehen.\u200232 [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":25943,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[37,1,727,157,853,114,674,1804,559,349,1138,3,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-25969","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-markus","category-aktuelle","category-archiv","category-beitragende","category-bibel","category-deut","category-estomihi","category-hosea-heckert","category-kapitel-08-chapter-08-markus","category-kasus","category-lyrik","category-nt","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25969","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25969"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25969\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25972,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25969\/revisions\/25972"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/25943"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25969"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25969"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25969"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=25969"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=25969"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=25969"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=25969"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}