{"id":25988,"date":"2026-02-18T12:09:35","date_gmt":"2026-02-18T11:09:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=25988"},"modified":"2026-02-18T12:09:35","modified_gmt":"2026-02-18T11:09:35","slug":"genesis-31-19-20-24","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/genesis-31-19-20-24\/","title":{"rendered":"Genesis 3,1\u201319 (20\u201324)"},"content":{"rendered":"<h3>Die G\u00fcte Gottes und das Versagen des Menschen | Invokavit | 22.02.2026 | Gen 3,1\u201319 (20\u201324) | Thomas Bautz |<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die G\u00fcte Gottes und das Versagen des Menschen<\/strong><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Diese Erz\u00e4hlung geh\u00f6rt zu den noch bis heute bekanntesten Texten der Urgeschichte des Menschen. Als ein wichtiger Teil der hebr\u00e4ischen Bibel erz\u00e4hlt der Mythos,<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> <em>wer der Mensch ist<\/em>. Er ist nicht nur ein literarisches Genre; er ist \u201eeine Welt- und Lebensauffassung\u201c,<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> grundlegende Weltanschauung,<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> die uns wie ein Spiegel<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> vorgehalten wird: inspirierte Poesie und Philosophie aus unbekannter, unverg\u00e4nglicher, aber vernehmbarer Quelle. Es bedarf nur ernsthafter Offenheit, Bescheidenheit und \u00d6ffnung f\u00fcr offene Geheimnisse, die nicht etwas begr\u00fcnden oder erkl\u00e4ren wie die Wissenschaften, sondern uns in Wahrheiten <em>gr\u00fcnden<\/em> und Bestand haben. Neugier, sich begeistern k\u00f6nnen, staunen mit offenem Mund angesichts dessen, was uns im Mythos begegnet \u2013 dies sind angemessene Voraussetzungen, wenn man sich ihm aussetzt, wobei Wissbegier auch wissenschaftlicher Forschung eignet. Mythos ist ein \u201evon der modernen Zivilisation noch nicht \u00fcberformtes, anthropologisches Wissen\u201c, eine \u201eKulturleistung eigener Art\u201c.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Die mythische Erz\u00e4hlung von Adam und Eva hat eine enorme Rezeption in der christlichen Kunst hervorgebracht<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> und die christliche Ikonographie f\u00fcr einzelne Elemente wie Baum<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> und Schlange<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> bereichert. Ber\u00fchmt ist die Darstellung des S\u00fcndenfalls in der <em>Wiener Genesis<\/em> (Seite 1). Dabei sind in der ersten erhaltenen Miniatur drei Stadien der Erz\u00e4hlung \u201eohne Szenentrennung nebeneinander gereiht\u201c: Adam und Eva, wie sie ihm die Frucht<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> reicht; \u201edann gebeugt von der Scham \u00fcber die erkannte S\u00fcnde\u201c; schlie\u00dflich \u201ewie sie sich in dem Busch verstecken und die aus den Wolken gereckte Hand \u2026 Rechenschaft (verlangt).\u201c Alle drei Szenen flie\u00dfend nebeneinander, ohne trennende Glieder, so dass dieselbe Figur auf demselben Bild erscheint, ungeachtet der Erfahrung, \u201eda\u00df nur dasjenige zugleich gesehen werden k\u00f6nne, was zur gleichen Zeit vor sich geht, also unm\u00f6glich dieselbe Person im selben Augenblicke mehrmals in demselben Raume.\u201c<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> Die Kunst nivelliert das Raum-Zeit-Gef\u00fcge.<\/p>\n<p>Mythos (Religion) und Naturwissenschaft (Physik) sind aber kein Widerspruch. Der Mythos wei\u00df auf eigene Weise, \u201edass <em>das Unerforschliche<\/em> wirklich existiert, und <em>dass es sich als h\u00f6chste Wahrheit<\/em> und <em>strahlende Sch\u00f6nheit offenbart<\/em>, von der wir nur eine <em>dumpfe Ahnung<\/em> haben k\u00f6nnen; dieses Wissen und diese Ahnung sind Kern aller wahren <em>Religiosit\u00e4t<\/em>.\u201c Dem Mythos verwandt ist das Mystische:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDas tiefste und erhabenste Gef\u00fchl, dessen wir f\u00e4hig sind, ist das Erlebnis des Mystischen. Aus ihm allein keimt wahre Wissenschaft. Wem dieses Gef\u00fchl fremd ist, wer sich nicht mehr <em>wundern<\/em> und in Ehrfurcht verlieren kann, der ist seelisch bereits tot.\u201c<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> (Albert Einstein)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eEs scheint mir, dass es die wichtigste Funktion der <em>Kunst<\/em> und der <em>Wissenschaft<\/em> ist, dies Gef\u00fchl unter den Empf\u00e4nglichen zu erwecken und lebendig zu erhalten. Ein Zeitgenosse [Max Planck] hat nicht zu Unrecht gesagt, dass die ernsthaften Forscher in unserer im allgemeinen materialistisch eingestellten Zeit die einzigen religi\u00f6sen Menschen sind.\u201c \u2013 \u201eWissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft blind.\u201c<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a> (Albert Einstein)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Dennoch haben Religion und Mythos auch ihre dunklen Seiten; eine hervorstechende Eigenschaft des Mythos ist die N\u00e4he zur T\u00e4uschung, zur L\u00fcge. Diese F\u00e4higkeit, statt Wahrheit zu verk\u00fcnden, auch Falsches zu lehren oder zu vermitteln, wurde bereits im Alten Orient und in der griechischen Antike gebrandmarkt. Altphilologisch geschulte Leser finden aber grammatische Konstrukte, semantische Hinweise, die Eindeutigkeit erzeugen. Das wird z.B. in Homers Epen <em>Ilias<\/em> und <em>Odyssee<\/em><a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a> wie auch in Hesiods <em>Theogonie<\/em> deutlich. Der Mythos hat jedenfalls das Bestreben, \u201edas faktisch Wahre\u201c sein zu wollen.<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a> Auf markante Weise wird die Ambivalenz in Hesiods <em>Theogonie <\/em>verdeutlicht:<\/p>\n<p>\u201eDieses Wort aber sprachen zuerst die g\u00f6ttlichen Frauen zu mir, \/ die olympischen Musen [\u2026]. \/ <em>t\u00e4uschend echte L\u00fcgen<\/em> wissen wir viele zu sagen, \/ <em>Wahres<\/em> jedoch, wenn wir wollen, wissen wir gleichfalls zu k\u00fcnden.\u201c \/ Solches sprachen die beredten T\u00f6chter des gro\u00dfen Zeus [\u2026].\u201c<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a> <em>Mythos<\/em> hat im klassischen Griechisch folgende Bedeutungen:<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a> Wort, Rede (h\u00e4ufig bei Homer); \u00f6ffentliche Rede; Gespr\u00e4ch; Gesagtes; Faktum, Geschehenes; Gedachtes; Bericht, Botschaft; Erz\u00e4hlung; Sage, Fiktion (Gegensatz zum Logos oder der Historie). F\u00fcr den Epos Homers ist \u201edie Identit\u00e4t von Darstellung und Dargestelltem\u201c, ist \u201edas Darstellen des Darstellbaren, des Faktischen\u201c charakteristisch.<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a><\/p>\n<p>Menschen der Antike denken und empfinden f\u00fcr <em>Mythos<\/em> und <em>Dichtung<\/em> eine enge Wechselwirkung, weshalb Themen, Sujets des Mythos \u201enur in hoher Dichtung, im Epos, im Hymnos, in der Trag\u00f6die ausgesagt [behandelt] werden\u201c k\u00f6nnen. Ein Mythos ber\u00fchrt H\u00f6rer und Leser; \u201eer bewirkt etwas, denn er enth\u00e4lt einen Rat\u201c, h\u00e4ufiger \u201eeine Warnung\u201c; darin besteht \u201ezugleich Aufgabe und Vorrecht des Dichters.\u201c Der \u201eMythos mu\u00df durch das Erlebnis von Dichtung <em>erfahren<\/em> werden.\u201c<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a><\/p>\n<p>Der Dichter, der seine Stoffe dem Mythos entnimmt, ist in der Auswahl und Gestaltung frei, \u201enotfalls unter Ab\u00e4nderung \u00fcberlieferter Details\u201c; frei auch indem er den Mythos \u201ef\u00fcr die Problematik seiner Zeit nutzbar\u201c macht und auf sie anwendet.<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\">[19]<\/a> Mit Mythos kann der Dichter oder Epiker auch \u201eeinen schlichten Tatbestand\u201c benennen.<a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\">[20]<\/a>\u00a0 Griechisch meint Mythos \u201eurspr\u00fcnglich das <em>wahre Wort<\/em>, die unbedingt <em>g\u00fcltige Rede<\/em>\u201c; \u201edie <em>Rede<\/em> <em>von dem, was ist<\/em>\u201c.<a href=\"#_ftn21\" name=\"_ftnref21\">[21]<\/a><\/p>\n<p>Man kann \u00fcber einen Mythos stolpern wie \u00fcber einen Pflasterstein, der ein wenig \u00fcber die Reihe anderer Bausteine auf der solide gebauten Stra\u00dfe emporragt. Man h\u00e4lt eben nicht immer die Augen offen, sondern geht seines Weges im gewohnten Schritt. Mythos als Begriff wird diskreditiert, indem man eine Nachricht oder eine Meinung deklassiert: \u201eDas ist doch nur ein Mythos!\u201c Man wird dem keinen Glauben schenken; die Sache bleibt aber harmlos. Anders, gravierender verhielte es sich heute, wollte jemand dem Mythos den Charakter von \u201eFake News\u201c<a href=\"#_ftn22\" name=\"_ftnref22\">[22]<\/a> geben oder unterstellen: bewusst manipulierende, falsche Nachrichten, \u201eL\u00fcgenpresse\u201c.<\/p>\n<p>Die geschickte, raffinierte Verdrehung der Fakten und was in Wahrheit (durch Gott) gesagt wurde, verdeutlicht die Erz\u00e4hlung vom Paradiesmythos durch die Worte der Schlange. Sie verdreht die Wahrheit, indem sie unterstellt, Gott habe gesagt, sie sollten von <em>keinem<\/em> der B\u00e4ume im Garten essen. Sie stellt die Tatsachen auf den Kopf, denn <em>alle<\/em> B\u00e4ume stehen zur Verf\u00fcgung (mit Ausnahme eines einzigen); sie sind zug\u00e4nglich und bieten \u201eeinen bequemen Lebensraum\u201c. Die Frau wurde irritiert, erweiterte das Verbot des Essens um das Verbot des Ber\u00fchrens, wodurch sie \u201eder Schlange eine Angriffsfl\u00e4che\u201c bot. Denn durch blo\u00dfes <em>Ber\u00fchren<\/em> des Baumes k\u00e4men sie nicht ums Leben. Hernach liest man zwischen den Zeilen: \u201eSiehst du, du bist nicht gestorben! Wie der Tod nicht durchs Ber\u00fchren zu dir gekommen ist, so wird er nicht durchs Essen kommen.\u201c<a href=\"#_ftn23\" name=\"_ftnref23\">[23]<\/a><\/p>\n<p>Die Schlange verst\u00e4rkt ihr L\u00fcgengeflecht: Ihr werdet \u00fcberhaupt nicht sterben, sondern: \u201eGott wei\u00df, dass ihr in dem Moment, da ihr davon esst, euch die Augen aufgehen werden und ihr sein werdet wie Gott (G\u00f6tter?), wissend um Gut und B\u00f6se\u201c (Gen 3,4\u20135). Das mochte sich auch so verhalten haben, jedoch mit der Konsequenz des Todes. Die Schlange galt als listig, durchtrieben, schlau (\u05e2\u05e8\u05d5\u05de); das Wort ist ein Begriff \u201eder alten Weisheitstradition in Israel\u201c und meint zun\u00e4chst Klugheit als Tugend. Die Schlange aber mag eine \u201eJahwe entgegengesetzte Macht\u201c repr\u00e4sentieren, so dass der Mythos auf eine Auseinandersetzung von \u201eWeisheit Gottes\u201c versus Schlangen-\u201cWeisheit\u201c hinweist; letztere w\u00e4re dann \u201eim Sinne einer Jahwe gegen\u00fcber autonome Weisheit\u201c aufzufassen.<a href=\"#_ftn24\" name=\"_ftnref24\">[24]<\/a><\/p>\n<p>Wir wissen, wie die Erz\u00e4hlung weitergeht. Beschr\u00e4nken wir uns nur noch darauf, dass der Mensch \u2013 Frau und Mann \u2013 begehrte, Anteil zu bekommen an der Erkenntnis des Guten und des B\u00f6sen, was er dann auch durchsetzt. Aber er zahlt daf\u00fcr einen hohen Preis: \u201eSchmerz, Drangsal, Unterdr\u00fcckung, Arbeit und Tod\u201c als \u201eStrafen\u201c, \u201eals Verh\u00e4ngnis \u00fcber unsere Spezies hereingebrochen\u201c, \u201eund zwar einzig deswegen, weil Adam und Eva, vor die Wahl gestellt, die falsche Entscheidung\u201c trafen.<a href=\"#_ftn25\" name=\"_ftnref25\">[25]<\/a> Die Rede vom \u201eS\u00fcndenfall\u201c wird h\u00e4ufig mit dem Begriff \u201eErbs\u00fcnde\u201c verbunden. \u201eS\u00fcnde\u201c (Verfehlung) ist zwar \u201ezuerst durch Adam in die Welt gekommen, aber alle Nachkommen haben eigenen Anteil an ihr. In der hebr\u00e4ischen Bibel wird nirgendwo S\u00fcnde auf das Versagen des ersten Menschenpaares zur\u00fcckgef\u00fchrt.<a href=\"#_ftn26\" name=\"_ftnref26\">[26]<\/a> Es ist anr\u00fcchig und unangemessen, \u201edas Mysterium des menschlichen Leidens\u201c \u201eals Lohn der S\u00fcnde Adams und Evas\u201c verstehen zu wollen. \u201eDie Frage: Warum leiden wir, und warum m\u00fcssen wir sterben?\u201c<a href=\"#_ftn27\" name=\"_ftnref27\">[27]<\/a> beantwortet uns kein Mythos, aber er k\u00f6nnte uns Wegweisung sein. Darin ist er wieder bedeutsam.<\/p>\n<p>Der Mythos hat in der Wissenschaft ein \u201eComeback\u201c gefeiert,<a href=\"#_ftn28\" name=\"_ftnref28\">[28]<\/a> indem sich die Forschung mit der verschiedenen Herkunft, unterschiedlichen Bedeutungen, dem Vorkommen in unterschiedlichen kulturellen, religi\u00f6sen Traditionen besch\u00e4ftigt. Dabei wurde auch die Frage nach der <em>Wahrheit des Mythos<\/em> wieder virulent.<a href=\"#_ftn29\" name=\"_ftnref29\">[29]<\/a> Ebenso versuchte man, die Funktion des Mythos in unserer modernen Gesellschaft zu eruieren. Dar\u00fcber hinaus galt es, in Theologie und Kirche den Mythos wieder fruchtbar werden zu lassen. Insgesamt entdeckte man wieder, dass Mythos und Rationalit\u00e4t keine Gegens\u00e4tze sind; vielmehr enthalten Mythen auch \u201erationale Orientierungsmuster\u201c.<a href=\"#_ftn30\" name=\"_ftnref30\">[30]<\/a><\/p>\n<p>Der Theologe Rudolf Bultmann (1884\u20131976) wies zun\u00e4chst auf die Diskrepanz zwischen Mythos und\u00a0 allt\u00e4glichem Leben und Denken der Menschen in der Moderne hin:<a href=\"#_ftn31\" name=\"_ftnref31\">[31]<\/a> \u201eMan kann nicht elektrisches Licht und Radioapparat benutzen, in Krankheitsf\u00e4llen moderne medizinische und klinische Mittel in Anspruch nehmen und gleichzeitig an die Geister- und Wunderwelt des Neuen Testaments glauben.\u201c \u00c4hnliches lie\u00dfe sich analog auch von Mythen der hebr\u00e4ischen Bibel sagen. Bultmann wollte aber nur\u00a0 mythologisches Denken, Dichten und Reden vom historischen und naturwissenschaftlichen Denken <em>unterscheiden<\/em>. Biblische Texte durch Ausleger und Bibelleser ihrerseits mythologisch verstehen zu wollen, w\u00e4re nicht sinnvoll und den Inhalten nicht angemessen.<\/p>\n<p>Der Mythos gibt keine Antworten wie wissenschaftliche Forschung, die eifrig nach Erkenntnis strebt: Kosmologie, Anthropologie, Kognitionswissenschaften, Psychologie und Philosophie \u2013 sie alle bem\u00fchen sich redlich, elementaren Menschheitsfragen zu begegnen, objektiv oder wenigstens intersubjektiv, am effektivsten interdisziplin\u00e4r. Inad\u00e4quat w\u00e4re es nun, wollte man Ergebnissen der Wissenschaft, die ohnehin vorl\u00e4ufig bleiben, besserwisserisch gegen\u00fcbertreten, indem man die Inhalte des Mythos scheinbar objektiviert und dem eigenen Denken einverleibt.<\/p>\n<p>Nach Bultmann muss man mythische Texte als \u201ebevollm\u00e4chtigte Worte \u00fcber unsere Existenz\u201c verstehen. Damit liegt aber auch deren Exegese \u201ejenseits der Zust\u00e4ndigkeit des kritischen Studiums\u201c, weil \u201eich das Wort der Bibel als ein pers\u00f6nlich an mich gerichtetes Wort h\u00f6re\u201c und ihm Vertrauen schenke.<a href=\"#_ftn32\" name=\"_ftnref32\">[32]<\/a> Nach Bultmann w\u00e4re es \u201enicht mythologisch objektivierend\u201c, von Gottes verborgenem \u201eHandeln\u201c zu sprechen. Diese Rede bleibt zwar mythologisch, \u201everliert (aber) ihren mythologischen Sinn, wenn sie als Sprache des Glaubens dient.\u201c Das Wort vom handelnden Gott schlie\u00dft die eigene Existenz mit ein. \u201eDie Begegnung mit Gott kann nur f\u00fcr den Menschen hier und jetzt ein Ereignis sein, da der Mensch innerhalb der Grenzen von Raum und Zeit lebt.\u201c<a href=\"#_ftn33\" name=\"_ftnref33\">[33]<\/a><\/p>\n<p>Die Einsicht einer existentiellen Begegnung mit Gott in der Sprache des Mythos bedeutet auch, dass man Gott nur glauben kann, ihm vertrauensvoll Geh\u00f6r schenken <em>muss<\/em>, aber in Freiheit, in freier Tat: \u201eSolche Tat ist Gehorsam\u201c: \u201esich einem M\u00fcssen in freier Tat <em>f\u00fcgen<\/em>. Sie bedeutet kein Werk, zu dem wir uns um Gottes Willen entschlie\u00dfen m\u00fc\u00dften.\u201c \u201eSie bedeutet v\u00f6llige Abh\u00e4ngigkeit, aber nicht als frommes Gef\u00fchl, sondern eben als <em>freie Tat<\/em>, denn nur in der Tat sind wir selbst.\u201c<a href=\"#_ftn34\" name=\"_ftnref34\">[34]<\/a> \u201eGlaube kann nie ein Standpunkt sein, woraufhin wir uns einrichten, sondern stets neue Tat, neuer Gehorsam. Stets wieder unsicher [\u2026], sobald wir \u00fcber ihn reflektieren, sobald wir \u00fcber ihn reden; nur sicher als Tat.\u201c \u201eWir wissen nie von Gott; wir <em>wissen<\/em> nie von unserer eigenen Wirklichkeit; wir haben beides nur im Glauben an Gottes Gnade.\u201c \u201eAll unser Tun und Reden hat nur Sinn unter der Gnade der S\u00fcnden-vergebung, und \u00fcber sie verf\u00fcgen wir nicht; wir k\u00f6nnen nur an sie glauben [darauf vertrauen].\u201c<a href=\"#_ftn35\" name=\"_ftnref35\">[35]<\/a><\/p>\n<p>Gott und Mensch handeln interaktiv. Davon erz\u00e4hlt der Mythos in Genesis 3 auf eine (wie ich meine) spannende Weise, wo anschaulich, teils symbolisch vom Garten Eden, dem Baum der Erkenntnis des Guten und des B\u00f6sen, vom Baum des Lebens,<a href=\"#_ftn36\" name=\"_ftnref36\">[36]<\/a> vom Menschen und der Mutter aller Lebenden,<a href=\"#_ftn37\" name=\"_ftnref37\">[37]<\/a> vom Wort JHWHs, von der Verf\u00fchrbarkeit durch die Schlange und vom Handeln JHWHs erz\u00e4hlt wird. Der Mythos vom Paradies k\u00fcndet und bedeutet: Vom handelnden Gott derart reden, \u201eda\u00df wir Gott gegen\u00fcbergestellt sind, angesprochen, gefragt, gerichtet oder gesegnet von Gott.\u201c<a href=\"#_ftn38\" name=\"_ftnref38\">[38]<\/a><\/p>\n<p>In der Tiefe geht es nicht nur um die Angst, \u201eGott zu verlieren und von ihm getrennt zu werden, sondern es handelt sich im Ursprung um die Angst, aus einer Einheit in Gott herauszufallen, in der Gott dem Menschen nicht \u201agegen\u00fcbersteht\u2018, sondern ganz und gar den Menschen umf\u00e4ngt und in sich schlie\u00dft.\u201c<a href=\"#_ftn39\" name=\"_ftnref39\">[39]<\/a> Daher ist der Garten, wohl ein Obstgarten, f\u00fcr den <em>Menschen<\/em> geschaffen. \u201eDes Menschen Ort ist der Ort der Erquickung [Wonne] Gottes\u201c, \u201ewo sich Gott in der Morgenk\u00fchle erholt. Das war das Paradies.\u201c Nach dem verbotenen Genuss vom Baum der Erkenntnis des Guten und des B\u00f6sen aber wird aus dem \u201eBild der Eintracht und der Harmonie ein Bild der Furcht des Menschen\u201c, und er muss sich verstecken vor Gott, obwohl er sich denken kann, dass er vor den Augen Gottes nie verborgen bleibt. \u201eDem Blick dieses Gottes ist nicht standzuhalten. Es gilt ihm auszuweichen.\u201c<a href=\"#_ftn40\" name=\"_ftnref40\">[40]<\/a><\/p>\n<p>Die Erz\u00e4hlung scheut sich nicht vor weiteren Anthropomorphismen, die darin kulminieren, dass Gott den Menschen ruft: \u201eWo bist du?\u201c Der Mythos unterstellt positiv: Gott sucht den Menschen, w\u00e4hrend Philosophie, Theologie und Fr\u00f6mmigkeit nicht m\u00fcde werden, ihrerseits \u201eGott\u201c zu suchen. Oft denken sie, man k\u00f6nne ihn gleichsam wie einen Gegenstand oder Begriff ihres Nachdenkens erfassen, f\u00fchlen sich berufen, ihre Gotteserkenntnisse zu verbreiten. Sie vergessen, dass sie mit all dem das wahre Ziel verfehlen; sie trennen sich von der Gemeinschaft mit Gott, der ihre Existenz in seine hineinnehmen will. Daraus erw\u00fcchse ein freies Handeln des Menschen im abh\u00e4ngigen Gehorsam des Vertrauens. Dabei ist der Anspruch Gottes auf den Menschen nicht diskutabel.<\/p>\n<p>In seiner Genesisauslegung hat Martin Luther erkl\u00e4rt, Adams S\u00fcnde w\u00e4re eigentlich nicht gewesen, vom Baum der Erkenntnis des Guten und des B\u00f6sen zu essen, \u201esondern dies, da\u00df er sich einlie\u00df auf die Frage: sollte Gott gesagt haben? das \u201adisputare de deo\u2018, das so sich au\u00dferhalb Gottes stellen, um den Anspruch Gottes auf den Menschen\u201c zu problematisieren, zu hinterfragen.<a href=\"#_ftn41\" name=\"_ftnref41\">[41]<\/a> Im Mythos werden \u201emir M\u00f6glichkeiten meiner selbst erschlossen, die ich nur verstehen kann\u201c, soweit ich f\u00fcr diese auch \u201eerschlossen <em>bin<\/em> und <em>mich erschlie\u00dfen lassen<\/em> will. Ich kann das Gesagte nicht einfach als Mitteilung akzeptieren, sondern ich verstehe nur bejahend oder verneinend.\u201c \u201eVerstehen ist also immer zugleich Entschlu\u00df, <em>Entscheidung<\/em>.\u201c Es geht also nicht um Aneignung von Wissen \u00fcber unbekannte \u201eFakten\u201c oder \u00fcber \u201eetwas Irrationales\u201c, auch nicht um \u201eetwas Unwissenschaftliches\u201c.<a href=\"#_ftn42\" name=\"_ftnref42\">[42]<\/a> Vielmehr geht es um \u201edie kritische Frage an unser Daseinsverst\u00e4ndnis und seine Begrifflichkeit\u201c und sein Begreifen.<a href=\"#_ftn43\" name=\"_ftnref43\">[43]<\/a><\/p>\n<p>Der Mythos will auf seine Weise gelesen werden; er antwortet nicht auf der Basis \u201enachpr\u00fcfbarer Erfahrung mit Hilfe logischer Schl\u00fcsse\u201c, sondern durch das menschliche Verm\u00f6gen des Denkens, der subjektiven Erfahrung, \u201eder Phantasie und Intuition und der verschiedenen Empfindungen, wie Angst, Ohnmacht oder Geborgenheit in Gott [!].\u201c \u201eMythos ist unbewu\u00dft-bewu\u00dftes\u201c, seelisch-geistiges Wahr-nehmen, \u201ewillensm\u00e4\u00dfiges Urteil\u201c.<a href=\"#_ftn44\" name=\"_ftnref44\">[44]<\/a> Wissenschaft \u201efehlt das Wesentliche des Mythos\u201c: die F\u00e4higkeit freien Gestaltens, \u201eseine Lebendigkeit, sein Anthropomorphismus im h\u00f6chsten Sinn, seine Poesie.\u201c Ein Mythos ist \u201eauf Dauer tr\u00f6stlich, auch wenn er furchtbar klingt, und eine naturwissenschaftliche Erkl\u00e4rung des Weltlaufs auf die Dauer trostlos, auch wenn sie harmlos klingt\u201c.<a href=\"#_ftn45\" name=\"_ftnref45\">[45]<\/a><\/p>\n<p>Anthropomorphe Wahrnehmung des G\u00f6ttlichen, der G\u00f6tter durch Projektion und \u00dcberh\u00f6hung menschlicher Eigenschaften wird bei bildhafter Sprache und bildlichen Darstellungen offenbar. Der Anthropomorphismus ist wohl unvermeidbar, wird aber missbraucht, wenn man meint, sich dadurch scheinbare Eigenschaften Gottes dienstbar machen und ihn darauf festlegen zu k\u00f6nnen, \u201edenn da <em>machen wir uns einen Gott<\/em>, [\u2026] wie wir ihn am leichtesten zu unserem Vorteil gewinnen [\u2026].\u201c<a href=\"#_ftn46\" name=\"_ftnref46\">[46]<\/a> Viel wichtiger w\u00e4re es doch, ein realistisches Menschenbild zu entwerfen, eine Vorstellung von uns selbst mit allen St\u00e4rken und Schw\u00e4chen. Wir brauchen ein differenziertes <em>Menschenbild<\/em>, das nicht ohne Korrekturen aus Bereichen des Transzendenten und der Religion auskommt.<\/p>\n<p>Die Dichtung Homers hatte den Menschen auf unterhaltsame Art einen Spiegel vorgehalten, indem er die G\u00f6tter sich unter die Menschen mischen lie\u00df. Auch die G\u00f6tter der V\u00f6lker in Mesopotamien (im Alten Orient) waren menschliche Projektionen. Nat\u00fcrlich blieb das G\u00f6ttliche eine Steigerung des Menschlichen. Im Alten Israel kulminierte das G\u00f6ttliche allm\u00e4hlich zur Gestalt eines einzigen Gottes, dem einerseits wiederum menschliche Attribute zuteil wurden, dem aber im Mythos vom Paradies der Mensch als sein Gegen\u00fcber geschaffen wird. Man k\u00f6nnte den Inhalt der hebr\u00e4ischen Bibel als Suche nach dem geeigneten Menschenbild beschreiben, nicht ohne Sehnsucht nach Verankerung im Verh\u00e4ltnis zu JHWH.<a href=\"#_ftn47\" name=\"_ftnref47\">[47]<\/a> Es zeugt von Respekt, dass der h\u00f6chste Name Gottes in der hebr\u00e4ischen Bibel und im Judentum \u2013 als Tetragramm \u2013 nicht ausgesprochen wird, ergo <em>unaussprechlich<\/em> ist.<\/p>\n<p>Aus Ehrfurcht vor dem Gottesnamen in Gestalt des Tetragramms verwendet der Erz\u00e4hler in Gen 3,5 nicht mehr die Doppelform JHWH Elohim f\u00fcr Gott, sondern nur noch Elohim, w\u00e4re es doch geradezu blasphemisch, dem Menschen auch nur zu attestieren, er k\u00f6nne JHWH gleich sein \u2013 \u201esein wie Jahwe\u201d, \u201eeine im AT unm\u00f6gliche Vorstellung\u201c,<a href=\"#_ftn48\" name=\"_ftnref48\">[48]<\/a> deren Unm\u00f6glichkeit vollends ausgedr\u00fcckt wird , indem JHWH Elohim den Menschen daran hinderte, auch vom \u201eBaum des Lebens\u201c zu essen, \u201eund so ewig lebe!\u201c<a href=\"#_ftn49\" name=\"_ftnref49\">[49]<\/a> Allerdings: \u201eNun ist der Mensch geworden wie einer von uns, wissend um Gut und B\u00f6se\u201c (Gen 3,22).<\/p>\n<p>Dem Mythos nach ist das kein Vorteil \u2013 im Gegenteil: der Mensch lebte in Harmonie und Eintracht, auch mit den Tieren und genoss den f\u00fcr ihn geschaffenen Garten mit seinen Fr\u00fcchten. Und Adam blieb nicht allein: Jahwe schuf ihm eine Entsprechung, ein pers\u00f6nliches Gegen\u00fcber. Gutes und B\u00f6ses kannte er nicht, blieben ihm fremd. Dann aber befielen ihn Zweifel: \u201eSollte Gott gesagt haben\u2026?\u201c Er versuchte, all das ihm Anvertraute, Geschenkte rational zu erfassen, zu begreifen, anstatt es wie ein Kind naiv und vertrauensvoll anzunehmen. Das war seine Zielverfehlung (\u201eS\u00fcnde\u201c)! So ereignet es sich bis heute, dass der Mensch sowohl B\u00f6ses wie auch Gutes erkennt und leider auch beides tut. Sp\u00e4ter sehnt er sich wieder nach einem von Gott geschenkten Menschenbild (Psalm 8,5\u20137):<a href=\"#_ftn50\" name=\"_ftnref50\">[50]<\/a><\/p>\n<p>\u201eWas ist der Mensch, da\u00df du sein gedachtest, \/ Das Menschenkind, da\u00df du es angeschaut? \/ Du machtest ihn wenig geringer denn einen Gott, \/ Mit Ehre und Hoheit [Erhabenheit] kr\u00f6ntest du ihn. \/ Du gabst ihm die Herrschaft \u00fcber deiner H\u00e4nde Werke; \/ Alles legtest du ihm zu F\u00fc\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Pfarrer Thomas Bautz<br \/>\n(\u201eim Unruhestand\u201c)<br \/>\nBonn<br \/>\n<a href=\"mailto:bautzprivat@gmx.de\">bautzprivat@gmx.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fussnoten:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> TRE 23 (1994), Art. Mythos. (III.) Alttestamentlich (625 \u2013 644): Drei Gundauffassungen (626 \u2013 628): Mythos als Wort oder Erz\u00e4hlung; Mythos als Denk- oder Vorstellungsweise; Mythos als Ausdrucksform von Religion (Werner H. Schmidt).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Mythos und Rationalit\u00e4t, hg. v. Hans Heinrich Schmid (1988): Das Ringen der atl. \u00dcberlieferung mit dem Mythos (Jan Heller), 127\u2013133: (I.) Kl\u00e4rung der Begriffe, 127\u2013128: 127.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Dabei ist zu bedenken, dass der Begriff Weltanschauung vieldeutig ist und sehr unterschiedlich benutzt wird; J\u00fcrgen Mohn: Mythostheorien. Eine religionswissenschaftliche Untersuchung zu Mythos und Interkulturalit\u00e4t (1998): Zum Begriff des Mythos: Abgrenzungen und Derivate: Ideologie, Weltanschauung und Weltbild, 64\u201368: 65 (A. 2); cf. Bultmanns strikte, begr\u00fcndete Ablehnung von Weltbild und <em>Weltanschauung<\/em>, weil diese entworfen sind \u201eunter Absehung von unserer eigenen Existenz\u201c, worin wir selbst \u201eals ein Objekt unter andern Objekten betrachtet\u201c werden; Rudolf Bultmann: Glauben und Verstehen. Gesammelte Aufs\u00e4tze I (<sup>8<\/sup>1980): Welchen Sinn hat es, von Gott zu reden?, 26\u201337: 34.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> \u201eGottes Wort ist der Spiegel \u2013 beim Lesen oder H\u00f6ren soll ich mich im Spiegel betrachten.\u201c Freilich nicht im Sinne theologischer, exegetischer Studien; S\u00f6ren Kierkegaard. Die Leidenschaft des Religi\u00f6sen. Auswahl aus Schriften und Tageb\u00fcchern. Einl. v. Liselotte Richter (1981): Das Gottesverh\u00e4ltnis (19\u201354): Selbstbetrachtung im Spiegel der Bibel, 25\u201334: 25; Kierkegaard lehnt \u201egelehrtes Lesen\u201c nicht ab, aber wissenschaftliche Auslegung soll sich nicht \u201ezwischen das Wort und mich\u201c dr\u00e4ngen (34). Nach Martin Luther ist die Bibel nicht nur Lese-, sondern vor allem \u201eLebewort\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie, hg. v. Ansgar N\u00fcnning (5., aktual. u. erw. Aufl. 2013), Art. <em>Mythos<\/em>, 552 (Annette Simonis).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Jutta Seibert: Lexikon christlicher Kunst. Themen, Gestalten, Symbole (2002), Art. <em>Adam und Eva<\/em>, 11\u201315; LCI: Lexikon der christlichen Ikonographie 1 (Sonderausg. 1994), Art. <em>Adam und Eva<\/em> (42\u201370): <em>Der S\u00fcndenfall<\/em>, 54\u201362; <em>Das Gericht<\/em>, 62\u201366; <em>Die Vertreibung<\/em>, 66\u201367. Der S\u00fcndenfall ist das bedeutendste Thema des Zyklus (54).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Seibert: Lexikon christlicher Kunst (2002), Art. <em>Baum<\/em>, 52\u201354; LCI: Lexikon der christlichen Ikonographie 1 (Sonderausg. 1994), Art. <em>Baum, B\u00e4ume<\/em>, 258\u2013267.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Seibert: Lexikon christlicher Kunst (2002), Art. <em>Schlange<\/em>, 277\u2013278; LCI: Lexikon der christlichen Ikonographie 4 (Sonderausg. 1994), Art. <em>Schlange<\/em>, <em>Schlangen<\/em>, 75\u201382.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> \u201eApfel\u201c wegen der Homophonie von malum (das B\u00f6se) und malum (Apfel), legendarisch auf die lateinische Bibel\u00fcbersetzung durch Hieronymus\u2019 Vulgata bezogen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> <a href=\"https:\/\/digi.ub.uni-heidelberg.de\/diglit\/hartel1895bd1\/0005\/image,info\">https:\/\/digi.ub.uni-heidelberg.de\/diglit\/hartel1895bd1\/0005\/image,info<\/a>; s. dazu Die Wiener Genesis. Eine kunstwissenschaftliche Bilderbuchgeschichte. Von Karl Clausberg (1984); zu Begriffen wie \u201ekontinuierende\u201c, \u201ekonsekutive\u201c und \u201ekomplettierende\u201c Darstellung, S. 29\u201331 (A. 13ff; Abb. 1; S. 5; Abb. 20, S. 31).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Cf. Albert Einstein: Religion und Wissenschaft, in: D\u00fcrr (Hg.) Physik und Transzendenz (2010), 55\u201359.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Ernst Bergemann: Kosmische Religiosit\u00e4t (Albert Einstein). Eine ganzheitliche und menschliche Perspektive. Zum 60. Todestag von Max Planck (1858\u20131947) am 4. Oktober 2007 [alle Zitate von A. Einstein dort mit Quellenangaben] (2007), 44\u201345 und 121 (Anm., Literaturverzeichnis).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Karl Ker\u00e9nyi: Griechische Grundbegriffe. Fragen und Antworten aus der heutigen Situation, Albae Vigiliae NF 19 (1964): Mythos in verbaler Form. Zur Wortgeschichte als Geistesgeschichte, 59\u201367: 61\u201366.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Ker\u00e9nyi: Griechische Grundbegriffe (1964): Mythos in verbaler Form, 63 (mit vielen weiteren Belegen).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Hesiod: Theogonie. Griechisch\/ Deutsch, \u00fcbers. u. hg. v. Otto Sch\u00f6nberger (1999; bibliogr. erg. Ausg. 2011): Theogonie 24c\u201329; cf. Ker\u00e9nyi: Griechische Grundbegriffe (1964): Mythos in verbaler Form, 64\u201365.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Liddell &amp; Scott: A Greek-English Lexicon (1843; 1940; erw. Neuaufl. 1996), s.v. mythos, 1151.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> Bruno Snell: Der Aufbau der Sprache (1952): Die Dichtarten (A) Epos, 188\u2013191: 189.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> Heinrich D\u00f6rrie: Sinn und Funktion des Mythos in der griechischen und der r\u00f6mischen Dichtung, RhWAW. G 230 (1978), 7\u201328: 7.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> H. D\u00f6rrie: Sinn und Funktion des Mythos (1978), 8.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a> Ker\u00e9nyi: Griechische Grundbegriffe (1964): Mythos in verbaler Form, 62.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref21\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a> Walter F. Otto: Der urspr\u00fcngliche Mythos, in: Karl Kerenyi (Hg.): Die Er\u00f6ffnung des Zugangs zum Mythos, WdF 20 (1989), 279\u2013289: 285.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref22\" name=\"_ftn22\">[22]<\/a> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fake_News\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fake_News<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref23\" name=\"_ftn23\">[23]<\/a> Roland Gradwohl: Bibelauslegungen aus j\u00fcdischen Quellen 1 (1986): Das Versagen des Menschen (Gen 3,1\u201319.(20\u201324), S. 38\u201352: Der Text in der Exegese, S. 42\u201351: 46\u201347.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref24\" name=\"_ftn24\">[24]<\/a> Johannes Loh: Paradies im Widerspiel der M\u00e4chte. Mit e. Geleitwort v. Werner H. Schmidt, BEAT 43 (1998): Die Paradieserz\u00e4hlung (163\u2013209): Der \u201eS\u00fcndenfall\u2019, 164\u2013209: 202 (A. 192); cf. BHS, s.v. \u05e2\u05e8\u05d5\u05de.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref25\" name=\"_ftn25\">[25]<\/a> Elaine Pagels: Adam, Eva und die Schlange. Die Theologie der S\u00fcnde (1988; 1991): Die Natur der Natur, 261\u2013304: 261\u2013262.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref26\" name=\"_ftn26\">[26]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.die-bibel.de\/ressourcen\/wibilex\/altes-testament\/suende-suender-at\">https:\/\/www.die-bibel.de\/ressourcen\/wibilex\/altes-testament\/suende-suender-at<\/a>; J\u00f6rn Kiefer: S\u00fcnde \/ S\u00fcnder (AT), 2017: \u201eS\u00fcndenfall\u201c und \u201eUrs\u00fcnde\u201c, wibilex, pdf-Datei, S. 30f: Ob Gen 3 von einem \u201eS\u00fcndenfall\u201c redet, ist umstritten; entsprechende Vokabeln tauchen in der biblischen Urgeschichte erst sp\u00e4ter auf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref27\" name=\"_ftn27\">[27]<\/a> Pagels: Adam, Eva und die Schlange. Die Theologie der S\u00fcnde (1988; 1991): Die Natur der Natur, 261.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref28\" name=\"_ftn28\">[28]<\/a> Indes wollte Gerhard von Rad die \u201eUrgeschichte\u201c nicht als Mythos lesen: Theologie des AT I (1960, <sup>8<\/sup>1982): Die Urgeschichte (149\u2013178): Der Einbruch der S\u00fcnde und ihr \u00dcberhandnehmen, 167\u2013174: \u201eMythisch sollte man diese Erz\u00e4hlungen vom S\u00fcndenfall bis zum Turmbau nicht nennen\u201c (168).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref29\" name=\"_ftn29\">[29]<\/a> Kurt H\u00fcbner: Die Wahrheit des Mythos (1985); der Philosoph verfolgt einen wissenschaftstheoretischen Ansatz, erfasst systematisch die Deutungen des Mythos, bevorzugt den Begriff des Mythischen, befragt Erfahrungen und Kontexte des Mythischen sowie dessen Rationalit\u00e4t im Vergleich zur Wissenschaft.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref30\" name=\"_ftn30\">[30]<\/a> Ingolf U. Dalferth: Jenseits von Mythos und Logos, QD 142 (1993): (I) Mythos und Logos: (3.) Mythen und Rationalit\u00e4t, 20\u201328; (4.) Rationale Orientierungsmuster, 28\u201335.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref31\" name=\"_ftn31\">[31]<\/a> Bultmann: Neues Testament und Mythologie, Kerygma und Mythos. Ein theologisches Gespr\u00e4ch, hg. v. Hans-Werner Bartsch (<sup>4<\/sup>1960), Vortrag 21. April 1941 vor Gesellschaft f\u00fcr evangelische Theologie.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref32\" name=\"_ftn32\">[32]<\/a> Rudolf Bultmann: Jesus Christus und die Mythologie. Das Neue Testament im Licht der Bibelkritik (1958; 1964, 1975): (IV.) Moderne Bibelauslegung und die Existenzphilosophie, 50\u201368: 60\u201361.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref33\" name=\"_ftn33\">[33]<\/a> Bultmann: Jesus Christus und die Mythologie (1975): (V.) Die Bedeutung Gottes als des Handelnden, 69\u2013101: 78\u201379.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref34\" name=\"_ftn34\">[34]<\/a> Bultmann: Glauben und Verstehen I (<sup>8<\/sup>1980): Welchen Sinn hat es, von Gott zu reden?, 34; Gehorsam als freie Tat l\u00e4sst an den Aufruf Jesu zum Handeln in der Bergpredigt denken.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref35\" name=\"_ftn35\">[35]<\/a> Bultmann: Glauben und Verstehen I (<sup>8<\/sup>1980): Welchen Sinn hat es, von Gott zu reden?, 37.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref36\" name=\"_ftn36\">[36]<\/a> Zum Lebensbaum und zum Baum der Erkenntnis; Loh: Paradies im Widerspiel der M\u00e4chte (1998), 188\u2013193.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref37\" name=\"_ftn37\">[37]<\/a> J. Alberto Soggin: Das Buch Genesis. Kommentar (1997): Die Vertreibung aus Eden 3,20\u201324: 20.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref38\" name=\"_ftn38\">[38]<\/a> Bultmann: Jesus Christus und die Mythologie (1975): (V.) Die Bedeutung Gottes als des Handelnden, 80.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref39\" name=\"_ftn39\">[39]<\/a> Eugen Drewermann: Strukturen des B\u00f6sen. Band II. Die jahwistische Urgeschichte in psychoanalytischer Hinsicht (1988): Die Dynamik der Angst (Gen 3,1\u20135), 152\u2013178: 158.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref40\" name=\"_ftn40\">[40]<\/a> Drewermann: Strukturen des B\u00f6sen. Band I. Die jahwistische Urgeschichte in exegetischer Hinsicht (1988): Schuld und Verbannung (Gen 3): Einzelauslegung (b) Im Versteck und auf der Flucht (Gen 3,8\u201313), 79\u201386: 79.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref41\" name=\"_ftn41\">[41]<\/a> Bultmann: Glauben und Verstehen I (<sup>8<\/sup>1980): Welchen Sinn hat es, von Gott zu reden?, 27.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref42\" name=\"_ftn42\">[42]<\/a> Bultmann: Glauben und Verstehen I (<sup>8<\/sup>1980): Die Bedeutung der \u201edialektischen Theologie\u201c f\u00fcr die ntl. Wissenschaft (1928), 114\u2013133: 127.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref43\" name=\"_ftn43\">[43]<\/a> Bultmann: Glauben und Verstehen I (<sup>8<\/sup>1980): Die Bedeutung der \u201edialektischen Theologie\u201c f\u00fcr die ntl. Wissenschaft (1928), 128.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref44\" name=\"_ftn44\">[44]<\/a> Emma Brunner-Traut: Fr\u00fchformen des Erkennens. Aspektive im Alten \u00c4gypten (<sup>3<\/sup>1996): Religion (2.) Mythos, 120\u2013128: 126\u2013127 (in scharfer Abgrenzung zum vernunftm\u00e4\u00dfigen Logos).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref45\" name=\"_ftn45\">[45]<\/a> Brunner-Traut: Fr\u00fchformen des Erkennens (<sup>3<\/sup>1996): Religion (2.) Mythos, 127\u2013128.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref46\" name=\"_ftn46\">[46]<\/a> Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der blo\u00dfen Vernunft (1978):\u00a0 Vom allgemeinen subjektiven Grunde des Religionswahnes, [257\u2013260: 257f (A.*, 257), S. 188\u2013190: 188\u2013189.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref47\" name=\"_ftn47\">[47]<\/a> Cf. Rudolf Bultmann: Glauben und Verstehen II (5., erw. Aufl. 1968): Adam, wo bist du? \u00dcber das Menschenbild der Bibel, 105\u2013116.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref48\" name=\"_ftn48\">[48]<\/a> Loh: Paradies im Widerspiel der M\u00e4chte (1998), 165.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref49\" name=\"_ftn49\">[49]<\/a> Soggin: Das Buch Genesis (1997), 93.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref50\" name=\"_ftn50\">[50]<\/a> Zit. Bultmann:\u00a0 Glauben und Verstehen II (1968): Adam, wo bist du? \u00dcber das Menschenbild der Bibel, 108.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die G\u00fcte Gottes und das Versagen des Menschen | Invokavit | 22.02.2026 | Gen 3,1\u201319 (20\u201324) | Thomas Bautz | &nbsp; Die G\u00fcte Gottes und das Versagen des Menschen Liebe Gemeinde! Diese Erz\u00e4hlung geh\u00f6rt zu den noch bis heute bekanntesten Texten der Urgeschichte des Menschen. Als ein wichtiger Teil der hebr\u00e4ischen Bibel erz\u00e4hlt der Mythos,[1] [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":25975,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4,1,2,727,157,853,114,680,199,349,109,209],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-25988","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-genesis","category-aktuelle","category-at","category-archiv","category-beitragende","category-bibel","category-deut","category-invokavit","category-kapitel-3-chapter-3","category-kasus","category-predigten","category-thomas-bautz"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25988","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25988"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25988\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25989,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25988\/revisions\/25989"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/25975"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25988"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25988"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25988"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=25988"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=25988"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=25988"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=25988"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}