{"id":26016,"date":"2026-03-04T11:57:48","date_gmt":"2026-03-04T10:57:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=26016"},"modified":"2026-03-04T11:57:48","modified_gmt":"2026-03-04T10:57:48","slug":"lukas-957-62-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-957-62-3\/","title":{"rendered":"Lukas 9,57\u201362"},"content":{"rendered":"<h3>Aufreger mit Ansage | Okuli | 08. M\u00e4rz 2026| Lk 9,57\u201362| Wolfgang V\u00f6gele|<\/h3>\n<p><strong>Friedensgru\u00df<\/strong><\/p>\n<p>Der Predigttext f\u00fcr den Sonntag Okuli steht Lk 9,57\u201362:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>\u201eUnd als sie auf dem Wege waren, sprach einer zu [Jesus]: Ich will dir folgen, wohin du gehst. Und Jesus sprach zu ihm: Die F\u00fcchse haben Gruben und die V\u00f6gel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege. Und er sprach zu einem andern: Folge mir nach! Der sprach aber: Herr, erlaube mir, dass ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe. Aber Jesus sprach zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh hin und verk\u00fcndige das Reich Gottes! Und ein andrer sprach: Herr, ich will dir nachfolgen; aber erlaube mir zuvor, dass ich Abschied nehme von denen, die in meinem Haus sind. Jesus aber sprach zu ihm: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zur\u00fcck, der ist nicht geschickt f\u00fcr das Reich Gottes.\u201c<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder,<\/p>\n<p>wieso hat der Lehrer aus Nazareth die Menschen so fasziniert, dass sie schnell bereit waren, ihr gewohntes Leben aufzugeben und ihm nachzufolgen? Manchmal verflechten sich Aufregung, Ver\u00e4nderung und Weisheit zu einem sehr starken Impuls. Mit diesen drei coolen Spr\u00fcchen kann man lernen, wie im man Glauben zusammenw\u00e4chst. Wer die Spr\u00fcche versteht, kommt dem Sprecher nahe, der sich so bescheiden als \u201eMenschensohn\u201c bezeichnet. Der Titel verweist auf die besondere N\u00e4he Jesu zu Gott. Und horizontal meint das: Ich bin ein Mensch wie ihr, geboren von meiner Mutter Maria. F\u00fcr den Evangelisten macht Jesus auf seiner Reise nach Jerusalem eine gro\u00dfe Ver\u00e4nderung durch.<\/p>\n<p>Und da stellt sich die Frage: Was machen die, die ihm auf diesem gef\u00e4hrlichen Weg folgen? Was machen sie, wenn trotz der N\u00e4he zu Gott der Menschensohn verhaftet, verh\u00f6rt und gefoltert wird? Die Frage stellt sich mitten in der Passionszeit, in der wir Jesu Leiden meditieren wollen. Ich will mit Ihnen neun Schritte gehen, um Aufregung in Weisheit und Glaube zu verwandeln.<\/p>\n<p>Ein Weg des H\u00f6rens, des Betens und des Schweigens. Und der Weg ist das Ziel.<\/p>\n<h3>1.\u00a0 Aufreger<\/h3>\n<p>Alles beginnt mit dem Anfang, dem ersten Schritt: Ich setze einen Fu\u00df vor den anderen. Beim Reisen wie im Leben kommt es darauf an, nicht einfach loszust\u00fcrmen. Vorbereitung vermeidet erwartbare Schwierigkeiten. Vor dem Anfang w\u00e4ge ich ab und denke nach. Dann erst gehe ich los. Aber das bedachte Planen wird oft von Ungeduld, Vorfreude, von Gef\u00fchlen mit eigener magnetischer Wirkung ausgebremst. Begeisterung wischt alle Bedenken beiseite. Manche Lebensreisende sind damit gesegnet, gelassen und geduldig durchs Leben zu gehen. Wir andern bewundern das und merken umso deutlicher, wie uns Aufregung und Emp\u00f6rung, Stress und Nervosit\u00e4t immer wieder ablenken. Fehler, Misserfolge, M\u00fcdigkeit, Krankheitsdiagnosen versetzen in wachsende Unruhe und Angst. Beides w\u00e4chst nicht nur aus der pers\u00f6nlichen Lebenswelt. Wer in der letzten Woche die Nachrichten angeschaut hat, konnte Raketeneinschl\u00e4ge, Rauchwolken, Sprengkrater, unruhige Menschen in Schutzbunkern sehen. Das Terrorregime im Iran, das die eigene Bev\u00f6lkerung bei Demonstrationen erschie\u00dfen l\u00e4sst; die B\u00fcrger in der Ukraine, die unter einem aufgezwungenen Drohnenkrieg leiden; schlie\u00dflich der Machtpolitiker im Wei\u00dfen Haus, der V\u00f6lkerrecht und Vertr\u00e4ge ignoriert.<\/p>\n<p>Bei den Zuschauern nistet sich ganz hinten im Bewusstsein der Eindruck ein: Irgendetwas ist aus den Fugen geraten. Sie sp\u00fcren etwas, das sie nicht genau benennen k\u00f6nnen. Es ist, als habe der n\u00e4chste gro\u00dfe Krieg angefangen, ohne richtig erkl\u00e4rt worden zu sein. Dabei habe ich noch gar nicht alle aktuellen Konflikte aufgez\u00e4hlt. Es macht sich eine Stimmung der Unruhe breit. Viele Menschen, auch in der Gemeinde, sp\u00fcren das und f\u00fchlen ein Bed\u00fcrfnis zu reagieren. Das ist das eine.<\/p>\n<h3>2.\u00a0 Routinen<\/h3>\n<p>Das andere ist: Politische Aufregung l\u00e4uft h\u00e4ufig durch digitale Kan\u00e4le, bis sie in den K\u00f6pfen der Menschen ankommt. Trotzdem f\u00fchren die meisten Familien ein Leben, das von Routinen bestimmt ist: 7.30 Uhr die Kinder zur Schule schicken. Montag, Mittwoch und Freitag im Supermarkt einkaufen. Jeden dritten Sonntag die Gro\u00dfeltern besuchen. Einmal im Monat zum Italiener im Nachbarviertel.<\/p>\n<p>Ein geregelter Alltag braucht stabile Verh\u00e4ltnisse. Es verleiht Sicherheit, dass Routinen jeden Tag gleich ablaufen. An diesem Gef\u00fchl der Sicherheit sind viele beteiligt: Familie, Freunde, Nachbarn, b\u00fcrgerliche Solidarit\u00e4t. Dorf- oder Quartiergemeinschaft, hergestellt durch Kreise und Netze der Beziehung und Freundschaft.<\/p>\n<p>Konfirmanden, Gymnasiasten und Azubis finden das aus jugendlichen Gr\u00fcnden zum G\u00e4hnen: Sie suchen das Neue mehr als das Bew\u00e4hrte. Nervenkitzel und Aufregung statt Stabilit\u00e4t. Die \u00c4lteren mussten m\u00fchsam lernen, was die J\u00fcngeren noch nicht wahrhaben wollten: den Nutzen von Routine und Sicherheit. Trotzdem kommen vielen Menschen auch Zweifel: Welchen Sinn hat das? Versinkt nicht jede Routine letzten Endes in Wiederholung ohne Sinn?<\/p>\n<h3>3.\u00a0 Radikal und b\u00fcrgerlich<\/h3>\n<p>Man hat Jesu Worte \u00fcber F\u00fcchse und V\u00f6gel, \u00fcber die Familie und Begr\u00e4bnisse als rigorose Kritik an b\u00fcrgerlichen Ruhebed\u00fcrfnissen gelesen. Die Nachfolger Christi sollten sich besser in hartem Schnitt aus diesen l\u00e4hmenden Konventionen befreien und das Wagnis eines riskanten und abenteuerlichen Wanderlebens einzugehen. Nach dem Motto: Der n\u00e4chste Tag kann bringen, was er will. Gott wird dir helfen. Hier wird es nun brenzlig: Denn darauf lassen wir b\u00fcrgerlichen Gewohnheitstiere uns nicht gerne ein. Die Forderung nach dem radikalen Bruch wirkt nicht durchdacht und kurzschl\u00fcssig. Niemand kann ein halber Radikaler und zugleich eine halbe B\u00fcrgerin sein.<\/p>\n<h3>4.\u00a0 Neuanf\u00e4nge<\/h3>\n<p>Lukas denkt nicht in stabilen Ordnungen, sondern in Anf\u00e4ngen. F\u00fcr ihn wie f\u00fcr viele andere Autoren der Bibel setzt Glauben sehns\u00fcchtige Menschen in neue Bewegung. Der erste Schritt ins Neuland, ins Hoffnungsgebiet entscheidet. Das Evangelium setzt den ersten Impuls. Denken Sie an den Auszug des Volkes Israel aus \u00c4gypten. Denken Sie an den Hebr\u00e4erbrief, der so sch\u00f6n vom wandernden Gottesvolk spricht. F\u00fcr Lukas ist Jesus ein Reisender und Wandernder \u2013 und noch mehr ein Anf\u00e4nger. Er zieht durch die galil\u00e4ischen D\u00f6rfer und setzt Impulse, um in m\u00f6glichst vielen Menschen Glauben anzuz\u00fcnden. Durch Predigen. Durch Heilen. Durch Gespr\u00e4che. Durch Streiten mit den Gegnern. Durch Theologie. Jedem Glaubensanfang wohnt ein Zauber inne.<\/p>\n<h3>5.\u00a0 Alltag in Bewegung<\/h3>\n<p>Glauben hei\u00dft, sich zum Anf\u00e4nger des Evangeliums zu machen. Gott setzt einen Anfang, und die Menschen kommen in Bewegung. Sie l\u00f6sen sich aus dem Gef\u00fcge b\u00fcrgerlicher Ordnungen, in denen sie es sich zu bequem gemacht haben.<\/p>\n<p>Aber die liebgewonnenen Gewohnheiten erweisen sich als z\u00e4her Brei. Das feste Ger\u00fcst der Alltagsgewohnheiten steht auf t\u00f6nernen F\u00fc\u00dfen. Nur sehr langsam und unmerklich \u00e4ndern sich im Leben der Glaubenden die Verh\u00e4ltnisse. Auch sie werden \u00e4lter, verlieren Kr\u00e4fte und Energie. Gesundheit wird zum kurzen Augenblick in einer langen Reihe von Gebrechen. Ged\u00e4chtnis l\u00e4sst nach. Gewicht nimmt zu. Knochen werden br\u00fcchig. Man kann das ignorieren. Man kann sich vorsichtig und unmerklich daran anpassen. Aber es l\u00e4\u00dft sich nicht wegdiskutieren. Wir alle steuern irgendwie, langsam, aber sicher auf Sterben und Tod zu. Jeder schleicht sich aus den Ordnungen des Alltags heraus, die er doch selbst geschaffen hat. Es gibt auch keine ewige Wiederkehr des Gleichen, von der Nietzsche gesprochen hat. Leben ist nicht Zustand, sondern dauernde Ver\u00e4nderung, manchmal kaum merklich. Wenn niemand diesem best\u00e4ndigen Ver\u00e4nderungsprozess entkommen kann, dann gewinnen Jesu Worte v\u00f6llig neue erschlie\u00dfende Kraft \u2013 f\u00fcr die J\u00fcnger und f\u00fcr uns.<\/p>\n<h3>6.\u00a0 Weisheit lernen<\/h3>\n<p>Jesus nimmt seine Bilder aus den R\u00e4umen unter und \u00fcber der Erde: Die F\u00fcchse verstecken sich in verlassenen Gruben, und die V\u00f6gel sammeln Zweige und Halme, um sich unerreichbare Nester in den Baumkronen zu bauen. Menschensohn und J\u00fcnger stehen mit beiden Beinen auf der Erde. Gruben und Nester stehen f\u00fcr das Haus der Gewohnheiten, die Heimat. Aber auch V\u00f6gel und F\u00fcchse ver\u00e4ndern sich, sie werden alt, gebrechlich und sterben \u2013 wie alle Menschen. Der weisheitliche Kern dieser drei Jesusworte liegt in einer einfachen Wahrheit: Ich lerne langsam, die Ver\u00e4nderungen meines Lebens vom Protest der Jugend bis zum Altwerden ernst zu nehmen und anzuerkennen. Der Glaubenskern dieser drei Worte liegt in folgendem: Ich stelle mich diesen Ver\u00e4nderungen, indem ich langsam oder pl\u00f6tzlich Glaube und Vertrauen an Gott entwickle. Kein menschliches Leben ist gleichg\u00fcltig, beliebig oder bedeutungslos. Das ist der Anfang des Glaubens: Leben hat W\u00fcrde. Die Welt hat Bedeutung. Und der Glaube nimmt Gott ernst in der Welt.<\/p>\n<h3>7.\u00a0 Bewegungsorientierung<\/h3>\n<p>Jesus von Nazareth justiert das Verh\u00e4ltnis von Gewohnheiten und Ver\u00e4nderungen v\u00f6llig anders, als wir es gewohnt sind. Jesus denkt bewegungsorientiert, auf Zukunft, Hoffnung und Ziele hin. Die Toten liegen in der Vergangenheit begraben. Keiner hat so eindringlich wie Jesus vom Reich Gottes gesprochen. Es ist Anfang und Ende aller Lebensver\u00e4nderungen. Das Reich Gottes ist Gegenwart und Zukunft zugleich. Es f\u00e4ngt schon in der Gegenwart an und kommt in Gottes Ewigkeit nicht zu seinem Ende. Jesus hat das gepredigt. Jesus hat das gelebt. Jesus ist daf\u00fcr gestorben.<\/p>\n<p>Lasst die Toten die Toten begraben: Das ist keine alternative Sozialkritik am Spie\u00dfertum. Das ist der Glaube, die Zukunft Gottes, nichts anderes ist sein Reich, ernst zu nehmen. Und Jesus Christus hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Botschaft zu verbreiten. Habt keine Angst vor den Ver\u00e4nderungen eures Lebens. Am Ende steht das Reich, das Gott selbst euch bringen will und wird.<\/p>\n<h3>8.\u00a0 Selbstfindung?<\/h3>\n<p>Jesus hat gesagt: Macht euch keine Sorgen. Gottes Reich kommt. Geht ihm entgegen. Leider ist diese Botschaft auch mi\u00dfverstanden worden. Geht ihm entgegen, hie\u00df dann: Bastelt euch dieses Reich einfach selbst. Das ist dann der Fall, wenn Glaubende anfangen, in gehechelter Atemlosigkeit die Kirche in allen Nebensachen zu reformieren. Das ist dann der Fall, wenn Glaubende anfangen, politische Ver\u00e4nderungen in kirchlicher Absicht f\u00fcr wichtiger zu halten als das Evangelium von Jesus Christus. Dieser Jesus verstand sich aber nicht als politischer Platzanweiser, nicht als Lehrer f\u00fcr Selbstverwirklichung oder Selbstfindung. Er wollte kein christliches Yoga lehren, wie das einige Pfarrer im Moment vor dem Altar praktizieren. Neben dem Wohin der Zukunft ist auch das Davor der Gegenwart wichtig: Wir Glaubenden lernen von Jesus Christus, dass Gott mit dem Wort von seinem kommenden Reich diesen Sinn seiner Sch\u00f6pfung l\u00e4ngst gestiftet hat.<\/p>\n<h3>9.\u00a0 Gottes Reich<\/h3>\n<p>Es geht in diesen <em>drei<\/em> Spr\u00fcchen um <em>zwei<\/em> einfache Wahrheiten und um <em>eine<\/em> Person.<\/p>\n<p>Die erste Wahrheit: Leben setzt ein Ger\u00fcst aus Alltagsordnung, Gewohnheiten und Routine voraus. Das ist unabdingbar, aber eben nicht endg\u00fcltig. Die Festigkeit von Ordnungen t\u00e4uscht. Menschliches ist wie alles andere auch in dauernden Prozessen der Ver\u00e4nderung begriffen.<\/p>\n<p>Die zweite Wahrheit: Diese Ver\u00e4nderungen f\u00fchren nicht von selbst zu einem vorher bestimmten Ziel. Theorien des menschlichen oder historischen Fortschritts haben sich als vergeblich erwiesen. Sie laufen nicht auf das hinaus, was wir uns ausgedacht haben. Resignierend k\u00f6nnte man daraus schlie\u00dfen: Sie sind dem Zufall unterworfen. Es passiert eben, was sich gerade ergibt. Aber da sagt der Glaube: Nein. Nein. Das stimmt nicht. Wir gehen auf das zu, was Gott bestimmt hat, auf sein Reich. Die Welt ist nicht von Gewohnheiten und nicht von Zuf\u00e4llen bestimmt. Sie ist bestimmt von dem, was Gott f\u00fcr sie vorgesehen hat.<\/p>\n<p>So verbindet Jesus Weisheit und Glauben. Wer sich in Hoffnung auf Gottes Reich ausrichtet, der kann glauben. Der kann vertrauen. Und der ist getr\u00f6stet. Wie die F\u00fcchse. Wie die V\u00f6gel. Wie wir sehnsuchtsvollen Menschens\u00f6hne und -t\u00f6chter. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Prof. Dr. Wolfgang V\u00f6gele<br \/>\nKarlsruhe<br \/>\nwolfgangvoegele1@googlemail.com<\/p>\n<p>Wolfgang V\u00f6gele, geboren 1962. Apl. Professor f\u00fcr Systematische Theologie und Ethik an der Universit\u00e4t Heidelberg. Er schreibt \u00fcber Theologie, Gemeinde und Predigt in seinem Blog \u201eGlauben und Verstehen\u201c (www.wolfgangvoegele.wordpress.com). Neuerscheinung: Jenseits der Abbruchkante. Unterwegs zu einer postklerikalen Theologie, M\u00fcnster 2025.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufreger mit Ansage | Okuli | 08. M\u00e4rz 2026| Lk 9,57\u201362| Wolfgang V\u00f6gele| Friedensgru\u00df Der Predigttext f\u00fcr den Sonntag Okuli steht Lk 9,57\u201362: \u201eUnd als sie auf dem Wege waren, sprach einer zu [Jesus]: Ich will dir folgen, wohin du gehst. 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