{"id":26067,"date":"2026-03-10T10:49:56","date_gmt":"2026-03-10T09:49:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=26067"},"modified":"2026-03-10T10:49:56","modified_gmt":"2026-03-10T09:49:56","slug":"jesaja-6610-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-6610-13\/","title":{"rendered":"Jesaja 66,10-13"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Gott tr\u00f6stet beziehungsreich | Laetare | 15.03.2026 | Jes 66,10-13 | Manfred Mielke |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">ich bekomme einen Plastikbecher mit einer Kerze geschenkt. So eine F\u00fcrbitte-Kerze kaufe ich manchmal als Tourist, heute schenkt sie mir ein Tippelbruder. Er kam damals in gro\u00dfen Abst\u00e4nden, bat um Unterst\u00fctzung und einen Schlafplatz. Zur Begr\u00fc\u00dfung schenkte er mir jedes Mal etwas; heute eine kleine Kerze. Dabei erz\u00e4hlt er, dass er die Nacht im Freien verbracht hat. Es ist Anfang Dezember, er hustet. W\u00e4hrend er um Hilfe bittet, drehe ich den Becher um und lese auf der Unterseite: \u201eSchmerzhafte Gottesmutter von Drolshagen\u201c. (1) \u201eKompliment!\u201c sage ich: \u201e35 km Fu\u00dfmarsch!\u201c und male mir aus, wie er tags zuvor in der Kirche dort die Kerze in seinen Rucksack steckt, die er mir jetzt erwartungsvoll schenkt. Mich am\u00fcsiert sein Trick, eine Diakoniespende zu erlangen, aber noch mehr ber\u00fchrt mich, dass mir ein Obdachloser einen Wohnungsnachweis der Mutter Gottes schenkt. Maria hat also ganz in der N\u00e4he ein Dach \u00fcber dem Kopf und Licht und W\u00e4rme. Das ist f\u00fcr einen Obdachlosen eine ideale Oase. \u2013<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dem Mann wird geholfen; mit gebrauchten Schuhen, Essen, Trinken und einem trockenen Platz im Ger\u00e4teschuppen der K\u00fcsterin. Er w\u00fcnscht sich zum Abschied etwas Lesbares, wir schenken ihm ein Heftchen mit dem Aufdruck: \u201eIch will euch tr\u00f6sten, wie einen seine Mutter tr\u00f6stet.\u201c (2) Denn im Laufe der Jahre hatte er uns auch von seiner Kindheit erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Irgendwann z\u00fcnde ich das Gebets-Licht doch noch an. Ich denke an meine Eltern, an deren Entbehrungen zu meinen Gunsten, die Traurigkeiten meiner Mutter und die sch\u00f6nen Beispiele ihrer Mutterliebe. Die ungew\u00f6hnliche Kerze stimmt mich dankbar, doch was sagt der Bibelvers dem Obdachlosen? Als der alttestamentliche Prophet Jesaja von Gott sagte: \u201eIch will euch tr\u00f6sten, wie einen seine Mutter tr\u00f6stet\u201c \u2013 welche Erinnerungen rief er damit wach? Wie haben Frauen und M\u00fctter der Bibel getr\u00f6stet und wie wurden sie selbst getr\u00f6stet? Und wie \u00f6ffnen deren Leistungen unsern Blick f\u00fcr Gottes Trost?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eva, die Urmutter des Lebens, muss wie gel\u00e4hmt erleben, dass ihr Sohn Kain seinen Bruder Abel erschl\u00e4gt. Mit welchem Trost ging Eva dann auf ihren Problem-Sohn zu? Oder hat sie sich selbst mitsamt ihres Mannes Adam getr\u00f6stet mit ihrem dritten Kind, dem Seth?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dann Hagar. Sie ist Sklavin des Erzvater Abraham. Weil seine Frau Sara kinderlos blieb, schickt die ihren Abraham zur Sklavin Hagar, damit er mit ihr einen Erben zeuge. Jahre sp\u00e4ter erzwingt Sara, dass er die Mutter mit Kind zum Verdursten in die W\u00fcste jagt. Doch Gott rettet beide, und Hagar kann ihr dehydriertes Kind Ismael wieder zur\u00fcck ins Leben tr\u00f6sten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dann Bathseba. Sie ist eine au\u00dfereheliche Geliebte des K\u00f6nigs David. Als sie von ihm schwanger wird, l\u00e4sst er ihren Ehemann t\u00f6ten. Der Prophet Nathan entlarvt ihn. Der namenlose S\u00e4ugling stirbt noch im Wochenbett, David ist wochenlang untr\u00f6stlich. Dass er dann Bathseba zu seiner achten Ehefrau machte, war ihr wohl nur ein schwacher Trost.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dann Gomer \u2013 eine unbekannte Mutter in der Bibel. Sie arbeitet als Tempelprostituierte, als der Prophet Hosea sie heiratet \u2013 auf Gottes Befehl. Ihren drei Kindern muss sie himmelschreiende Namen geben, doch auch dadurch wird das Volk Israel nicht gottesf\u00fcrchtiger. Welche inneren Kr\u00e4fte bleiben einer Mutter, wenn ihre Mutterschaft zu fremden Zwecken benutzt wird?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und die Mutter Jesu? Maria opfert sich auf, ertr\u00e4gt die barsche Art ihres Sohnes und erleidet seine Kreuzigung. Da Jesus wahrer Mensch und wahrer Gott ist, bekommt sie den Ehrentitel einer Gottesmutter. Als \u201eMater Dolorosa&#8220;, als Mutter der Schmerzen, betrauert sie den gesch\u00e4ndeten Leichnam ihres Sohnes \u2013 auf ihren Knien. So wird sie in Holz geschnitzt zur \u201ePieta\u201c \u2013 in Drolshagen, Tschenstochau, in Lourdes und anderswo. Maria ist die Ungetr\u00f6stete, die ihren Trost bereith\u00e4lt f\u00fcr jeden, der vorbeikommt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die M\u00fctter der Bibel tragen ihre seelischen Verletzungen wie schwere Rucks\u00e4cke. Wenn sie tr\u00f6sten, dann tun sie es schon in ihrer eigenen Genesungszeit. Dabei geben sie ihr K\u00f6nnen selbstbewusst weiter \u2013 von Gott als Quelle zum notleidenden Mitmenschen. Paulus sagt es f\u00fcr uns mit: \u201eGelobt sei Gott, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns tr\u00f6stet in aller unserer Bedr\u00e4ngnis, damit wir andere tr\u00f6sten k\u00f6nnen mit dem Trost, mit dem wir selber getr\u00f6stet werden von Gott.\u201c (2Kor 1,3f)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hinter den schmerzensreichen und troststarken M\u00fcttern und V\u00e4tern steht Gott. \u201eWenn Trost und Hilf ermangeln muss, die alle Welt erzeiget, so kommt, so hilft der \u00dcberfluss, der Sch\u00f6pfer selbst, und neiget sich\u201c den Trostlosen zu. (3) Im Prophetenspruch \u201eIch will euch tr\u00f6sten, wie einen seine Mutter tr\u00f6stet\u201c beschreibt Gott seine eigene Art, in Beziehung zu tr\u00f6sten. Dazu l\u00e4sst er den Propheten Jesaja ausrufen: \u201eFreut euch mit Jerusalem! &#8230; Seid fr\u00f6hlich mit ihr, alle, die ihr \u00fcber sie traurig wart. Saugt euch satt an ihrer tr\u00f6stenden Brust, trinkt und labt euch an ihrem m\u00fctterlichen Reichtum! Denn so spricht der Herr: Seht her: &#8230; Ihre Kinder wird man auf den Armen tragen und auf den Knien schaukeln. Wie eine Mutter ihren Sohn tr\u00f6stet, so tr\u00f6ste ich euch; in Jerusalem findet ihr Trost.&#8220; (Jes 66, 10-13) \u2013 Trost und Freude, Hoffnung und Zuversicht \u2013 so vielf\u00e4ltig k\u00fcndigt Gott seine Hilfe an, wobei doch die damaligen Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer inmitten einer Ruinenlandschaft stehen. Ihre Stadt Jerusalem sieht aus wie Gaza und Damaskus heute. 40 Jahre zuvor hatten die Babylonier fast alles zerst\u00f6rt, seitdem heulen die Schakale und Eulen in den trostlosen Tr\u00fcmmern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und nun klopft Gott an und hat ein kleines Geschenk mit einer gro\u00dfen Wirkung. Er wird den Berg Zion mit Stadt und Tempel wieder einsetzen als Glaubensmutter. Seine Gegenwart im Tempelkult wird den Glauben st\u00e4rken wie die Brustnahrung ein Neugeborenes. Obwohl viele Familien durch Krieg und Vertreibung erstarrt sind, ermutigt Gott sie k\u00f6rperlich sp\u00fcrbar mit \u201eMutterh\u00e4nden und Vateraugen\u201c. (4) Gott tr\u00f6stet strukturell und politisch durch Wiederaufbau, spirituell durch seine neue Tempelpr\u00e4senz und empathisch wie beseelte Eltern. Der heutige Sonntag \u201eL\u00e4tare\u201c ruft zur Freude \u00fcber Gottes Trost auf: \u201eTochter Zion, freue dich! Jauchze laut, Jerusalem! Denn wie eine Mutter ihren Sohn tr\u00f6stet, so tr\u00f6ste ich euch; in Jerusalem findet ihr Trost.\u201c Auch der heutige Nationalstaat Israel soll Licht und Trost spenden und nicht Verw\u00fcstung in unmittelbarer Nachbarschaft.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich sehe einen Mehrwert im Trost Gottes gegen\u00fcber dem Trost einer Mutter. Dich und mich hat eine Mutter entbunden \u2013 das war ein einmaliges Sch\u00f6pfungsgeschehen. \u201eDas gibt&#8217;s nur einmal, das kommt nie wieder\u201c. Jedes Mal aber, wenn Gott dich und mich tr\u00f6stet, erneuert er unsern urspr\u00fcnglichen Sch\u00f6pfungszustand. Wir sagen dann dankbar, dass wir uns \u201ewie neugeboren\u201c f\u00fchlen, was er gerne wiederholt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott stellt dir in der W\u00fcste nachts einen Krug mit Wasser hin. Er stoppt die Wassermassen, bis Du hindurchgegangen bist. Er wartet ab, bis Du dich ausgeklagt hast. Er spricht dich gerecht, wenn Du unter Gewalt leidest. Er tr\u00f6stet dich mit seiner Ewigkeit, wenn Du dich bei den Toten betten willst. Er erweitert seinen Trost auch zu einem Mehr-Generationen-Trost. Als wir unserer Gro\u00dfmutter unser erstes Kind auf den Scho\u00df setzten, leuchteten ihre Augen \u2013 etwas verlegen, aber strahlend. Offensichtlich konnte ihr Urenkel ihr eine Sehnsucht stillen. \u2013 Nun besteht ja keine Verwechselungsgefahr zur biblischen Ursprungsszene. Jesus wurde als S\u00e4ugling nach mosaischer Sitte im Tempel \u201edargebracht\u201c. Zuf\u00e4llig kam ein Greis vorbei namens Simeon. Als er Jesus im Arm hielt, staunte er: \u201eJetzt kann ich abtreten, denn meine Augen haben den Heiland gesehen.\u201c Gott tr\u00f6stet, wie nur eine Mutter tr\u00f6sten kann, aber auch, wie es nur ein Neugeborenes kann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott erneuert lebenslang unsre Geburtlichkeit (5) und er tr\u00f6stet uns, wenn diese in Todesgefahr ger\u00e4t. Dar\u00fcber hat Daniel, ein junger Mann, ein Lied als \u201eRap\u201c geschrieben. Er sang es bei seinem Auftritt im Benefizkonzert der Weseler Hospizhilfe vor 5 Wochen. Bei ihm wurde vor Jahren eine Fehlbildung in seinem Kopf festgestellt, die notoperiert werden mu\u00dfte. \u00dcber seine Genesung singt er: <em>\u201eWei\u00dft du, wie es ist? Wenn man nicht mehr lange hat. Und wei\u00dft du, wie es ist, wenn das Leben sagt: \u201eschachmatt\u201c? Wenn die \u00c4rzte dir erz\u00e4hlen: \u201eMan soll nicht gro\u00df dran glauben.\u201c Und dir damit den letzten Funken Hoffnung auch noch rauben. Ich habe es selbst erlebt. Ja, ich wei\u00df wie es l\u00e4uft, und ich habe keinen Tag in meinem Leben bereut. Seit \u00fcber acht Jahren k\u00e4mpfe ich mich jetzt zur\u00fcck. Ich hatte diesen Willen und ich hatte gro\u00dfes Gl\u00fcck. Meine Eltern waren immer da. Sie gaben mir die Kraft, haben daran geglaubt, dass ihr Sohn das auch noch schafft. Ihr haltet mich fest in jeder schlechten Stunde, ich bleibe bei euch bis zur letzten Sekunde! Du hieltest meine Hand, Mama, als es ernst wurde. Ein Kuss von dir heilte meine Wunden. Papa \u2013 auch dich werde ich auf ewig lieben! F\u00fcr euch beide habe ich diesen Text hier geschrieben.\u201c (6)<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich habe Daniel zugeh\u00f6rt und habe mitgeschwungen, so, wie die vielen Hospizhelfer im Saal. Als dann seine Mutter zum Kuss zur B\u00fchnenkante kam, dachte ich: Diese Eltern haben aus vollem Herzen zu ihren \u201eBeistandspflichten\u201c gestanden, nachdem ein Angriff auf ein Kind die gemeinsame Gegenwehr aller Familienmitglieder ausl\u00f6st. Der Evangelist Matth\u00e4us schreibt dazu: \u201eEs ist nicht der Wille eures Vaters im Himmel, dass auch nur eines von diesen Kleinen verloren werde.\u201c (Mt 18,14) Was in der Rapper-Sprache der \u201eVolxbibel\u201c so klingt: \u201eGenauso ist euer Papa im Himmel drauf: er will nicht, dass ihm auch nur ein Einziger durch die Lappen geht, er liebt sie alle!\u201c Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p>1. Bei der Restaurierung der \u201ePieta von Drolshagen\u201c wurde 2009 durch eine Tomographie im Kopf der Marienfigur eine Reliquienkapsel entdeckt, die unge\u00f6ffnet dort verblieben ist; 2. Der Vers war die Jahreslosung 2016; 3. EG 326; BWV 117; 4. ebd, Text von Johann Jakob Sch\u00fctz; 5. Hannah Arendt in \u201eVita active\u201c 1958, gegen Martin Heideggers \u201eGeworfenheit\u201c; 6. Daniel Berlin (\u201eLeviel\u201c) hatte eine &#8222;Arnold Chiari Mal Formation&#8220;; sein Videoclip \u201eWiedergekehrt\u201c (2023) ist aufrufbar unter: <a href=\"https:\/\/youtu.be\/yYNTXKjkCNo?si=2pg9Gp12_AjeehBO\">https:\/\/youtu.be\/yYNTXKjkCNo?si=2pg9Gp12_AjeehBO<\/a>.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lieder:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sei Lob und Ehr dem h\u00f6chsten Gut<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">La\u00df uns den Weg der Gerechtigkeit gehen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich geh\u00f6re dazu, zu den Dr\u00e4nglern<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">An Knotenpunkten des Lebens<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nun ziehen wir die Stra\u00dfe<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Idee f\u00fcr eine Meditation:<\/p>\n<ol>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Dort, wo alles sinnlos aussieht, was wir auf der Erde haben, wird des Herzens Schrei Gebet. Gott, wir rufen: wenn du da bist, find uns, dass wir nicht versinken in der Nacht der eignen Leere.<\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Sammle das versprengte Leben. Lass uns in Bedr\u00e4ngnis wissen: Unter allen Tiefen \u2013 Du! Lass uns dein Versprechen fassen: Keine Macht wird uns mehr scheiden von der Allmacht deiner Liebe.<\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Selbst wenn ohne jede Antwort ein <em>Warum <\/em>im Herzen zittert, bitten wir: Gib Glauben, Herr! Glaube, dass du selbst uns beispringst, wenn wir Aug in Auge k\u00e4mpfen mit der Gegenmacht des B\u00f6sen.<\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Ob wir siegen oder sinken, immer werden wir getragen durch das Leben, durch den Tod. Gott, wir rufen: Weil du da bist, find uns, rett uns, deine N\u00e4he sei uns Licht in Nacht und Zweifel.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">(Liedtext von Sven Elligsen, dt.: J\u00fcrgen Henkys)<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Manfred Mielke, Pfarrer der EKiR im Ruhestand, geboren 1953, verheiratet, 2 S\u00f6hne. Sozialisation im Ruhrgebiet und in Freikirchen. Studium in Wuppertal und Bonn (auch Soziologie). Mitarbeit beim Christival und DEKT. Partnerschaftsprojekte und -besuche in Ungarn (1988-2011) und Ruanda (2001-2019). Musiker und Arrangeur. (Manfred.Mielke@ekir.de)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gott tr\u00f6stet beziehungsreich | Laetare | 15.03.2026 | Jes 66,10-13 | Manfred Mielke | Liebe Gemeinde, ich bekomme einen Plastikbecher mit einer Kerze geschenkt. So eine F\u00fcrbitte-Kerze kaufe ich manchmal als Tourist, heute schenkt sie mir ein Tippelbruder. 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