{"id":26090,"date":"2026-03-17T18:08:38","date_gmt":"2026-03-17T17:08:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=26090"},"modified":"2026-03-17T18:08:38","modified_gmt":"2026-03-17T17:08:38","slug":"hebraeer-1312-14-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/hebraeer-1312-14-2\/","title":{"rendered":"Hebr\u00e4er 13,12-14"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Jenseits der Schmach wartet die Zukunft | Judika | 22. M\u00e4rz 2026 | Hebr 13,12-14 | Paul Wellauer |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>| Psalmgebet im Wechsel | <\/strong><strong>Psalm 43 <\/strong><strong>| Meine Seele d\u00fcrstet nach Gott<\/strong> <strong>| \u00a9 Z\u00fcrcher Bibel 2007*<br \/>\n<\/strong>I Schaffe mir Recht, Gott, und f\u00fchre meine Sache gegen treuloses Volk,<br \/>\nerrette mich vor falschen und b\u00f6sen Menschen.<br \/>\nII Du bist der Gott meiner Zuflucht. Warum hast du mich verstossen?<br \/>\nWarum muss ich trauernd umhergehen, bedr\u00e4ngt vom Feind?<br \/>\nI Sende dein Licht und deine Wahrheit,<br \/>\nsie sollen mich leiten, mich bringen zu deinem heiligen Berg und zu deinen Wohnungen.<br \/>\nII So will ich hineingehen zum Altar Gottes, zum Gott meiner Freude.<br \/>\nJauchzend will ich dich mit der Leier preisen, Gott, mein Gott.<br \/>\nI Was bist du so gebeugt, meine Seele, und so unruhig in mir?<br \/>\nHarre auf Gott, denn ich werde ihn wieder preisen, ihn, meine Hilfe und meinen Gott.<br \/>\nI+II Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>| Predigttext | Hebr\u00e4er 14,12-14 <\/strong><strong>| Aus \u00abErmahnungen f\u00fcr den Alltag\u00bb<\/strong><strong>| Die <\/strong><strong>Z\u00fcrcher Bibel, 2007*<br \/>\n<\/strong>12 Darum hat auch Jesus, um durch sein eigenes Blut das Volk zu heiligen, ausserhalb des Tors gelitten. 13 Lasst uns also vor das Lager hinausziehen zu ihm und seine Schmach tragen, 14 denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zuk\u00fcnftige suchen wir.<br \/>\n<em>Selig ist jeder Mensch, der Gottes Wort h\u00f6rt, in seinem Herzen bewahrt und danach lebt. Amen<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>| Predigt | <\/strong><strong>Jenseits der Schmach wartet die Zukunft<\/strong><strong> |<\/strong><br \/>\nLiebe Gemeinde, liebe Br\u00fcder und Schwestern in der Liebe und Gnade Gottes<\/p>\n<p><strong>1. \u00dcber Schmach spricht man nicht \u2013 oder doch?<br \/>\n<\/strong>Vor einigen Jahren wurde <strong>\u00abfremdsch\u00e4men\u00bb<\/strong> zum Wort des Jahres erkoren (\u00d6sterreich 2010). Was ist mit fremdsch\u00e4men gemeint? Eine Person oder Gruppe von Personen verh\u00e4lt sich so peinlich und daneben, dass man sich f\u00fcr sie und mit ihr mitsch\u00e4mt. Im ersten Reflex m\u00f6chte man wohl wegschauen, sich abwenden und gar nicht genauer wissen, was da geschieht. Oft schaut man dann aber doch zu und betrachtet die Szene mit gemischten Gef\u00fchlen: Schadenfreude, Ekel, Scham, Entsetzen, aber auch Mitgef\u00fchl und Mitleid bewegen uns dabei. Die harmloseren Beispiele f\u00fcrs Fremdsch\u00e4men k\u00f6nnen sein, dass sich jemand mit Ketchup oder Glace verkleckert und beim Putzen die Sauerei nur noch gr\u00f6sser macht. Oder wir sehen, wie jemand zwanzig Versuche braucht, um mit seinem Auto eine Parkl\u00fccke einigermassen zu treffen. Jede und jeder von uns kennt bestimmt eigene Beispiele \u2013 als Zuschauer\/-in oder selbst Beteiligte.<br \/>\nViele Fernsehsendungen funktionieren nach dem Prinzip Fremdsch\u00e4men: Fr\u00fcher \u00abdie versteckte Kamera\u00bb, heute unz\u00e4hlige peinliche bis oberpeinliche Sendungen, die eigentlich niemand braucht und doch von vielen geschaut werden. Offenbar hat peinliches, schambehaftetes Verhalten trotzdem etwas Faszinierendes: Man ist wohl froh, dass dies jemand anderem und nicht einem selbst passiert ist. Schadenfreude kann mitschwingen, wenn man sich denkt: \u00abDer oder die ist doch selbst schuld, wird nur f\u00fcr seine Tollpatschigkeit oder Naivit\u00e4t gestraft.\u00bb Und doch wird auch unser Mitgef\u00fchl wachgerufen: \u00abOh weh! Das tut mir nur schon beim Zuschauen weh und leid! Hoffentlich hat es keine schlimmen Folgen!\u00bb<br \/>\nUnd wenn uns selbst ein peinliches Missgeschick passiert? Halten wir uns dann an das ungeschriebene Gesetz: <strong>\u00ab\u00dcber Schmach spricht man nicht!\u00bb <\/strong>Oder finden wir es wichtig, in einer passenden Gelegenheit auch \u00fcber unangenehme Wahrheiten und peinliche Situationen reden zu k\u00f6nnen?<br \/>\nIn den vergangenen sechs Wochen haben wir in unserer Kirchgemeinde den MyLife**-Workshop, einen Lebens- und Glaubenskurs durchgef\u00fchrt. Unter unterschiedlichen Gesichtspunkten haben wir auf unser Leben zur\u00fcckgeschaut und unseren weiteren Weg betrachtet. Zur Veranschaulichung hat jede teilnehmende Person in einem Heft eine Lebens-Landkarte mit Hochs und Tiefs aufgezeichnet. Wer wollte, konnte \u00fcber eigene Erfahrungen in Gruppengespr\u00e4chen austauschen. Selbstverst\u00e4ndlich fiel es viel leichter, \u00fcber die \u00abHochs\u00bb zu reden: Positive Erlebnisse, Erfolge, Sternstunden, freudige Ereignisse. Recht rasch wuchs aber das Vertrauen und die Offenheit in der Gruppe, so dass auch \u00fcber die \u00abTiefs\u00bb unbeschwert und mit grossem Mitgef\u00fchl gesprochen werden konnte. Hilfreich war bestimmt, dass man sich im Kurs zur Verschwiegenheit verpflichtete. Aus der Seelsorge weiss ich, wie ungemein heilsam und entlastend es sein kann, schwierige, peinliche, schambehaftete Momente in guter Atmosph\u00e4re zu besprechen. Die Seele und das Herz werden entlastet und gereinigt, wenn Licht ins Dunkle leuchtet, Kl\u00e4rung, Vergebung oder sogar Vers\u00f6hnung m\u00f6glich ist: Vers\u00f6hnung mit sich selbst, mit Gott, mit Mitmenschen.<br \/>\n\u00ab<strong>\u00dcber Schmach spricht man nicht \u2013 oder doch?\u00bb &#8211; <\/strong>Wenn die Umgebung stimmt, kann man \u00abdoch\u00bb \u00fcber Schmach reden, wenn offene Ohren zuh\u00f6ren, empfindsame Herzen mitf\u00fchlen, ist dies so wohltuend. Ein Klima von Verst\u00e4ndnis und Vergebung schafft einen heilsamen Rahmen, auch \u00fcber Unangenehmes zu reden. \u00abFremdsch\u00e4men\u00bb allein l\u00f6st noch keine Probleme.<br \/>\nDer Schreiber des Hebr\u00e4erbriefes fordert uns heraus, mit ihm <strong><em>\u00abvor das Lager hinauszuziehen zu Jesus und seine Schmach tragen\u00bb<\/em><\/strong>, weil dort <em>\u00abausserhalb des Tors, Jesus gelitten hat, um durch sein eigenes Blut das Volk zu heiligen.\u00bb (VV 12-13)<br \/>\n<\/em>Auf den Punkt gebracht:<\/p>\n<p><strong>2. Nur, wer rausgeht, erlebt Heil und Heilung<br \/>\n<\/strong>Der Schreiber des Hebr\u00e4erbriefes ist sehr gut vertraut mit den alttestamentlichen Geboten und Ritualen. Er schreibt ausf\u00fchrlich \u00fcber Opfer und Priester. Er bezeichnet Jesus als den eigentlichen und letzten Hohepriester, dessen gr\u00f6sstes Opfer darin besteht, sich selbst f\u00fcr die Erl\u00f6sung der Menschheit t\u00f6ten zu lassen. Dies geschieht allerdings nicht an einem heiligen und geweihten Ort, im Tempel in Jerusalem. Sondern <strong><em>\u00abausserhalb des Tors\u00bb,<\/em> <\/strong>draussen vor der Stadt, wo mit einiger Wahrscheinlichkeit die Schutthalde, die Kehrichtablagerung der Stadt war. Nicht nur der grausame Tod am Kreuz war voller Schmach und Elend, auch der Ort der Hinrichtung wurde bewusst abwertend gew\u00e4hlt. Wer dort stirbt, geh\u00f6rt in den Augen der M\u00e4chtigen zum \u00abAbfall der Menschheit.\u00bb In den Ohren und Herzen der gl\u00e4ubigen Menschen der damaligen Zeit muss die Nachricht vom Tod Jesu Scham und Ekel ausgel\u00f6st haben. Den Begriff \u00abFremdsch\u00e4men\u00bb gab es wohl damals noch nicht, aber das entsprechende Gef\u00fchl d\u00fcrfte den Menschen dieser Zeit bekannt gewesen sein.<br \/>\nUnd nun lesen wir im Hebr\u00e4erbrief, wir sollen uns genau dorthin begeben, <strong><em>\u00abvor das Lager &#8211; zu Jesus \u2013 um seine Schmach zu tragen\u00bb.<br \/>\n<\/em><\/strong>Wir sind im Kirchenjahr mitten in der Passions- und Fastenzeit. Die vierzig Tage vor Ostern sollen uns Zeit und Raum schenken, \u00fcber das Leiden und den Tod von Jesus nachzudenken. Dazu geh\u00f6rt es, seinen N\u00f6ten und \u00c4ngsten nachzusp\u00fcren und die Erinnerung an seine Folter und seinen Tod auszuhalten. Jesus wurde innerhalb weniger Tage bejubelt und bespuckt, mit Jubelrufen verehrt und mit einer Dornenkrone gequ\u00e4lt, mit Palmzweigen und Kleidern auf dem Weg empfangen und mit N\u00e4geln durch die H\u00e4nde get\u00f6tet. Diese menschlichen Widerspr\u00fcche und Abgr\u00fcnde fordern uns heraus. F\u00fcr die meisten von uns ist die Vorstellung der Kreuzigungsszene wohl ausserhalb unserer Komfortzone. Wie bei Situationen zum Fremdsch\u00e4men wenden wir uns spontan wohl lieber rasch ab, als der grausamen Handlung zuzuschauen.<br \/>\nIn jeder katholischen Kirche ist der Weg Jesu hin zur Kreuzigung in zw\u00f6lf (oder mehr) Szenen dargestellt, in der Kirche selbst oder in deren unmittelbarer Umgebung. Gerade in der Passionszeit kann es auch f\u00fcr uns evangelische Christen und Christinnen sehr angemessen und wertvoll sein, diesen Kreuzweg einmal ganz bewusst zu gehen und die einzelnen Stationen zu bedenken. Fragen sie dazu am besten eine engagierte katholische Christin oder einen interessierten katholischen Christen um Begleitung und Erl\u00e4uterung. In unserer katholischen Schwesterkirche in Bischofszell hat es zudem zwei Vers\u00f6hnungswege f\u00fcr jung und alt mit sehr anregenden Gedankenanst\u00f6ssen und Aufgaben, die selbsterkl\u00e4rend sind. [<a href=\"https:\/\/pastoralraum-bischofsberg.ch\/veranstaltung\/versoehnungsweg\/\">Vers\u00f6hnungsweg \u2013 Pastoralraum Bischofsberg<\/a> \u2013 Solche Vers\u00f6hnungswege sind in vielen kath. Pfarreien zu finden.]<br \/>\nLiebe Gemeinde, liebe Glaubensgeschwister, darf ich euch herausfordern, \u00abrauszugehen\u00bb, um etwas von der Schmach und Not von Jesus zu erleben? <strong>\u00abNur, wer rausgeht, erlebt Heil und Heilung\u00bb, <\/strong>habe ich diesen Teil meiner Predigt \u00fcberschrieben: Dort auf Golgatha, bei der M\u00fcllhalde Jerusalems, erlebte Jesus die tiefste Schmach seines Lebens. Ich vertraue darauf, dass wir unsere Schmach dort loslassen, \u00abauf den M\u00fcll\u00bb werfen k\u00f6nnen. Indem wir unser Innerstes und Dunkelstes, unsere Not und Schuld, unsere Verfehlungen und Unterlassungen zum Kreuz bringen, vor Jesus hinlegen, bekennen, offen aussprechen. So kann dieser Ort der tiefsten Schmach zum Ort von Heil und Heilung, zum Anfangspunkt unserer christlichen Hoffnung und Erl\u00f6sung werden.<br \/>\n<strong><em>\u00ab\u2026denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zuk\u00fcnftige suchen wir.<br \/>\n<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>3. Gottes Zukunft erwartet uns<br \/>\n<\/strong>Nach diesem Tiefpunkt in Schmach und Scham weitet der Schreiber des Hebr\u00e4erbriefs den Blick und schaut von der irdischen Not in himmlische und zuk\u00fcnftige Dimensionen. Er zeichnet mit wenigen Strichen das Bild einer zuk\u00fcnftigen Stadt. Diese hat er schon fr\u00fcher in seinem Brief als Sehnsuchtsort und Perspektive erw\u00e4hnt (Hebr\u00e4er 11,10.16 und 12,22). <strong><em>\u00abDie Stadt des lebendigen Gottes, das himmlische Jerusalem, Tausende von Engeln, das Fest der Erstgeborenen, deren Namen aufgeschrieben sind im Himmel\u00bb:<\/em><\/strong>So schw\u00e4rmt der Hebr\u00e4erbrief ein Kapitel fr\u00fcher von dieser zuk\u00fcnftigen Stadt, nach der die Glaubenden suchen und sich ausstrecken sollen. Es wird deutlich: Die Welt, in der wir leben, ist verg\u00e4nglich. Wir werden sie mit aller Scham und Schande, mit aller Schuld und Not hinter uns lassen und in einem himmlischen Jerusalem leben k\u00f6nnen.<br \/>\nDie Frage stellt sich: L\u00e4dt hier der Hebr\u00e4erbrief zur Weltflucht und -verleugnung ein? Ja und Nein w\u00e4re wohl die korrekte Antwort. Die Leser und Leserinnen des Briefes werden in den Ermahnungen und Ermutigungen rund um unseren Predigttext vor Geldgier gewarnt und zu Bescheidenheit ermutigt. Ebenso werden sie auch zu Liebe, Gastfreundschaft und gegenseitiger Unterst\u00fctzung und F\u00fcrbitte ermutigt. Zugleich ganz irdische Ratschl\u00e4ge mit himmlischen Auswirkungen.<br \/>\nWir k\u00f6nnen uns fragen: Welche Bereiche in unserem Leben haben Ewigkeitswert und -perspektive und womit dienen wir verg\u00e4nglichen Zielen und Werten? Wie viel Energie verwenden wir f\u00fcr Geld, Besitz und Lebensstandard auf und wie viel Zeit und Kraft investieren wir in die Suche nach der \u00abzuk\u00fcnftigen Stadt\u00bb?<br \/>\n<strong><em>\u00abJenseits der Schmach wartet die Zukunft\u00bb,<\/em><\/strong> habe ich meine Predigt \u00fcberschrieben. Bei der Vorbereitung der Predigt habe ich viel an christliche Geschwister in L\u00e4ndern denken m\u00fcssen, in denen sie wegen ihres christlichen Glaubens benachteiligt, bedr\u00e4ngt und verfolgt werden. Wir treffen uns kommende Woche im Missionsteam und h\u00f6ren Berichte aus den verschiedenen Projekten, die wir regelm\u00e4ssig unterst\u00fctzen. Einige Nachrichten sind erfreulich und hoffnungsvoll, andere sehr ernst und be\u00e4ngstigend. Ich bin \u00fcberzeugt, dass unsere Geschwister, die unter Verfolgung leiden, diese Texte mit ganz anderen Augen sehen. <strong><em>\u00ab<\/em><\/strong><strong><em>Jenseits der Schmach wartet die Zukunft\u00bb<\/em><\/strong><strong>, <\/strong>ist f\u00fcr sie keine geistliche \u00dcbung, sondern gepr\u00e4gt von allt\u00e4glichen Herausforderungen. Und ich stelle mir vor, die Suche und Sehnsucht nach der \u00abzuk\u00fcnftigen Stadt\u00bb ist eine Hoffnung, die ihnen im Alltag Kraft und Ausdauer schenkt.<br \/>\nIch habe meine Gedanken \u00fcber diese drei Verse aus dem Hebr\u00e4erbrief mit der Frage begonnen: <strong>\u00ab<\/strong><strong>\u00dcber Schmach spricht man nicht \u2013 oder doch?\u00bb <\/strong>&#8211; Fremdsch\u00e4men ist wohl wenig hilfreich, aber sich der eigenen Scham und Schuld stellen, umso eher. <strong>\u00abNur, wer rausgeht, erlebt Heil und Heilung\u00bb, <\/strong>habe ich als zweiten Gedanken ausgef\u00fchrt: Rausgehen zu Jesus, zum Kreuz, zur M\u00fcllhalde, wo ich auch meinen M\u00fcll, meine Schuld und Not beim Kreuz ablegen darf. So kann ich Heil und Heilung erfahren. Jede und jeder darf einen pers\u00f6nlichen Vers\u00f6hnungsweg gehen.<br \/>\nUnd unsere Herzen und Augen werden ge\u00f6ffnet und geweitet f\u00fcr Gottes zuk\u00fcnftige Stadt: <strong>\u00abGottes Zukunft erwartet uns\u00bb. <\/strong>Ich w\u00fcnsche uns allen viel Freude, Geduld und Ausdauer f\u00fcr unsere <strong><em>\u00abSuche nach der zuk\u00fcnftigen Stadt\u00bb!<br \/>\n<\/em><\/strong>Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Liedvorschl\u00e4ge<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">ERG 439 Wir danken dir, Herr Jesu Christ<br \/>\nERG 440 Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen<br \/>\nERG 445 O Haupt voll Blut und Wunden<br \/>\nERG 446 D Du grosser Schmerzensmann<br \/>\nERG 484 Ich sag es jedem, dass er lebt<br \/>\nERG 518 Grosser Gott, wir loben dich (von Greyerz \/ Bettagsversion)<br \/>\nERG 564 Aus meines Herzens Grunde<br \/>\nERG 570 Lobet den Herren<br \/>\nERG 843 Vertraut den neuen Wegen<br \/>\nERG 681 Wer nur den lieben Gott l\u00e4sst walten<br \/>\nERG 724 Sollt ich meinem Gott nicht singen<br \/>\nERG 774 Christus, der ist mein Leben<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">RW 64 Er ist wie ein Baum<br \/>\nRW 66 Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht<br \/>\nRW 47 Wo ich auch stehe<br \/>\nRW 118 Meine Zeit steht in deinen H\u00e4nden<br \/>\nRW 121 Von guten M\u00e4chten wunderbar geborgen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir haben hier keine bleibende Stadt, Lied zur Jahreslosung 2013, <a href=\"http:\/\/www.christianhaehlke.de\/\">www.christianhaehlke.de<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir haben hier keine bleibende Stadt, Lothar Kosse, \u00a9 2006 Praize Republic<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">*) Die Z\u00fcrcher Bibel, Ausgabe 2007, \u00a9 Friedrich Reinhard Verlag Basel, &amp; Theologischer Verlag, Z\u00fcrich<br \/>\n**) <a href=\"https:\/\/www.mylifeworkshop.net\/de\/\">MyLife &#8211; Workshop &#8211; &#8222;Because my life is worth exploring.&#8220;<\/a><br \/>\nERG = Gesangbuch Evangelisch-reformierten Kirchen der deutschsprachigen Schweiz, \u00a9 Friedrich Reinhard Verlag Basel, &amp; Theologischer Verlag, Z\u00fcrich 1998<br \/>\nRW = R\u00fcckenwind, Lieder f\u00fcr den Gottesdienst, Hrsg. Evang Landeskirche des Kantons Thurgau, Theologischer Verlag, Z\u00fcrich2017<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pfr. Paul Wellauer, Bischofszell, Schweiz | Mail: paul.wellauer@internetkirche.ch<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"http:\/\/www.internetkirche.ch\/\">www.internetkirche.ch<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.internetkirche.ch\/livestream\">www.internetkirche.ch\/livestream<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.evang-tg.ch\/\">www.evang-tg.ch<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Geb. 1967, Pfarrer und Mitglied im Kirchenrat der evangelischen Landeskirche des Kantons Thurgau, Schweiz. Seit 2009 in Bischofszell-Hauptwil, 1996-2009 in Z\u00fcrich-Altstetten, davor 1993-1996 Seelsorger und Projektleiter im Sozialwerk Pfarrer Sieber, Z\u00fcrich, <a href=\"http:\/\/www.swsieber.ch\/\">www.swsieber.ch<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jenseits der Schmach wartet die Zukunft | Judika | 22. 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