{"id":26188,"date":"2026-04-04T14:07:56","date_gmt":"2026-04-04T12:07:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=26188"},"modified":"2026-04-04T14:07:56","modified_gmt":"2026-04-04T12:07:56","slug":"lukas-2436-45-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-2436-45-2\/","title":{"rendered":"Lukas 24,36\u201345"},"content":{"rendered":"\r\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u201eChristus ist auferstanden!\u201c | Ostermontag | 06.04.2026 | Lukas 24,36\u201345 | zugleich f\u00fcr: Bodelschwingh-Haus, Erlangen | Rainer Stahl<\/h3>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u201eDie Gnade unseres Herrn Jesus Christus,<br \/>die Liebe Gottes<br \/>und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes<br \/>sei mit Euch allen!\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Liebe Leserin, lieber Leser!<br \/>Liebe Schwestern und Br\u00fcder!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>An den Anfang stelle ich das Bibelwort aus Lukas 24, das der Predigt zugrunde liegen soll \u2013 im Wesentlichen entsprechend der Fassung der Luther\u00fcbersetzung:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes\">\r\n<table class=\"has-fixed-layout\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td>V. 36a<\/td>\r\n<td>\u201eAls sie aber davon redeten, trat Jesus<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[i]<\/a> selbst mitten unter sie<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>V. 36b<\/td>\r\n<td>und sprach zu ihnen: \u00bbFriede sei mit euch!\u00ab<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[ii]<\/a><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>V. 37a<\/td>\r\n<td>Sie erschraken aber und f\u00fcrchteten sich<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>V. 37b<\/td>\r\n<td>und meinten, sie s\u00e4hen einen Geist<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\">[iii]<\/a>.<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>V. 38a<\/td>\r\n<td>Und er sprach zu ihnen:<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>V. 38b<\/td>\r\n<td>\u00bbWas seid ihr so erschrocken, und warum kommen solche Gedanken in euer Herz<a href=\"#_edn4\" name=\"_ednref4\">[iv]<\/a>?<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>V. 39a<\/td>\r\n<td>Seht meine H\u00e4nde und meine F\u00fc\u00dfe, ich bin\u2019s selber.<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>V. 39b<\/td>\r\n<td>Fasst mich an und seht; denn ein Geist hat nicht Fleisch und Knochen, wie ihr seht, dass ich sie habe.\u00ab<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>V. 40<\/td>\r\n<td>Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen seine H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe.<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>V. 41a<\/td>\r\n<td>Da sie es aber noch nicht glauben konnte vor Freude und sich verwunderten,<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>V. 41b<\/td>\r\n<td>sprach er zu ihnen: \u00bbHabt ihr etwas zu essen?\u00ab<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>V. 42<\/td>\r\n<td>Und sie legten ihm ein St\u00fcck gebratenen Fisch vor.<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>V. 43<\/td>\r\n<td>Und er nahm\u2019s und a\u00df vor ihnen.<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>V. 44a<\/td>\r\n<td>Er sprach aber zu ihnen:<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>\u00a0<\/td>\r\n<td>\u00bbDas sind meine Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war:<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>V. 44b<\/td>\r\n<td>\u2018Es muss alles erf\u00fcllt werden, was von mir geschrieben steht im Gesetz des Mose<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>\u00a0<\/td>\r\n<td>und in den Propheten und Psalmen\u2018.\u00ab<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>V. 45<\/td>\r\n<td>Da \u00f6ffnete er ihnen das Verst\u00e4ndnis, dass sie die Schrift verstanden.\u201c<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Gleich zu Beginn muss ich zugeben, dass mich angesichts dieses biblischen Wortes eine Unsicherheit und eine Frage bestimmt hatten: Wieso war es als Grundlage f\u00fcr eine Predigt ausgesucht worden?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Zuerst aber halte ich fest: Wir haben eine wichtige Szene geh\u00f6rt. Wir sind hineingenommen worden in die Begeisterung und in die Zweifel, die die J\u00fcngerinnen und J\u00fcnger Jesu erf\u00fcllt hatten: Der Beerdigte steht als Auferstandener in ihrer Mitte! Dieses Erlebnis war so grundst\u00fcrzend, dass sie vor allem eine Empfindung erlebt hatten:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\r\n<p><em>\u201eSie erschraken aber und f\u00fcrchteten sich<\/em><br \/><em>und meinten, sie s\u00e4hen einen Geist \/ ein Trugbild \/ ein Gespenst\u201c (V. 37).<\/em><\/p>\r\n<\/blockquote>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Deshalb musste ihnen der Auferstandene die wahre Wahrheit deutlich machen, ihnen einen Weg des Nachempfindens und letztlich des Verstehens aus der eigenen religi\u00f6sen Tradition er\u00f6ffnen:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\r\n<p><em>\u201e\u00bbEs muss alles erf\u00fcllt werden, was von mir geschrieben steht im Gesetz des Mose\u00a0und in den Propheten und Psalmen.\u00ab<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Da \u00f6ffnete er ihnen das Verst\u00e4ndnis, dass sie die Schrift verstanden\u201c (V. 44b-45).<\/em><\/p>\r\n<\/blockquote>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Was aber kann von all\u2018 dem gepredigt werden? Was kann unseren eigenen Zeitgenossinnen und Zeitgenossen nahegebracht werden? Das ist die gro\u00dfe Frage!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Denn wir leben in einer grundlegend anderen Zeitsituation: Wir leben in der Zeit nach der \u201eHimmelfahrt\u201c des Auferstandenen. Wir leben in der Zeit, in der der Auferstandene wirklich in der Dimension Gottes existiert und von dieser Dimension aus auf uns wirkt \u2013 uns aber nie wie ein anderer Mensch begegnen wird. Wir k\u00f6nnen nicht erwarten zu erleben, dass wir mit ihm direkt beraten k\u00f6nnten, dass wir zusammen mit ihm \u00fcber alttestamentliche Aussagen nachdenken k\u00f6nnten, dass wir \u2013 man stelle sich das vor! \u2013 mit ihm essen k\u00f6nnten.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Auch wir sind herausgefordert, die Auferstehung Jesu Christi wirklich zu glauben. Aber eine wie hier vorgestellte Gespr\u00e4chssituation mit ihm wird nicht m\u00f6glich sein. Nur Gespr\u00e4chssituationen mit den Nachfolgerinnen und Nachfolgern der J\u00fcngerinnen und J\u00fcngern werden f\u00fcr uns m\u00f6glich sein. Daf\u00fcr und darauf hin und von daher wird Predigen m\u00f6glich werden!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die zu erwartenden Fragestellungen und Herausforderungen m\u00f6chte ich zuerst allgemein benennen, aber immer auch den Bezug zu meinem Leben und f\u00fcr Sie den Bezug zu Ihrem Leben andeuten: Wie war bei mir \/ wie war bei Ihnen der Glaube an die Auferweckung Christi entstanden? Wer waren die Zeuginnen und Zeugen, denen ich vertraut hatte \/ denen Sie vertraut hatten? Welche Zweifel musste ich durchstehen und \u00fcberwinden \/ mussten Sie durchstehen und \u00fcberwinden? \u2013 Dies alles aber in v\u00f6llig anderen Situationen als der Situation, die in unserem biblischen Wort skizziert wird!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Stelle sich jede und jeder diese Fragen! Versuche sich jede und jeder an die K\u00e4mpfe um den Glauben zu erinnern, die Widerspr\u00fcche zu erinnern, die \u00fcberstanden werden mussten!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ich muss zugeben, dass ich kein Schl\u00fcsselerlebnis erinnern kann. Der Glaube an Gott war in meiner Familie, zu der ich als Sohn geh\u00f6rte, Voraussetzung des Denkens. Dieser Glaube musste nicht widerst\u00e4ndig erworben werden. \u00a0Nat\u00fcrlich habe ich als Jugendlicher in der DDR mit der Infragestellung von sozialistischer Seite \u2013 zum Beispiel in den F\u00e4chern \u201eStaatsb\u00fcrgerkunde\u201c und \u201eMarxismus-Leninismus\u201c \u2013 leben m\u00fcssen. Aber bis an die tiefen Grundlagen meines eigenen Glaubens habe ich solche Herausforderungen nie herangelassen. Au\u00dferdem habe ich selbst diesen, meinen Glauben eigentlich nie wirklich in Frage gestellt. Teil dieses Glaubens war der Glaube an Jesus aus Nazareth als den Christus. Daf\u00fcr war f\u00fcr mich immer wichtig, dass Jesus aus Nazareth ein Angeh\u00f6riger des Judentums war, aber auch f\u00fcr mich als Menschen in Deutschland \u2013 damals also: in der DDR \u2013 als das sichtbare Gesicht Gottes verstanden werden konnte. Dabei waren auch Bilder wichtig: In der Stadtkirche von Meiningen, in die ich viel zu Gottesdiensten gegangen war, steht hinter dem Altar ein lebensgro\u00dfer, gro\u00dfartiger gekreuzigter Christus von Veit Sto\u00df, der in Krakau und N\u00fcrnberg gewirkt hatte und 1533 in N\u00fcrnberg gestorben war.<a href=\"#_edn5\" name=\"_ednref5\">[v]<\/a> Dieser Gekreuzigte war mir immer <u>das<\/u> Bild des Christus, den ich f\u00fcr meine Zeit und f\u00fcr meine Wirklichkeit als Auferstandenen, als wahren Herrn zu glauben gelernt habe:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"562\" height=\"749\" class=\"wp-image-26189\" style=\"aspect-ratio: 0.7503486750348675; width: 248px; height: auto;\" src=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Bild_2026-04-04_135949279.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Bild_2026-04-04_135949279.jpg 562w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Bild_2026-04-04_135949279-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 562px) 100vw, 562px\" \/><\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0<em>(Fotografiert am 23.9.2018)<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Zwischen den beiden T\u00fcrmen der Stadtkirche gibt es eine kleine Br\u00fccke, die ich bei Jugendstunden nach der Konfirmation auch immer wieder betreten hatte. Da entstand in mir das Bild davon, dass der Auferstandene einmal dort erscheinen und meine Heimatstadt regieren werde. Ist das nicht ein merkw\u00fcrdiges Bild? Aber es war Ausdruck meiner Hoffnung, dass er wirklich der wahre Herr ist. Damals hie\u00df das f\u00fcr mich vor allem: Gegen\u00fcber und an Stelle der vordergr\u00fcndigen Machthaber des Sozialismus der wahre Herr zu sein. Heute hei\u00dft das gewiss: Gegen\u00fcber und an Stelle der vordergr\u00fcndigen Machthaber in der Industrie, in den Parteien zum Beispiel der wahre Herr zu sein.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wie der Evangelisten-Kollege Matth\u00e4us in seinem Evangelium den folgenden Satz des auferstandenen Christus als Schlusswort seines Evangeliums dokumentiert hatte:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\r\n<p><em>\u201eUnd siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende\u201c<\/em> (Matth\u00e4us 28,20b).<\/p>\r\n<\/blockquote>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Mein Wunsch ist es, dass diese \u00dcberzeugung auch bei Ihnen gest\u00e4rkt und vertieft wird. Dass diese \u00dcberzeugung auch Ihnen <em>die<\/em> Grundlage f\u00fcr das eigene Leben zur Verf\u00fcgung stellt: Trotz aller Schwierigkeiten, trotz aller Unzul\u00e4nglichkeiten und Schmerzen, trotz aller \u00c4ngste und Unsicherheiten. Auf diese Grundlage k\u00f6nnen wir uns verlassen. Sie wird uns zum diesj\u00e4hrigen Osterfest versichert, unterstrichen, allen anderen Gewissheiten vorgeordnet.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Bei Besuchen in Russland und in Rum\u00e4nien habe ich gelernt, dass man sich in der Osterzeit nicht einfach mit \u201eGuten Tag!\u201c, mit \u201eMoin! Moin!\u201c, mit \u201eMahlzeit!\u201c \u2013 oder so \u2013 gr\u00fc\u00dft, sondern zur anderen Person, zu den anderen sagt: \u201eChristus ist auferstanden!\u201c. Bei einem Spaziergang oberhalb von Kronstadt \/ Brassov \/ Brass\u00f3 in Rum\u00e4nien im Jahr 2019 hatte mich ein mir begegnender Mann mit \u201eChristus ist auferstanden!\u201c gegr\u00fc\u00dft. Vor viel mehr Jahren \u2013 am Nachmittag des 1. Mai des Jahres 1973, damals zwei Tage nach dem orthodoxen Osterfesttermin \u2013 hatte ich das erstmals erlebt: Unsere Gruppe, die bei einem Spaziergang auf dem Roten Platz in Moskau war, kam mit zwei russischen Jugendlichen ins Gespr\u00e4ch. Und einer hatte uns mit diesem Gru\u00df gegr\u00fc\u00dft: \u201eChristus ist auferstanden!\u201c Weil ich damals nicht wusste, wie man korrekt antwortet \u2013 in deutscher Sprache: \u201eEr ist wahrhaftig auferstanden!\u201c \u2013, hatte ich nur mit \u201eJa!\u201c \u201eJa!\u201c geantwortet. Aber die gro\u00dfe Wahrheit war ausgesprochen worden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>In dieser Weise wollen wir uns heute gr\u00fc\u00dfen:<br \/>Ich sage: \u201eChristus ist auferstanden!\u201c<br \/>Sie reagieren: \u201eEr ist wahrhaftig auferstanden!\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Amen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u201eUnd der Friede Gottes,<br \/>der h\u00f6her ist als unsere Vernunft,<br \/>bewahre Eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn!\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\r\n\r\n\r\n<p><strong>Verfasst von:<br \/>Rainer Stahl<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\r\n\r\n\r\n<p><strong>Liedvorschl\u00e4ge:<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>EG 115: \u201eJesus lebt, mit ihm auch ich! \u2026\u201c<br \/>EG 118: \u201eDer Herr ist auferstanden\u2026\u201c<br \/>EG 558: \u201eIch h\u00f6r die Botschaft: Jesus lebt! \u2026\u201c<\/p>\r\n<p><strong>Fussnoten:<\/strong><br \/><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[i]<\/a>\u00a0 Viele alte Zeugen haben \u201edes Jesus\u201c \/ \u201eJesu\u201c eingef\u00fcgt. Andere \u2013 wie der Papyrus 75 und der Sinaiticus \u2013 haben den Text ohne \u201eJesus\u201c, wie er auch in der Lutherbibel gefasst ist.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[ii]<\/a>\u00a0 Auch an dieser Passage wurde in der antiken Zeit gearbeitet. Folgende Varianten nenne ich: \u201eIch bin\u2019s, f\u00fcrchtet euch nicht!\u201c und: \u201eF\u00fcrchtet euch nicht; ich bin\u2019s!\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[iii]<\/a>\u00a0 Ein Zeuge hat hier den Begriff \u00abFantasma\u00bb: \u201eTrugbild\u201c, \u201eGespenst\u201c.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\">[iv]<\/a>\u00a0 Viele Zeugen haben \u201ein eure Herzen\u201c.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><a href=\"#_ednref5\" name=\"_edn5\">[v]<\/a>\u00a0 Vgl.: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Veit_Sto\u00df\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Veit_Sto\u00df<\/a> (Zugriff am 4.2.2026).<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eChristus ist auferstanden!\u201c | Ostermontag | 06.04.2026 | Lukas 24,36\u201345 | zugleich f\u00fcr: Bodelschwingh-Haus, Erlangen | Rainer Stahl \u201eDie Gnade unseres Herrn Jesus Christus,die Liebe Gottesund die Gemeinschaft des Heiligen Geistessei mit Euch allen!\u201c Liebe Leserin, lieber Leser!Liebe Schwestern und Br\u00fcder! 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