{"id":26303,"date":"2026-05-14T07:05:04","date_gmt":"2026-05-14T05:05:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=26303"},"modified":"2026-05-13T18:52:29","modified_gmt":"2026-05-13T16:52:29","slug":"jeremia-3131-34","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jeremia-3131-34\/","title":{"rendered":"Jeremia 31,31\u201334"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Gott operiert an offenen Herzen<\/strong> | <strong>Exaudi<\/strong> | 17. Mai 2026 | <strong>Jer 31,31\u201334<\/strong> | D\u00f6rte Gebhard |<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Predigt in der Reformierten Kirche in Sch\u00f6ftland\/Schweiz mit Blues und Jazz von Kniri &amp; Co.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Gnade sei mit euch von dem, der da ist, der da war und der da kommt. Amen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde<br \/>\nHeute steht eine grosse Herzoperation auf dem Programm.<br \/>\nOhne Narkose.<br \/>\nMit Nebenwirkungen.<br \/>\nOhne Desinfektionsmittel.<br \/>\nMit erh\u00f6hter Ansteckungsgefahr.<\/p>\n<p>H\u00f6rt aus dem Buch des Propheten Jeremia aus dem 31. Kapitel:<\/p>\n<p><em>Gott schlie\u00dft einen neuen Bund mit seinem Volk<\/em><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>31 Seht, es kommt eine Zeit,<br \/>\n<\/em><em>da werde ich einen neuen Bund schlie\u00dfen.<br \/>\n<\/em><em>Mit dem Haus Israel und dem Haus Juda<br \/>\n<\/em><em>werde ich ihn schlie\u00dfen.<br \/>\n<\/em><em>\u2013 Ausspruch des Herrn \u2013<br \/>\n<\/em><em>32 Dieser Bund wird anders sein als der Bund,<br \/>\n<\/em><em>den ich mit ihren Vorfahren geschlossen habe.<br \/>\n<\/em><em>Damals habe ich ihre Vorfahren an der Hand genommen<br \/>\n<\/em><em>und sie aus \u00c4gypten gef\u00fchrt.<br \/>\n<\/em><em>Aber sie haben meinen Bund gebrochen,<br \/>\n<\/em><em>obwohl ich doch ihr Herr war!<br \/>\n<\/em><em>\u2013 So lautet der Ausspruch des Herrn.<br \/>\n<\/em><em>33 In Zukunft soll es einen neuen Bund geben.<br \/>\n<\/em><em>Mit dem Haus Israel will ich ihn schlie\u00dfen.<br \/>\n<\/em><em>\u2013 So lautet der Ausspruch des Herrn.<br \/>\n<\/em><em>Und das wird der neue Bund sein:<br \/>\n<\/em><em>Ich werde meine Weisung in sie hineinlegen<br \/>\n<\/em><em>und sie in ihr Herz schreiben.<br \/>\n<\/em><em>Ich werde ihr Gott sein,<br \/>\n<\/em><em>und sie werden mein Volk sein.<br \/>\n<\/em><em>34 Sie werden einander nicht mehr belehren.<br \/>\n<\/em><em>Keiner wird zum anderen sagen:<br \/>\n<\/em><em>\u00bbErkenn doch endlich, wer der Herr ist!\u00ab<br \/>\n<\/em><em>Nein, sie alle werden mich kennen,<br \/>\n<\/em><em>vom Kleinsten bis zum Gr\u00f6\u00dften.<br \/>\n<\/em><em>\u2013 Ausspruch des Herrn \u2013<br \/>\n<\/em><em>Denn ich werde ihnen ihre Schuld vergeben<br \/>\n<\/em><em>und nicht l\u00e4nger an ihre S\u00fcnde denken. (Basisbibel)<br \/>\n<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Gott operiert an offenen Herzen<\/strong><\/p>\n<p><strong>I &#8230; denn die \u00abkonservativen\u00bb Therapien allein halfen nicht wie erhofft.<\/strong><\/p>\n<p>Sogenannte \u00abkonservative\u00bb Behandlungen k\u00f6nnen sich hinziehen.<br \/>\nHabt Ihr so etwas schon hinter Euch?<br \/>\nKleine Ewigkeiten kann es dauern.<br \/>\nOperiert wird nicht, daf\u00fcr dauert es wochen-, monate-, jahrelang.<br \/>\nMit Gott geht es jahrzehnte-, sogar jahrhundertelang.<\/p>\n<p>Die Weltgeschichte, die Gott mit seinem leidenden Volk verbindet, ist lang. Die Zahl der Patientinnen und Patienten kennt Gott allein. Dabei hatte Gott alles unternommen gegen das Leid, das Menschen einander zuf\u00fcgen \u2013 und einen Bund geschlossen.<\/p>\n<p>Es ist <em>der Bund,<br \/>\n<\/em><em>den <\/em><em>[<\/em><em>Gott<\/em><em>]<\/em><em> mit <\/em><em>[<\/em><em>den<\/em><em>]<\/em><em> Vorfahren geschlossen hatte.<br \/>\n<\/em><em>Damals hatte <\/em><em>[<\/em><em>er<\/em><em>]<\/em><em> die Vorfahren an der Hand genommen<br \/>\n<\/em><em>und sie aus \u00c4gypten gef\u00fchrt.<\/em><\/p>\n<p>Jeremia kam erst Jahrhunderte sp\u00e4ter zur Welt, aber von der Befreiung aus \u00c4gypten wurde so viel erz\u00e4hlt, dass er sich f\u00fchlt, als w\u00e4re er dabei gewesen.<\/p>\n<p>Der Prophet sieht es vor sich, wenn er zur\u00fcckblickt.<br \/>\nGott nimmt seine Leute bei der Hand und f\u00fchrt sie in die Freiheit.<\/p>\n<p>Aber diese gottgeschenkte Freiheit war viel gr\u00f6sser, als es sich die Fl\u00fcchtlinge aus \u00c4gypten h\u00e4tten vorstellen k\u00f6nnen.<br \/>\nDiese Freiheit lag weit ausserhalb ihres Horizontes.<br \/>\nSie kannten nur grosse Angst, v\u00f6llige Abh\u00e4ngigkeit und schwere Arbeit.<br \/>\nAuf Freiheit hofften sie dann und wann, aber darunter vorstellen konnten sie sich nichts.<\/p>\n<p>Diese Fl\u00fcchtlinge waren versklavt gewesen von Kindesbeinen an,<br \/>\ngefangen in Gewalt,<br \/>\ngezeichnet von Zw\u00e4ngen,<br \/>\ngew\u00f6hnt an Fremdbestimmung.<\/p>\n<p>In der W\u00fcste waren sie pl\u00f6tzlich frei \u2013 und total \u00fcberfordert.<br \/>\nGott hatte es kommen sehen. Darum hatte er sie bei der Hand genommen.<br \/>\nEr hatte ihnen Regeln geschenkt.<br \/>\nHeute nennen wir sie die Zehn Gebote,<br \/>\nwir kennen sie ganz gut,<br \/>\naber es ist mit diesen Regeln noch genauso herausfordernd wie damals,\u00a0in der Freiheit zu bestehen (vgl. Gal 5, 1).<\/p>\n<p>Damals waren sie der Gefangenschaft entkommen. Jetzt lebten sie ungezwungen und befreit, aber sie fanden sich in einer W\u00fcste wieder. Da merkten sie: Es gab nicht mehr die Fleischt\u00f6pfe \u00c4gyptens &#8230; jedenfalls kam es ihnen nachtr\u00e4glich so vor, als h\u00e4tte es die gegeben.<\/p>\n<p>Die Freiheit war pl\u00f6tzlich so gross wie diese W\u00fcste.<br \/>\nEndlos. Viel weiter, als das Auge reicht.<\/p>\n<p>Aber die W\u00fcste setzt Grenzen:<br \/>\nmit der Hitze am Tage,<br \/>\nmit der K\u00e4lte der Nacht<br \/>\nund dem weiten Weg bis zur n\u00e4chsten Oase.<\/p>\n<p>Freiheit gibt es nie ohne Risiken (und Nebenwirkungen).<br \/>\nNicht einmal kleine Freiheiten sind ungef\u00e4hrlich.<br \/>\nBald ging es drunter und dr\u00fcber.<br \/>\n<em>Aber sie haben meinen Bund gebrochen,<br \/>\n<\/em><em>obwohl ich doch ihr Herr war!<br \/>\n<\/em><em>\u2013 So lautet der Ausspruch des Herrn.<\/em><\/p>\n<p>Jeremia kommt also genau wie jeder gute Arzt auf die \u00abVorerkrankungen\u00bb zu sprechen.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns ist Freiheit so gross wie die Welt, in der wir leben.<br \/>\nSind wir ebenso gr\u00fcndlich \u00fcberfordert wie die \u00abW\u00fcstlinge\u00bb damals?<\/p>\n<p>Auch die Welt setzt Grenzen wie die W\u00fcste.<br \/>\nGrenzen gelten wegen der Freiheit der anderen um mich her.<br \/>\nEine scharfe Grenze ist auch das eigene Versagen<br \/>\nund der weite Weg bis zur gegenseitigen Vergebung.<\/p>\n<p>Wir leben frei von allen Plagen \u00c4gyptens,<br \/>\naber wir sind nicht allein auf der Welt.<br \/>\nIch bin frei zu tun und zu lassen, was ich will,<br \/>\naber alle anderen \u2013 theoretisch \u2013 auch.<br \/>\n\u00dcberschaue ich die Zeiten, erkenne ich:<br \/>\nGott hat seinen Menschenkindern diese Freiheit nie mehr genommen,\u00a0was auch immer geschah.<\/p>\n<p>Die Freiheit ist den Menschen auf Dauer gegeben, so oft sie auch \u2013 freiwillig(!?) \u2013 zur\u00fcckkehren zu Sklaverei und Diktatur, so oft sie sich wieder in falsche Abh\u00e4ngigkeiten begeben und f\u00fcr Gewalt entscheiden, so oft die Freiheit missbraucht wird, um Ungerechtigkeit zu verstecken.<\/p>\n<p>Die Freiheit ist und bleibt Gottes \u00abkonservative\u00bb Behandlungsform.\u00a0Die vielen Fragen<br \/>\n\u00abDarf ich das?\u00bb oder<br \/>\n\u00abWas darf man denn (noch) sagen\/essen\/machen?\u00bb oder<br \/>\n\u00abWas darf man nicht denken\/trinken und vergessen?\u00bb<br \/>\nsind ein sehr beschr\u00e4nkter Horizont, der wieder aus Angst, Abh\u00e4ngigkeit und Arbeit gemacht ist \u2013 genau wie die Sklaverei in \u00c4gypten.<\/p>\n<p>Gott schenkt uns viel gr\u00f6ssere Freiheit, die Freiheit zum Guten oder zum B\u00f6sen. \u00dcber die Freiheit zum B\u00f6sen wissen alle Bescheid.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Freiheit zum Guten muss Gott Chirurg werden.<\/p>\n<p><strong>II Gott spricht zu Jeremia und seinem Volk \u00abherzergreifend\u00bb.<\/strong><\/p>\n<p>Er operiert an offenen Herzen.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>Und das wird der neue Bund sein:<br \/>\n<\/em><em>Ich werde meine Weisung in sie hineinlegen<br \/>\n<\/em><em>und sie in ihr Herz schreiben.<br \/>\n<\/em><em>Ich werde ihr Gott sein,<br \/>\n<\/em><em>und sie werden mein Volk sein.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Gott operiert mit Worten an offenen Menschenherzen, damit sie nicht eng und hart, kalt und dunkel werden, damit sie nicht verstocken.<br \/>\nOhne Narkose.<br \/>\nIm Gegenteil: Er hofft auf das volle Bewusstsein seiner Patientinnen und Patienten.<br \/>\nOhne Desinfektionsmittel.<br \/>\nIm Gegenteil: Er hofft von ganzem Herzen auf Ansteckung und Verbreitung seiner Herzensinschriften.<\/p>\n<p>Menschen bestehen nicht in der Freiheit, wenn Regeln und Weisungen \u00e4usserlich bleiben.<br \/>\nMenschen bestehen in der Freiheit, wenn sie etwas von Herzen gern tun (oder auch herzlich gern sein lassen).<br \/>\nBei Euch, Kniri &amp; Co., ist es zu h\u00f6ren, dass Ihr den Blues im Blut habt, dass Ihr den Jazz aus New Orleans von Herzen liebt. Niemand muss Euch ermahnen zu \u00fcben. Eher reklamieren mal die Nachbarn, weil Ihr zu viel spielt.<\/p>\n<p>Unsere Vorfahren wussten, dass Willen und Gef\u00fchl im Herzen wohnen.<br \/>\nEin Menschenherz kann viel mehr, als der Kopf denkt.<br \/>\nWenn ich etwas von Herzen gern mache, dann schaffe ich es durch jede W\u00fcste, auch ohne Kamel.<br \/>\nDann merke ich tags die Hitze nicht,<br \/>\nDann st\u00f6rt mich nachts die K\u00e4lte nicht,<br \/>\nDann ist mir kein Weg bis zur n\u00e4chsten Oase zu weit.<\/p>\n<p>Von ganzem Herzen hoffe ich, dass Ihr alle solch eine Begeisterung schon erlebt habt und sie immer noch in Euch und um Euch her ist wie die Musik bei Kniri &amp; Co.<br \/>\nAlles, was in diesem Gottesdienst erklingt, ist im \u00dcbrigen besonders f\u00f6rderlich f\u00fcr die Herzgesundheit: \u00abDer Rhythmus unseres Herzschlags sollte atmen wie die Musik beim Jazz.\u00bb<br \/>\nDer Psychophysiologe Julian Thayer erforscht, wie sich u.a. Musik positiv auf unser Herz auswirkt.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Aber was kommt nach einer solch grossen Herz-OP?<br \/>\nRichtig:<\/p>\n<p><strong>III Die Reha-Zeit<\/strong><\/p>\n<p>Reha: \u00abHoffentlich zahlt die Krankenkasse!\u00bb<br \/>\nReha-Zeiten sind teuer und kostbar.<br \/>\nAuch Rehazeiten k\u00f6nnen sich hinziehen, genau wie konservative Behandlungen.<br \/>\nSie h\u00f6ren gef\u00fchlt nie auf und alle erz\u00e4hlen davon lange Geschichten.<br \/>\nGott sei Dank!<br \/>\nWir w\u00fcssten sonst nichts von Gottes Herz-OP zu Jeremias Zeiten.<\/p>\n<p>Nach grossen Herzoperationen, so steht auf restlos jeder einschl\u00e4gigen Internetseite zur Herzgesundheit zu lesen, ist eine \u00abLebensstil\u00e4nderung\u00bb entscheidend.<\/p>\n<p>Neue Klappen, Schrittmacher, Byp\u00e4sse, Stents und gar ein transplantiertes Herz verlangen nach einer \u00abLebensstil\u00e4nderung\u00bb. Ich z\u00e4hle die Punkte nur ganz kurz auf, denn es sind schon wieder Regeln: ges\u00fcnder essen, nicht mehr rauchen, wenig Alkohol und am besten gar kein unguter Stress, daf\u00fcr viel Bewegung an der frischen Luft. Wenn man sich nicht daf\u00fcr begeistern kann, wird es sofort wieder anstrengend. Aber auf die Disziplin der Patientinnen und Patienten kommt es an. Denn sonst k\u00f6nnen die besten \u00c4rzte nichts ausrichten.<\/p>\n<p>Bei den von Gott operierten Herzen macht sich die \u00abLebensstil\u00e4nderung\u00bb anders bemerkbar. Es kommen neue Fragen nach der Freiheit auf:\u00a0Statt \u00abDarf ich das?\u00bb \u2013 \u00abKann ich das?\u00bb<\/p>\n<p>Auf dem Wege der Genesung stellt sich immer die Frage:<br \/>\n\u00abWer wird mir helfen?\u00bb<\/p>\n<p>Wenn es dann dem Herzen schon richtig gut geht, wird es frei zu fragen:<br \/>\n\u00abWem kann ich helfen?\u00bb<br \/>\n\u00abWen kann ich unterst\u00fctzen?\u00bb<\/p>\n<p>Ein Menschenherz, das bei Gott regelm\u00e4ssig kontrolliert wird \u2013 Stichwort: erfolgreiche Nachsorge \u2013 erkennt ganz neue Freiheiten.<\/p>\n<p>\u00abWer braucht ein weites Herz und ein offenes Ohr?\u00bb<br \/>\n\u00abWen k\u00f6nnte ich noch anstecken mit meiner Begeisterung?\u00bb<\/p>\n<p>Also f\u00fcr Euch Musiker\/-innen ungef\u00e4hr so:<br \/>\n\u00abWann fahren wir wieder endlich wieder nach New Orleans?\u00bb<br \/>\nUnd wenn die Welt einer solchen Reise Grenzen setzt, seid Ihr so frei zu fragen:<br \/>\n\u00abWer singt und spielt in Sch\u00f6ftland mit uns, damit es noch herzergreifender t\u00f6nt als in Amerika?\u00bb<\/p>\n<p>Malt Euch bei der n\u00e4chsten Musik, dem Burgundy Street Blues, aus, wie es in der Welt zuginge, wenn die meisten entdeckten, dass sie von Gott am Herzen bereits operiert wurden, dass die Reha-Zeit eigentlich schon lange angefangen hat.<\/p>\n<p>Niemand m\u00fcsste dann mehr fragen:<br \/>\n\u00abWas krieg ich?\u00bb und<br \/>\n\u00abBringt mir das was?\u00bb<\/p>\n<p>Die Egozentrik w\u00fcrde aus dem Blutbild verschwinden. Alles, was uns an die Nieren geht, schweres Leiden, w\u00e4re viel leichter zu ertragen und zu behandeln. Das wird wunderbar!<\/p>\n<p>Aber es kommt noch besser.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>34 Sie werden einander nicht mehr belehren.<br \/>\n<\/em><em>Keiner wird zum anderen sagen:<br \/>\n<\/em><em>\u00abErkenn doch endlich, wer der Herr ist!\u00bb<br \/>\n<\/em><em>Nein, sie alle werden mich kennen,<br \/>\n<\/em><em>vom Kleinsten bis zum Gr\u00f6\u00dften.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Mehr Menschen w\u00e4ren frei zu fragen: \u00abWas tut dir gut?\u00bb und \u00abDarf\u2019s ein bisschen mehr davon sein?\u00bb<br \/>\nGott jedenfalls tut alles, was in seiner Macht steht:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>Denn ich werde ihnen ihre Schuld vergeben<br \/>\n<\/em><em>und nicht l\u00e4nger an ihre S\u00fcnde denken.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p><em>\u00a0<\/em><em>Und der Friede Gottes, der h\u00f6her ist als unsere Vernunft, der st\u00e4rke und bewahre unsere Herzen und Sinne dabei in Christus Jesus, Amen. <\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>D\u00f6rte Gebhard, Pfarrerin<br \/>\ndoerte.gebhard@web.de<\/p>\n<hr \/>\n<p>Fussnoten:<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Quelle: Interview mit Julian Thayler von Max Rauner und Claudia W\u00fcstenhagen, in: <em>ZEIT Wissen<\/em> Nr. 06\/2025 vom 29. November 2025, konsultiert am 7.5.2026.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gott operiert an offenen Herzen | Exaudi | 17. Mai 2026 | Jer 31,31\u201334 | D\u00f6rte Gebhard | Predigt in der Reformierten Kirche in Sch\u00f6ftland\/Schweiz mit Blues und Jazz von Kniri &amp; Co. &nbsp; Gnade sei mit euch von dem, der da ist, der da war und der da kommt. 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