{"id":2643,"date":"2020-04-29T16:48:27","date_gmt":"2020-04-29T14:48:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=2643"},"modified":"2020-04-29T16:50:33","modified_gmt":"2020-04-29T14:50:33","slug":"der-wahre-weinstock","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/der-wahre-weinstock\/","title":{"rendered":"Der wahre Weinstock"},"content":{"rendered":"<p>Predigt zu Joh 15,1-8, verfasst von Thomas Muggli-Stokholm |<\/p>\n<p><strong>Predigttext Johannes 15,1-8:<\/strong><\/p>\n<p>Jesus spricht: Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weinbauer. Jede Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, nimmt er weg, und jede, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie noch mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich euch gesagt habe. Bleibt in mir, und ich bleibe in euch. Wie die Rebe aus sich heraus keine Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so k\u00f6nnt auch ihr es nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich k\u00f6nnt ihr nichts tun. Wer nicht in mir bleibt, wird weggeworfen wie die Rebe und verdorrt; man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt, und es wird euch zuteil werden. Dadurch wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und meine J\u00fcnger werdet.<\/p>\n<p><strong>Predigt<\/strong>:<\/p>\n<p>Jesu Worte wecken in mir die Erinnerung an Spazierg\u00e4nge durch die Rebberge des Schaffhausischen Weinbauerndorfs Buchberg. Golden strahlt die Sonne vom tiefblauen Himmel. An sorgf\u00e4ltig gepflegten Weinst\u00f6cken, deren Bl\u00e4tter bereits in allen Herbstfarben leuchten, h\u00e4ngen erntereife Trauben. Die Luft ist voll s\u00fcsser D\u00fcfte. Mit all dem stellt sich eine Ahnung des Paradieses ein: Friede, Freude, F\u00fclle und eine Sch\u00f6nheit, die einem die Sprache verschl\u00e4gt.<\/p>\n<p>Der estnische Komponist Arvo P\u00e4rt hat die Worte Jesu in \u00abI am the True Vine\u00bb f\u00fcr vierstimmigen Chor vertont (vgl: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=OCYSuwPAZ30\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=OCYSuwPAZ30<\/a>). Auch seine Musik wirkt vollkommen idyllisch: Fast keine Dissonanzen, eine kreisende Melodik ohne Entwicklung, ein in sich ruhender Wohlklang, der den Ohren schmeichelt, sofern der vortragende Chor die unbedingt erforderliche Reinheit hinbringt.<\/p>\n<p>Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich euch gesagt habe. Bleibt in mir, und ich bleibe in euch.<\/p>\n<p>Der Weinstock ist ein wunderbares Bild f\u00fcr den Glauben an Jesus Christus: Vertrauen wir ihm, h\u00e4ngen wir uns an ihn, dann m\u00fcssen wir uns um nichts sorgen. Wir m\u00fcssen nur bleiben, uns reinigen und pflegen lassen \u2013 dann bringen wir viel Frucht, die von alleine reift in der goldenen Sonne von Gottes Liebe. Da ist nichts von m\u00fchsamer Arbeit im Schweiss des Angesichts, nichts von Schmerz, Not und Tod, die Gott einst Adam und Eva auferlegte, weil sie ihm im Paradies nicht gehorchten.<\/p>\n<p>Bleibt in mir, und ich bleibe in euch.<\/p>\n<p>Johannes 15 ist der Paradetext zum Thema \u00abBleiben\u00bb. Das Wort begegnet uns in diesem Kapitel weit \u00fcber zehnmal. Bleibt \u2013 und es kommt gut.<\/p>\n<p>\u00abSch\u00f6n w\u00e4rs!\u00bb, sagen sich nun bestimmt die meisten von Ihnen, liebe Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer. Das \u00abBleiben\u00bb hat gerade jetzt, in Zeiten von Corona, eine zentrale Bedeutung, aber alles andere als eine positive: Wir m\u00fcssen zuhause bleiben, damit die Ausbreitung des Virus m\u00f6glichst stark gebremst werden kann. Ja, Bundesrat Alain Berset hat uns so eindringlich und wiederholt zum Zuhause-Bleiben gemahnt, dass die Macher von \u00abZwei am Morge\u00bb vom Schweizer Radio und Fernsehen srf dazu einen Techno Song kreierten (vgl: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=yGX4u5XfzVs\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=yGX4u5XfzVs<\/a>) Hier finden wir v\u00f6llig andere Kl\u00e4nge als die ungetr\u00fcbte Harmonie bei Arvo P\u00e4rt. Der harte Beat und die wummernden B\u00e4sse geben die Not wieder, in welche gerade die \u00c4lteren unter uns durch die einschneidenden Massnahmen geraten: Keine physischen Kontakte mehr, nicht mehr selbst Einkaufen, Spazieren nur noch eingeschr\u00e4nkt und unter Beachtung gr\u00f6sster Vorsichtsmassnahmen. M\u00f6glichst da bleiben, wo man ist, in den eigenen vier W\u00e4nden, im Zuhause, das mehr und mehr zum Gef\u00e4ngnis wird.<\/p>\n<p>Das idyllische Bild Jesu vom treuen Bleiben und die ohrenschmeichelnde Musik Arvo P\u00e4rts wirken da fehl am Platz. Allerdings \u2013 und das ist auch der Grund, weshalb ich pers\u00f6nlich nur wenig anfangen kann mit der Musik P\u00e4rts \u2013 liefert Jesus gar nicht so einen verkl\u00e4rten Blick aufs Dasein, wie es zun\u00e4chst scheint:<\/p>\n<p>Zum einen ist das Bild vom Weinstock in seine grosse Abschiedsrede an die J\u00fcnger eingebettet, wo Jesus den Seinen unmissverst\u00e4ndlich klarmacht, dass schwere Zeiten auf sie zukommen: Jesus wird leiden und sterben. Die J\u00fcnger bleiben alleine auf der Welt zur\u00fcck, voller Kummer, Not und Angst, wie es weitergeht.<\/p>\n<p>Zum andern begegnen uns im Text unharmonische Passagen, die P\u00e4rt mit seiner Vertonung grossz\u00fcgig \u00fcberspielt und \u00fcber die auch wir als aufkl\u00e4rte, modern denkende Christinnen und Christen gerne hinweglesen:<\/p>\n<p>Jede Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, nimmt mein Vater weg. Denn ohne mich k\u00f6nnt ihr nichts tun. Wer nicht in mir bleibt, wird weggeworfen wie die Rebe und verdorrt; man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen.<\/p>\n<p>Der Schein der Idylle tr\u00fcgt. F\u00fcr Jesus ist das Leben aus dem Glauben eine ernste Sache. Treu in ihm bleiben, das ist nicht mit wohliger Passivit\u00e4t zu verwechseln.<\/p>\n<p>Gleich, wie goldener Herbstsonnenschein \u00fcber Rebbergen mit optimalen Bedingungen f\u00fcr das Wachsen und Reifen mehr die Ausnahme als die Regel darstellt. Gleich sind die Zeiten, wo wir uns ungetr\u00fcbt am Glauben freuen, innig verbunden mit Jesus und miteinander, im besten Fall Momente, Augenblicke, die leider nicht verweilen, so sehr wir uns das auch w\u00fcnschen. Und ebenso, wie Frost und D\u00fcrre den Reben zusetzen und die monatelange Arbeit der Winzerinnen und Winzer innert weniger Stunden zunichtemachen k\u00f6nnen. Ebenso muss der Glaube st\u00e4ndig neu dem st\u00fcrmischen Alltag abgerungen werden.<\/p>\n<p>\u00abBleiben Sie zuhause!\u00bb Jesus und seine J\u00fcnger k\u00f6nnten diesen Aufruf unseres Bundesrats nicht befolgen. Sie sind stets unterwegs, haben keinen Ort zum Bleiben und wissen am Morgen noch nicht, wo sie die kommende Nacht verbringen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Trotzdem: Zwischen der N\u00f6tigung, zuhause zu bleiben und dem Bleiben am Weinstock existiert ein Zusammenhang: Wir staunen, wie unglaublich rasch Zust\u00e4nde eingetreten sind, die noch vor wenigen Monaten undenkbar schienen. Alles scheint anders, nicht nur jetzt. Beinahe wie ein Mantra wiederholen die Medien, dass diese Krise unsere Gesellschaft nachhaltig ver\u00e4ndern wird.<\/p>\n<p>Zuhause, einsperrt in den eigenen vier W\u00e4nden, haben wir viel Zeit zum \u00dcberlegen, was anders werden \u2013 und was bleiben soll.<\/p>\n<p>Die dunklen Seiten unseres Textes spielen da eine \u00fcberraschend wichtige Rolle: Jesus spricht davon, wie die Schosse, die nicht an ihm bleiben, auch keine Frucht bringen und darum weggeworfen und verbrannt werden. In der Tat wird in unserer Gesellschaft enorm viel weggeworfen und verbrannt, konkret und im \u00fcbertragenen Sinn: In der Schweiz werden nur schon von den privaten Haushalten j\u00e4hrlich eine Million Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Die H\u00e4lfte davon landet im Kehricht und wird verbrannt. Diese neudeutsch \u00abFood waste\u00bb genannte Lebensmittelverschleuderung ist ein Bild f\u00fcr das, was heute als normal und gut gilt: Wer modern sein will, l\u00e4sst nichts so bleiben, wie es ist. Er entledigt sich dessen, was m\u00fchsam geworden ist, seien dies veraltete Ger\u00e4te und Gegenst\u00e4nde, seien es Beziehungen, die nicht mehr optimal harmonieren.<\/p>\n<p>Ohne mich k\u00f6nnt ihr nichts tun! Was f\u00fcr eine verr\u00fcckte Behauptung. Wer es heute zu etwas bringen will, muss sich m\u00f6glichst unabh\u00e4ngig von allen anderen machen. Hilf dir selbst, so hilft dir Gott! \u00a0Ich bin der Unternehmer meines Lebens und habe nur Erfolg, wenn ich meine Ressourcen und Kompetenzen optimiere und effizient nutze.<\/p>\n<p>Und nun das: \u00abBleibt zuhause!\u00bb Corona sperrt uns ein und zwingt uns zum Nachdenken dar\u00fcber, ob das Konzept des Wegwerfens, des sich st\u00e4ndig neu Erfindens wirklich Zukunft hat.<\/p>\n<p>Im Zusammenhang damit werden Stimmen laut, welche das Wiedererstarken der Landeskirchen heraufbeschw\u00f6ren: Ja, waren Krisenzeiten nicht schon immer die Chance, dem Glauben zu neuer Aktualit\u00e4t zu verhelfen? Passen wir auf, dass wir hier nicht in die Falle treten! Wenn sogar wir Christinnen und Christen im Glauben nur noch eine Art Notfallapotheke f\u00fcr den schlimmsten Fall sehen, dann werfen wir uns \u00fcber kurz oder lang selbst weg.<\/p>\n<p>Und eine solche Sicht widerspricht ganz und gar dem, was Jesus uns mit dem Bild vom Weinstock naheliegt. Dieses Bild ist nicht bloss alles andere als idyllisch. Es tr\u00e4gt auch viel mehr Potential in sich, als es auf den ersten Blick scheint:<\/p>\n<p>Jesus der Weinstock mit den Glaubenden als Schosse, die reiche Frucht tragen, weil sie an ihm bleiben. Das ist nicht gedacht als Trostbild f\u00fcr eine kleine Sondergruppe unverzagt Glaubender. Das Johannesevangelium beschreibt uns das Wirken Jesu in einer Dimension, welche alle anderen Evangelien weit \u00fcbertrifft: In der Einleitung h\u00e4lt Johannes fest, dass Jesus als Wort Gottes schon vor der Sch\u00f6pfung gegenw\u00e4rtig war und alles durch ihn geworden ist.<\/p>\n<p>In diesem Licht erh\u00e4lt der Weinstock eine weltweite Dimension: Seine Schosse bestehen nicht nur aus der Handvoll J\u00fcnger, welche glauben. An ihm h\u00e4ngt der ganze Kosmos. Alles Geschaffene ist mit ihm verbunden, lebt aus ihm und empf\u00e4ngt Kraft von ihm. Damit f\u00fchrt das Bild des Weinstocks uns vor Augen, was Paulus meint, wenn er im 1. Korintherbrief schreibt, dass Gott am Ende der Zeit alles in allem ist (1. Kor 15,28).<\/p>\n<p>Gott alles in allem \u2013 Christus, der Weinstock, an welchem der ganze Kosmos h\u00e4ngt. Das ist auch und ganz besonders eine Vision des Friedens: Im Bewusstsein, dass alle am selben Weinstock h\u00e4ngen, wird der Kampf und Zank zwischen den Konfessionen und Kirchen undenkbar. Ohne Jesus k\u00f6nnen die Kirchen und Gemeinden nichts tun. Nur wenn sie in ihm bleiben und sich durch ihn miteinander verbunden wissen, tragen sie Frucht.<\/p>\n<p>Bleibt in mir, und ich bleibe in euch.<\/p>\n<p>Die Zeit des Zuhause-Bleibens, der erzwungenen Entschleunigung bietet die Chance, neu den Zugang zum Glauben zu finden, zur Erkenntnis, dass wir immer schon am Weinstock Jesus h\u00e4ngen. Diese Erkenntnis schenkt uns Frieden, Trost und Gelassenheit: Alles, was in der Welt gilt, Reichtum, Erfolg, Ansehen, ist verg\u00e4nglich und muss einmal weggeworfen und verbrannt werden. Was am Weinstock reift, hat Zukunft. Wenn wir in Jesus bleiben, dann tr\u00e4gt unser Leben Frucht, die bleibt.<\/p>\n<p>Paulus konkretisiert dies im Galaterbrief und schreibt: Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Frieden, Geduld, G\u00fcte, Rechtschaffenheit und Treue. (Gal 5,22).<\/p>\n<p>Hoffen und beten wir, dass unsere Gesellschaft nach der Krise in diesem Sinn menschlicher wird. Wir m\u00fcssen hoffentlich bald einmal nicht mehr zuhause bleiben. Doch wir k\u00f6nnen dran bleiben und die Frucht des Geistes reifen lassen in unseren Beziehungen zu Christus und zu den Menschen. So kann eine Gemeinschaft wachsen, die durch alle Dissonanzen hindurch immer neu zur Harmonie findet. Eine Gemeinschaft, die Halt und Frieden schenkt und sch\u00f6n anzusehen ist, wie ein Rebstock im Licht der goldenen Herbstsonne.<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Gott lasse seine Hoffnung in dir bl\u00fchen, damit du deinen Weg aufrecht und entschlossen gehen kannst.<\/p>\n<p>Gott lasse seine Liebe in dir bl\u00fchen, damit du andere tr\u00e4gst und selbst getragen wirst.<\/p>\n<p>Gott lasse seine Freude in dir bl\u00fchen, damit immer wieder ein Lachen deinen Alltag verzaubert.<\/p>\n<p>Gott lasse seinen Frieden in dir bl\u00fchen, damit du Ruhe findest und anderen die H\u00e4nde reichen kannst.<\/p>\n<p>Es segne dich der lebendige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt zu Joh 15,1-8, verfasst von Thomas Muggli-Stokholm | Predigttext Johannes 15,1-8: Jesus spricht: Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weinbauer. 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