{"id":26520,"date":"2026-07-23T08:49:39","date_gmt":"2026-07-23T06:49:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=26520"},"modified":"2026-07-23T08:49:39","modified_gmt":"2026-07-23T06:49:39","slug":"johannes-91-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-91-7\/","title":{"rendered":"Johannes 9,1-7"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Wer hat den Durchblick? oder Protokollnotiz einer Scheidung | Predigt 8. p. Trinitatis 2026 (26.7. 2026) | Johannes 9,1-7 | Stephan Lorenz |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Die Gnade unseres Herrn Jesus Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Im Vorbeigehen sieht er einen Menschen, der war blind von Geburt an. Seine J\u00fcnger fragen: \u201eRabbi, wer hat ges\u00fcndigt, dieser oder seine Eltern, so dass er blind geboren wurde?\u201c Jesus antwortet: \u201eWeder dieser hat ges\u00fcndigt noch seine Eltern. Vielmehr sollen die Werke Gottes an ihm offenbar werden. Wir m\u00fcssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist. Es kommt die Nacht, in der niemand wirken kann. Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt. Als er dies gesagt hat, spuckt er auf den Boden, macht einen Brei aus dem Gespuckten, streicht den Brei auf seine Augen, und sagt zu ihm: Geh, dich waschen am Wasserbecken Siloah, das \u00fcbersetzt hei\u00dft \u201eGesandter\u201c. So geht er, w\u00e4scht sich und kommt sehend zur\u00fcck.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Den Text darf man nicht isoliert betrachten. Er ist ein Teaser f\u00fcr das Kommende, soll neugierig machen auf die folgende Story. Jede und jeder, der sich etwas mit Seelsorge auskennt, wei\u00df, dass die erste Szene, erste Worte entscheidende Hinweise geben f\u00fcr das Folgende. Besonders, wenn sie am Ende wieder aufgenommen werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die erste Frage der J\u00fcnger lautet: <em>\u201eWer hat ges\u00fcndigt?\u201c <\/em><em>(9,2)<\/em> Die letzte Antwort Jesu an die Pharis\u00e4er: <em>\u201eDeshalb bleibt eure S\u00fcnde bestehen.\u201c <\/em><em>(9,41) <\/em>In der Mitter der Geschichte behaupten die Pharis\u00e4er: <em>\u201eWir wissen, dass dieser Mann ein S\u00fcnder ist.\u201c <\/em><em>(9,24)<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Darum scheint es zu gehen: Wes Geistes Kind ist Jesus und die sich zu ihm Bekennenden? Ist er ein \u201aS\u00fcnder\u2018 oder die anderen? Was ist \u201aS\u00fcnde\u2018 \u00fcberhaupt? Und wie \u201asieht\u2018, erkennt man das?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die ganze Geschichte, gro\u00dfe Teile des Evangeliums, lesen sich wie das Protokoll einer Scheidung. An deren Ende gibt es oft unterschiedliche Versionen dessen, was zur Trennung gef\u00fchrt hat. Der innerj\u00fcdische Konflikt erh\u00e4lt mit der Heilung des Blinden eine Fortsetzung. Die Nachbarn und Bekannten wundern sich als sie den Mann sehend erblicken, manche sind sich nicht sicher. Unsicherheit \u00fcber das, was man wahrnimmt, ja denken und f\u00fchlen soll, ist ebenfalls ein durchgehendes Thema, &#8211; nicht nur bei Scheidungen. Wie soll ich deuten, verstehen, was ich \u201asehe\u2018? Die Freunde fragen. Er erz\u00e4hlt seine Geschichte. Wollen wissen, wo Jesus ist. Er wei\u00df es nicht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wunder schreien nach Erkl\u00e4rung, m\u00fcssen best\u00e4tigt werden. Ein Pr\u00fcfungsvorgang, der Aufkl\u00e4rung bringen soll, beginnt.\u00a0 Sie bringen den Fall zu den Perushim (Pharis\u00e4ern). Der Vorgang erinnert an die \u201aWunderpr\u00fcfungen\u2018, wie wir sie noch heute aus der katholischen Kirche kennen, ein aufwendiges Verfahren, jede wissenschaftliche, nat\u00fcrliche Erkl\u00e4rung soll ausgeschlossen werden. Wir Protestanten m\u00f6gen die Stirn runzeln, aber das ist immer noch durchschaubarer als die Entscheidungen der FIFA, wo rote Karten auf mirakul\u00f6se Weise eine andere Farbe bekommen. Die katholische Kirche ist schlie\u00dflich nicht die Mafia.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Perushim (Pharis\u00e4er) fragen nach. Was ist wie passiert? Der Mann wiederholt seine Geschichte. Seine Erz\u00e4hlung bringt keine Klarheit. <em>\u201eEs ist ein Zwiespalt unter ihnen.\u201c<\/em> (9,16) Am Sabat heilen, geht gar nicht (au\u00dfer im Notfall). Also ist Jesus ein S\u00fcnder. Andererseits, ein S\u00fcnder kann kein \u201aWunder\u2018 bewirken. Der Sehende befragt, was er meine, antwortet: <em>Er ist ein Prophet<\/em>. Manche unter ihnen zweifeln das \u201aWunder\u2018 \u00fcberhaupt an.\u00a0 Die Eltern halten sich bedeckt, antworten: Das ist unser Sohn, ok, aber fragt ihn selber.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Man sp\u00fcrt den Druck. Klarheit muss her. Es deutet sich an, wer sich durchsetzt. Freunde, Nachbarn, die Eltern erwarten Orientierung, Aufkl\u00e4rung. Der Mann wird ein zweites Mal zitiert. Er solle endlich die Wahrheit sagen, sprich best\u00e4tigen: Jesus sei ein S\u00fcnder. Der Mann antwortet schlau: <em>ob er ein S\u00fcnder ist wei\u00df ich nicht, aber dass er mich geheilt hat, das wei\u00df ich.<\/em>\u00a0 Er solle noch mal genau erz\u00e4hlen, was passiert ist<em>. \u201eWie hat er deine Augen ge\u00f6ffnet?\u201c<\/em> Die Frage ganz anders beantwortend, als sie es meinen, fragt er (fast) listig zur\u00fcck: \u201e<em>Ach, ihr wollt auch seine Sch\u00fcler werden?\u201c<\/em> Jetzt kracht es. Wir sind Sch\u00fcler (Talmidim) von Moses. Zu dem habe Gott geredet. Der sehend Gewordene gibt zu bedenken, k\u00e4me dieser Mann (Jesus) nicht von Gott, k\u00f6nnte er nicht heilen. Die Argumente sind ausgetauscht. Ende der Banane. Der Mann fliegt raus. Ihn ereilt das gleiche Schicksal, wie Jesus kurz vorher. \u201e<em>Dar\u00fcber hoben sie die Steine auf, sie nach ihm zu werfen \u2026 Jesus verlie\u00dft den Tempelbezirk.\u201c<\/em> (8,59)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der vorletzte Akt. Jesus trifft auf den Expedierten. Ob er <em>dem Sohn des Menschen<\/em> vertraue, fragt er. Wenn du mir sagst, wer er ist, schon. Jesus gibt sich zu erkennen. Seine Antwort: <em>\u201eHerr ich vertraue!\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es folgt der Abgesang. Jesus erkl\u00e4rt seine Mission. Sie fordert eine Entscheidung. Die Blinden werden sehen, die vermeintlich Sehenden erweisen sich als blind. Einige werden Jesus als den erkennen, der er ist, andere nicht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Perushim f\u00fchlen sich provoziert, fragen nach und erhalten als Antwort. Wenn ihr bei eurer Version der Geschichte bleibt, seid ihr blind und eure S\u00fcnde bleibt bestehen. Krach Aus. Punkt. Der n\u00e4chste Akt der Scheidung wird kommen. Das Evangelium hat noch einiges zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie konnte es zu diesem Krach kommen? Das Judentum damals wie heute war immer divers. Unterschiedliche Juden haben ihre unterschiedlichen j\u00fcdischen Traditionen unterschiedlich ausgelegt. Der Text der Torah ist nicht punktiert. Dadurch ergeben sich viele M\u00f6glichkeiten der Wahrnehmung und des Verstehens. Eine findet sich im Text. Der Teich Siloah, hebr\u00e4isch\u00a0<em>Schiloach<\/em> wird, anders punktiert, zu <em>schaliach,\u00a0<\/em>\u201eder Gesandte\u201c, und verweist so auf Jesus. Man k\u00f6nnte die Schriften des \u201aNeuen Testaments\u2018 als eine j\u00fcdische, messianisch gepr\u00e4gte Schriftimprovisation verstehen, \u00e4hnlich einer Kadenz im klassischen Klavierkonzert. Die gleiche Partitur, doch die gemeinsam \u00fcberlieferten Noten erklingen ganz anders. Soweit, so gut. Nun sagt Jesus aber: <em>Ich bin das Licht der Welt.<\/em> (9,5) Sein Anspruch, den die ihm Vertrauenden weitertragen, spitzt die Lage zu. Denn seine Wiederkunft und das Gericht stehen unmittelbar bevor.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wes Geistes Kind ist Jesus und die sich zu ihm Bekennenden? Ist er ein \u201aS\u00fcnder\u2018 oder die anderen? Was ist \u201aS\u00fcnde\u2018 \u00fcberhaupt? Und wie \u201asieht\u2018, erkennt man das?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Unter \u201aS\u00fcnde\u2018 verstehen Johannes (auch Paulus) etwas anderes als wir Heutigen, die wir durch Augustin, Luther und das theologische Denken des 18.\/19. Jahrhunderts gepr\u00e4gt sind. Wenn man bedenkt, dass Johannes (und Paulus) j\u00fcdisch gepr\u00e4gt sind, dann darf man an das hebr\u00e4ische Wort chata (\u05d7\u05b8\u05d8\u05b8\u05d0) denken: sein Ziel verfehlen. Die griechische \u00dcbersetzung \u1f01\u03bc\u03b1\u03c1\u03c4\u1f77\u03b1 meint dasselbe. Bei Homer bezeichnet es den Speerwerfer, der sein Ziel verfehlt. Im griechischen Drama trifft der tragische Held eine dramatisch falsche Entscheidung. Das Ungl\u00fcck nimmt seinen Lauf. Martin Buber \u00fcbersetzt \u05d7\u05b8\u05d8\u05b8\u05d0 fast immer mit Verfehlung. Eine \u201aS\u00fcnde\u2018 begehen meint eine entscheidende, existentiell falsche Lebensentscheidung treffen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Ringen um eine Entscheidungsfindung und ihre Folgen erz\u00e4hlt unsere Geschichte. Fordert auch unsere Entscheidung heraus.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer ist dieser Jesus f\u00fcr uns? Seine Talmidim nennen ihn Rabbi (9,2), der Geheilte h\u00e4lt ihn anfangs f\u00fcr einen Propheten (9,17), manche Perushim erkennen ihn als S\u00fcnder (9,24); im Gespr\u00e4ch mit Jesus sieht der Geheilte auf seine Selbstaussage \u201aSohn des Menschen\u2018 ihn als <a href=\"https:\/\/www.wordhippo.com\/what-is\/the-meaning-of\/greek-word-a42d4ee5c0215f89840d035be6b672958b22d8bd.html\">\u03ba\u03cd\u03c1\u03b9\u03bf\u03c2<\/a>. Klingt wie eine Vorwegnahme des Thomasbekenntnis \u201aMein Herr und mein Gott.\u2018 (20,22). Dieses Bekenntnis ist f\u00fcr Johannes die einzig richtige, wahrhaftige Lebensentscheidung, die jetzt angesichts seiner unmittelbar bevorstehenden Wiederkunft zu treffen ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie werden wir uns entscheiden? Wes Geistes Kind ist Jesus f\u00fcr uns?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vielleicht ist die Antwort gar nicht so schwer. \u201aWir\u2018 werden ja an einer Stelle in das dramatische Geschehen hineingenommen: <em>Vielmehr sollen die Werke Gottes an ihm offenbar werden. Wir m\u00fcssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Unsere Antwort wird offenbar, wenn wir uns im Leben so verhalten, dass die Werke Gottes offenbar werden k\u00f6nnen. Wie k\u00f6nnten \u201awir\u2018 das verstehen? Vielleicht so, wie es die Geschichte erz\u00e4hlt, Menschen die Augen \u00f6ffnen f\u00fcr das Licht, das Jesus der Messias in die Welt bringt; ihre Wahrnehmung erweitern f\u00fcr die vielen m\u00f6glichen Improvisationen der biblischen Partitur, ihnen beistehen, bei ihrer Suche nach ihrer eignen wahrhaftigen Lebensentscheidung in Bezug auf Gott, sich selbst und ihre Mitmenschen. Es geht darum, Menschen zu sehen, sich um sie k\u00fcmmern, einfach das Gute tun, was uns m\u00f6glich ist. Auf das Leben der Menschen gibt es nur eine Antwort, Mitleiden und Barmherzig sein. So bleibt es Licht in der Welt. Und Finsternis vergeht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Gottes Heiliger Geist befestige Sein Wort in euren Herzen, damit ihr das nicht nur geh\u00f6rt, sondern auch im Alltag erfahrt, auf dass euer Glaube zunehme und ihr selig werdet, durch Jesum Christum unseren Herrn. Amen<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Confiteor: <\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Psalm 40 lesen wir: <em>\u201eDein Wohlgefallen zu tun, mein Gott, ist meine Lust; und deine Weisungen ist im Innern meines Herzens\u201c. <\/em>Wir h\u00f6ren und fragen: Tun wir, was Gott wohlgef\u00e4llt, nehmen wir uns seine Weisungen zu Herzen?\u00a0 Das beantworte hier jeder f\u00fcr sich selbst! Aber sieht eher so aus, als ob viele zuerst ihren eigenen Vorteil suchen. Wir kommen hier zusammen, um herauszufinden, was Gott gef\u00e4llt, und wollen uns seinen Willen zu Herzen nehmen. So bitten wir am Anfang: <em>Gott, erbarme dich, vergib uns unsere Kurzsichtigkeiten, f\u00fchre uns einem guten Leben. Lass uns diesen Gottesdienst mit einem unbeschwerten Herzen und fr\u00f6hlichen Lippen feiern durch Christum, unseren Bruder. <\/em>Und wir erhalten zur Antwort: <em>Gott erbarmt sich, er vergibt uns durch Jesus Christus. Alle, die auf Gottes Vergebung vertrauen, sind Gottes Kinder. Sein Heiliger Geist wird mit ihnen sein. Das verleihe Gott uns allen. Amen.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Kollektengebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott, Du willst uns tr\u00f6sten in unseren \u00c4ngsten und Besorgnissen, h\u00f6re unser Gebet und sei uns gn\u00e4dig. Du schenkst uns eine Menge zeitlicher und ewiger G\u00fcter und Kr\u00e4fte, wir bitten dich: Hilf uns, dass wir deine Gaben wahrnehmen, sie dankbar annehmen und sie nicht missbrauchen, sondern als deine Heiligen, Hausgenossen und Stellvertreter tun, was deinem Willen entspricht \u2013 wir bitten das durch Jesus Christus, unseren Bruder, der mit dir und dem Heiligen Geist bei uns ist, heute, morgen und alle Tage. Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>F\u00fcrbittengebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">P: Deine Treue, Gott, preisen wir. Schau auf unsere Bed\u00fcrftigkeit.<br \/>\nWir bitten dich und rufen: Kyrie eleison<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">A: Lass uns die Kranken, die Ver\u00e4ngstigten und Hilflosen sehen. Lass uns bei denen sein, die sich f\u00fcrchten \u2013 vor dem morgigen Tag, der kommenden Zeit, der Zukunft.\u00a0 Lass uns die Einsamen nicht vergessen, die am Ende ihrer Kr\u00e4fte sind, vor M\u00fcdigkeit, aus. Du bist treu Gott, hilf uns treu zu sein. Wir rufen: Kyrie eleison<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">B: St\u00e4rke die, die sich hingeben, selbstlos sind, Br\u00fcckenbauen und Frieden stiften. Gib uns den Mut, nicht wegzuschauen, vielmehr auf andere achten, Hilflosen helfen, miteinander teilen. Verleih uns tatkr\u00e4ftige H\u00e4nde, damit wir andere sch\u00fctzen, in Katastrophen, im Krieg, in Krankenh\u00e4usern, vor Gewalt. Wir rufen: Kyrie eleison<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\nP: Deine Treue, Gott, preisen wir. Segne die Reisenden, die zu Neuem aufbrechen, die dich suchen. Segne unsere Kinder und alle, die zu uns geh\u00f6ren. Dir vertrauen wir uns an heute, morgen und alle Tage<br \/>\ndurch Jesus, deinen Sohn und unseren Bruder. Amen. Laudate omnes gentes<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lieder<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 295 Wohl denen, die da wandeln<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 497 Ich wei\u00df mein Gott, dass all mein Tun<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 318 O gl\u00e4ubig Herz, gebenedei<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 322 Nun danket all und bringet Ehr<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG \u00a0262 Sonne der Gerechtigkeit<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 331 Gro\u00dfer Gott wir loben dich<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pastor J.-Stephan Lorenz<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Stephan.lorenz@evlka.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer hat den Durchblick? oder Protokollnotiz einer Scheidung | Predigt 8. p. 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