{"id":26591,"date":"2026-08-20T10:06:11","date_gmt":"2026-08-20T08:06:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=26591"},"modified":"2026-08-20T10:06:11","modified_gmt":"2026-08-20T08:06:11","slug":"1-korinther-3-9-17","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-korinther-3-9-17\/","title":{"rendered":"1. Korinther 3, 9-17"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Paulus, das Fundament und die Aufbauarbeit |12. Sonntag nach Trinitatis | 23.08.2026 | 1. Korinther 3, 9-17: | Berthold W. Haerter<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde<\/p>\n<ul>\n<li>Paulus<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Paulus hat ca. 55 n.Chr. an die christusgl\u00e4ubige Gemeinde in Korinth geschrieben. Aus diesem Brief haben wir soeben einen kleinen Abschnitt geh\u00f6rt. Paulus war damals ein Mann, Anfang 40. Viel hatte er schon erlebt. Als aktiver blitzgescheiter Jugendliche, war er der j\u00fcdischen Gemeinde in Tarsus aufgefallen. Saulus, genannt nach dem j\u00fcdischen K\u00f6nig Saul, der sich sp\u00e4ter aber selbst immer Griechisch, Paulus, nannte, er wurde mit knapp 20 zur j\u00fcdischen Eliteausbildung nach Jerusalem geschickt. Hier fiel der ambitionierte, scharf denkende junge Mann dem Sanhedrin, also der j\u00fcdischen Leitungsbeh\u00f6rde in Jerusalem, auf. Ca. 32\/ 33 n.Chr., also h\u00f6chsten 3 Jahre nach Kreuzigung und Auferstehung Jesu, schickte man Paulus nach Damaskus. Dort sollte er die \u00abchristusgl\u00e4ubigen, Griechisch sprechende Juden, die aus Jerusalem stammten und nach Damaskus ausgewichen waren, um Verfolgungen nichtchristusgl\u00e4ubiger Juden zu entgehen\u00bb, disziplinieren. So schreibt es Oda Wischmeyer in ihrer gerade erschienenen Biographie zu Paulus. (Gott neu vermessen, Stuttgart, 2026, 23)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kurz vor Damaskus hat Paulus eine Erscheinung. Er erlebt Jesus in einer Vision. Und wie das bei solchen Begegnungen ist, kann man\/er das kaum beschreiben. Man sp\u00fcrt selbst die Wirkung und die Umgebung auch. Paulus \u00abverfolgte von diesem Visionsdatum an einen neuen religi\u00f6sen Auftrag: die Verk\u00fcndigung Jesu Christi des \u201eSohnes Gottes\u201c, vornehmlich unter den Nichtjuden\u201c (Wischmeyer, 146) Er sah sich als Freelancer, also als einer von menschlichen Autorit\u00e4ten Unabh\u00e4ngiger. Er wollte Gottes \u00abg\u00f6ttliches Rettungsprojekt\u00bb (Wischmeyer), dass er mit Jesus Christus begonnen hatte, der Welt mitteilen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Paulus hatte Erfolg. Vor allem in St\u00e4dten, mit einem bunten V\u00f6lkergemisch, wie Korinth es war. Und Korinth war damals unserer Agglomeration um Z\u00fcrich heute nicht un\u00e4hnlich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Den Kontakt zu den neuen christusglaubenden Gemeinden, die sich wie Vereine organisierten, pflegte Paulus durch Briefe. Und die r\u00f6mische Post funktionierte! Die Gemeinden sind so beeindruckt von Paulus Briefen, dass man sie sammelt, abschreibt und immer wieder vorliest. Man merkte schnell, da ist mehr drin als nur aktuelle Gedanken. Sieben echte Paulusbriefe sowie weitere Briefe seiner Sch\u00fcler in seinem Namen sind erhalten geblieben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Paulus bekam Anfragen aus den noch v\u00f6llig unstrukturierten Christusgemeinden. Er antwortete, sehr ausf\u00fchrlich, nachdenkend. Er entwickelt aus einer Anfrage eigene Gedanken, klug, basierend auf seinem guten j\u00fcdischen\/alttestamentlichen Wissen, dazu kommen nicht fertig durchdachte Nebengedanken, usw. \u2013 es ist manchmal ein kleines Verwirrspiel. Offensichtlich ist ihm alles wichtig und nichts wurde gestrichen oder mit der Delete-Taste gel\u00f6scht. Paulus schreibt aber als ein von Jesus Christus Erfasster und Begeisterter. Jesus Christus ist bei allem Paulus Leitgedanke. Der Glaube an Jesus als Gottes Sohn ist f\u00fcr Paulus Befreiung von Schuld, und die Erfahrung von unbegrenztem geliebt sein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Unser kurzer Text heute, ist f\u00fcr eine begeisterte, von Gottes Geist angefeuerte, quirlige, lebendige, engagierte christusglaubende Gemeinschaft bestimmt. Die junge Gemeinde l\u00e4uft Gefahr einerseits sich zu gruppieren und sich einzelnen Missionare anzuschliessen, die sie besuchten: dem Paulus, Apollos, Petrus sowie weiteren Nichtgenannten. Andererseits kommen sich einige Gemeindeglieder dank ihrer F\u00e4higkeiten, bedeutender als die anderen vor. Paulus will mit seinem Brief Ordnung hineinbringen. Aber seine Gedanken, sind ein wenig, wie von einem alles und jedes bedenkenden Professors. Es f\u00e4llt ihm immer noch etwas zum Thema ein. Zum Schluss schafft es Paulus doch noch, sie zu b\u00fcndeln. Schauen wir, ob Paulus Text, uns noch etwas zu sagen hat. Die evangelische Predigtordnung meint ja.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<ul>\n<li>Gottes Mitarbeitende (Verse 10 und 11)<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Paulus schreibt: \u00abDenn wir sind Gottes Mitarbeiter; Gottes Ackerfeld und Gottes Bau seid ihr. Gem\u00e4ss der Gnade Gottes, die mir gegeben wurde, habe ich als kundiger Baumeister das Fundament gelegt, ein anderer baut darauf weiter. Jeder aber sehe zu, wie er darauf weiterbaut!\u00bb (Z\u00fcrcher Bibel)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie h\u00f6ren es, hier betont Paulus die Gleichheit. Alle, die sich in einer Gemeinde engagieren, sind \u00abLeute, die mit Gott zusammenarbeiten.\u00bb (Lietzmann) Nicht unbescheiden, sieht er sich als \u00absachkundiger Architekt\u00bb, der das vorhanden Fundament, gut und sicher in Korinth gelegt hat. Alle weitere bauen darauf auf. So konnte und kann Gottes Bau \u00abdie Gemeinde\u00bb wachsen. Wir erinnern uns: Zun\u00e4chst war da eine kleine Gruppe Begeisterten in Jerusalem. Aber schon 20 Jahre nach Jesu Auferstehung gab es christusgl\u00e4ubige Gruppen im gesamten Osten des R\u00f6mischen Reich. Heute gibt es sie in der ganzen Welt. Und von Professor Konrad Schmid h\u00f6rten wir, wie das Christentum heute besonders beeindruckend in China, Asien und Afrika w\u00e4chst.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als Gemeindeglied heute h\u00f6re ich aus Paulus Worten: Jede und Jeder ist beauftragt aufzubauen, mitzuwirken. Mit seinen ihnen von Gott geschenkten M\u00f6glichkeiten sollen wir zum Wohle der Gemeinde wirken. Aber wir d\u00fcrfen auch ausruhen und das Wirken anderer annehmen. Jede, jeder ist wichtig: ein Jugendlicher, der mit uns (wie heute) betet, genauso wie Kirchenpflegerinnen, die uns aus der Bibel vorlesen, Sigristen die uns begr\u00fcssen, die Kirche bereit machen und den Kirchenkaffee erm\u00f6glichen. Der Beitrag der Musiker ist genauso wichtig, wie der Beitrag von uns Singenden, H\u00f6renden, Betenden. Auch ausserhalb unseres Gottesdienstes z\u00e4hlt jeder Beitrag zum Wohle der Gemeinde, ob man die Kirche auf- und zuschliesst, Leute zum Mittagstisch einl\u00e4dt, Besuche macht, das Administrative und Finanzielle der Gemeinde regelt, Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen den Glauben nahe zu bringen versucht, oder ob man mitdenkt und betet bzw. sozial aktiv ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir alle sind Gottes Mitarbeitende. Ich werde gebraucht, Gott braucht mich jetzt, wie ich bin und mit dem, was ich kann \u2013 das macht das Leben lebenswert!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<ul>\n<li>Das Fundament (Vers 11)<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jetzt kommt im Text aus dem 1. Korintherbrief ein paulinischer Spitzensatz. In der Lutherbibel werden solche S\u00e4tze immer besonders hervorgehoben: \u00abDenn ein anderes Fundament kann niemand legen als das, welches gelegt ist: Jesus Christus.\u00bb<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Logisch ist das, oder? Unsere Kirchenordnung betont, dass sich die Kirche auf \u00abJesus Christus\u00bb beruft. Andere Fundamente zu legen, und dabei das alte abzubrechen, solche Versuche gab und gibt es immer wieder. Aber Jesus als Sohn Gottes, als Botschafter von Gottes Liebe, das ist das Wichtigste. Gottes Liebe \u00abverstehen\u00bb wir durch Jesu Leben, Reden und Handeln. Auf dieses Fundament in unserer Zeit aufzubauen, das ist allerdings unser Job. Jesus aber als Botschafter von Gottes Vergebung, d.h. Jesus Sterben am Kreuz als Durchkreuzen von uns Belastendem, das ist einmalig. Und dann die Auferstehung, die uns sagt: Fang neu an, lass das Alte alt sein und wirke jetzt frisch, unbelastet, befreit. Das ist einmalig geschehen f\u00fcr uns. Es bedeutet: Mach Geist und Kopf frei von gestern und fang heute neu an. Dies anzunehmen, zu akzeptieren und wirklich versuchen loszulassen, das ist Glauben an Jesu, den Christus. Das ist unser Fundament.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<ul>\n<li>Fegefeuer \u2013 Reinigungsfeier (Verse 12 -15)<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Paulus schreibt weiter: \u00abOb nun einer mit Gold, Silber, Edelsteinen, Holz, Heu oder Stroh auf dem Fundament weiterbaut &#8211; eines jeden Werk wird offenbar werden, denn der Tag des Gerichts wird es ans Licht bringen, weil er sich im Feuer offenbart: Wie eines jeden Werk beschaffen ist, das Feuer wird es pr\u00fcfen. Hat das Werk, das einer aufgebaut hat, Bestand, so wird er Lohn empfangen. Verbrennt sein Werk, so wird er Schaden erleiden &#8211; er selbst aber wird gerettet werden, freilich wie durch Feuer hindurch.\u00bb<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie gesagt, Paulus ist ein Kind seiner Zeit. Aus dem Persischen und aus j\u00fcdischer Tradition kannte er das reinigende Feuer, die Feuerprobe am Ende aller Zeiten. Vom Bauen kommt Paulus auf feuerfestes und damit edles Baummaterial oder eben schnell Verbrennendes. Es steckt eine Drohung hier drin, wie man in der Gemeinde wirkt. Das Ende w\u00fcrde zeigen, ob wir wirklich Aufbauendes getan haben oder nicht, je nachdem wie die Feuerprobe ausf\u00e4llt. Im Mittelalter hat man darum gestritten, ob die Erfindung des Fegefeuers hier eine biblische Grundlage h\u00e4tte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Werke zeigen mir und anderen, ob ich ein guter Christ*in bin? Das stimmt so gar nicht mit Paulus \u00fcberein. Unsere Reformatoren haben das vor 500 Jahren best\u00e4tigt. Nicht durch unser Tun werden wir von Gott angenommen, sondern durch unseren Glauben an Jesus Christus und unser daraus resultierendes selbstverst\u00e4ndliches Handeln. Jesus betont das in der Bergpredigt im Matth\u00e4usevangelium. Er betont, wer seine Worte h\u00f6rt und in seinem Sinne handelt, der baut sein Lebenshaus auf einen Felsen. Er wird bestehen und sein Glauben h\u00e4lt auch den St\u00fcrmen des Lebens stand. Wir haben davon in der Lesung geh\u00f6rt (Matth\u00e4us 7, 24-29).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Unser Leben hat Feuerproben und St\u00fcrme. Glauben an das Fundament Jesus Christus gibt Halt, l\u00e4sst wanken, aber wir stehen. Fussballer bringen das manchmal auf einfache klare S\u00e4tze wie \u00abJesus ist my goal\u00bb.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<ul>\n<li>Schlussgerade (Verse 16\/17)<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Apropos Fussball. Paulus liebt Sportvergleiche aus seiner, der griechische Sportwelt. Er schreibt davon auch im Brief an die Gemeinde in Korinth. Und da wir gerade die Europameisterschaften in Leichtathletik in Birmingham hatten, sage ich. Mit den letzten zwei S\u00e4tzen erreicht Paulus die Schlussgerade, also den letzten, geraden Streckenabschnitt vor dem Ziel, und bringt alles \u00fcber die Zielgerade wie Audrey Warro im 800 m Rennen Freitag vor einer Woche.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Paulus schreibt: \u00abWisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und dass Gottes Geist in euch wohnt? Wer den Tempel Gottes zerst\u00f6rt, den wird Gott zerst\u00f6ren; denn der Tempel Gottes ist heilig &#8211; und das seid ihr.\u00bb<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lassen wir die menschlich verst\u00e4ndliche Drohung einmal bewusst beiseite, so sagt Paulus hier etwas ganz Wichtiges.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Paulus schreibt dem bunten Haufen Christusglaubenden in Korinth, uns heute, hier, in der Kirche Oberrieden sehr \u00e4hnlich. Ihnen und damit uns teilt er mit:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ihr seid Gottes Tempel!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir wissen, bis zur Zerst\u00f6rung des Tempels in Jerusalem war der Tempel nach J\u00fcdischem Verst\u00e4ndnis der Ort von Gottes Gegenwart in der Welt. Paulus aber sagt:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u2018Ihr als Gemeinde von Christusglaubenden, Ihr seid Gottes Tempel. Gott ist in Euch gegenw\u00e4rtig. Wir sind also die Wohnst\u00e4tte Gottes hier in der Welt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn sie jetzt ungl\u00e4ubig den Kopf sch\u00fctteln, verstehe ich das. Aber Paulus ist ein von Jesus erfasster, aber n\u00fcchtern denkender Christ. Und er sagt: \u2018Das Fundament Jesus Christus ist gelegt. Ihr als Gemeinde und Gemeindeglieder baut darauf auf. Wie immer ihr das macht, Gottes Geist der Liebe, der Vergebung, des aufeinander Achtens und sich f\u00fcr andere Engagieren, dieser Geist Gottes ist unter Euch, zwischen Euch, in Euch. Er wohnt in Euch, selbst wenn ihr ihn loswerden wollt, er bleibt in euch. Dank Jesus Christus.\u2019<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Liebe Gottes ist da. Sie will uns lenken und leiten und Geborgenheit geben. Gottes Liebe ist unsere \u00abg\u00fcldene Sonne, voll Freud und Wonne, \u2026h\u00e4lt uns zeitlich und ewig gesund\u00bb (P. Gerhardt, Die g\u00fcldne Sonne. Das Lied begleitet uns durch den Gottesdienst.)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">AMEN<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aus der F\u00fcrbitte:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u2026 Unser Gott, Dir zu begegnen, wie Paulus, das w\u00fcnschen wir uns wohl, haben es vielleicht auch ganz anders schon erlebt. Es ist kaum in Worte zu fassen. Aber die Wirkung der Vergebung und Liebe zu uns, die man gern weitergibt, die kennen wir alle. Danke Gott, und wir bitten Dich, dass Dein Wirken vieles in der Welt zum Positiven ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott, die Kriege, die Bedrohungen, und Worte, die Angriffen gegen Demokratie, Wirtschaft und Frieden gleichkommen, sie machen uns Angst, schmerzen, lassen uns unverst\u00e4ndlich und mit Fragen zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir bitten Dich, unser Gott, wirke Du mit Deinem Geist, mit Jesus dem Christus, gegen jede Art von Gewalt, f\u00fcr Friede und Liebe miteinander und untereinander gegen Ausgrenzung und f\u00fcr Integration.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Unser Gott, grosse Feuer und Wassermangel pr\u00e4gen diesen Sommer aber auch sch\u00f6nstes Ferienwetter.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott, lass alle genug Wasser und Lebenskraft immer wieder neu finden. Schenke uns Frieden, so wie Paul Gerhardt ihn noch nach 30 Kriegsjahren erlebte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In der Stille kommen wir mit unseren Gebeten und Gedanken zu Dir \u2026 Alles sammeln wir in dem Gebet, dass Jesus uns gelehrt hat und beten gemeinsam \u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Berthold W. Haerter<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pfarrer der Evangelisch-Reformierten Landeskirche Z\u00fcrich seit 1993<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gemeindepfarrer in Oberrieden seit 2005<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Paulus, das Fundament und die Aufbauarbeit |12. Sonntag nach Trinitatis | 23.08.2026 | 1. Korinther 3, 9-17: | Berthold W. Haerter Liebe Gemeinde Paulus Paulus hat ca. 55 n.Chr. an die christusgl\u00e4ubige Gemeinde in Korinth geschrieben. Aus diesem Brief haben wir soeben einen kleinen Abschnitt geh\u00f6rt. Paulus war damals ein Mann, Anfang 40. 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