{"id":26593,"date":"2026-08-20T10:08:11","date_gmt":"2026-08-20T08:08:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=26593"},"modified":"2026-08-20T10:08:11","modified_gmt":"2026-08-20T08:08:11","slug":"1-korinther-3-9-15-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-korinther-3-9-15-2\/","title":{"rendered":"1. Korinther 3, 9-15"},"content":{"rendered":"<div>\n<h3 class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">Predigt zu 1. Korinther 3, 9-15 \/ 12. Sonntag nach Trinitatis \/ 23. August 2026 \/ Bert Hitzegrad<\/span><\/h3>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><i><span lang=\"DE\">Gnade sei mit uns und Friede von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus!<\/span><\/i><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><i><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/i><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><b><i><span lang=\"DE\">Predigttext: 1. Kor 3, 9-15 (\u201eHoffnung f\u00fcr alle\u201d):<\/span><\/i><\/b><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><i><span lang=\"DE\">Wir sind Gottes Mitarbeiter, ihr aber sei Gottes Ackerland und sein Bauwerk. <\/span><\/i><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><i><span lang=\"DE\">Gott hat mir in seiner Gnade den Auftrag und die F\u00e4higkeit gegeben, wie ein guter Bauleiter das Fundament zu legen. Doch andere bauen nun darauf weiter. Und jeder muss darauf achten, dass er wirklich sorgf\u00e4ltig arbeitet. Das Fundament, das bei euch gelegt wurde, ist Jesus Christus. Niemand kann ein anderes oder besseres Fundament legen. <\/span><\/i><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><i><span lang=\"DE\">Nun kann man mit den unterschiedlichsten Materialien weiterbauen. Manche verwenden Gold, Silber, kostbare Steine, andere nehmen Holz, Schilf oder Stroh. Doch an dem Tag, an dem Christus sein Urteil spricht, wird sich zeigen, womit jeder gebaut hat. Dann n\u00e4mlich wird alles im Feuer auf seinen Wert gepr\u00fcft, und es wird sichtbar, wessen Arbeit dem Feuer standh\u00e4lt. Hat jemand fest und dauerhaft auf dem Fundament Christus weitergebaut, wird Gott ihn belohnen. Verbrennt aber sein Werk, wird er alles verlieren. Er selbst wird zwar gerettet werden, aber nur mit knapper Not, so wie man jemanden aus dem Feuer zieht.<\/span><\/i><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><i><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/i><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><i><span lang=\"DE\">Und Gott segne dieses sein Wort an uns und lass es auch durch uns zu einem Segen werden<\/span><\/i><span lang=\"DE\">. <\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">Liebe Gemeinde!<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">Eine typische Situation im Pfarramt: Ein Anruf &#8211; eine junge Frau ist am Telefon. Sie m\u00f6chte heiraten und fragt nach einem Termin f\u00fcr die kirchliche Trauung. Eine typische Situation &#8211; die Braut ruft an &#8211; f\u00fcr Kinder, K\u00fcche, Kirche sind immer noch die Frauen zust\u00e4ndig. Und die Kirche ist die letzte H\u00fcrde bei der Planung des gro\u00dfen Festes. Der Saal, das Essen, die Musik f\u00fcr den Tanz sind bestellt, der Termin beim Standesamt ist gebucht, nun fehlt nur noch die Kirche. \u201eWir m\u00f6chten gern in Ihrer Kirche heiraten!\u201d Nach einer kurzen R\u00fcckfrage stellt sich heraus, dass die jungen Leute keine Gemeindeglieder sind, sondern zur Nachbargemeinde geh\u00f6ren. Diese Gemeinde hat in den 60-er Jahren einen modernen Kirchbau inmitten des\u00a0 Gemeindezentrums erhalten. Dort soll die Hochzeit aber nicht sein. \u201eWir m\u00f6chten uns gern in Ihrer sch\u00f6nen alten Kirche trauen lassen!\u201d<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">Konkurrenz belebt das Gesch\u00e4ft, so hei\u00dft es in anderen Zusammenh\u00e4ngen. Was bewegt aber das junge Paar, nicht den hellen Sakralraum f\u00fcr den Start ins gemeinsame Leben zu w\u00e4hlen, sondern das eher d\u00fcstere Kirchenschiff mit seinen groben Felssteinen in der Wand und dem leichten Salpeterbefall?<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">\u201eDas ist keine richtige Kirche\u201d lautet das Urteil \u00fcber den modernen Kirchenbau. \u201eWir lieben das altehrw\u00fcrdige Geb\u00e4ude in Ihrer Gemeinde!\u201d <\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">Die Gr\u00fcnde f\u00fcr diese \u201eVor-Liebe\u201d des liebenden Paares m\u00f6gen ganz vielschichtig sein. Das altehrw\u00fcrdige Geb\u00e4ude, das dem Kirchenvorstand zunehmend Sorgen bei den Unterhaltungskosten macht, steht f\u00fcr Best\u00e4ndigkeit, Zuverl\u00e4ssigkeit. Seit Jahrhunderten wird dort Gottesdienst gefeiert. Die Reihe der Pastoren ist fast un\u00fcberschaubar. Die Taufen f\u00fcllen mehrere Kirchenb\u00fccher. Und nach 25 oder 50 Jahren kommen die Hochzeitspaare gern wieder in ihre Hochzeitskirche, um sich dort noch einmal segnen zu lassen. Auch die Eltern und die Gro\u00dfeltern des jungen Paares h\u00e4tten dort \u00fcbrigens geheiratet &#8230;<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">Die massiven Felsbrocken, die zum Fundament der Kirche geh\u00f6ren, scheinen den Eindruck von Verl\u00e4sslichkeit auszustrahlen. Die Kirche, die altehrw\u00fcrdige Kirche, immer noch ein Garant f\u00fcr Kontinuit\u00e4t und Stabilit\u00e4t. Und das angesichts einer Gesellschaft, die rastlos und haltlos ist. Und das junge Hochzeitspaar, das sich da in der Kirche auf festem Fundamente die Treue bis zum Tod versprechen will, es hat wohl die Hoffnung, dass angesichts von hohen\u00a0 Scheidungsraten und Familien, die zerbrechen, die Zuverl\u00e4ssigkeit und Tragf\u00e4higkeit des Geb\u00e4udes sich f\u00fcr ihren \u201eBau der Ehe\u201d g\u00fcnstig auswirkt.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">Aber ist das schon ein \u201eFundament f\u00fcrs Leben\u201d?<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">Paulus, als Architekt und Bauleiter der Gemeinde in Korinth, benennt das Fundament des Lebens, des Glaubens, ganz eindeutig: Jesus Christus &#8211; niemand kann ein anderes oder besseres Fundament legen. Der Grund des Glaubens ist die Offenbarung der Liebe Gottes in seinem Sohn. Sein Leben, sein Sterben und seine Auferstehung sind die Basis f\u00fcr das, was Kirche heute noch ist und ausmacht &#8211; das gilt f\u00fcr das tragende Fundament eines alten ehrw\u00fcrdigen Kirchenbaus wie f\u00fcr die moderne Architektur in der Nachbargemeinde. Und das gilt vor allem f\u00fcr die Gemeinden, die in den gut gegr\u00fcndeten Geb\u00e4uden Gottesdienste feiern und mit dem Glaubenskenntnis in apostolischer Tradition und mit dem Vaterunser, das Jesus selbst uns \u00fcberliefert hat, sich immer wieder auf das tragenden Fundament des Glaubens stellen. <\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">Aber gilt das auch f\u00fcr das Brautpaar, das eine feierliche Hochzeit im altehrw\u00fcrdigen Rahmen feiern m\u00f6chte?<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">Die Trauansprache m\u00fcsste das wohl dezidiert benennen &#8211; so wie jede Predigt in das Credo m\u00fcnden sollte, dass Christus die alles tragende Voraussetzung f\u00fcr uns ist. <\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">Aber betrachten wir die modernen Baupl\u00e4ne des Lebens ganz genau &#8211; ist das wirklich noch so? Steht der apostolische Bauplan da nicht in Konkurrenz zu den modernen Architekturen des Lebens? Berufliche Karriere, materielle Sicherheit, Sorge um die Familie, Nutzen aller Bildungschancen oder einfach das Leben in einer Spa\u00dfgesellschaft &#8230; Auf welchen S\u00e4ulen steht das Leben?<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">Paulus nimmt f\u00fcr sich in Anspruch, dass er in Korinth \u201ewie ein guter Bauleiter\u201d das richtige Fundament gelegt hat. Es ist nicht einfach da, kann nicht vorausgesetzt werden, sondern muss immer wieder in den Boden des Lebens gegossen werden. F\u00fcr die Korinther verbindet sich deshalb der christliche Glaube mit dem Namen des Paulus. Weitere \u201eMitarbeiter Gottes\u201d, namentlich Apollos und Kephas, haben sich an der Baustelle \u201eGemeinde\u201d beteiligt und je auf ihre Weise den Bauplan umgesetzt. Das hat nicht zur Sch\u00f6nheit und Festigkeit des Geb\u00e4udes beigetragen, sondern es w\u00e4re fast zur Ruine verkommen. Streitigkeiten, \u00dcberheblichkeit, Konkurrenz zwischen den Bauleuten war ein schlechtes Baumaterial, das keine Stabilit\u00e4t verhei\u00dft, weder in kurzen menschlichen Ma\u00dfst\u00e4ben, noch in Gottes Zeitma\u00df der Ewigkeit gerechnet. Deshalb ruft Paulus die Gemeinde zur\u00fcck zur Baustelle, zur\u00fcck zum vorhandenen, starken und tragf\u00e4higen Fundament. Er ruft aber auch zur\u00fcck zu dem, der den Grund gelegt hat, der &#8211; ohne falsche Bescheidenheit &#8211; zum Vater des Glaubens in Korinth wurde &#8211; er selbst, Paulus, von Gott berufen in seiner Gnade.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">Wer sind die V\u00e4ter und M\u00fctter unseres Glaubens, zu denen wir zur\u00fcckkehren, wenn unser Haus des Lebens und des Glaubens ins Wanken ger\u00e4t?<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">Finden wir dort &#8211; bei den Autorit\u00e4ten unserer Biographie &#8211; den Bauplan f\u00fcrs Leben, der sich auf Christus gr\u00fcndet? Oder sind wir entt\u00e4uscht, was sich hinter der Fassade verbirgt? Entt\u00e4uschung, wie sie sich auch oft zeigt, wenn G\u00e4ste aus den Partnerkirchen, aus Afrika oder Lateinamerika, bei uns im Land der Reformation zu Gast sind. Sie kommen dorthin, woher ihre V\u00e4ter und M\u00fctter im Glauben als Missionare ausgesandt wurden. Und sie erwarten dort ein starkes Fundament, ein\u00a0 festes Geb\u00e4ude des Glaubens. Und sie finden altehrw\u00fcrdige Kirchengeb\u00e4ude und Strukturen, die f\u00fcr die Best\u00e4ndigkeit der Kirche sorgen, aber sie sp\u00fcren, dass das eigentliche Fundament br\u00f6ckelt, dass die Mitte fehlt, dass die Architektur nicht mehr stimmt: der Unterbau ist zum \u00dcberbau geworden. Andere Fundamente werden bem\u00fcht, Bausteine aus anderen Religionen, Baumaterialien aus dem Kramladen der Esoterik. Und oft ist die Lebendigkeit des Glaubens erstarrt in den vermeintlichen Sicherheiten. Wo ist da noch die befreiende Kraft des Evangeliums? K\u00f6nnen wir mit den Partnern aus der \u00d6kumene diese Kraft neu entdecken? Werden Sie uns zum \u201ePaulus\u201d, um den Blick auf die Mitte wieder frei zu bekommen?<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">Allerdings: Der Apostel wirkt in der verfahrenen Situation in Korinther relativ gelassen. Er ist sich sicher, dass er einen festen Grund gelegt hat. Was letztendlich Bestand hat, ob Gold, Silber, kostbare Steine den Bau zu einem Palast machen oder mit Holz und Schilf und Stroh zu einer Kirche der Armen (f\u00fcr die Armen!), das liegt nicht in der Hand der Bauleute, auch wenn der Apostel es gern so h\u00e4tte. Das Bewerten, das Richten allein bleibt Gott \u00fcberlassen. So bedrohlich der richtende Gott, der mit Feuer daherkommt, erscheint, so gro\u00df ist auch die Freiheit, mit der er seine Kirche bauen l\u00e4sst. Gold und Stroh &#8211; Rom und Bethlehem, Basilika und Lagerkirche, Gro\u00dfevangelisationen und der schlichte agendarische Gottesdienst am Sonntagmorgen. Die Vielfalt ist gro\u00df, die Mittel unterschiedlich, der Erfolg in Gottes Hand, das Fundament kann nur ein einziges sein: allein Christus.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">So gelassen wie der Apostel den Bau der Kirche betrachtet, so n\u00fcchtern sch\u00e4tzt er auch die Attraktivit\u00e4t ein: \u201eWir aber sagen den Menschen, dass Christus am Kreuz f\u00fcr uns sterben musste, auch wenn das f\u00fcr die Juden eine Gottesl\u00e4sterung ist und f\u00fcr die Griechen blanker Unsinn!\u201d (1. Kor 1,23).\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">F\u00fcr Paulus ist es klar, dass das Fundament in Christus es schwer hat in Konkurrenz mit dem, was sonst auf dem Markt an Sicherheiten angeboten wird. Das war so &#8211; und das ist so. <\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">Der leidende Jesus von Nazareth am Kreuz bleibt sperrig f\u00fcr eine Welt, die den Tod in die Pflegeheime und Krebstationen verlagert. Und der auferstandene Christus ist nicht attraktiv f\u00fcr Menschen, die klare Beweise, Fakten, Sicherheiten suchen. Vertrauen ist da wenig gefragt. Die Kirche des Kreuzes ist keine Kirche, die erfolgsorientiert arbeitet, sondern eine Kirche, die sich von ihrem Fundament her versteht. Und deshalb ist sie eine Kirche derjenigen, die suchend sind und fragend, zweifelnd und einsam. Und die Kirche im Licht der Auferstehung ist kein goldener Palast, in der die Herrlichkeit Gottes eingesperrt wird, sondern das ist die Gemeinde Jesu Christi, die diesen hellen Schein in ihren Herzen tr\u00e4gt und singen kann: \u201eIn dir ist Freude in allem Leide!\u201d Die Konkurrenz ist damit nicht ausgestochen. Doch die Qualit\u00e4t macht nicht die Attraktivit\u00e4t aus, nicht die \u00e4u\u00dfere Sch\u00f6nheit noch der Schein. Die Qualit\u00e4t zeigt sich an der Tragf\u00e4higkeit und an der Haltbarkeit &#8211; gebaut auf Zeit oder f\u00fcr die Ewigkeit. <\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">Das soll auch das junge Paar h\u00f6ren und verstehen, das sich etwas von der Best\u00e4ndigkeit der alten Kirche f\u00fcr ihr junges, gemeinsames Leben w\u00fcnscht. Nat\u00fcrlich sollen sie ihren Termin und ihre Wunschkirche bekommen. Und dazu den zentralen Vers aus unserem Predigttext als Trauspruch: <i>\u201eDas Fundament, das bei euch gelegt wurde, ist Jesus Christus. Niemand kann ein anderes oder besseres Fundament legen!\u201d(1. Kor 3,11)<\/i><\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">Christus als das Fundament der Ehe? Nicht das Feuer der Liebe, das manchmal nur vom Stroh gen\u00e4hrt wird. Nicht das Gl\u00fcck der Zweisamkeit, das schon zu dritt in echten Stress umschlagen kann? <\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">Christus als das Fundament, Gott, der unser ganzes Leben in Anspruch nehmen will!<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">Er ist der Garant f\u00fcr Best\u00e4ndigkeit, er ist die Quelle der Liebe, er schenkt seinen Segen, im Gl\u00fcck und Leid des Lebens. Er nimmt uns in aller Unterschiedlichkeit an, er wei\u00df, dass Schuld und Fehler Menschen trennen, er hat die Gr\u00f6\u00dfe und Barmherzigkeit trotzdem auf uns mit offenen Armen zu warten und macht uns Mut zu Neuanf\u00e4ngen. <\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">Das Haus des Lebens, des gemeinsamen Lebens, so wird es das Paar h\u00f6ren, ist sch\u00f6n und lebenswert, und doch ist es gleichzeitig labil und immer wieder vom Einsturz bedroht. Garantien kann niemand geben. Aber mit dem Zeichen des Kreuzes, mit dem Segen Gottes bekommt es ein Fundament das tr\u00e4gt und einen Grund, der h\u00e4lt. Amen.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><i><span lang=\"DE\">Und der Friede Gottes, der h\u00f6her ist als alle Vernunft, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus zum ewigen Leben. Amen. <\/span><\/i><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">Pastor i.R. Bert Hitzegrad<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">EMail: BHitzegrad@aol.com<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"Vorgabetext\"><span lang=\"DE\">Ich bin Pastor der hannoverschen Landeskirche. Seit dem 1. 10.2024 bin ich im Ruhestand. Bis dahin habe ich zwei Gemeinden dicht an Elbe und Nordsee betreut. Ich freue mich, dass ich auch weiterhin die Predigtwerkstatt unterst\u00fctzen kann, nun unter der wohltuenden Bedingung des gr\u00f6\u00dferen Zeitkontingents.<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt zu 1. Korinther 3, 9-15 \/ 12. Sonntag nach Trinitatis \/ 23. August 2026 \/ Bert Hitzegrad Gnade sei mit uns und Friede von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus! \u00a0 Predigttext: 1. Kor 3, 9-15 (\u201eHoffnung f\u00fcr alle\u201d): Wir sind Gottes Mitarbeiter, ihr aber sei Gottes Ackerland und sein Bauwerk. 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