{"id":26595,"date":"2026-08-20T10:12:13","date_gmt":"2026-08-20T08:12:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=26595"},"modified":"2026-08-20T10:12:58","modified_gmt":"2026-08-20T08:12:58","slug":"26595-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/26595-2\/","title":{"rendered":"1. Korinther 3, 9-17"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">\u00a0| 12. Sonntag nach Trinitatis | 23. 8. 2026 | 1. Korinther 3, 9-17 | Gemeinde Jesu bauen-nicht mit untauglichen Mitteln! |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">9\u00a0Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau.\u00a0 10\u00a0Nach Gottes Gnade, die mir gegeben ist, habe ich den Grund gelegt als ein weiser Baumeister; ein anderer baut darauf. Ein jeder aber sehe zu, wie er darauf baut.\u200211\u00a0Einen andern Grund kann niemand legen au\u00dfer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.\u200212\u00a0Wenn aber jemand auf den Grund baut Gold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu, Stroh,\u200213\u00a0so wird das Werk eines jeden offenbar werden. Der Tag des Gerichts wird es ans Licht bringen; denn mit Feuer wird er sich offenbaren. Und von welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erweisen.\u200214\u00a0Wird jemandes Werk bleiben, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen.\u200215\u00a0Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch.\u200216\u00a0Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?\u200217\u00a0Wenn jemand den Tempel Gottes zerst\u00f6rt, den wird Gott zerst\u00f6ren, denn der Tempel Gottes ist heilig \u2013 der seid ihr.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Da redet ein ziemlich selbstbewusster Mitarbeiter Gottes; Paulus sieht sich als Ackerbauer, der die Gemeinde, Gottes Feld beackert, bzw. als Baumeister, der die Gemeinde- Gottes Bau- aufbaut. Die Rollenverteilung ist klar, aber sein Werk ist nicht Frucht menschlichen K\u00f6nnens, sondern Werk der Gnade Gottes. Paulus hat das Fundament gelegt, er hat in Korinth Gottes Bauwerk begonnen, auf dem andere weiterbauen. Dieses Fundament ist die Botschaft von Jesus Christus, durch den Gott alle rettet, die sich im vertrauenden Glauben auf Jesus Christus gr\u00fcnden lassen. Alle, die sich auf Jesus Christus verlassen, werden in die vers\u00f6hnte Gemeinschaft mit Gott hineingestellt. Die wissen nicht nur um Gott, sondern erfahren Gottes Liebe. ER nimmt sie an und vergibt ihnen ihre Schuld. Gott schafft durch sein Wort von Jesus und seinen Geist einen neuen Menschen, auch wenn das erst der Anfang des Weges ist. Und er stellt Menschen damit hinein in die Gemeinde. Es entsteht also eine doppelte Beziehung, verbunden durch Jesus mit Gott und eingebunden in die Gemeinschaft mit allen, die durch Jesus zu Gott geh\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gemeinde bauen, die auf Jesus Christus gegr\u00fcndet ist, darum geht es. Zu dieser Aufgabe gebraucht Gott Menschen, aber es ist sein Werk, er gibt das Gelingen. Da Gott nicht vom Himmel her zaubert, um Gemeinde Jesu zu bauen, sondern Menschen beauftragt, besteht die Gefahr, dass der Bau misslingt. Sie muss ja von Generation zu Generation neu gebaut werden. Legen die Baumeister das Fundament richtig, wie Paulus es von sich sagt, dann ist Entscheidendes geschehen. Jesus Christus, der Gekreuzigte, ist das Fundament. Im 2. Kapitel des 1. Korintherbriefs schreibt Paulus: \u201eDenn ich hatte beschlossen, bei euch nichts anderes zu wissen au\u00dfer das eine: Jesus Christus, und zwar den Gekreuzigten.\u201c (V. 2) W\u00e4hrend die Christen in Korinth dar\u00fcber streiten, ob \u00a0es vorteilhafter ist, sich Paulus oder Apollos oder einer anderen F\u00fchrungsfigur anzuschlie\u00dfen, w\u00e4hrend diese Gruppen konkurrieren, was Erkenntnis und Geistesgaben angeht, -ich vermute darin auch den Versuch f\u00fcr die nichtchristliche Umwelt anschlussf\u00e4hig zu sein-, beschr\u00e4nkt sich Paulus in radikaler Einseitigkeit darauf, Jesus Christus, den Gekreuzigten, zu predigen. Er wei\u00df, das ist Torheit f\u00fcr die, die nach den Ma\u00dfst\u00e4ben dieser Welt urteilen; es entspricht nicht den Erwartungen. Die G\u00f6tter dieser Welt retten nicht durch einen, der verurteilt und am Kreuz hingerichtet wurde; sie retten durch \u00fcberlegene Kraft und Weisheit. Der Gott Israels aber rettet durch seinen Sohn und Gesandten, er bekennt sich zu ihm und erweckt ihn aus dem Tod, er macht sein Kreuz zum Ort der Vers\u00f6hnung f\u00fcr alle, die sich an Jesus halten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus Christus der Gekreuzigte ist das Fundament der Gemeinde, er ist die Quelle, aus der das Leben flie\u00dft. Umstrukturierungen, Reformen, neue Ans\u00e4tze m\u00fcssen sich daran messen lassen, ob sie den Zugang zu dieser Quelle erm\u00f6glichen. Oder im Bild des Paulus vom Hausbau: mit welchem Material wird auf dem Fundament weitergebaut, mit edlem oder mit verderblichen? Das edle Material besteht im Gericht, das verderbliche verbrennt. Ich meine, dass sich schon vor dem Endgericht zeigt, was haltbar und best\u00e4ndig und was untauglich ist: es zeigt sich in der Anfechtung, es zeigt sich in der Verfolgung. Wer Christsein aus Eigennutz, wer es zur Befriedigung religi\u00f6ser Bed\u00fcrfnisse verk\u00fcndigt oder lebt, wird sich distanzieren, wenn es ihn etwas kostet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em><u>Exkurs:<\/u><\/em><em> Wir leben heute in einer \u00a0Zeit kirchlicher Umstrukturierung und vielf\u00e4ltiger Versuche, Kirche interessant zu machen; zum Beispiel durch \u201eEinfach heiraten: Pop-Up-Trauungen f\u00fcr Kurzentschlossene\u201c.<sup>1<\/sup> Beworben wird das Format in der hessischen Kirche mit folgendem Text: \u201eWarum einfach heiraten?<\/em><\/p>\n<ul style=\"font-weight: 400;\">\n<li><em>Schnell und unkompliziert:\u00a0Keine monatelange Planung, einfach vorbeikommen und Ja sagen!<\/em><\/li>\n<li><em>G\u00fcnstig:\u00a0Perfekt f\u00fcr alle, die sich keine gro\u00dfe Hochzeit leisten k\u00f6nnen.<\/em><\/li>\n<li><em>Offen f\u00fcr alle:\u00a0Ob kirchlich oder nicht, alle sind willkommen!<\/em><\/li>\n<li><em>Besondere Atmosph\u00e4re:\u00a0Segnungen und Trauungen im Minutentakt, mit Musik, Seifenblasen und leckeren H\u00e4ppchen.\u201c<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Kein Traugespr\u00e4ch zur Vorbereitung, keine lange Planung des Ereignisses, keine Bezug zur Gemeinde: das Bed\u00fcrfnis nach einem Ritual wird schnell und unkompliziert erledigt. Und so sieht dann diese \u201eTrauung\u201c aus: \u201eDer Ablauf k\u00f6nnte laut Evangelischer Kirche in Hessen und Nassau (<\/em><a href=\"https:\/\/www.ekhn.de\/home.html\"><em>EKHN<\/em><\/a><em>) so aussehen:\u00a01. Einzug; 2. Begr\u00fc\u00dfung; 3. Segensritual; 4. Kuss &amp;\u00a0Lied; 5. Auszug. Nach nur circa 15 Minuten\u00a0ist die Trauung vorbei.\u201c Kirche als religi\u00f6ser Dienstleister; auf die Verk\u00fcndigung des Evangeliums von Jesus wird verzichtet. Warum machen wir das?<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Kirchliche Umstrukturierung: In der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau hat man unter dem Stichwort \u201eekhn2030\u201c die Zusammenlegung von Gemeinde in \u201eNachbarschaftsr\u00e4ume\u201c beschlossen und weitgehend durchgef\u00fchrt. Im Dekanat Odenwald sind drei Nachbarschaftsr\u00e4ume entstanden. Pfarrerinnen und Pfarrer werden mit kirchenmusikalisch und gemeindep\u00e4dagogischen MitarbeiterInnen zu Verk\u00fcndigungsteams zusammengef\u00fchrt.<sup>2<\/sup> Ich habe mal in den Bestimmungen gebl\u00e4ttert: ein Wust von Regelungen. \u00dcbrigens, dass eine Gemeinde sich ausklinkt und eine Personalgemeinde bildet, ist nicht vorgesehen. Der bisherige Status der einzelnen Kirchengemeinde als eigenst\u00e4ndige K\u00f6rperschaft wird aufgehoben. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Begr\u00fcndet wird die Umstrukturierung mit abnehmenden Mitgliederzahlen und geringeren finanziellen Mitteln. Es geht also, wie bei Firmen, um ein Sparprogramm, das die Leistungsf\u00e4higkeit der Kirche erhalten soll. Die religi\u00f6sen Bed\u00fcrfnisse sollen weiterhin befriedigt werden. Die geistliche Situation einer Ortsgemeinde wird nicht angeschaut, unterschiedliche Pr\u00e4gungen ignoriert. Freiwilligkeit beim Zusammenschlie\u00dfen gibt es nicht. Neutestamentlich betrachtet entstanden Gemeinden durch missionarische Verk\u00fcndigung als Ortskirchen; sie wurden durch \u00c4lteste mit geistlicher Begabung geleitet. Welche Zukunft er\u00f6ffnet eine Kirchenreform- Umstrukturierung, die absieht von der Gemeinde bauenden und gestaltenden Kraft der Verk\u00fcndigung des Evangeliums von Jesus Christus, dem Gekreuzigten?<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Der oft so genannte \u201eHerr der Kirche\u201c und die \u201eSendung\u201c durch ihn spielen- soweit ich es erkenne &#8211; \u00a0nur eine untergeordnete Rolle. Nach dem Motto \u201eder K\u00f6der muss dem Fisch schmecken\u201c macht die Kirche religi\u00f6s verbr\u00e4mte Sondergebote; ob unsere s\u00e4kulare und das hei\u00dft vor allem auch, den eigenen Bed\u00fcrfnissen und W\u00fcnschen verpflichtete Gesellschaft, sich so k\u00f6dern l\u00e4sst, bleibt mir sehr fraglich. <u>Ende des Exkuses<\/u><\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>1 <\/em><a href=\"https:\/\/www.indeon.de\/glaube\/hochzeit-pop-up-trauung-hessen\"><em>https:\/\/www.indeon.de\/glaube\/hochzeit-pop-up-trauung-hessen<\/em><\/a><em>\u00a0 2 <\/em><a href=\"https:\/\/bkcdn.ekhn.de\/data\/3041-transformation\/_material\/Rechtsfragen_rund_um_das_Verk%C3%BCndigungsteam.pdf\"><em>https:\/\/bkcdn.ekhn.de\/data\/3041-transformation\/_material\/Rechtsfragen_rund_um_das_Verk%C3%BCndigungsteam.pdf<\/em><\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Paulus, er nennt sich Vater der Gemeinde in Korinth (Kap. 4, 15), hat eine andere Gemeindesituation vor Augen als wir heute: er sucht eine kleine Gemeinde zusammenzuhalten, in deren Versammlungen das geistliche Leben brodelt, die Mitglieder sich an Leitfiguren orientieren und gegeneinander abgrenzen. Die Christen in Korinth befinden sich in einer Art religi\u00f6ser Wettlauf: Wer ist kl\u00fcger, besser, wer kann mehr? Es besteht die Gefahr, dass die Gemeinschaft der Christen in Korinth sich aufl\u00f6st. Die durch Christus gegebene Einheit wird zerst\u00f6rt. Damit wird in Frage gestellt, was durch Paulus und andere in Korinth geschehen ist: im Wort des Paulus und Apollos ist Jesus, der Gekreuzigte, zu den Menschen in Korinth gekommen und hat ihr Leben ver\u00e4ndert; ein neuer Mensch wurde durch Gott geschaffen. \u201eIhr geh\u00f6rt doch Jesus Christus\u201c (3, 23), das ist die Zielaussage, darum ringt Paulus, da schl\u00e4gt sein Herz! Durch die Zuordnung zu religi\u00f6sen Autorit\u00e4ten, durch Konkurrenzdenken und \u00dcberheblichkeit, oder auch die Anpassung an gesellschaftliche Trends, wird diese Zugeh\u00f6rigkeit sekund\u00e4r; das darf nicht geschehen!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Deshalb spricht Paulus warnend die Verfehlungen beim Bau der Gemeinde Jesu an. Wer Gemeinde Jesu bauen will, muss edle Materialien verwenden; Materialien, die im Gericht Gottes Bestand haben. \u00dcberheblichkeit, Abgrenzung, Lieblosigkeit erweisen sich im Gericht Gottes als Holz, Heu und Stroh und verbrennen. Wer daraus seine Identit\u00e4t als Christ\/in zieht, dass er\/sie lutherisch, reformiert, katholisch, baptistisch, pfingstlerisch ist, hat Christsein im Grund nicht verstanden. Bei allen unterschiedlichen Auspr\u00e4gungen muss gelten: \u201eWir geh\u00f6ren Jesus Christus\u201c.\u00a0 Und deshalb ist ein anderer Christ, eine andere Christin, mein Bruder, meine Schwester.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Noch einmal: Gemeinde Jesu darf nicht mit untauglichen Mitteln gebaut werden; dazu z\u00e4hle ich auch heutige Versuche, durch Segensrituale wie <em>Pop-Up-Trauungen f\u00fcr Kurzentschlossene<\/em> ohne Verk\u00fcndigung der Botschaft von Jesus Menschen an die Kirche zu binden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gottes Gericht beginnt schon in dieser Zeit. Wer bleibt bei Jesus und seiner Gemeinde, wenn der gesellschaftliche Wind ihr heftig entgegen weht? Welche Ausr\u00fcstung brauchen wir, um nicht weggeblasen zu werden? Reichen religi\u00f6se Sonderangebote ohne Verk\u00fcndigung der rettenden Botschaft von Jesus? Darf das Hauptinteresse der kirchenleitenden Leute darauf liegen, wie die Institution Kirche ihren Bestand sichert? Muss nicht das Grundanliegen sein, Jesus Christus, den Gekreuzigten zu verk\u00fcndigen -ohne zu viel R\u00fccksicht zu nehmen auf die Erwartungen und H\u00f6rgewohnheiten der Menschen heute? Braucht es nicht weit mehr als kluge, kommunikative, in Managementfragen geschulte Pfarrerinnen und Pfarrer, n\u00e4mlich Menschen, die zum Dienst berufen und vom Herrn gesandt sind! Und die es sich etwas kosten lassen, Jesus Christus zu repr\u00e4sentieren. Wie soll der Dienst zuk\u00fcnftig aussehen? Es braucht Menschen, die missionarisch orientiert sind, die ihren Lebensunterhalt, jedenfalls zum Teil, durch einen anderen Beruf verdienen, Diener und Dienerinnen Christi.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Unsere Kirche- ich habe die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau vor Augen- m\u00f6chte gesellschaftlich relevant sein; \u00a0weder bei Jesus noch bei Paulus sehe ich ein besonderes Interesse daran. Sie waren aber durchaus gesellschaftlich relevant, weil sie durch ihre Verk\u00fcndigung und die Zuwendung zu den Kranken, Ausgegrenzten, Ansto\u00df erregten. Die Umkehrpredigt geschah im Wissen um Gottes Gnade und Gericht; die Zuwendung zu den Elenden geschah im Wissen um Gottes Barmherzigkeit, die allen Menschen gilt. Das hatte f\u00fcr sie schwerwiegende Folgen, so wie sie Christen in manchen Regionen unserer Erde erleben m\u00fcssen. Wer geschlagen wird, ins Gef\u00e4ngnis wandert, Familie, Haus und Hof oder sogar sein Leben verliert, weil er\/sie sich zu Jesus Christus bekennt, zahlt einen hohen Preis. Ich sehne solche Folgen nicht herbei; wer m\u00f6chte nicht leben und gute Tage sehen. Es ist aber h\u00f6chste Zeit, dass wir, statt uns Auftrag und Ziel von einem \u00fcberholten Bild von Kirche und von gesellschaftlichen Erwartungen vorgeben zu lassen, den ernst nehmen, den wir den Herrn der Kirche nennen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Unser Predigtwort schlie\u00dft in den beiden letzten Versen mit einer scharfen Mahnung: \u201eWisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?\u00a0Wenn jemand den Tempel Gottes zerst\u00f6rt, den wird Gott zerst\u00f6ren, denn der Tempel Gottes ist heilig \u2013 der seid ihr.\u201c Kirche ist kein Laden f\u00fcr religi\u00f6se Artikel, sondern Ort der Gegenwart des heiligen Gottes. Vor dieser Gegenwart bestehen wir nur im Schatten des gekreuzigten Jesus. Alles, was wir tun, muss in Abh\u00e4ngigkeit von IHM geschehen, damit seine Gemeinde nicht zerst\u00f6rt, sondern gebaut wird. Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Winfried Klotz, Jg. 1952, Studium in Frankfurt und Heidelberg, nach dem 2. Examen Auslandsjahr in Jerusalem, Pfr. i. R. der EKHN; verh. m Lydia, 3 Kinder, 2 Enkel; geistl. Herkunft aus dem Pietismus, theol. gepr\u00e4gt von Otto Michel und Hans Joachim Iwand. <a href=\"mailto:winfried.klotz@web.de\">winfried.klotz@web.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0| 12. Sonntag nach Trinitatis | 23. 8. 2026 | 1. Korinther 3, 9-17 | Gemeinde Jesu bauen-nicht mit untauglichen Mitteln! | 9\u00a0Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau.\u00a0 10\u00a0Nach Gottes Gnade, die mir gegeben ist, habe ich den Grund gelegt als ein weiser Baumeister; ein anderer baut darauf. 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