{"id":26606,"date":"2026-08-26T08:05:52","date_gmt":"2026-08-26T06:05:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=26606"},"modified":"2026-08-25T12:41:19","modified_gmt":"2026-08-25T10:41:19","slug":"apostelgeschichte-61-7-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/apostelgeschichte-61-7-3\/","title":{"rendered":"Apostelgeschichte 6,1\u20137"},"content":{"rendered":"<h3>13. So. n. Trinitatis | 30. August 2026 | Apg 6,1\u20137 | Stephan Lorenz |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Die Gnade unseres Herrn Jesus Christi, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn man alle Geschichten des heutigen Sonntages anschaut, merkt man schnell, sie haben ein Thema: N\u00e4chstenliebe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im 112. Psalm hei\u00dft es: <em>\u201eWohl dem Menschen, der gn\u00e4dig leiht!\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In der Epistellesung h\u00f6ren wir im 1. Johannesbrief, was Christen auszeichnet: <em>\u201eGeliebte, lasst uns einander lieben, denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, ist aus Gott geboren und erkennt Gott.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Am bekanntesten das Evangelium: <em>\u201eEs war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die R\u00e4uber. Die raubten ihn aus, schlugen ihn und lie\u00dfen ihn halbtot liegen.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zwei, von denen man Hilfe erwartet h\u00e4tte, gehen vor\u00fcber. So lag der Mensch hilflos da, bis der dritte kam, ein Andersgl\u00e4ubiger, der packte zu und tat, was die Situation erforderte. Er war, wie es in der Geschichte hei\u00dft, <em>\u201einnerlich bewegt\u201c.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ohne den, der diese Geschichte erz\u00e4hlt hat, s\u00e4\u00dfen wir nicht hier. Ohne den Messias Jesus keine Kirche, kein \u201echristliches Abendland\u201c, und keine \u201eMarktwirtschaft\u201c mit \u201esozialem Netz\u201c, wie wir es kennen. Ohne diese Geschichte g\u00e4be es aber auch unsere heutige Erz\u00e4hlung aus der Apostelgeschichte nicht:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"font-weight: 400; padding-left: 40px;\"><em>In diesen Tagen aber, als die J\u00fcnger sich vermehrten, gab es \u00c4rger zwischen den Hellenisten und den Hebr\u00e4ern, weil ihre Witwen bei der t\u00e4glichen Bedienung \u00fcbersehen wurden.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; padding-left: 40px;\"><em>Die Zw\u00f6lf riefen alle J\u00fcnger zusammen, und sprachen: Es ist nicht gut, dass wir das Wort Gottes verlassen und nicht alle Tische bedienen. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; padding-left: 40px;\"><em>Seht euch um, Schwestern und Br\u00fcder, nach sieben M\u00e4nnern, von gutem Zeugnis, voll Heiligen Geistes und Weisheit, die wir \u00fcber dieses Gesch\u00e4ft bestellen wollen; wir aber werden im Gebet und im Dienst des Wortes verharren. Der Vorschlag gefiel allen; und sie w\u00e4hlten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und Heiligen Geistes, und Philippus und Prochorus und Nikanor und Timon und Parmenas und Nikolaus, einen Proselyten aus Antiochien. Die stellten sie den Aposteln vor. Die beteten f\u00fcr sie und segneten sie. Und das Wort Gottes wuchs, und die Zahl der J\u00fcnger und J\u00fcngerinnen in Jerusalem vermehrte sich sehr<\/em> (Apostelgeschichte 6, 1-7).<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein gutes Beispiel f\u00fcr gelungenes Krisenmanagement. Eine Aufgabe, die Armenspeisung, schon in der j\u00fcdischen Synagogengemeinde praktiziert, wird organisiert. Verschiedene \u00c4mter entstehen, wie wir sie noch heute in unseren Gemeinden kennen. Ein Konflikt zwischen Judenchristen und Heidenchristen ist beigelegt. F\u00fcr die Armen in der Gemeinde ist gesorgt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Erz\u00e4hlung w\u00e4re ohne Jesu Geschichte vom barmherzigen Samariter nicht m\u00f6glich. Zwischen beiden Geschichten liegen etliche Jahrzehnte. Sie entstammen verschiedenen sozialen Situationen. Jesus ist \u201eWanderprediger\u201c. <em>\u201eSeht die V\u00f6gel unter dem Himmel und die Lilien auf dem Felde, die s\u00e4hen nicht, die ernten nicht, die sammeln nicht in Scheunen \u2013 und euer himmlischer Vater ern\u00e4hrt sie doch.\u201c <\/em>\u2013 Das lebt er. \u00a0So viel Leichtigkeit des Seins aus unersch\u00fctterlichem Gottvertrauen kann sich die fr\u00fche Gemeinschaft der Christen nicht leisten. Sie muss sich Gedanken um Finanzierung und Organisation ihres \u201esozialen Netzwerkes\u201c machen. Da ist ein anderes Wort Jesu hilfreicher: <em>\u201eWer unter euch, der einen Turm bauen will, setzt sich nicht zuvor hin, und \u00fcberschl\u00e4gt die Kosten, ob er\u2019s ausf\u00fchren kann\u201c <\/em><em>(Lk. 14,28).<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was gilt f\u00fcr unsere Handeln, das Gottvertrauen des Wanderpredigers oder das kluge vorausschauende Handeln eines Baumeisters? K\u00f6nnte man fragen. Beides, es geht um unterschiedliche Situationen, hier die individuelle Hilfestellung, dort das Handeln einer Gemeinde.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Vorbild des barmherzigen Samariters hat sich tief in unser kulturelles Bewusstsein eingegraben. Einen Hilflosen liegen lassen, das tut man nicht. Das Ideal des zupackenden Helfens \u2013 ohne R\u00fccksicht auf Grenzen von Sprache, Rasse oder Religion \u2013 ist f\u00fcr uns eine starke Kraft im sozialen Handeln, f\u00fcr Einzelne, f\u00fcr Institutionen und Gesellschaften geworden. Die Pastorentochter Merkel bringt es auf den Punkt. \u201eWir schaffen das!\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber dieses zupackende, eingreifend ver\u00e4ndernde, helfende Handeln hat Grenzen. Die Grenzen der Medizin waren vor 150 Jahren allgegenw\u00e4rtig. Aspirin gegen Schmerzen kennt und sch\u00e4tzt heute jeder. Karl Marx sollte auf Anraten seiner \u00c4rzte gegen seine Schmerzen t\u00e4glich eine Flasche Portwein trinken. M\u00f6glicherweise erkl\u00e4rt sich so \u201aDas Kapital\u2018. Die Verwissenschaftlichung und Technisierung aller Lebensvorg\u00e4nge, der gleichzeitig ansteigenden allgemeinen Wohlstand hat gro\u00dfe Hilfsorganisationen wie das Diakonische Werk, die Caritas oder das Rote Kreuz entstehen lassen. Heute besitzen wir in der Geschichte noch nie dagewesene, enorme M\u00f6glichkeiten, Menschen zu helfen. Die Kehrseite: Wir m\u00fcssen \u00fcber die Grenzen helfenden Handelns nachdenken. Wir sind gezwungen, uns mit den Folgen der Erfolge moderner N\u00e4chstenliebe auseinandersetzen. Die Coronapandemie hat es gezeigt. Da stand (damals in Lissabon) die Frage im Raum, wem die \u00c4rzte helfen sollen, wenn die Zahlen so ansteigen, dass nicht jedem geholfen werden kann. Wer wird dann aussortiert? Der Lockdown hat das verhindert.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Viele verstehen Krankheit so, als fiele sie \u00fcber den Einzelnen her wie die R\u00e4uber an der Stra\u00dfe von Jerusalem nach Jericho \u00fcber den schutzlosen Reisenden. Sie erwarten Herbergen, in denen die Opfer mit allen M\u00f6glichkeiten der Moderne behandelt, gepflegt und gesund gemacht werden. Erwartet werden barmherzige Samariterinnen und Samariter \u2013 am besten Nonnen oder Diakonissen, die es f\u00fcr den sogenannten \u201eGotteslohn\u201c tun.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir wissen: die Erwartung ist nicht finanzierbar, die Pflege und \u00c4rzte, die die Hauptlast \u2013 nicht nur in der Pandemie \u2013 tragen, sind sie immer noch unterbezahlt und unterbesetzt. Was ist uns die Pflege wert?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Damit nicht genug. Mit der Frage nach einer gerechten Finanzierung ist die Frage der ethischen Orientierung verbunden: Wem geben wir die knapper werdenden Mittel?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Da gibt es dann Fragen. Wenn ich mich gegen eine Organspende ausspreche, will ich dann zugleich, dass ich kein Organ bekomme, wenn ich es br\u00e4uchte? Und, wenn das f\u00fcr mich gilt, kann ich zugleich wollen, dass niemand ein Organ bekommt, der nicht selber zur Organspende bereit ist? Das muss sich jeder von uns fragen und eine Antwort finden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Noch komplizierter wird es, wenn man sich mit den Erfolgen der Medizin besch\u00e4ftigt. Sie erh\u00e4lt viel Menschen am Leben, die fr\u00fcher gestorben w\u00e4ren. In meiner Klinik konnte ich das beobachten. Die moderne Rettungsmedizin hilft vielen Unfallopfer zu \u00fcberleben, die vor Jahren noch gestorben w\u00e4ren. Aber die Folgen der Verletzungen sind f\u00fcr die Patienten, f\u00fcr ihre Familien (und letztlich f\u00fcr uns alle) umso gravierender, nicht nur die finanziellen, sondern auch die emotionalen. \u00d6fters habe ich geh\u00f6rt: Wenn ich gewusst h\u00e4tte, was auf mich zukommt, ich w\u00e4re lieber gestorben. Menschen \u00fcberleben, oft sind die Folgen sind f\u00fcr Einzelne und Familien nicht absehbar. In der Ethikkommission des Krankenhauses haben wir dar\u00fcber mehrmals in der Woche entscheiden m\u00fcssen. Wir k\u00f6nnen heute vielen Menschen helfen, die ethischen Fragen und Probleme sind gr\u00f6\u00dfer geworden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jeder einzelne muss sich \u00fcberlegen, ob er eine angezeigte Behandlung mit all ihren Konsequenzen will. Die Gesellschaft muss sich entscheiden, was sie sich leisten will und was sie lassen muss. Eine wichtige ethische Frage ist \u00e4hnlich wie die der fr\u00fchen Gemeinde in Jerusalem: bleiben die \u201eArmen\u201c auf der Strecke?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Viele Menschen lernen schmerzhaft, dass sie endliche, sterbliche Gesch\u00f6pfe sind. Die Verdr\u00e4ngung des Todes in unserer Gesellschaft, das Verschwinden der Kultur des Umgangs mit Krankheit und Sterben erschwert es vielen Menschen sich konstruktiv damit auseinanderzusetzten. Die Geschichte Jesu und die Erz\u00e4hlung aus der Apostelgeschichte haben nichts an Aktualit\u00e4t verloren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das ist ideal zu helfen, dargestellt in der Geschichte vom barmherzigen Samariter: <em>\u201eund als er ihn sah, wurde er innerlich bewegt.\u201c<\/em> Leiden \u2013 ob nun Krankheit oder soziale Not \u2013 sollte unsere Hilfsbereitschaft in Bewegung setzen. Indem wir helfend handeln, zeigen wir, dass wir \u2013 wie es der Johannesbrief ausgedr\u00fcckt \u2013 aus Gott geboren sind und Gott erkannt haben. Aber das ist nicht alles. Helfendes Handeln f\u00fcr viele, das zeigt die Geschichte aus der Apostelgeschichte, setzt Institutionen und Organisation voraus, die aus einem Gruppen- bzw. gesellschaftlichen Konsens heraus die verschiedenen Interessen so gut wie m\u00f6gliche miteinander vereinbaren. Das Grundprinzip jedoch, welches uns bei jeder Konfliktl\u00f6sung leiten sollte, finden wir in der Apostelgeschichte: keine Gruppe, keine Gemeinde, keine Gesellschaft kann es sich leisten, die \u201eArmen\u201c, die keine Stimme im Chor der Interessenvertreter haben, leer ausgehen zu lassen. Das m\u00f6ge unser Verhalten bestimmen. Niemand soll verloren gehen. Hier gilt das, was Paulus seinen Korinthern schrieb: <em>Alles ist euch erlaubt, aber nicht jedes Anspruchsverhalten f\u00f6rdert eure Gemeinschaft. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn wir unsere Konflikte im Gesundheitssystem und in der Sozialpolitik so angehen, k\u00f6nnte passieren, was am Ende unseres Predigttextes steht: <em>\u201eUnd das Wort Gottes wuchs, und die Zahl der Anh\u00e4nger &#8230; vermehrte sich sehr.\u201c <\/em>Mehr Menschen sollen Hoffnung sch\u00f6pfen, Vertrauen ins Leben haben; unsere gesellschaftlichen Institutionen w\u00e4ren vertrauensw\u00fcrdig, so dass am Ende immer weniger \u201areiche\u2018 Menschen versuchen m\u00fcssten, ihr Gl\u00fcck und \u00dcberleben, sozusagen in die \u201eeigene Faust\u201c zu nehmen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gottes Heiliger Geist befestige diese Worte in euren Herzen, damit ihr das nicht nur geh\u00f6rt, sondern auch im Alltag erfahrt, auf dass euer Glaube zunehme und ihr selig werdet, durch Jesum Christum unseren Herrn. Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Confiteor: <\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u201eGut wird es dem gehen, der barmherzig ist; der niemandem Unrecht tun will, wird stark sein.\u201c<\/em> \u2013 lesen wir im Psalm. Wir erleben gerade (im Wahlkampf) wie barmherzige Menschen einerseits und hartherzige, rassistische Menschen andererseits mit denen, die zu uns in ihrer Not fliehen, umgehen. Die einen helfen, die anderen wollen sie vertreiben. Den Barmherzigen, den, der keinem Unrecht tun will, nennt unser Psalm stark. Wir kommen hier zusammen, um von der Barmherzigkeit Gottes zu lernen. Wir vertrauen auf Gottes Erbarmen und wollen uns davon leiten lassen. Und bitten: <em>Gott erbarm dich, vergib uns unsere Angst, die uns bl\u00f6de macht. Lass uns mit einem unbeschwerten Herzen und fr\u00f6hlichen Lippen diesen Gottesdienst feiern, durch Christus unseren Bruder. Amen. <\/em>Und wir erhalten zur Antwort, was gewiss wahr ist: <em>Gott erbarmt sich. Uns ist vergeben. Alle, die vertrauen k\u00f6nnen, sind Gottes Kinder und sein Heiliger Geist wird bei ihnen sein. Wer Gott vertraut, wird selig. Das verleihe Gott und allen. Amen<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Kollektengebet <\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Barmherziger Gott, wir bitten Dich: Lass in unseren Herzen deine Liebe wachsen, auf dass unserem N\u00e4chsten dienen, wie es dir gef\u00e4llt, der Du mit dem Vater in der Einheit des Heiligen Geistes uns Kraft gibt, heute, morgen und f\u00fcr immer. Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>F\u00fcrbitten<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">P: Gott, deine Liebe finden wir, wo wir Liebe \u00fcben, erbarme dich \u00fcber die, die verh\u00e4rtet, kalt geworden, verletzt sind, sich ausgebrannt f\u00fchlen, und sich nicht mehr \u00f6ffnen wollen, wir bitten Dich:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">A: Gott, deine Liebe finden wir, wo wir Liebe \u00fcben, erbarme dich \u00fcber die, die sich anderen zuwenden, an Leidenden nicht vorbeisehen, aufrecht Unrecht benennen und L\u00fcgen entlarven, sich nicht zur\u00fcckziehen ins Private, wir bitten Dich: <em>Kyrie eleison.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">B: Gott deine Liebe finden wir, wo wir Liebe \u00fcben, mache uns hellh\u00f6rig, wo unser Streben nach Profit Liebe wertlos macht, wo diejenigen die Nase vorn haben, die zuerst nach eigenem Nutzen fragen, wo F\u00fcrsorge f\u00fcr Kranke und Arme dem Streben nach Gewinn untergeordnet wird, wir bitten Dich: <em>Kyrie eleison.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">C: Gott, deine Liebe finden wir, wo wir Liebe \u00fcben, gib uns den Mut, sich denen zu widersetzen, die ihre Weltanschauung oder ihre Religion, ihre Herkunft oder ihre Hautfarbe \u00fcber deine Liebe stellen, die in die Augen anderer Menschen schauen ohne Mitgef\u00fchl, wir bitten Dich: <em>Kyrie eleison.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">P: Gott, deine Liebe finden wir, wo wir Liebe \u00fcben, du fragst uns, was wir an unseren geringsten Schwestern und Br\u00fcdern getan haben. Lass uns nicht schweigen, lass uns wachsen in deiner Liebe, in der du uns zu wahren Menschen, zu deinen Ebenbildern machst. Amen. <em>Laudate omnes gentes<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lieder<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">166 Tut mir auf die sch\u00f6ne Pforte<br \/>\n412 So jemand spricht<br \/>\n419 Hilf Herr meines Lebens<br \/>\n417 Lass die Wurzel unseres Handelns Liebe sein<br \/>\n420 Brich mit dem Hungrigen dein Brot<br \/>\n326 Sei Lon und Ehr dem h\u00f6chsten Gut<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pastor J.-Stephan Lorenz<br \/>\nstephanLorenz6@gmail.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>13. So. n. Trinitatis | 30. August 2026 | Apg 6,1\u20137 | Stephan Lorenz | Die Gnade unseres Herrn Jesus Christi, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. 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