{"id":26668,"date":"2026-09-09T13:16:48","date_gmt":"2026-09-09T11:16:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=26668"},"modified":"2026-09-11T15:14:25","modified_gmt":"2026-09-11T13:14:25","slug":"1-mose-24b-910-141518-25","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-mose-24b-910-141518-25\/","title":{"rendered":"1. Mose 2,4b\u20139(10\u201314)15(18\u201325)"},"content":{"rendered":"\r\n<h3 class=\"wp-block-heading\">15 So. n. Trinitatis | 13. September 2026 | <b><span lang=\"DE\">1. Mose 2,4b\u20139(10\u201314)15(18\u201325) | Hosea Heckert |<\/span><\/b><\/h3>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div>\r\n<blockquote>\r\n<p class=\"normal1\" style=\"padding-left: 40px;\"><b><span lang=\"DE\">4b Es war zu der Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte.\u20025 Und alle die Str\u00e4ucher auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und all das Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen. Denn Gott der HERR hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und kein Mensch war da, der das Land bebaute;\u20026 aber ein Strom stieg aus der Erde empor und tr\u00e4nkte alles Land.\u20027 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.\u20028 Und Gott der HERR pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte.\u20029 Und Gott der HERR lie\u00df aufwachsen aus der Erde allerlei B\u00e4ume, verlockend anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und B\u00f6sen.\u2002<\/span><\/b><span lang=\"DE\">10 Und es geht aus von Eden ein Strom, den Garten zu bew\u00e4ssern, und teilt sich von da in vier Hauptarme.\u200211 Der erste hei\u00dft Pischon, der flie\u00dft um das ganze Land Hawila und dort findet man Gold;\u200212 und das Gold des Landes ist kostbar. Auch findet man da Bedolachharz und den Edelstein Schoham.\u200213 Der zweite Strom hei\u00dft Gihon, der flie\u00dft um das ganze Land Kusch.\u200214 Der dritte Strom hei\u00dft Tigris, der flie\u00dft \u00f6stlich von Assyrien. Der vierte Strom ist der Euphrat.\u2002<b>15 Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte.\u2002<\/b>16 Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen B\u00e4umen im Garten,\u200217 aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und B\u00f6sen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben.\u200218 Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.\u200219 Und Gott der HERR machte aus Erde alle die Tiere auf dem Felde und alle die V\u00f6gel unter dem Himmel und brachte sie zu dem Menschen, dass er s\u00e4he, wie er sie nennte; denn wie der Mensch jedes Tier nennen w\u00fcrde, so sollte es hei\u00dfen.\u200220 Und der Mensch gab einem jeden Vieh und Vogel unter dem Himmel und Tier auf dem Felde seinen Namen; aber f\u00fcr den Menschen wurde keine Hilfe gefunden, die ihm entsprach.\u200221 Da lie\u00df Gott der HERR einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er schlief ein. Und er nahm eine seiner Rippen und schloss die Stelle mit Fleisch.\u200222 Und Gott der HERR baute eine Frau aus der Rippe, die er von dem Menschen nahm, und brachte sie zu ihm.\u200223 Da sprach der Mensch: Die ist nun Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; man wird sie M\u00e4nnin nennen, weil sie vom Manne genommen ist.\u200224 Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden sein ein Fleisch.\u200225 Und sie waren beide nackt, der Mensch und seine Frau, und sch\u00e4mten sich nicht.\u2002<\/span><\/p>\r\n<\/blockquote>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<div>\r\n<p class=\"normal1\"><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<div>\r\n<p class=\"normal1\"><span lang=\"DE\">Liebe Gemeinde,<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<div>\r\n<p class=\"normal1\"><span lang=\"DE\">atemlos ist unsere Zeit irgendwie. Zumindest \u00fcber weite Strecken \u2013 das w\u00fcrden wir wohl best\u00e4tigen k\u00f6nnen. Wann ist denn noch die Zeit mal so richtig durchatmen zu k\u00f6nnen, ohne schon an das N\u00e4chste zu denken. Wann kommt bei mir denn noch so dieser herrliche Reflex, dass mein K\u00f6rper von selbst reagiert und ich erleichternd seufzend ganz tief einatme und sage: \u201eAch ist das gerade sch\u00f6n hier!\u201c Aller Druck f\u00e4llt wie von Geisteshand verscheucht von mir ab und ich bin ganz ICH. Gibts solche Momente nur noch im Urlaub oder kommt das auch noch im Alltag vor? Goethe hat es so im Osterspaziergang ausgedr\u00fcckt: \u201eHier bin ich Mensch, hier darf ich sein!\u201c<\/span><\/p>\r\n<p class=\"normal1\">Bleiben wir doch mal bei dem gro\u00dfen Dichter und stellen seinen Vers neben den biblischen aus der zweiten Sch\u00f6pfungserz\u00e4hlung im 1. Buch Mose: Hier bin ich MENSCH! Schreibt Goethe. Biblisch gesprochen hie\u00dfe das: Hier bin ich Adamah. Hier bin ich Erde! Der Erz\u00e4hler beschreibt uns die Erschaffung des MENSCHEN im Garten Eden so: <b>Da machte Gott der HERR den Menschen aus Staub von der Erde. Im Hebr\u00e4ischen h\u00f6rt sich das so an: afar-min-ha-adamah. <\/b>\u201eAfar\u201c ist dabei tats\u00e4chlich der lose Staub, die Krume, die man an der Erdoberfl\u00e4che zusammenkratzen kann. Einen Vers vorher wird geschrieben, dass die \u201eAdamah-Erde\u201c durch den Strom aus der Tiefe schon ausreichend befeuchtet war. Also konnte es losgehen mit dem Kneten. Im sch\u00f6pferischen Kneten wurde ein Adam=Erdling, sagen wir mal eine \u201eErdenfigur\u201c daraus. Das sch\u00f6ne Gef\u00fchl, das mich manchmal \u00fcberkommt: Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein \u2013 k\u00f6nnte ich jetzt so \u00fcbersetzen: Hier stehe ich gerade wie frisch vom Sch\u00f6pfer geknetet als standfeste Figur auf der Erde! Ich bin gut mit der Erde verbunden \u2013 als Erdenfigur wohltuend geerdet.<\/p>\r\n\u00a0<\/div>\r\n<div>\r\n<p class=\"normal1\"><b><span lang=\"DE\">7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. <\/span><\/b><\/p>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<div>\r\n<p class=\"normal1\"><span lang=\"DE\">Liebe Gemeinde! Wann war das eigentlich das letzte Mal, als ich mich so gef\u00fchlt habe. Wo ich quasi die feuchten, warmen H\u00e4nde meines Sch\u00f6pfers noch sp\u00fcren konnte. Wo ich seinen Atem in mich einstr\u00f6men gesp\u00fcrt habe und wo sich alles in mir ge\u00f6ffnet hat, um seinem Lebensatem in mir Raum zu geben.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"normal1\">Vielleicht f\u00e4llt Ihnen ja sofort ein solcher Moment ein oder sogar mehrere, die Sie \u00fcber die Jahre immer wieder be-atmet haben. Es kann auch sein, dass da erst mal gar nichts in Erinnerung kommt, was nicht zwangsl\u00e4ufig bedeutet, dass es solche Momente gar nicht gab. Vieles wird auch unter allt\u00e4glicher Atemlosigkeit versch\u00fcttet. Welche Menschen waren in diesem Moment in ihrer N\u00e4he und haben Ihnen \u2013 m\u00f6glicherweise im Auftrag des Sch\u00f6pfers \u2013 neuen Lebensatem eingehaucht? War es ein Sonnenuntergang, der Weitblick nach dem Erklimmen eines Berges in der Landschaft oder in Ihrer Lebenslandschaft oder etwas ganz Verr\u00fccktes, was Sie einfach gemacht haben?<\/p>\r\n<p class=\"normal1\">M\u00f6glicherweise braucht es Begegnungen in Gottes Garten, um an dieses erste Atmen ankn\u00fcpfen zu k\u00f6nnen und dieses Gef\u00fchl wieder neu f\u00fcr mich zu entdecken: \u201eIch bin eine wunderbar gestaltete Erdenfigur! Tief erleichtert seufzend darf ich sagen: Hier bin ich Mensch! Hier darf ich sein!\u201c<\/p>\r\n<p class=\"normal1\">Unser Predigttext ist nat\u00fcrlich kein historischer Bericht, sondern eine wohl\u00fcberlegt komponierte Erz\u00e4hlung eines Menschen, der zun\u00e4chst seinen Zeitgenossinnen und Zeitgenossen etwas \u00fcber den Sch\u00f6pfer sagen wollte. Die erste und die zweite Sch\u00f6pfungserz\u00e4hlung im 1. Buch Mose sind nichts anderes als Lesetexte auf Arbeitsbl\u00e4ttern im Religionsunterricht zu unterschiedlichen biblischen Zeitaltern. Es sollen Fragen aufgeworfen und beantwortet werden.<\/p>\r\n<p class=\"normal1\">Eine Frage auf dem Arbeitsblatt k\u00f6nnte sein: Warum hat Gott die Erde und den Menschen erschaffen?<\/p>\r\n<p class=\"normal1\">Eine erhoffte Antwort des Autors dieses lehrenden Arbeitsblattes k\u00f6nnte sein:<\/p>\r\n<p class=\"normal1\">Der ewige Gott hat sich mit der Erschaffung der Welt einen sch\u00f6nen Plan gemacht. So hat er sich in die kleinteilige Zeitlichkeit begeben, in der wir als seine Erdenfiguren leben und wirken. Er hat sich \u00fcberlegt, wie er eine sch\u00f6ne mit Sch\u00e4tzen ausgestattete Landschaft, einen Garten zum Aufatmen inmitten aller Atemlosigkeit schafft. Erde, die immer wieder befeuchtet wird, wo schlie\u00dflich Kr\u00e4uter, Str\u00e4ucher und B\u00e4ume wachsen, Wasser flie\u00dft in gro\u00dfen Fl\u00fcssen und Tiere kommen hinzu. In diesen Garten stellt er uns als seine handelnden Gestalten und betraut uns mit Verantwortung. Er hat auch Grenzen gesetzt, die mit dieser Verantwortung zu tun haben, die sp\u00e4ter in der Erz\u00e4hlung von dem ersten Menschenpaar exemplarisch verletzt werden. Die Erz\u00e4hlung projiziert die tats\u00e4chlichen Erfahrungen, die Menschen mit sich selbst in ihrer Geschichte machen, schon nach vorne an den fr\u00fchestm\u00f6glichen Anfang. Schon in der gepredigten Sch\u00f6pfungserz\u00e4hlung wird deutlich gemacht, dass der Sch\u00f6pfer trotz aller Verfehlungen mit uns, seinen liebgewonnenen Gestalten, weitermacht und ein neues Kapitel aufschl\u00e4gt. Grenz\u00fcberschreitungen bringen \u00c4ngste mit sich, daf\u00fcr steht bei Eva wohl bildlich die Angst vor der Schlange, und bei Adam die Erkenntnis, dass es M\u00fchen kostet, ein fruchtbares Leben zu f\u00fchren und ein Auskommen zu haben. Eigentlich ist es keine Vertreibung aus dem Garten Eden, sondern eine Vergr\u00f6\u00dferung des Gartens, der mit Verantwortung unter M\u00fchen und \u00c4ngsten, aber auch unter Freuden und Erfolgen von uns Erdenfiguren gestaltet werden kann. Gott ist zu der Erkenntnis gekommen, dass er seinen Erdenfiguren, eine gr\u00f6\u00dfere Verantwortung wird \u00fcbertragen m\u00fcssen, aber dass er das eben auch tun kann. Wir lernen es, zwischen Gut und B\u00f6se zu unterscheiden, auch wenn das angstbesetzt ist und \u00e4u\u00dferst m\u00fchevoll. WIR stehen hinter den literarischen Figuren der beiden Protagonisten Adam und Eva und d\u00fcrfen das Feld, den Acker, den gro\u00dfen Garten, in den Gott uns t\u00e4glich neu stellt, bestellen. Gelingt uns die Bestellung, wird auch der vergr\u00f6\u00dferte Garten immer wieder zu einem Paradies. Dann k\u00f6nnen wir uns wie Adam und Eva in die Augen schauen oder alleine auf den Horizont blicken und langsam tief ein- und ausatmen und f\u00fchlen: Hier bin ich MENSCH, hier darf ich sein! Auf diesem St\u00fcck Erde habe ich als Gottes Erdenfigur meine Rolle und Aufgabe bekommen.<\/p>\r\n<p class=\"normal1\">Eine sch\u00f6ne Erde mit Pflanzen und Tieren ist Gott offensichtlich nicht genug. Offensichtlich ist er auch sich selbst nicht genug. Er braucht noch Menschen wie Adam und Eva und sp\u00e4ter ihre Nachkommen.<\/p>\r\n<p class=\"normal1\">Aufatmen, Partner:innen finden, Spielen im vergr\u00f6\u00dferten Garten\u2026 Das klingt nat\u00fcrlich jetzt sehr ideal und Sie sagen sich vielleicht beim Zuh\u00f6ren: Na der hat gut reden! So einfach ist das nicht und wie soll das gehen?<\/p>\r\n<p class=\"normal1\">Ich behaupte, der Verfasser des Religionsarbeitsblattes zur 2. Sch\u00f6pfungserz\u00e4hlung wollte seinen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern etwas sehr Wichtiges deutlich machen: Seine Sch\u00f6pfungserz\u00e4hlung ist kein historischer Bericht, vielmehr geht es ihm darum, das zu sagen: Der Kontakt zum Sch\u00f6pfer ist das Entscheidende, was Leben im Fluss h\u00e4lt und gutes Zusammenleben und wegweisende Entscheidungen zwischen Gut und B\u00f6se erm\u00f6glicht. Ich darf mich regelm\u00e4\u00dfig erneut in die formenden H\u00e4nde meines Sch\u00f6pfers begeben. Auch, wenn ich vieles falsch mache und Erwartungen bitter entt\u00e4usche, ich brauche mich vor IHM nicht zu verstecken, auch wenn ich mich \u201enackt\u201c gewirtschaftet habe. Ich darf seinem Ruf neu folgen, wenn er mich wie Adam und Eva ruft: Wo bist du?<\/p>\r\n<p class=\"normal1\">Lassen Sie mich versuchen, es anschaulicher werden zu lassen!<\/p>\r\n<p class=\"normal1\">Ich war in meinem Erdenfigur-Dasein zehn Jahre lang im Gef\u00e4ngnis. Nicht als Insasse, sondern als Gef\u00e4ngnisseelsorger in verschiedenen Th\u00fcringer Justizvollzugsanstalten f\u00fcr M\u00e4nner und Jugendliche. Ich habe Menschen jeden Alters getroffen, die auf verschiedenst b\u00f6se Arten ihre Freiheit ausgelebt hatten und deshalb zeitweise ihrer Freiheit beraubt werden mussten. In den Gespr\u00e4chen mit ihnen ist mir eines klar geworden.<\/p>\r\n<p class=\"normal1\">Einem jeden dieser Menschen, die da im Seelsorgezimmer oder ihrem Haftraum vor mir sa\u00dfen, hat Gott eine sch\u00f6ne Gestalt, ein gutes Wesen mit auf den Weg gegeben, als er ihnen seinen Atem eingehaucht hat. Da war es eigentlich m\u00f6glich, dass vielleicht nicht alles, aber doch einiges oder sogar vieles h\u00e4tte gut werden k\u00f6nnen. Die Lebensgeschichten, die ich da zu h\u00f6ren bekam, f\u00fchrten bei mir nicht selten zu dem Gedanken: Wenn ich das erlebt h\u00e4tte, was dieser Mann da vor mir auf dem Stuhl aus seinem Leben erz\u00e4hlt, dann w\u00fcrde ich vielleicht jetzt wohl eher auf der anderen Seite des Tisches sitzen und w\u00e4re jemand geworden, der berechtigterweise ins Gef\u00e4ngnis wandern muss. Sicher entschuldigen die Lebensumst\u00e4nde nicht die Taten. Ja \u2013 und andere m\u00fcssen gesch\u00fctzt werden vor jemandem, der den Kontakt zu seiner guten Sch\u00f6pfungsgestalt verloren und Grausames getan hat. Eines aber habe ich im Gef\u00e4ngnis in der Begegnung mit den Menschen dort gelernt: Sie sind keine Verbrecher, sie sind keine M\u00f6rder, Diebe, Betr\u00fcger, Gewaltt\u00e4ter und Vergewaltiger. Sie sind MENSCHEN! <i>Afar-min-ha-Adamah!<\/i> Wie ich auch! Ich habe kein Recht, sie auf ihre b\u00f6sen Taten zu reduzieren und sie nur gem\u00e4\u00df ihren schrecklichen Taten zu bezeichnen. Denn genau das tun diese ganzen etikettierenden Worte. Sie sind aus dem gleichen <i>Erdenstaub<\/i> wie ich gemacht und Gott ist weiter an ihnen dran, so wie auch an mir selbst. Ich darf und kann mit ihnen auf Augenh\u00f6he sprechen und ihnen neu versuchen zu vermitteln, dass ihre gute Gestalt da war und immer noch da ist. Gott steht bereit, andere Menschen bieten sich an, mit ihnen gemeinsam an einer neuen Gestalt des Lebens zu formen und sie selbst wieder atmen zu lassen. Zum Beispiel kann das gerade im Gef\u00e4ngnis, dem sozusagen zeitweise verkleinerten Garten, wieder geschehen. Ein verkleinerter Garten mit eingeschr\u00e4nktem Bewegungsradius und einer gewissen unterbrechenden Verlangsamung birgt zumindest die Chance, den alten Sch\u00f6pfungswillen und -atem neu oder vielleicht sogar erstmals zu entdecken.<\/p>\r\n<p class=\"normal1\">Mit dem folgenden konfrontativen Impuls habe ich manchen ach so stolzen Adam dort im Jugendgef\u00e4ngnis verbl\u00fcfft und wie ich meine auch in einem guten Sinne verunsichert:<\/p>\r\n<p class=\"normal1\"><i><span lang=\"DE\">\u201cSie sind jetzt 18 Jahre. Sie sitzen im Gef\u00e4ngnis. Sie blicken zur\u00fcck auf ihre bisherige Geschichte. Stellen Sie sich vor: Sie sind 80 Jahre und Sie stehen vor dem Spiegel! Was f\u00fcr einen Menschen m\u00f6chten Sie dort gerne sehen? Einen, der mit gewissen Unterbrechungen im Gef\u00e4ngnis gelebt hat und drau\u00dfen nichts auf die Reihe bekommen hat, oder Sie sehen sich und denken an ihr Leben zur\u00fcck und k\u00f6nnen sich auf die Schulter klopfen und sagen: mit 18 war ich noch gefangen, aber dann hab ich die Kurve gekriegt, gemeinsam mit anderen viel zustande gebracht, Liebe gefunden, Liebe gegeben, Familie gegr\u00fcndet, mit meinen H\u00e4nden etwas geschaffen!?\u201c<\/span><\/i><\/p>\r\n<p class=\"normal1\">Der zweite Schritt war eine \u201cHaftraum-Hausaufgabe&#8220;: <i>\u00dcberlegen Sie mal, wer Sie in einem, in f\u00fcnf, in zehn, in 20 und in 50 Jahren sein wollen. Was wollen Sie bis zu diesen einzelnen Zeitpunkten gerne erreicht haben? Halten Sie diesen Lebensplan bitte schriftlich f\u00fcr sich fest.\u201c<\/i><\/p>\r\n<p class=\"normal1\">Die meisten der Jugendlichen und jungen M\u00e4nner haben sich diesen Anregungen nicht verweigert und es entstanden oft sehr tiefgehende Gespr\u00e4che. Ein gewisser Lebensatem bewegte und regte sich mitten im auf dem elf Quadratmeter verkleinerten Lebensgarten des Haftraumes.<\/p>\r\n<p class=\"normal1\">Es war eine wundersch\u00f6ne Entdeckung, wenn auch die sch\u00f6nen und guten Seiten eines Menschen aufleuchteten und ich ihm zur\u00fcckmelden konnte, dass ich seine gute Gestalt sehen kann und sie wertsch\u00e4tze und w\u00fcrdige. Ich habe mit ihm Ressourcen entdeckt, die den Sehns\u00fcchten und Hoffnungen des schriftlichen Lebensplans eine berechtigte Grundlage bieten konnten. Das war oft etwas Neues und Wohltuendes f\u00fcr jemanden, der immer auf seine b\u00f6sen Taten mit den verschiedenen W\u00f6rtern wie Verbrecher angesprochen wird. Wie kann ich da an das Gute in mir glauben, ein Zutrauen dazu finden und es neu atmen lassen, wenn alles Luft holen, alles Lebensatem einholen, immer wieder erstickt wird!<\/p>\r\n<p class=\"normal1\">Das hat nat\u00fcrlich nicht dazu gef\u00fchrt, dass alle nach dem Besuch beim Seelsorger zu einer Mutter Teresa oder einem Mahatma Gandhi geworden sind. Die Erfolge waren oft sehr klein, die R\u00fcckf\u00e4lle in die b\u00f6se Gestalt und Lebensgestaltung durchaus an der Tagesordnung. Auch wenn es oft nur ein kurzer Moment war, wo einem Menschen dort bewusst geworden ist, dass er auch eine gute Gestalt ist, dann war es doch ein Moment, den ich als einen heiligen Moment erlebt habe. Da habe ich den Heiligen Gott sitzen sehen, wie er gerade freundlich nickend feststellt, dass er gut an diesem Menschen geknetet hat. Auch, wenn er im Moment kein wirklich gutes Bild abgibt \u2013 immer noch schaut er ihn mit liebenden Augen an!<\/p>\r\n<p class=\"normal1\">Da ist etwas wunderbar Gutes da, was sp\u00e4ter dann stark verformt wurde und eine b\u00f6se Fratze als Maske bekommen hat. Was ich an Gutem in diesem Menschen sehen konnte, hatte dieser selbst wohl nur selten oder noch gar nicht bei sich wahrgenommen. So war jedenfalls mein Gef\u00fchl. Hinter allen Verformungen und Etikettierungen konnte ich den Sch\u00f6pfungsgedanken seines und meines Sch\u00f6pfers sehen. Das hat mich mit diesem Menschen vor mir verbunden. Das hat uns auf Augenh\u00f6he gehalten und ein gutes Gespr\u00e4ch erm\u00f6glicht. So hat die gute Gestalt hinter der entstellenden Maske wieder einmal atmen k\u00f6nnen.<\/p>\r\n<p class=\"normal1\">Ich bin meiner Verantwortung ein St\u00fcck weit gerecht geworden, wenn er aufatmen konnte, wenn er einmal sich f\u00fcr das Gute entschieden hatte \u2013 oder wenigstens einmal weniger im leider oft grausamen Gef\u00e4ngnisalltag f\u00fcr das B\u00f6se, indem er einfach nichts getan hat und so den Kreislauf des B\u00f6sen immerhin einmal unterbrochen hatte. Der versteckte gute Mensch konnte aufatmen, sich seiner eigentlichen Gestalt bewusster werden, seinen Platz auf diesem St\u00fcck Adamah mal wieder neu wahrnehmen und ggf. die n\u00e4chsten Schritte etwas danach ausrichten. Das ist schon was!<\/p>\r\n<p class=\"normal1\">Ein zweites Bild der guten Sch\u00f6pfung hat sich mir tief in meine Erinnerung eingeschrieben. Das war ein Gemeindefest in meiner ersten Gemeindepfarrstelle in einem Dorf in der N\u00e4he von Erfurt: Es war ein ungew\u00f6hnlich warmer Sp\u00e4tsommertag im September. Wir hatten eine j\u00e4hrlich stattfindende Fahrrad-Rallye-Aktion laufen, um Spenden f\u00fcr die Kirchensanierung zu sammeln. Nach der Rallye gab es wie immer Kaffee und Kuchen und Bratwurst am Abend. Ein kleiner Tanzboden war direkt vor der Kirchent\u00fcr unter zwei riesigen hundertj\u00e4hrigen Eichen aufgebaut. Es lief Musik querbeet, so dass f\u00fcr jeden etwas dabei war. Die Tanzfl\u00e4che war gut gef\u00fcllt von allen Generationen. Die Omas tanzten mit den Enkeln, kleine Kinder mit den betagten NachbarInnen, Ehepaare eng beieinander, die nicht immer einfach zu nehmenden Konfirmanden mischten sich dazwischen. Manche tanzten zusammen, manche auseinander, auch mancher einzeln ganz versonnen f\u00fcr sich alleine, einer mit Kr\u00fccke, die andere mit Rollator. Es war so ein friedlicher Anblick. So ein allumfassender Frieden, wie es das hebr\u00e4ische Wort Schalom besser umschreibt als unser deutsches Wort. Es war f\u00fcr mich eine Heilige Zeit, ein Heiliger Abend mitten im September. Ich h\u00f6rte meinen Sch\u00f6pfergott, wie er mir trotz lauter Tanzmusik ins Ohr fl\u00fcsterte: \u201eHier bin ich GOTT. Hier will ich sein!\u201c<\/p>\r\n<p class=\"normal1\">Solche heiligen Momente und Zeiten kann ich immer wieder ein\u00fcben: Zeiten im Garten mit Gott vereinbaren, mich durchkneten lassen, mich ber\u00fchren lassen, mich auf einen Tanz einlassen, Gott\u00a0 sozusagen noch mal ran lassen oder besser gesagt immer wieder ran lassen, weil ich ja immer wieder im Laufe des Lebens die bei meiner Sch\u00f6pfung angelegte Form verliere. Auch ich entwickle mich streckenweise in Richtung der besagten Fratze. Und wenn ich sogar ganz meine Konturen, meine Figur, meine Gestalt verloren haben sollte, mich wie ein Mensch im Gef\u00e4ngnis f\u00fchle, dann kratzt Gott diesen zerfallenen Staub von der Erde zusammen und f\u00e4ngt wieder an, an mir zu kneten und mir seinen Lebensatem einzuhauchen und mich zum Tanz aufzufordern. Das durfte ich in meinem Leben immer wieder erleben.<\/p>\r\n<p class=\"normal1\">Fangen wir doch gleich damit an, und nehmen uns ein paar Minuten innerhalb dieses Gottesdienstes, um uns im sch\u00f6pferischen Gestalten in trauter Zweisamkeit mit Gott zu \u00fcben!<\/p>\r\n<p class=\"normal1\">Ich gebe Ihnen eine Stange aus Knetmasse mit der folgenden Aufgabe in Ihre H\u00e4nde:<\/p>\r\n<p class=\"normal1\"><i><span lang=\"DE\">Wie hat Gott mich als Erdenfigur geschaffen? Welche Haltung hat ER mir (Jede und jeder setze den eigenen Namen ein!) zugedacht? Welche Figur soll ich machen? Was sind meine in Vers 15 der biblischen Erz\u00e4hlung erw\u00e4hnten Bauauftr\u00e4ge und Bewahrungsaufgaben auf meinem Fleckchen seiner Sch\u00f6pfung? Welche Haltung hat er mir in meinem Leben zugedacht? Das Wichtigste, was Ihnen einf\u00e4llt, bekommt durch Ihre knetenden H\u00e4nde eine Gestalt, die Sie aus der einf\u00f6rmigen Knetmasse herausholen! Wenn Sie sich als Gottes Erdenfigur fertig geknetet haben, dann drehen Sie sich als Figur, so dass Sie zur\u00fcckschauen und sich selbst ins Gesicht schauen und stellen sich die oben erw\u00e4hnte Gef\u00e4ngnisfrage: Wer sind Sie gewesen in den vergangenen Jahren? Dann drehen Sie sich als Figur nach vorne und befinden sich hinter sich und schauen sich selbst \u00fcber die Schulter. Jetzt lautet die Frage: Wohin will ich gehen in der kommenden Zeit. Wer will ich in wieviel Jahren sein?<\/span><\/i><\/p>\r\n<p class=\"normal1\"><i><span lang=\"DE\">Wenn Sie beim hinter sich her sehen zu einem Ziel gekommen sind, d\u00fcrfen Sie an ihrer Erdenfigur nochmals knetend etwas ver\u00e4ndern. Sie d\u00fcrfen das nat\u00fcrlich gerne auch im allt\u00e4glichen realen Leben tun. Und ja, Sie d\u00fcrfen ihrer \u201eErstbekneter\u201c das auch tun lassen. Er wartet darauf, dass Sie ihn allt\u00e4glich ranlassen.<\/span><\/i><\/p>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<div>\r\n<p class=\"normal1\"><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><i><span lang=\"DE\">Knetmasse austeilen und ein paar Minuten Zeit geben.<\/span><\/i><\/p>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<div>\r\n<p class=\"normal1\"><i><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/i>Sie haben ein paar Minuten ihre Erkenntnisse in eine Masse geknetet. Nachdem ich meine lange Predigt noch einmal gelesen hatte, habe ich sie noch in ein kurzes Gedicht \u201eeingeknetet\u201c, das ich Ihnen und Ihrer soeben fertig gewordenen Figur zum Schluss noch mitgeben m\u00f6chte:<\/p>\r\n\u00a0<\/div>\r\n<div>\r\n<blockquote>\r\n<p class=\"normal11\" style=\"padding-left: 40px;\"><span lang=\"DE\">Geerdet werden<\/span><\/p>\r\n<\/blockquote>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\r\n<div style=\"padding-left: 40px;\">\r\n<p class=\"normal11\" style=\"padding-left: 40px;\"><span lang=\"DE\">Der Ewige hat knetend dir Gestalt verliehen. <br \/><\/span>Aus guter Erde dich gemacht. <br \/>So manchen Formverlust hat ER verziehen, <br \/>dich neu auf guten Kurs gebracht.<br \/><br \/>Auf Lebenskreisen, gro\u00dfen, kleinen, <br \/>ziehst du suchend deine Bahn. <br \/>Bist zu zweit und auch alleine, <br \/>und SEINE Augen sehen dich an.<br \/><br \/>Doch hin und wieder l\u00e4uft es schief. <br \/>Verirrst dich selbst im sch\u00f6nsten Garten. <br \/>Der G\u00e4rtner ruft: \u201eWo bist du denn? <br \/>Muss ich noch l\u00e4nger auf dich warten?<br \/><br \/>Versteck dich nicht in diesem Abstand! <br \/>Komm in die N\u00e4he meiner H\u00e4nde! <br \/>Ich scheue wirklich keinen Aufwand! <br \/>Werd dich gestalten ohne Ende!\u201c<br \/><br \/><\/p>\r\n<\/div>\r\n<\/blockquote>\r\n<div>\r\n<p class=\"normal1\"><span lang=\"DE\">So soll es sein. Amen.<\/span><\/p>\r\n<hr \/><b><span lang=\"DE\"><br \/>Vorschl\u00e4ge zur Liturgie<\/span><\/b><\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<div>\r\n<p class=\"normal1\"><i><span lang=\"DE\">Tagesgebet<\/span><\/i><\/p>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<div>\r\n<p class=\"normal1\"><span lang=\"DE\">Gott, du hast alles und alle geschaffen. <\/span>Wir leben in deiner Sch\u00f6pfung zusammen mit Pflanzen und Tieren. Wir tragen besondere Verantwortung, der wir nicht ausreichend gerecht werden. Wir sehen die Wunden, die wir als Gesellschaft und als Einzelne rei\u00dfen. Hilf uns, dass wir lernen, uns dem\u00fctig einzuordnen und eine gute Rolle in deiner Sch\u00f6pfung auszuf\u00fcllen. Hilf uns bewahren, was du uns anvertraut hast. Gib du uns deinen g\u00f6ttlichen Atem. Lass uns einatmen, aufatmen und ausatmen und lebe Du mit uns! Amen.<br \/><br \/><\/p>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<div>\r\n<p class=\"normal1\"><i><span lang=\"DE\">F\u00fcrbittgebet<\/span><\/i><\/p>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<div>\r\n<p class=\"normal1\"><span lang=\"DE\">Gott, du hattest die Idee, dass es mich geben sollte. <\/span>Du hast meine sch\u00f6ne Gestalt nicht vergessen, die du mir zugedacht und gegeben hast. Manchmal schrecke ich auf, weil ich merke, dass ich meine gute Gestalt vergessen und verloren habe. Dann kommst DU. DEINE Hand ber\u00fchrt mich und DU formst wieder mit an meinem Leben. Lass mich DEINE Hand nicht abweisen, lass mich weich und offen bleiben f\u00fcr DEINE Ber\u00fchrungen, die auch mich formen und mich auch zu einer wohltuenden Gestalt auf dem Fleckchen Erde machen, auf das DU mich gestellt hast! Lass mich den Boden in meinem Umkreis nicht nur in meinem Sinne, sondern auch in deinem Sinne bestellen! Lass uns alle in einem fruchtbaren Miteinander zusammen und aneinander wachsen! Lass uns immer wieder eine gute Figur auf deiner Erde machen, die auch unsere geworden ist! Lass uns so auch ein Bild f\u00fcr DICH abgeben, das Menschen um uns herum sehen k\u00f6nnen. Lass uns so den Himmel zur Erde werden und die Erde zu Menschen, die in deinem Sinne eine Rolle spielen, die Leben einatmen und ausatmen! \u00d6ffne unsere Augen und Herzen, dass wir nicht an der oberfl\u00e4chlichen Maske eines Menschen abgleiten, lass uns immer wieder nach Wegen suchen, auch unter diese Maske zu schauen und andere zu ermutigen, ihrer guten Sch\u00f6pfungsgestalt wieder gewahr zu werden. Gib uns den Mut, uns die H\u00e4nde immer wieder schmutzig zu machen, um deine Erde in die Hand zu nehmen, Gutes zu gestalten und Leben einzuhauchen. Zusammen mit DIR, schaffen wir das!<br \/><br \/><\/p>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<div>\r\n<p class=\"normal1\"><i><span lang=\"DE\">Einladung zum Gebet in der Stille\u2026<br \/><br \/><\/span><\/i><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p class=\"normal1\"><i><span lang=\"DE\">Vaterunser<br \/><br \/><\/span><\/i><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p class=\"normal1\"><i><span lang=\"DE\">Segenszuspruch<\/span><\/i><\/p>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<div>\r\n<p class=\"normal1\"><span lang=\"DE\">Der ewige Gott, der dich gestaltet hat, beh\u00fctet dich in deiner Zeit. <\/span>Er h\u00e4lt dich in seinen H\u00e4nden. Er holt dich aus dem Staub und verleiht dir neu deine Gestalt. Vertrau dich heute seinem Segen an! Lass dich von seinen H\u00e4nden ber\u00fchren und mach Gottes Lebensatem wieder zu deinem! Gottes Segen war, ist und wird mit dir sein! Amen.<\/p>\r\n<hr \/><i><span lang=\"DE\">Pers\u00f6nlicher Hinweis<\/span><\/i><\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<div>\r\n<p class=\"normal1\"><span lang=\"DE\">Wer immer mal auf der Suche nach einem Impuls u.a. fiktive Gespr\u00e4che zwischen Gott und Mensch, einem Gebet oder einem Gedicht ist, der kann gerne auf meine im Aufbau befindliche Webseite schauen und sich ggf. Anregungen holen. Predigten sind bisher nur wenige eingestellt, werden aber sicher noch ein paar folgen. F\u00fcr R\u00fcckmeldungen \u2013 auch kritische \u2013 bin ich immer dankbar. Vorsicht, die Seite ist noch eine ziemliche Baustelle!<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<div>\r\n<p class=\"normal1\"><span lang=\"DE\"><a href=\"http:\/\/www.gottundmensch.de\/\">www.gottundmensch.de<\/a><\/span><\/p>\r\n<hr \/><strong>Pfarrer Hosea Heckert,<\/strong> momentan aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden im Wartestand, Evangelische Kirche in Mitteldeutschland<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<div>\r\n<p class=\"normal1\"><u><span lang=\"DE\">hoseaheckert@posteo.de<\/span><\/u><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-26680 size-large\" src=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/LehmAdamfigurklein-769x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"832\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/LehmAdamfigurklein-769x1024.jpg 769w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/LehmAdamfigurklein-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/LehmAdamfigurklein-768x1023.jpg 768w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/LehmAdamfigurklein-624x831.jpg 624w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/LehmAdamfigurklein.jpg 1126w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/p>\r\n<p><em>Bild: Hosea Heckert<\/em><\/p>\r\n<\/div>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>15 So. n. Trinitatis | 13. September 2026 | 1. Mose 2,4b\u20139(10\u201314)15(18\u201325) | Hosea Heckert | &nbsp; 4b Es war zu der Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte.\u20025 Und alle die Str\u00e4ucher auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und all das Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen. 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