{"id":26694,"date":"2026-09-15T09:34:38","date_gmt":"2026-09-15T07:34:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=26694"},"modified":"2026-09-15T09:34:38","modified_gmt":"2026-09-15T07:34:38","slug":"2-timotheus-17-10-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/2-timotheus-17-10-2\/","title":{"rendered":"2. Timotheus 1,7-10"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">| Kraft, Liebe und Klarheit | 16. Sonntag nach Trinitatis | Eidgen\u00f6ssischer Dank-, Buss- und Bettag | 20 September 2026 | | Predigt zu 2. Timotheus 1,7-10 | verfasst von Paul Wellauer |<strong><\/p>\n<p>| Psalmgebet im Wechsel | <\/strong><strong>Psalm 111,1-10 I Preis der Gottesgnade | Lutherbibel 2017<\/strong><strong>*<br \/>\n<\/strong>I\u00a0 1 Halleluja! Ich danke dem HERRN von ganzem Herzen im Rate der Frommen und in der Gemeinde.<br \/>\nII 2 Gross sind die Werke des HERRN; wer sie erforscht, der hat Freude daran.<br \/>\nI\u00a0 3Was er tut, das ist herrlich und pr\u00e4chtig, und seine Gerechtigkeit bleibt ewiglich.<br \/>\nII 4 Er hat ein Ged\u00e4chtnis gestiftet seiner Wunder, der gn\u00e4dige und barmherzige HERR.<br \/>\nI\u00a0 5 Er gibt Speise denen, die ihn f\u00fcrchten; er gedenkt auf ewig an seinen Bund.<br \/>\nII 6 Er l\u00e4sst verk\u00fcndigen seine gewaltigen Taten seinem Volk, dass er ihnen gebe das Erbe der V\u00f6lker.<br \/>\nI\u00a0 7 Die Werke seiner H\u00e4nde sind Wahrheit und Recht; alle seine Ordnungen sind best\u00e4ndig.<br \/>\nII 8 Sie stehen fest f\u00fcr immer und ewig; sie sind geschaffen wahrhaftig und recht.<br \/>\nI\u00a0 9 Er sandte Erl\u00f6sung seinem Volk und gebot, dass sein Bund ewig bleiben soll. Heilig und hehr ist sein Name.<br \/>\n<strong>II 10 Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang. Wahrhaft klug sind alle, die danach tun. Sein Lob bleibet ewiglich.<\/strong><strong><br \/>\n<\/strong>I+II AMEN<\/p>\n<p><strong>| <\/strong><strong>Lesung <\/strong><strong>Predigttext | 2. Timotheus 1,7-10 <\/strong><strong>| <\/strong><strong>Mut zum Bekenntnis <\/strong><strong>| \u00a9 Die <\/strong><strong>Z\u00fcrcher Bibel, 2007**<br \/>\n<\/strong>7 Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. 8 Sch\u00e4me dich nicht, Zeugnis abzulegen f\u00fcr unseren Herrn, auch nicht daf\u00fcr, dass ich f\u00fcr ihn im Gef\u00e4ngnis bin, sondern ertrage f\u00fcr das Evangelium M\u00fchsal und Plage in der Kraft Gottes, 9 der uns errettet und uns berufen hat mit heiligem Ruf, nicht aufgrund unseres Tuns, sondern aufgrund seiner freien Entscheidung und seiner Gnade, die uns in Christus Jesus zugedacht wurde, vor aller Zeit, 10 jetzt aber sichtbar geworden ist im Erscheinen unseres Retters, Christus Jesus: Er hat den Tod besiegt und hat aufleuchten lassen Leben und Unsterblichkeit, durch das Evangelium.<br \/>\n<em>Selig ist jeder Mensch, der Gottes Wort h\u00f6rt, in seinem Herzen bewahrt und danach lebt. Amen<br \/>\n<\/em><strong><br \/>\n| Predigt | <\/strong><strong>Kraft, Liebe und Klarheit<\/strong><strong> |<\/strong><br \/>\nLiebe Gemeinde, liebe christliche Geschwister<br \/>\n<strong>1. Der Geist der Kraft, Liebe und Besonnenheit \/ Klarheit<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Stellt euch f\u00fcr einen Moment vor, ihr h\u00e4ttet eine Firma, einen Betrieb aufgebaut. Im Schweisse eures Angesichts, mit viel Herzblut und Engagement ist \u00fcber die Jahre ein erfolgreiches Unternehmen entstanden. Und nun geht es darum, diesen Betrieb in j\u00fcngere H\u00e4nde zu \u00fcbergeben. Diese j\u00fcngeren H\u00e4nde geh\u00f6ren einer Person, die euer volles Vertrauen geniesst. Sie hat bei euch die Lehre gemacht, euch \u00fcber die Schulter und auf die H\u00e4nde geschaut, das Handwerk Schritt f\u00fcr Schritt gelernt, von Klein auf. Diese Person hat Talent und Leidenschaft, Weitsicht und Verstand, Freude und Elan. Ihr habt grosse Zuversicht, dass es gut kommt. Und nun geht es darum, diesem j\u00fcngeren Menschen nochmals die Hand auf die Schulter zu legen und die wichtigsten Grunds\u00e4tze, Leitlinien und Ziele in Erinnerung zu rufen.<br \/>\nDer Apostel Paulus kann Timotheus leider in diesem Moment die Hand nicht auf die Schulter legen, da er im Gef\u00e4ngnis sitzt. Doch er hat dies bereits zu einem fr\u00fcheren Zeitpunkt getan, als er zusammen mit den \u00c4ltesten, mit den Leitern der Gemeinde, f\u00fcr Timotheus gebetet, ihn gesegnet und in den Dienst der Gemeindeleitung eingesetzt hat. (Vgl. 1. Timotheus 4,14; 2. Timotheus 1,6)<br \/>\nEs geht allerdings nicht um eine Firma oder einen handwerklichen Familienbetrieb, den Paulus nun Timotheus anvertraut, sondern um eine christliche Gemeinde, die Paulus gegr\u00fcndet hat. Entsprechend sind es keine handwerklichen oder unternehmerischen Ratschl\u00e4ge, die Paulus Timotheus ans Herz legt, sondern geistliche Weisheiten und Ermutigungen f\u00fcr seinen Glauben: <strong>\u00abDenn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.\u00bb<\/strong><br \/>\nIn den beiden Briefen an Timotheus ist zwar nicht eindeutig erkennbar, dass Paulus auf konkrete Fragen oder Problemberichte von Timotheus reagiert, doch einige Herausforderungen im Gemeindeleben kommen sp\u00e4ter zur Sprache. M\u00f6glicherweise wurde Paulus zugetragen, Timotheus leide unter der Last der Gemeindeleitung und seine urspr\u00fcngliche Begeisterung sei ihm abhandengekommen. So ermutigt er Timotheus: <strong>\u00abAus diesem Grund rufe ich dir ins Ged\u00e4chtnis: Lass das Feuer der Gabe Gottes, die durch die Auflegung meiner H\u00e4nde doch in dir ist, wieder brennen.\u00bb<\/strong> (Vers 6) Gut m\u00f6glich, dass die Vielfalt und Gr\u00f6sse der Aufgaben in der Gemeindeleitung eine Schicht von Staub und Asche auf das urspr\u00fcngliche Feuer von Timotheus gelegt haben. Paulus findet: \u00abLege neue Scheite ins Feuer, damit es wieder brennt und leuchtet!\u00bb<br \/>\nWorin besteht dieser Brennstoff f\u00fcr ein feuriges Glaubensleben? \u00abDer Geist der Kraft, Liebe und Besonnenheit.\u00bb Paulus spricht von Gottes Geist, der in dieser Weise wirkt und brennt. Er fordert damit Timotheus heraus, sich wieder ganz neu und bewusst f\u00fcr die Kraft und Wirkung von Gottes Geist zu \u00f6ffnen, sein Herz und seinen Verstand, seine H\u00e4nde und seinen Mund mit Gottes Geist erf\u00fcllen zu lassen. Er muss nicht aus sich selbst kr\u00e4ftig, liebevoll und besonnen sein. Gottes Geist kann, soll und muss dies in ihm bewirken.<br \/>\nUnd Paulus sagt umfassend f\u00fcr alle Christinnen und Christen, nicht nur f\u00fcr Personen in Leitungsaufgaben: \u00abGott hat <strong>UNS<\/strong> den Geist der Kraft, der Liebe und Besonnenheit geschenkt.\u00bb<br \/>\nWas w\u00fcrde er daher dir und mir raten, wenn sich Verzagtheit, Mutlosigkeit, Niedergeschlagenheit und Furchtsamkeit (\u03b4\u03b5\u03b9\u03bb\u03af\u03b1\u03c2) in unserem Leben breit macht? Bitte um Gottes Geist, lass dich von seinem Geist ganz neu und immer wieder erf\u00fcllen! Gott schenkt dir gerne seinen Geist der Kraft, griechisch \u00abDynamis\u00bb. Eine neue Dynamik und St\u00e4rke m\u00f6ge deinen Glauben pr\u00e4gen. Auch die Liebe (Agape) m\u00fcssen wir nicht aus uns selbst produzieren: Gottes Geist erm\u00e4chtigt uns dazu, Liebe zu empfangen und weiterzugeben. Und was ist mit dem \u00abGeist der Besonnenheit\u00bb gemeint? Dies ist wohl der schillerndste der drei Merkmale von Gottes Geist. Das griechische Wort \u03c3\u03c9\u03c6\u03c1\u03bf\u03c3\u03cd\u03bd\u03b7\u03c2 \u00a0(Sophrosyne) kann neben Besonnenheit auch Klugheit, Verstand, insbesondere auch M\u00e4ssigung der Begierden und Leidenschaften bedeuten, Selbstbeherrschung und Selbstkontrolle. Ich habe f\u00fcr mich als Zusammenfassung all dieser Begriffe \u00abKlarheit\u00bb gew\u00e4hlt. Wer mit Gottes Geist der \u00abSophrosyne\u00bb beschenkt und erf\u00fcllt ist, weiss, was er tun und lassen soll, hat Klarheit und Weisheit f\u00fcr Gottes Pl\u00e4ne. <strong>Paulus spricht zun\u00e4chst Timotheus und dann auch der damaligen Gemeinde und uns heute Gottes Geist der Kraft, Liebe und Klarheit zu.<br \/>\n<\/strong>Angenommen, du bist nun Teil der \u00abGesch\u00e4ftsleitung\u00bb im Betrieb von Timotheus und du hast unbeschr\u00e4nkt Kraft, Liebe und Klarheit: Wo w\u00fcrdest du gleich anpacken, dich einbringen und \u00abdynamische\u00bb Ver\u00e4nderungen vorantreiben? Wohin soll sich \u00abdie Firma\u00bb entwickeln?<br \/>\nIch tr\u00e4ume pers\u00f6nlich sehr gerne von dem her, was Gott m\u00f6glich machen kann, wenn wir ihm volles Vertrauen schenken. Mich motiviert es, in grossen Zielen zu denken und darauf hin zu steuern. Der Zuspruch, den Paulus gegen\u00fcber Timotheus macht, motiviert auch mich, verleiht mir Fl\u00fcgel, Motivation und Freude, Lust auf mehr. <strong>\u00abDenn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit \/ Klarheit!\u00bb<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><strong> Gottes Gnade tr\u00e4gt<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nach diesem feurigen und motivierenden Einstieg verschweigt Paulus auch die ernsten Seiten des Auftrags nicht: Paulus selbst ertr\u00e4gt \u00abM\u00fchsal und Plage\u00bb f\u00fcr den Dienst f\u00fcr das Evangelium. Er schreibt aus dem Gef\u00e4ngnis. Doch auch dort sp\u00fcrt und erlebt er die Kraft Gottes: Diese l\u00e4sst ihn die Herausforderungen der Gefangenschaft ertragen und sogar Segen daraus erwachsen. Paulus kann offenbar auch in seiner misslichen Lage f\u00fcr die frohe Botschaft des Evangeliums einstehen, Briefe schreiben und andere ermutigen. F\u00fcr Timotheus, der in aller Freiheit leben und predigen kann, soll dies eine doppelte Ermutigung sein, ohne Furcht und Scham das Evangelium zu verk\u00fcndigen.<br \/>\nWir haben in unserer Gemeinde gerade am vergangen Sonntag Berichte dar\u00fcber geh\u00f6rt, wie Christen und Christinnen in Pakistan und Indien unter schwierigsten Bedingungen f\u00fcr ihren Glauben einstehen und sich damit oft Nachteile und Verfolgung einhandeln. Trotzdem bauen sie Schulen und Hilfseinrichtungen f\u00fcr die \u00c4rmsten auf und stehen ihnen in Wort und Tat zur Seite, mit Kraft, Liebe und Klarheit. Diese Berichte ermutigen und besch\u00e4men mich zugleich: Ich will mir ein Beispiel an ihnen nehmen, mutiger und fr\u00f6hlicher f\u00fcr den Glauben einzustehen. Und ich will nicht aufh\u00f6ren, f\u00fcr sie zu beten und sie in ihrer wichtigen Arbeit zu unterst\u00fctzen.<br \/>\nPaulus macht deutlich: Die Kraft, diese Strapazen zu ertragen, sind nicht sein eigener Verdienst. Sie sind eine Auswirkung davon, dass <strong>Gott ihn erw\u00e4hlt und begnadigt, gerettet und berufen<\/strong> hat. So ruft er sich und Timotheus in Erinnerung, was das unersch\u00fctterliche Fundament ihres Glaubens ist: <strong>Gottes Gnade tr\u00e4gt.<\/strong> Mir erscheinen diese grossen Begriffe wie die wuchtigen Steine eines Fundaments: Gnade, Rettung, Heilige Berufung, \u00absichtbar geworden im Erscheinen unserer Retters Jesus Christus.\u00bb Auf diesen Grundsteinen d\u00fcrfen auch wir vertrauensvoll unser \u00abGlaubenshaus\u00bb aufbauen.<br \/>\nAuf dem Grundstein unserer Johanneskirche steht das Bibelwort: \u00abDenn ein anderes Fundament kann niemand legen als das, welches gelegt ist: Jesus Christus.\u00bb (1.Korinther 3,11) \u2013 Und genau der selbe Vers bildet die Pr\u00e4ambel, das Vorwort der Verfassung der Evangelischen Landeskirche des Kantons Thurgau: <strong>\u00abEinen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.\u00bb <\/strong>[www.rechtsbuch.tg.ch\/app\/de\/texts_of_law\/187.11]<br \/>\nSolche \u00abfundamentalen\u00bb, Grund legenden S\u00e4tze und Glaubenswahrheiten ruft Paulus Timotheus in Erinnerung, um dessen \u00abVerzagtheit\u00bb, Fragen und Zweifel auf einem sicheren, best\u00e4ndigen Fundament zur Sprache zu bringen. Timotheus Glauben kann herausgefordert und ersch\u00fcttert sein: Gottes Gnade tr\u00e4gt, sein Fundament h\u00e4lt den Erdbeben im Glaubensleben stand.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<ol start=\"3\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><strong> Perspektive Ewigkeit<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00ab\u2026sichtbar geworden im Erscheinen unseres Retters, <strong>Christus Jesus: Er hat den Tod besiegt und hat aufleuchten lassen Leben und Unsterblichkeit, durch das Evangelium.<\/strong>\u00bb Paulus legt nicht nur ein sicheres, best\u00e4ndiges Fundament f\u00fcr den Glauben des Timotheus und seiner Gemeinde, er verleiht diesem Glauben auch Fl\u00fcgel: Die Perspektive Ewigkeit.<br \/>\nMit seiner Auferstehung hat Jesus Christus die T\u00fcre zum ewigen Leben, zur Unsterblichkeit aufgestossen. Unter den F\u00fcssen die schweren und best\u00e4ndigen \u00abBrocken\u00bb Gnade, Rettung, Berufung und \u00fcber dem Kopf der weite Himmel der ewigen Hoffnung: So zeichnet Paulus ein dynamisches Bild des christlichen Glaubens. Mich erinnert dies an das Sprichwort, das f\u00e4lschlicherweise dem libanesischen Philosophen und Dichter Khalil Gibran zugeordnet wird: \u00abSolange deine Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn sie gr\u00f6sser werden, schenk&#8216; ihnen Fl\u00fcgel.\u00bb Paulus schenkt dem j\u00fcngeren Timotheus und der christlichen Gemeinde gleich beides: Best\u00e4ndige Wurzeln und hoffnungsfrohe Fl\u00fcgel.<br \/>\nBis heute Leben wir als christliche Gemeinde in diesem zugleich herausfordernden wie belebenden Spannungsfeld: Gottes Gnade, Errettung und Berufung legt das sichere Fundament. Die Auferstehungskraft von Jesus Christus setzt uns in Bewegung in Richtung Ewigkeit.<br \/>\nUnd auf dem Weg dazwischen schenkt uns Gottes Geist der Kraft, Liebe und Klarheit die n\u00f6tige Energie, Ausdauer und Weitsicht, beides im Auge zu behalten: Fundament und Perspektive, Woher und Wohin.<br \/>\nIch kann mir vorstellen, dass mit den Worten von Paulus an Timotheus in jedem und jeder von uns unterschiedliche Saiten zum Klingen gebracht werden: Der eine f\u00fchlt sich im Nachdenken \u00fcber das sichere Fundament am wohlsten. Die andere m\u00f6chte lieber Gottes Geist der Kraft, Liebe und Klarheit mehr Raum in ihrem Leben schenken. Und Dritten ist die Perspektive Ewigkeit eine treibende Kraft in ihrem Glauben und Handeln. Was geschieht aber, wenn wir uns vornehmen, in der kommenden Woche unsere \u00abWohlf\u00fchlthematik\u00bb zu verlassen und uns einem der anderen Themen zuzuwenden. Die \u00abFundamentalen\u00bb lassen sich begeistern von Kraft, Liebe und Klarheit, die Ewigkeitstr\u00e4umer lassen sich neu \u00aberden\u00bb und auf sicheren Boden stellen und die Geistbewegten denken ganz neu \u00fcber ihre Perspektive Ewigkeit nach. W\u00e4hlt euch eure ganz pers\u00f6nliche Herausforderung aus: Besser als im Gef\u00e4ngnis zu sitzen, ist sie allemal!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Liedvorschl\u00e4ge<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">ERG 162 Gott ist gegenw\u00e4rtig<br \/>\nERG 163 Jesus, Herr und Haupt der Deinen<br \/>\nERG 511 O komm, du Geist der Wahrheit<br \/>\nERG 514 Veni Sancte Soiritus<br \/>\nERG 518 Grosser Gott, wir loben dich (Bettagsversion \/ Greyerz)<br \/>\nERG 797 Wach auf, du Geist der ersten Zeugen<br \/>\nRW 1 R\u00fcckenwind \/ Du bist der Herr, der mein Haupt erhebt<br \/>\nRW 23 Du grosser Gott, wenn ich die Welt betrachte<br \/>\nRW 65 Gott ist Liebe<br \/>\nRW 93 Lass die Worte, die ich sag<br \/>\nRW 110 Gott segne dich<br \/>\n<strong><br \/>\nLiteratur<br \/>\n<\/strong>*) Martin Luthers \u00dcbersetzung, Martin Luther 1984 \u00a9 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 1985.<br \/>\n**) Die Z\u00fcrcher Bibel, Ausgabe 2007, \u00a9 Friedrich Reinhard Verlag Basel, &amp; Theologischer Verlag, Z\u00fcrich<br \/>\nERG = Gesangbuch Evangelisch-reformierten Kirchen der deutschsprachigen Schweiz, \u00a9 Friedrich Reinhard Verlag Basel, &amp; Theologischer Verlag, Z\u00fcrich 1998<br \/>\nRW = R\u00fcckenwind, Lieder f\u00fcr den Gottesdienst, Hrsg. Evang Landeskirche des Kantons Thurgau, Theologischer Verlag, Z\u00fcrich2017<strong><\/p>\n<p><\/strong>Pfr. Paul Wellauer, Bischofszell, Schweiz | Mail: <a href=\"mailto:paul.wellauer@internetkirche.ch\">paul.wellauer@internetkirche.ch<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.internetkirche.ch\/\">www.internetkirche.ch<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.internetkirche.ch\/livestream\">www.internetkirche.ch\/livestream<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.evang-tg.ch\/\">www.evang-tg.ch<\/a> | @paulwellauerweber<br \/>\nGeb. 1967, Pfarrer und Mitglied im Kirchenrat der evangelischen Landeskirche des Kantons Thurgau, Schweiz. Seit 2009 in Bischofszell-Hauptwil, 1996-2009 in Z\u00fcrich-Altstetten, davor 1993-1996 Seelsorger und Projektleiter im Sozialwerk Pfarrer Sieber, Z\u00fcrich, <a href=\"http:\/\/www.swsieber.ch\/\">www.swsieber.ch<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>| Kraft, Liebe und Klarheit | 16. Sonntag nach Trinitatis | Eidgen\u00f6ssischer Dank-, Buss- und Bettag | 20 September 2026 | | Predigt zu 2. Timotheus 1,7-10 | verfasst von Paul Wellauer | | Psalmgebet im Wechsel | Psalm 111,1-10 I Preis der Gottesgnade | Lutherbibel 2017* I\u00a0 1 Halleluja! Ich danke dem HERRN von [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":26685,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[51,1,157,853,596,114,535,349,3,396,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-26694","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-2-timotheus","category-aktuelle","category-beitragende","category-bibel","category-buss-und-bettag","category-deut","category-kapitel-01-chapter-01-2-timotheus","category-kasus","category-nt","category-paul-wellauer","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26694","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=26694"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26694\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":26695,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26694\/revisions\/26695"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/26685"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26694"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=26694"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=26694"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=26694"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=26694"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=26694"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=26694"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}