{"id":26703,"date":"2026-09-19T16:27:27","date_gmt":"2026-09-19T14:27:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=26703"},"modified":"2026-09-19T16:27:27","modified_gmt":"2026-09-19T14:27:27","slug":"2-timotheus-17-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/2-timotheus-17-11\/","title":{"rendered":"2. Timotheus 1,7-11"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Text: 2. Timotheus 1,7-11 | Kasus: 16. Sonntag nach Trinitatis | 20. September 2026 | Andreas Schwarz<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Predigtreihe: II<br \/>\nDatum:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 20. September 2026 <\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Ort:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Lutherkirche Pforzheim<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Verfasser:\u00a0\u00a0\u00a0 Pfarrer in Ruhe Andreas Schwarz<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>7 Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.\u20028 Darum sch\u00e4me dich nicht des Zeugnisses von unserm Herrn noch meiner, der ich sein Gefangener bin, sondern leide mit f\u00fcr das Evangelium in der Kraft Gottes.\u20029 Er hat uns selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht nach unsern Werken, sondern nach seinem Ratschluss und nach der Gnade, die uns gegeben ist in Christus Jesus vor der Zeit der Welt,\u200210 jetzt aber offenbart ist durch die Erscheinung unseres Heilands Christus Jesus, der dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unverg\u00e4ngliches Wesen ans Licht gebracht hat durch das Evangelium,\u200211 f\u00fcr das ich eingesetzt bin als Prediger und Apostel und Lehrer.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Am Tag nach Wahlen ist f\u00fcr manche Parteien der Frust gro\u00df und die Verunsicherung sp\u00fcrbar. Wenn sie viele Stimmen verloren haben, m\u00fcssen die Verantwortlichen das Ergebnis analysieren und nach den Gr\u00fcnden daf\u00fcr forschen. Nach der verheerenden Wahl in Sachsen-Anhalt war das vor allem f\u00fcr die CDU so und aus einer reinen Beobachtung von Zahlen ging es besonders bei der Parteizentrale in Berlin um Grunds\u00e4tzliches: Wer sind wir als Partei? Wof\u00fcr stehen wir? Was haben wir zu sagen? Wof\u00fcr setzen wir uns ein?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ganz offensichtlich entsteht der Eindruck, es ist nicht mehr allen in gleicher Weise klar, wer sie sind und was sie wollen. Das Risiko ist ja auch immer gro\u00df, sich wegen Umfrageergebnissen und verbreiteten Stimmungen in der Gesellschaft wie ein F\u00e4hnchen im Wind zu drehen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn die Leute das wollen, dann sagen wir das. Und wenn sie etwas anderes wollen, dann sagen wir eben auch was anderes. Irgendwann verlierst du so dein Profil, deinen Markenkern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Da haben wir es als Kirche gut.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Themen, um die es geht, sind gesetzt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Botschaft ist gegeben und klar.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie ist in ihrem Inhalt grunds\u00e4tzlich unver\u00e4nderlich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als Pfarrer und Prediger bin ich daf\u00fcr eingesetzt, den Menschen das Evangelium von Jesus Christus zu sagen. Das hat seit 2000 Jahren die gleiche zugespitzte Botschaft: Er hat <strong>dem Tod die Macht genommen und ein unverg\u00e4ngliches Wesen ans Licht gebracht.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das ist eine verst\u00f6rende Aussage, schon damals mit viel Kritik und Ablehnung \u00fcbersch\u00fcttet. Ganz wie heute, wo sehr viele Menschen von einem Leben der Auferstehung nichts wissen wollen, nicht daran glauben und also auch nicht darauf hoffen. Mit dem Tod ist alles vorbei. Das ist die Botschaft, die viele Menschen f\u00fcr wahr halten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sollten wir auf die Idee kommen zu denken: Naja, wenn die Leute mehrheitlich das h\u00f6ren wollen, dann sagen wir ihnen halt das, vielleicht kommen sie dann wieder zur\u00fcck?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich vermute, hier sind wir uns einig, dass wir uns damit verkaufen. Wir geben weg, wof\u00fcr wir stehen und was uns auszeichnet. Wir verraten, wozu wir eingesetzt sind.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Uns ist eine unvergleichliche Botschaft geschenkt worden, die keine Partei, kein Verein, niemand zu bieten hat. Sie ist ja auch kein Menschenwerk, keine von Menschen erarbeitete Satzung, kein von uns erstelltes Leitmotiv.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie kommt von vor der Zeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie wurde uns von Christus gegeben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie wurde der Welt offenbart und ist in Christus erschienen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir haben weder das Recht noch die M\u00f6glichkeit, daran etwas zu \u00e4ndern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Gegenteil, wir glauben daran, wir leben davon und wir leben es.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Diese Botschaft hat ihren Platz in unserem Leben. Sie wird laut, wenn ein Mensch zur Welt kommt, wenn er getauft wird.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er wird hineingef\u00fchrt, wenn er sich auf den Weg zu seiner Konfirmation macht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Lebensbotschaft wird laut, wenn Menschen Gott um den Segen f\u00fcr ihre Ehe bitten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vor allem wird diese Botschaft im Angesicht des Todes verk\u00fcndigt. Dann, wenn unsere Erfahrung am deutlichsten dagegen spricht. Wenn alles nach Aus und Ende aussieht, wenn offensichtlich der Tod seine Macht ausgespielt und gewonnen hat. Dann verk\u00fcndigen wir, was wir nicht sehen und uns nicht vorstellen k\u00f6nnen. Dass <strong>Jesus Christus dem Tod die Macht genommen und das Leben und ein unverg\u00e4ngliches Wesen ans Licht gebracht hat durch das Evangelium.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Wahrheit dieser Botschaft ist nicht zu beweisen. Das macht sie angreifbar und f\u00fcr viele zweifelhaft. Aber vielen Menschen gibt sie Trost in schweren Zeiten, Hoffnung in Aussichtlosigkeit und Halt, wenn die Wege vor den F\u00fc\u00dfen unklar sind.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Paulus erinnert seinen Freund und Sch\u00fcler Timotheus an diese Botschaft, weil sie von au\u00dfen auf uns zugekommen ist. Gottes Ratschluss und seine Gnade sind Urheber dieser unglaublichen Zusage.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie hat damit eine v\u00f6llig andere Bedeutung, als wenn es eine menschliche Kompromissformel w\u00e4re, als Ergebnis langer und z\u00e4her Verhandlungen verschiedener Partner, bei Abw\u00e4gung aller Vor- und Nachteile.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Darauf l\u00e4sst sich nicht bauen und nicht leben, wie uns die politischen Parteien immer wieder deutlich zeigen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Unsere christliche Botschaft hat Kraft.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eine Kraft, die wir nicht selbst herstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie ist ein Geschenk.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sein Geschenk an uns, sein Geist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der kein <strong>Geist der Furcht ist, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie gut, denn die Furcht ist der st\u00e4ndige Begleiter menschlichen Lebens. Furcht vor Armut oder Krankheit, vor Ausgrenzung oder Abschiebung. Angst davor, dass der christliche Glaube, seine Botschaft und die Bedeutung der Kirche immer weiten auf den R\u00fcckmarsch geraten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Manchmal hilft uns die Furcht, dass wir aufmerksam und vorsichtig bleiben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber manchmal sch\u00fcchtert sie uns auch ein, l\u00e4hmt sie uns.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Weil wir sehr genau wissen, wir haben keine Chance.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Gefahren sind zu gro\u00df, die M\u00e4chte, die das Leben bedrohen, sind zu stark.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir schaffen es nicht, wir werden verlieren, wir werden scheitern. Und dann ist alles aus, dann ist alles vorbei.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es ist die gleiche Zusage wie bei dem Umgang mit dem Tod. Er markiert unsere Grenze, das Ende unserer M\u00f6glichkeit. Aber Gott setzt dagegen das Leben \u2013 f\u00fcr uns. Furcht f\u00fchrt uns vor Augen, dass wir scheitern k\u00f6nnen und er setzt gegen diese Sorge seinen Geist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und mit ihm die Kraft, die Liebe, die Besonnenheit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So redet Paulus mit Timotheus. Die tiefe pers\u00f6nliche Beziehung der beiden zueinander wird aus diesem Briefabschnitt deutlich. Sie sind sich nah geworden, verbunden im Glauben, im Dienst des Evangeliums, aber auch pers\u00f6nlich. Darum wirken die Worte des Apostels sehr seelsorglich, wenn er vorher schreibt: <strong>Ich erinnere dich daran, dass du erweckst die Gabe Gottes, die in dir ist durch die Auflegung meiner H\u00e4nde.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Da ist nichts zu leisten und hervorzubringen, nichts aus eigener Kraft und Idee zu schaffen. Es ist da, es ist in ihm. Ihm wurden die H\u00e4nde aufgelegt bei seiner Ordination \u2013 so nennen wir es heute.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und ich denke an all die Menschen, denen ich H\u00e4nde auflegen durfte. Den vielen jungen Menschen bei ihrer Konfirmation; den Eltern bei der Taufe ihrer Kinder, den Paaren bei ihrer Trauung, den Menschen, die bei der Beichte Vergebung unter Handauflegung empfangen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Immer geschieht etwas zwischen Gott und den Menschen. Er verschenkt Kr\u00e4fte und Gaben, Zuversicht und Hoffnung. In den Zeiten, in denen Furcht oder Feigheit sich breit machen k\u00f6nnten, weil jemand sp\u00fcrt, er kann nicht mehr, sie ist am Ende. Da ist die Einladung, sich zu erinnern an die aufgelegten H\u00e4nde, an die g\u00f6ttlichen Zusagen. Ich bin bei dir und darum kannst du mehr, als du kannst.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">In einer Zeit, in der von manchen Menschen und bestimmten politischen Parteien der Hass gesch\u00fcrt wird, die Aus- und Abgrenzung, der Gedanke von Abschiebung, von unterschiedlicher Qualit\u00e4t der Menschen, redet die Botschaft des Evangeliums von Liebe. Das zieht sich durch von den Anf\u00e4ngen im Volk Israel bis zum Apostel. Was wir von Gott als Gabe und Geschenk empfangen, das wirkt durch uns auf Mitmenschen. Und zwar gerade auf die Schw\u00e4chsten, auf die, die es am n\u00f6tigsten haben: die Gefl\u00fcchteten, die Fremden, die Kranken, die Behinderten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Unsere Aufgabe ist nicht Trennung, Spaltung, Isolierung, sondern Liebe und Zuwendung, damit alle Menschen Zugang zu gutem und sicherem Leben haben. Darum erheben wir als Christen unsere Stimme gegen Hass und Spaltung. Wir leben die Liebe, von der wir selbst getragen werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auch bei der Besonnenheit liefert uns das aktuelle politische Geschehen mit seinen gewesenen und anstehenden Wahlen eine deutliche Folie. Da geht zunehmend um gesch\u00fcrte Emotionen, um befeuerte Furcht. Der Apostel aber redet von der Besonnenheit. Um Fakten geht es, um klare und vern\u00fcnftige Gedanken, um Ruhe und Gelassenheit und dann um hilfreiche Schritte, die allen Menschen ihren Raum zum Leben g\u00f6nnen und gew\u00e4hren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber es gilt nat\u00fcrlich und zuerst f\u00fcr unseren christlichen Glauben und das Leben in Kirche und Gemeinde.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn die Umst\u00e4nde schwierig sind \u2013 Paulus sitzt im Gef\u00e4ngnis und die Gemeinden machen sich Sorgen. Mehrere unserer Gemeinden sind vakant, eine L\u00f6sung noch immer nicht in Sicht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber das Evangelium wird verk\u00fcndigt, Sonntag f\u00fcr Sonntag, kein Gottesdienst f\u00e4llt aus. Die Gemeinde versammelt sich, um miteinander zu h\u00f6ren, zu singen und zu beten. In der Woche versammeln sich Menschen zu guter und fr\u00f6hlicher Gemeinschaft, geben sich dadurch gegenseitig Halt. Wir halten die schwere Lage nicht f\u00fcr ein Argument gegen das Evangelium und seine Kraft. Es wirkt und wir sch\u00e4men uns nicht, zu glauben und zu hoffen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auch, wenn offensichtlich so vieles dagegenspricht. Die christliche Botschaft von Kraft, Liebe und Besonnenheit ist wohl nie das Naheliegende und Offensichtliche gewesen. Aber es ist durch Christus in diese Welt gekommen und hat Menschen erreicht und bewegt. Oft genug auf ganz pers\u00f6nliche und menschliche Art und Weise.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Paulus erinnert sich an die Glaubensgeschichte seines Freundes und Sch\u00fclers Timotheus. Er schreibt direkt vor unserem Text: Ich erinnere mich an den ungeheuchelten Glauben in dir, der zuvor schon gewohnt hat in deiner Gro\u00dfmutter Lois und in deiner Mutter Eunike; und gewiss auch in dir.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ist es nicht so gewesen? Da war die Gro\u00dfmutter, die erz\u00e4hlt hat, die Zeit hatte und ihren Glauben ganz selbstverst\u00e4ndlich an ihre Kinder, besonders an die Enkel weitergegeben hat. Was w\u00e4ren unsere Kirchen und Gemeinden ohne die Gro\u00dfm\u00fctter? Die erz\u00e4hlen und in aller Treue die H\u00e4nde falten und beten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und ohne die M\u00fctter, die ihre Kinder Liebe sp\u00fcren und erfahren lassen, die f\u00fcr sie da sind am Tag und in der Nacht, die sie zur Taufe bringen, zur Kirche, damit sie in den Glauben und in die Gemeinde hineinwachsen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es ist wahrlich kein Zufall, sondern kirchliche Realit\u00e4t von ihren Anf\u00e4ngen bis heute, dass die Frauen eine tragende und pr\u00e4gende Rolle spielen f\u00fcr den Glauben der Kinder und Enkel. Bei Timotheus. Und heute nicht anders.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Da m\u00f6gen sie immer weiter diskutieren dar\u00fcber, ob Frauen in der Kirche verk\u00fcndigen d\u00fcrfen oder nicht. Sie tun es l\u00e4ngst, sie haben es immer schon getan, ganz nat\u00fcrlich und selbstverst\u00e4ndlich, weil es in ihnen wohnt, weil das Evangelium eine Kraft hat, die sich nicht eind\u00e4mmen l\u00e4sst. Das ist ja das Gute und Tr\u00f6stliche, was Kirche von politischen Parteien und Vereinen unterscheidet. Uns ist eine Kraft als Gabe und Geschenk zuteil geworden, die uns leben l\u00e4sst. Jetzt. Und die sichere Hoffnung verleiht auf das Leben in Ewigkeit. Durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Text: 2. Timotheus 1,7-11 | Kasus: 16. Sonntag nach Trinitatis | 20. September 2026 | Andreas Schwarz Predigtreihe: II Datum:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 20. 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