{"id":2675,"date":"2020-05-06T09:37:56","date_gmt":"2020-05-06T07:37:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=2675"},"modified":"2020-05-06T09:52:14","modified_gmt":"2020-05-06T07:52:14","slug":"musik-und-singen-da-ist-gott-nahe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/musik-und-singen-da-ist-gott-nahe\/","title":{"rendered":"Musik und Singen&#8230;"},"content":{"rendered":"<h3>Musik und Singen: da ist Gott nahe | Predigt zu 2. Chronik 5,2-5 (6-11) 12-14 | verfasst von\u00a0Dr. Rainer Stahl |<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">Altlandesbischof Prof. Dr. Gerhard M\u00fcller D.D., Erlangen,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">zum 91. Geburtstag am 10. Mai 2020<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">dankbar gewidmet.<\/p>\n<p>\u201eDie Gnade unseres Herrn Jesus Christus,<\/p>\n<p>die Liebe Gottes<\/p>\n<p>und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes<\/p>\n<p>sei mit Euch allen!\u201c<\/p>\n<p>Liebe Leserin, lieber Leser!<\/p>\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder!<\/p>\n<p>Unser Predigtwort heute d\u00fcrfte wenig bekannt sein. Deshalb m\u00f6chte ich eine eigene \u00dcbersetzung der meiner Meinung nach wichtigsten Verse an den Anfang stellen:<\/p>\n<p>2a\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Damals versammelte Salomo die \u00c4ltesten Israels [\u2026]<\/p>\n<p>b\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 um heraufzuholen den Schrein \/ die Lade des Bundes des Herrn aus der Stadt Davids,<\/p>\n<p>das ist Zion. [\u2026]<\/p>\n<p>4\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Und es kamen alle \u00c4ltesten Israels.<\/p>\n<p>Und die Leviten trugen den Schrein \/ die Lade.<\/p>\n<p>5\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Und sie brachten herauf den Schrein \/ die Lade und das Zelt der Begegnung<\/p>\n<p>und alle Ger\u00e4te der Heiligung, die im Zelt waren.<\/p>\n<p>Diese brachten die levitischen Priester herauf. [\u2026]<\/p>\n<p>7a\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Und es brachten die Priester den Schrein \/ die Lade des Bundes des Herrn<\/p>\n<p>an seine \/ ihre St\u00e4tte in dem innersten Raum des Hauses \/ des Tempels,<\/p>\n<p>in das Allerheiligste. [\u2026]<\/p>\n<p>10\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Nichts ist im Schrein \/ in der Lade au\u00dfer den zwei Tafeln [\u2026],<\/p>\n<p>die der Herr geschlossen hatte mit den S\u00f6hnen Israels, als sie aus \u00c4gypten zogen. [\u2026]<\/p>\n<p>12a\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Und die Leviten, die S\u00e4nger insgesamt, [\u2026] standen \u00f6stlich vom Altar [\u2026].<\/p>\n<p>13a\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Und es geschah wie einer von den Trompetenden und den Singenden,<\/p>\n<p>um h\u00f6ren zu lassen eine Stimme, zu preisen und zu loben den Herrn [\u2026]:<\/p>\n<p>\u201eDenn gut ist er, denn zur Ewigkeit ist seine Gnade.\u201c<\/p>\n<p>b\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Und das Haus \/ der Tempel wurde gef\u00fcllt [von der] Wolke \u2013 Haus des Herrn.<\/p>\n<p>14\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Und nicht konnten die Priester stehen und dienen wegen der Wolke,<\/p>\n<p>denn die Herrlichkeit des Herrn f\u00fcllte das Haus Gottes.<\/p>\n<p>Bei uns in Bayern halten wir uns an die Regelung, dass Gottesdienste nicht gehalten werden k\u00f6nnen. Ich hatte am 22. M\u00e4rz und am 5. April vorbereitete Gottesdienste nicht durchf\u00fchren k\u00f6nnen. Jetzt ist aber deutlich, dass ab dem 4. Mai und also auf alle F\u00e4lle ab Sonntag, dem 10. Mai, unter bestimmten Bedingungen wieder Gottesdienste durchgef\u00fchrt werden. Aber unsere Kirchen sind die ganze bisherige Zeit t\u00e4glich ge\u00f6ffnet, um in ihnen je f\u00fcr sich nachdenken und beten zu k\u00f6nnen. So ging ich seit dem 22. M\u00e4rz jeden Sonntag kurz vor 10.00 Uhr in meine Kirche. Das erste Mal war ich erst allein, habe einen Psalm gelesen und f\u00fcr mich still gesessen. Danach kamen zu jedem Sonntag noch drei oder vier Personen hinzu. Manchmal wurde Orgel gespielt. Vor allem singen wir im n\u00f6tigen Abstand voneinander zusammen [dieses Zusammentreffen der beiden widerspr\u00fcchlichen Begriffe halte ich bewusst fest], \u00fcbrigens auch den Sonntagspsalm, was ja mit dem bayerisch-th\u00fcringischen Gesangbuch sehr gut m\u00f6glich ist. Oft habe ich den Predigttext gelesen, bisher hat schon zweimal ein anderer der Gemeinde eine Predigt mitgebracht. Wir beten das Glaubensbekenntnis, das Vaterunser, und ich schlie\u00dfe mit dem Segen. Das sind dann doch etwa dreiviertelst\u00fcndige Gottesdienste. Eben zu viert, zu f\u00fcnft \u2013 sch\u00f6n durch Abst\u00e4nde verteilt. Gleich nach dem ersten Beisammensein unter Abstandshaltung sagte eine Dame: \u201eWie das Wort Christi: \u201aWo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen\u2018 (Mth 18,20)\u201c! Von unserem Ostergottesdienst habe ich sogar ein Foto mitgebracht:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2676 aligncenter\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Kantatebild_Stahl_2020-5-10-300x225.png\" alt=\"\" width=\"611\" height=\"458\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Kantatebild_Stahl_2020-5-10-300x225.png 300w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Kantatebild_Stahl_2020-5-10.png 632w\" sizes=\"auto, (max-width: 611px) 100vw, 611px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0(Fotografiert am 12.4.2020, Johanneskirche in Alterlangen)<\/p>\n<p>Die Gemeinde hatte vor der Kirche aus Stangen und T\u00fcchern eine Nachbildung des leeren Grabes aufgebaut und davor \u00fcber Stunden ein Osterfeuer unterhalten, ich hatte ein Blatt mit dem Ostergru\u00df in zw\u00f6lf Sprachen zusammengestellt, das man sich nach Hause mitnehmen konnte \u2013 zum Beispiel: \u201eKrisztus felt\u00e1madt!\u201c \u2013 \u201eVal\u00f3ban felt\u00e1madt!\u201c (Ungarisch, zu lesen: \u201eKristusch feltamott\u201c \u2013 \u201eVol\u014dbon feltamott\u201c), ein Gru\u00df, den ich vor Jahren bei einem Ostergottesdienst in Ungarn gelernt hatte. Wir sehen einen unserer Pfarrer an der Orgel, eine Dame mit einer Geige. Zu den beiden Damen im Kirchenschiff muss man noch eine links neben mir und mich mit Maske und hinter uns vielleicht noch zwei Personen hinzuz\u00e4hlen. Bei den Vorbereitungen hatte man leider vergessen, die Osterbeh\u00e4nge zu h\u00e4ngen!! Aber ich denke: Das war ein g\u00fcltiger Ostergottesdienst, wirklich ein Gottesdienst zu Ostern in diesem besonderen Jahr 2020!<\/p>\n<p>Ein anderer besonderer Gottesdienst vielleicht im Jahr 1987 in der Gemeinde in Rasephas bei Altenburg, s\u00fcdlich von Leipzig, in der ich damals Vakanzverwalter war,\u00a0 ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Es handelte sich um einen Abendmahlsgottesdienst, der im Gemeinderaum im Pfarramt stattfand. Es waren drei Gemeindeglieder gekommen, eine Frau spielte Harmonium. Ich hatte den Gottesdienstablauf nicht ge\u00e4ndert, auch die Abendmahlsliturgie richtig gesungen. Damals hat mir der im Gemeindekreis anwesende Mann besonders gedankt: \u201eIch bin Reichsbahner und kann nur selten kommen. Dank, dass sie einen richtigen, ungek\u00fcrzten Gottesdienst gefeiert haben!\u201c<\/p>\n<p>Beide Situationen machen deutlich: Bei uns, in unseren Gemeinden, geht es um ein ganz anderes Gottesdienstkonzept als in unserem Bibelabschnitt. Der wichtigste Unterschied zu dem des Predigttextes besteht doch in Folgendem: Niemand von uns feiert Gottesdienst in einem Tempel, noch viel mehr: in einem Tempel, der der einzige \u00fcberhaupt ist. Nachdem diese Zentralisierung durchgesetzt war, gab es Kultfeiern nur an diesem einen Tempel. In unserem Predigttext vermittelt dies der Hinweis: \u201eUnd es geschah <u>wie einer<\/u> von den Trompetenden und den Singenden, um h\u00f6ren zu lassen <u>eine<\/u> Stimme, zu preisen und zu loben den Herrn\u201c (V. 13). Dann m\u00fcssen wir uns bewusst machen, dass die Priester vor allem die Aufgabe hatten, Opfer darzubringen: auf dem gro\u00dfen Altar im Hof \u00f6stlich des Tempelgeb\u00e4udes vor allem Brandopfer von Tieren, auf dem kleinen Altar innerhalb des Tempelgeb\u00e4udes Rauchopfer von Pflanzenteilen. Alles ist ganz weit weg von uns! Und auch die besonderen Ziele dieser wohl aus dem Jahr 350 v.Chr. stammenden Programmschrift sind weit weg von uns: Die Zeichnung des Salomo, der etwa 550 Jahre fr\u00fcher gewirkt hatte, als Leitfigur der eigenen Identit\u00e4t. Und die Reklame f\u00fcr die Leviten, f\u00fcr die Profilierung ihrer Aufgaben. Mir wurde diese besondere Zielaufgabe vor allem in der kleinen Formulierung in V. 5 deutlich: \u201edie levitischen Priester\u201c. Nur in der Anmerkung meiner Ausgabe der Hebr\u00e4ischen Bibel ist angegeben, dass es Abschreiber gegeben hat, die ein \u201eund\u201c eingef\u00fcgt hatten: \u201eLeviten <u>und<\/u> Priester\u201c \u2013 wie es in der Lutherbibel \u00fcbernommen wird. Diese winzige Besonderheit zeigt, worum es den Verfassern wirklich ging. Aber: Beides \u2013 die Bedeutung des Salomo und die Rolle der Leviten \u2013 haben wir nicht zu predigen, beides geht uns im Jahr 2020 nach Christus doch nichts an.<\/p>\n<p>Jedoch eine andere Behauptung unseres Textes hat sich mir angesichts meiner kleinen Erinnerung mit Blick auf die Wirklichkeit der priesterlichen Arbeit wie in einer Offenbarung erschlossen: Wenn Gott gegenw\u00e4rtig ist, sind Opfer und also Priester nicht n\u00f6tig. Wenn Gott in Form einer Wolke gegenw\u00e4rtig ist, wie will man dann Rauchopfer darbringen, Tiere t\u00f6ten und verbrennen, Pflanzenteile verbrennen, sie alle also in Rauch aufsteigen lassen? \u201eUnd das Haus \/ der Tempel wurde gef\u00fcllt [von der] Wolke \u2013 Haus des Herrn. Und nicht konnten die Priester stehen und dienen wegen der Wolke, denn die Herrlichkeit des Herrn f\u00fcllte das Haus Gottes.\u201c (V. 13b.14).<\/p>\n<p>Die richtige Verehrung Gottes ist also der Gesang, ist das Spiel der Instrumente \u2013 ein Spiel, das zum Ausdruck bringt: \u201eDenn gut ist er, denn zur Ewigkeit ist seine Gnade\u201c (V. 13a). Unser Predigttext macht uns bewusst, dass durch die f\u00fcr uns unn\u00f6tigen Handlungen hindurch \u2013 die Einrichtung eines Tempels, die Durchf\u00fchrung von Opferhandlungen an ihm \u2013 das jedenfalls f\u00fcr uns Eigentliche und wirklich Wichtige unterstrichen wird: n\u00e4mlich die Verherrlichung des geheimnisvoll anwesenden Gottes durch das Lied, das diesen Gott verehrt: \u201eDenn gut ist er, denn zur Ewigkeit ist seine Gnade.\u201c Und durch die Musik, die hier wie in einer Stimme erfolgt sei: \u201eUnd es geschah <u>wie einer<\/u> von den Trompetenden und den Singenden, um h\u00f6ren zu lassen <u>eine<\/u> Stimme, zu preisen und zu loben den Herrn.\u201c<\/p>\n<p>Grunderlebnisse f\u00fcr mich in der DDR-Zeit waren die Orgelkonzerte in unseren Kirchen, die oft bis auf den letzten Platz besetzt waren. Solche Kirchenkonzerte waren <u>die<\/u> Ansatzpunkte f\u00fcr die Ahnung der Gegenwart Gottes \u2013 gerade auch f\u00fcr Kirchenferne, die sonst ganz besetzt waren von den allt\u00e4glichen und den besonderen Ereignissen \u2013 zum Beispiel den allj\u00e4hrlichen Pfingsttreffen der Freien Deutschen Jugend in Berlin, an denen ich nie teilgenommen habe. An solchen Gro\u00dfereignissen voller gewiss befohlener aber auch durchaus ehrlicher Begeisterung vorbei haben wir im Orgelkonzert zum Beispiel etwas von der Gegenwart Gottes geahnt. Und sp\u00fcren wir das nicht auch heute? Wenn wir solche Musik erleben, auf die wir bisher in dieser Corona-Zeit oft verzichten mussten \u2013 um der Verantwortung f\u00fcr uns selbst willen, um der Verantwortung f\u00fcr unsere Nachbarinnen und Nachbarn willen \u2013, dann werden wir zu unseren Gottesdiensten hingef\u00fchrt, die wir hoffentlich wieder unter bestimmten Regeln direkt miterleben und gestalten k\u00f6nnen: Sie waren und sind und bleiben Hinweise auf die entscheidende Erinnerung f\u00fcr unser Leben: Dass Gott erkannt wird als gut und mit Zuwendung zu uns, die nie endet.<\/p>\n<p>Auch ich habe zu Hause in Gestalt eines Nachdruckes das kleine B\u00e4ndchen \u201eKyrie\u201c von dem ber\u00fchmten Dichter Jochen Klepper der drei\u00dfiger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Oft singen wir gern Texte von ihm \u2013 wie sein Weihnachtslied, das in unserem Gesangbuch Adventslied ist: \u201eDie Nacht ist vorgedrungen, der Tag ist nicht mehr fern\u201c (in unserem Gesangbuch die Nummer 16). Im genannten B\u00e4ndchen habe ich ein \u201eGeburtstagslied\u201c gefunden, das die Botschaft unseres Sonntags wirklich auf jede einzelne und jeden einzelnen pers\u00f6nlich zuspitzt, ein Text, der auch in unserem Gesangbuch \u2013 unter Nummer 379 \u2013 steht:<\/p>\n<p>\u201eGott wohnt in einem Lichte,<\/p>\n<p>dem keiner nahen kann.<\/p>\n<p>Von seinem Angesichte<\/p>\n<p>trennt uns der S\u00fcnde Bann.<\/p>\n<p>Unsterblich und gewaltig<\/p>\n<p>ist unser Gott allein,<\/p>\n<p>will K\u00f6nig tausendfaltig,<\/p>\n<p>Herr aller Herren sein.<\/p>\n<p>Und doch bleibt er nicht ferne,<\/p>\n<p>ist jedem von uns nah.<\/p>\n<p>Ob er gleich Mond und Sterne<\/p>\n<p>und Sonnen werden sah,<\/p>\n<p>mag er dich doch nicht missen<\/p>\n<p>in der Gesch\u00f6pfe Schar,<\/p>\n<p>will st\u00fcndlich von dir wissen<\/p>\n<p>und z\u00e4hlt dir Tag und Jahr.<\/p>\n<p>Auch deines Hauptes Haare<\/p>\n<p>sind wohl von ihm gez\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Er bleibt der Wunderbare,<\/p>\n<p>dem kein Geringstes fehlt.<\/p>\n<p>Den keine Meere fassen<\/p>\n<p>und keiner Berge Grat,<\/p>\n<p>hat selbst sein Reich verlassen,<\/p>\n<p>ist dir als Mensch genaht.<\/p>\n<p>Er macht die V\u00f6lker bangen<\/p>\n<p>vor Welt- und Endgericht \u2013<\/p>\n<p>und tr\u00e4gt nach dir Verlangen,<\/p>\n<p>l\u00e4\u00dft auch die \u00c4rmsten nicht.<\/p>\n<p>Aus seinem Glanz und Lichte<\/p>\n<p>tritt er in deine Nacht:<\/p>\n<p>Und alles wird zunichte,<\/p>\n<p>was dir so bange macht!<\/p>\n<p>Nun darfst du in ihm leben<\/p>\n<p>und bist nie mehr allein,<\/p>\n<p>darfst in ihm atmen, weben<\/p>\n<p>und immer bei ihm sein.<\/p>\n<p>Den keiner je gesehen,<\/p>\n<p>noch k\u00fcnftig sehen kann,<\/p>\n<p>will dir zur Seite gehen<\/p>\n<p>und f\u00fchrt dich himmelan.\u201c<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>\u201eUnd der Friede Gottes,<\/p>\n<p>der h\u00f6her ist als unsere Vernunft,<\/p>\n<p>bewahre Eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn!\u201c<\/p>\n<p>Dr. Rainer Stahl<\/p>\n<p>Erlangen<\/p>\n<p><a href=\"mailto:rainer.stahl.1@gmx.de\">rainer.stahl.1@gmx.de<\/a><\/p>\n<p>[1951 geboren, Studium der Theologie in Jena, Assistent im Alten Testament, 1981 ordiniert, Pfarrer der Ev.-Luth. Kirche in Th\u00fcringen, zwei Jahre lang Einsatz beim Lutherischen Weltbund in Genf, dann Pfarrer in Altenburg, Alttestamentler an der Kirchlichen Hochschule in Leipzig, Referent des Th\u00fcringer Landesbischofs in Eisenach, seit 1998 Dienst f\u00fcr den Martin-Luther-Bund (das lutherische Diasporawerk) in Erlangen, seit 2016 im Ruhestand.]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Musik und Singen: da ist Gott nahe | Predigt zu 2. Chronik 5,2-5 (6-11) 12-14 | verfasst von\u00a0Dr. Rainer Stahl | Altlandesbischof Prof. Dr. Gerhard M\u00fcller D.D., Erlangen, zum 91. Geburtstag am 10. 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