{"id":26756,"date":"2026-10-07T09:39:44","date_gmt":"2026-10-07T07:39:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=26756"},"modified":"2026-10-07T09:39:44","modified_gmt":"2026-10-07T07:39:44","slug":"epheser-422-33","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/epheser-422-33\/","title":{"rendered":"Epheser 4,22\u201333"},"content":{"rendered":"<h3>So tun als ob | 19. Sonntag nach Trinitatis | 11. Oktober 2026 | Eph 4,22\u201333 | Dr. Christoph Kock |<\/h3>\n<p><strong>1. \u201eWir gegen die\u201c. Was Menschen verbindet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Krisenstimmung. Russlands Krieg gegen die Ukraine und kein Frieden in Sicht. Ebenso wenig im Nahen Osten. Diktatoren weltweit auf dem Vormarsch. Und in Deutschland: Spritpreise auf Rekordhoch trotz Tankrabatt. Rente und Gesundheitsversorgung unter Druck. Daraus schl\u00e4gt eine Partei Gewinn, die auf Hass, Wut und Misstrauen setzt. Die den Rechtsstaat demontieren will und Abgrenzung zum Programm macht. \u201eWir gegen die\u201c. Die Liste derer ist lang, die aus Deutschland weggeredet werden. Wegen ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrer Meinung, ihrer sexuellen Orientierung. Kein Platz f\u00fcr die. Egal, was das bedeutet. Misstrauen und Wut sorgen f\u00fcr das Gef\u00fchl, zusammenzugeh\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Angst macht sich breit. Bei denen, die davon betroffen sind. Bei denen, die diese Partei auf keinen Fall w\u00e4hlen werden. Was tun, um Demokratie, Freiheit und Rechtsstaat zu sch\u00fctzen? Viele sind ratlos.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Krisenstimmung. In Kirchen und Gemeinden. Kleiner werden wir: Weniger Menschen geh\u00f6ren dazu. Weniger Geb\u00e4ude, weniger Personal. Weniger Geld. Weniger Einfluss. Was sagen, was tun? Was verbindet uns als diejenigen, die nach Gott fragen? Vor der Wahl in Sachsen-Anhalt nehmen Kirchenleitende \u00f6ffentlich Stellung. Sie warnen davor, dass die AfD Menschenw\u00fcrde und Demokratie gef\u00e4hrdet. Die Wirkung hat sich in engen Grenzen gehalten. Anderen ist die Logik der Abgrenzung wohl vertraut. Sie praktizieren sie selbst in ihrem Glauben. \u201eWir gegen die\u201c. Das hat lange Tradition. Die Glaubenden gegen den Rest der Welt, der abgeschrieben und aus dem Himmel weggeredet wird. Kein Platz f\u00fcr \u201edie\u201c. Egal, was das bedeutet.<\/p>\n<p><strong>2. Stellung zu beziehen ist gef\u00e4hrlich<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Krisenstimmung. Vor knapp 2000 Jahren. In Kleinasien, der heutigen T\u00fcrkei. Damals eine Provinz im r\u00f6mischen Reich. Da Rom weit weg war, funktionierte die politische Bindung an den Kaiser \u00fcber Religion. Kaiser Domitian lie\u00df sich sogar mit \u201emein Gott und mein Herr\u201c verehren. In Ephesus wurde ihm ein gigantischer Tempel gewidmet. Wer den Kaiserkult ablehnte, galt als Staatsfeind. Die Gesellschaft war tief gespalten. Trotz boomender Wirtschaft und Reichtum gab es viele Menschen, die in Armut lebten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr die christlichen Gemeinden, die dort entstanden waren, eine unsichere Umgebung. Wer sich zu Jesus Christus bekannte, verweigerte meist die Teilnahme an \u00f6ffentlichen Festen und den Feiern der Handwerkergilden. Denn diese begannen immer mit Opfern f\u00fcr heidnische Schutzg\u00f6tter und den Kaiser. Weil sie nicht am gesellschaftlich-religi\u00f6sen Leben teilnahmen, wurden Gemeindemitglieder wirtschaftlich isoliert und gemieden. Wurde ein Christ gar von Nachbarn oder Konkurrenten beim r\u00f6mischen Statthalter angezeigt, musste dieser handeln. Verweigerte der Christ dann hartn\u00e4ckig das Loyalit\u00e4tsopfer f\u00fcr den Kaiser, drohte die Hinrichtung.<\/p>\n<p><strong>3. Was sagen? Ein Versuch mit einem Brief<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Woran sich in der Krise orientieren? Was soll ich sagen? Jemand schreibt den christlichen Gemeinden in der Gegend einen Brief. Mit der Autorit\u00e4t des Paulus, der viele Gemeinden selbst gegr\u00fcndet hat, von dem auferstandenen Jesus dazu beauftragt. H\u00f6ren wir in diesen Brief hinein, der als Epheserbrief in der Bibel steht.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"font-weight: 400; padding-left: 40px;\"><em>22 Deshalb sollt ihr den alten Menschen ablegen,<br \/>\n<\/em><em>denn er entspricht der fr\u00fcheren Lebensweise.<br \/>\n<\/em><em>Er wird sich zugrunde richten<br \/>\n<\/em><em>durch seine tr\u00fcgerischen Begierden.<br \/>\n<\/em><em>23 Lasst euch dadurch erneuern,<br \/>\n<\/em><em>dass Gottes Geist in eurem Verstand wirkt.<br \/>\n<\/em><em>24 Und zieht den neuen Menschen an wie ein neues Gewand.<br \/>\n<\/em><em>Denn er ist nach Gottes Bild geschaffen<br \/>\n<\/em><em>und dadurch f\u00e4hig<br \/>\n<\/em><em>zu wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.<br \/>\n<\/em><em>25 Deshalb sollt ihr die L\u00fcge ablegen.<br \/>\n<\/em><em>Vielmehr soll jeder die Wahrheit sagen,<br \/>\n<\/em><em>wenn ihr miteinander redet.<br \/>\n<\/em><em>Denn wir alle sind Glieder am Leib von Christus.<br \/>\n<\/em><em>26 Euer Zorn soll nicht dazu f\u00fchren,<br \/>\n<\/em><em>dass ihr Schuld auf euch ladet!<br \/>\n<\/em><em>Lasst die Sonne nicht \u00fcber eurem Zorn untergehen.<br \/>\n<\/em><em>27 Gebt dem Teufel keinen Raum zum Wirken!<br \/>\n<\/em><em>28 Wer stiehlt, soll nicht mehr stehlen.<br \/>\n<\/em><em>Vielmehr soll er sich abm\u00fchen<br \/>\n<\/em><em>und durch seiner eigenen H\u00e4nde Arbeit etwas verdienen.<br \/>\n<\/em><em>Dann hat er genug, um dem Bed\u00fcrftigen etwas abzugeben.<br \/>\n<\/em><em>29 Kein b\u00f6ses Wort soll \u00fcber eure Lippen kommen.<br \/>\n<\/em><em>Vielmehr sollt ihr stets ein gutes Wort haben,<br \/>\n<\/em><em>um jemanden zu st\u00e4rken, wenn es n\u00f6tig ist.<br \/>\n<\/em><em>Dann bringt dieses Wort denen Segen, die es h\u00f6ren.<br \/>\n<\/em><em>30 Betr\u00fcbt nicht Gottes heiligen Geist,<br \/>\n<\/em><em>der euch wie ein Siegel aufgedr\u00fcckt wurde.<br \/>\n<\/em><em>So kennzeichnet uns Gott<br \/>\n<\/em><em>f\u00fcr den Tag der endg\u00fcltigen Erl\u00f6sung.<br \/>\n<\/em><em>31 Alle Erbitterung, Wut, Zorn,<br \/>\n<\/em><em>lautstarke Auseinandersetzungen und Verleumdungen<br \/>\n<\/em><em>sollen bei euch keinen Platz haben.<br \/>\n<\/em><em>Das gilt erst recht f\u00fcr alle Bosheit.<br \/>\n<\/em><em>32 Seid vielmehr g\u00fctig und barmherzig zueinander.<br \/>\n<\/em><em>Vergebt einander,<br \/>\n<\/em><em>wie Gott euch durch Christus vergeben hat.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>4. Aus alt neu machen<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Schwere Kost, so scheint es. Ein paar Details:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Den alten Menschen ablegen und den neuen Menschen anziehen. <\/em>Kleidung bringt den Status eines Menschen zum Ausdruck. Der Absender des Briefes hat vor Augen, dass in seiner Umgebung Witwen, Sklavinnen und Sklaven, Priester und W\u00fcrdentr\u00e4ger im r\u00f6mischen Staat Kleider tragen, an denen sie zu erkennen sind. So wie heute Klinikbesch\u00e4ftigte, Feuerwehr oder Polizei. Solche Kleidung zeigt an, was einen Menschen ausmacht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vielleicht l\u00e4sst sich dieser Wechsel vom alten zum neuen Menschen vorstellen wie das Ablegen der verordneten Arbeitskleidung. Endlich, mag da einer denken, endlich Feierabend. Jetzt was Bequemes anziehen oder was mir gef\u00e4llt. In meiner Freizeit. Jetzt mache ich, was mit gef\u00e4llt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nein, so war das nicht gemeint, w\u00fcrde mir der Briefschreiber entgegnen. Der neue Mensch ist nach Gottes Bild geschaffen. Du kannst ihm, du kannst dir viel zutrauen. Denn Gott hat daf\u00fcr gesorgt, dass du gerecht und heilig bist. Gottes Geist ist die Kraft, mit der Gott in dir wirkt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dein Vergleich mit der Arbeitskleidung hinkt. In deiner Welt zieht die Pflegefachkraft wieder den Kasack an, wenn die n\u00e4chste Schicht beginnt, die Polizistin ihre Unform, der Feuerwehrmann beim n\u00e4chsten Einsatz die Schutzausr\u00fcstung. Mir kommt es auf einen grundlegenden Wechsel an. Mit Gottes Geist in dir gibt es kein Hin- und her.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Ihr sollt \u2026 Ihr sollt nicht \u2026<\/em> Es folgt eine lange Liste, was ein neuer Mensch so alles tun und lassen soll.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Anderen die Wahrheit sagen, anstatt sie anzul\u00fcgen. Den eigenen Zorn begrenzen und bis sp\u00e4testens zum Abend loswerden. Das k\u00f6nnte heute ebenso in einem Ratgeber stehen. Selbst zu arbeiten, anstatt zu stehlen. Den Bed\u00fcrftigen etwas abgeben. Kein b\u00f6ses Wort zu anderen. Vielmehr ein gutes Wort parat haben, das sie st\u00e4rkt, wenn es n\u00f6tig ist. Das denen, die es h\u00f6ren, Segen bringt. Erbitterung, Wut und Zorn? Weg damit. Andere ausgrenzen, lautstarker Streit, \u00fcble Nachrede und Bosheit? Kein Platz daf\u00fcr. Stattdessen barmherzig sein und einander vergeben. So sein wie Gott, n\u00e4mlich heilig, und wie Jesus Christus.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auweia! Je l\u00e4nger die Liste wird, je mehr Farbe ins Bild des neuen Menschen kommt, desto gr\u00f6\u00dfer wird mein Widerspruch. Wer kann das denn alles erf\u00fcllen? Ich kann mir nicht vorstellen, solch ein neuer Mensch auf Dauer zu sein. Vielleicht hin und wieder, danach bin ich wieder der alte. Mit Seiten, die mir nicht gefallen. Und \u00fcberhaupt, wenn Gott im Geist wirkt, warum sind dann so viele Aufforderungen n\u00f6tig?<\/p>\n<p><strong>5. Grenzwertig<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es gibt doch Grenzen, w\u00fcrde ich gegen\u00fcber dem Briefschreiber einwenden. Grenzen zwischen Gott und Mensch, zwischen Glaubenden und Jesus Christus. Dass Menschen an solchen Anspr\u00fcchen scheitern, weil sie Menschen sind.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Menschen kommen an Grenzen. Etwa bei dem, was du zum Schluss forderst. Einander zu vergeben, wie Gott ihnen vergeben hat. Klar, in jedem Gottesdienst geh\u00f6rt das zum Vaterunser. Und doch: Manche haben Unrecht und Gewalt erlitten, durch Menschen manchmal aus ihrem Umfeld. Kaum auszuhalten. Sie sind verletzt an K\u00f6rper und Seele. Denen vergeben, die ihnen das angetan haben? Viele k\u00f6nnen das nicht und wollen es auch nicht. Ich glaube, Gott h\u00e4lt das aus.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Menschen kommen an Grenzen. Selbst wenn Christinnen und Christen wissen, wogegen sie sind und danach handeln. Dagegen sein ist einfach. Mit anderen sich lautstark zu wehren, mag sich gut anf\u00fchlen. Aber wie weit reicht das? Schimpfen auf Bitterkeit, Zorn und Hass der anderen hilft in einer polarisierten Gesellschaft nicht weiter, sondern verst\u00e4rkt nur, was zu \u00fcberwinden w\u00e4re. Die Populisten f\u00fchlen sich nur best\u00e4tigt und freuen sich \u00fcber die Reaktion, die sie provoziert haben. Du bist dem alten Menschen n\u00e4her als dir lieb ist. Gerade dann, wenn dein eigener Zorn, deine eigene Wut das Kommando \u00fcbernimmt. Das ist gef\u00e4hrlich und tr\u00fcgerisch. Weil sich dadurch diejenigen nicht \u00e4ndern werden, die Misstrauen und Wut zum Programm gemacht haben. Denn sie erleben, wie sie erfolgreich sie damit sind. Dazu geh\u00f6rt, wie du darauf reagierst. Ein Teufelskreis.<\/p>\n<p><strong>6. Erlebe, was du bewirken kannst<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Trotzdem gef\u00e4llt mir eine Richtung, die der Epheserbrief aufzeigt. Es geht um christliche Gemeinden. Als Raum f\u00fcr eine Alternative zu Hass, Ausgrenzung und Gewalt. Darauf liegt das Gewicht. Einfach so tun, als ob es diesen neuen Menschen in Christus schon gibt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So tun als ob. Ein Junge tut so, als w\u00e4re er gerne Feuerwehrmann. Seine Mutter besorgt ihm ein T-Shirt, das wie eine Uniform aussieht, und bastelt ihm ein Atemschutzger\u00e4t aus Papprollen. Ausdauernd tut er so als ob. Kleidung spielt dabei eine wichtige Rolle.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein neues Outfit ver\u00e4ndert Menschen. Wenn es gut geht, w\u00e4chst das Selbstvertrauen und die Ausstrahlung. Grundlage f\u00fcr TV-Serien und Kinofilme.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So tun als ob. Im neuen Gewand. Den neuen Menschen anziehen und ausprobieren, wenn Gottes Bild in dir zu gl\u00e4nzen beginnt. Allen Grenzen zum Trotz. Vielleicht ist es entscheidend, dieses neue Gewand anzuprobieren und zu schauen, was passiert: Den eigenen Zorn begrenzen, anstatt ihn Tag f\u00fcr Tag gr\u00f6\u00dfer werden zu lassen. Zorn auf Dauer macht den Zornigen kaputt. Stattdessen:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nicht das Dagegen-, sondern das Daf\u00fcrsein \u00fcben. Bed\u00fcrftige wahrnehmen und ihnen helfen. Deutlich machen, dass jeder Mensch Gottes Bild in sich tr\u00e4gt und Gott Vielfalt liebt. Ich vermute, hier weiter zu \u00fcberlegen lohnt sich. Im Magazin \u201eRoyale\u201c vom 2. Oktober hat Jan B\u00f6hmermann den Einsatz der Kirchen in Ostdeutschland f\u00fcr Demokratie und gegen Ausgrenzung gew\u00fcrdigt. Vielleicht bewirken sie doch mehr, als es zun\u00e4chst den Anschein hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Entscheidend ist die Praxis, nicht die Theorie. Sich darauf konzentrieren, wie du Menschen begegnest, mit denen du Gott auf der Spur bist. Mit denen du an einem Ort lebst. Auszuprobieren, wie sich das anf\u00fchlt. Sich zuh\u00f6ren, Kompromisse finden, sich gemeinsam stark daf\u00fcr machen, was m\u00f6glichst vielen Menschen zugutekommt. Dabei die Liste im Blick, von der in diesem Brief die Rede ist. Damit Erfahrungen machen und sich davon \u00fcberraschen lassen, was du selbst bewirken kannst. Du bist heiliger, als du es dir zugestehst.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lied: EG 268 (Gaben gibt es viele)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mit Impulsen aus: P<a href=\"https:\/\/www.die-bibel.de\/ressourcen\/efp\/autoren\/peter-mueller\">eter M\u00fcller, <\/a><a href=\"https:\/\/www.die-bibel.de\/ressourcen\/efp\/autoren\/ulrich-heckel\">Ulrich Heckel<\/a>, Epheser 4,22\u201332, Exegese f\u00fcr die Predigt, 11.10.2026 (https:\/\/www.die-bibel.de\/ressourcen\/efp\/reihe2\/19-nach-trinitatis-epheser-4)<\/p>\n<hr \/>\n<p>Verfasst von<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pfarrer Dr. Christoph Kock<\/strong><br \/>\nWesel<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:christoph.kock@ekir.de\">christoph.kock@ekir.de<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dr. Christoph Kock, geb. 1967, Pfarrer der Evangelischen Kirche im Rheinland. Seit 2007 Pfarrer an der Friedenskirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Wesel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So tun als ob | 19. Sonntag nach Trinitatis | 11. Oktober 2026 | Eph 4,22\u201333 | Dr. Christoph Kock | 1. \u201eWir gegen die\u201c. Was Menschen verbindet Krisenstimmung. Russlands Krieg gegen die Ukraine und kein Frieden in Sicht. Ebenso wenig im Nahen Osten. Diktatoren weltweit auf dem Vormarsch. 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