{"id":2723,"date":"2020-05-13T21:04:01","date_gmt":"2020-05-13T19:04:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=2723"},"modified":"2020-05-13T21:05:27","modified_gmt":"2020-05-13T19:05:27","slug":"eine-kleine-schule-des-betens-in-zeiten-von-corona-wirbetenzuhause","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/eine-kleine-schule-des-betens-in-zeiten-von-corona-wirbetenzuhause\/","title":{"rendered":"Eine kleine Schule &#8230;"},"content":{"rendered":"<h3>Eine kleine Schule des Betens in Zeiten von Corona \u2013 #Wirbetenzuhause | Predigt zu Matth\u00e4us 6,5-15 | verfasst von Katharina Wiefel-Jenner |<\/h3>\n<p>Matth\u00e4us 6,5-15<\/p>\n<p>Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Stra\u00dfenecken stehen und beten, um sich vor den Leuten zu zeigen. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt.<\/p>\n<p>Wenn du aber betest, so geh in dein K\u00e4mmerlein und schlie\u00df die T\u00fcr zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir&#8217;s vergelten.<\/p>\n<p>Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erh\u00f6rt, wenn sie viele Worte machen.<\/p>\n<p>Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater wei\u00df, was ihr bed\u00fcrft, bevor ihr ihn bittet.<\/p>\n<p>Darum sollt ihr so beten:<\/p>\n<p>Unser Vater im Himmel!\u00a0Dein Name werde geheiligt.<\/p>\n<p>Dein Reich komme.Dein Wille geschehe\u00a0wie im Himmel so auf Erden.<\/p>\n<p>Unser t\u00e4gliches Brot\u00a0gib uns heute.<\/p>\n<p>Und vergib uns unsere Schuld,\u00a0wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.<\/p>\n<p>Und f\u00fchre uns nicht in Versuchung,\u00a0sondern erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen.\u00a0[Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.]<\/p>\n<p>Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben.<\/p>\n<p>Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Als Jesus auf das Volk sah, ging er auf einen Berg. Und er setzte sich, und seine J\u00fcnger traten zu ihm. <\/em><em>Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:<\/em><\/p>\n<p><strong>I. Wenn du aber betest<\/strong><\/p>\n<p>Mitteilung an alle Kirchengemeinden:<\/p>\n<p><em>Gem\u00e4\u00df staatlicher Anordnung vom 16. und 17. M\u00e4rz 2020 d\u00fcrfen ab sofort bis zu einem noch zu bestimmenden Zeitpunkt, mindestens aber bis inklusive 19. April keine Gottesdienste und Andachten mit einer k\u00f6rperlich anwesenden Gemeinde mehr stattfinden, auch nicht in der Karwoche und an Ostern.\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Die Pfarrerin und eine Frau aus dem Kirchenrat stehen an der Kirchent\u00fcr. Ein Mann kommt den Weg zur Kirche, bleibt vor den beiden Frauen stehen. \u201eDas k\u00f6nnen wir uns nicht gefallen lassen. Die k\u00f6nnen uns nicht einfach den Gottesdienst verbieten.\u201c \u201eIch verstehe Ihre Entt\u00e4uschung,\u201c antwortet die Pfarrerin. \u201eWir sind keine \u00c4rzte, aber die Lage ist ernst. Die \u00c4rzte und Politiker sagen, dass wir Abstand zueinander halten sollen. Und wenn wir hier in der Bank nebeneinandersitzen, dann ist das vielleicht schon zu nah beieinander.\u201c \u201eAch, Frau Pfarrerin, so nah kommen wir schon nicht zusammen.\u201c \u201eIch m\u00f6chte nicht schuld daran sein, wenn Sie krank werden. Ich wei\u00df doch gar nicht, ob ich nicht auch ansteckend bin\u201c, meldet sich die Frau aus dem Kirchenrat zu Wort. \u201eUnd wenn Sie dann im Treppenhaus Ihre Nachbarin anstecken. Arbeitet sie nicht im Altenheim?\u201c \u201eMan kann uns nicht einfach den Gottesdienst verbieten. Das haben nicht einmal Hitler und Honecker gemacht.\u201c \u201eSo sollten Sie nicht reden und auch nicht denken. Niemand verfolgt uns, weil wir an Christus glauben. Niemand verbietet uns den Glauben. Niemand verwehrt es uns, zu beten.\u201c<\/p>\n<p><em>Jesus lehrte sie und sprach: Wenn du aber betest, so geh in dein K\u00e4mmerlein und schlie\u00df die T\u00fcr zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir&#8217;s vergelten.<\/em><\/p>\n<p>In Zeiten von Corona beten wir zuhause. Wir beten wie die ersten Christen hinter verschlossenen T\u00fcren und sind dabei nicht allein. Wir sind zuhause, beten und sind verbunden mit allen, die in ihren Kammern ihr Herz vor Gott aussch\u00fctten. \u00dcberall sitzen sie an den K\u00fcchentischen und beten. \u00dcberall beten sie \u2013 im Nachbarhaus, am anderen Ende der Stadt, am anderen Ende der Welt.\u00a0 An ungez\u00e4hlten Orten beten wir und wir geh\u00f6ren zusammen. Wir sind gemeinsam mit Gott zuhause. Gott sp\u00fcrt unsere Traurigkeit und unsere Angst. Auch Gott vermisst mit uns zusammen das kleine Schw\u00e4tzchen vor der Kirche, bevor der Gottesdienst beginnt. Auch Gott mag es, mit uns zusammen im Gesangbuch zu bl\u00e4ttern, die Lieder aufzuschlagen und sie vor uns hinzusummen. In Zeiten von Corona sitzt Gott nicht in der Kirchenbank neben uns, sondern am K\u00fcchentisch. In Zeiten von Corona bleibt Gott mit uns zuhause. Gott sieht uns in unserer Kammer, h\u00e4lt keinen Abstand, ber\u00fchrt unsere Herzen. Gott h\u00f6rt uns in unserer Kammer, wenn wir beten. Gott h\u00f6rt, wie wir f\u00fcr die Regierenden beten und die Krankenschwestern, wie wir um Gesundheit und Frieden flehen. Gott ist mit uns zuhause und h\u00f6rt, wenn wir beten: Vater unser.<\/p>\n<p><strong>II. Und wenn ihr betet<\/strong><\/p>\n<p>Die Kamera ist angeschaltet. Das Bild wackelt. Der Ton hallt und knistert zugleich. Auf dem Boden sieht man Kabel liegen. Aus der Ecke des Bildes, da wo die Kirchenb\u00e4nke beginnen, klingt ein br\u00fcchiger Gesang auf. Das Licht strahlt das Gesicht des Predigers an. Er redet. Seine Stimme t\u00f6nt so vertraut, dass es schmerzt, sie aus diesem kleinen Lautsprecher zu h\u00f6ren. Seine Worte verschwimmen. Was sonst so klar war, ist auf dem Bildschirm weit weg. Die Ohren h\u00f6ren die Worte und die Gedanken ziehen weiter. Ah, jetzt ist die Predigt vorbei. Kommt nun das Gebet? Ja, endlich: \u201eLasst uns beten &#8230;\u201c. Ja, er betet. Er betet von Corona. Das ist jetzt aktuell. Er erz\u00e4hlt, was Corona alles ist. Er erz\u00e4hlt Gott, wie Corona in die Seele kriecht und uns bedroht. Wei\u00df Gott das nicht l\u00e4ngst? Egal, Gott muss diese Worte h\u00f6ren. Sonst zerplatzt die Seele. Er erz\u00e4hlt, wie schwer das jetzt alles ist. Und wenn Gott das zehnmal und Millionen Mal wei\u00df. Gott muss es von uns selbst h\u00f6ren, wie wir uns f\u00fchlen. Wie wir zerrissen sind, zwischen der Traurigkeit und der Hoffnung. Die Ohren werden m\u00fcde. Die Worte reihen sie sich aneinander. Der Bildschirm flimmert, der Ton hallt und das Herz betet weiter: Vater unser.<\/p>\n<p><em>Jesus <\/em><em>lehrte sie und sprach:<\/em> <em>Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern. Denn euer Vater wei\u00df, was ihr bed\u00fcrft, bevor ihr ihn bittet.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>In Zeiten von Corona beten wir zuhause. Wir beten, w\u00e4hrend aus Lautsprechern die Worte dringen. Wir beten mit Worten, die auf Bildschirmen vor\u00fcberziehen. Wir beten als ob wir es neu lernen m\u00fcssten. Wie geht das mit dem Beten, wenn die Welt so verwirrend ist.? Wenn niemand wei\u00df, was da drau\u00dfen geschieht. Wenn im Sonnenschein eine unsichtbare Bedrohung herrscht und das Leben doch genauso aussieht vorher. Wir beten, als ob wir so noch nie gebetet h\u00e4tten. Die Seele bahnt sich ihren Weg durch die vielen Worte hindurch, durch das Internet, das Fernsehen, vorbei an Zetteln und Aufrufen, die uns erreichen. Und Gott wei\u00df, wie sehr uns Corona \u00e4ngstet. Und Gott wei\u00df, wie verwirrt und m\u00fcde wir sind. Und Gott wei\u00df, wie dunkel die Schmerzen sind. Und Gott wei\u00df, wie ratlos wir wurden. Gott wei\u00df es l\u00e4ngst. Wir m\u00fcssten kein einziges Wort sagen, denn jedes Wort hat schon Gewicht. Wir beten, weil wir sonst in dieser Zeit nicht w\u00fcssten, wer wir noch selbst sind. Wir m\u00fcssten die Worte auf den Bildschirmen und aus den Lautsprechern nicht mitbeten. Gott wei\u00df l\u00e4ngst, wonach wir uns sehnen. Und wir beten sie mit, weil wir uns mit jedem Wort in Gottes N\u00e4he hineinbeten. Wir beten und Gott wei\u00df, wer wir sind. Wir beten und wir wissen, wer wir selbst sind. Wir beten und wir ahnen, wer Gott ist &#8211; unser Vater.<\/p>\n<p><strong>III. So sollt ihr beten<\/strong><\/p>\n<p><em>Meldung vom 4. Mai: <\/em><em>Gottesdienste sind unter Einhaltung der Hygienema\u00dfnahmen wieder gestattet. F\u00fcr eine Entwarnung ist es dennoch zu fr\u00fch. Die Pandemie ist nicht \u00fcberwunden.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Wir tragen Masken. Wir singen nicht mehr. Ungewiss ist, wann wir zum Vertrauten zur\u00fcckkehren werden. Wir kennen die neue Normalit\u00e4t noch nicht. Was wird bleiben? Die Apostel<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> haben festgehalten, was normal war und normal bleiben wird. Sie schrieben: <em>Drei Mal am Tage betet so, wie der Herr in seinem Evangelium geboten hat.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><strong>[2]<\/strong><\/a> Unser Vater im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf der Erde. Unser t\u00e4gliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern Und f\u00fchre uns nicht in Versuchung, sondern erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>In Zeiten von Corona beten wir zuhause. Je verwirrender die Zeiten sind, desto wichtiger ist es, sich regelm\u00e4\u00dfig an einem Ort einzufinden, an dem es normal zugeht und wo es Sicherheit gibt. Die zw\u00f6lf Apostel haben diesen Ort der Normalit\u00e4t und Sicherheit gezeigt. <em>Drei Mal am Tage betet so! <\/em>Diesen Ort finden wir am K\u00fcchentisch, auf der Bettkante, auf dem Sofa. Wir finden den Ort, von dem die Apostel sprachen, wo immer wir ihn suchen. Drei Mal am Tag schaffen die Worten Jesu diesen Ort, an dem die Normalit\u00e4t einzieht. Es ist die Normalit\u00e4t, die war und ist und bleiben wird \u2013 mitten in der Angst, in der Ungeduld, in der Sehnsucht, in der Hoffnung. Drei Mal am Tag legen wir die Maske ab. Drei Mal am Tag tauchen wir in die vertrauten Worte ein. Drei Mal sprechen wir aus, was Gott will. Drei Mal sprechen wir aus, was wir n\u00f6tig haben und drei Mal am Tag loben wir Gott. Auch wenn es noch keine Entwarnung gibt, auch wenn die Pandemie noch l\u00e4ngst nicht vorbei ist, so sind wir immer noch bei Gott zuhause und Gott ist bei uns. #Wirbetenzuhause \u2013 und wenn Corona eines Tage vergangen ist, dann werden wir auf unser Zuhause neu schauen und feststellen, wie Gott sich in unserem Beten bei uns eingerichtet hat.<\/p>\n<p>Ein Predigtlied, wenn es denn gesungen werden darf, k\u00f6nnte EG 428 \u201eKomm in unsere stolze Welt\u201c sein.<\/p>\n<p>Um einen \u00f6sterlichen Akzent zu setzen, ist EG 117 \u201eDer sch\u00f6ne Ostertag\u201c geeignet.<\/p>\n<p>Ein Vaterunser-Gebet f\u00fcr den Gottesdienst (Wochengebet der VELKD auf www.velkd.de)<\/p>\n<p><strong>Vater unser.<\/strong><\/p>\n<p>Du bist unser Vater,<\/p>\n<p>dir verdanken wir unser Leben.<\/p>\n<p>Dir sagen wir,<\/p>\n<p>worauf wir hoffen,<\/p>\n<p>wonach wir uns sehen,<\/p>\n<p>wovor wir uns f\u00fcrchten.<\/p>\n<p><strong>Geheiligt werde dein Name.<\/strong><\/p>\n<p>Wir hoffen darauf,<\/p>\n<p>dass deine Liebe die Welt verwandelt.<\/p>\n<p>Verwandle uns,<\/p>\n<p>damit wir deine Liebe zeigen.<\/p>\n<p><strong>Dein Reich komme.<\/strong><\/p>\n<p>Wir sehnen uns danach,<\/p>\n<p>dass sich Gerechtigkeit und Frieden k\u00fcssen.<\/p>\n<p>Schaffe deinem Frieden Raum,<\/p>\n<p>damit die Sanftm\u00fctigen das Erdreich besitzen.<\/p>\n<p><strong>Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.<\/strong><\/p>\n<p>Wir f\u00fcrchten uns davor,<\/p>\n<p>dass Leid und Krankheit kein Ende haben.<\/p>\n<p>Heile die Kranken und beh\u00fcte die Leidenden.<\/p>\n<p><strong>Unser t\u00e4gliches Brot gib uns heute.<\/strong><\/p>\n<p>Nicht nur uns,<\/p>\n<p>auch denen, die verzweifelt nach Hilfe rufen,<\/p>\n<p>die vor den Tr\u00fcmmern ihres Lebens stehen<\/p>\n<p>und die sich vor der Zukunft f\u00fcrchten.<\/p>\n<p>Du bist die Quelle des Lebens,<\/p>\n<p>verbanne den Hunger.<\/p>\n<p><strong>Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.<\/strong><\/p>\n<p>\u00d6ffne unsere harten Herzen f\u00fcr die Vergebung.<\/p>\n<p>\u00d6ffne die F\u00e4uste der Gewaltt\u00e4ter f\u00fcr die Sanftmut.<\/p>\n<p>Lenke unsere F\u00fc\u00dfe auf den Weg des Friedens.<\/p>\n<p>Vers\u00f6hne uns und alle Welt.<\/p>\n<p><strong>F\u00fchre uns nicht in Versuchung.<\/strong><\/p>\n<p>Dein Wort ist das Leben.<\/p>\n<p>Du kannst unsere Herzen verschlie\u00dfen vor Neid, Gier und Hochmut.<\/p>\n<p>Halte uns ab von Hass und Gewaltt\u00e4tigkeit.<\/p>\n<p>Bewahre uns vor den falschen Wegen!<\/p>\n<p><strong>Erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen<\/strong><\/p>\n<p>\u00d6ffne unsere Augen,<\/p>\n<p>damit wir das B\u00f6se hinter seinen Verkleidungen erkennen.<\/p>\n<p>Lass uns dem B\u00f6sen widerstehen und<\/p>\n<p>befreie alle, die in der Gewalt des B\u00f6sen gefangen sind.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.<\/strong><\/p>\n<p>Du rufst uns beim Namen.<\/p>\n<p>Du siehst uns &#8211;<\/p>\n<p>wo wir auch sind,<\/p>\n<p>am K\u00fcchentisch, in der Kirchenbank, in unseren Kammern.<\/p>\n<p>Bei dir schweigen Angst und Schmerz. Auf dich hoffen wir heute und alle Tage.<\/p>\n<p>In Jesu Namen vertrauen wir uns dir an.<\/p>\n<p><strong>Amen.<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Katharina Wiefel-Jenner<\/p>\n<p>Berlin<\/p>\n<p><a href=\"mailto:wiefel_jenner@hotmail.com\">wiefel_jenner@hotmail.com<\/a><\/p>\n<p>Katharina Wiefel-Jenner, geb.1958, Pfarrerin i.R., bildet als Dozentin f\u00fcr Liturgik und Homiletik Ehrenamtliche f\u00fcr den Verk\u00fcndigungsdienst aus.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Apostolische V\u00e4ter, Didache oder Lehre der zw\u00f6lf Apostel.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Vgl. Didache 8,2.3. https:\/\/bkv.unifr.ch\/works\/2\/versions\/3\/divisions\/93575\/ZGlkYWNoZSA4LDM=<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine kleine Schule des Betens in Zeiten von Corona \u2013 #Wirbetenzuhause | Predigt zu Matth\u00e4us 6,5-15 | verfasst von Katharina Wiefel-Jenner | Matth\u00e4us 6,5-15 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Stra\u00dfenecken stehen und beten, um sich vor den Leuten zu zeigen. 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