{"id":2808,"date":"2020-05-27T16:47:17","date_gmt":"2020-05-27T14:47:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=2808"},"modified":"2020-05-27T16:47:17","modified_gmt":"2020-05-27T14:47:17","slug":"schluss-mit-warten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/schluss-mit-warten\/","title":{"rendered":"Schluss mit Warten: &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Schluss mit Warten: Er ist da! | Predigt \u00fcber den Pfingstbericht und die Pfingstpredigt des Petrus \/ Apostelgeschichte 2, 1-41 | verfasst von Benedict Schubert<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Lektorin: <sup>1<\/sup>\u00a0Als nun die Zeit erf\u00fcllt und der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren sie alle beisammen an einem Ort. <sup>2<\/sup>\u00a0Da entstand auf einmal vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherf\u00e4hrt, und erf\u00fcllte das ganze Haus, in dem sie sassen; <sup>3<\/sup>\u00a0und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich zerteilten, und auf jeden von ihnen liess eine sich nieder. <sup>4<\/sup>\u00a0Und sie wurden alle erf\u00fcllt von heiligem Geist und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie der Geist es ihnen eingab.<\/p>\n<p><sup>5<\/sup>\u00a0In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme M\u00e4nner aus allen V\u00f6lkern unter dem Himmel. <sup>6<\/sup>\u00a0Als nun jenes Tosen entstand, str\u00f6mte die Menge zusammen, und sie waren verst\u00f6rt, denn jeder h\u00f6rte sie in seiner Sprache reden. <sup>7<\/sup>\u00a0Sie waren fassungslos und sagten v\u00f6llig verwundert: Sind das nicht alles Galil\u00e4er, die da reden? <sup>8<\/sup>\u00a0Wie kommt es, dass jeder von uns sie in seiner Muttersprache h\u00f6rt? <sup>9<\/sup>\u00a0Parther und Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, von Jud\u00e4a und Kappadokien, von Pontus und der Provinz Asia, <sup>10<\/sup>\u00a0von Phrygien und Pamphylien, von \u00c4gypten und dem kyrenischen Libyen, und in der Stadt weilende R\u00f6mer, <sup>11<\/sup>\u00a0Juden und Proselyten, Kreter und Araber &#8211; wir alle h\u00f6ren sie in unseren Sprachen von den grossen Taten Gottes reden.<\/p>\n<p><sup>12<\/sup>\u00a0Sie waren fassungslos, und ratlos fragte einer den andern: Was soll das bedeuten? <sup>13<\/sup>\u00a0Andere aber spotteten und sagten: Die sind voll s\u00fcssen Weins.<\/p>\n<p><sup>14<\/sup>\u00a0Petrus aber trat vor, zusammen mit den elfen, erhob seine Stimme und sprach:<\/p>\n<p>Prediger: Halt, liebe Gemeinde, bevor wir Petrus zu Wort kommen lassen, halten wir einen Moment inne: Was ist nun eben passiert?<\/p>\n<p>Als letztes Versprechen von Jesus an die Seinen bei seinem Abschied \u00fcberliefert Lukas dies: <em>Ihr werdet aber Kraft empfangen, wenn der heilige Geist \u00fcber euch kommt, und ihr werdet meine Zeugen sein, in Jerusalem, in ganz Jud\u00e4a, in Samaria und bis an die Enden der Erde <\/em>(Apg 1,8).<\/p>\n<p>Und nun haben wir geh\u00f6rt, wie das geschehen ist. Offenbar ist etwas passiert, was auch die M\u00f6glichkeiten der Sprache sprengt: Ein Sturm und Feuerzungen auf jedem Kopf \u2013 wie sollen wir uns das vorstellen? Es klingt jedenfalls nicht nach klassisch reformiertem Gottesdienst, eher nach einer Art von kollektiver Ekstase.<\/p>\n<p>Dazu will aber nicht recht passen, dass das Pfingstwunder parallel als Wunder von \u00fcberraschend gelingender Verst\u00e4ndigung beschrieben wird. Die vielen, die aus fremden Regionen mit fremden Sprachen kamen, verstehen alle, dass und wie die hingerissenen Jesusleute <em>von den grossen Taten Gottes reden<\/em>. Im Tosen des Geistbrauses h\u00f6rt die <em>verst\u00f6rte<\/em> Menge die meist einfachen Frauen und M\u00e4nner aus Galil\u00e4a nicht aram\u00e4isch, sondern in je ihren, teilweise exotischen Sprachen reden. Jede und jeder der Zuh\u00f6renden wird so und in der Sprache erreicht, die sie je am besten verstehen: In ihrer eigenen.<\/p>\n<p>Und so geht das seit Pfingsten weiter: Die Jesusbewegung des Anfangs wurde zu einer \u00dcbersetzungsbewegung <em>bis an die Enden der Erde.<\/em> \u00dcberall haben Menschen von den grossen Taten des barmherzigen Gottes geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>W\u00e4nde werden durchl\u00e4ssig. Mauern fallen in sich zusammen. Grenzen erweisen sich als l\u00e4cherlich und unn\u00f6tig. Gott kommt. Gott kommt an. Gott wirkt. Gott ber\u00fchrt, ver\u00e4ndert, bewegt Menschen. Es wird, es ist Pfingsten!<\/p>\n<p>Das deutet Petrus in seiner Predigt. H\u00f6ren wir ihm zu \u2013 und ich nehme seine F\u00e4den auf:<\/p>\n<p>Lektor: Ihr Juden und all ihr Bewohner Jerusalems, dies sei euch kundgetan, vernehmt meine Worte! <sup>15<\/sup>\u00a0Diese M\u00e4nner sind nicht betrunken, wie ihr meint; es ist doch erst die dritte Stunde des Tages.<\/p>\n<p>Prediger: Erst neun Uhr am Morgen? Das muss nicht heissen, dass nicht einige trotzdem schon Trost im Wein gesucht h\u00e4tten. Viele leben schliesslich in prek\u00e4ren Verh\u00e4ltnissen, und die Jesusbewegung ist sehr verunsichert durch die Ereignisse der letzten Tage und Wochen. Sie m\u00fcssen mit einer Situation umgehen, die es so noch nie gegeben hat. Ihr Meister wurde umgebracht, aber lebt doch. Er verschwand in den weiten Himmel und ist doch ganz nah. Da kann einer schon versucht sein sich zu betrinken; dann weiss er wenigstens, weshalb ihm schwindlig ist. Doch Du hast offenbar eine andere Erkl\u00e4rung, Petrus?<\/p>\n<p>Lektor: <sup>16<\/sup>\u00a0[Nein,] Ja, in der Tat: Hier geschieht, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist:<\/p>\n<p><sup>17<\/sup>\u00a0<em>Und es wird geschehen<\/em> in den letzten Tagen, spricht Gott, <em>da werde ich von meinem Geist ausgiessen \u00fcber alles Fleisch,<\/em> <em>und eure S\u00f6hne und eure T\u00f6chter werden weissagen,<\/em> <em>und eure jungen M\u00e4nner werden Gesichte sehen,<\/em> <em>und eure Alten werden Tr\u00e4ume tr\u00e4umen. <\/em><sup>18<\/sup>\u00a0<em>Und auch \u00fcber meine Knechte und \u00fcber meine M\u00e4gde werde ich in jenen Tagen<\/em> <em>von meinem Geist ausgiessen,<\/em> und sie werden weissagen.<\/p>\n<p><sup>19<\/sup>\u00a0<em>Wunder<\/em> oben <em>am Himmel werde ich wirken<\/em> <em>und<\/em> Zeichen unten <em>auf Erden:<\/em> <em>Blut und Feuer und qualmenden Rauch. <\/em><sup>20<\/sup>\u00a0<em>Die Sonne wird Finsternis werden<\/em> <em>und der Mond Blut,<\/em> <em>ehe der grosse und herrliche Tag des Herrn kommt.<\/em> <sup>21<\/sup>\u00a0<em>Und so wird es sein: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.<\/em><\/p>\n<p>Prediger: Du zitierst einen alten Prophetentext und behauptest, der gehe jetzt in Erf\u00fcllung? Habe ich das so richtig verstanden? Wegen Pfingsten, an Pfingsten werden unsere Alten Tr\u00e4ume haben. Sie sind nicht abgebr\u00fcht und lebensm\u00fcde. Sie haben nicht l\u00e4ngst schon alles gesehen und wissen, was alles nichts mehr bringt, und dass fr\u00fcher alles besser war. Sie tr\u00e4umen wieder. Sie glauben, dass die Welt nicht so bleiben muss, wie sie ist.<\/p>\n<p>Die jungen Leute dagegen tr\u00e4umen nicht, sondern entwickeln eine Gesamtschau. Sie handeln nicht impulsiv, sie lassen sich nicht von ihren Gef\u00fchlen hinreissen, sondern sehen und respektieren Zusammenh\u00e4nge. S\u00f6hne und T\u00f6chter sind Propheten und Prophetinnen: Gottes Geist schenkt ihnen die Klarheit, von der wir eigentlich meinten, nur durch reiche Lebenserfahrung k\u00f6nne sie gewonnen werden.<\/p>\n<p>Und die M\u00e4gde und Knechte, die sonst immer schweigen und gehorchen m\u00fcssen, kommen zu Wort. Man mag ihnen zwar andauernd sagen, sie h\u00e4tten nichts zu sagen \u2013 doch jetzt haben sie das Entscheidende auszurichten. Wenn wir auf die h\u00f6ren, die ganz unten sind, werden wir verstehen, was Gott vorhat, was bei Gott geschieht, von dem wir denken, er sei irgendwo weit oben.<\/p>\n<p>Das macht grossen Mut, Petrus, auch \u00fcber die Jahrhunderte hinweg. Wir m\u00fcssen derzeit Kirche, \u00fcberhaupt das gesunde Leben wie neu erfinden \u2013 doch Pfingsten erschliesst uns ganz neue Ressourcen.<\/p>\n<p>Dass Du allerdings dieses Fest des Lebens und der Verst\u00e4ndigung als den Tag des Herrn deutest \u2013 das ist k\u00fchn. Der Prophet hat diesen Tag als grossen schrecklichen Tag angek\u00fcndigt. Gott w\u00fcrde an diesem Tag mit eiserner Hand durchgreifen und alles vernichten, was ihm nicht passt. Doch Du ersetzt sein \u00abschrecklich\u00bb durch Dein \u00abherrlich, lichtvoll\u00bb, weil Du erkennst: Gottes Klarheit ist nicht vernichtend, sie zerst\u00f6rt nicht. Gottes Gericht bringt zurecht. Sein Licht ist das Licht des Friedens. Wie kommst Du darauf?<\/p>\n<p>Lektor: <sup>22<\/sup>\u00a0Israeliten, h\u00f6rt diese Worte: Jesus von Nazaret, einen Mann, der sich vor euch als Gesandter Gottes ausgewiesen hat durch machtvolle Taten und Wunder und Zeichen, die Gott \u2013 wie ihr selbst wisst \u2013 mitten unter euch durch ihn getan hat, <sup>23<\/sup>\u00a0ihn, der nach Gottes unumst\u00f6sslichem Ratschluss und nach seiner Voraussicht preisgegeben werden sollte, habt ihr durch die Hand gesetzloser Menschen ans Kreuz geschlagen und get\u00f6tet.<\/p>\n<p>Prediger: Stopp! Hier muss ich diejenigen, die Dir heute zuh\u00f6ren, dringend vor etwas warnen. Du hast die Gemeinde als \u00abIsraeliten\u00bb angesprochen und ihnen vorgeworfen, sie h\u00e4tten \u00ab&#8230;den Gesandten Gottes durch die Hand gesetzloser Menschen ans Kreuz geschlagen und get\u00f6tet.\u00bb Aus diesem und anderen \u00e4hnlichen S\u00e4tzen im Neuen Testament haben verbrecherische Menschen sp\u00e4ter die Berechtigung abgeleitet, \u00abdie Juden\u00bb als Christusm\u00f6rder zu bezeichnen, und wiederholt j\u00fcdische Frauen und M\u00e4nner, Kinder und Alte zu misshandeln, zu verfolgen, zu ermorden.<\/p>\n<p>Dabei sollten auch wir viel sp\u00e4ter Geborenen uns von Dir den Vorwurf zumindest als Frage gefallen lassen: Jesus von Nazaret hat die Wunder und Zeichen getan, an denen sich ablesen l\u00e4sst, dass Gott in die Welt gekommen ist, um sie in Ordnung zu bringen. Doch sind wir nicht auch verstrickt, wenn nicht aktiv beteiligt an der Weltunordnung, in der Schwache ausgegrenzt, ihr Recht missachtet, und Ihnen erst noch Hilfe verweigert wird? Stehen wir mit Jesus auf f\u00fcr mehr Gerechtigkeit, stehen wir ein f\u00fcr mehr Frieden, geben wir uns hin f\u00fcr die Liebe? Bis heute wird Jesus tausendfach gekreuzigt; lassen wir nicht denen, die Du <em>gesetzlose Menschen<\/em> genannt hast, freie Hand?<\/p>\n<p>Lektor: <sup>24<\/sup>\u00a0Ihn hat Gott auferweckt und aus den Wehen des Todes befreit, denn dass er in dessen Gewalt bleiben k\u00f6nnte, war ja unm\u00f6glich. <sup>25<\/sup>\u00a0David sagt n\u00e4mlich von ihm:<\/p>\n<p><em>Ich habe den Herrn allezeit vor Augen,<br \/>\ndenn er ist zu meiner Rechten, dass ich nicht wanke.<br \/>\n<\/em><sup>26<\/sup><em>\u00a0Darum freut sich mein Herz, und meine Zunge jubelt,<br \/>\nmein ganzer Leib wird ruhen am Ort der Hoffnung.<br \/>\n<\/em><sup>27<\/sup><em>\u00a0Denn du wirst meine Seele nicht der Unterwelt \u00fcberlassen<br \/>\nnoch deinen Heiligen Verwesung schauen lassen.<br \/>\n28\u00a0Du hast mir kundgetan Wege des Lebens,<br \/>\ndu wirst mich erf\u00fcllen mit Freude vor deinem Angesicht.<\/em><\/p>\n<p><sup>29<\/sup>\u00a0Br\u00fcder,<\/p>\n<p>Prediger: Schwestern?&#8230; ok, predige weiter!<\/p>\n<p>Lektor: zu euch kann ich ja offen reden \u00fcber den Patriarchen David: Er starb, und er wurde begraben, und sein Grab ist da bei uns bis auf den heutigen Tag. <sup>30<\/sup>\u00a0Da er nun ein Prophet war und wusste, dass Gott ihm mit einem Eid zugesagt hatte, einer von seinen Nachkommen werde auf seinem Thron sitzen, <sup>31<\/sup>\u00a0redete er vorausschauend von der Auferstehung des Christus, als er sagte, er sei nicht der Unterwelt \u00fcberlassen worden und sein Fleisch habe die Verwesung nicht geschaut. <sup>32<\/sup>\u00a0Diesen Jesus hat Gott zum Leben erweckt; dessen sind wir alle Zeugen. <sup>33<\/sup>\u00a0Er ist nun zur Rechten Gottes erh\u00f6ht und hat vom Vater die verheissene Gabe, den heiligen Geist, empfangen, den er jetzt ausgegossen hat, wie ihr seht und h\u00f6rt.<\/p>\n<p><sup>34<\/sup>\u00a0Denn nicht David ist in den Himmel hinaufgestiegen, vielmehr sagt er ja selber:<br \/>\nDer Herr sprach zu meinem Herrn: <em>Setze dich zu meiner Rechten, 35\u00a0bis ich deine Feinde hingelegt habe als Schemel f\u00fcr deine F\u00fcsse.<\/em><\/p>\n<p>Prediger: Es tut mir leid, Petrus, aber fast w\u00e4re bei mir der eigentliche Punkt, den Du gerade gemacht hast, untergegangen in einer Argumentation, die \u2013 entschuldige bitte! \u2013 f\u00fcr mich und vermutlich auch f\u00fcr unsere Gemeinde, nicht mehr \u00fcberzeugend, ja \u00fcberhaupt kaum mehr nachvollziehbar ist. Dass und wie Du den alten Psalm \u2013 wir haben ihn als Psalm 16 in unseren Bibeln \u2013 so direkt auf Jesus beziehst, kommt mir zumindest abenteuerlich vor. Dieser Gottesdienst ist nicht der richtige Moment daf\u00fcr und Du bist hier ja auch bloss eine literarische Figur, und doch h\u00e4tte ich Lust, mich mit dir dar\u00fcber zu unterhalten, wie wir in verantwortlicher Weise Bibeltexte auf das beziehen, was wir im Moment erleben.<\/p>\n<p>Aber das kann warten. Denn f\u00fcr unsere Gemeinde verst\u00e4rken will ich, was ich als den Kern dessen geh\u00f6rt habe, was Du eben gesagt hast: Du hast uns zugesagt, dass Jesus nicht <em>in der Gewalt des Todes <\/em>geblieben, sondern von seinen <em>Wehen befreit<\/em> ist. Du hast uns zugesagt, dass der Windbraus und die Feuerzungen Zeichen daf\u00fcr sind, dass die Weltunordnung in sich zusammengebrochen ist. Du hast uns zugerufen, dass Jesus eben nicht gescheitert ist, sondern gewonnen hat. Auch wir m\u00fcssen also nicht damit leben oder daran zugrunde gehen, dass wir den <em>gesetzlosen Menschen<\/em> gewehrt zu wenig Widerstand entgegengesetzt haben, dass wir ihre Machenschaften zu wenig klar durchschaut haben. Wir m\u00f6gen zu wenig geliebt haben \u2013 aber er hat so viel geliebt, dass es f\u00fcr die ganze Welt reicht. Davon kann einem allerdings schwindlig werden, und wir geraten ins Stammeln, weil dieses Wunder unsere Sprache tats\u00e4chlich sprengt&#8230;<\/p>\n<p>Lektor: <sup>36<\/sup>\u00a0Klar und deutlich erkenne also das ganze Haus Israel, dass Gott ihn zum Herrn und zum Gesalbten gemacht hat, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt.<\/p>\n<p>Und nicht nur das Haus Israel soll das erkennen \u2013 und hat es seither erkannt. Es mag einem unglaublich vorkommen, Zweifel schleichen sich immer wieder ein, die Argumentationen erweisen sich immer wieder als wenig tragf\u00e4hig. Doch das kann es nicht verhindern: Bald als heftiges Begeisterung bald als ganz stille Gewissheit wirkt es der Pfingstgeist, diese versprochene und geschenkte Kraft aus der H\u00f6he: Menschen erkennen Jesus als den, durch den Gott in die Welt kommt und in der Welt ist. Und wir gehen heiter und zuversichtlich auch durch diese seltsamen Zeiten, nehmen in allem und in allen wahr: Gott ist mit uns!<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Lektorin: <sup>37<\/sup>\u00a0Als sie dies h\u00f6rten, traf es sie mitten ins Herz, und sie fragten Petrus und die \u00fcbrigen Apostel: Was sollen wir tun, Br\u00fcder? <sup>38<\/sup>\u00a0Petrus sagte zu ihnen:<\/p>\n<p>Lektor: Kehrt um, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer S\u00fcnden, und ihr werdet die Gabe des heiligen Geistes empfangen. <sup>39<\/sup>\u00a0Denn euch gilt die Verheissung und euren Kindern und allen in der Ferne, allen, die der Herr, unser Gott, herbeirufen wird.<\/p>\n<p>Lektorin:<sup> 40<\/sup>\u00a0Und auf vielerlei Weise beschwor und ermahnte er sie:<\/p>\n<p>Lektor: Lasst euch retten aus diesem verkehrten Geschlecht!<\/p>\n<p>Lektorin:<sup> 41<\/sup>\u00a0Die nun sein Wort annahmen, liessen sich taufen. Und an jenem Tag wurden ungef\u00e4hr dreitausend Menschen der Gemeinde zugef\u00fchrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Pfr. Dr. Benedict Schubert, geb. 1957, reformierter Pfarrer an der Peterskirche in Basel nach mehreren Jahren im Dienst der evangelisch-reformierten Kirche in Angola und bei mission 21 \u2013 evangelisches missionswerk basel, sowie Lehrauftrag im Fach aussereurop\u00e4isches Christentum an der Universit\u00e4t Basel; mit seiner Frau zusammen leitet er das \u00abTheologische Alumneum\u00bb, ein Wohnheim f\u00fcr Studierende aller Fakult\u00e4ten.<\/p>\n<p>Basel<\/p>\n<p><a href=\"about:blank\">benedict.schubert@erk-bs.ch<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eigentlich h\u00e4tten die Beh\u00f6rden es erlaubt, den Pfingstgottesdienst wieder live zu feiern. Doch die Vorgaben waren so streng, dass wir uns als Pfarrteam der grossen Kirchgemeinde Basel West Zeit nehmen wollten, um uns zu \u00fcberlegen, wie wir unter diesen Bedingungen etwas feiern k\u00f6nnten, was wir theologisch als Gottesdienst bezeichnen k\u00f6nnen. Es ist beispielsweise verboten, Gemeindelieder zu singen&#8230;<\/p>\n<p>Wir haben deshalb entschieden, den Gottesdienst noch einmal digital zu feiern: Er wird in der Woche vorher einmal aufgezeichnet, am Pfingstsonntag um 10h mit Youtube Premi\u00e8re gesendet, um dann eine Zeit lang abrufbar zu bleiben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Perikopenordnung legt uns den Pfingstbericht und den Anfang der Pfingstpredigt als Predigttext vor. Mir ist bewusst geworden, dass ich die Pfingstpredigt des Petrus regelm\u00e4ssig \u00fcberlesen habe, und ich wusste auch nicht, was ich mit diesem Torso der Petruspredigt anfangen sollte. Deshalb entschied ich mich, der Gemeinde die ganze Predigt des Petrus vorzulegen und auch zuzumuten. Dazu musste ich aber eine besondere Form w\u00e4hlen, die ich der Gemeinde nach der Er\u00f6ffnung des Gottesdienstes so vorgestellt und begr\u00fcndet habe:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Damit Ihr versteht, was wir heute vorhaben, muss ich wieder einmal etwas erz\u00e4hlen, was mir vor Jahren in Angola passiert ist. Ich predigte dort immer auf Portugiesisch, wurde aber in der Regel Satz f\u00fcr Satz ins Kikongo \u00fcbersetzt. Viele der aus dem Norden Gefl\u00fcchteten konnten kaum Portugiesisch, und ich war meinerseits beim Kikongo Lernen gestrandet. An eine Predigt erinnere ich mich besonders gut, weil mein \u00dcbersetzer aus meinen kurzen S\u00e4tzen jeweils ziemlich lange Abschnitte machte. Soviel Kikongo verstand ich schon, dass ich h\u00f6rte: Er liess sich von meinen Worten zu etlichen eigenen Gedanken anregen. Ich unterbrach deshalb an einem Punkt und fragte, ob er eigentlich lieber selbst predigen wolle \u2013 worauf er sich dann darauf beschr\u00e4nkte, wirklich nur zu \u00fcbersetzen.<\/p>\n<p>Hinterher bin ich nicht sicher, ob ich ihn nicht doch lieber h\u00e4tte so weitermachen lassen, wie er angefangen hatte. Vielleicht hatte er mir ja einen guten Dienst tun wollen. Auch nach Jahren in Angola war ich schliesslich ein Fremder geblieben, lebte und dachte in anderen Mustern als meine angolanischen Geschwister. Vielleicht versuchte mein \u00dcbersetzer ja bloss, das, was ich sagte, der Gemeinde verst\u00e4ndlicher zu machen?<\/p>\n<p>Die Geschichte aus Angola ist mir bei der Vorbereitung dieses Gottesdienstes in den Sinn gekommen. Ich will n\u00e4mlich heute das tun, was mein angolanischer \u00dcbersetzer tat: Petrus hielt zu Pfingsten eine Predigt, die bei den damals Zuh\u00f6renden m\u00e4chtig einfuhr. Doch es ist eine Predigt aus einer fremden Welt und Zeit. Damit wir sie verstehen, braucht es mehr als bloss die \u00dcbersetzung, die in unserem Fall die Neue Z\u00fcrcher Bibel ja auf sehr sorgf\u00e4ltige Weise gemacht hat.<\/p>\n<p>Ich wollte deshalb zun\u00e4chst eine Dialogpredigt mit dem Apostel halten, wie ich das ja wiederholt mit Kolleginnen und Kollegen tue. Das Problem ist allerdings, dass Petrus in der Apostelgeschichte zwar spricht. Doch er kann mir nicht zuh\u00f6ren und nicht eingehen auf das, was ich sage. Der Dialog wird also etwas schief; ich kann nicht wirklich mit ihm reden, sondern werde ihn eher kommentieren wie mich vor Jahren mein angolanischer Kollege. Dabei werde ich ganz sicher etwas anderes h\u00f6ren als die Pfingstbegeisterten damals in Jerusalem. Und m\u00f6glicherweise w\u00fcrde Petrus beim einen oder anderen protestieren. Aber so ist die \u00dcbungsanlage bei biblischen Texten ja ohnehin: Sie k\u00f6nnen uns zwar nicht zuh\u00f6ren, aber sich auch nicht gegen das wehren, was wir mit ihnen machen.<\/p>\n<p>Ich kann mir das an Pfingsten erlauben \u2013 weil wir heute schliesslich feiern, dass Gott die Kraft aus der H\u00f6he schickt, die es uns m\u00f6glich macht, einander zu verstehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese Erl\u00e4uterung gebe ich, nachdem wir die ersten vier Strophen des Hymnus Veni Creator Spiritus in der Fassung von Markus Jenny gesungen haben (RG 500 \u2013 EG 126 bietet die \u00dcbertragung Luthers des Hymnus).<\/p>\n<p>Zwischen Strophen drei und vier betet der Lektor den Hymnus in der \u00dcbertragung von Huub Osterhuis, die ich einmal irgendwo abgeschrieben habe. (Diese Version findet sich mehrmals im Netz, aber immer ohne Quellenangabe&#8230;):<\/p>\n<p>Hierher, Atem, z\u00fcnd mich an,<br \/>\nschick aus deiner fernsten Ferne<br \/>\nWellen Lichts.<\/p>\n<p>Komm Armeleutevater,<br \/>\nkomm oberster Mundschenk<br \/>\nkomm Herzensj\u00e4ger.<\/p>\n<p>Bester Tr\u00e4nentrockner<br \/>\nliebster Seelengast<br \/>\nmein Freund mein Schatten<\/p>\n<p>Einmal ausruhen<br \/>\nf\u00fcr Gr\u00fcbler und Geschundene,<br \/>\ndu, Atempause den Verkrampften.<\/p>\n<p>Unertr\u00e4glich sch\u00f6nes Licht<br \/>\n\u00fcbersch\u00fctte den Abgrund<br \/>\nmeines Herzens, du Vertrauter.<\/p>\n<p>Gott bist du und ohne dich<br \/>\nist alles Nacht und Nebel,<br \/>\nQual und Schuld,<\/p>\n<p>du aber machst rein.<br \/>\nMeine Bl\u00fcte welkt \u2013 gib Wasser,<br \/>\nsalbe meine Wunden.<\/p>\n<p>Steif steh ich da, Eintritt verboten,<br \/>\ngefroren. Tau mich sorgsam auf.<br \/>\nsuch mich Verirrten.<\/p>\n<p>Ja sag ich dir, nein tu ich dir.<br \/>\nVergilt den Zweifel mit Freundschaft<br \/>\nsiebenmal tausendmal.<\/p>\n<p>Nichts bin ich ohne dich.<br \/>\nTot will ich zu dir hin.<br \/>\nUnd ich werde lachen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Anschluss an das Amen der Predigt folgt ein musikalisches Intermezzo, erst dann werden von Lektorin und Lektor kommentarlos die abschliessenden Verse 37-41 gelesen, auf die die Gemeinde antwortet mit den beiden Strophen der alternativen Fassung von \u00abO Heiliger Geist, o Heiliger Gott\u00bb (RG 507, Text von Abraham Emanuel Fr\u00f6hlich, 1844; im EG findet sich bei 131 nur der Text von Johannes Niedling[?] von 1651):<\/p>\n<ol>\n<li><em> O Heiliger Geist, o heiliger Gott,\/ du Leben, das die Welt durchwallt,\/ du Feuer, das die Welt durchstrahlt,\/ du Wort, das alle Welt durchhallt:\/ O Heiliger Geist, o heiliger Gott.<\/em><\/li>\n<li><em> O Heiliger Geist, o heiliger Gott,\/ wo du nicht bist, wohnt Leben nicht.\/ Erf\u00fcll uns du mit deinem Licht,\/ mit Liebesglut und Zuversicht:\/ O Heiliger Geist, o heiliger Gott.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Die Abendmahlsliturgie folgt ausgew\u00e4hlten Strophen von Paul Gerhardts Pfingstlied \u00abZieh ein zu meinen Toren\u00bb (RG 508 \/ EG 133). Es folgen dann die Mitteilungen, die letzte Strophe des Lieds, Sendung und Segen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>1. Zieh ein zu meinen Toren,\/ sei meines Herzens Gast,\/ der du, da ich geboren,\/ mich neu geboren hast,\/ o hoch geliebter Geist\/ des Vaters und des Sohnes,\/ mit beiden gleichen Thrones,\/ mit beiden gleich gepreist.<\/h4>\n<p><strong>Einleitung<\/strong><\/p>\n<p>Jede und jeder wird so angenommen und ernst genommen, wie sie sind. Die Feuerzungen des Geistes lassen sich nicht bloss auf denen nieder, die sich durch irgendetwas auszeichnen: Allen, die darauf warten, ist diese Kraft aus der H\u00f6he versprochen, allen wird sie geschenkt. Und es entsteht eine lebendige, farbige Gemeinschaft.<\/p>\n<p>Das feiern wir, wenn wir uns \u2013 und sei es auch bloss virtuell \u2013 um Jesus sammeln, der seine Gaben austeilt: Das t\u00e4gliche Brot, damit wir uns all dem stellen k\u00f6nnen, was auf uns zukommt. Und vom Wein, der unser Leben in eine Fest verwandelt, unser Herz tanzen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Wir haben vorbereitet, was die brauchen, die hier sind. Ihr vor dem Bildschirm, geht und holt Euch dann w\u00e4hrend der Austeilung ein St\u00fcck Brot und einen Becher mit Wein oder Saft. Vertraut darauf: Der Pfingstgeist l\u00e4sst Wirklichkeit werden, was wir glauben und bekennen.<\/p>\n<p><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p>Zieh ein bei uns, Du Atem Gottes,<br \/>\nerf\u00fclle uns mit so viel Vertrauen,<br \/>\ndass wir wissen:<br \/>\nWir sind nicht voneinander getrennt<br \/>\nund erst recht nicht von Dir,<br \/>\nder Quelle des Lebens.<br \/>\nWas Jesus angefangen hat,<br \/>\ngeht in uns und mit uns weiter.<\/p>\n<h4>2. Zieh ein, lass mich empfinden\/ und schmecken deine Kraft,\/ die Kraft, die uns von S\u00fcnden\/ Hilf und Errettung schafft.\/ Ents\u00fcnd\u2019ge meinen Sinn,\/ dass ich mit reinem Geiste\/ dir Ehr und Dienste leiste,\/ die ich dir schuldig bin.<\/h4>\n<p><strong>Einsetzungsworte<\/strong><\/p>\n<h4>3. Du bist ein Geist, der lehret,\/ wie man recht beten soll;\/ dein Beten wird erh\u00f6ret,\/ dein Singen klinget wohl.\/ Es steigt zum Himmel an;\/ es l\u00e4sst nicht ab und steiget,\/ bis der zu uns sich neiget,\/ der allen helfen kann.<\/h4>\n<p><strong>Unser Vater<\/strong><\/p>\n<h4>4. Du bist ein Geist der Freuden,\/ vom Trauern h\u00e4ltst du nichts,\/ erleuchtest uns im Leiden\/ mit deines Trostes Licht.\/ Ach ja, wie manches Mal\/ hast du mit s\u00fcssen Worten\/ mir aufgetan die Pforten\/ zum g\u00fcldnen Freudensaal.<\/h4>\n<p><strong>Brot- und Kelchwort<\/strong><\/p>\n<p>Seht, was Ihr seid,<br \/>\nwerdet, was Ihr empfangt:<br \/>\nLeib Christi.<\/p>\n<p>Trinkt aus dem Becher,<br \/>\nwisst Ihr seid frei.<br \/>\nLebt in der Liebe.<\/p>\n<h4>5. Du bist ein Geist der Liebe,\/ ein Freund der Freundlichkeit,\/ willst nicht, dass uns betr\u00fcbe\/ Zorn, Zank, Hass, Neid und Streit.\/ Der Feindschaft Feind du bist,\/ willst, dass durch Liebesflammen\/ sich wieder tu zusammen,\/ was voller Zwietracht ist.<\/h4>\n<p><strong>Austeilung <\/strong><em>(dazu Musik)<\/em><\/p>\n<p><strong>Dankgebet<\/strong><\/p>\n<p>Danket dem Herrn,<br \/>\ndenn er ist sehr freundlich<br \/>\nund seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich<br \/>\nund seine Wahrheit f\u00fcr und f\u00fcr.<\/p>\n<h4>6. Du, Herr, hast selbst in H\u00e4nden\/ die ganze weite Welt,\/ kannst Menschenherzen wenden,\/ wie dir es wohlgef\u00e4llt;\/ so gib doch deine Gnad\/ zu Fried und Liebesbanden,\/ verkn\u00fcpf in allen Landen,\/ was sich getrennet hat.<\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schluss mit Warten: Er ist da! | Predigt \u00fcber den Pfingstbericht und die Pfingstpredigt des Petrus \/ Apostelgeschichte 2, 1-41 | verfasst von Benedict Schubert &nbsp; Lektorin: 1\u00a0Als nun die Zeit erf\u00fcllt und der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren sie alle beisammen an einem Ort. 2\u00a0Da entstand auf einmal vom Himmel her ein Brausen, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2802,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[40,1,157,229,114,340,349,3,387,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-2808","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-apostelgeschichte","category-aktuelle","category-beitragende","category-benedict-schubert","category-deut","category-kapitel-02-chapter-02-apostelgeschichte","category-kasus","category-nt","category-pfingstsonntag","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2808","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2808"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2808\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2809,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2808\/revisions\/2809"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2802"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2808"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2808"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2808"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=2808"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=2808"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=2808"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=2808"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}