{"id":2822,"date":"2020-05-28T10:10:38","date_gmt":"2020-05-28T08:10:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=2822"},"modified":"2020-05-28T12:14:47","modified_gmt":"2020-05-28T10:14:47","slug":"gesandt-als-boten-der-versoehnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/gesandt-als-boten-der-versoehnung\/","title":{"rendered":"Gesandt als Boten der Vers\u00f6hnung!"},"content":{"rendered":"<h3>Predigt zu Johannes 20, 19-23 (Mk 16,14-18; Lk 24,36-49) | verfasst von Winfried Klotz |<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>19 Am Abend aber dieses ersten Tages der Woche, als die J\u00fcnger versammelt und die T\u00fcren verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch!<\/p>\n<p>20 Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die H\u00e4nde und seine Seite. Da wurden die J\u00fcnger froh, dass sie den Herrn sahen.&nbsp;&nbsp; 1.Joh 1,1<\/p>\n<p>21 Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.&nbsp;&nbsp; Kap 17,18<\/p>\n<p>22 Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den Heiligen Geist!<\/p>\n<p>23 Welchen ihr die S\u00fcnden erlasst, denen sind sie erlassen; und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.&nbsp;&nbsp; Mt 18,18<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Durch verschlossene T\u00fcren tritt Jesus als der Auferstandene zu seinen J\u00fcngern! \u2013 Hier gibt es nichts zu erkl\u00e4ren, zu vermitteln, aufzudecken; keine Bedeutung, die wir in diesem Geschehen erkennen m\u00f6gen, kann es uns wirklich verst\u00e4ndlich machen. Nein, die J\u00fcngergemeinde damals hat eine Erfahrungen mit Jesus gemacht, eine unerkl\u00e4rliche, \u00fcberraschende Erfahrungen. Keine Glaubenserfahrung, haben sie denn darauf gehofft und gewartet, dass Jesus zu ihnen komme? Da blieben nur Staunen und Furcht und auch Zweifel! (Lk 24, 11. 37f\/ Mt 28, 17), die schlie\u00dflich einer gro\u00dfen Freude Platz machten! Jesus lebt in Gottes Weise, fernger\u00fcckt durch sein Sterben ist er doch ganz nahe. ER lebt, aber nicht als unsterbliche Seele oder g\u00f6ttliche Idee, sondern als der, der begegnet, der zu seinen Leuten tritt \u2013 der auch zu uns treten kann und sagen: \u201eFriede sei mit euch!\u201c<\/p>\n<p>Eine Geschichte aus Indien:<\/p>\n<p>\u201eIn Kaschmir in Nordindien, hatte ein frommer Muslim mit Namen Jalaluddin einen bemerkenswerten Besuch.<\/p>\n<p>Jahrelang hatte Jala den Koran in gro\u00dfer Gewissenhaftigkeit studiert. Doch im Laufe der Zeit f\u00fchlte er sich zunehmend unbefriedigt von der islamischen Botschaft. Kein Christ hatte Jala jemals angesprochen, und er hatte vom Evangelium noch nie etwas geh\u00f6rt. Doch er wusste, dass ihm irgendetwas fehlte. Jeder Versuch, den wahren Frieden zu finden, scheiterte.<\/p>\n<p>Eines Nachts, als er in tiefem Schlafe lag, hatte Jala einen Traum. Vor ihm erschien ein Mann in einem wei\u00dfen Gewand und fragte ihn: \u00bbWillst du wahren Frieden finden?\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbJa\u00ab, antwortete Jala. \u00bbIch suche den Frieden, aber ich kann ihn nicht finden.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbLies die Heilige Schrift.\u00ab \u00bbWas ist das, die Heilige Schrift, und wo kann ich sie bekommen?\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbDie Heilige Schrift ist die heilige Bibel und du kannst sie von dem Office, 3 Bishop Rockey Street, Paizabad Road in Lucknow bekommen.\u00ab<\/p>\n<p>So lebendig war die Botschaft gewesen, dass Jala sich im Bett aufrecht setzte. Die Adresse war in seinem Geist wie einge\u00e4tzt. Er griff nach einem St\u00fcck Papier und schrieb sie auf.<\/p>\n<p>Ein paar Tage sp\u00e4ter erhielt die indische AJH -Zentrale (Aktion in jedes Haus) in Lucknow Jalas Brief. Darin hie\u00df es unter anderem:<\/p>\n<p><em>\u00bbIch habe keine Ahnung, wer Ihr seid und ob die Anschrift korrekt ist Aber ich schreibe genau das, was mir in einem Traum gesagt worden ist. Wenn Sie diesen Brief erhalten, w\u00fcrden Sie mir bitte umgehend etwas zuschicken, das man eine heilige Bibel nennt\u00ab\u201c<\/em><\/p>\n<p>(Dick Eastman, Wunder sind mir kein Problem, S. 217-18, Neuhausen-Stuttgart, 1998 H\u00e4nsler)<\/p>\n<p>Jesus begegnet Menschen, damals wie heute, seine \u201eSache\u201c geht weiter, indem er selbst wirkt. Ohne sein Wirken stehen wir als Gemeinde Jesu auf verlorenem Posten. Ohne sein Wirken sind wir vielleicht eine stabile Institution, aber nicht eine lebendige Gemeinde, die zuversichtlich vorangeht unter seiner Leitung.<\/p>\n<p>Durch verschlossene T\u00fcren tritt Jesus zu seinen J\u00fcngern und spricht ihnen Gottes Frieden zu! Was er seinen Sch\u00fclern selbst aufgetragen hat, als er sie aussandte \u201ezu den verlorenen Schafen aus dem Haus Israel\u201c (Mt. 10, 5f. 12f), Gottes Frieden den Menschen zu bringen, diesen Frieden bringt Jesus jetzt der Haus-Gemeinde seiner NachfolgerInnen. Jesus kommt zu ihnen mit dem Frieden Gottes, zeigt ihnen seine H\u00e4nde und seine Seite. \u201eDa wurden die J\u00fcnger froh, dass sie den Herrn sahen.\u201c<\/p>\n<p>Es geht den biblischen Berichten offensichtlich nicht darum, einen \u00dcbergang zu schaffen von der Zeit mit dem irdischen Jesus zur Zeit der Gemeinde, die sich der Lehre dieses irdischen Jesus verpflichtet f\u00fchlt, sondern offensichtlich ist der auferstandene Jesus identisch mit dem irdischen und f\u00fchrt seine Sache weiter. Er ist, wie es sp\u00e4ter in unserem Kapitel Thomas als Bekenntnis der ganzen Gemeinde ausspricht, \u201emein Herr und mein Gott\u201c.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcsste nicht wie ich anders Christ sein sollte als in dieser pers\u00f6nlichen Bindung an den auferstandenen Jesus, der auch durch meine verschlossenen T\u00fcren treten kann.<\/p>\n<p>Annette von Droste-H\u00fclshoff hat gedichtet:<\/p>\n<p>Evang.: Jesus geht durch verschlossene T\u00fcren und spricht: \u201eDer Friede sei mit Euch!\u201c<\/p>\n<p>Und hast du deinen Frieden denn gegeben<\/p>\n<p>An Alle, die sich sehnen um dein Heil,<\/p>\n<p>So will ich meine Stimme auch erheben:<\/p>\n<p>Hier bin ich, Vater, gib mir auch mein Teil!<\/p>\n<p>Warum sollt\u2018 ich, ein ausgeschlossnes Kind,<\/p>\n<p>Allein verschmachtend um mein Erbe weinen?<\/p>\n<p>Warum nicht sollte deine Sonne scheinen,<\/p>\n<p>Wo doch im Boden gute Keime sind?<\/p>\n<p>\u2026<\/p>\n<p>Du, der verschlossne T\u00fcren kann durch dringen,<\/p>\n<p>Sieh, meine Brust ist ein verschlossnes Tor,<\/p>\n<p>Zu matt bin ich, den Riegel zu bezwingen;<\/p>\n<p>Doch siehst du, wie ich angstvoll steh davor.<\/p>\n<p>Brich ein! brich ein! O komm mit deiner Macht,<\/p>\n<p>Lass Liebe gelten, da gering der Glaube,<\/p>\n<p>O lass mich schauen deine Friedenstaube,<\/p>\n<p>Lass fallen deinen Strahl in meine Nacht!<\/p>\n<p>(Gesammelte Werke, Das geistliche Jahr, S. 77f in: Herbert Vin\u00e7on, Spuren des Wortes 2, Stuttgart 1989<\/p>\n<p>Verzweiflung, aber auch Vertrauen sprechen aus diesen Zeilen; Sehnsucht nach Gottes Frieden und ein Wissen um die Unf\u00e4higkeit, aus eigener Kraft zum Frieden zu gelangen, oder besser, die eigne Verschlossenheit zu durchdringen, damit der Frieden in Herz und Leben einziehen kann. Bei aller Dunkelheit ist doch das DU, die Bitte, gerichtet an den Auferstandenen, stark in den Worten der Dichterin. Damit weist sie all denen den Weg, die in ihren Blockaden den Frieden Gottes suchen. Er ist nicht zu erzwingen, er braucht Bitte und Geduld. \u201eDu auferstandener Jesus sprich auch mir, uns, deinen Frieden zu.\u201c<\/p>\n<p>Jesus spricht seinen Nachfolgern Gottes Frieden zu und r\u00fcstet sie damit aus f\u00fcr ihr Leben und ihren Dienst: \u201eFriede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. \u2026 Nehmt hin den heiligen Geist!\u201c<\/p>\n<p>Gesandt wie Jesus, ausger\u00fcstet mit dem heiligen Geist, der Gottes Frieden in Herz und Leben bringt und darin ganz gewiss macht. Martin Luther sagt vom Geist in seiner Schrift vom unfreien Willen: \u201eDer Heilige Geist ist kein Skeptiker, nicht Zweifel oder subjektive Ansichten hat er in unsere Herzen geschrieben, sondern verbindliche Aussagen, die gewisser und unersch\u00fctterlicher sind als das Leben selbst und alle Erfahrung.\u201c (Martin Luther, Dass der freie Wille nichts sei, M\u00fcnchen 1975) Mit diesem Geist r\u00fcstet Jesus seine Nachfolger aus; der Geist lehrt sie, wer Jesus ist; er lehrt sie, sein Wort und Werk zu verstehen; die \u201eIch-bin Worte\u201c Jesu im Johannesevangelium bringen das auf den Punkt. \u201eIch bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich, sagt Jesus nach Johannes 14, 6. Jesus ist der Weg zu Gott, weil durch ihn weggenommen wird, was uns von Gott trennt.<\/p>\n<p>Es gibt einen Unterschied zur Lehrzeit mit Jesus, als er seine Sch\u00fcler auch schon ausgesandt hat: Durch Jesu Tod und Auferstehung ist Gottes Frieden in umfassenderer Weise wirksam: es ist der Frieden, der aus der Vers\u00f6hnung mit Gott kommt. Es ist der Frieden der Vergebung; S\u00fcndenerlass geschieht. Das ist Auftrag derer, die Jesus sendet: \u201eWelchen ihr die S\u00fcnden erlasst, denen sind sie erlassen; und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.\u201c<\/p>\n<p>Wie geschieht das? Nicht autorit\u00e4r von oben nach unten, sondern indem die Gesandten Jesu predigen, was Gott durch Jesus getan hat. Indem also das Wort von Jesus weitergegeben wird. Ich habe am Anfang der Predigt von Jalaluddin berichtet, der sich nach innerem Frieden sehnte und dem im Traum aufgetragen worden war: \u201eLies die Heilige Schrift!\u201c Und dem auch eine Adresse genannt wurde, wo er sie bestellen k\u00f6nne. Die Geschichte geht so weiter:<\/p>\n<p>\u201eEtwa zehn Tage sp\u00e4ter erhielt Jala die erste Lektion eines Bibel-Fernkurses, zusammen mit einer Bibel, um die er gebeten hatte. Sehr schnell hatte er alle vier Lektionen durchgearbeitet und das ganze Neue Testament durchgelesen.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nach wenigen Wochen besuchte Jala eine christliche Kirche und bezeugte gegen\u00fcber andern Muslimen freim\u00fctig seinen neugefundenen Glauben.\u201c<\/p>\n<p>Wer ist Jesus nach dem Zeugnis der Schrift? Der, der sich seinen Nachfolgern\/Innen als der Lebendige zeigt, sie dar\u00fcber froh macht, ihnen seinen Frieden zuspricht; dann aber der, der sie sendet und mit dem Geist ausr\u00fcstet. Der Bote gilt soviel wie der, der ihn gesandt hat! Aber wodurch wird der Bote Jesu beglaubigt? Durch einen Universit\u00e4tsabschluss, eine kirchliche Urkunde? Gut, wenn es eine solche Best\u00e4tigung gibt. Der franz\u00f6sische Hugenotten- Prediger Antoine Court (1695-1760) predigte, taufte, traute, tr\u00f6ste die wegen ihres Glaubens Gefangenen und das alles unter Lebensgefahr und ohne geregelten Unterhalt. So schwei\u00dfte er die verstreuten Gr\u00fcppchen der Evangelischen, der \u201eGemeinden in der W\u00fcste\u201c zusammen. (Menschen vor Gott, Bd. 2, Stuttgart 1963) Antoine Court war Diener Jesu in einer Untergrundkirche. Sein Ausweis? Die Bereitschaft Jesus zu dienen unter den Bedingungen seiner Zeit und Welt. Darin zeigt sich der Geist Jesu. Erst als Antoine Court durchs Sumpffieber am Ende seiner Kr\u00e4fte war ging er nach Lausanne und wirkte dort am Predigerseminar.<\/p>\n<p>\u201eNehmt hin Heiligen Geist!\u201c Der Heilige Geist bl\u00e4st uns nicht auf zu christlichen Superfrauen- und M\u00e4nnern, aber macht uns zu verbindlichen, zu treuen, zu mutigen Botinnen und Boten Jesu, die die Botschaft von der Vers\u00f6hnung durch Jesus bekanntmachen. Und das ohne Scheu auch Ablehnung zu erfahren.<\/p>\n<p>\u201eWelchen ihr die S\u00fcnden erlasst, denen sind sie erlassen; und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.\u201c Es hat Folgen, wenn wir jemand die S\u00fcnden behalten, wenn also unsere Predigt von Jesus Menschen in die Entscheidung f\u00fchrt: Durch den Glauben an Jesus vers\u00f6hnt mit Gott, durch die Ablehnung von Jesus im Unfrieden mit Gott. (Joh 3, 36) Gebe Gott, dass wir als Botinnen und Boten Jesu betend um die ringen, zu denen er uns sendet. Amen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Liedvorschl\u00e4ge: <\/strong><\/p>\n<p>EG 134, 1-3+6 Komm, o komm, du Geist des Lebens<\/p>\n<p>EG 136, 1-4 O komm, du Geist der Wahrheit<\/p>\n<p>EG+ 135 Wie ein Fest nach langer Trauer<\/p>\n<p>EG+ 93 Anker in der Zeit (Es gibt bedingungslose Liebe)<\/p>\n<p>EG+84 We are one in the spirit<\/p>\n<p>EG 124, 1-4 Nun bitten wir den Heiligen Geist<\/p>\n<p>Herr, f\u00fcll mich neu (Jesus Bruderschaft, Gnadenthal, Lebenslieder 253)<\/p>\n<p>Kommt und empfangt den Geist des Sohnes (John Wimber\/ Lothar P\u00f6ll)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dank- und F\u00fcrbittengebet \u2013 Vaterunser <\/strong>(Zwischen den Bitten f\u00fcge ich kurze Phasen der Stille ein; die Stille kann mit einer Antwort der Gemeinde enden.)<\/p>\n<p>Vater im Himmel, Du hast uns zusammengerufen, uns angeredet in deinem Wort, uns mit dem einen Brot gespeist und durch den einen Kelch verbunden zur Gemeinschaft deines Sohnes. Wir beten Dich an! Lasst uns Gott in der Stille loben!&nbsp;&nbsp; &#8211; Stille \u2013<\/p>\n<p>Wir Menschen sind aus uns heraus nicht f\u00e4hig, die Not der Welt zu \u00fcberwinden. Auch unsere eigene Not wird uns oft zu schwer. Darum beten wir zu Dir:<\/p>\n<p>&#8211; Wir bitten Dich f\u00fcr alle Christen, die Zeugnis ablegen f\u00fcr den Glauben an Jesus, den Herrn: um Ausdauer und Mut in allem, was sie daf\u00fcr erleiden.<\/p>\n<p>&#8211; Wir bitten f\u00fcr die Menschen, die t\u00e4glich ums \u00dcberleben k\u00e4mpfen: da, wo Krieg herrscht, in den Armenvierteln gro\u00dfer St\u00e4dte und dort, wo Naturkatastrophen die Lebengrundlagen zerst\u00f6rt haben. Wir bitten besonders f\u00fcr alle, die in Lagern und Gef\u00e4ngnissen eingesperrt sind, obwohl sie kein Unrecht getan haben. Begegne ihnen, aber auch den W\u00e4rtern, als der lebendige und m\u00e4chtige Retter. Wir bitten f\u00fcr die vielen Fl\u00fcchtlinge, die heimat- und schutzlos leben. Lasst uns in der Stille diese Anliegen vor Gott bringen!&nbsp;&nbsp;&nbsp; -Stille \u2013<\/p>\n<p>&#8211; Wir bitten f\u00fcr Menschen in unserer Umgebung, die nicht mehr wissen, wo sie Halt finden, weil eine Krankheit, das Zerbrechen einer Beziehung, der Tod eines lieben Menschen ihnen alle Sicherheit genommen haben.<\/p>\n<p>&#8211; Wir bitten f\u00fcr Israel und die V\u00f6lker im Nahen Osten, vor allem f\u00fcr Syrien, den Irak, f\u00fcr den dunklen Kontinent Afrika, um ein Ende der Gewalt, um Gerechtigkeit und Frieden. Lasst uns in der Stille beten!&nbsp;&nbsp; <em>&#8211; Stille \u2013 <\/em><\/p>\n<p>Barmherziger Gott, dein Heiliger Geist kann alles ver\u00e4ndern. Durch Jesus gie\u00dft Du ihn aus auch heute. Gehe mit jedem von uns und ver\u00e4ndere uns nach Deinem Willen. Daf\u00fcr danken wir dir, heute, alle Tage unseres Lebens und in Ewigkeit.<\/p>\n<p>Wir bringen unsere pers\u00f6nlichen Anliegen vor Gott in der Stille!<\/p>\n<p>Vater unser<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Winfried Klotz, Pfr. i. R. Bad K\u00f6nig\/Odenwald<\/p>\n<p>winfried.klotz@web.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt zu Johannes 20, 19-23 (Mk 16,14-18; Lk 24,36-49) | verfasst von Winfried Klotz | &nbsp; 19 Am Abend aber dieses ersten Tages der Woche, als die J\u00fcnger versammelt und die T\u00fcren verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch! 20 [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2814,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[39,1,157,114,299,349,3,392,109,282],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-2822","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-johannes","category-aktuelle","category-beitragende","category-deut","category-kapitel-20-chapter-20-johannes","category-kasus","category-nt","category-pfingstmontag","category-predigten","category-winfried-klotz"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2822","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2822"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2822\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2824,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2822\/revisions\/2824"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2814"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2822"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2822"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2822"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=2822"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=2822"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=2822"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=2822"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}