{"id":2956,"date":"2020-06-23T21:12:53","date_gmt":"2020-06-23T19:12:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=2956"},"modified":"2020-06-23T21:18:11","modified_gmt":"2020-06-23T19:18:11","slug":"sometimes-you-need","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/sometimes-you-need\/","title":{"rendered":"\u201cSometimes you need&#8230;"},"content":{"rendered":"<h3>\u201cSometimes you need a hit right in your face!\u201d |\u00a0Predigt \u00fcber Micha 7, 18f | verfasst von Manfred Mielke |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>ich beginne mit einer Tierfabel. Ein Mosquito namens Joe habe ihn nachts gestochen, direkt unter dem linken Auge. So singt es der S\u00e4nger der Band Bukahara. Als er aufwacht, merkt er, dass etwas nicht stimmt. Mit geschwollenem Gesicht klopft er an Joes \u201eMosquito-Haus\u201c an; der \u00f6ffnet, lacht und sagt: \u201eManchmal brauchst Du eine Pause, manchmal einen Zufluchtsort. Manchmal willst Du ganz allein sein, aber manchmal brauchst Du einen Schlag mitten ins Gesicht.\u201c &#8211; \u201eSometimes you need a hit right in your face!\u201d (1)<\/p>\n<p>Diese Pointe gibt der Tierfabel eine Perspektive. Allerdings finden wir nach einem Schicksalsschlag kaum diejenige M\u00fccke, die zugibt, was sie uns antat und dann auch noch einen flapsigen Rat parat hat. Allerdings gesteht sich der S\u00e4nger im Verlauf des Heilungsprozesses ein: \u201eManchmal musst Du nur gehorchen, doch manchmal ist es so: \u201eYou need a hit right in your face!\u201c<\/p>\n<p>Im historischen Volk Israel ist es der Prophet Micha, der die Drohung ausruft: \u201eUnabwendbar ist der Schlag Gottes!\u201c (1,9; Anm. 2) Zu dieser Aggression Gottes muss Micha erkl\u00e4ren, was dessen Beweggr\u00fcnde sind. Und wieso gerade jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, dass er zum finalen k.o.-Hieb ausholt. Micha wird ausmalen m\u00fcssen, wie genau sich die Zerst\u00f6rung abspielt. Aber wieso kann er dann sein Prophetenbuch zu guter Letzt abschlie\u00dfen mit dem zuversichtlichen Refrain: \u201eWo ist solch ein Gott, wie du bist, der die S\u00fcnde vergibt und erl\u00e4sst die Schuld denen, die \u00fcbrig geblieben sind von seinem Erbteil; der an seinem Zorn nicht ewig festh\u00e4lt, denn er ist barmherzig!\u201c (Micha 7,18) Wie also kamen Micha und sein Gott vom Zorn zur Zuversicht?<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>was waren die Ausl\u00f6ser f\u00fcr Gottes Zorn? Beispiel eins: Die Kleinbauern werden enteignet, die M\u00e4nner versklavt, die Frauen obdachlos gemacht, das Kindeswohl vernachl\u00e4ssigt. Beispiel zwei: Guten Richtern wird mit dem Stock ins Gesicht geschlagen; doch f\u00fcr die Mehrheit der Priester und F\u00fcrsten gilt: \u201eWenn einer nicht gibt, was sie w\u00fcnschen, dann er\u00f6ffnen sie den Krieg gegen ihn.\u201c (3,5) Gottes Beweggr\u00fcnde sind demnach Korruption und Rechtsbeugung in seinem Volk, die Erosion der Familiensysteme und eine galoppierende Immobilienkriminalit\u00e4t. Also Zust\u00e4nde wie vor Corona, wie vor der Sintflut. Gott ist in Zorn geraten; doch wird daraus ein Wutausbruch?<\/p>\n<p>Und der Zeitpunkt? Micha &#8211; im S\u00fcdreich &#8211; beobachtet entsetzt, wie die Gro\u00dfmacht Assyrien das Nordreich \u00fcberf\u00e4llt, pl\u00fcndert und schindet. Wir befinden uns im Jahre 722 v. Chr. und die Luftlinie zwischen S\u00fcd und Nord ist nur 120 km. Das Grauen, dass die Assyrer verbreiten, l\u00e4hmt jeden wie eine Infektion. In wenigen Wochen wird deren zweite Welle auf Jerusalem zurollen.<\/p>\n<p>Micha r\u00e4t seinen Mitmenschen, vorab Trauerrituale \u00f6ffentlich durchzuf\u00fchren. Einmal, damit sie zugeben, dass Gott zu Recht zornig ist. Zum andern, dass sie die Gr\u00fcnde daf\u00fcr zur\u00fcckverfolgt haben zu sich selbst. Und zum Dritten, dass jeder zu echten Verhaltens\u00e4nderungen bereit ist.<\/p>\n<p>Dazu benutzt er ein schrilles Bild. So empfiehlt er als sichtbaren Trauerritus, dass jeder sich eine Glatze schneidet, \u201eso breit, wie Geier sie tragen\u201c. (1,16 Anm. 3) Und f\u00fcr die Konversion der Volkswirtschaft empfiehlt er: \u201eSchmiedet eure Schwerter um zu Pflugscharen und eure Speere zu Winzermessern!\u201c Seine Vorschl\u00e4ge sind drastisch und utopisch. Aber sie zeigen seine Leidenschaft, Gottes Zorn auf die Probe zu stellen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig muss Micha klarstellen, wie konkret Gott sein Vorhaben durchziehen wird. Doch mitten hinein in das Untergangsszenarium platzen zwei Nachrichten. Die eine, dass die Assyrer nach der Verw\u00fcstung des Nordreichs sich wieder in ihr Weltreich zur\u00fcckziehen. Das ist unglaublich. Und die zweite ist eine kurzfristig anberaumte Regierungserkl\u00e4rung Gottes, und die ist glaubensweckend.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>die Regierungserkl\u00e4rung l\u00e4sst aufhorchen. Denn Gott verfolgt nicht weiter \u201eFeuer und Zorn\u201c, sondern er verk\u00fcndet seine Entscheidung zur Zuversicht. In pr\u00e4gnanten S\u00e4tzen erkl\u00e4rt sich Gott selbst und seine Neuausrichtung (3). Er reduziert sich auf seinen positiven Markenkern und sagt: \u201eIch bin erf\u00fcllt mit Vollmacht, Recht und Tapferkeit\u201c (3,8 Anm. 4) Und er richtet sich neu aus, wenn er sagt: \u201eIch will heimholen und zusammenbringen, denen ich Schlimmes antat&#8230; Und jeder wird unter seinem Weinstock sitzen und keiner wird mehr aufschrecken.\u201c (4,4ff)<\/p>\n<p>Mitten in der Angst, dass Gott zuschl\u00e4gt wie ein Dieb in der Nacht oder zusticht wie eine Malaria-M\u00fccke unterm Auge, richtet Gott seine Ideale wieder auf. Und wir lernen: \u201eManchmal brauchen wir eine Unterbrechung, manchmal m\u00fcssen wir nur gehorchen!\u201c Denn wir wissen ja \u201ewas Gott bei uns sucht: Sein Recht \u00fcben, die Freundlichkeit lieben und mit ihm aufmerksam mitgehen.\u201c (6,8 Anm. 5)<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>dieser Neuansatz hielt jedoch nur f\u00fcr wenige Generationen. Dann \u00fcberfielen die Babylonier das S\u00fcdreich, Michas Heimat. Sie zerst\u00f6rten die Infrastruktur, sch\u00e4ndeten den Tempel Jahwes und verschleppten die Bildungselite nach Babylon. Wieder stand die Frage im Raum: Ist Gottes Schlag mitten in unser Gesicht endg\u00fcltig und unheilbar? Doch dann konkretisierte Gott f\u00fcr sein Volk und alle seine V\u00f6lker, was er vorher schon angedeutet hatte: \u201eNein, ein Rest bleibt zu Hause, und ein Rest kommt zur\u00fcck. Ich habe mein Angesicht im Augenblick des Zorns ein wenig vor euch verborgen, aber mit ewiger Gnade will ich mich euer erbarmen.\u201c (Jes 54,8) Und mit einem Hinweis auf seine bisherige B\u00fcndnistreue f\u00fcgte er hinzu: \u201eIch mach es nochmal wie zu Zeiten Noahs, als ich bei mir schwor, dass ich nicht mehr \u00fcber dich z\u00fcrnen will.\u201c (54,9)<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>Gott will nicht mehr z\u00fcrnen, genauer gesagt beh\u00e4lt er die Kontrolle \u00fcber seinen Zorn. Er gibt seine Vollmacht dazu nicht aus der Hand, aber er outsourced \u201eFeuer und Schwefel\u201c aus seiner Beziehung zu uns. Er verl\u00e4ngert und erneuert die Bew\u00e4hrungszeit. Modern gesprochen hat Gott sich somit ein neues Zorn-Management (6) erarbeitet, und wir besingen dies mit der Zeile: \u201eAls wollte Gott belohnen, so richtet er die Welt!\u201c (7) Das war bisher unglaublich.<\/p>\n<p>Auch die Gottesgemeinde des Micha singt. Ihr Schlussvers lautet: \u201eWo ist solch ein Gott, wie du bist, der die S\u00fcnde vergibt und erl\u00e4sst die Schuld denen, die \u00fcbrig geblieben sind von seinem Erbteil; der an seinem Zorn nicht ewig festh\u00e4lt, denn er ist barmherzig! Er wird sich unser wieder erbarmen, unsere Schuld unter die F\u00fc\u00dfe treten und alle unsere S\u00fcnden in die Tiefen des Meeres werfen.\u201c (7,18f)<\/p>\n<p>Die Menschen zu Michas Zeiten haben demnach den Zorn Gottes zur\u00fcckverfolgt. Sie haben erkannt, dass Gottes Schalom radikaler und nachhaltiger ist als ihr Turbo-Kapitalismus und ihr egozentrischer Life-style. Sie mussten krummgehen unter den Peitschen der Assyrer, der Babylonier und deren G\u00f6tter. Doch im Vergleich zu denen entdecken sie bei ihrem Gott Jahwe neue Qualit\u00e4ten.<\/p>\n<p>Sie zitieren zwar s\u00fcffisant deren Frage: \u201eWo ist der n\u00e4chstbeste Gott?\u201c &#8211; aber dann bekennen sie ihre drei neuen Lerninhalte: Unser JahweGott kann loslassen &#8211; und zwar von seinem Zorn. Unser JahweGott kann vor\u00fcbergehen &#8211; an unserer Aufs\u00e4ssigkeit. (8) Und Unser JahweGott kann wegtragen &#8211; und zwar alle unsere Vergehen. Gottes Initiativen bewirken diese Ver\u00e4nderungen auf unserer Seite &#8211; darin ist unser Gott allen anderen \u00fcberlegen.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich entdecken auch wir, dass Gottes Barmherzigkeit uns ergreift, wenn wir die gro\u00dfen Skandale unserer Zeit zur\u00fcckverfolgen bis in unser Innerstes. Warum z\u00f6gern wir, die Welt neu zu denken? Gott gew\u00e4hrt uns den Zeitpunkt f\u00fcr einen Neustart unserer Lebensziele und Lebensweisen. Damit er findet, was er bei uns sucht: Dass wir aufmerksam mit ihm mitgehen, dabei seine Freundlichkeit mit jedermann teilen und sein Recht aus\u00fcben. Amen<\/p>\n<p>(1) \u201eMosquito\u201c; auf: \u201eBukahara Trio\u201c, K\u00f6ln, 2013, Eigenverlag (2) \u201cSchlag\u201d bei HWWolff BKAT; \u00e4hnlich Jerusalemer Bibel: \u201eUnheilbar ist Jahwes Schlag\u201c; ansonsten mehrheitlich: \u201e\u2026dass Samarias Wunde unheilbar ist.\u201c (3) So habe ich glatzk\u00f6pfige Marschkolonnen noch nicht gesehen (4) Tapferkeit zur Analyse, nicht zum Systemkollaps (5) Jerusalemer Bibel: \u201cIn Dienmut wandern mit deinem Gott\u201d; King James: \u201cwalking without pride before your God\u201d (6) \u201eIsrael ist par excellence Tr\u00e4ger einer komplexen Weisheit des Zorns&#8230; und wurde\u2026 zur bedeutendsten Exportnation f\u00fcr zornverarbeitende Systeme.\u201c Peter Sloterdijk in: \u201eZorn und Zeit\u201c Ffm 2006; S.141 (7) Jochen Klepper 1938 in EG 16 (8) HWWolff: \u201eJahwes \u201eVor\u00fcbergehen an der Aufs\u00e4ssigkeit\u201c bedeutet nichts weniger als den Widerruf des totalen Gerichtsworts.\u201c S.205; M. Buber mit Gesp\u00fcr f\u00fcr R\u00e4umlichkeit: \u201ehinwegschreitend \u00fcber Abtr\u00fcnnigkeit\u201c (8) vgl Sylvia Bukowski \u201eLass mich bl\u00fchen unter deiner Liebe\u201c 2001; S.145<\/p>\n<p><strong>Lieder<\/strong><\/p>\n<p>EG 353 Jesus nimmt die S\u00fcnder an (Wochenlied)<\/p>\n<p>EG 422 Du Friedef\u00fcrst, Herr Jesu Christ<\/p>\n<p>EG 430 Gib Frieden, Her, gib Frieden<\/p>\n<p>EG 016 Die Nacht ist vorgedrungen<\/p>\n<p>WL 116 Vorbei sind die Tr\u00e4nen<\/p>\n<p>WL 105 Ohren, um zu h\u00f6ren, was der Geist uns sagt (Kanon)<\/p>\n<p>WL 068 Gott, deine Feinde sind gesch\u00e4ftig<\/p>\n<p>WL 108 Komm, Gott, mit deiner Gnade<\/p>\n<p>Diverse: Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut (<a href=\"https:\/\/www.evangeliums.net\/lieder\/irmgard_spiecker.html\">Irmgard Spiecker<\/a> 1970)<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>F\u00fcrbitten <\/strong>(Anm.8)<\/p>\n<p>Wir rufen Dich an, Gott, der Du deine Initiative in Christus vorantreibst. Der Du loslassen kannst von deinem Zorn. Der Du vor\u00fcbergehst an unserer Aufs\u00e4ssigkeit, und der Du Christus bef\u00e4higt hast, all unser Vergehen hinwegzutragen. <strong>Wir rufen: Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut<\/strong><strong>!<\/strong><\/p>\n<p>Wir rufen Dich an, Gott, der Du deine Initiative in Christus vorantreibst. Offen von unserer S\u00fcnde zu reden gelingt uns selten. Schuld einzugestehen f\u00e4llt uns schwer, und die Bitte um Vergebung will kaum \u00fcber unsere Lippen. <strong>Wir rufen: Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut<\/strong><strong>!<\/strong><\/p>\n<p>Wir rufen Dich an, Gott, der Du deine Parteinahme in Christus zeigst. Wir stehen ein f\u00fcr jeden, der im Alltag rassistisch beleidigt wird. Wir beten auch f\u00fcr die Menschen, die in ihnen immer noch Fremde sehen. <strong>Wir rufen: Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut<\/strong><strong>!<\/strong><\/p>\n<p>Wir rufen Dich an, Gott, der Du deine Parteinahme in Christus zeigst. Wir stehen ein f\u00fcr die Menschen, die Zivilcourage zeigen. F\u00fcr alle, die widersprechen, wenn die Rechte ihrer Mitmenschen bedroht werden. <strong>Wir rufen: Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut<\/strong><strong>!<\/strong><\/p>\n<p>Wir rufen Dich an, Gott, der Du Dich in Christus uns zuwendest. Wir beten f\u00fcr M\u00e4nner und Frauen, die ihre Arbeit verloren haben, f\u00fcr Arbeitsgeber, die ihren Betrieb aufgeben mussten; und f\u00fcr jeden, die an der schwierigen Lage zu verzweifeln droht. <strong>Wir rufen: Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut<\/strong><strong>!<\/strong><\/p>\n<p>Wir rufen Dich an, Gott, der Du Dich in Christus uns zuwendest. Wir votieren f\u00fcr die Friedensforscherinnen und Friedensforscher; und wir votieren f\u00fcr die Politikerinnen und Politiker, die sich von ihnen beraten lassen. <strong>Wir rufen: Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut<\/strong><strong>!<\/strong><\/p>\n<p>Wir rufen Dich an Gott, der Du uns Christus als Vorbild gabst. Wir machen dir M\u00fche mit unserer Uneinsichtigkeit und unserem Stolz. Wir kr\u00e4nken dich in deinem Erbarmen mit unserer Selbstgerechtigkeit. <strong>Wir rufen: Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut<\/strong><strong>!<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Wir rufen Dich an Gott, der Du uns Christus als Vorbild gabst. Erspar uns nicht das Erschrecken \u00fcber das B\u00f6se, das wir anrichten mit Worten und Taten. Lass uns zu neuen Menschen werden im Spiegel deiner Barmherzigkeit. <strong>Wir rufen: Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut<\/strong><strong>!<\/strong><\/p>\n<p>Manfred Mielke, Pfarrer der EKiR im Ruhestand, geb 1953, verheiratet, 2 S\u00f6hne. Sozialisation im Ruhrgebiet und in Freikirchen. Studium in Wuppertal und Bonn (auch Soziologie). Mitarbeit bei Christival und Kirchentagen. Partnerschaftsprojekte in Ungarn und Ruanda. Instrumentalist und Arrangeur.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201cSometimes you need a hit right in your face!\u201d |\u00a0Predigt \u00fcber Micha 7, 18f | verfasst von Manfred Mielke | Liebe Gemeinde, ich beginne mit einer Tierfabel. Ein Mosquito namens Joe habe ihn nachts gestochen, direkt unter dem linken Auge. So singt es der S\u00e4nger der Band Bukahara. 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