{"id":2960,"date":"2020-06-23T21:16:57","date_gmt":"2020-06-23T19:16:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=2960"},"modified":"2020-07-02T08:46:15","modified_gmt":"2020-07-02T06:46:15","slug":"gott-hat-gefallen-an-guete","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/gott-hat-gefallen-an-guete\/","title":{"rendered":"Gott hat Gefallen an G\u00fcte"},"content":{"rendered":"<h3>Predigt \u00fcber Micha 7,18-20 | verfasst von\u00a0Rainer Stahl |<\/h3>\n<p>\u201eDie Gnade unseres Herrn Jesus Christus,<\/p>\n<p>die Liebe Gottes<\/p>\n<p>und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes<\/p>\n<p>sei mit Euch allen!\u201c<\/p>\n<p>Liebe Leserin, lieber Leser!<\/p>\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder!<\/p>\n<p>Immer wieder geschieht es, dass wir nichts B\u00f6ses wollen, aber doch B\u00f6ses tun, aber doch verletzen, aber doch herabsetzen. Das beginnt schon in der Weise, wie wir manchmal \u00fcbereinander reden und dabei die n\u00f6tige W\u00fcrdigung missen lassen, auf die jede und jeder ein Recht haben. Das geht weiter in der Weise, wie wir uns als Kinder und Jugendliche auseinandersetzen, vor allem mit Hilfe der Medien \u00fcber Klassenkameradinnen und -kameraden zum Beispiel vernichtend urteilen. Und dann gibt es ganz traditionell die M\u00f6glichkeit, dass wir spielerisch miteinander k\u00e4mpfen. Dabei werden Beteiligte h\u00e4ufig verletzt \u2013 in ihrem Stolz, aber auch ganz handfest gesundheitlich. Bei einer solchen Rangelei vor Jahrzehnten wurde einmal einer der Beteiligten so verletzt, dass er schnell ins Krankenhaus musste. Dort ereignete sich dann eine merkw\u00fcrdige Szene: Der Arzt fragte bei der Untersuchung: \u201eWer war das?\u201c Und der Betroffene antwortete ganz spontan, ganz schnell, ja, ohne eigentlich wirklich nachzudenken: \u201eDas spielt keine Rolle.\u201c Dabei war jener geblieben. Schuld aufrechnen, das wollte er nicht, hatte er doch bei der Rangelei auch mitgemacht, war er doch kein unbeteiligter Fremder gewesen.<\/p>\n<p>Da weckte unser bislang bald unbekanntes Bibelwort solche Zusammenh\u00e4nge bei mir und lie\u00df mich erkennen: Ja, das ist m\u00f6glich! Auf Schuld anderer m\u00fcssen wir nicht dauernd fixiert bleiben. Eigene Schuld muss uns nicht st\u00e4ndig belasten. Denn wir sind nicht auf uns allein gestellt. Eine M\u00f6glichkeit w\u00e4re es, mit der anderen Person das Erlebte \u201eaufzuarbeiten\u201c \u2013 wie man heute so gern sagt. Also dem, der an einem schuldig geworden war, die eigene Haltung zu vermitteln: \u201eDas spielt keine Rolle.\u201c Oder dem, an dem man selber schuldig geworden war, die M\u00f6glichkeit zum Austausch anzubieten und damit auf Kl\u00e4rung zu hoffen: War man nicht gemeinsam in diese Rangelei verstrickt gewesen? Oftmals aber ist beides nicht wirklich m\u00f6glich, geht die Zeit \u00fcber die M\u00f6glichkeiten des Austauschs hinweg, fehlt die eigene Kraft, das Geschehene auszutauschen. Daf\u00fcr nun lehrt uns unser neues, noch nie f\u00fcr eine Predigt aufgetragenes Bibelwort die entscheidende L\u00f6sung: Wir zwei, die wir durch solches Geschehen zusammengebunden, aber auch voneinander isoliert sind, sind nicht als die Zweien allein \u2013 es ist ein Dritter immer zwischen und \u00fcber uns: unser Gott!<\/p>\n<p>Angesichts der hier angedeuteten Erfahrungen und Empfindungen musste ich ganz genau in dieses Bibelwort, in diese letzten Zeilen des Micha-Buches hineinsehen und versuchen, das dort Gesagte ganz genau wahrzunehmen:<\/p>\n<p>V. 18a \u201eWer ist Gott wie du?<\/p>\n<p>Tragend Vergehen<\/p>\n<p>und hinweggehend \u00fcber Rechtsbruch<\/p>\n<p>f\u00fcr den Rest seines Erbgutes.<\/p>\n<p>V. 18b Nicht h\u00e4lt er fest bis zum Ende an seinem Zorn,<\/p>\n<p>denn Gefallen an der G\u00fcte hat er.<\/p>\n<p>V. 19a Sich umkehrend erbarmt er sich unser,<\/p>\n<p>tritt er nieder unsere Vergehen.<\/p>\n<p>V. 19b Und du wirst werfen in die Strudel des Meeres alle unsere Verfehlungen.<\/p>\n<p>V. 20a Du wirst Zuverl\u00e4ssigkeit dem Jakob geben,<\/p>\n<p>G\u00fcte dem Abraham,<\/p>\n<p>V. 20b wie du geschworen hast unseren V\u00e4tern von den Tagen der Vorzeit her.\u201c<\/p>\n<p>Als ich versuchte, mir den Text zu erarbeiten, fiel mir auf: Der Begriff \u201eS\u00fcnde\u201c muss gar nicht verwendet werden. Aber drei verschiedene Worte f\u00fcr unterschiedliche Aspekte solchen Verhaltens auf unserer, auf der menschlichen Seite sind im Text eingesetzt worden:<\/p>\n<p>\u201eVergehen\u201c \u2013 Weil wir uns falsch orientierten, weil wir uns einen Missgriff leisteten.<\/p>\n<p>\u201eRechtsbruch\u201c \u2013 Weil wir nur an uns dachten und \u00fcber die berechtigten Interessen anderer<\/p>\n<p>hinweggingen.<\/p>\n<p>\u201eVerfehlungen\u201c \u2013 Weil wir mit unseren Entscheidungen in die Irre gingen, weil wir unser Lebensziel<\/p>\n<p>verfehlten.<\/p>\n<p>Da ist doch unser Bibelwort viel gegenst\u00e4ndlicher und verst\u00e4ndlicher geworden. Da erkennen wir es als Antwort auf oft geh\u00f6rte Fragen und Einw\u00e4nde: \u201eImmer reden die von \u201aS\u00fcnde\u2018! Was soll das sein?\u201c Da \u00fcberf\u00e4llt uns f\u00fcr die angedeutete Lebenserfahrung dieser Begriff \u201eVerfehlungen\u201c \u2013 beide betreffend, denn beide hatten sich ja miteinander gerangelt.<\/p>\n<p>Dasselbe gilt auch f\u00fcr die gegenteiligen Aussagen: Wieder in gro\u00dfartiger Weise beiden Rangelnden geltend \u2013 acht verschiedene Worte oder T\u00e4tigkeiten f\u00fcr das positive Handeln Gottes:<\/p>\n<p>\u201eTragend\u201c \u2013 Gott ist es, der die Folgen unserer falschen Entscheidungen auf sich nimmt.<\/p>\n<p>\u201eHinweggehend \u00fcber\u201c \u2013 Gott geht weiter, l\u00e4sst unser Fehlverhalten nicht zwischen sich und uns und<\/p>\n<p>zwischen uns stehen, sondern l\u00e4sst es am Wegesrand zur\u00fcck.<\/p>\n<p>\u201eNicht h\u00e4lt er fest bis zum Ende an seinem Zorn\u201c \u2013 Auch wer Aspekte des eigenen Schicksals wie<\/p>\n<p>Ergebnisse \u00e4rgerlicher, ja: zorniger Emotionen seitens Gottes wahrnimmt, soll sich an ein Ende solcher Empfindungen klammern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u201eGefallen an der G\u00fcte\u201c \u2013 Gott ist bereit, uns neue Chancen zu geben.<\/p>\n<p>\u201eErbarmen\u201c \u2013 Obwohl sich Gott schon abgewendet schien, kehrt er um und geht auf uns zu.<\/p>\n<p>\u201eNiedertreten unserer Vergehen\u201c \u2013 Mit ganzer Aktivit\u00e4t l\u00e4sst Gott die Folgen unserer Vergehen<\/p>\n<p>ungeschehen sein.<\/p>\n<p>\u201eWirst in die Strudel des Meeres unsere Vergehen werfen\u201c \u2013 Unseren in die Irre geschossenen Pfeil<\/p>\n<p>nimmt Gott und wirft ihn in ein \u00bbSchwarzes Loch\u00ab, aus dem es kein Zur\u00fcckkehren gibt.<\/p>\n<p>\u201eWirst Zuverl\u00e4ssigkeit geben\u201c \u2013 \u201eDem Jakob\u201c, denen, die sich an ihn halten, bleibt Gott zugewandt,<\/p>\n<p>ohne Zweifel, \u00bbdurch dick und d\u00fcnn\u00ab, \u00bbin guten und in schlechten Zeiten\u00ab.<\/p>\n<p>So durchkonstruiert ist unser Bibelwort! Das ist also keine spontane Aussage, auch nicht die spontane Aussage eines besonders bef\u00e4higten Propheten. Hier haben wir das Ergebnis langer Diskussionen und Beratungen vor uns \u2013 \u00fcber all\u2018 das, was von dem Micha her bekannt war. Vor vielen Jahren hatte ich bei einer Vorlesung \u00fcber die Prophetie des 8. Jahrhunderts vor Christus zum Micha-Buch eine Art Querschnitt durch dieses als \u00bbarch\u00e4ologischen H\u00fcgel\u00ab, als \u00bbTell\u00ab vorgestellte Buch entworfen. Bei dieser Zeichnung findet sich nat\u00fcrlich die erschreckende Analyse zu Juda ganz unten, bei den ersten Grundmauern (Micha 3,10.12: \u201edie ihr Zion mit Blut baut und Jerusalem mit Unrecht\u201c; \u201edarum wird Zion zum Acker umgepfl\u00fcgt werden und Jerusalem zu einem Steinhaufen werden\u201c) \u2013 ist diese Analyse, davon bin ich fest \u00fcberzeugt, doch wirklich Wort des Micha. Aber unsere theologischen Worte hatte ich als oben aufliegend gezeichnet, fast an der Oberfl\u00e4che, weil sie das gesamte Micha-Buch positiv, hoffnungsvoll beschlie\u00dfen sollen!<\/p>\n<p>Aber noch mehr: Dieses Wort wurde aus Anregungen gesucht und gefunden, die ganz au\u00dferhalb der Micha-Tradition entdeckt worden waren!<a href=\"applewebdata:\/\/95456A4E-3315-4082-A376-76ECF16D41A0#_edn1\" name=\"_ednref1\">[i]<\/a> Ich unterstreiche eine Aussage unseres Predigtwortes:<\/p>\n<p>\u201eNicht h\u00e4lt er fest bis zum Ende an seinem Zorn,<\/p>\n<p>denn Gefallen an der G\u00fcte hat er\u201c (V. 18b).<\/p>\n<p>Um das sagen zu k\u00f6nnen, haben sich jene Theologen, denen wir dieses Lob verdanken, vielleicht sogar an einem besonders ber\u00fchmten Wort orientiert.<a href=\"applewebdata:\/\/95456A4E-3315-4082-A376-76ECF16D41A0#_edn2\" name=\"_ednref2\">[ii]<\/a> Ich darf auf dieses Wort von au\u00dfen herzugehen:<\/p>\n<p>Wir alle kennen den \u201eKleinen Katechismus\u201c Martin Luthers aus dem Jahr 1529 und in ihm das \u201eErste Hauptst\u00fcck\u201c, die \u201eZehn Gebote\u201c. Ist uns aber wirklich schon bewusst geworden, dass dort ein Gebot der Bibel fehlt und das eigentliche 10. Gebot k\u00fcnstlich in ein 9. und ein 10. Gebot aufgeteilt ist? Welches Gebot fehlt? Keines ganz, denn die erste Aussage des nach j\u00fcdischer Z\u00e4hlung 2. Gebots steht jetzt bei uns im 1. Gebot. Aber ihre zweite Aussage, die Warnung vor G\u00f6tterbildern, die Warnung vor Statuen f\u00fcr Gott, ist weggelassen, sogar zusammen mit besonderen, langen \u00dcberlegungen! Welche \u00dcberlegungen sind das, die im \u201eKleinen Katechismus\u201c fehlen? Es sind nach meiner \u00dcberzeugung ganz besonders faszinierende \u00dcberlegungen:<\/p>\n<p>\u201eDenn ich, der Herr, dein Gott, bin eine eifernder Gott,<\/p>\n<p>heimsuchend die Verfehlung der V\u00e4ter bei den S\u00f6hnen bis zur dritten und vierten Generation<\/p>\n<p>[\u2026],<\/p>\n<p>aber G\u00fcte tuend bis zur tausendsten Generation\u201c (2. Mose 20,5b-6a; 5. Mose 5,9b-10a).<\/p>\n<p>Mir gef\u00e4llt der Gedanke, dass die Verfasser unseres Predigtwortes gerade mit diesem Wort das Gespr\u00e4ch f\u00fchrten! Dort fanden sie die zeitlich begrenzte Verfolgung der Fehler und Untaten, dann aber die alles \u00fcbergreifende positive Zuwendung Gottes: G\u00fcte bis in die tausendste Generation! In \u00e4hnlicher Weise haben es unsere Verfasser, die dem Micha-Buch seinen besonderen Abschluss gegeben haben, gesagt: Nicht st\u00e4ndiger Zorn sondern Freude an der G\u00fcte. So einer ist unser Gott! Allerdings meine ich, dass diese Denker bewusst verzichtet haben, auch \u00fcber den Zorn Gottes etwas Positives zu sagen. Da wird nicht \u00fcber m\u00f6gliche Dauer oder Gr\u00fcnde nachgedacht. Da wird einfach verneinend gesagt: \u201eNicht h\u00e4lt er fest bis zum Ende an seinem Zorn\u201c! Denn das Gewicht liegt ganz auf der uns st\u00e4rkenden und helfenden Einsicht: \u201eDenn Gefallen an der G\u00fcte hat er!\u201c<\/p>\n<p>Jetzt muss ich nat\u00fcrlich daran erinnern, dass sich Martin Luther doch mit dieser besonderen Herausforderung aus den \u201eZehn Geboten\u201c auseinandergesetzt hat: In seinem \u201eGro\u00dfen Katechismus\u201c, auch aus dem Jahr 1529, hat er gerade diese Aussage aufgegriffen, aufgegriffen als eine, die sich \u201eauf alle Gebote bezieht\u201c. Allerdings hat damals Luther sehr viele Gedanken auf die Verfolgung der Bosheiten bis in die 3. und 4. Generation verwendet. Die will ich \u00fcbergehen, denn hierauf liegt in der Reihe der Aussagen in Micha 7 kein wirkliches Gewicht. Deshalb reicht es, aus der Auslegung Martin Luthers zu erinnern, \u201edass Gott weder Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung noch abergl\u00e4ubisches Vertrauen auf irgendetwas anderes dulden will und [\u2026] nicht mehr von uns verlangt, als dass wir von ihm alles Gute erwarten, so dass wir auf geraden Wegen durchs Leben gehen [\u2026]\u201c. Und gerade, wie dieses Erwarten allen Gutes gelingen kann, das ist wichtig: \u201evon Herzen auf Gott zu vertrauen mit aller Zuversicht, wenn wir alles Gute haben wollen f\u00fcr die Dauer unseres begrenzten Lebens auf dieser Erde und f\u00fcr das ewige Leben bei Gott, weil der hohe und erhabene Gott uns so entgegenkommt, so eindringlich um uns wirbt und so gro\u00dfz\u00fcgige Zusagen ausspricht\u201c!<a href=\"applewebdata:\/\/95456A4E-3315-4082-A376-76ECF16D41A0#_edn3\" name=\"_ednref3\">[iii]<\/a><\/p>\n<p>Einmal ganz einfach gesagt: Wenn uns Schwierigkeiten nicht zur Ruhe kommen lassen, wenn uns Probleme und \u00c4ngste vollst\u00e4ndig mit Beschlag belegen \u2013 dann k\u00f6nnen, ja: dann sollen wir uns an diesen Gott erinnern, \u201eder Gefallen hat an der G\u00fcte\u201c, \u201eder Zuverl\u00e4ssigkeit gibt\u201c denen, die sich zu ihm halten \u2013 also uns!<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie, liebe Leserin, lieber Leser, Ihr eigenes Leben. Nehmen Sie wahr, ob es noch lang h\u00e4ngende Verletzungen gibt \u2013 empfangene oder ausgeteilte. Und pr\u00fcfen Sie, ob dieses alte Bibelwort, dieser so aktuelle und neue Glaube an Gott Sie doch ermutigen kann, alles Alte als beiseite Ger\u00e4umtes zu erkennen, als in ein \u00bbSchwarzes Loch\u00ab Geschleudertes zu vergessen! Ich kann nur sagen: Ja, Gott r\u00e4umt dieses Alte beiseite, Gott ermutigt zu neuer Freiheit von alten Verletzungen!<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>\u201eUnd der Friede Gottes,<\/p>\n<p>der h\u00f6her ist als unsere Vernunft,<\/p>\n<p>bewahre Eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn!\u201c<\/p>\n<p>Dr. Rainer Stahl<\/p>\n<p>Erlangen<\/p>\n<p><a href=\"mailto:rainer.stahl.1@gmx.de\">rainer.stahl.1@gmx.de<\/a><\/p>\n<p>[1951 geboren, Studium der Theologie in Jena, Assistent im Alten Testament, 1981 ordiniert, Pfarrer der Ev.-Luth. Kirche in Th\u00fcringen, zwei Jahre lang Einsatz beim Lutherischen Weltbund in Genf, dann Pfarrer in Altenburg, Alttestamentler an der Kirchlichen Hochschule in Leipzig, Referent des Th\u00fcringer Landesbischofs in Eisenach, seit 1998 Dienst f\u00fcr den Martin-Luther-Bund (das lutherische Diasporawerk) in Erlangen, seit 2016 im Ruhestand.]<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/95456A4E-3315-4082-A376-76ECF16D41A0#_ednref1\" name=\"_edn1\">[i]<\/a>\u00a0\u00a0 Vgl. Jean-Daniel Macchi: Micha, in: Thomas R\u00f6mer, Jean-Daniel Macchi u. Christophe Nihan: Einleitung in das Alte Testament, Z\u00fcrich 2013, S. 481-486.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/95456A4E-3315-4082-A376-76ECF16D41A0#_ednref2\" name=\"_edn2\">[ii]<\/a>\u00a0\u00a0 Vgl. die Anregung durch Andreas Sch\u00fcle: \u201eUnd schlie\u00dflich doch \u00bbGefallen an der Gnade\u00ab?, der Exodus \/ 2. Mose 34,6-7 ins Gespr\u00e4ch gebracht hatte, in: Alexander Deeg u. Andreas Sch\u00fcle. Die neuen alttestamentlichen Perikopentexte, Leipzig <sup>2<\/sup>2018, S. 319-321.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/95456A4E-3315-4082-A376-76ECF16D41A0#_ednref3\" name=\"_edn3\">[iii]<\/a>\u00a0\u00a0 Unser Glaube. Die Bekenntnisschriften der evangelisch-lutherischen Kirche, G\u00fctersloh 2013, S. 522f und 521.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt \u00fcber Micha 7,18-20 | verfasst von\u00a0Rainer Stahl | \u201eDie Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit Euch allen!\u201c Liebe Leserin, lieber Leser! Liebe Schwestern und Br\u00fcder! Immer wieder geschieht es, dass wir nichts B\u00f6ses wollen, aber doch B\u00f6ses tun, aber doch verletzen, aber doch herabsetzen. 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