{"id":2989,"date":"2020-07-01T10:36:04","date_gmt":"2020-07-01T08:36:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=2989"},"modified":"2020-07-01T10:36:24","modified_gmt":"2020-07-01T08:36:24","slug":"vergeltung-als-lebensgrundgesetz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/vergeltung-als-lebensgrundgesetz\/","title":{"rendered":"Vergeltung als Lebensgrundgesetz?"},"content":{"rendered":"<h3>4. Sonntag nach Trinitatis, den 05.07.2020 | Predigt \u00fcber R\u00f6m 12,17\u201321 |\u00a0Pastor i. R. Prof. Dr. Andreas Pawlas |<\/h3>\n<p>Vergeltet niemandem B\u00f6ses mit B\u00f6sem. Seid auf Gutes bedacht gegen\u00fcber jedermann. Ist&#8217;s m\u00f6glich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden. R\u00e4cht euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben (5.Mose 32,35): \u00bbDie Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.\u00ab Vielmehr, \u00bbwenn deinen Feind hungert, so gib ihm zu essen; d\u00fcrstet ihn, so gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln\u00ab (Spr\u00fcche 25,21-22). Lass dich nicht vom B\u00f6sen \u00fcberwinden, sondern \u00fcberwinde das B\u00f6se mit Gutem.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Zu den Worten aus der Bibel, die festen Eingang in unsere Umgangssprache gefunden haben, geh\u00f6rt doch zweifellos das ber\u00fchmte \u201eAuge um Auge, Zahn um Zahn!\u201c (Dtn 19,21; Ex 21,24; Lev 24,20) Und was h\u00f6rt man da selbst von Leuten, die mit Gott und Bibel nichts am Hut haben? Doch <strong><em>breite Zustimmung<\/em><\/strong>! Muss darum dieses Vergeltungsschema nicht so etwas sein wie ein <strong><em>Grundgesetz<\/em><\/strong> unseres Lebens?<\/p>\n<p>Aber warum klingt uns da in unserem Bibelwort so ganz <strong><em>anderes<\/em><\/strong> entgegen? Hat da der Apostel Paulus in seinem Brief an die Gemeinde in Rom irgendetwas verwechselt? Oder hat er vielleicht nicht so richtig aufgepasst, was denn alles nach g\u00f6ttlichem ewigen Gesetz unter den Menschen gelten soll?<\/p>\n<p>Nein, das ist so nicht richtig. Denn Hl. Apostel gibt nur schlicht wieder, was wir auch entsprechend von unserem Herrn Jesus Christus aus der Bergpredigt h\u00f6ren k\u00f6nnen (Mt 5,38).<\/p>\n<p>Aber mein hochverehrter Apostel Paulus, wenn wir nun niemandem B\u00f6ses mit B\u00f6sem vergelten sollten, <strong><em>warum<\/em><\/strong> sollen wir das denn <strong><em>tun <\/em><\/strong>und uns auf diese Weise gegen ein so elementares Lebensgrundgesetz und seine alttestamentliche Verankerung wenden?<\/p>\n<p>Jetzt ist erst einmal eine Pause zum Nachdenken angesagt. Aber wenn man dann einmal etwas genauer auf unser Bibelwort schaut, dann muss eins doch wirklich <strong><em>verbl\u00fcffen<\/em><\/strong>. Denn der Apostel Paulus f\u00fchrt zur Ablehnung des alttestamentlich so ernst festgehaltenen Vergeltungsschemas ausgerechnet Belege aus dem <strong><em>Alten Testament<\/em><\/strong> an: N\u00e4mlich, dass Rache und Vergeltung <strong><em>Sache Gottes<\/em><\/strong> sind (5.Mose 32,35) \u00bbDie Rache ist mein; <strong><em>ich<\/em><\/strong> will vergelten, spricht der Herr.\u00ab Und dass man selbst f\u00fcr seinen <strong><em>Feind<\/em><\/strong> sorgen soll (Spr\u00fcche 25,21-22) \u00bbWenn deinen Feind hungert, so gib ihm zu essen; d\u00fcrstet ihn, so gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln\u00ab.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es gegen solche Argumentation nachhaltigen Widerspruch! Denn wenn das \u201eAuge um Auge, Zahn um Zahn!\u201c tats\u00e4chlich heutzutage f\u00fcr jedermann begreiflich ist, so ist doch alles Andere <strong><em>Traumt\u00e4nzerei<\/em><\/strong>, so hat doch alles Andere <strong><em>nichts<\/em><\/strong> mit unserer heutigen Wirklichkeit zu tun, sei es noch so gut im Alten Testament belegt. Oh, was sind das f\u00fcr harte Worte gegen Weisungen aus dem Alten Testament!<\/p>\n<p>Aber wenn auch Traumt\u00e4nzerei ein hartes Wort ist, vielleicht bekommen wir damit <strong><em>trotzdem <\/em><\/strong>einen Fingerzeig in die richtige Richtung. Ich muss dabei an eine Kindergartenszene denken. Ein kleiner Junge sollte die Baukl\u00f6tze, mit denen er gespielt hatte \u2013 und auch wirklich zu Ende gespielt hatte \u2013, wieder aufr\u00e4umen. Aber wie das manchmal bei kleinen Jungen dieser Altersklasse so ist, <strong><em>wollte<\/em><\/strong> er das <strong><em>nicht<\/em><\/strong>. Und wenn so ein kleiner Wutkopf etwas nicht wollte, dann <strong><em>wollte<\/em><\/strong> er das eben <strong><em>nicht<\/em><\/strong>. Naja, wir kennen das alle. Und als ihn die Erzieherin wieder und wieder ernsthaft aufgefordert hatte das zu tun, da geriet er erst <strong><em>richtig in Fahrt<\/em><\/strong>, schlie\u00dflich wandte er sich voller <strong><em>Wut<\/em><\/strong> um und <strong><em>schlug<\/em><\/strong> mit seinen <strong><em>F\u00e4usten<\/em><\/strong> auf sie <strong><em>ein<\/em><\/strong>. Was jetzt?<\/p>\n<p>Nach dem Vergeltungsschema \u201eAuge um Auge, Zahn um Zahn!\u201c h\u00e4tte sie ihn <strong><em>genauso <\/em><\/strong>mit F\u00e4usten schlagen m\u00fcssen. Oder sie h\u00e4tte ihn zumindest in anderer Weise ad\u00e4quat <strong><em>z\u00fcchtigen<\/em><\/strong> m\u00fcssen. Wir wissen auch, dass in einem gro\u00dfen Teil alter p\u00e4dagogischer Ratgeber, solcher Rat gut zu finden ist. Aber was <strong><em>tat<\/em><\/strong> sie nun? Sie breitete weit ihre <strong><em>Arme aus<\/em><\/strong>, <strong><em>l\u00e4chelte<\/em><\/strong> ihn an und dr\u00fcckte ihn <strong><em>liebevoll<\/em><\/strong> an sich. Und was tat jetzt dieser kleine, wild um sich schlagende Junge? Er brach <strong><em>weinend zusammen<\/em><\/strong>. Und nach einer Weile des Schluchzens war die Welt wieder in Ordnung und er r\u00e4umte sogar die Bausteine ordentlich weg.<\/p>\n<p>Ja, jetzt werden ernsthafte und lebenserprobte Leute nat\u00fcrlich sagen: Kindergartenszene! Mehr aber auch nicht. Das kann nichts mit unserem Kampf im altt\u00e4glichen Leben zu tun haben. \u2013 Oder vielleicht doch?<\/p>\n<p>K\u00f6nnte uns vielleicht diese kleine Kindergartenszene daran erinnern, dass wir als Christenmenschen in unserem altt\u00e4glichen Lebenskampf <strong><em>nicht<\/em><\/strong> darauf angewiesen sind, einem anderen jede kleine Verletzung, die er uns angetan hat, sofort auf Heller und Pfennig zur\u00fcckzuzahlen? Warum? Doch weil wir uns darauf verlassen k\u00f6nnen, dass die G\u00fcte unseres Gottes zu uns <strong><em>so gro\u00df<\/em><\/strong> ist, dass sie alle kleinen St\u00f6rungen einfach <strong><em>\u00fcbersteigt und aufhebt<\/em><\/strong>. Das d\u00fcrfen wir aus der Botschaft Jesu Christi h\u00f6ren, f\u00fchlen und erfahren. Das mag f\u00fcr manche wie Traumt\u00e4nzerei klingen, ist aber ein <strong><em>gewaltiger Trost <\/em><\/strong>und eine <strong><em>starke Tr\u00f6stung <\/em><\/strong>f\u00fcr alle unsere Verletzung und Kr\u00e4nkungen, die wir nun einmal alle auf dieser unvollkommenen Welt erfahren, solange wir leben.<\/p>\n<p>Und als erkl\u00e4renden Nebensatz k\u00f6nnten wir vielleicht auch gut h\u00f6ren, dass kluge Leute zum Vergeltungsschema \u201eAuge um Auge, Zahn um Zahn!\u201c erl\u00e4utern, dass es dabei eben nicht um ein universelles Grundgesetz unseres Lebens ging, sondern darum, dass in wilden und ungeordneten Zeiten jede Verletzung und Kr\u00e4nkung eines Starken von ihm nicht siebenmal oder siebenundsiebzigfach ger\u00e4cht werden (Gen 4,24), sondern dass ein Schaden nur <strong><em>fair <\/em><\/strong>und das ist nur <strong><em>einfach<\/em><\/strong> zu ersetzen sein sollte. So k\u00f6nnte man verstehen, dass vielleicht bereits damals auf diese Weise eine b\u00f6se Eskalation unterbunden werden sollte, dass vielleicht bereits damals auf diese einschr\u00e4nkende Weise nicht B\u00f6ses mit B\u00f6sem vergolten werden sollte. Soviel zu klugen Erl\u00e4uterungen versierter Leute.<\/p>\n<p>Jedoch, was helfen mir solche klugen Erw\u00e4gungen, wenn es mir wirklich an den <strong><em>Kragen<\/em><\/strong> geht? Kann ich mich denn \u00fcberhaupt noch kontrollieren, wenn mich die b\u00f6se Kollegin bis aufs Blut blamiert und mir damit meine berufliche Zukunft ruiniert? Was f\u00e4llt mir denn noch ein, wenn mir der <strong><em>b\u00f6se Nachbar <\/em><\/strong>durch seine dauernde laute Feierei bis in die tiefe Nacht allen <strong><em>Lebensfrieden<\/em><\/strong> raubt? Wie kann ich denn noch anders reagieren, wenn der b\u00f6s gewordene Ehepartner nur auf der <strong><em>Lauer<\/em><\/strong> liegt, um mir eins auszuwischen und mir so mein Leben <strong><em>zur H\u00f6lle <\/em><\/strong>zu macht? Wie soll das denn da <strong><em>gehen<\/em><\/strong>, sich voller Wut und Emp\u00f6rung <strong><em>nicht zu r\u00e4chen<\/em><\/strong>, sondern innezuhalten und das Wort ernst zu nehmen \u00bbDie Rache ist mein; <strong><em>ich<\/em><\/strong> will vergelten, spricht der Herr.\u00ab (5.Mose 32,35)?<\/p>\n<p>Ja, kluge Worte auch von der Kanzel, haben da wenig Aussicht auf Erfolg. Auch ein <strong><em>hinterlistiges<\/em><\/strong>Verst\u00e4ndnis von Feindesliebe, wie man das zweite Zitat des Paulus aus dem Alten Testament mit dem \u00bbfeurige Kohlen auf sein Haupt sammeln\u00ab (Spr\u00fcche 25,21-22) missverstehen k\u00f6nnte, hilft nicht. Denn das Vorhaben eines Rachefeldzuges bleibt dabei.<\/p>\n<p>Wie w\u00e4re es aber, wenn ich die Botschaft Jesu Christi von der G\u00fcte Gottes <strong><em>wirklich<\/em><\/strong> in meine Seele aufnehmen k\u00f6nnte und sie mich <strong><em>ganz<\/em><\/strong> erf\u00fcllen lassen k\u00f6nnte, vielleicht so, wie die erw\u00e4hnte Kinderg\u00e4rtnerin? Wahrscheinlich war sie damals in der Lage, gar nicht den kleinen Wutkopf zu sehen, sondern den in sich erb\u00e4rmlich verhakten kleinen Menschen, der deshalb meinen musste, alle wollten ihm nur an den Kragen, weshalb ihm dann aber der Kragen platzte. Wahrscheinlich war sie damals in der Lage, den lieben kleinen Jungen zu sehen, der selbst nur so sehr geliebt werden wollte, dass er alle Anforderungen an sich nur als Hass gegen sich missverstehen musste. So konnte sie ihn lieb haben, obwohl er sie schlug. Und sie konnte damit gleichzeitig erfahren, dass die Liebe <strong><em>st\u00e4rker<\/em><\/strong> ist als alles <strong><em>B\u00f6se<\/em><\/strong>, ja, <strong><em>selbst<\/em><\/strong> als der <strong><em>Tod<\/em><\/strong>. Denn vergessen wir nicht, aus <strong><em>Liebe<\/em><\/strong> ist Christus ans Kreuz gegangen. Er liebt uns so sehr, dass er die schlimmste Tortur, die schlimmsten Schmerzen, die schlimmste Vernichtung auf sich nahm \u2013 <strong><em>f\u00fcr uns<\/em><\/strong>!<\/p>\n<p>W\u00fcrde das denn wirklich gehen, dass wir <strong><em>entsprechend <\/em><\/strong>in der b\u00f6sen Kollegin, in dem b\u00f6sen Nachbarn, in dem b\u00f6s gewordenen Ehepartner um Jesu Christi willen den entt\u00e4uschten, verletzten, zu kurz gekommenen Mitmenschen entdecken k\u00f6nnten, der im Grunde genauso von Gottes Liebe umschlossen sein will, wie wir selbst?<\/p>\n<p>Aber <strong><em>wenn<\/em><\/strong> wir tats\u00e4chlich so auf unsere Mitmenschen schauen k\u00f6nnten, wie sollte dann noch in uns ein Gef\u00fchl der Rache aufkeimen k\u00f6nnen? Das <strong><em>geht dann doch gar nicht<\/em><\/strong>. Und unsere Aufgabe w\u00e4re dann in diesem unserem Leben allein, Christus zu bitten, dass er uns immer einen solchen <strong><em>Blick<\/em><\/strong>, eine solche <strong><em>Wahrnehmung <\/em><\/strong>und ein solches <strong><em>Gef\u00fchl<\/em><\/strong> schenkt.<\/p>\n<p>Nur in Klammern sei hier vermerkt, dass damit nat\u00fcrlich nicht in den Dienst von Polizisten, Soldaten oder Richtern eingegriffen werden soll, deren Aufgabe es ja nach Gottes Willen ist, b\u00f6ses Unrecht zu verfolgen. Aber wohl gemerkt, auch dabei geht es nicht um Rache oder Hass, sondern um den Schutz von Leidenden.<\/p>\n<p>Davon abgesehen kommt mir jetzt eine \u00e4ltere Dame vor Augen, die ganz ehrlich und \u00fcberzeugend sagt: \u201eMit meinem Nachbarn, da habe ich <strong><em>alles<\/em><\/strong> versucht. Ich habe versucht, seine R\u00fccksichtslosigkeit nicht zu bemerken, ich habe immer wieder versucht, freundlich zu ihm zu sein. Ich habe ihm geholfen, wo ich konnte. Und trotzdem: nichts als <strong><em>Geh\u00e4ssigkeit<\/em><\/strong> und <strong><em>Frechheit<\/em><\/strong>. Und sie schaute dabei richtig verzagt und traurig.<\/p>\n<p>Kennen wir so etwas? Und ich vermute, der Hl. Apostel Paulus kannte das auch. Jedenfalls hat er schon guten Grund, seine Ermunterung, mit dem Vergeltungsdenken, -handeln und -f\u00fchlen aufzuh\u00f6ren, zu begleiten mit dem Satz: \u201eIst&#8217;s m\u00f6glich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden\u201c.<\/p>\n<p>Ja, das geh\u00f6rt mit zu dieser unvollendeten Welt, dass alle unsere Freundlichkeit, unser Verst\u00e4ndnis und unsere Hilfe <strong><em>nicht<\/em><\/strong> angenommen wird. So <strong><em>meinen<\/em><\/strong> wir es jedenfalls <strong><em>wahrnehmen<\/em><\/strong> zu k\u00f6nnen. Aber wer sagt denn, dass unsere Wahrnehmung <strong><em>richtig<\/em><\/strong> ist?<\/p>\n<p>Nein, der Satz, dass Rache und Vergeltung Sache Gottes sind, ist nur eine Variation des Satzes, dass vor Gott auf dieser Welt <strong><em>nichts vergeblich ist<\/em><\/strong>.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein <strong><em>Trost<\/em><\/strong>, was f\u00fcr eine <strong><em>St\u00e4rkung<\/em><\/strong>, was f\u00fcr eine <strong><em>Hoffnung<\/em><\/strong>! Wir d\u00fcrfen also ganz <strong><em>anders<\/em><\/strong> in Welt schauen, als nach dem Vergeltungsschema. Wir d\u00fcrfen also eine ganz <strong><em>andere<\/em><\/strong> Perspektive f\u00fcr diese Welt haben, als einer, der sich durch Vergeltung f\u00fcr alles B\u00f6se leiten l\u00e4sst. Wir d\u00fcrfen das, weil um <strong><em>Christi Willen unser Gott liebevoll und g\u00fctig auf uns schaut<\/em><\/strong>, jetzt, bis in Ewigkeit. Gott sei Dank!<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>Pastor i. R. Prof. Dr. Andreas Pawlas<\/p>\n<p>Eichenweg 24<\/p>\n<p>25365 Kl. Offenseth-Sparrieshoop<\/p>\n<p>Andreas.Pawlas@web.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>4. Sonntag nach Trinitatis, den 05.07.2020 | Predigt \u00fcber R\u00f6m 12,17\u201321 |\u00a0Pastor i. R. Prof. Dr. Andreas Pawlas | Vergeltet niemandem B\u00f6ses mit B\u00f6sem. Seid auf Gutes bedacht gegen\u00fcber jedermann. Ist&#8217;s m\u00f6glich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden. 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