{"id":3018,"date":"2020-07-08T15:37:29","date_gmt":"2020-07-08T13:37:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=3018"},"modified":"2020-07-08T15:37:29","modified_gmt":"2020-07-08T13:37:29","slug":"wer-bin-ich-dass-ich-glaube","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wer-bin-ich-dass-ich-glaube\/","title":{"rendered":"Wer bin ich, dass ich glaube?"},"content":{"rendered":"<h3>5. Sonntag nach Trinitatis, 12. Juli 2020 |\u00a0Zu Lukas 5, 1 &#8211; 11 | verfasst von Reiner Kalmbach |<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Gnade Gottes, unseres Vaters, die Liebe Jesu, unseres Herrn und die lebensspendende Kraft des Heiligen Geistes seien mit uns allen. Amen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Warum sind Sie heute hier? Was hat Sie dazu bewogen sich auf den Weg in die Kirche zu begeben? Sind Sie bewusst Mitglied der Kirche und dieser Gemeinde? Keine Sorge, hier hat sich keine Umfrage der Kirchenleitung in unseren Gottesdienst eingeschlichen. Aber ich denke, ab und zu sollten wir uns diesen Fragen stellen.<\/p>\n<p>Ist mein sonnt\u00e4glicher Gottesdienstbesuch Teil einer w\u00f6chentlichen Routine, wie arbeiten, einkaufen, das allabendliche Fernsehprogramm? Oder steckt etwas anderes dahinter?<\/p>\n<p>Warum glaube ich? Oder wer bin ich? Ja, ich denke, alle diese Fragen lassen sich auf die eine reduzieren: <em>Wer bin ich, dass ich glaube?<\/em> Das klingt vielleicht etwas schr\u00e4g, aber darum soll es heute gehen: wenn Gott uns anspricht, dann geht es um unsere eigene Existenz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>H\u00f6ren wir aus dem 5. Kapitel des Lukasevangeliums, die Verse 1 bis 11<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Textlesung<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMenschenfischer oder Bauernf\u00e4nger?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Martin Luther spricht von dem \u201eleichten Evangelium\u201c, wohl weil die Geschichte vom Fischzug des Petrus so popul\u00e4r ist. Aber so einfach ist es dann doch nicht, denn Lukas f\u00fchrt uns in die Tiefe unserer eigenen Glaubensexistenz.<\/p>\n<p>Doch zun\u00e4chst: der Vergleich \u201eMenschenfischer oder Bauernf\u00e4nger\u201c ist gar nicht so weit hergeholt. Zumindest hier bei uns in Argentinien, wie auch in anderen lateinamerikanischen L\u00e4ndern, sind viele Bauerf\u00e4nger als Menschenfischer verkleidet. Da sind landauf \u2013 landab Politiker unterwegs, um mit billigen und popul\u00e4ren Versprechungen, die sie nie halten werden, die Massen f\u00fcr ihre Zwecke einzuspannen. Der brasilianische Pr\u00e4sident Bolsonaro ist nur ein Beispiel und sein grosser Lehrer im Norden ist durchaus in der Lage nicht nur sein eigenes Land in den Abgrund zu st\u00fcrzen. Manchmal frage ich mich, von wem unsere Politiker ihre L\u00fcgen und leere Versprechungen gelernt haben\u2026 Da gibt es verd\u00e4chtige Parallelen zu den Methoden vieler evangelikalen und neo-pfingstlerischen Kirchen. Alle \u201efischen\u201c sie nach dem gleichen Schema.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In unserer kleinen Stadt in den patagonischen Anden, mit knapp 40.000 Einwohnern, gibt es \u00fcber 30 Kirchen die sich alle \u201eevangelisch\u201c nennen. Mehrmals in der Woche f\u00fcllen sie grosse S\u00e4le, manche dieser Gruppen bauen in Rekordzeit riesige Tempel, ausgestattet mit der neuesten Technologie und den teuersten Kinosesseln. Klar, je mehr ein Mitglied \u201einvestiert\u201c, desto mehr himmlischer Segen regnet auf ihn herab. Menschenfischer? Bauernf\u00e4nger! Da wird dann ein Fl\u00e4schchen \u201eechtes\u201c \u00d6l vom \u00d6lberg in Jerusalem f\u00fcr umgerechnet 100 Dollar verkauft, geheiligtes Salz vom Toten Meer, das vor Ansteckung mit dem Corona-Virus sch\u00fctzt.<\/p>\n<p>Wenn Menschen in Not sind, wenn der Staat auf allen Ebenen versagt, wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, dann klingt die Kasse der Bauernf\u00e4nger, selbst und gerade im Namen Jesu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Petrus: Wer bin ich?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ja, es ist wahr, eine Zeit lang wirkt Jesus wie ein Magnet, er ist \u201epopul\u00e4r\u201c im besten Sinne des Wortes. Die Menschen sp\u00fcren, dass dieser Heiler und Prediger kein Bauernf\u00e4nger ist, dass er sie ernst nimmt, Zeit f\u00fcr sie hat. Er sucht gerade ihre N\u00e4he, er will bei ihnen sein, bei denen die von Gott und der Welt verlassen sind. Das Land ist von den verhassten R\u00f6mern besetzt und die \u201eAmtskirche\u201c hat mit der \u201epax romana\u201c schon l\u00e4ngst ihren Frieden gemacht. Das Volk, vor allem in der Provinz, ist auf sich allein gestellt. Jesus meint es ernst mit ihnen, den Armen, den Kranken, den einfachen Handwerkern und Tagel\u00f6hnern, den Fischern\u2026, die gerade frustriert und m\u00fcde ihr \u201eNachtwerk\u201c beenden.<\/p>\n<p>Und hier wird die Menge pl\u00f6tzlich ausgeblendet. Jesus wendet sich einem einzelnen Menschen zu: Simon Petrus. Ab jetzt nur noch Jesus und Petrus, ein einfacher Fischer, Besitzer eines der Boote. Petrus ist Realist, er weiss, wenn eine Sache aussichtlos ist. Nach einer Nacht ohne Fang will er und seine Freunde und Nachbarn nur noch nach Hause und schlafen. Frust und Mutlosigkeit, das hat keinen Sinn mehr, das sagt einem die Erfahrung und der gesunde Menschenverstand. Diese Situation geh\u00f6rt zum Leben, die Fischer erleben sie hin und wieder, \u201e\u2026das wird schon wieder, morgen vielleicht\u2026\u201c, h\u00f6ren sie zu Hause, reden sie sich selbst ein. Aber jetzt gleich, m\u00fcde wie wir sind und schlecht gelaunt\u2026? \u201eDer hat ja keine Ahnung!\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und nun frage ich mich, frage ich Sie: Warum, wenn es doch sinnlos ist, antwortet Petrus: \u201e\u2026auf dein Wort hin wollen wir die Netze noch einmal auswerfen.\u201c? Will er Jesus zeigen, dass ein Fischer sich auf seine jahrelange Erfahrung verlassen kann? Oder ist da etwas anderes, etwas, das Petrus vielleicht in diesem Moment selbst nicht versteht? \u201eAuf dein Wort hin\u201c, wessen Wort? Das Wort dessen der gerade eben zu der Menge sprach, der Prediger, der bei Lukas ein Kapitel zuvor seine Schwiegermutter heilte? Oder ist dieses Wort ein ganz besonderes Wort, ein \u201ewirkm\u00e4chtiges\u201c Wort, wie es Luther formulierte, ein Wort das nicht nur verspricht, sondern wirkt, tut\u2026? Lassen wir diese Fragen einfach vorerst im Raum schweben, in uns wirken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was jetzt kommt, ist allgemein bekannt. Der \u00dcberfluss, nicht nur ein guter Fang, sondern ein einmaliger Fang. Wer m\u00f6chte es diesen hart arbeitenden und trotzdem armen Menschen nicht von Herzen g\u00f6nnen?!<\/p>\n<p>Und (Simon) Petrus? \u201eWas bin ich doch f\u00fcr ein Zweifler!\u201c Angesichts dessen, was Petrus soeben gesehen und erlebt hat, \u00f6ffnen sich ihm die Augen, er erkennt ganz pl\u00f6tzlich wer er in Wirklichkeit ist: Wer bin ich? Petrus h\u00f6rt dasselbe Wort das am Anfang aller Zeiten die Sch\u00f6pfung in Gang brachte: Gott sprach \u201ees werde Licht\u201c (und es ward Licht). \u201eEr, hier\u2026, zu mir? \u00a0Wer bin ich denn?\u201c Ein s\u00fcndiger Mensch! Er, der jede Nacht mit seinem Boot und den Freunden hinausf\u00e4hrt und nach harter Arbeit und oft genug vergeblich, ersch\u00f6pft in sein Bett f\u00e4llt, ein \u201es\u00fcndiger Mensch\u201c. Das nennt sich Selbsterkenntnis, er sieht sich quasi im Spiegel und erkennt, wer er vor Gott ist. Denn daran hat er jetzt keine Zweifel mehr: Das Wort aus dem Munde dieses Wanderpredigers ist Gottes Wort!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Petrus: der Menschenfischer<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was Petrus soeben erlebt hat, haut ihn buchst\u00e4blich um. Er \u201efiel Jesus zu F\u00fcssen\u2026\u201c. Aber da h\u00f6rt er schon wieder dieses Wort aus dem Munde des Predigers aus Nazareth: \u201eF\u00fcrchte dich nicht!\u201c<\/p>\n<p>Es ist jenes Wort das sagt: \u201e\u2026ich weiss wer du bist, ich kenne dich, hab keine Angst, steh auf, ich habe eine Aufgabe f\u00fcr dich\u2026!\u201c<\/p>\n<p>Die Berufung l\u00e4sst sich nicht aus den menschlichen Qualit\u00e4ten ablesen, an einem Titel, der beruflichen Erfahrung, oder der sozialen Stellung in der Gesellschaft, da h\u00e4tte Petrus wahrlich nicht viel vorzuzeigen. Es ist einzig und allein die liebende Zuneigung Jesu. Und dieses Bild taucht bei Lukas immer wieder auf: Beim reuigen Z\u00f6llner, Jesu Salbung durch die S\u00fcnderin, immer wieder Jesus mit den Aussenseitern. Und er ruft sie in seine Nachfolge. Zusammen mit diesen einfachen, ungebildeten und sogar zweifelhaften Gestalten baut Jesus das Fundament seiner Kirche.<\/p>\n<p>Der Theologe Helmut Gollwitzer hat einmal \u00fcber diese Stelle gepredigt: \u201eMit dieser Geschichte beginnt die Geschichte der Kirche\u2026\u201c<\/p>\n<p>Ja, es stimmt: Die ersten Mitarbeiter die Jesus in seine Nachfolge ruft kommen nicht aus der Oberschicht, auch nicht aus irgendwelchen intellektuellen Kreisen Jerusalems. Er ruft sie buchst\u00e4blich von der Strasse weg, holt sie aus der t\u00e4glichen Arbeit heraus.<\/p>\n<p>Es t\u00e4te uns gut, dar\u00fcber einmal nachzudenken.<\/p>\n<p>Glaube entsteht angesichts meiner Selbsterkenntnis: Wer bin ich? Ein s\u00fcndiger Mensch. Der Macht Gottes zu begegnen heisst, die Grenzen der eigenen Macht zu erkennen. Dass er uns ruft und liebt, ist nicht vorhersehbar, ist nicht zu planen, es passiert einfach! Sein Ruf kann einen Menschen umwerfen und ihn gleichzeitig aufrichten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und dann gibt es da noch etwas: Der Weg in die Nachfolge oder in der Nachfolge Jesu ist nicht unbedingt von Erfolg gekr\u00f6nt, hier geht es nicht um \u201eInvestition und Gewinn\u201c, wie es die so erfolgreichen evangelikalen und neopfingstlerischen Kirchen in Lateinamerika und anderswo, landauf, landab, verk\u00fcnden und versprechen. Wen Jesus ruft, der hofft und lebt oft genug gegen den Augenschein. Gerade das macht der Fischzug des Petrus deutlich. Gegen alle Vernunft und Erfahrung: \u201eauf dein Wort hin\u2026!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcrchte dich nicht!\u201c Es tut mir als Pfarrer gut zu erkennen, dass es in der Verk\u00fcndigung und im Leben nicht nur um S\u00fcndenvermeidung geht, sondern vielmehr um Vergebung: Bei Petrus ist die Erfahrung der Vergebung so stark, dass es ihn umwirft.<\/p>\n<p>Sicher, in jedem Leben spielt sich eine \u201eBerufung\u201c anders ab. Manchmal ist es ein lebenslanger Prozess. Aber <em>dass<\/em>etwas geschieht, ist, so sicher wie auf die Nacht der neue Tag folgt. Und <em>deshalb sind Sie heute hier!<\/em><\/p>\n<p>Weil jeder von Ihnen, auf die eine oder andere Art dieses Wort geh\u00f6rt hat \u201eF\u00fcrchte dich nicht!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das ist Kirche: Ich bin angesprochen, aufgehoben, angenommen\u2026, mit meiner Geschichte, ohne Wenn und Aber. Weil Er mich liebt, weil Er mich braucht\u2026, um an Seiner Kirche weiterzubauen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Reiner Kalmbach,<\/p>\n<p>Pfarrer der Evang. Kirche am R\u00edo de la Plata und<\/p>\n<p>der Vereinigten Evangelisch- lutherischen Kirche,<\/p>\n<p>San Carlos de Bariloche und San Martin de los Andes, beides in Patagonien-Argentinien<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mail: reiner.kalmbach@gmail.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>5. Sonntag nach Trinitatis, 12. Juli 2020 |\u00a0Zu Lukas 5, 1 &#8211; 11 | verfasst von Reiner Kalmbach | &nbsp; Die Gnade Gottes, unseres Vaters, die Liebe Jesu, unseres Herrn und die lebensspendende Kraft des Heiligen Geistes seien mit uns allen. Amen. &nbsp; Warum sind Sie heute hier? 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