{"id":3026,"date":"2020-07-08T15:45:20","date_gmt":"2020-07-08T13:45:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=3026"},"modified":"2020-07-08T15:45:45","modified_gmt":"2020-07-08T13:45:45","slug":"nachfolge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/nachfolge\/","title":{"rendered":"Nachfolge"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"Standard\">5. So. n. Trinitatis &#8211; 12.7.2020 | Predigt \u00fcber Lk 5,1-11 | verfasst von Michael Plathow |<\/h3>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">Werden hier f\u00fcr die sog. \u201eMenschenfischer\u201c Andere zu Missionsobjekten?<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">Widerwillen regt sich dagegen. Doch solche Vorbehalte, zugespitzt gar durch das Bild von gro\u00dfen Schleppnetzen, denen kein Fischchen entwischen kann, zerstreut die Gleichniserz\u00e4hlung selbst.<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">Die Intention des Evangelisten Lukas ist anders.<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">Ebenso greift nicht, mit dieser Geschichte von Petri Fischzug (Augustins) den Satz \u201eZwingt sie hinein (cogite intrare)!\u201c, Bekehrungskampagnen in der Kirchengeschichte und Verstrickungen zwischen Mission und Kolonisation legalisieren zu wollen.<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">Die Botschaft des Evangelisten ist eine ganz andere.<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">1. \u201eEs begab sich aber!\u201c.<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">Dieser Satz, ein Ohrwurm, l\u00e4sst aufmerken. Da k\u00fcndigt sich wieder etwas Au\u00dferordentliches in Gottes Heilsgeschichte an: der Auftrag, \u201eallen Menschen\u201c \u201eChristus, den Herrn\u201c zu verk\u00fcndigen (2, 10f).<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">Am See Genezareth dr\u00e4ngt sich die Menge, um Jesus zu sehen und seine Worte zu h\u00f6ren. Einen Fischer \u2013 es ist Simon \u2013 bittet Jesus, dass eins der an Land liegenden Boote ablege, damit er von ihm aus die Botschaft vom Reich Gottes verk\u00fcndige. Nach Ende der \u201eSeepredigt\u201c spricht Jesus Simon ein zweites Mal an: \u201eFahre hinaus!\u201c, jetzt, mitten am Tag, \u201ewerft eure Netze zum Fang aus!\u201c. Eigentlich ist es ein t\u00f6richtes Anliegen; es widerspricht aller fachm\u00e4nnischen Erfahrung. Gleichwohl, Jesu Person, seine Worte, die Gott und Gottes Reich verk\u00fcndigen, wecken irgendwie Vertrauen: \u201eAuf dein Wort\u201c. Simon f\u00e4hrt auf See und wirft die Netze aus. Ja, und da erlebt er das menschlicher Vernunft Uneinsichtige, das Unwahrscheinliche: die Netze drohen zu zerrei\u00dfen; \u00fcberreich ist der Fischfang. Kollegen m\u00fcssen zu Hilfe kommen. Zwei Boote werden bis an den Rand gef\u00fcllt.<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">2. \u201eAls Simon das sah\u201c, da leuchtet ihm irgend auf das Geheimnis von Jesus, seiner Person, seiner Verk\u00fcndigung. Zugleich wird er \u00fcber sich selbst verwiesen, soz. au\u00dfer sich gestellt. In der Begegnung mit Jesus sieht er sich vor Gott. Er erkennt sich als von Gott erkannt. Neu erf\u00e4hrt er sich, indem Gottes G\u00fcte, ihm kaum erkennbar, in Jesus widerf\u00e4hrt: Jesus, \u201eder Heiland, Herr der Welt\u201c (2, 10f).<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">Da f\u00e4llt Simon vor Jesus zu Boden: \u201eIch bin ein s\u00fcndiger Mensch\u201c &#8211; ein, nein, sein Zusammenbruch. Der eigenen Selbstbezogenheit, der eigenen Selbstgen\u00fcgsamkeit, der eigenen Selbstverwirklichung war die Beziehung zu Gott entschwunden. Die Frage nach dem Willen Gottes hatte er verdr\u00e4ngt, S\u00fcnde ausgeblendet; die Wirklichkeit Gottes war verd\u00e4mmert.<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">Und da, in der Begegnung mit Jesus, mit Jesu Predigt vom Reich Gottes bricht es aus seinem Innern heraus; er schreit: \u201eGeh weg von mir\u201c. Keine Gemeinschaft meint er mit Jesus haben zu k\u00f6nnen. Zwischen dem S\u00fcnder und Jesus gebe es nichts Gemeinsames.<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">Auch die begleitenden Menschen rund herum erschrecken angesichts des Erlebten: der unwahrscheinliche Fischfang und der Zusammenbruch des Simon. Heiliger Schrecken erfasst sie, Furcht und Zittern vor der Gegenwart des fernen und doch nahen Gottes.<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">Ihn allein sollen wir f\u00fcrchten und lieben.<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">3. So geschieht nach dem Evangelisten Lukas erneut das Au\u00dferordentliche in Gottes Heils- und Vers\u00f6hnungsgeschichte mit der Welt. Jesus wendet sich \u2013 es ist nun das dritte Mal \u2013 Simon zu: \u201eF\u00fcrchte dich nicht\u201c! Gottes G\u00fcte und Erbarmen gilt dir!<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">Es ist das Wort der Vergebung und der Vers\u00f6hnung \u2013 Wende im Leben der Menschen; Freude der Bu\u00dfe durch Gottes Gnade. Es ist die Wende, wie immer wieder Christen sie auf ihrem Lebensweg durch ein unwahrscheinliches Erlebnis erfuhren und erfahren. Der Ansto\u00df kann sein ein Wort, eine Krankheit, eine Bewahrung, die Ansage von Schuld, das Wort der Vergebung. Beispiele sind der Kirchenvater Augustin, der Reformator M. Luther, der Theologe J. Moltmann, der Manager Th. Middelhoff usw. usw. Auch f\u00fcr so manchen Pfarrer und Prediger gilt das, wie auch f\u00fcr mich: das Leben f\u00fchrt durch eine ungeplante Kehre, von Jesus mitgenommen, in den Dienst der Wortverk\u00fcndigung.<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">\u201eF\u00fcrchte dich nicht!\u201c, \u201eF\u00fcrchtet euch nicht!\u201c, so hatte Gott immer wieder dem Volk Israel auf finsteren Wegstrecken Rettung und Hilfe gebracht. So sandte der Engel Gottes die Hirten als Botschafter der \u201eFreude, die allem Volk widerfahren soll\u201c, die Verhei\u00dfung vom \u201eHeiland der Welt\u201c zu verk\u00fcndigen.<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">\u201eF\u00fcrchte dich nicht!\u201c, so nimmt Jesus Simon mit sich. Unwahrscheinliches hat er beim Fischzug erlebt, noch Gr\u00f6\u00dferes, das Au\u00dferordentliche der Verk\u00fcndigung des Reiches Gottes wird er erfahren: \u201eVon nun an wirst du Menschen die gute Botschaft bringen\u201c. Jesus nimmt ihn in seine Zusage und in seine Vers\u00f6hnungsbewegung. Menschen wird er sammeln als Verk\u00fcnder des Reiches Gottes und so an Jesu eigenem Werk Anteil haben.<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">4. Simon ist so der erste, den Jesus mitnimmt in seine Sendungsgeschichte. Weitere J\u00fcnger folgen, Nachfolger sind sie, nicht beeindruckte Nachahmer, Nachfolger, von Jesus angesprochen zum Dienst in Wort und Tat (5, 27; 6, 13; 8, 2; 9, 2, 6; u. a.; Apg. 1, 8; u. a.).<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">Dynamisch verbreitet sich das Evangelium. Gruppen oder Scharen von Menschen kommen zusammen; der Glaube w\u00e4chst (6, 17; 19, 25). Immer neue Gemeinden werden entstehen \u00fcber Grenzen hinweg (2, 41; 6, 1; 11, 1; 14, 21; 15, 41; 16, 15; 17, 12), in neuen Kontinenten beheimatet (Apg 16, 9) bis an die Enden der Erde (Apg 28, 31). Trotz Widerst\u00e4nde und Verfolgungen (Apg 8, 1ff; 23, 12), trotz Verhaftung (Apg 21, 27), Gef\u00e4ngnis (Apg 16, 23ff) und Prozess (Apg 25,10)\u00a0und heute trotz Gottvergessenheit, Glaubensschwund, r\u00fcckl\u00e4ufige Kirchenmitgliedschaft in angefochtenen und \u201ekleiner werdenden Kirchen\u201c &#8211; die Verk\u00fcndigung des Evangelium von der Vers\u00f6hnung Gottes geht weiter. Das die Kirche Jesu Christi schaffende und erhaltende Wort Gottes l\u00e4sst, trotz D\u00fcrrezeiten, Neues sprie\u00dfen und wachsen hier bei uns und in anderen Regionen und L\u00e4ndern.<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">M. Luther erz\u00e4hlt davon im Gleichnis vom Amaranthus: \u201eAmaranthus w\u00e4chst im August und ist mehr ein Stengel denn ein B\u00e4umlin; l\u00e4sst sich gerne abbrechen und w\u00e4chst fein fr\u00f6hlich und lustig daher. Und wenn nun alle Blumen vergangen sind und dies mit Wasser besprengt und feucht gemacht wird, so wirds wieder h\u00fcbsch und gleich gr\u00fcn, dass man im Winter Kr\u00e4nze daraus machen kann. Ist Amaranthus daher genennet, das nicht verwelkt noch verdorrt.<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">Ich wei\u00df nicht, ob der Kirche etwas m\u00f6ge gleicher sein denn Amaranthus, diese Blume, die wir hei\u00dfen Tausendsch\u00f6n &#8230; Zudem l\u00e4sst sich die Kirche auch gerne abbrechen und berupfen, das ist, sie ist Gott willig und gerne gehorsam im Creuz, ist darinnen geduldig und w\u00e4chst wiederum fein lustig. \u2026 Endlich bleibt der Leib und Stamm ganz, und kann nicht ausgerottet werden. \u2026 Denn gleich wie Amaranthus, Tausendsch\u00f6n, nicht welkt noch verdorrt, also kann man auch nimmermehr die Kirche vertilgen und ausrotten. Was ist aber wunderbarlichers denn der Amaranthus? Wenns mit Wasser besprengt und drein gelegt wird, so wirds wieder gr\u00fcn und frisch, gleich als von den Todten auferweckt\u201c (WA TR,VI, 184f).<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">5. Das Wort Gottes geht weiter. Die Kirche Jesu Christi wird bleiben bis an den Tag, den Gott bestimmt (CA VII). \u201eEine freundige Nachricht breitet sich aus\u201c (EG 649) von Mund zu Mund, \u00fcber Internet und Facebook. Sie ergie\u00dft sich immer wieder wie der Wachstum und Frucht bringende Regen. Als Teil der Vers\u00f6hnungsbewegung Gottes ergeht das verk\u00fcndigte Evangelium, schafft Glauben und Hoffnung, tr\u00f6stet und begeistert, ruft zu Achtsamkeit und Liebe.<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">In der Nachfolge Jesu werden die Gemeinden zu Zeichen der mit Gott vers\u00f6hnten Menschen. \u201eMenschen der Zukunft\u201c Gottes (D. Bonhoeffer) sind sie auf ihren Auferstehungswegen, ein W\u00e4rmestrom der Vers\u00f6hnung und der Liebe in einer sich s\u00e4kularisierenden, religi\u00f6s pluralisierenden Gesellschaft. Mitgenommen in die Nachfolgegeschichte Jesu, sind sie &#8211; wie Simon &#8211; berufen zum Zeugnis vom Reich Gottes. Tr\u00e4ger des Symbols Fisch sind sie, dem Kennzeichen der ersten Nachfolger Jesu Christi: Ob mit dunklerer oder hellerer Hautfarbe, Ebenbild Gottes, eins in Christus, sind sie.<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">Auch wir sind mitgenommen in die Nachfolgegeschichte Jesu, berufen, das Zeugnis von Jesus Christus weiterzugeben. Das, liebe Gemeinde, ist der Kern der Botschaft des Evangelisten Lukas.<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">Wir, eine jede und ein jeder, die Gemeinde und Kirche sind mitgenommen in Jesu Ruf, Zeugnis zu geben.<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">F\u00fcr den Theologen K. Barth, vielen von uns bekannt, zielt die Vers\u00f6hnungsbewegung des dreieinen Gottes auf das Zeugnis von Jesus Christus in und vor der Welt. Das ist Auftrag und Bestimmung der Kirche Jesu Christi: die Martyria, das Zeugnis, von Jesus Christus unserem gekreuzigten und auferstandenen Bruder und Herrn. Mir gilt es. Den vielen Anderen gilt es.<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">Nicht um Besitzstandswahrung und Steigerung der Kirchenmitgliedschaft, gar nur der eigenen Kirche, gegen die anderen, geht es. Das \u201echristliche Zeugnis in einer multireligi\u00f6sen Welt\u201c (2011) verk\u00fcndigt den \u201eHeiland der Welt\u201c (Lk 2, 10f), das Heil in Jesus Christus. Um ihn geht es!; \u201eseine Liebe bewegt, vers\u00f6hnt und eint\u201c (Losung der Weltkirchenkonferenz des \u00d6RK in Karlsruhe 2022).<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">\u201eF\u00fcrchte dich nicht!\u201c, spricht Jesus heute.<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">Zum Zeugnis in Wort und Tat, im Zuh\u00f6ren und Mitgehen, als Nachfolger mitgenommen von Jesus sind wir. Konkret geschieht das in der Familie, f\u00fcr mich pers\u00f6nlich als Vater und Opa. Es geschieht im miteinander Sprechen, Helfen, Lasttragen gerade in Corona-Tagen. Es geschieht weiter in meiner Gemeinde, wo ich dabei bin im Gottesdienst am Sonntag, mit und f\u00fcr Andere bete, und da bin f\u00fcr die allt\u00e4glichen Sorgen und Hoffnungen Anderer. Es geschieht schlie\u00dflich mit dem kritischen und konstruktiven Ansagen in einer Zeit der Extreme aus kirchenleitendem Mund. \u201eF\u00fcrchte dich nicht!\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">Das Evangelium geht weiter.<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">\u201eF\u00fcrchte dich nicht!\u201c, spricht Jesus zu mir und dir.<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">Und der Friede Gottes, der h\u00f6her ist als unsere Vernunft, der bewahre unsere Herzen und Sinne und unser Tun in der Nachfolge Jesu. Amen.<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">Lied: \u201eEine freudige Nachricht breitet sich aus\u2026 (EG 649)<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"Standard\"><span lang=\"DE\">michael@plathow.de\u00a0\u00a0 <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>5. So. n. Trinitatis &#8211; 12.7.2020 | Predigt \u00fcber Lk 5,1-11 | verfasst von Michael Plathow | Werden hier f\u00fcr die sog. \u201eMenschenfischer\u201c Andere zu Missionsobjekten? Widerwillen regt sich dagegen. Doch solche Vorbehalte, zugespitzt gar durch das Bild von gro\u00dfen Schleppnetzen, denen kein Fischchen entwischen kann, zerstreut die Gleichniserz\u00e4hlung selbst. 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