{"id":3097,"date":"2020-07-28T11:41:17","date_gmt":"2020-07-28T09:41:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=3097"},"modified":"2020-07-28T11:41:17","modified_gmt":"2020-07-28T09:41:17","slug":"wer-die-wahl-hat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wer-die-wahl-hat\/","title":{"rendered":"Wer die Wahl hat, \u2026"},"content":{"rendered":"<h3>8.Sonntag nach Trinitatis, 2.8.2020 |\u00a0Predigt zu Johannes 9 (i.A.) | verfasst von Andreas Schwarz |<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jesus ging vor\u00fcber und sah einen Menschen, der blind geboren war.<\/p>\n<p>Und seine J\u00fcnger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat ges\u00fcndigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist?<\/p>\n<p>Jesus antwortete: Es hat weder dieser ges\u00fcndigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.<\/p>\n<p>Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.<\/p>\n<p>Als er das gesagt hatte, spuckte er auf die Erde, machte daraus einen Brei und strich den Brei auf die Augen des Blinden.<\/p>\n<p>Und er sprach zu ihm: Geh zum Teich Siloah &#8211; das hei\u00dft \u00fcbersetzt: gesandt &#8211; und wasche dich! Da ging er hin und wusch sich und kam sehend wieder.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ihr lieben jungen Menschen:<\/p>\n<p>Herzlichen Gl\u00fcckwunsch zu eurer Wahl.<\/p>\n<p>Ihr hattet die Wahl, ob ihr euch auf den Weg machen wollt, konfirmiert zu werden oder nicht.<\/p>\n<p>Ihr habt gew\u00e4hlt und jetzt seid ihr dabei und heute hier im Gottesdienst.<\/p>\n<p>Ganz viele von denen, die heute hier auch sitzen, hatten diese Wahl auch. Und sie haben gew\u00e4hlt. Wie ihr.<\/p>\n<p>Und haben irgendwann ihr \u201aJa\u2018 gesagt \u2013 zu Jesus Christus, zu seiner Kirche, zu dieser Gemeinde.<\/p>\n<p>Und darum sind sie hier.<\/p>\n<p>Mit euch.<\/p>\n<p>Eine gute Wahl.<\/p>\n<p>Sch\u00f6n, dass wir sie haben \u2013 die Wahl.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich ist das nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Manchmal hat man den Eindruck, die Menschen m\u00f6chten gar keine Wahl.<\/p>\n<p>Und wenn dann eine Wahl stattfindet, ob zum Bundestag, zum Landtag oder in den St\u00e4dten und D\u00f6rfern, dann gehen viele nicht hin.<\/p>\n<p>Als w\u00fcrden sie keine Wahl haben wollen.<\/p>\n<p>Oder als w\u00e4re jede M\u00f6glichkeit so schlecht, dass sie lieber gar nicht w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Manchmal ist das alles auch sehr \u00e4hnlich und unbedeutend, dass wir wirklich nicht wissen k\u00f6nnen, wo denn die Unterschiede sind.<\/p>\n<p>Und ob die Politiker sich nach der Wahl noch daran erinnern, was sie vor der Wahl versprochen haben.<\/p>\n<p>Um uns zur Wahl zu locken.<\/p>\n<p>Wie genau soll die W\u00e4hlerin und soll der W\u00e4hler sich als Laie denn ein eigenes Urteil bilden bei Problemen, die so kompliziert sind, dass nicht einmal die Volksvertreter sich sicher sind, ob sie das alles wirklich noch begreifen?<\/p>\n<p>Woher also kommt mir da der Durchblick?<\/p>\n<p>Wie komme ich zu einer klaren Sicht?<\/p>\n<p>Ums Sehen und ums nicht Sehen, um die klare Sicht und um den rechten Durchblick geht es im Konfirmandenunterricht und auch im heutigen Evangelium.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jesus heilt einen Blindgeborenen.<\/p>\n<p>Aber viel mehr steht auf dem Spiel.<\/p>\n<p>Wichtige religi\u00f6se Vertreter des da\u00admaligen Judentums setzen sich mit Jesus auseinander.<\/p>\n<p>Und dann geht es auf einmal nicht nur um eine Heilung, sondern \u00fcberhaupt um den Glauben an Jesus Christus.<\/p>\n<p>Er ist der Menschensohn, der Erl\u00f6ser, der Retter, der Heiland, den Gott zu den Menschen geschickt hat und auf den sie schon so lange gewartet haben.<\/p>\n<p>Aber als er dann da war, als er redete und heilte, da f\u00fchlten sich die religi\u00f6sen F\u00fchrer der Juden verunsichert.<\/p>\n<p>Sie hatten feste \u00dcberzeugungen.<\/p>\n<p>Jesus stellt sie in Frage; nein, er wirft sie \u00fcber den Haufen.<\/p>\n<p>Das muss erstmal jemand verkraften, der es ernst meint mit den Geboten Gottes.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie waren davon \u00fcberzeugt, dass es einen Zusammenhang zwischen Krankheit und Schuld gibt, also zwischen dem, was man tut und wie es einem ergeht. Nicht immer kann man so ganz genau sagen, wie beides zusammenh\u00e4ngt, aber es h\u00e4ngt zusammen.<\/p>\n<p>Und au\u00dferdem waren sie davon \u00fcberzeugt, dass der Sabbat unbedingt und strikt einzuhalten ist. Also darf man am Sabbat auch nicht heilen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Beide \u00dcberzeugungen treten nun offen ans Tageslicht, als Jesus den Blindgeborenen am Sabbat heilt. In den verschiedenen Szenen werden unterschiedliche Personen immer wieder vor die Wahl zwischen zwei M\u00f6glichkeiten gestellt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li>Szene &#8211; 1. Wahl<\/li>\n<\/ol>\n<p>Am Stra\u00dfenrand sitzt einer, der ist blind auf die Welt gekommen. Fangfrage der Pharis\u00e4er an Jesus: Wer hat ges\u00fcndigt? Er selbst? Oder seine Eltern? Eine dritte M\u00f6glichkeit gibt es nicht. W\u00e4hle!<\/p>\n<p>Jesus w\u00e4hlt. Er positioniert sich klipp und klar. Aber anders als erwartet. Er findet die dritte M\u00f6glichkeit. Weder &#8211; noch. Er gibt der Blindheit eine ganz andere Bedeutung: Die Werke Gottes sollen durch sie offenbar werden. Und dann schmiert er dem Mann einen Brei aus Spucke auf die Augen und schickt ihn zum Teich, um sich sauber zu machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Szene &#8211; 2. Wahl<\/li>\n<\/ol>\n<p>Jetzt hat der Blinde die Wahl: Macht er&#8217;s oder macht er&#8217;s nicht? Versetzen wir uns bitte in die Situation. Und vergessen f\u00fcr einen Moment, dass das eine Jesusgeschichte ist, die in der Bibel steht. Das wei\u00df der Blinde n\u00e4mlich nicht und die anderen wissen es auch nicht.<\/p>\n<p>F\u00fcr die muss das ungef\u00e4hr so gewesen sein: Pforzheim, Fu\u00dfg\u00e4ngerzone. Und dann kommt da so ein Typ daher, verbreitet schr\u00e4ge Ansichten, spuckt dann auch noch in einen Blumenk\u00fcbel und schmiert den ekligen Brei, den er da anr\u00fchrt, einem armen, blinden Kerl, der da rumsitzt, einfach ins Gesicht. W\u00e4re die naheliegende Reaktion des Blinden nicht gewesen, um Hilfe zu schreien? Aber er entscheidet sich anders, warum auch immer, er macht das, was Jesus von ihm will &#8211; und wird sehend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Szene &#8211; 3. Wahl<\/li>\n<\/ol>\n<p>Der blind Geborene wird von den Pharis\u00e4ern befragt. In der dritten Szene erfahren wir, dass die Heilung an einem Sabbat geschah. Die Pharis\u00e4er m\u00fcssen sich ent\u00adscheiden, was sie davon halten sollen.<\/p>\n<p>Sie haben die Wahl zwischen zwei M\u00f6glichkeiten: M\u00f6glichkeit 1: Wer sich nicht an den Sabbat h\u00e4lt, kann nicht von Gott sein. M\u00f6glichkeit 2: Wer nicht von Gott kommt, kann zu solchen Handlungen nicht in der Lage sein. Sie befragen den blind Geborenen. Dem, der gerade noch blind war, f\u00e4llt die Entscheidung nicht schwer.<\/p>\n<p>Klarer Fall: Der Mann hat mich sehend gemacht. Der Mann ist ein Prophet, was denn sonst?<\/p>\n<p>F\u00fcr die Pharis\u00e4er ist das aber nicht so eindeutig. Sie geraten \u00fcber ihrer Urteilsbildung in Streit und so kommt M\u00f6glichkeit 3 zustande: Der war gar nicht wirklich blind!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Also werden &#8211; 4. Szene &#8211; 4. Wahl &#8211; die Eltern des blind Geborenen verh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Die wirken eingesch\u00fcchtert. Die scheinen zu sp\u00fcren, dass das Ganze hier deutlich zu ihrem Nachteil enden kann. Sie haben die Wahl: Zu wem sollen sie sich halten? Halten sie zu ihrem Sohn? Freuen sie sich mit ihm, dass er endlich sehen kann? Schlagern sie sich auf seine Seite und damit auf die dieses sonderbaren Jesus? Oder begeben sie sich auf die vermeintlich sichere Seite derer, die die Macht haben?<\/p>\n<p>Die Eltern geben ihrer Furcht nach und w\u00e4hlen die sichere Seite: Fragt ihm doch selbst, er ist ja schlie\u00dflich alt genug.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und so folgt, in der 5. Szene, der selbstbewusste Auftritt eines Mannes, der seine Wahl l\u00e4ngst getroffen hat. Man muss sich das noch einmal klarmachen. Bis vor kurzem galt er als ein von Gott geschlagener, von Gott bestrafter S\u00fcnder. Bis vor kurzem stand er am Rande der Gesellschaft. Und jetzt hat er so viel R\u00fcckgrat, sich mit der F\u00fchrung der damaligen j\u00fcdischen Gesellschaft auf selbstbewusste Weise anzulegen.<\/p>\n<p>Es ist etwas passiert mit ihm. Er wurde geheilt, er konnte zum ersten Mal in seinem Leben sehen. Er ist nicht mehr derselbe Blinde, wie vorher. F\u00fcr ihn ist das v\u00f6llig klar: dieser Jesus ist von Gott gesandt ist. Es kann nicht anders sein. Das sieht er deutlich.<\/p>\n<p>Da haben die Pharis\u00e4er keine Argumente mehr. Und auch keine Wahl: sie fordern die Achtung ihrer formalen Autorit\u00e4t und werfen den Blindgeborenen hochkant hinaus: \u201eWas bildest Du dir eigentlich ein?&#8220;<\/p>\n<p>Jesus geht dem Geheilten nach und dieser bekr\u00e4ftigt seine Wahl: <em>Ja, Herr, ich glaube.<\/em><\/p>\n<p>Jesus hat diesem einen Menschen in seiner pers\u00f6nlichen Not geholfen und der sagt: Herr, ich glaube.<\/p>\n<p>Dahin soll es mit euch auch gehen mit der Konfirmation, dass ihr gute Erfahrungen mit Jesus Christus macht und dann sagt: Herr, ich glaube!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jesus wendet sich einem Menschen in Not zu und beendet die qu\u00e4lende Frage, wer die Schuld an der Not tr\u00e4gt. Er beendet die Neigung, Menschen zu be- und zu verurteilen. \u201eIhr meint, Blindheit sei Gottes Strafe f\u00fcr eine bestimmte Schuld. Nein, weit gefehlt. Ihr k\u00f6nnt alle sehen, was ich tue; ihr k\u00f6nnt h\u00f6ren, was ich predige. Aber ihr seht nicht, dass ich der Erl\u00f6ser bin. Und doch behauptet ihr weiter, ihr k\u00f6nntet sehen und anderen sagen, wie sie nach Gottes Willen zu leben h\u00e4tten. Das ist S\u00fcnde.&#8220;<\/p>\n<p>Jesus nicht als seinen Herrn anerkennen, zu meinen, man br\u00e4uchte ihn nicht, das trennt von ihm.<\/p>\n<p>Was immer Jesus Christus sagt und tut: es ist eine Einladung an die Menschen, ihm zu vertrauen. Weil er heilt und Leben bringt.<\/p>\n<p>Wir h\u00f6ren das als Christenmenschen in diesem Gottesdienst. Darum sind wir ja hier. Wir geh\u00f6ren zu denen, die glauben, dass Jesus der Christus ist.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber streiten wir nicht mit Jesus Christus.<\/p>\n<p>Im Gegenteil: ihr Vorkonfirmanden wollt euch auf den Weg machen, Jesus als guten Begleiter eures Lebens zu entdecken. Dieser Weg endet nicht mit der Konfirmation. Alle, die hier sitzen, sind auf diesem Weg, lebenslang.<\/p>\n<p>Und immer wieder haben wir auf unseren Wegen die Wahl.<\/p>\n<p>Wir wissen, was richtig ist, haben aber doch die M\u00f6glichkeit, uns, dagegen zu entscheiden.<\/p>\n<p>Wir wissen, was richtig ist, stehen aber immer wieder in der Gefahr, anders zu reden oder anders zu handeln.<\/p>\n<p>Wir wissen schon, was gut ist, aber manchmal haben wir vielleicht zu viel Angst vor den Konsequenzen oder sind zu bequem.<\/p>\n<p>Zu w\u00e4hlen kann hei\u00dfen, Schuld auf sich zu laden.<\/p>\n<p>Wir haben immer die Wahl, zu tun, was wir im Glauben an Jesus Christus als richtig ansehen, und uns einzusetzen f\u00fcr das, was den Menschen und dem Leben dient.<\/p>\n<p>Wir haben immer die Wahl.<\/p>\n<p>Gott gebe euch Konfirmanden und uns allen immer wieder die Kraft, Jesus Christus als unseren Retter zu sehen und in unseren Entscheidungen das Richtige zu tun. Amen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Pfarrer Andreas Schwarz<\/p>\n<p>Evangelisch-Lutherische Kirche in Baden<\/p>\n<p>Gemeinde Pforzheim<\/p>\n<p><a href=\"mailto:p.andreas.schwarz@gmail.com\">p.andreas.schwarz@gmail.com<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese Predigt wird in dem Gottesdienst gehalten, an dem eine Gruppe von jungen Menschen mit dem Konfirmandenunterricht beginnt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>8.Sonntag nach Trinitatis, 2.8.2020 |\u00a0Predigt zu Johannes 9 (i.A.) | verfasst von Andreas Schwarz | &nbsp; Jesus ging vor\u00fcber und sah einen Menschen, der blind geboren war. Und seine J\u00fcnger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat ges\u00fcndigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist? Jesus antwortete: Es hat weder dieser ges\u00fcndigt noch [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3090,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[39,462,1,360,157,114,248,349,3,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-3097","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-johannes","category-8-so-n-trinitatis","category-aktuelle","category-andreas-schwarz","category-beitragende","category-deut","category-kapitel-09-chapter-09-johannes","category-kasus","category-nt","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3097","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3097"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3097\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3098,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3097\/revisions\/3098"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3090"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3097"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3097"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3097"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=3097"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=3097"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=3097"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=3097"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}