{"id":3137,"date":"2020-08-05T16:21:53","date_gmt":"2020-08-05T14:21:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=3137"},"modified":"2020-08-05T16:21:53","modified_gmt":"2020-08-05T14:21:53","slug":"mahner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/mahner\/","title":{"rendered":"Mahner"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"Text\"><span lang=\"DE\">9. Sonntag nach Trinitatis (9.8.2020) |\u00a0<\/span><span lang=\"DE\">Predigt zu Jeremia 1,4-10 | verfasst von Dr. Sven Keppler |<\/span><\/h3>\n<p class=\"Text\"><b><span lang=\"DE\">I.<\/span><\/b><span lang=\"DE\"> Letzten Samstag in Berlin. Etwa 20.000 Menschen demonstrieren auf der Stra\u00dfe des 17. Juni. Impfgegner. Corona-Leugner. Selbst ernannte \u201eQuerdenker\u201c. Aber auch Rechtsradikale. Reichsb\u00fcrger. In ihren Augen sind die staatlichen Corona-Ma\u00dfnahmen eine gro\u00dfe Verschw\u00f6rung. Dagegen wollen sie aufbegehren. Auch, indem sie auf Schutzma\u00dfnahmen<b> <\/b>verzichten.<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Mitten unter ihnen die Journalistin Dunja Hayali. Sie dreht f\u00fcr\u2019s ZDF. Interviewt die Demonstrierenden. Und tr\u00e4gt dabei eine Maske. Sie wird beschimpft und bedr\u00e4ngt. \u201eSch\u00e4mt euch!\u201c \u201eHau ab!\u201c Und immer wieder: \u201eL\u00fcgenpresse, L\u00fcgenpresse!\u201c Die Filmende wird selbst gefilmt und vermutlich in den einschl\u00e4gigen Netzwerken angeprangert. Auf den Rat ihrer Security bricht sie schlie\u00dflich den Dreh ab.<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Wer die Krisen unserer Zeit benennt, muss mit Feindseligkeit rechnen. Dabei bilden sich erstaunliche Allianzen. Sie reichen von kleinen Leuten bis zu Pr\u00e4sidenten. Corona? Eine kleine Grippe! Klimawandel? Eine Erfindung der Medien! Rechtsradikalismus? Ein M\u00e4rchen des Establishments \u2013 um von dem eigentlichen Problem abzulenken, dass das deutsche Volk angeblich gerade gegen Migranten ausgetauscht werde.<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Nach dem Zwischenhoch der Wendezeit ist es heute un\u00fcbersehbar: Unsere Welt ist in ihren Fundamenten ersch\u00fcttert. So tief, dass mir die Frage kommt: Kann die Menschheit \u00fcberhaupt \u00fcberleben? Oder zerst\u00f6ren wir gerade durch unsere gro\u00dfe Zahl und unseren Lebensstil die Grundlagen unseres Daseins? Sorgen wir daf\u00fcr, dass wir letztlich nur ein beeindruckendes und ersch\u00fctterndes Gastspiel auf diesem Planeten geben d\u00fcrfen?<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Die Krisen machen Angst. Besonders durch ihre \u00fcberw\u00e4ltigende Verdichtung: Klimawandel. Verm\u00fcllung. Artensterben. \u00dcberbev\u00f6lkerung. Atomare Bedrohung. Globalisierter Kapitalismus. Soziale Spaltung. Armutsmigration. Vormarsch der Autorit\u00e4ren und Rechtspopulisten. Technisierung des gesamten Lebens. Und jetzt auch noch die Corona-Pandemie. All diese Probleme greifen ineinander und bilden ein bedrohliches Netz. Ein Netz, in dem wir uns immer mehr verfangen.<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Irgendwie sind wir alle in der Angst verbunden: Linke wie Rechte. Es sind nicht immer dieselben Themen, die Angst machen. Aber es gibt dieses Grundgef\u00fchl der Krise. Der radikalen Bedrohtheit unseres Lebens. Man kann es leugnen. Aber trotzdem nagt und bohrt es weiter.<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><b><span lang=\"DE\">II.<\/span><\/b><span lang=\"DE\"> Das ist keine neue Erfahrung. Der Mann Jeremia machte sie ganz \u00e4hnlich schon vor 2.600 Jahren. Seine Mahnungen und sein Schicksal sind \u00fcberliefert in einem gro\u00dfen Prophetenbuch.<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Jeremias Thema ist die Ungerechtigkeit in der Gesellschaft. Wirtschaftliche Ausbeutung. Fremdenfeindlichkeit. Soziale Ausgrenzung. Jeremia hat erkannt, dass diese Probleme ein globales Ausma\u00df haben. Er versteht sich nicht nur als Prophet f\u00fcr Israel, sondern f\u00fcr alle V\u00f6lker. Und er begreift, dass die entscheidenden Motive der Krise alle miteinander vernetzt sind.<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Im Mittelpunkt steht f\u00fcr Jeremia eine Krise des Glaubens. Wir folgen falschen G\u00f6ttern. Opfern ihnen und schaden uns damit selbst. Unser ungerechtes und selbstzerst\u00f6rerisches Verhalten hat hier seine Wurzel: Wir geben den falschen G\u00f6ttern Macht \u00fcber uns.<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Jeremia klagt das schonungslos an. Immer wieder. Deutlich und laut. Er wird daf\u00fcr beschimpft und bek\u00e4mpft. Man p\u00f6belt ihn genauso an wie Dunja Hayali:<b> <\/b>\u201eHau ab!\u201c Aber er bekommt auch den Widerstand des Establishments zu sp\u00fcren, der Regierenden und der Priester.<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Oft klingt es, als s\u00e4he er keinen Ausweg mehr. Als k\u00f6nne er nur noch darauf hinweisen, dass es f\u00fcr eine Umkehr zu sp\u00e4t ist. Manchmal leuchtet jedoch auch eine Hoffnung auf: Wenn wir unser Verhalten grundlegend \u00e4ndern, dann wird Gott uns einen Neuanfang schenken.<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><b><span lang=\"DE\">III.<\/span><\/b><span lang=\"DE\"> Wie reagiere ich auf solch einen Mahner? Auf einen, der mich unverbl\u00fcmt angeht. Der mein Verhalten kritisiert. Der mich auf die Konsequenzen hinweist. Er kann Jeremia hei\u00dfen. Oder Greta Thunberg.<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Wie reagiere ich? Ich gebe es zu: Auch in mir regt sich Widerstand. Muss ich wirklich st\u00e4ndig mein Verhalten \u00fcberpr\u00fcfen? Was ich esse. Was ich konsumiere. Wie die Dinge hergestellt werden. Wie sie verpackt werden. Muss ich tats\u00e4chlich auf Fleisch verzichten? Auf mein Auto? Auf einen Teil meines Einkommens? Muss ich mich auf jede Minderheit wertsch\u00e4tzend einlassen? Ich denke: Ich habe doch schon so viel ver\u00e4ndert. Ist es denn nie genug?<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Ich sp\u00fcre auch: Oft mache ich dicht. Ich denke: Welches Recht hat dieser Mensch, mein Verhalten zu beurteilen? Meine Werte. Meinen Glauben. Und stimmt wirklich jede Horrormeldung? Mit welcher Autorit\u00e4t sprechen die Kritiker \u00fcberhaupt? Redet Jeremia wirklich in Gottes Auftrag? Und m\u00fcssen wir Christen \u00fcberhaupt die Umwelt retten? Schlie\u00dflich wei\u00df das Neue Testament doch um die Endlichkeit dieser Welt!<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Aber ich wei\u00df auch: Diese Gedanken bewegen sich an der Oberfl\u00e4che. Sie entspringen meiner Unlust und meiner Tr\u00e4gheit. In meinen tieferen Schichten regt sich mein Gewissen. Und das sagt mir: Die Mahner haben recht! Ich muss mein Verhalten \u00e4ndern. Und zwar von Grund auf.<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Eigentlich muss ich sogar selbst zum Mahner werden. Aber wie mag es so einem kritischen Geist gehen? Was treibt ihn in die \u00d6ffentlichkeit? Woher nimmt so ein Mensch die Kraft? Die Orientierung f\u00fcr den eigenen Standpunkt? Den Mut, gegen Widerst\u00e4nde anzugehen? Das Vertrauen, die eigenen \u00c4ngste zu \u00fcberwinden?<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Jeremia gibt uns einen Einblick in die Quelle seines Auftrags. Darum geht es im heutigen Predigttext. Ich lese aus dem ersten Kapitel des Jeremiabuches [lesen: Jer 1,4-10].<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><b><span lang=\"DE\">IV.<\/span><\/b><span lang=\"DE\"> Ihr Lieben! Dass Jeremia zum Mahner wird, ist ein spirituelles Ereignis! Vielleicht hat er seine Mitmenschen beobachtet. Vielleicht ist er auch von sich aus zu dem Schluss gekommen, dass Vieles verkehrt l\u00e4uft. Dass es Ver\u00e4nderungen geben muss. Aber er wird sich gesagt haben: \u201eSollen doch die anderen k\u00e4mpfen. Ich bin zu jung.\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Selbst im Gebet hat er noch diese Widerst\u00e4nde. Selbst als er sich klar geworden ist, was Gott von ihm erwartet, sagt er: <i>\u201eIch tauge nicht zu predigen; denn ich bin zu jung.\u201c<\/i> Dass er dennoch hervortritt, ist ein spirituelles Ereignis. Er kommt zu der Gewissheit: Gott will, dass ich den Mund aufmache!<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Es ist nicht meine zuf\u00e4llige Meinung, die ich den Leuten aufdr\u00e4nge. Sondern was ich zu sagen habe, das entspricht Gottes Willen. Ich soll mich an alle Menschen wenden. Und ich brauche keine Angst zu haben. Denn wenn Gott will, dass ich rede, dann wird er mich auch beh\u00fcten!<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Jeremia wei\u00df, dass er etwas Unerh\u00f6rtes tun soll. Er soll sich nicht nur an Israel wenden. Sondern was er zu sagen hat, das ist f\u00fcr alle V\u00f6lker. Und gerade darin wei\u00df er sich von Gott beauftragt: <i>Ich bestelle dich zum Propheten f\u00fcr die V<\/i><\/span><i><span lang=\"SV\">\u00f6<\/span><\/i><i><span lang=\"EN-US\">lker<\/span><\/i><i><span lang=\"DE\">.<\/span><\/i><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Und auch <i>was<\/i> er sagen soll, ist f\u00fcr ihn eine spirituelle Gewissheit. Er muss drohen. Er muss den Menschen Hartes zumuten. Er muss an die Grenze gehen. Aber er soll nicht bei der Verzweiflung stehen bleiben. Bei aller Krise, aller Drohung und allem Gericht steht am Ende die Hoffnung: <i>Du sollst ausrei\u00dfen und einrei\u00dfen, zerst<\/i><\/span><i><span lang=\"SV\">\u00f6<\/span><\/i><i><span lang=\"DE\">ren und verderben, bauen und pflanzen.<\/span><\/i><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Wie hat Jeremia Gott geh\u00f6rt? Wie hat der zu ihm geredet? Im Traum? Oder im Gebet? Wir wissen es nicht. Jedenfalls ist Jeremia gewiss, dass Gott ihn anspricht. Wenn einer zum Mahner Gottes wird, ist das ein spirituelles Ereignis. Eine Gewissheit. Und ein Geheimnis zwischen diesem Menschen und Gott.<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><b><span lang=\"DE\">V. <\/span><\/b><span lang=\"DE\">Ihr Lieben! Weil das so ist, gilt auch das Umgekehrte: Wenn mich, wenn Euch die Stimme eines Mahners anspricht und bewegt, dann ist das ebenfalls ein spirituelles Ereignis! Nat\u00fcrlich ist es, wenn sich Widerstand regt. Ich will mich nicht infrage stellen lassen. Ich will mein Leben nicht umkrempeln m\u00fcssen. Ich will so bleiben, wie ich bin.<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Warum sollte ich auf den Mahner h\u00f6ren? Wenn einer wie Jeremia sagt: \u201eGott spricht durch mich. Ich rede in Gottes Auftrag\u201c \u2013 ganz ehrlich, liebe Gemeinde: Nat\u00fcrlich halte ich das f\u00fcr fragw\u00fcrdig. Wie kommt jemand dazu, Gottes Autorit\u00e4t f\u00fcr sich zu beanspruchen? Wie unseri\u00f6s!<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Aber manchmal geschieht das Au\u00dferordentliche. Wenn mich, wenn Euch ein gutes Anliegen erreicht. Wenn wir nicht in Zweifeln oder Einw\u00e4nden stecken bleiben. Wenn ich begreife: Mein Gegen\u00fcber hat recht! Wenn ich sp\u00fcre: Ja, mein Gewissen sagt dasselbe. Und wenn ich dann auch noch mutig und zuversichtlich werde \u2013 dann ist das wirklich ein spirituelles Ereignis.<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Dass ich in den Krisen dieser Tage verzweifle, ist nur nat\u00fcrlich. Wenn ich trotzdem Mut bekomme und Lust auf Ver\u00e4nderung zum Guten, dann ist ein anderer Geist am Werk. Und wenn wir dann auch noch gemeinsam anfangen, unseren Teil zu einer besseren Welt beizutragen, dann ist Gottes Kraft in uns wirksam. Denn er gibt nicht nur Jeremia, er gibt auch uns den Auftrag und die Kraft, <i>zu bauen und zu pflanzen<\/i>. Amen.<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Pfarrer Dr. Sven Keppler<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Versmold<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">sven.keppler@kk-ekvw.de<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"Text\"><span lang=\"DE\">Sven Keppler, geb. 1968, Pfarrer der Evangelischen Kirche von Westfalen. Seit 2010 Pfarrer in der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Versmold. Autor von Rundfunkandachten im WDR.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>9. Sonntag nach Trinitatis (9.8.2020) |\u00a0Predigt zu Jeremia 1,4-10 | verfasst von Dr. Sven Keppler | I. Letzten Samstag in Berlin. 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