{"id":3157,"date":"2020-08-12T14:45:20","date_gmt":"2020-08-12T12:45:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=3157"},"modified":"2020-08-19T09:54:11","modified_gmt":"2020-08-19T07:54:11","slug":"paulus-redet-dazwischen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/paulus-redet-dazwischen\/","title":{"rendered":"Paulus redet dazwischen"},"content":{"rendered":"<h3>Predigt \u00fcber R\u00f6m (11, 25-32) am Israelsonntag | um 19 Uhr im Abendgottesdienst in der Reformierten Kirche in Sch\u00f6ftland\/Aargau \u00a0| verfasst von D\u00f6rte Gebhard |<\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><em>Lesung<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Ich will euch, Br\u00fcder und Schwestern, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst f\u00fcr klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, bis die volle Zahl der Heiden hinzugekommen ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59, 20; Jeremia 31, 33): \u00bbEs wird kommen aus Zion der Erl\u00f6ser; der wird abwenden alle Gottlosigkeit von Jakob.<\/em><\/p>\n<p><em>Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre S\u00fcnden wegnehmen werde.\u00ab<\/em><\/p>\n<p><em>Nach dem Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber nach der Erw\u00e4hlung sind sie Geliebte um der V\u00e4ter willen.<\/em><\/p>\n<p><em>Denn\u00a0Gottes Gaben und Berufung k\u00f6nnen ihn nicht gereuen.<\/em><\/p>\n<p><em>Denn wie ihr einst Gott ungehorsam gewesen seid, nun aber Barmherzigkeit erlangt habt wegen ihres Ungehorsams,<\/em><\/p>\n<p><em>so sind auch jene jetzt ungehorsam geworden wegen der Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, damit auch sie jetzt Barmherzigkeit erlangen.<\/em><\/p>\n<p><em>Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme (R\u00f6m 11, 25-32).<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Predigt<\/em><\/p>\n<p><em>Gnade sei mit Euch und Friede von Gott unserem Vater und unserem Herrn Jesus Christus. Amen. <\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde<\/p>\n<p>Heute muss ich gar nicht predigen. Seit Anfang 2019 lesen wir im Bibelgespr\u00e4chskreis den R\u00f6merbrief und deshalb ist Paulus mir immer wieder begegnet. Er redet mir seither oft hinein in meine Vorbereitungen. H\u00f6rt, es geht schon wieder los &#8230;<\/p>\n<p>Wie nennt Ihr das? \u201eR\u00f6merbrief\u201c? Den habe <em>ich<\/em> verfasst, <em>Paulus, Diener <\/em><em>von\u00a0<\/em><a href=\"https:\/\/www.die-bibel.de\/lightbox\/basisbibel\/sachwort\/sachwort\/anzeigen\/details\/christusmessias\/\"><em>Christus<\/em><\/a><em>\u00a0<\/em><a href=\"https:\/\/www.die-bibel.de\/lightbox\/basisbibel\/sachwort\/sachwort\/anzeigen\/details\/jesus-2\/\"><em>Jesus<\/em><\/a><em>, zum Apostel berufen und dazu bestimmt,<\/em><\/p>\n<p><em>Gottes\u00a0<\/em><a href=\"https:\/\/www.die-bibel.de\/lightbox\/basisbibel\/sachwort\/sachwort\/anzeigen\/details\/gute-nachricht-1\/\"><em>Gute Nachricht<\/em><\/a><em>\u00a0zu verk\u00fcnden <\/em>(R\u00f6m 1, 1) \u2013 das steht gleich in der ersten Zeile! Habt Ihr den Absender auch gelesen?!<\/p>\n<p>R\u00f6merbrief! Tss!! Das w\u00e4re ja wunderbar gewesen! Wenn ich an <em>alle<\/em> R\u00f6mer in dieser Millionenstadt h\u00e4tte schreiben k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>Nein, viel mehr als 200, vielleicht 250 werden nicht zur christlichen Gemeinde geh\u00f6rt haben in den 50er Jahren. Ehrlich gesagt: Ich kannte gerade eine Handvoll Leute aus der Gemeinde, als ich an sie schrieb. Ich wusste gar nicht so genau, wer da \u00fcberhaupt lesen kann, wie sie so drauf sind, ob sie \u00fcber mich schon mehr als nur sonderbare Ger\u00fcchte geh\u00f6rt hatten. Aber ich schrieb nach Rom im Winter 52, weil ich mich auf den Weg in die Hauptstadt machen wollte, ich schrieb gar nicht an Euch in &#8230; in &#8230; \u201eSch\u00f6ftland\u201c oder wie das genau heisst bei Euch.<\/p>\n<p>Eure \u201ePfarrerin\u201c oder wie ihr das jetzt nennt, konnte mich wenigstens beruhigen, dass dieses Sch\u00f6ftland und Eure ganze Gegend zum R\u00f6mischen Reich geh\u00f6rten! In Windisch war ein Legion\u00e4rslager, in Oberentfelden ein gr\u00f6sserer Gutshof, die Grenze des Reiches bei Euch war der Rhein.<\/p>\n<p>Jetzt weiss ich \u00fcbrigens, dass meine Post in Rom offenbar angekommen ist! Irgendwer konnte also lesen und schreiben &#8230; alles andere als selbstverst\u00e4ndlich zu meiner Zeit! Und sie haben den Brief lange aufgehoben und dann abgeschrieben, immer wieder \u00a0&#8230; Man soll es nicht sein, aber ein bisschen stolz bin ich schon!<\/p>\n<p>Ach ja, noch etwas. Sagt immer auch: \u201eR\u00f6merinnenbrief\u201c, wenn ihr schon diese komische Bezeichnung beibehaltet. Ohne die Frauen lief in den ersten Gemeinden gar nichts, das k\u00f6nnt ihr mir glauben! Ohne Ph\u00f6be aus Kenchre\u00e4, ohne Priska, Maria, Junia, Tryph\u00e4na und Tryphosa, Persis und die Mutter von Rufus, ohne Julia und die Schwester von Nereus \u2013 Wie hiess sie gleich schon wieder? \u2013 w\u00e4re kein Gemeindeleben in Gang gekommen, in Rom nicht und nirgends.<\/p>\n<p>Aber diese Namen sagen Euch nichts mehr. Leider. Ich weiss, ich habe halt nur kurze Gr\u00fcsse am Schluss geschrieben, habe es nicht mehr geschafft, alles aufzuschreiben, was sie geleistet haben, das tut mir echt leid. Aber Tertius, dem ich meinen Brief diktiert habe, hat mir jeden Tag die Ohren vollgeheult, Papyrus sei schon wieder teurer geworden, ich soll endlich zum Schluss kommen, ich soll mich kurzfassen. Er hat ja sowieso ohne Punkt und Komma geschrieben, alles andere w\u00e4re auch Verschwendung gewesen.<\/p>\n<p>Eure Pfarrerin hat mir \u00fcbrigens gezeigt, wie mein Brief jetzt um die Welt geschickt wird! Das hat mich schwer beeindruckt. Denn Ihr k\u00f6nnt drucken, Abermillionen von Exemplaren, so viel Ihr wollt! Ganz schnell! Das h\u00e4tte ich mal Tertius, meinem Schreiber, prophezeien sollen, der h\u00e4tte mich endg\u00fcltig f\u00fcr verr\u00fcckt erkl\u00e4rt. Der war sowieso schon skeptisch, ob mein Brief \u00fcberhaupt in Rom ankommt. Da konnte auf dem Postweg so viel dazwischenkommen. Guckt Euch mal die alten R\u00f6merstrassen an, bei Euch, in der \u00abSchweiz\u00bb oder wie Eure Gegend neuerdings heisst. Geht mal auf den B\u00f6zberg, auf den Hauenstein, auf den Grossen St. Bernhard die alten Fahrwege anschauen. Das dauerte, bis man in Rom war!<\/p>\n<p>Ihr k\u00f6nnt angeblich von Sch\u00f6ftland in gut neun Stunden in Rom sein, aber manche sollen schon n\u00f6rgeln, wenn Eure sogenannte \u00abSBB\u00bb mal neun Minuten Versp\u00e4tung hat, habe ich mir sagen lassen. Sagt mal, seid Ihr eigentlich echte Christinnen und Christen? Eure Pfarrerin fing dann noch an, man k\u00f6nne auch nach Rom fliegen! Hoch oben durch die Luft! Da musste ich die gute Frau endg\u00fcltig bremsen: Ich, Paulus, von Beruf Apostel, glaube wirklich fest an Wunder, habe sie am eigenen Leibe erlebt, bin befreit worden und mehrmals knapp dem Tod entgangen \u2013 mit Gottes Hilfe. Aber das bedeutet nicht, dass ich komplett naiv bin und jedes M\u00e4rchen glaube! Durch die Luft fliegen in einem Geh\u00e4use aus Metall &#8230;<\/p>\n<p>Wenn ich jedenfalls von Korinth in neun <em>Wochen<\/em> in Rom gewesen w\u00e4re, h\u00e4tten alle gestaunt, ich selbst am meisten!<\/p>\n<p>Wenn ich ausserdem gewusst h\u00e4tte, dass der Brief mehr als 2000 Jahre lang gelesen wird, h\u00e4tte ich nat\u00fcrlich ganz anders losgelegt! Das k\u00f6nnt ihr mir glauben! Aber ich konnte es mir einfach nicht vorstellen, dass Gott so lange Geduld hat. Ich war ziemlich fest \u00fcberzeugt, dass der Herr sehr, sehr bald wiederkommt. Ja, klar habe ich gehofft, dass es noch zu meinen Lebzeiten geschieht! Was denn sonst!? Ja, ja, bei Gott sind tausend Jahre wie ein Tag (Ps 90, 4), das habe ich auch gelesen. Aber Ihr m\u00fcsst wissen: F\u00fcr mich f\u00fchlte sich manchmal ein Tag \u2013 im Gef\u00e4ngnis \u2013 auch wie tausend Jahre an!<\/p>\n<p>Eure Pfarrerin hat mir dann noch eine echt interessante Erfindung gezeigt. Ihr habt den R\u00f6merbrief und \u00fcberhaupt meine Post an die Gemeinden eingeteilt in Abschnitte und \u00fcberall Nummern davor geschrieben. Ihr unterhaltet Euch \u00fcber meine Post mit diesen Zahlen. Ihr sagt dann zueinander: Hast du geh\u00f6rt, was in R\u00f6mer 11, 25-32 steht? R\u00f6mer 11, 26 zitiert er Jesaja 59, 20 und Jeremia 31, 33! Mir wird da bisschen Sturm im Kopf von all diesen Zahlen. Eure Einteilung, ich will ehrlich sein, ist auch nicht besonders sinnvoll. Manchmal zerreisst Ihr den Satz mit einer neuen Nummer, manchmal teilt ihr den einen grossen Gedankengang mit einer neuen Kapitel\u00fcberschrift. Aber das nur am Rande, selbstverst\u00e4ndlich habe ich R\u00f6mer 11, 25-32 geh\u00f6rt, es wurde ja eben in Eurem Gottesdienst laut vorgelesen.<\/p>\n<p>Ihr ahnt nicht, wie lange ich an jedem einzelnen Wort studiert habe! Dass ich schreiben musste, ein Teil Israels sei verstockt, tut mir bis heute in der Seele weh. Aber anders konnte ich es mir einfach nicht erkl\u00e4ren, dass sie mich aus der Synagoge warfen, obwohl ich es immer wieder versuchte, in Frieden zu ihnen zu reden. Ich bin doch einer von ihnen, Abraham ist auch mein Urvater, ich geh\u00f6re zum Stamm Benjamin (R\u00f6m 11, 1). Aber in Rom spielte das wohl weniger eine Rolle, da gab es wahrscheinlich kaum Judenchristen, also Menschen, die zuerst Juden waren und dann Christen wurden. In Rom waren sie fast alle sogenannte Heidenchristen, also solche, die an irgendwelche G\u00f6tter geglaubt hatten und nun den Sch\u00f6pfer der Welt kennenlernten und Jesus Christus, seinen Sohn.<\/p>\n<p>Ihr in Sch\u00f6ftland seid weder Juden- noch Heidenchristen, richtig? Ihr seid quasi \u00abChristenchristen\u00bb oder sogar \u00abChristenchristenchristen\u00bb, weil Eure Eltern oder sogar schon Eure Grosseltern selbst Christen waren.<\/p>\n<p>Das ist f\u00fcr mich ein grosses Wunder: Obwohl Ihr gar keine Juden- und Heidenchristen mehr seid, lest Ihr immer noch meine Post nach Rom. Sp\u00e4ter wurde das \u00fcbrigens mein Testament, gottlob wusste ich das beim Schreiben nicht. Sonst h\u00e4tte ich mir wohl manchen Satz verkniffen.<\/p>\n<p>Vielleicht ist das die wichtigste Nachricht f\u00fcr Euch von allen, die ich damals geschrieben habe:<\/p>\n<p><em>Gottes Gaben und Berufung k\u00f6nnen ihn nicht gereuen. <\/em><\/p>\n<p>Eure Pfarrerin sagte mir, dass Ihr alle den R\u00f6merbrief bei Euch zu Hause habt. Stimmt das? Ich kann es mir zwar immer noch nicht ganz vorstellen, aber sucht ihn gleich hervor, wenn ihr daheim seid und streicht Euch diesen Satz an:<\/p>\n<p><em>Gottes Gaben und Berufung k\u00f6nnen ihn nicht gereuen. <\/em><\/p>\n<p>Das ist R\u00f6mer 11, 29, wenn ich so sagen soll. R\u00f6mer 11, 29 \u2013 irgendwie doch noch praktisch, mit Euren N\u00fcmmerchen, das muss ich doch zugeben.<\/p>\n<p>Dass Gott gerade dann treu ist, wenn es die Menschen nicht sind, daran habe ich mich gehalten. Trotz allem, was mir widerfahren ist. Gegen allen Augenschein. Gott bereut nicht, wen er erw\u00e4hlt und berufen hat. Damals nicht und heute nicht.<\/p>\n<p>Was unterdessen in all den Jahrhunderten zwischen Juden und Christen geschah, hat mir Eure Pfarrerin berichtet. Eine entsetzliche Geschichte, ich konnte es fast nicht aushalten, die Schrecken nahmen kein Ende, bis heute nicht. Schon die Gr\u00e4uel im Mittelalter waren unertr\u00e4glich. F\u00fcr den Holocaust im 20. Jahrhundert fehlen mir die Worte. Sie sagte freundlich, aber bestimmt, sie k\u00f6nne mir das nicht ersparen, gerade ein Paulus m\u00fcsse unbedingt wissen, was die Christenheit den Juden angetan hat. Nichts davon konnte ich kommen sehen, nichts davon wollte ich mit meinem R\u00f6merbrief bezwecken! Bitte glaubt mir!<\/p>\n<p>Aber Eure Pfarrerin hat mir gottlob auch gezeigt, dass es inzwischen viele Bem\u00fchungen von Christen und Juden gibt, sich zu verst\u00e4ndigen und gemeinsam zum Frieden in der Welt beizutragen. Rabbiner haben eine Erkl\u00e4rung zum Christentum verfasst, die ziemlich in meinem Sinne ist. Und Tertius musste sie gar nicht abschreiben, Eure Pfarrerin hat sie einfach ausgedruckt und mir in die Hand gedr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Habt Ihr noch einen kleinen Augenblick Zeit? Dann lese ich euch noch ein paar S\u00e4tze daraus vor:<\/p>\n<p>\u201eJuden wie Christen teilen eine Mission in der Verhei\u00dfung des Bundes, die Welt unter der Herrschaft des Allm\u00e4chtigen zu verbessern, so dass die gesamte Menschheit Seinen Namen anruft und Laster von der Erde verbannt werden. Wir verstehen das Z\u00f6gern beider Seiten, diese Wahrheit anzuerkennen und fordern unsere Gemeinschaften zur \u00dcberwindung dieser<\/p>\n<p>\u00c4ngste auf, um ein auf Vertrauen und Respekt gegr\u00fcndetes Verh\u00e4ltnis zu schaffen. Rabbiner Hirsch hat uns auch gelehrt, der Talmud stelle Christen in Bezug auf die Pflichten von Menschen miteinander auf eine Ebene mit den Juden. Sie haben Anspruch auf s\u00e4mtliche Vorteile der Verpflichtungen, nicht nur in Bezug auf Gerechtigkeit, sondern auch auf aktive, br\u00fcderliche Liebe.\u201c<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Wie gern h\u00e4tte ich an einem solchen Text mitgewirkt! Aber ich war damals beim Schreiben ziemlich auf mich allein gestellt! Am Schluss drehen die Rabbiner \u00fcbrigens richtig auf:<\/p>\n<p>\u201eIndem sie G-tt nachfolgen, m\u00fcssen Juden und Christen Vorbilder geben in Dienst, bedingungsloser Liebe und Heiligkeit. Wir sind alle im heiligen Ebenbild G-ttes geschaffen und Juden wie Christen werden diesem Bund treu bleiben &#8230;\u201c.<\/p>\n<p>Ob wir uns darauf verlassen sollten? Dass die Menschen dem Bund mit Gott treu bleiben? Verzeiht mir, aber da fehlt mir dann doch der Glaube an die Juden <em>und<\/em> an die Christenheit \u2013 nach allem, was ich inzwischen geh\u00f6rt und gelernt habe.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr ist mein Gottvertrauen im Laufe der Zeit noch viel gr\u00f6sser geworden, ich habe das aber auch schon nach Rom geschrieben:<\/p>\n<p><em>\u00bbEs wird kommen aus Zion der Erl\u00f6ser; der wird abwenden alle Gottlosigkeit von Jakob.<\/em><\/p>\n<p><em>Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre S\u00fcnden wegnehmen werde.\u00ab<\/em><\/p>\n<p><em>Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Auf meinen Reisen habe ich ziemlich viele Leute kennengelernt, die Gott suchten. Aber vor allem bin ich in Jesus Christus Gott begegnet, der seinerseits die Menschen sucht. Darauf kommt es an, egal, ob bei Euch Leute durch die Luft fliegen &#8230;<\/p>\n<p><em>Gott, der allein weise ist, sei Ehre durch Jesus Christus in Ewigkeit! Amen (R\u00f6m 16, 27).<\/em><\/p>\n<p>Amen? So endet jedenfalls der Brief des Paulus nach Rom und f\u00fcr heute sein Gedankengang. Ich sagte ja eingangs, dass ich diesmal gar nicht zum Predigen komme. So bleibt mir nur das Amen.<\/p>\n<p>D\u00f6rte Gebhard, Pfarrerin<\/p>\n<p>doerte.gebhard@web.de<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Orthodoxe_rabbinische_Erkl\u00e4rung_zum_Christentum\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Orthodoxe_rabbinische_Erkl\u00e4rung_zum_Christentum<\/a>; folgende Zitate ebd. Beachte die j\u00fcdische Schreibweise des Gottesnamens.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt \u00fcber R\u00f6m (11, 25-32) am Israelsonntag | um 19 Uhr im Abendgottesdienst in der Reformierten Kirche in Sch\u00f6ftland\/Aargau \u00a0| verfasst von D\u00f6rte Gebhard | \u00a0 Lesung \u00a0 Ich will euch, Br\u00fcder und Schwestern, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst f\u00fcr klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, bis die volle [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3153,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41,474,1,157,114,475,476,349,3,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-3157","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-roemer","category-10-so-n-trinitatis","category-aktuelle","category-beitragende","category-deut","category-doerte-gebhard","category-kapitel-11-chapter-11-roemer","category-kasus","category-nt","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3157","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3157"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3157\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3182,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3157\/revisions\/3182"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3153"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3157"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3157"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3157"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=3157"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=3157"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=3157"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=3157"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}