{"id":3301,"date":"2020-09-01T18:39:41","date_gmt":"2020-09-01T16:39:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=3301"},"modified":"2020-09-02T09:39:06","modified_gmt":"2020-09-02T07:39:06","slug":"heilende-demokratische-prozesse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/heilende-demokratische-prozesse\/","title":{"rendered":"Heilende demokratische Prozesse"},"content":{"rendered":"<h3>Predigt zu Apostelgeschichte 6,1\u20137 | verfasst von Rainer Kopisch |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>Als Pfarrer neu in meiner Stadtgemeinde erhielt ich nach den Gottesdiensten auch W\u00fcnsche f\u00fcr meine Predigten.<\/p>\n<p>\u201eIch m\u00f6chte aus dem Gottesdienst best\u00e4tigt mit neuer Kraft und Zuversicht f\u00fcr die Woche nachhause gehen k\u00f6nnen\u201c sagte mir eine \u00e4ltere Dame nach einem Gottesdienst. Ich erinnere mich noch gut. Sie war wie M\u00fctter ihrer Generation liebevoll und fordernd. Sie sorgte f\u00fcr sich selbst und meldete ihre Bed\u00fcrfnisse deutlich an. Das war wichtig f\u00fcr sie und f\u00fcr mich als Hauptverantwortlicher in der Gemeinde.<\/p>\n<p>Nun ist es nicht einfach, in einer Gemeinde alle Bed\u00fcrfnisse zu kennen und auf W\u00fcnsche zu reagieren. Das war sicher schon immer so.<\/p>\n<p>In der Geschichte des Predigttextes erz\u00e4hlt Lukas aus der Jerusalemer Urgemeinde. Es geht um die Bed\u00fcrfnisse der Witwen der griechischen Juden in der Gemeinde, an denen man bei der Versorgung vorbeisieht. So die Wortwahl des Lukas.<\/p>\n<p>Ich lese aus der Apostelgeschichte des Lukas im Kapitel 6 die Verse 1-7:<\/p>\n<p><em>1 In diesen Tagen aber, als die Zahl der J\u00fcnger zunahm, erhob sich ein Murren unter den griechischen Juden in der Gemeinde gegen die hebr\u00e4ischen, weil ihre Witwen \u00fcbersehen wurden bei der t\u00e4glichen Versorgung. 2 Da riefen die Zw\u00f6lf die Menge der J\u00fcnger zusammen und sprachen: Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachl\u00e4ssigen und zu Tische dienen. 3 Darum, liebe Br\u00fcder, seht euch um nach sieben M\u00e4nnern in eurer Mitte, die einen guten Ruf haben und voll Geistes und Weisheit sind, die wollen wir bestellen zu diesem Dienst. 4 Wir aber wollen ganz beim Gebet und beim Dienst des Wortes bleiben. 5 Und die Rede gefiel der ganzen Menge gut; und sie w\u00e4hlten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und Heiligen Geistes, und Philippus und Prochorus und Nikanor und Timon und Parmenas und Nikolaus, den Proselyten aus Antiochia. 6 Diese stellten sie vor die Apostel; die beteten und legten ihnen die H\u00e4nde auf. 7 Und das Wort Gottes breitete sich aus, und die Zahl der J\u00fcnger wurde sehr gro\u00df in Jerusalem. Es wurden auch viele Priester dem Glauben gehorsam.<\/em><\/p>\n<p>Lukas erz\u00e4hlt eine Geschichte von der erfolgreichen L\u00f6sung eines kritischen Problems in der Urgemeinde in Jerusalem. Der Erfolg wurde m\u00f6glich durch die Einsicht der zw\u00f6lf Apostel in die Grenzen ihrer Arbeitsbelastung und ihren Entschluss, Verantwortung f\u00fcr das Zusammenleben in der Gemeinde abzugeben und die notwendigen Ma\u00dfnahmen dazu zu treffen. Dieser notwendige Schritt war die Wahl von sieben M\u00e4nnern, die Dienste\u00a0 in der Gemeinde zur Entlastung der Apostel \u00fcbernehmen sollten.<\/p>\n<p>Der Berliner Historiker Werner Dahlheim hat sich in seinem lesenswerten Buch \u201eDie Welt zur Zeit Jesu\u201c auch diese Geschichte angesehen.<\/p>\n<p>Als Historiker hat er nat\u00fcrlich einen besonderen Blick f\u00fcr das Geschehen, in dem Menschen Probleme l\u00f6sen, die Bedeutung f\u00fcr die Zukunft bekommen. Dahlheim weist zun\u00e4chst darauf hin, dass Lukas sein Evangelium und die Apostelgeschichte in einer Zeit schreibt, als die christliche Gemeinde in Jerusalem nicht mehr existierte. Er schreibt: \u201eWer wie Lukas am Ende des Jahrhunderts auf die inzwischen untergegangene Gemeinde in Jerusalem zur\u00fcckblickte, sah, was es nie gegeben hatte: Dort sollte eine ideale Gemeinschaft gelebt haben, in der jeder mit jedem teilte, was er hatte.<\/p>\n<p>So war es gerade nicht gewesen. Die sp\u00e4ter beschworene Harmonie verdeckt nur notd\u00fcrftig die schweren Konflikte, welche die Gemeinde schon in den ersten Jahren spalteten.\u201c Dann widmet sich Dahlheim dem Konflikt zwischen den hebr\u00e4ischen und den griechischen Christen. Das Murren \u00fcber das \u00dcbersehen der griechischen Witwen scheint ihm nicht der Grund f\u00fcr den eigentlichen Konflikt zu sein. Dahlheim h\u00e4lt es eher f\u00fcr wahrscheinlicher, \u201edass es\u00a0 Streit um den t\u00e4glichen Besuch des Tempels gab, den die Judenchristen nicht aber die Hellenisten pflegten.<\/p>\n<p>Er schreibt weiter: \u201eWas auch immer den Konflikt ausl\u00f6ste, sein Ergebnis war folgenreich. Die Hellenisten w\u00e4hlten sich eine eigene Leitung aus sieben Mitgliedern, die dem Kreis der zw\u00f6lf entgegen trat. Sie richtete eine eigene Witwenversorgung ein, und sahen sich fortan mit eigener geistlicher Autorit\u00e4t ausgestattet. Damit spalteten sich die Gl\u00e4ubigen in zwei Gruppen, die sich sozial und sprachlich deutlich voneinander abgrenzten und ein grunds\u00e4tzlich unterschiedliches Verst\u00e4ndnis vom Tempel pflegten: f\u00fcr den einen war der t\u00e4gliche Tempelbesuch Herzenssache, die anderen kritisierten den blutigen Tempelkult als &lt;Vergehen gegen den Heiligen Geist&gt;. Sie \u2013 und nur sie \u2013 trieb der Zorn der j\u00fcdischen Beh\u00f6rden aus Jerusalem und ihr Anf\u00fchrer Stephanus starb den M\u00e4rtyrertod.\u201c Soweit der Historiker Werner Dahlheim.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>ich will den historischen R\u00fcckblick auf die die Urgemeinde in Jerusalem verlassen. Was in ihr an theologischer Entwicklung in Verbindung mit dem Heiligen Geist begann, tr\u00e4gt den christlichen Glauben und die Theologie bis in unsere Tage.<\/p>\n<p>Glaubensspaltungen zwischen christlichen Gruppen hat es von Anfang an gegeben. Der Ausdruck \u201eRingen um den rechten Glauben\u201c ist uns aus der eigenen Kirchengeschichte gel\u00e4ufig. Menschengruppen wurden wegen ihres Glaubens aus ihrer angestammten Heimat vertrieben. Der Drei\u00dfigj\u00e4hrige Krieg war ein Krieg von Herrschern, die mit unterschiedlichen christlichen Glaubensgemeinschaften verbunden waren, um die Vorherrschaft des jeweils rechten Glaubens in einem m\u00f6glichst gro\u00dfen Gebiet. Nat\u00fcrlich waren die Herrschaftsstrukturen andere als wir sie heute in unserer eigenen Demokratie finden.<\/p>\n<p>Bei uns ist die Abhaltung fairer und gerechter Wahlen selbstverst\u00e4ndlich zur Vergabe von Verantwortung und Befugnissen.<\/p>\n<p>Angesichts der teilweisen undemokratischen Machtstrukturen in der Welt und dem teilweise willk\u00fcrlichen Umgang mit der Freiheit der Demokratie halte ich es gerade in unserer heutigen Zeit als geboten, unsere Verantwortung f\u00fcr die in der Gegenwart entstehende Geschichte wahrzunehmen und uns der Verantwortung f\u00fcr die Zukunft gegenw\u00e4rtiger und k\u00fcnftiger Generationen zu stellen.<\/p>\n<p>Wir tragen als Christinnen und Christen auch eine b\u00fcrgerliche und mitmenschliche Verantwortung f\u00fcr das Zusammenleben der Menschen in dieser Welt. Diese Verantwortung sollten wir als immer wiederkehrende Gelegenheit ansehen, unsere tats\u00e4chliche Verbundenheit mit Gott zu praktizieren. Was in der Zeit der ersten Christengemeinden m\u00f6glich war, kann uns auch heute m\u00f6glich sein.<\/p>\n<p>Sie werden den bekannten Text aus der heutigen Epistellesung noch im Ohr haben: \u201eGott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.\u201c Das ist eine deutliche und klare Aussage.<\/p>\n<p>Wie vergegenw\u00e4rtige ich mir diese Liebe und wie kann ich feststellen, dass ich dabei auf dem richtigen Weg bin? Der Apostel Paulus schreibt im dreizehnten Kapitel des ersten Korintherbriefes, dem Hohen Lied der Liebe, wie wir Menschen bei allen Erfolgen ohne Liebe nichts sind.<\/p>\n<p>Es folgt eine Liste von Eigenschaften der Liebe, die ich Ihnen jetzt nicht vorlesen m\u00f6chte. Diese Eigenschaften sind wichtig f\u00fcr das eigene Verhalten bei Begegnungen mit Menschen.<\/p>\n<p>Schreiben Sie doch mal in Ruhe zuhause in einer Liste, was Liebe ist und was sie nicht ist. Erinnern Sie sich dabei auch an Ihre eigenen Erfahrungen. Sie werden erkennen, dass Liebe sehr lebendig ist und dass sie bei aller Zartheit eine gro\u00dfe Kraft hat.<\/p>\n<p>An Ihre Bedeutung erinnert Paulus am Schluss mit den beiden S\u00e4tzen: \u201eNun aber bleiben Glaube, Hoffnung Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die gr\u00f6\u00dfte unter ihnen.\u201c Manche Brautpaare w\u00fcnschen sich diese Worte als Trauspruch. Sie w\u00fcnschen sich Gott als Begleiter auf Ihrem gemeinsamen Weg.<\/p>\n<p>Diese erw\u00fcnschte Begleitung darf nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, dass unsere eigene Verantwortung in unserem Tun und Lassen sichtbar werden muss.<\/p>\n<p>Gelingende Beziehungen zwischen Menschen lassen Platz f\u00fcr das Wachsen der Liebe.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Leben der Christinnen und Christen in Gemeinschaften ist wichtig, was Jesus im Johannesevangelium in den Versen 34 und 35 von Kapitel 13 zu seinen J\u00fcngern sagt:<\/p>\n<p><em>\u201eEin neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. Und daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine J\u00fcnger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Die J\u00fcnger werden nach dem Tod Jesu mit dem Pfingstfest Apostel und leiten die Gemeinde in Jerusalem. Wie diese verantwortliche Leitung geschieht und an einer entscheidenden Stelle gelingt, davon gibt uns Lukas einen Eindruck.<\/p>\n<p>Hier wird Demokratie an ihrer empfindlichsten und kr\u00e4ftigsten Stelle praktiziert n\u00e4mlich in freien und gerechten Wahlen f\u00fcr eine Zukunft, in der Platz ist f\u00fcr gesunde Wachstums- und Entwicklungsprozesse.<\/p>\n<p>Die Wege der Christinnen und Christen aus den ersten Gemeinden bis hin in unsere Zeiten sind immer Wege mit Gott gewesen.<\/p>\n<p>Die Zeichen der Anwesenheit Gottes wird bei Menschen manchmal f\u00fcr andere Menschen erlebbar. Von Stephanus hei\u00dft es im Text: Er war voll Glaubens und Heiligen Geistes.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen liebevolle Begegnungen mit Gott und Menschen.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<p>Pfarrer i. R. Rainer Kopisch<\/p>\n<hr \/>\n<p>Zur Erstellung der Exegese des Textes habe ich das Theologische W\u00f6rterbuch zum Neuen Testament von Kittel in der ersten Auflage und die Interlinear\u00fcbersetzung von Ernst Dietzfelbinger in der dritten Auflage benutzt.<\/p>\n<p>Zur Sicht auf die Geschichte hinter dem Predigttext habe ich das Buch von Werner Dahlheim, Die Welt zur Zeit Jesu, benutzt und aus den Seiten 92 und 93 zitiert.<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 13px;\">Rainer Kopisch, Pfarrer in Ruhe der Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig, Seelsorger mit logotherapeutischer Kompetenz, letztes selbstst\u00e4ndiges Pfarramt: Martin Luther in Braunschweig, in der Vergangenheit: langj\u00e4hriger Vorsitzender der Vertretung der Pfarrer und Pfarrerinnen in der Landeskirche, Mitglied in der Pfarrervertretung der Konf\u00f6deration der Landeskirchen in Niedersachsen, Mitglied in der Pfarrvertretung der VELKD, Mitglied in der Fuldaer Runde.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 13px;\">Roonstr. 6<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 13px;\">38102 Braunschweig<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 13px;\"><a href=\"mailto:rainer.kopisch@gmx.de\">rainer.kopisch@gmx.de<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt zu Apostelgeschichte 6,1\u20137 | verfasst von Rainer Kopisch | Liebe Gemeinde, Als Pfarrer neu in meiner Stadtgemeinde erhielt ich nach den Gottesdiensten auch W\u00fcnsche f\u00fcr meine Predigten. \u201eIch m\u00f6chte aus dem Gottesdienst best\u00e4tigt mit neuer Kraft und Zuversicht f\u00fcr die Woche nachhause gehen k\u00f6nnen\u201c sagte mir eine \u00e4ltere Dame nach einem Gottesdienst. 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