{"id":3405,"date":"2020-09-23T09:50:00","date_gmt":"2020-09-23T07:50:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=3405"},"modified":"2020-09-23T14:00:37","modified_gmt":"2020-09-23T12:00:37","slug":"besonnenheit-bringt-perspektivenwechsel-in-der-corona-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/besonnenheit-bringt-perspektivenwechsel-in-der-corona-zeit\/","title":{"rendered":"Besonnenheit bringt &#8230;"},"content":{"rendered":"<h4><strong>Besonnenheit bringt Perspektivenwechsel in der Corona-Zeit | Predigt zu 2. Timotheus 1, 7-10 | <\/strong><strong>verfasst von Klaus Wollenweber |<\/strong><\/h4>\n<p>Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen<\/p>\n<p>Ich lese den f\u00fcr den heutigen Sonntag vorgeschlagenen Predigttext aus dem 2. Timotheusbrief Kapitel 1 die Verse 7-10:<\/p>\n<p><em>7 Denn Gott hat uns nicht einen Geist der \u00c4ngstlichkeit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. <\/em><\/p>\n<p><em>8 Bekenne dich daher ohne Scheu zu unserem Herrn, und sch\u00e4me dich auch nicht, zu mir zu stehen, nur weil ich ein Gefangener bin \u2013 ich bin es ja um seinetwillen! Sei vielmehr auch du bereit, f\u00fcr das Evangelium zu leiden. Gott wird dir die n\u00f6tige Kraft geben. <\/em><\/p>\n<p><em>9 Er ist es ja auch, der uns gerettet und dazu berufen hat, zu seinem heiligen Volk zu geh\u00f6ren. Und das hat er nicht etwa deshalb getan, weil wir es durch entsprechende Leistungen verdient h\u00e4tten, sondern aufgrund seiner eigenen freien Entscheidung. Schon vor aller Zeit war es sein Plan gewesen, uns durch Jesus Christus seine Gnade zu schenken, <\/em><\/p>\n<p><em>10 und das ist jetzt, wo Jesus Christus \u00b4in dieser Welt` erschienen ist, Wirklichkeit geworden. Er, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unverg\u00e4nglich ist. So sagt es das Evangelium.<\/em><\/p>\n<p>Liebe Gemeindeglieder,<\/p>\n<p>\u201eGott hat uns nicht die Haltung der \u00c4ngstlichkeit, der Verzagtheit, gegeben, sondern die Haltung der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.\u201c ( V.7 ) Ohne den Hinweis auf Gott k\u00f6nnte dieser biblische Ausspruch in dieser Corona-Pandemie-Krisenzeit genauso aus dem Mund von Politikerinnen und Politikern stammen. Das Virus erzeugt bei vielen Menschen \u00c4ngste, aber die Mahnung der politisch ma\u00dfgeblichen Personen fordert zur verantwortlichen Haltung der Besonnenheit und der Vernunft auf: wie das konsequente Tragen des Mund-Nasen-Schutzes, die Einhaltung der Hygiene-Ma\u00dfnahmen und die Abstandsregeln. Der Aufruf zur Vernunft und Besonnenheit wird von vielen unter uns befolgt, von einigen \u201eBesserwissern\u201c jedoch bewusst abgelehnt. Nicht zuletzt ziehen Verschw\u00f6rungstheoretiker Menschen in ihren Bann. Das zeigt uns: Besonnenheit ist \u00fcberhaupt nicht selbstverst\u00e4ndlich, auch wenn das in unserem christlichen Wertedenken weithin vorausgesetzt wird.<\/p>\n<p>Und was die \u00c4ngstlichkeit oder Verzagtheit in dieser Krisenzeit betrifft, &#8211; wer von uns kann sich davon freisprechen? Die Seuche kann jede und jeden von uns treffen, &#8211; vom Kleinkind bis zum \u00e4lteren Menschen, v\u00f6llig unabh\u00e4ngig von der Intensit\u00e4t des Glaubens. Kein glaubender Mensch ist ausgenommen. Die Pandemie zeigt uns, wie verletzlich unser so sicher gef\u00fchltes Leben ist. Da schleicht sich nach und nach die Frage in unser Lebensgef\u00fchl ein: Wie soll das nur weitergehen? Bin ich als N\u00e4chster dran? Bleibe ich verschont? Die Haltung der Verzagtheit beginnt an uns zu nagen und von uns Besitz zu ergreifen. Die Verzagtheit kann uns den Mund verschlie\u00dfen und schlie\u00dflich l\u00e4hmt sie die Eigeninitiative und dann auch die Eigenverantwortung. Ich kann ja doch nichts machen. Hinzu kommt noch, dass manche Personen sogar glauben, dass Gott ihnen das Covid\u201319\u2013Virus als Schicksal zuteilt!<\/p>\n<p>Wie schwer ist bei allem Widerstand in unserer derzeitigen Corona-Lebenssituation der Hinweis auf die Besonnenheit zu verstehen, zumal wenn diese mit der Haltung der Kraft und der Liebe als Gabe von Gott hervorgehoben wird? Liebe Gemeindemitglieder, der Gott des Lebens kann nicht der P\u00e4dagoge sein,<\/p>\n<p>der uns zur Strafe f\u00fcr unsere Eigenm\u00e4chtigkeit und Ichbezogenheit das Virus geschickt hat, um unsere Vision von \u201eimmer weiter \u2013 immer gr\u00f6\u00dfer \u2013 immer schneller\u201c zunichte zu machen. Was f\u00fcr ein Sarkasmus w\u00e4re das, wenn dieser Gott der Liebe kranke und elend sterbende Menschen braucht, um uns zu belehren?! Was f\u00fcr ein schrecklicher, ungl\u00e4ubiger Gedanke, Kranke und Tote zu instrumentalisieren, um g\u00f6ttliche Vorstellungen von der Lebensweise von Menschen durchzusetzen!<\/p>\n<p>In dem biblischen Briefabschnitt entdecke ich keine extra Aufforderung zur beachtenswerten Besonnenheit, sondern schlicht die Feststellung, dass wir die Haltung und Einstellung der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit bereits bekommen haben. Das gilt auch heute in der Corona-Zeit! Wir k\u00f6nnen bereits innehalten und uns darauf besinnen, dass wir Menschen in unserer begrenzten Lebenszeit nicht auf alle Fragen, Erwartungen und Entwicklungen sofort eine passende Antwort finden oder wissen, &#8211; auch nicht wir Christen und Christinnen. Die Unberechenbarkeit des Virus ist wie die Unberechenbarkeit der eigenen Lebenszeit. Wir h\u00e4tten zwar alles gerne im Griff, aber unsere menschlichen Konzepte und Pl\u00e4ne bleiben verhaftet im sterblichen, irdischen Bereich. Und weil dies so ist, k\u00f6nnen wir auch die \u00c4ngstlichkeit und Verzagtheit unter uns nicht verurteilen und verdammen, nicht zerreden oder verdr\u00e4ngen. Jesus selbst hat seinen J\u00fcngern gesagt: \u201eIn der Welt habt ihr Angst!\u201c Allerdings f\u00e4hrt er dann fort: \u201eaber seid getrost, ich habe die Welt \u00fcberwunden.\u201c Das ist eine Zusage, die viel mehr aussagt und umfasst als nur die Angst oder \u00c4ngstlichkeit in einer Pandemie. Jesus Christus hat der Welt mit all ihren Schrecknissen und mit dem Tod die Macht des Siegers genommen. So haben wir eben auch im Brief an Timotheus geh\u00f6rt: \u201eJesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unverg\u00e4ngliche.\u201c ( V.10)<\/p>\n<p>Kein Medikament und kein Impfstoff bewirken unverg\u00e4ngliches Leben! Jede Pandemie ist eine Herausforderung, unseren Lebensstil und Lebenssinn erneut kritisch zu \u00fcberpr\u00fcfen. Wir m\u00fcssen sicher Einschr\u00e4nkungen vornehmen und hinnehmen, uns auch an Hygieneregeln halten. Wir sind herausgefordert, immer neu zu verantworten, wie wir einander begegnen und wie wir zusammenleben. Wir realisieren z.B. ein Umdenken, indem wir unseren Lebensstil mehr an der Sch\u00f6pfungsordnung orientieren. Dies bedeutet u.a.: die Klimakrise wirklich ernstnehmen und ihr mit allen pers\u00f6nlichen F\u00e4higkeiten und Kr\u00e4ften die Lebensgefahr nehmen. Das schlie\u00dft Belastungen mit ein, aber zugleich kann uns immer wieder die Gewissheit der Begleitung durch den Geist der Liebe Gottes entlasten.<\/p>\n<p>Sicherlich k\u00f6nnen menschliche Forschungen Leiden erleichtern und Leben verl\u00e4ngern, aber sie k\u00f6nnen nicht die Macht des Todes \u00fcberwinden oder besiegen. Unser christliches Glaubensverst\u00e4ndnis ist, dass diese Todes\u00fcberwindung allein die Kraft der Liebe Christi bewirkt hat: Wir leben deshalb nicht, um zu sterben, sondern wir sterben mit Christus, um zu leben. Erinnern wir uns an die Aufforderung in diesem Abschnitt des Timotheusbriefes: \u201eBekenne dich ohne Scheu zu unserem Herrn. \u2026 Sei vielmehr auch du bereit, f\u00fcr das Evangelium zu leiden. Gott wird dir die n\u00f6tige Kraft geben.\u201c (V. 8 ) Und das, was wir Christenmenschen nicht zu Wege bringen und nicht schaffen k\u00f6nnen, das k\u00f6nnen wir getrost in Gottes Hand legen. Gottvertrauen geh\u00f6rt zu unserer christlichen Besonnenheit entscheidend mit dazu. So sehe ich in dieser biblischen Aufforderung zur Bereitschaft zum Leiden keine Absage an die Erforschung von Medikamenten zur Linderung der Leiden und von Impfungen bei Pandemien, sondern ich erkenne darin einen anderen Blickwinkel auf unsere Wirklichkeit, eine andere Perspektive des Lebens mit einer ver\u00e4nderten Zuordnung des Lebenssinns. Die Haltung der Liebe und der Besonnenheit ordnet unsere Realit\u00e4t ein in den Geist der Liebe Gottes zu uns.<\/p>\n<p>Ja, wir sind und bleiben \u00e4ngstlich und dabei sogar h\u00e4ufig \u00fcberheblich und manchmal sehr selbstgef\u00e4llig, aber diese Einstellung ist nicht Wert und Ma\u00dfstab unseres christlichen Lebens. Eine Pandemie, eine Seuche, eine Krankheit hat ebenso wenig Sinn in sich selbst wie wir Menschen diesen in uns selbst haben. Wir sind soziale Wesen und auf Begegnung und Kommunikation ausgerichtet. Eine Pandemie ist vielmehr ein Zeichen der verg\u00e4nglichen Welt. Allerdings fordert sie uns mit unserem Glauben heraus zu sagen und zu handeln: \u201eSo nicht! So eine Krankheit ist nicht Sinn des Lebens. Das ist nicht Liebe Gottes zu uns! So nicht!\u201c<\/p>\n<p>So eine Pandemie kann nicht Misstrauen in das christlich sinnvolle Leben mit Gott und Gottes Wirken mit uns hervorrufen. Vielmehr fordert die Seuche zu einer ver\u00e4nderten Perspektive heraus:<\/p>\n<p>Wie kann ich in meinem Glaubensleben die Haltung der Besonnenheit in Krisenzeiten praktizieren? z.B. indem ich im Angesicht lebensfeindlicher, kranker Umst\u00e4nde versuche, Menschen von ihrer Mutlosigkeit zu befreien, sie frei spreche durch Worte und Zeichen. Oder indem ich ersch\u00fctternde Nachrichten vorurteilsfrei h\u00f6re und sie empathisch teile und schlie\u00dflich mit ins Gebet nehme. Wir besinnen uns dann, Gott unsere Sorgen und Lasten vor die F\u00fc\u00dfe zu legen; diese sind somit nicht verschwunden, aber zum Mittragen durch Gott offengelegt.<\/p>\n<p>Der christliche Glaube l\u00e4sst uns nicht in Krisen die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen und ausruhen, damit alles so bleibt, wie es ist, oder wieder so wird, wie es einmal war. Zweifellos gibt es nicht ein \u201eweiter so leben wie vor der Pandemie\u201c. Denn das gesamte Feld der Kommunikation hat sich in unserer Kirche und in der Gesellschaft ver\u00e4ndert; dieser Prozess ist auch noch nicht beendet. Wir kommen nicht umhin, sozusagen einen christlichen Neustart in Glaubensangelegenheiten zu starten. Es geht z.B. im Blick auf den Gottesdienst nicht nur alternativ zu entscheiden: digital oder analog. M\u00fcssen wir nicht mehr dynamische M\u00f6glichkeiten im \u00dcbergang entdecken und ausprobieren? &nbsp;wie z.B. Gottesdienste im Freien oder Amtshandlungen vor dem Kirchenportal oder offene Dialogbereitschaft an unterschiedlichen Orten im kleinen Kreis von Menschen mit dem Austausch von Glaubenserfahrungen und Lebenserinnerungen. Denn wir haben gemerkt, dass das digitale Tun nicht die echte Begegnung ersetzen kann.<\/p>\n<p>Liebe Gemeindeglieder, so wie wir im Gebet neu Atem sch\u00f6pfen, so k\u00f6nnen wir dem Geist und der Kraft der Liebe Gottes mehr zutrauen, als wir es bisher taten. Besinnen wir uns auf die Frage aller Fragen: Bleibe ich bei mir selbst und meiner eigenen Selbstgef\u00e4lligkeit zwischen Angst und Misstrauen oder halte ich ohne Verzagtheit an der mir von Gott geschenkten Haltung der Liebe und der Besonnenheit fest? Gott schenke Ihnen und mir diese Einstellung der Liebe und der Besonnenheit auf unserem Lebensweg mit seinen Br\u00fcchen und auf unserem Glaubensweg mit allem zweifelnden Auf und Ab, so dass wir uns nicht sch\u00e4men, uns zu diesem Gott mit der Liebe zum Leben zu bekennen.<\/p>\n<p>Der Friede Gottes, welcher h\u00f6her ist als all unsere Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserm Herrn. Amen<\/p>\n<hr>\n<p>Lied EG 432&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gott gab uns Atem, damit wir leben<\/p>\n<p>Altbischof Klaus Wollenweber, Bonn<\/p>\n<p><a href=\"mailto:Klaus.Wollenweber@kkvsol.net\">Klaus.Wollenweber@kkvsol.net<\/a><\/p>\n<p>Viele Jahre Gemeindepfarrer in der Ev. Keuzkirchengemeinde Bonn; ab 1988 theologischer Oberkirchenrat in der EKU Berlin ( heute: UEK in Hannover ); ab 1995 Bischof der Ev. Kirche der schlesischen Oberlausitz mit dem Amtssitz in G\u00f6rlitz \/ Nei\u00dfe&nbsp; ( heute: Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz ); seit 2005 im Ruhestand in Bonn. H\u00e4ufig aktiv in der Vertretung von Pfarrerinnen und Pfarrern in Bonn.<\/p>\n<hr>\n<p><strong>F\u00fcrbittengebet<\/strong><\/p>\n<p>Gott des Lebens, durch Jesus Christus hast du unserer Welt Heil und Heilung geschenkt. Nun bedr\u00fccken uns die N\u00f6te des Corona-Virus, das so vielen Menschen in vielen L\u00e4ndern Unheil bringt \u2013 pers\u00f6nlich und gesellschaftlich. Uns erschreckt auch besonders, was in den Flammenmeeren der Feuersbrunste zugrunde geht.&nbsp; Wir bitten dich: St\u00e4rke unser Vertrauen auf deine heilende Gegenwart und lass uns deine heilenden Kr\u00e4fte sp\u00fcren.<\/p>\n<p>Gott des Lebens, wir bitten dich f\u00fcr alle, die in den L\u00e4ndern f\u00fcr andere Menschen Verantwortung tragen: In den Regierungen und Ministerien, in der Wirtschaft und Kultur, in der Erziehung und Wissenschaft, in den heilenden Berufen und bei der Polizei. \u00d6ffne uns die Augen, dass wir den Missbrauch von Macht erkennen und uns dagegen wehren. Hilf uns, Frieden zu schaffen in unserem Umfeld und zwischen den V\u00f6lkern, zwischen den Religionen und Kulturen.<\/p>\n<p>Gott des Lebens, wir bitten dich f\u00fcr die Menschen, mit denen wir in unseren D\u00f6rfern und St\u00e4dten zusammenleben und arbeiten. Beh\u00fcte uns vor Ger\u00fcchten und falschen Informationen, die uns und anderen schaden. Wir bitten dich f\u00fcr unsere Familien, Freunde und Nachbarn, und wir bitten dich auch f\u00fcr die, die uns feindlich begegnen. Sch\u00fctze uns vor schnellen Reaktionen und Vorurteilen. Gib uns das rechte Wort zur rechten Zeit.<\/p>\n<p>So rufen wir gemeinsam zu dir mit den Worten, die Jesus mit seinen J\u00fcngern gesprochen hat:<\/p>\n<p>Vater unser im Himmel \u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Besonnenheit bringt Perspektivenwechsel in der Corona-Zeit | Predigt zu 2. Timotheus 1, 7-10 | verfasst von Klaus Wollenweber | Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen Ich lese den f\u00fcr den heutigen Sonntag vorgeschlagenen Predigttext aus dem 2. 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