{"id":3530,"date":"2020-10-13T17:33:00","date_gmt":"2020-10-13T15:33:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=3530"},"modified":"2020-10-13T17:33:00","modified_gmt":"2020-10-13T15:33:00","slug":"ein-neuer-mensch-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/ein-neuer-mensch-werden\/","title":{"rendered":"Ein neuer Mensch werden &#8230;"},"content":{"rendered":"<h3>Ein neuer Mensch werden \u2013 schon geschehen! | Predigt zu Epheser 4,22-32 | verfasst von Klaus Wollenweber |<\/h3>\n<p>Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen<\/p>\n<p>Ich lese den f\u00fcr den heutigen Sonntag vorgeschlagenen Predigttext aus dem 4.Kapitel des Epheserbriefes die Verse 22-32:<\/p>\n<p><em>22 Dann wurdet ihr aber auch gelehrt, nicht mehr so weiterzuleben, wie ihr bis dahingelebt habt, sondern den alten Menschen abzulegen, der seinen tr\u00fcgerischen Begierden nachgibt und sich damit selbst ins Verderben st\u00fcrzt. <\/em><\/p>\n<p><em>23 Und ihr wurdet gelehrt, euch in eurem Geist und in eurem Denken erneuern zu lassen <\/em><\/p>\n<p><em>24 und den neuen Menschen anzuziehen, der nach Gottes Bild erschaffen ist und dessen Kennzeichen Gerechtigkeit und Heiligkeit sind, die sich auf die Wahrheit gr\u00fcnden.<\/em><\/p>\n<p><em>25 Darum legt alle Falschheit ab und haltet euch an die Wahrheit, wenn ihr miteinander redet. Wir sind doch Glieder ein und desselben Leibes! <\/em><\/p>\n<p><em>26 Wenn ihr zornig seid, dann vers\u00fcndigt euch nicht. Legt euren Zorn ab, bevor die Sonne untergeht. <\/em><\/p>\n<p><em>27 Gebt dem Teufel keinen Raum \u00b4in eurem Leben`!<\/em><\/p>\n<p><em>28 Wer bisher ein Dieb gewesen ist, soll aufh\u00f6ren zu stehlen und soll stattdessen einer n\u00fctzlichen Besch\u00e4ftigung nachgehen, bei der er seinen Lebensunterhalt mit Flei\u00df und Anstrengung durch eigene Arbeit verdient; dann kann er sogar noch denen etwas abgeben, die in Not sind. <\/em><\/p>\n<p><em>29 Kein b\u00f6ses Wort darf \u00fcber eure Lippen kommen. Vielmehr soll das, was ihr sagt, gut, angemessen und hilfreich sein; dann werden eure Worte denen, an die sie gerichtet sind, wohltun. <\/em><\/p>\n<p><em>30 Und tut nichts, was Gottes heiligen Geist traurig macht! Denn der Heilige Geist ist das Siegel, das Gott euch im Hinblick auf den Tag der Erl\u00f6sung aufgedr\u00fcckt hat, \u00b4um damit zu best\u00e4tigen, dass ihr sein Eigentum geworden seid`. <\/em><\/p>\n<p><em>31 Bitterkeit, Aufbrausen, Zorn, w\u00fctendes Geschrei und verleumderisches Reden haben bei euch nichts verloren, genauso wenig wie irgendeine andere Form von Bosheit. <\/em><\/p>\n<p><em>32 Geht vielmehr freundlich miteinander um, seid mitf\u00fchlend und vergebt einander, so wie auch Gott euch durch Christus vergeben hat. \u00a0(NG\u00dc)<\/em><\/p>\n<p>Liebe Gemeindeglieder,<\/p>\n<p>in dieser Pandemie-Krisenzeit h\u00f6re ich dauernd Mahnungen: Seid achtsam! Tragt Mund- und Nasenschutz! Seid nicht leichtsinnig! Feiert keine gro\u00dfen Feste!\u00a0 Haltet Abstand bei Menschenansammlungen! Und anderes mehr! Alles sinnvoll! Aber nun auch noch am Sonntag dieser biblische Text mit einer so langen Liste von Ermahnungen! Ist das nicht ein bisschen viel!? Typisch Kirche, die stets Moral predigt. Das st\u00f6rt mich und das habe ich satt! Ich mag schon gar nicht mehr aufmerksam sein. Wer von Ihnen, liebe Mitchristen, h\u00f6rt noch gerne zu, wenn Ihnen von Satz zu Satz ein immer schlechteres Gewissen gemacht wird? Ist dieses die rechte, sonnt\u00e4gliche und gottesdienstliche Ermutigung f\u00fcr die neue Woche?<\/p>\n<p>Gut! Ich kann verstehen und sehe ein, dass wir Menschen lebenslang Mahnungen n\u00f6tig haben. Aber ich pers\u00f6nlich muss zugeben: Ich habe M\u00fche, wenn auf mich mit biblischen Worten in dieser Weise regelrecht eingeh\u00e4mmert wird. H\u00f6ren wir nochmals:<\/p>\n<p><em>\u201eL\u00fcgt nicht, redet die Wahrheit! \u2013 Z\u00fcrnt nicht, vers\u00f6hnt euch! \u2013 Vergreift euch nicht an fremdem Eigentum! \u2013 Arbeitet, um geben zu k\u00f6nnen! \u2013 Redet nichts Schlechtes; bringt das Gute zur Sprache! \u2013 Lasst nicht Hass und Zorn euer Leben bestimmen; sondern G\u00fcte und Vergebung!\u201c<\/em><\/p>\n<p>Alles gut und richtig. Ich kann und will nichts dagegen sagen. Christlicher Glaube bew\u00e4hrt sich in der Einheit von Vertrauen zu Gott und entsprechendem Lebenswandel hier in unserem Umfeld. Sie und ich, wir versuchen, unseren Alltag so zu gestalten, dass unser Denken und Handeln jeden Augenblick den christlichen Werten und dem Glauben an den Herrn Jesus Christus entspricht. Es bleibt \u2013 leider \u2013 ein Versuch. Denn wer von uns k\u00f6nnte bei ehrlicher Selbstpr\u00fcfung sagen: Gelogen habe ich noch nie? Noch nie habe ich mich in den Schmollwinkel zur\u00fcckgezogen; noch nie habe ich mir etwas angeeignet, was mir nicht zustand \u2013 und sei es, dass wir einander Zeit oder gar Gef\u00fchle gestohlen haben; noch nie habe ich etwas mit Worten weitergegeben, was ich besser f\u00fcr mich behalten h\u00e4tte; \u2013 noch nie \u2026 noch nie! Ich jedenfalls nicht.<\/p>\n<p>Von Tucholsky stammt der Ausspruch: <em>\u201eIch sagte: zweiundsiebzig Jahre auf der Erde. Das bedeutet: Neunundsechzig Jahre lang gelogen, Empfindungen versteckt, geheuchelt; gegrinst statt zu bei\u00dfen; geschimpft, wo man geliebt hat.\u201c<\/em> M\u00f6glicherweise spricht uns dieses Wort von Tucholsky aus dem Herzen.<\/p>\n<p>Also: Was f\u00fcr ein aktueller Brief an uns heute: dieser alte Brief an die Menschen damals in Ephesus! Und \u00fcber all dem \u00c4rger \u00fcber die vielen Mahnungen und ihre Richtigkeit und Notwendigkeit habe ich die Aussagen aus dem Blick verloren, mit denen der biblische Text beginnt. Ja, das passiert h\u00e4ufiger: man \u00fcberh\u00f6rt oder \u00fcberliest einfach einige S\u00e4tze eines biblischen Abschnittes. Dabei h\u00e4tte gerade diese Aufforderung zu Beginn uns stutzig machen k\u00f6nnen: <em>\u201eLegt den alten Menschen ab und zieht den neuen Menschen an!\u201c<\/em> Wie geht das und was soll das hei\u00dfen?<\/p>\n<p>Das Ziel aller Mahnungen ist: ein neuer Mensch werden! Das bedeutet: einmal einen neuen Anfang machen, aus der alten, gewohnten Denk- und Vorstellungswelt herauskommen. Die Menschen in unserer Umgebung einmal aus einem anderen Blickwinkel sehen. Tapetenwechsel! Perspektivwechsel! Die Herausforderung annehmen und die eigenen, traditionellen Vorstellungen und Bilder vom Zusammenleben junger und \u00e4lterer Menschen in Frage stellen. Die Frage ist doch: Will ich diesen Blickwechsel \u00fcberhaupt? So etwas ist auf jeden Fall schwierig. Viele von uns sind Gewohnheitstiere, und die Ver\u00e4nderungen bringen uns in unserer Lebensplanung durcheinander<\/p>\n<p>Wir erleben und erfahren in der eigenen Gro\u00dffamilie: Junge Menschen haben andere Ideen, Ziele und Wunschtr\u00e4ume von ihrem Leben und von der Zukunft der Welt, in der sie leben m\u00f6chten. Ich brauche nur an den Streit um die Energieversorgung, an die Gewinnung erneuerbarer Energie aus Sonne, Wind und Wasser, an den Klimawandel und die Folgen f\u00fcr die Zukunft, an die Verm\u00fcllung der Gew\u00e4sser und anderes mehr zu erinnern. Vor zwei Generationen waren dies keine \u00f6ffentlichen Probleme. <em>\u201eLegt den alten Menschen ab!\u201c<\/em><\/p>\n<p>Ich h\u00f6re z.B. viele \u00e4ltere Menschen \u00fcber Vorstellungen der j\u00fcngeren Generation im Blick auf die K\u00fcnstliche Intelligenz und die Digitalisierung des Lebens st\u00f6hnen: \u201eSchon wieder etwas Neues! Kann man uns nicht das f\u00fcr uns Altbew\u00e4hrte lassen? Ich m\u00f6chte mich nicht mehr umstellen und ein neuer Mensch werden.\u201c Die eigene Erfahrung lehrt uns, dass ein Wechsel in unseren traditionellen Lebensvorstellungen von unserem Alltag nicht leicht ist. Da macht das neue, z. B. das digitale Umfeld, noch keinen neuen Menschen aus uns. Wer von uns kann denn aus seiner eigenen Haut schl\u00fcpfen? Wie soll ich mit meinen Charakterschw\u00e4chen fertig werden, die ich lebenslang zu verdecken suche? Ich bin davon \u00fcberzeugt: Wir nehmen immer alle eigenen Probleme und Schwierigkeiten des Miteinanderlebens mit uns in den angeblich neuen Menschen, wohin wir auch gehen und woher wir auch kommen.<\/p>\n<p><em>\u201eLegt den alten Menschen ab und zieht den neuen an!\u201c<\/em> \u2013 das ist zwar ein Bild-Wort und entsprechend nicht Wort f\u00fcr Wort \u00fcbertragbar, aber eine christliche Vision f\u00fcr eine Wirklichkeit, die genauso existiert wie unsere eigene, gegens\u00e4tzliche Alltagserfahrung. Dabei ist etwas Besonderes in den biblischen Worten zu entdecken: <em>\u201eIhr wurdet gelehrt, euch in eurem Geist und in eurem Denken erneuern zu lassen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Da ist also jemand, der uns neu machen will, wo wir uns nicht mehr mit eigenen Klimmz\u00fcgen aus der Verstrickung retten k\u00f6nnen. Wir werden aufgefordert, das Anziehen des neuen Menschen an uns geschehen zu lassen. Wir sind passiv! Denn das Neue ist bereits geschaffen; es ist schon da. Wir m\u00fcssen Christus nicht neu erfinden und nicht mit vereinten Kr\u00e4ften den neuen Menschen schaffen. Diese Wirklichkeit hat schon begonnen. Wir Christen entdecken: Ich kann mir etwas Neues zutrauen. Ja, ich kann mir zutrauen, die Wahrheit zu sagen; ich kann es wagen, das Gute im anderen Menschen hervorzuheben. Denn Jesus Christus hat bereits das Gute in mir festgelegt. Die am Anfang als l\u00e4stige Mahnungen von mir beschrieben wurden, sind in Wahrheit Beschreibungen der christlichen Wirklichkeit, in der wir bereits leben, und zwar in der christlichen Gemeinde. Da finden wir Vertrauen, Hilfe und Zuwendung. Da k\u00f6nnen unsere Talente offenbar werden in dem gemeinsamen Lob Gottes, in den Bitten um Vergebung und in dem Dank f\u00fcr geschenkte Lebendigkeit. \u00a0Dieses neue Leben hat Jesus Christus f\u00fcr uns vorgelebt. So erinnern wir uns in unseren Gottes-Diensten immer neu daran, dass Gott uns dient. Sein gegenw\u00e4rtiges Wirken \u2013 das ist der Heilige Geist \u2013 best\u00e4tigt uns, dass wir bereits ein neuer Mensch sind. Wir werden aufgefordert, diesen Akt Gottes an uns zuzulassen.<\/p>\n<p>Wie ein Paukenschlag wirkt nach diesen Gedanken unserer Rettung zum neuen Menschen die letzte Aussage des Predigttextes. Da wird noch ein Gedanke draufgesetzt: <em>\u201eVergebt einer dem anderen, gleichwie euch Gott vergeben hat in Christus.\u201c <\/em>Uns ist bereits vergeben; uns sind geistliche Gaben anvertraut, die wir weitergeben k\u00f6nnen; wir k\u00f6nnen Gnade und Vergebung einem anderen zusprechen, so dass aus dem alten Menschen ein neuer wird. Das ist mehr als das, was wir an \u00e4u\u00dferen Gew\u00e4ndern oder Verhaltensweisen erkennen k\u00f6nnen. Wer von uns erfahren hat, dass die eigene menschliche Schuld nicht das letzte Wort hat, der hat entdeckt, dass er neu aus der F\u00fclle der Vergebung Gottes sch\u00f6pft und lebt. Damit sind wir moralisch keine besseren Menschen; aber uns ist die Gabe der Vergebung anvertraut. Wir k\u00f6nnen anderen Menschen die Einladung Gottes weitergeben, immer einen neuen Anfang im Leben zu wagen. Das ist die frohe, befreiende Botschaft heute und morgen.<\/p>\n<p>In diesem Sinne k\u00f6nnen wir getrost und zuversichtlich in die neue Woche gehen, \u2013 nicht mit den Mahnungen, die uns ein schlechtes Gewissen machen, sondern mit der Gewissheit, dass Jesus Christus uns mit seiner Vergebung auf die richtige Spur des Lebens gesetzt hat.<\/p>\n<p>Der Friede Gottes, welcher h\u00f6her ist als all unsere Vernunft, bewahre unsre Herzen und Sinne in Jesus Christus, unserm Herrn. Amen<\/p>\n<p>Lied EG 320 <em>Nun lasst uns Gott dem Herren Dank sagen und ihn ehren<\/em><\/p>\n<p>Altbischof Klaus Wollenweber, Bonn<\/p>\n<p><a href=\"mailto:Klaus.Wollenweber@kkvsol.net\">Klaus.Wollenweber@kkvsol.net<\/a><\/p>\n<p>Viele Jahre Gemeindepfarrer in der Ev. Keuzkirchengemeinde Bonn; ab 1988 theologischer Oberkirchenrat in der EKU Berlin ( heute: UEK in Hannover ); ab 1995 Bischof der Ev. Kirche der schlesischen Oberlausitz mit dem Amtssitz in G\u00f6rlitz \/ Nei\u00dfe\u00a0 ( heute: Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz ); seit 2005 im Ruhestand in Bonn. H\u00e4ufig aktiv in der Vertretung von Pfarrerinnen und Pfarrern in Bonn.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein neuer Mensch werden \u2013 schon geschehen! | Predigt zu Epheser 4,22-32 | verfasst von Klaus Wollenweber | Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. 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