{"id":3546,"date":"2020-10-21T09:29:10","date_gmt":"2020-10-21T07:29:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=3546"},"modified":"2020-10-21T09:29:10","modified_gmt":"2020-10-21T07:29:10","slug":"um-des-menschen-willen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/um-des-menschen-willen\/","title":{"rendered":"Um des Menschen willen"},"content":{"rendered":"<h3>Predigt \u00fcber Markus 2,23-28 | verfasst von Marion Werner |<\/h3>\n<p>Gnade sei mit euch und Frieden, von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>Regeln und Rituale k\u00f6nnen einem das Leben leichter machen. Es ist anstrengend, wenn man jeden Tag mit den Kindern k\u00e4mpfen muss, ob es nun Zeit sei mit den Computerspielen aufzuh\u00f6ren oder nicht. Noch mehr Nerven kostet es, am Wochenende mit den Halbw\u00fcchsigen zu verhandeln, wann sie denn im Bett sein sollen. Einfacher ist es, wenn man sich auf Regeln verst\u00e4ndigt: jeden Tag d\u00fcrfen sie eine halbe Stunde gamen. Am Wochenende sind sie um 22.00 Uhr im Bett. \u00dcber Ausnahmen kann man sicher reden. Aber Regeln machen es leichter f\u00fcr alle Beteiligten, finde ich. Und wenn die Zeit vergeht, die Kinder gr\u00f6sser oder erwachsen geworden sind, dann kann man Regeln anpassen oder weglassen.<\/p>\n<p>Regeln machen das Leben leichter. Nat\u00fcrlich kann man das auch anders sehen. Regeln engen ein, sagen manche. Was f\u00fcr den einen richtig ist, ist einem anderen ein erdr\u00fcckendes Muss. Die letzten Wochen ist viel \u00fcber die Maskenpflicht diskutiert worden, aber auch \u00fcber andere Einschr\u00e4nkungen. Einige Kantone waren da sehr vorsichtig, andere besonders frei in ihrem Tun. Es wurde auf die Solidarit\u00e4t mit den Risikogruppen hingewiesen, auf die Sorge um das \u00fcberlastete Gesundheitssystem, die NZZ schrieb \u00abdie Jugend bezahlt den h\u00f6chsten Preis\u00bb, ihr Leben wird am schmerzhaftesten beschr\u00e4nkt. Solche Diskussionen sind sehr anstrengend. Letzten Sonntag beschloss der Bundesrat dann einige einheitliche Regeln, mit denen wir nun alle leben m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Sich an Regeln anzupassen, erst einmal davon auszugehen, dass das sinnvoll sein k\u00f6nnte, was andere schon ausprobiert und geregelt haben, gibt dem Leben eine Art Ger\u00fcst, an dem man sich halten kann. Ich glaube, das tut gut, auch wenn es einem manchmal gar nicht ausdr\u00fccklich bewusst ist.<\/p>\n<p>Regeln machen es einem nicht nur leichter, sie k\u00f6nnen auch frei machen. Die Sonntagsregel zum Beispiel. \u00abDu sollst den Feiertag heiligen\u00bb, das dritte Gebot. Ich versuche mich bewusst daran zu halten. Nehme mir vor, am Sonntag nicht zu arbeiten \u2013 ausser ich habe einen Gottesdienst zu halten, was ich immer gerne tue. Aber sonst versuche ich sonntags nichts von dem zu tun, was ich an Werktagen machen kann: nicht waschen, nicht b\u00fcgeln, nicht einkaufen. Kochen mit meinem Mann geniesse ich und freue mich, wenn wir als Familie gemeinsam essen k\u00f6nnen. Auch telefonieren ist sch\u00f6n am Sonntag, weil auch andere frei haben und mehr Zeit, oder sich treffen und gemeinsam hinaus gehen. F\u00fcr mich geh\u00f6rt nat\u00fcrlich am Sonntag auch der Gottesdienst dazu. Lauter Dinge, die den Sonntag zu einem besonderen Tag machen, wo man nichts muss, sondern tun kann, was man m\u00f6chte.<\/p>\n<p>In unserem Konfirmandenbuch gibt es ein besonderes Foto, das jedes Jahr gut ankommt: in einer Schwimmhalle sind 7 Bahnen zu sehen. Auf 6 Bahnen schwimmen und k\u00e4mpfen 6 Schwimmer und geben ihr Bestes. Auf der 7. Bahn, mit Aufschrift \u00abSonntag\u00bb, liegt ein Schwimmer auf einer Luftmatratze, Getr\u00e4nk in der Hand, Sonne im Gesicht, v\u00f6llig gechillt. Immer wieder entlockt dies Bild den Satz: \u00abWie cool, dass wir Pause haben d\u00fcrfen!\u00bb<\/p>\n<p>Ja, wie cool. Gott sei Dank haben wir den Sonntag. F\u00fcr mich ist es ein Tag der Freiheit. Aber das nur, weil ich eine Regel habe, an die ich mich halte, sonst w\u00fcrde ich an diesem Tag all das machen, was unter der Woche liegen geblieben ist\u2026<\/p>\n<p>Um den j\u00fcdischen Sonntag, den Sabbath geht es in unserem Predigttext. H\u00f6ren wir, was Jesus und seinen J\u00fcngern widerf\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Markus 2,23-28<\/p>\n<p><em>23\u00a0Und es begab sich, dass er am Sabbat durch die Kornfelder ging, und seine J\u00fcnger fingen an, w\u00e4hrend sie gingen, \u00c4hren auszuraufen. 24\u00a0Und die Pharis\u00e4er sprachen zu ihm: Sieh doch! Warum tun deine J\u00fcnger am Sabbat, was nicht erlaubt ist? 25\u00a0Und er sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen, was David tat, da er Mangel hatte und ihn hungerte, ihn und die bei ihm waren: 26\u00a0wie er ging in das Haus Gottes zur Zeit des Hohenpriesters Abjatar und a\u00df die Schaubrote, die niemand essen darf als die Priester, und gab sie auch denen, die bei ihm waren? 27\u00a0Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbats willen. 28\u00a0So ist der Menschensohn Herr auch \u00fcber den Sabbat.<\/em><\/p>\n<p>Ja, der Sabbath, die Sonntagsregel ist f\u00fcr den Menschen gemacht. Um des Menschen willen. Damit sie uns guttut, uns aufatmen l\u00e4sst, uns Freude bereitet, uns auftanken l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Die J\u00fcnger von Jesus \u00fcbertreten in den Augen der Pharis\u00e4er, die \u00fcber dem Gesetz wachten, das dritte Gebot. Sie arbeiten am Sabbath, sie reissen \u00c4hren aus. Und Arbeit ist am Sabbath untersagt. Dass die armen J\u00fcnger Hunger hatten, ist den Pharis\u00e4ern egal. F\u00fcr sie z\u00e4hlt nur das Einhalten der Gebote.<\/p>\n<p>In einem scheinbar idyllischen Bild laufen die J\u00fcnger durch ein reifes Kornfeld im Sonnenschein. Sie haben Hunger und eine M\u00f6glichkeit Essen zu bekommen, ist nicht in Sicht. Also brechen sie \u00c4hren ab, reiben sie zwischen den H\u00e4nden und essen die K\u00f6rner. Eigentlich traurig. Und daf\u00fcr werden sie von den Pharis\u00e4ern zurechtgewiesen.<\/p>\n<p>Jesus antwortet wie immer als ein Kenner der biblischen Schriften. Er erinnert an den grossen K\u00f6nig David und den Priester Abimelech. So wie Abimelech die Tradition der Schaubrote ausnahmsweise durchbricht, so durchbricht Jesus die Sabbatruhe im Interesse seiner J\u00fcnger.<\/p>\n<p>Das 1. Buch Samuel 21,1-10 erz\u00e4hlt vom Priester Abimelech. Am Sabbath hatte er eine besondere Aufgabe: Er musste aus feinem Mehl zw\u00f6lf Brote backen. Schaubrote nannte man sie. Sie wurden f\u00fcr Gott, den Herrn, gebacken und in seinem Heiligtum auf den Altar gelegt. Gott sollte sie anschauen und als eine best\u00e4ndige Gabe seines j\u00fcdischen Volkes annehmen. Wenn die Woche um war, durften Abimelech und die anderen Priester die Brote essen, die dann durch neue heilige Brote ersetzt wurden. So war es Tradition seit Mose. So war es von den Vorv\u00e4tern \u00fcberliefert. Und so wurde es gemacht. Woche f\u00fcr Woche, Sabbat f\u00fcr Sabbat.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sollten die Schaubrote, die Abimelech buk und f\u00fcr Gott auf den Altar legte, nur von ihm und den anderen Priestern gegessen werden. Doch pl\u00f6tzlich stand eines Tages David vor dem Heiligtum. David war auf der Flucht. Und David hatte Hunger. Er bat Abimelech: \u201eHast du nun etwas bei der Hand, etwa f\u00fcnf Brote oder was sonst vorhanden ist, das gib mir in meine Hand.\u201c (1. Sam 21,4). Nichts anderes hatte Abimelech anzubieten als die Schaubrote, die heiligen Brote vom Altartisch Gottes. Was tun? Nach kurzer \u00dcberlegung entschied sich Abimelech, David von den heiligen Broten zu geben, obwohl er kein Priester war. Gesetz und Tradition waren damit \u00fcberschritten. Nicht au\u00dfer Kraft gesetzt, aber \u00fcberschritten. In diesem besonderen Fall. Um des Menschen David willen.<\/p>\n<p>Jesus und vor ihm Abimelech lassen zu, dass Traditionen, dass Regeln gebrochen werden. F\u00fcr beide gilt jedoch, nat\u00fcrlich werden die Gebote dadurch nicht ausser Kraft gesetzt. Sie gelten immer noch, auch wenn sie um der Menschen willen in besonderen Notsituationen \u00fcbertreten worden sind, denn Essen ist lebensnotwendig f\u00fcr Ausgehungerte.<\/p>\n<p>Regeln sind nie kritiklos angenommen oder respektiert worden. Das, worauf Jesus hinweist, ist aber das Entscheidende: Dienen Regeln dem menschlichen Leben oder nicht? Die Sabbatruhe, die Sonntagsruhe dient dem Menschen und hilft ihm. Sie ist ein Gottesgeschenk. Im Falle des Hungers diente den J\u00fcngern und David die \u00dcbertretung der Gebote, damit es ihrem Leben wieder gut ging.<\/p>\n<p>Dienen Regeln dem menschlichen Leben oder nicht? Das ist die Frage.<\/p>\n<p>Wie ist das mit der Maskenpflicht und den Corona Einschr\u00e4nkungen? Es wird dar\u00fcber gestritten ob sie uns dienen oder uns einschr\u00e4nken. Und immer wieder wurde an die Eigenverantwortlichkeit appelliert. Das ist sicher sinnvoll. Das Problem an dem Wort \u00abEigen-verantwortlichkeit\u00bb ist jedoch, dass man sich zuerst f\u00fcr \u00abEigene\u00bb verantwortlich weiss und entsprechend reagiert. Das eigene Interesse steht im Vordergrund, ohne zu bedenken, dass das eigene Interesse vielleicht f\u00fcr die anderen ein Risiko birgt.<\/p>\n<p>Das gilt genauso f\u00fcr Senioren, die zum Beispiel die Regeln nicht einhalten und sagen: \u00abLieber lebe ich jetzt noch so wie es mir gef\u00e4llt. Sollte ich ins Spital kommen und sterben, ist das nicht so schlimm, ich hatte ein langes und gutes Leben\u00bb. Im Spital und in der Pflege arbeiten aber M\u00fctter und V\u00e4ter, die durch lange Schichten oft fern von ihrer Familie und dem Risiko ausgesetzt sind.<\/p>\n<p>Das gilt ebenso f\u00fcr junge Menschen, die gern noch ihre Partys feiern in dem Wissen, dass sie wahrscheinlich nicht so stark erkranken, sollten sie sich infizieren. Dass sie das Virus aber auch an Menschen mit Vorerkrankung weitergeben k\u00f6nnen, die dann sehr schwer leiden oder allenfalls sterben, ist nicht im Blick.<\/p>\n<p>Den Schritt von der Eigenverantwortung hin zur Fremdverantwortung, den gehen nicht alle Menschen. Doch Eigenverantwortung und Fremdverantwortung geh\u00f6ren zusammen, wie die zwei Seiten einer M\u00fcnze.<\/p>\n<p>Mein Wohlergehen ist auch immer an das Wohlergehen der Gesellschaft gebunden, in der ich lebe. Mein Wohlergehen muss den Andern in Blick haben, das Leben des Anderen, die durch mich nicht zu Schaden kommen d\u00fcrfen. Deshalb sind Regeln n\u00f6tig in dieser Pandemiezeit. Regeln die f\u00fcr alle gelten und alle im Blick haben.<\/p>\n<p>Ich weiss nat\u00fcrlich, dass Herbst und Winter unter diesen Vorzeichen sehr lang und auch m\u00fchsam sein werden. Ich kann mir aber vorstellen, dass es uns hilft, uns daran zu erinnern, wenn uns die Motivation zum Durchhalten fehlt.<\/p>\n<p>Zum Abschluss m\u00f6chte ich gemeinsam mit uns beten:<\/p>\n<p>\u00abGott, gib mir die Gelassenheit,<\/p>\n<p>Dinge hinzunehmen, die ich nicht \u00e4ndern kann,<\/p>\n<p>den Mut, Dinge zu \u00e4ndern, die ich \u00e4ndern kann,<\/p>\n<p>und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.<\/p>\n<p>Einen Tag nach dem anderen zu leben,<\/p>\n<p>einen Moment nach dem anderen zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Entbehrung als einen Weg zum Frieden zu akzeptieren.<\/p>\n<p>Diese s\u00fcndige Welt anzunehmen, wie Jesus es tat,<\/p>\n<p>und nicht so, wie ich sie gerne h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Zu vertrauen, dass du alles richtig machen wirst,<\/p>\n<p>wenn ich mich deinem Willen hingebe,<\/p>\n<p>sodass ich in diesem Leben ziemlich gl\u00fccklich sein m\u00f6ge<\/p>\n<p>und im n\u00e4chsten f\u00fcr immer \u00fcbergl\u00fccklich\u00bb.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>(Reinhold Niebuhr)<\/p>\n<p>Der Friede Gottes, der h\u00f6her ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus unserem Herrn. Amen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dr. Marion Werner<\/p>\n<p>Pfarrerin in der evangelisch-lutherischen Kirche Z\u00fcrich<\/p>\n<p><a href=\"mailto:pfarrerin@luther-zuerich.ch\">pfarrerin@luther-zuerich.ch<\/a><\/p>\n<p>Kurvenstrasse 39, 8006 Z\u00fcrich<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt \u00fcber Markus 2,23-28 | verfasst von Marion Werner | Gnade sei mit euch und Frieden, von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen. Liebe Gemeinde, Regeln und Rituale k\u00f6nnen einem das Leben leichter machen. 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