{"id":3569,"date":"2020-10-27T10:39:42","date_gmt":"2020-10-27T09:39:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=3569"},"modified":"2020-10-27T10:40:36","modified_gmt":"2020-10-27T09:40:36","slug":"jeremias-brief-an-die-verbannten-damals-und-heute","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jeremias-brief-an-die-verbannten-damals-und-heute\/","title":{"rendered":"Jeremias Brief an die &#8230;"},"content":{"rendered":"<h3>Jeremias Brief an die Verbannten \u2013 damals und heute | Predigt zu Jer 29,1.4\u20137(8\u20139)10\u201314 | verfasst von Thomas Muggli-Stokholm |<\/h3>\n<p>Jeremia sitzt am Fenster seiner Wohnung in Jerusalem und schaut hinaus auf die ausgestorbenen Gassen der Stadt. Eigentlich will er einen Brief schreiben. Doch Jeremia kann sich nicht konzentrieren. Denn er blickt auf schlimme Tage zur\u00fcck. Die Babylonier belagerten Jerusalem mit ihrem m\u00e4chtigen Heer. Israels Streitmacht hatte keine Chance in diesem ungleichen Kampf. Bald gingen die Lebensmittel in der Stadt zur Neige, so dass die Bev\u00f6lkerung und die Krieger vom Hunger geschw\u00e4cht waren. So hatten die Babylonier schliesslich leichtes Spiel. Sie schleiften die Stadtmauern, nahmen Jerusalem ein, verschleppten den K\u00f6nig Jehojakim mitsamt grossen Teilen der geistigen Elite, der Handwerker und jungen Leute ins Exil. Sie raubten die Sch\u00e4tze des Tempels und des K\u00f6nigshauses und hinterliessen Tr\u00fcmmer und Zerst\u00f6rung.<\/p>\n<p>Jeremia geh\u00f6rt zu jenen, die in der Stadt bleiben konnten, weil er mittlerweile zu alt ist, um die fremden Eroberer noch zu interessieren. Dabei war er es, der Israel schon seit bald drei Jahrzehnten im Auftrag Gottes den nahen Untergang verk\u00fcndigte. Jeremia verbrachte eine sch\u00f6ne Kindheit als Sohn eines Priesters. Er war klug, erhielt Unterricht bei den weisesten M\u00e4nnern der Stadt und hatte beste Chancen f\u00fcr eine Laufbahn am Hof oder am Tempel.<\/p>\n<p>Doch dann h\u00f6rte er eines Tages geheimnisvoll, unerkl\u00e4rlich, Gottes Stimme, die ihn zum Propheten berief. Jeremia sollte das Wort Gottes zu verk\u00fcndigen, um auszureissen und niederzureissen, um zu zerst\u00f6ren und zu vernichten, um zu bauen und zu pflanzen (Jer 1,10).<\/p>\n<p>Schon damals ahnte er, wieviel Schweres mit diesem Auftrag verbunden sein w\u00fcrde. Und er wehrte sich mit allen Kr\u00e4ften. Vergeblich! Jeremia gehorchte am Ende und verk\u00fcndigte K\u00f6nig und Volk im Gottes Strafgericht: Wenn Israel nicht umkehrt von seinem G\u00f6tzendienst, von T\u00e4uschung, Betrug, L\u00fcge und Gewinnsucht, um wieder Gott zu dienen, sein Recht und seine Gerechtigkeit zu suchen, w\u00fcrde es untergehen und vor allen V\u00f6lkern zuschanden werden.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich schuf sich Jeremia viele Feinde, vor allem in der Oberschicht. Er galt als Verr\u00e4ter, Verleumder und Volksverhetzer. Man verhaftete ihn, folterte ihn und deckte ihn mit Morddrohungen zu. Jeremia geriet wiederholt an den Rand der Verzweiflung, wollte vor seinem Auftrag fliehen, verfluchte den Tag seiner Geburt \u2013 und hielt am Ende doch allen Anfechtungen stand.<\/p>\n<p>Und jetzt ist eingetreten, wovor er immer warnte: Es ist aus und vorbei mit Israel. Der neue K\u00f6nig Zidkijahu, eine j\u00e4mmerliche Marionette der Babylonier, will eine Delegation von Diplomaten nach Babel senden. Jeremia hat Freunde unter ihnen, die um einen ermutigenden Brief f\u00fcr die Verbannten baten. Doch was soll er in dieser trostlosen Lage schreiben?<\/p>\n<p>Eigentlich w\u00e4re die Gelegenheit da f\u00fcr eine gr\u00fcndliche Abrechnung. Jeremia k\u00f6nnte die M\u00e4chtigen und Reichen, die ihn dreissig Jahre lang mundtot machen wollten, endlich mal so richtig in den Dreck ziehen und m\u00fcsste sich nicht einmal vor Rache f\u00fcrchten. Doch der Prophet widersteht dieser Versuchung.<\/p>\n<p>Nach langem Nachdenken beginnt er zu schreiben. Jeremia weiss nicht, wie ihm geschieht. Dreissig Jahre lang hat er im Name Gottes den Untergang Israels gepredigt und dabei zum Teil drastische Mittel angewendet. Noch vor kurzem lud er sich ein Joch auf die Schultern \u2013 zum Zeichen daf\u00fcr, dass Israel das Joch Babels auf sich nehmen muss, um der Vernichtung zu entgehen. Nun aber fliessen ihm auf einmal ganz andere, aufbauende Worte aus der Feder:<\/p>\n<p>\u00abSo spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels, zu allen Verbannten, die ich in die Verbannung gef\u00fchrt habe, von Jerusalem nach Babel: Baut H\u00e4user und wohnt darin, pflanzt G\u00e4rten und esst ihre Frucht, nehmt Frauen und zeugt S\u00f6hne und T\u00f6chter, und nehmt Frauen f\u00fcr eure S\u00f6hne und gebt eure T\u00f6chter M\u00e4nnern, damit sie S\u00f6hne und T\u00f6chter geb\u00e4ren, damit ihr dort zahlreicher werdet und nicht weniger. Und sucht das Wohl der Stadt, in die ich euch in die Verbannung gef\u00fchrt habe, und betet f\u00fcr sie zum HERRN, denn in ihrem Wohl wird euer Wohl liegen. Denn so spricht der HERR: Erst wenn siebzig Jahre erf\u00fcllt sind f\u00fcr Babel, werde ich mich um euch k\u00fcmmern. Dann werde ich mein gutes Wort an euch einl\u00f6sen und euch zur\u00fcckbringen an diese St\u00e4tte. Denn ich, ich kenne die Gedanken, die ich \u00fcber euch denke, Spruch des HERRN, Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch eine Zukunft zu geben und Hoffnung. Und ihr werdet mich rufen, und ihr werdet kommen, und ihr werdet zu mir beten, und ich werde euch erh\u00f6ren. Und ihr werdet mich suchen, und ihr werdet mich finden, wenn ihr nach mir fragt mit eurem ganzen Herzen. Dann werde ich mich f\u00fcr euch finden lassen, Spruch des HERRN, und ich werde euer Geschick wenden und euch sammeln aus allen Nationen und aus allen Orten, wohin ich euch versprengt habe, Spruch des HERRN, und ich werde euch zur\u00fcckbringen an die St\u00e4tte, von der ich euch in die Verbannung gef\u00fchrt habe.\u00bb<\/p>\n<p>Wenden wir uns einen Moment weg von Jeremia und richten unsere Aufmerksamkeit auf die Verbannten in Babel: Wie wirken Jeremias Worte auf sie? Wohl strahlen sie Trost und Zuversicht aus. Doch sie muten den Adressatinnen und Adressaten zugleich enorm viel zu.<\/p>\n<p>Das beginnt schon bei der Einleitung: Jeremia h\u00e4lt fest, dass nicht die Babylonier, sondern Gott selbst die Verbannten in die Verbannung f\u00fchrte. Der Untergang Israels kann nicht fremden M\u00e4chten in die Schuhe geschoben werden. Er bleibt die Folge des Fehlverhaltens der Verantwortlichen im Volk. Und Jeremia besch\u00f6nigt die Katastrophe nicht \u2013 ganz anders als die L\u00fcgenpropheten und Wahrsager. Diese treiben auch nach der Katastrophe ihr Unwesen und behaupten, dass Babylon in sp\u00e4testens zwei Jahren untergehen und Israel in alter Gr\u00f6sse erstrahlen wird. Jeremia h\u00e4lt dementgegen fest, dass die Verbannung nicht weniger als siebzig Jahre dauert, drei Generationen, ein ganzes Menschenalter.<\/p>\n<p>Darum r\u00e4t der Prophet den Verbannten im Namen Gottes, sie sollten heimisch werden in der Fremde, H\u00e4user bauen und G\u00e4rten anlegen. Sie sollen heiraten, Kinder zeugen, welche wiederum Kinder haben. Jeremia schliesst dabei nicht aus, dass auch Mischehen zwischen Babyloniern und Juden m\u00f6glich sind.<\/p>\n<p>Noch weiter geht die letzte Herausforderung, welche der Prophet den Verbannten zumutet: Sucht das Wohl der Stadt, in die ich euch in die Verbannung gef\u00fchrt habe, und betet f\u00fcr sie zum HERRN, denn in ihrem Wohl wird euer Wohl liegen.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Wort \u00abWohl\u00bb steht in der Hebr\u00e4ischen Bibel \u00abSchalom\u00bb, Frieden im umfassenden Sinn. Die Verbannten sollen aus sein auf den Frieden, das umfassende Wohlergehen ihrer Feinde, die sie gedem\u00fctigt und gequ\u00e4lt haben, und sie sollen f\u00fcr sie beten. Das weist voraus auf die Bergpredigt Jesu, mit welcher dieser noch 600 Jahre sp\u00e4ter gewaltigen Anstoss erregt.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen uns gut vorstellen, dass der Brief Jeremias bei den Verbannten mehr \u00c4rger und Wut als Trost bewirkt. Unglaublich, was ihnen dieser unversch\u00e4mte Prophet wieder einmal zumutet: Sie sollen selbst an ihrem Ungl\u00fcck schuld sein. Sie sollen sich arrangieren in der Verbannung und es sogar zulassen, dass es zu Ehen mit T\u00f6chtern oder S\u00f6hnen der Feinde kommt. Und sie sollen beten f\u00fcr ihre Peiniger! Unm\u00f6glich! Skandal\u00f6s!<\/p>\n<p>Wie steht es mit uns? Was w\u00fcrde Jeremia uns schreiben?<\/p>\n<p>Stellen wir uns vor, wie der Prophet am Fenster eines Hauses in Bern sitzt und besorgt hinausschaut auf die Gassen. Auch diese Stadt wirkt wie ausgestorben, aber nicht weil irgendeine feindliche Macht das Land erobert hat. Die Corona-Pandemie l\u00e4sst die meisten freiwillig zuhause bleiben. Das ist aber nicht der Grund f\u00fcr Jeremias Sorge, weiss er doch, dass diese Krise in absehbarer Zeit durchgestanden ist.<\/p>\n<p>Es geht um Grunds\u00e4tzlicheres: Im Kapitel 23 seines Buchs hat er verheissen, dass Gott aus dem Haus des K\u00f6nigs David einen gerechten Spross auftreten lassen wird, den K\u00f6nig, der Recht und Gerechtigkeit \u00fcben wird im Land. Jeremia weiss, dass die Menschen in unserem Land viele Jahrhunderte lang aus dem Glauben lebten, dass diese Verheissung sich in Jesus von Nazareth erf\u00fcllte.<\/p>\n<p>Was aber ist heute davon geblieben? Nachdenklich schaut Jeremia zum Bundeshaus. Nein, dort regieren keine korrupten K\u00f6nige, sondern vom Volk gew\u00e4hlte Frauen und M\u00e4nner. Von wem oder was lassen sie sich leiten? Jeremia weiss von der Art und Weise, wie die Menschen das Evangelium dieses Jesus, seine Botschaft des Friedens und der Gerechtigkeit, im Lauf der vergangenen Jahrhunderte immer wieder verdrehten und f\u00fcr ihre eigenen Interessen missbrauchten. Der Prophet hat darum Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass sich die Frauen und M\u00e4nner im Bundeshaus grossmehrheitlich mit H\u00e4nden und F\u00fcssen gegen die Einflussnahme der Religion wehren und allergisch reagieren, wenn jemand mit dem Wort Gottes Politik betreibt. Doch scheint ihm, dass dieses Volk mit der Verbannung des Religi\u00f6sen aus der \u00d6ffentlichkeit zu weit geht.<\/p>\n<p>Und es schmerzt Jeremia, dass die Minderheit, welche noch an Jesus von Nazareth und Gott, seinen Vater, glaubt, sich versch\u00fcchtert hinter die Kirchenmauern zur\u00fcckgezogen hat und sich dort brav an das ungeschriebene Gesetz h\u00e4lt, dass Religion Privatsache ist und niemanden sonst etwas angeht.<\/p>\n<p>Traurig sch\u00fcttelt der Prophet den Kopf. Was w\u00e4re damals geschehen, wenn die Verbannten seinen Brief voller tr\u00f6stlicher Zumutungen zerrissen und in Selbstmitleid und Abschottung versunken w\u00e4ren?<\/p>\n<p>Jeremia denkt sich: \u00c4usserlich leben die Menschen in der Schweiz zwar in Freiheit. Doch innerlich f\u00fchlen sie sich ins Exil verbannt. Nichts ist mehr wie fr\u00fcher. Es gibt keinen Sonderfall Schweiz mehr, kein Bankgeheimnis, keine Volkskirche.<\/p>\n<p>Auch die verbleibenden Anh\u00e4nger von Jesus sehen sich in der Fremde. Sie lassen sich Augen und Ohren verdrehen durch jene, die behaupten, dass es rasch wieder aufw\u00e4rtsgeht, wenn sie nur die Gesetze des Marktes beachten und sich dementsprechend attraktiv, volksnah und zeitgem\u00e4ss pr\u00e4sentieren. Religion als Wellness- und Wohlf\u00fchlprogramm. Ist das nicht genau das, was er vor mehr als 2&#8217;500 Jahren in aller Sch\u00e4rfe an den L\u00fcgenpropheten und Wahrsagern kritisierte und damit Kopf und Kragen riskierte?<\/p>\n<p>Jeremia mahnt sich zur Eile. Sein Brief muss schnell fertig werden, damit er auf allen Kan\u00e4len ausgestrahlt werden kann. Nach einem Moment der Stille und Besinnung beginnt er zu schreiben:<\/p>\n<p>So spricht der Gott Israels, der Vater Jesu, zu allen Verbannten, die ich in die Verbannung gef\u00fchrt habe, von Jerusalem in die Schweiz und in viele andere L\u00e4nder:<\/p>\n<p>Findet euch ein an dem Ort, wohin ich Euch gebracht habe. Akzeptiert die Verh\u00e4ltnisse, wie sie jetzt sind, baut auf, pflanzt an. Zieht euch nicht zur\u00fcck, sondern nehmt Anteil an der Welt, wie sie sich euch zeigt und bringt euch ein. Vergesst dabei nicht, kritisch zu bleiben und im Licht meines Wortes die Geister zu unterscheiden.<\/p>\n<p>Sucht die Beziehung zu den Menschen. Und seid aus auf den Frieden der St\u00e4dte und Orte, wohin ich euch gef\u00fchrt habe, selbst wenn ihr sie fremd oder gar feindlich empfindet. Betet f\u00fcr sie, denn Euer eigener Friede h\u00e4ngt unaufl\u00f6slich mit dem Frieden im Land zusammen.<\/p>\n<p>So spricht Gott: Ein Menschenalter seid ihr hier auf Erden. Ihr seid voll Sehnsucht nach Heimat, die bleibt, nach Frieden und F\u00fclle. Doch allzu schnell lasst ihr euch verf\u00fchren durch L\u00fcgenpropheten und Wahrsager, die Euch einreden, dass ihr gl\u00fccklich werdet, wenn ihr euch den G\u00f6tzen von heute unterwerft, wenn ihr G\u00fcter anh\u00e4uft, nach Ansehen strebt und euch an das klammert, was vergeht. Dabei kenne ich meine Gedanken f\u00fcr euch. Es sind Gedanken des Friedens und nicht des Verderbens. Ruft mich, sucht mich, betet zu mir und gestaltet Euren Alltag aus dem Gebet. Dann findet ihr mich, mitten in eurem Alltag. Ich f\u00fchre euch hinaus aus aller Zerstreuung. Ich sammle euch bei mir. Ich bin mitten unter euch und verbinde euch zur Gemeinschaft, wo Suchende Halt und Einsame Geborgenheit finden. Ich gebe euch Zukunft und Hoffnung. Und ich lade euch ein: Stimmt von ganzem Herzen ein in mein neues Lied der Vers\u00f6hnung und der Verheissung des vollkommenen Friedens auf Erden. Amen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeremias Brief an die Verbannten \u2013 damals und heute | Predigt zu Jer 29,1.4\u20137(8\u20139)10\u201314 | verfasst von Thomas Muggli-Stokholm | Jeremia sitzt am Fenster seiner Wohnung in Jerusalem und schaut hinaus auf die ausgestorbenen Gassen der Stadt. Eigentlich will er einen Brief schreiben. Doch Jeremia kann sich nicht konzentrieren. Denn er blickt auf schlimme Tage [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3566,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[542,23,1,2,157,114,577,349,109,348],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-3569","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-21-so-n-trinitatis","category-jeremia","category-aktuelle","category-at","category-beitragende","category-deut","category-kapitel-29-chapter-29","category-kasus","category-predigten","category-thomas-muggli-stokholm"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3569","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3569"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3569\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3571,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3569\/revisions\/3571"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3566"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3569"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3569"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3569"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=3569"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=3569"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=3569"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=3569"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}