{"id":3588,"date":"2020-10-24T15:24:12","date_gmt":"2020-10-24T13:24:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=3588"},"modified":"2020-10-28T15:29:31","modified_gmt":"2020-10-28T14:29:31","slug":"erschrecken-sie-nur-in-fluchtrichtung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/erschrecken-sie-nur-in-fluchtrichtung\/","title":{"rendered":"\u201eErschrecken Sie nur in Fluchtrichtung!\u201c"},"content":{"rendered":"<h3>Predigt \u00fcber Matth\u00e4us 10, 26-33 am Reformationstag 31.10.2020 | verfasst von Manfred Mielke |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>\u201eerschrecken Sie nur in Fluchtrichtung!\u201c Als ich diese Anweisung in einem Bericht h\u00f6rte, stutzte ich. Denn sie befiehlt, beim Erschrecken einer anderen Person ihr nicht den Fluchtweg zu versperren. \u201eBitte erschrecken Sie unsere Besucher nur in Fluchtrichtung!\u201c ist auch keine Spielregel f\u00fcr unsern Gottesdienst zum Reformationsfest; sie stammt vielmehr von der Konkurrenzveranstaltung namens \u201eHalloween\u201c. Im \u201eMovie Park Germany\u201c l\u00e4uft seit 4 Wochen das \u201eHalloween Horror Fest\u201c. Dabei kann jeder zwischen den Kulissen ehemaliger Horrorfilme lustwandeln und wird dabei von maskierten Hilfskr\u00e4ften \u00fcberfallartig erschrocken. Verkleidet und bekleckert als Hexen, Zombies oder Untote sollen sie so herumtollen, dass den G\u00e4sten \u201edas Blut in den Adern gefriert\u201c. Zu ihrer Ausbildung geh\u00f6rt der Befehl: \u201eErschrecken sie immer in Fluchtrichtung!\u201c Ob das jedem hilft?<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>der heutige Bibeltext enth\u00e4lt be\u00e4ngstigende Aussagen. Dazu gibt es jedoch Rettungswege, die wir beim ersten Zur\u00fcckschrecken eventuell nicht erkennen. Der Evangelist Matth\u00e4us schreibt in seinem 10. Kapitel: Es ist nichts verborgen, was nicht offenbar wird, und nichts geheim, was man nicht wissen wird. Was ich euch sage in der Finsternis, das redet im Licht; und was euch gesagt wird in das Ohr, das predigt auf den D\u00e4chern. Und f\u00fcrchtet euch nicht vor denen, die den Leib t\u00f6ten, doch die Seele nicht t\u00f6ten k\u00f6nnen; f\u00fcrchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der H\u00f6lle. Kauft man nicht zwei Sperlinge f\u00fcr einen Groschen? Dennoch f\u00e4llt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater. Nun aber sind auch eure Haare auf dem Haupt alle gez\u00e4hlt. Darum f\u00fcrchtet euch nicht; ihr seid besser als viele Sperlinge. Wer nun mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem himmlischen Vater. (Matth\u00e4us 10, 26-33)<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>wie erlernen wir Furchtlosigkeit? Grundlegend dadurch, dass Gott auch im Dunkeln zu uns spricht. Anschlie\u00dfend sagt er: \u201eWas ich euch sage in der Finsternis, das redet im Licht!\u201c Allein schon, dass Gott in der Finsternis spricht, ver\u00e4ndert sie. \u201eGott will im Dunkel wohnen, und hat es doch erhellt.\u201c Er weckt uns des nachts das Ohr, damit wir des tags den Mund aufmachen. Gott l\u00e4sst uns Bilder tr\u00e4umen, und wir schlagen die Augen auf und sehen Visionen.<\/p>\n<p>Dazu ein kleines Beispiel: Zu uns kam ein arabischer Jugendlicher. Seine Familie, drangsalierte Christen aus Bethlehem, hatte ihn nach Europa geschickt. Er startete sein Traumstudium, um als Arzt in seiner Heimat helfen zu k\u00f6nnen. Als er vor 2 Monaten sein Physikum postete, ahnte ich, wie fremd ihm wohl lateinische Medizin-Begriffe waren. Jetzt hat sich auch sein j\u00fcngerer Bruder f\u00fcr einen \u00e4hnlichen Traum entschieden.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>Gott entwirft Bilder in unsere Tr\u00e4ume hinein, so steigert er unsere Sehnsucht nach realen Ver\u00e4nderungen. Er spricht in unsere Finsternisse hinein, so bereichert er unseren Wortschatz und unseren Bekennermut. Und er sagt: \u201eWas euch von mir gesagt wird in euer Ohr, das predigt auf den D\u00e4chern.\u201c Was ist damit gemeint? Unsere H\u00e4user haben ja meist Satteld\u00e4cher, wer von einem solchen Dachfirst eine Rede beginnt, dem kommt schnell eine Rettungsleiter entgegen-gekurbelt. Aber zu Zeiten Jesu und seiner J\u00fcnger gabs meist Flachd\u00e4cher. Sie wurden in der Abendk\u00fchle als weitere Wohnebene genutzt. Die Gassen dazwischen waren so eng, dass man von Dach zu Dach springen konnte. Noch schneller sprangen Neuigkeiten und Warnungen \u00fcber. &#8211; Matth\u00e4us meint also, dass das Evangelium des Jesus zwar auch getuschelt werden kann, aber als Lauffeuer auf eine h\u00f6here, unverstellte Ebene geh\u00f6rt. Ein wenig davon versuchen wir in Video-Gottesdiensten, online-Seelsorge und open-air auf \u201eausgesetzten Kanzeln\u201c (W. Klaiber). Doch dabei ist noch viel Luft nach oben.<\/p>\n<p>Wie geht nun christliche Furchtlosigkeit? Dazu wei\u00df der Evangelist, dass jeder Christ genug Ohren- und Augenfutter auf Vorrat hat, um tapfer und \u00f6ffentlich aufzutreten. Doch seine damalige Kirche war angsterf\u00fcllt; dagegen will er sie am urspr\u00fcnglichen Auftrag stark machen. Im Einklang mit Gott ermutigt er: \u201eredet ganzheitlich bei Tageslicht\u201c und \u201epredigt bitte so, dass es \u00fcberspringt\u201c.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>warum aber sind die Christen zu Zeiten des Matth\u00e4us so verzagt? Warum feiern sie das Abendmahl sicherheitshalber in den Katakomben der Friedh\u00f6fe? Nun, weil sie sich f\u00fcrchten \u201evor denen, die den Leib t\u00f6ten, doch die Seele nicht t\u00f6ten k\u00f6nnen.\u201c Und weil der r\u00f6mische Staat zunehmend Folterungen und Kreuzigungen durchf\u00fchrte, \u00fcberdehnte Matth\u00e4us Gottes Allmacht bis zur Warnung: \u201eF\u00fcrchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der H\u00f6lle!\u201c Das ist eine erschreckende Aussage \u00fcber Gott. Sie gesteht einem etwaigen Gegenspieler Gottes zwar keinen Spielraum zu, aber beraubt uns jeden Schutzes. Greta Thunberg sagte es in Ich-Form: \u201cI want you to panic. I want you to feel the fear I do. Every day.\u201d Aber laut Matth\u00e4us verfolgt Gott mich sogar bis in die H\u00f6lle, um dort meine Seele und meinen Leib auf ewig zu zerst\u00f6ren!? Das l\u00e4sst uns nun wirklich das Blut in den Adern gefrieren!<\/p>\n<p>L\u00e4sst uns Matth\u00e4us bei seiner Panikmache noch einen Fluchtweg in Richtung Furchtlosigkeit offen? Nun, er versucht es zumindest. Er nimmt den billigsten Speisevogel, das Festessen der \u00c4rmsten, und wenn so ein Sperling in einen Kochtopf f\u00e4llt, war es auch nach Gottes Plan. Und jedes Spliss-Haar, das irgendwo ein Mensch unbemerkt verliert, wird von Gott registriert und zur\u00fcckverfolgt. Mit diesen kleinen Aufmerksamkeiten versucht Matth\u00e4us, uns Fluchtwege aus der H\u00f6llen-Panik aufzuzeigen. Zwar zielt er darauf, unsern Bekennermut wieder urspr\u00fcnglich zu machen, aber seine Bilder mildern nicht die Panik vor einer T\u00f6tung durch Gott in der H\u00f6lle. Nicht wirklich.<\/p>\n<p>Fragen wir die Reformatoren, wie sie ihre Furcht ablegten. Sie entschlackten immerhin die katholischen und m\u00f6nchischen Angst-Rituale. Luther blieb dennoch befangen, Zwingli empfahl eine fr\u00f6hliche Ehrfurcht, Calvin sah die Menschenmehrheit zur H\u00f6lle vorherbestimmt. Die Reformatoren fingen doch so grandios furchtlos an, aber sie selbst und ihre Theoretiker drangen nicht durch zu einem ansteckend-angstfreien Glauben. Suchen wir woanders \u2013 bei Christus. Er selbst ist der vermutlich beste Fluchthelfer aus der Furcht. Dazu m\u00f6chte ich mir ein fiktives Gespr\u00e4ch mit ihm vorstellen.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>wir k\u00f6nnten doch Jesus &#8211; als er noch im Grab war &#8211; fragen, was er in der H\u00f6lle erlebt hat. Er k\u00f6nnte sagen: \u201eDa bin ich als Siegesheld mit flatternder Fahne durchgeritten.\u201c \u201eUnd hat dich Gott da nicht zu Tode erschrocken?\u201c \u201eNein, eher angefeuert in Richtung Notausgang.\u201c &#8211; Wir k\u00f6nnten Jesus fragen, woher er den Mut hatte, 3 Tage nach seiner Ermordung wieder einen Fu\u00df vor die T\u00fcre zu setzen. Er k\u00f6nnte den 1. Johannesbrief zitieren: \u201eDie v\u00f6llige Liebe treibt die Furcht aus.\u201c Wir k\u00f6nnten zur\u00fcckfragen: Wessen Liebe \u2013 Gottes oder deine? Und er k\u00f6nnte sagen: \u201eSeine, denn Gott hat uns zuerst geliebt.\u201c &#8211; Unsre Frage folgt: \u201eWann hat das begonnen?\u201c Und er k\u00f6nnte Paulus zitieren: \u201eAls wir noch tot waren in S\u00fcnden, hat er uns lebendig gemacht.\u201c<\/p>\n<p>Mit so einem Frage- und Antwortspiel h\u00e4tten wir weiterhin keinen Gegenspieler Gottes zugelassen, aber den anderen biblischen Zeugen gro\u00dfe Spielr\u00e4ume einger\u00e4umt. Deren Mut leihen wir uns und sagen: \u201eWeicht ihr Trauergeister, denn mein Freudenmeister Jesus tritt herein!\u201c Dabei fliehen wir letztlich von einem Gott zum andern. So geht Furchtlosigkeit eigentlich: Gott spricht in der Finsternis sein Wort. Wir werden verunsichert durch apokalyptische Angstprediger, aber wir fliehen von Gott zu Gott. Weil uns dabei Christus unvermutet begleitet, w\u00e4chst unsere Furchtlosigkeit.<\/p>\n<p>Die v\u00f6llige Liebe, die die Furcht austreibt, steht uns nicht so einfach zur Verf\u00fcgung, \u201edenn die Furcht hat Pein!\u201c Uns ist peinlich, dass unsere Liebe Defekte hat. Die v\u00f6llige Liebe aber muss einen sehr gro\u00dfen Anteil an Freiheit haben. Einer Freiheit, die dem Sch\u00f6pfergott vertraut, dass er dem Tod den Stachel zog. Und nun liegt es an uns, diese Feinmotorik der Furchtlosigkeit auszu\u00fcben, und einander den Stachel der Angst zu ziehen.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>an welcher Stelle verzahnt sich nun unsere neue Furchtlosigkeit mit der K\u00fchnheit Jesu und der Unerschrockenheit Gottes? Matth\u00e4us kn\u00fcpfte an an der Gewissheit, dass Gott auch im Dunkeln spricht und Jesu Botschaft auf alle D\u00e4cher geh\u00f6rt. Dann entwarf er eine riesige Panikattacke, die aber Gott und sein Jesus v\u00f6llig anders aufl\u00f6sten. Und nun empfiehlt er uns, die neue Furchtlosigkeit auszuprobieren im Bekennen.<\/p>\n<p>Denn mutiges, anlassbezogenes Bekennen ist die t\u00e4tige Seite der Furchtlosigkeit, die sogar auch Jesus t\u00e4tig werden l\u00e4sst: \u201eWer nun mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater.\u201c Unsere Furchtlosigkeit hat somit zwei zusammenh\u00e4nge Ziele. Auf unserer B\u00fchne ist es unser anlassbezogenes Bekenntnis zur Hoffnung, die uns treibt. Auf der anderen B\u00fchne ist es Jesu Christi personenbezogenes Bekennen zu uns vor seinem himmlischen Vater. Das ist &#8211; nach unserem Herumirren im Labyrinth der \u00c4ngste &#8211; doch ein angstl\u00f6sendes Bild des Zusammenhalts. Amen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Verwendete Literatur:<br \/>\nMatth\u00e4us &#8211; EKK-Kommentar; Ulrich Luz, D\u00fcsseldorf 2008<\/p>\n<p>Das Matth\u00e4us-Evangelium; Walter Klaiber in BdNt, Neukirchen-Vluyn 2015<\/p>\n<p>Das Christentum und die Angst; Oskar Pfister, Olten 1974 (<sup>1<\/sup>Z\u00fcrich 1944)<\/p>\n<p>Luthers Anleitung zum seligen Sterben; Berndt Hamm in JBTh 19<\/p>\n<p>F\u00fcrchtet euch nicht; Christian Staffa in Predigtmeditationen Berlin 2019<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aufgerufene homepages:<\/p>\n<p>\u201cMovie Park Germany\u201d, Casting-Ausschreibung f\u00fcr Halloween<\/p>\n<p>\u201eFridays for future\u201c bzw \u201cGreta Thunberg\u201d<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Lieder:<\/p>\n<p>In \u00c4ngsten die einen (tvd 303)<\/p>\n<p>Aus tiefer Not schrei ich zu Dir (EG 299)<\/p>\n<p>Und suchst du meine S\u00fcnde (EG 237)<\/p>\n<p>Die ganze Welt hast Du uns \u00fcberlassen (Eg 360)<\/p>\n<p>Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut (Irmgard Spiecker; Lied ist gesch\u00fctzt, auffindbar in: Materialien zum Weltgebetstag)<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Vorschlag f\u00fcr F\u00fcrbitten:<\/p>\n<p>Gott,<\/p>\n<p>wir sind m\u00fcde geworden. Trotz aller Vorsicht bleibt die Angst.<\/p>\n<p>Sprich zu uns, auch im Dunkeln. Nimm uns die Angst, auch in tiefen T\u00e4lern.<\/p>\n<p>Lass uns mutig werden, weil Du dich zu uns bekennst.<\/p>\n<p><strong>Wir rufen zu Dir: \u201eSchenk uns Weisheit, schenk uns Mut\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Gott, heute bitten wir dich<\/p>\n<p>f\u00fcr alle \u00c4rztinnen, Pfleger und Sanit\u00e4ter und ihre \u00dcberlastung.<\/p>\n<p>f\u00fcr die Aufstocker, die durch Corona zus\u00e4tzlich verarmen.<\/p>\n<p>f\u00fcr die Familien, deren Alltag durch Quarant\u00e4ne belastet wird.<\/p>\n<p><strong>Wir rufen zu Dir: \u201eSchenk uns Weisheit, schenk uns Mut\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Gott, wir bitten dich<\/p>\n<p>f\u00fcr die mutigen Lehrerinnen und Lehrer, die Kindern den Weg ins Leben erleichtern.<\/p>\n<p>f\u00fcr Journalistinnen und Journalisten, die Unrecht aufdecken.<\/p>\n<p>f\u00fcr alle, die in der Asylhilfe praktisch helfen.<\/p>\n<p><strong>Wir rufen zu Dir: \u201eSchenk uns Weisheit, schenk uns Mut\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Gott, wir bitten dich<\/p>\n<p>f\u00fcr jeden, der Religion als Bevormundung eingeimpft bekam und sich befreit.<\/p>\n<p>f\u00fcr die Kirchen in den USA, die sich dem Mainstream entgegenstellen.<\/p>\n<p>f\u00fcr alle, die mit R\u00fcckhalt im Evangelium furchtlos f\u00fcr Frieden eintreten.<\/p>\n<p><strong>Wir rufen zu Dir: \u201eSchenk uns Weisheit, schenk uns Mut\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Gott, wir bitten dich<\/p>\n<p>f\u00fcr jeden Menschen, der heiter und unbefangen alle Vorurteile beiseiteschiebt.<\/p>\n<p>f\u00fcr jeden, dem die Tier- und Menschenrechte wichtiger sind als Gier und Profit.<\/p>\n<p>f\u00fcr die Gruppen und Initiativen, die Deine Liebe leben und ausstrahlen.<\/p>\n<p><strong>Wir rufen zu Dir: \u201eSchenk uns Weisheit, schenk uns Mut\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Sei den M\u00fcden nahe und sch\u00fctze die Wachen.<\/p>\n<p>Sei unsere Zuversicht und St\u00e4rke. Jetzt und allezeit.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mielke, Manfred, Pfarrer i.R.<\/p>\n<p><a href=\"mailto:Manfred.Mielke@ekir.de\">Manfred.Mielke@ekir.de<\/a><\/p>\n<p>Am Bosserhof 13 a<\/p>\n<p>46519 Alpen<\/p>\n<p>Manfred Mielke, Pfarrer der EKiR im Ruhestand, geb 1953, verheiratet, 2 S\u00f6hne. Sozialisation im Ruhrgebiet und in Freikirchen. Studium in Wuppertal und Bonn (auch Soziologie). Mitarbeit bei Christival und Kirchentagen. Partnerschaftsprojekte in Ungarn und Ruanda. Instrumentalist und Arrangeur.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt \u00fcber Matth\u00e4us 10, 26-33 am Reformationstag 31.10.2020 | verfasst von Manfred Mielke | Liebe Gemeinde, \u201eerschrecken Sie nur in Fluchtrichtung!\u201c Als ich diese Anweisung in einem Bericht h\u00f6rte, stutzte ich. 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