{"id":3684,"date":"2020-11-14T14:58:44","date_gmt":"2020-11-14T13:58:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=3684"},"modified":"2020-11-14T15:00:16","modified_gmt":"2020-11-14T14:00:16","slug":"aus-dem-blick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/aus-dem-blick\/","title":{"rendered":"Aus dem Blick?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Predigt zu Jesaja 1, 10-18 | Verfasst von Kira Busch-Wagner | Trinitatisgemeinde Karlsruhe-Aue |<\/strong><\/p>\n<p>Das Buch Jesaja beginnt mit Tiraden. Tiraden Gottes gegen die Leute im S\u00fcdstaat Juda, gegen den Rest in Jerusalem, den die m\u00e4chtigen Assyrer noch nicht eingesackt haben. Das religi\u00f6se Leben scheint intakt zu sein. Not lehrt beten \u2013 vielleicht f\u00fchrte tats\u00e4chlich die Angst vor der Zukunft zur Teilhabe an Gottesdiensten. Doch ausgerechnet Gott will von der Religion nichts wissen. Will nichts wissen von Feiertagen, von Hingabe, von Gebet. Gott will Recht, Gerechtigkeit, Hilfe f\u00fcr die Unterdr\u00fcckten. So das Prophetenwort des Jesaja. Unser Bibelwort zum Tag der Umkehr, zum Bu\u00df- und Bettag 2020.<\/p>\n<p>Bei uns ringen ja viele in den Gemeinden mit der Frage: Warum haben Menschen kein Interesse an Gott? Warum keines an der Kirche und ihren Angeboten? Warum wollen Menschen nicht ihre Kinder taufen lassen? Warum ist das Image der Kirche schlecht? Das Arbeitspapier unserer Bezirkssynode, der Synode der Evangelischen Kirche in Karlsruhe will, dass Kirche \u201ewiederentdeckt\u201c werde und unterstellt damit bisher oder auf jeden Fall derzeit mangelndes Interesse. Das Papier will, dass die Hauptamtlichen die \u201eTaufquote erh\u00f6hen\u201c, offenbar als sichtbares Zeichen von \u201eWiederentdeckung\u201c durch Menschen, die das Interesse verloren haben.<\/p>\n<p>Unser Predigtabschnitt aus dem Prophetenbuch fragt umgekehrt: Was ist, wenn Gott kein Interesse an uns hat? Wie kommt das zustande? K\u00f6nnen wir daran etwas \u00e4ndern?<\/p>\n<p>In einem der Verse hier am Anfang des Jesajabuches ist vom Angesicht Gottes die Rede. Wir kennen das sonst vom aaronitischen Segen am Ende des Gottesdienstes. \u201eDer Herr lasse sein Angesicht leuchten \u00fcber dir. \u2026 Der Herr hebe sein Angesicht auf dich, \u00fcber dich.\u201c<\/p>\n<p>Angesicht Gottes &#8211; zugewandt, freundlich, verhei\u00dfungsvoll &#8211; und Segen &#8211; Zuspruch Gottes einschlie\u00dflich materieller und immaterieller G\u00fcter &#8211; sind also Eines. Beides bedeutet umfassend Gutes f\u00fcr die Gesegneten, f\u00fcr die, denen Gottes Angesicht sich zuwendet. &nbsp;Wir reden vom Ansehen, das jemand genie\u00dft. Segen bezeugt das Ansehen, das wir von Gott her bekommen. Ansehen, weil Gott uns ansieht.<\/p>\n<p>Im Hebr\u00e4ischen, der Sprache der Bibel, hat das Angesicht nicht wie im Deutschen mit Sehen zu tun, sondern mit Drehen. <em>(Darauf weist hin Barbara Honigmann in: Das Gesicht wiederfinden. \u00dcber Schreiben, Schriftsteller und Judentum, M\u00fcnchen 2006; zitiert von Michael Kannenberg in: Predigtmeditationen im christlich-j\u00fcdischen Kontext. Zur Perikopenreihe II, S. 418). <\/em><\/p>\n<p>Gesicht: im Hebr\u00e4ischen, ein Wort nur im Plural, so wie im Deutschen etwa das Wort \u201eGeschwister\u201c. Gesicht also beides: das, was sich hindreht. Das was sich wegdreht. Was sich hin-, was sich wegdrehen kann. Das, woran sich das Verh\u00e4ltnis von Mensch zu Mensch entscheidet. Von Gott zu Mensch.<\/p>\n<p>Unser Predigtabschnitt heute ist ein Gegenst\u00fcck zum aaronitischen Segen. Wenn Gott abgewandt ist, wenn Gott sich nicht zuwendet, sondert wegdreht, dann bedeutet das Schrecken, Untergang, Dunkelheit, letztlich Tod. Im 104. Psalm hei\u00dft es: \u201eVerbirgst du dein Angesicht, Gott, so erschrecken die Menschen. Nimmst du weg ihren Odem, so vergehen sie und werden wieder zu Staub\u201c.<\/p>\n<p>Kann es denn sein, dass Gott sich abwendet? Schweigt? Abwesend ist?<\/p>\n<p>Kann es sein, dass Gott keine Lust mehr hat an den Menschen, nicht einmal an seinen Liebsten, seinem Augapfel, wie er sonst sagt, seinem Volk?<\/p>\n<p>Ja, sagt der Prophet, das kann nicht nur sein, das ist so. Denn Gott hat jene im Auge, die aus dem Blickwinkel gerieten. Unterdr\u00fcckte. Solche, deren Rechte missachtet werden. Vor allem Minderj\u00e4hrige und Frauen, die keinen Rechtsbeistand haben, der ihre Rechte durchsetzt. Die stattdessen auf allgemeines Rechtsempfinden vertrauen m\u00fcssen \u2013 und viel zu wenig oder gar keine Resonanz finden. Die an Ende ihre Klage nur noch vor Gott bringen k\u00f6nnen, dass er ihnen Gerechtigkeit verschaffe.<\/p>\n<p>So ist es, faucht der Prophet. Darum hat Gott sich abgewendet. Darum schweigt Gott. Seine Augen, seine Ohren, sein Segen ist dort, wo ihr nicht hinschauen, nicht hinh\u00f6ren, nichts Hilfreiches tun wollt. Sodom und Gomorrha sind untergegangen \u00fcber ihren Untaten. Ihr seid nur eine Handbreit hinter ihnen. So der Prophet.<\/p>\n<p>So der Prophet, der Gottes Wort verk\u00fcndet. Laut. Vorwurfsvoll. W\u00fctend. Geh\u00e4ssig. Und vor allem verzweifelt. Da geh\u00f6rt er mit dazu. Was er sagt, trifft ihn immer auch selbst. Jesaja ist einer in Jerusalem.<\/p>\n<p>Es trifft ja auch ihn, wenn er verk\u00fcnden muss: Gott wendet sich ab. Gott ist nicht mehr da. Gott nimmt seinen Segen von uns weg. Was soll er dazu noch sagen. Hat er in der Hand, die Verh\u00e4ltnisse zu \u00e4ndern? Wenn er versucht, Gutes zu tun, nach Gottes Willen, nach Recht zu trachten, das B\u00f6se zu meiden \u2013 wird das etwas ausrichten aufs Ganze gesehen? Kann das Gott zur\u00fcckholen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Da h\u00f6re ich am Ende der Tirade eine andere Stimme. Eine andere Stimme als die des Propheten. Da h\u00f6re ich nach dem lauten Drohen und hinein in das verzweifelte Schweigen des Propheten auf einmal den biblischen Gott: Gut denn. So kommt. So lasst uns rechten. Lasst uns neu anfangen mit der Diskussion. Ich kann aus Schwarz Wei\u00df machen. Wenn eure Taten ins Auge stechen wie Purpurfarbe auf Wolle \u2013 ich will, dass sich das \u00e4ndert. Und ich werde das \u00e4ndern. Kommt her. Ich habe noch etwas vor mit euch.<\/p>\n<p>Gott selbst kommt zur\u00fcck. Gott selbst wendet den Blick aufs Neue zu. Auch auf Gottesdienste und Lieder und Feste. Nicht wegen der Gottesdienste. Sondern weil er etwas \u00e4ndern will. Er wendet sich zu trotz des Unrechts. Setzt neuen Anfang. Nimmt neu das Gespr\u00e4ch auf und sagt: \u201eSo kommt denn.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Lasst uns also den Bu\u00df- und Bettag begehen. Lasst uns Gottesdienst feiern. Lasst <em>uns<\/em> den biblischen Gott immer wieder neu entdecken. Einen Gott, der seinem Propheten ins Wort f\u00e4llt. Um dem eigenen vernichtenden Wort hinzuzuf\u00fcgen: \u201eKommt her.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liedvorschl\u00e4ge<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>EG 155 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Herr Jesu Christ, dich zu uns wend \u2026<\/p>\n<p>EG 144,2 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; O Gott und Vater, sieh doch an \u2026<\/p>\n<p>EG 283, 2 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Willst du, o Vater, uns denn nicht nun einmal wieder laben \u2026 gie\u00df \u2026 deine G\u00fct und<\/p>\n<p>Segen aus<\/p>\n<p>EG 580 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Segne und beh\u00fcte \u2026.<\/p>\n<p>EG 581&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Segne uns, o Herr! \u2026 (beide Segenslieder sind Bitten!)<\/p>\n<p>EG 586 , 3.6.7&nbsp;&nbsp; Du Wort ob allen Worten \u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vorschl\u00e4ge zur F\u00fcrbitte<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Du Gott des Friedens und der Gerechtigkeit,<\/p>\n<p>du Gott voll G\u00fcte und Erbarmen,<\/p>\n<p>du liebst das Leben in seiner F\u00fclle, die Welt ist dein Eigen.<\/p>\n<p>Dein Wort gibt Weisung und Recht, Deine Gegenwart Trost und Hoffnung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So bitten wir dich f\u00fcr alle, die unter uns beitragen zu Verst\u00e4ndigung<\/p>\n<p>und Frieden und gr\u00f6\u00dferer Gerechtigkeit.<\/p>\n<p>F\u00fcr alle, die sich den Anliegen von Benachteiligten \u00f6ffnen,<\/p>\n<p>die mehr verstehen und mehr wissen wollen von Menschen,<\/p>\n<p>die unter so ganz anderen Bedingungen leben als wir.<\/p>\n<p>Schenke Ihnen von deiner Kraft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir bitten dich f\u00fcr alle, die ihr Wissen und K\u00f6nnen einsetzen in Gerichtsverfahren, um Rechtlosigkeit und Unterdr\u00fcckung abzuwenden.<\/p>\n<p>Wir bitten dich f\u00fcr alle, die in Parlamenten und Gremien,<\/p>\n<p>in Synoden und Arbeitsgruppen den m\u00fchsamen Weg gehen,<\/p>\n<p>einander zuzuh\u00f6ren und einander zu \u00fcberzeugen,<\/p>\n<p>einander zu achten und hinzuwirken auf Gemeinsinn und Solidarit\u00e4t.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir bitten dich f\u00fcr alle, die sich m\u00fchen, den Einsatz von Waffen zu mindern.<\/p>\n<p>F\u00fcr diejenigen, die uns aufmerksam machen,<\/p>\n<p>wo der Verkauf von Reizgas, Waffen und Minen Friedensworte aush\u00f6hlt.<\/p>\n<p>Gib Mut und langen Atem.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir bitten dich f\u00fcr Kinder in unserer N\u00e4he und weltweit,<\/p>\n<p>die unter Armut leiden, nur schwer Zugang haben zu medizinischer Versorgung, zu Bildung und Spiel. Lass uns ihre Zukunft zum Anliegen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir bitten dich f\u00fcr die j\u00fcdischen Menschen, die auch heute Drohworte und Schm\u00e4hungen erleben am Telefon, in sozialen Medien, auf der Stra\u00dfe.<\/p>\n<p>Wir bitten dich f\u00fcr alle, die Opfer wurden von Gewalt, von Hass und Terror.<\/p>\n<p>St\u00e4rke alle, die sich ihrer annehmen.<\/p>\n<p>Dir anbefehlen wir die Toten. Und alle, deren Blut zu dir ruft wie das Blut Abels.<\/p>\n<p>R\u00fchre uns an. Lehre uns. Nimm uns mit auf deinen Weg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Pfarrerin Kira Busch-Wagner<\/p>\n<p>Karlsruhe<\/p>\n<p>e-mail: <a href=\"mailto:Kira.Busch-Wagner@kbz.ekiba.de\">Kira.Busch-Wagner@kbz.ekiba.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kira Busch-Wagner, geb. 1961, Pfarrerin in Aue, engagiert im christlich-j\u00fcdischen Gespr\u00e4ch und in der evangelisch-katholischen \u00d6kumene<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt zu Jesaja 1, 10-18 | Verfasst von Kira Busch-Wagner | Trinitatisgemeinde Karlsruhe-Aue | Das Buch Jesaja beginnt mit Tiraden. Tiraden Gottes gegen die Leute im S\u00fcdstaat Juda, gegen den Rest in Jerusalem, den die m\u00e4chtigen Assyrer noch nicht eingesackt haben. Das religi\u00f6se Leben scheint intakt zu sein. 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