{"id":3812,"date":"2020-12-08T09:43:06","date_gmt":"2020-12-08T08:43:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=3812"},"modified":"2020-12-08T09:45:13","modified_gmt":"2020-12-08T08:45:13","slug":"fuer-gott-gibt-es-keine-nebenschauplaetze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/fuer-gott-gibt-es-keine-nebenschauplaetze\/","title":{"rendered":"F\u00fcr Gott gibt es keine Nebenschaupl\u00e4tze!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Predigt \u00fcber Lk 1,67-79 | verfasst von Andreas Pawlas |<\/strong><\/p>\n<p>Und sein Vater Zacharias wurde vom Heiligen Geist erf\u00fcllt, weissagte und sprach: Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat besucht und erl\u00f6st sein Volk und hat uns aufgerichtet ein Horn im Hause seines Dieners David \u2013 wie er vorzeiten geredet hat durch den Mund seiner heiligen Propheten \u2013, dass er uns errettete von unsern Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen, und Barmherzigkeit erzeigte unsern V\u00e4tern und ged\u00e4chte an seinen heiligen Bund, an den Eid, den er geschworen hat unserm Vater Abraham, uns zu geben, dass wir, erl\u00f6st aus der Hand der Feinde, ihm dienten ohne Furcht unser Leben lang in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor seinen Augen. Und du, Kindlein, wirst Prophet des H\u00f6chsten hei\u00dfen. Denn du wirst dem Herrn vorangehen, dass du seinen Weg bereitest und Erkenntnis des Heils gebest seinem Volk in der Vergebung ihrer S\u00fcnden, durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes, durch die uns besuchen wird das aufgehende Licht aus der H\u00f6he, auf dass es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere F\u00fc\u00dfe auf den Weg des Friedens.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>wie sollte man auch nur ein wenig vom heutigen Predigtwort verstehen k\u00f6nnen, wenn man nicht vor Augen hat, dass in der christlichen Tradition genau heute am 3. Advent an Johannes den T\u00e4ufer gedacht wird.<\/p>\n<p>Allerdings war das schon immer eine etwas indirekte Gedankenbewegung und muss in gegenw\u00e4rtigen Zeiten irgendwie kompliziert erscheinen. Denn, wie sehr es auch im \u00f6ffentlichen Getriebe verdr\u00e4ngt wird, und in allem Schauen auf die neuesten Corona-Zahlen und auf alle Beschr\u00e4nkungen in den Einkaufszeilen der Metropolen, das eigentliche Thema der Adventszeit, ist doch <strong><em>Jesus Christus<\/em><\/strong>. Im Advent geht es doch um nichts anderes als das Warten auf die Geburt des Christuskindes. Es geht es um nichts anderes als um das Warten auf die Erscheinung unseres Gottes in menschlicher Gestalt. Und wer h\u00e4tte da nicht vor Augen, wie <strong><em>schwer<\/em><\/strong> es in unseren gegenw\u00e4rtigen Zeiten ist, von diesem Jesus Christus zu reden und sich auf ihn einzustellen. Warum?<\/p>\n<p>Weil wir doch in unserer Zeit von Bild-Erz\u00e4hlungen unterschiedlichster Art f\u00f6rmlich <strong><em>\u00fcberflutet<\/em><\/strong> werden, weil wir doch von Filmen, Videos, Netstreams mit Erz\u00e4hlgestalten verschiedenster Herkunft f\u00f6rmlich \u00fcberschwemmt werden. Wo sollte da denn noch irgendein Platz f\u00fcr die Weihnachtsgeschichte und f\u00fcr das adventliche Warten sein? Und wo sollte da erst recht noch ein Raum f\u00fcr so eine \u201eZusatzfigur\u201c wie Johannes der T\u00e4ufer sein? Und dann bitte noch weiter, wo sollte schlie\u00dflich noch Platz sein f\u00fcr den Vater dieser Randfigur und seinen Lobgesang? Heutige Medienfachleute w\u00fcrden wahrscheinlich urteilen: Thema verfehlt! Das ist doch alles v\u00f6llig abwegig und hat keinerlei Chance auf Geh\u00f6r und Aufmerksamkeit. Und daher k\u00f6nnte man wirklich fragen, wer das wohl festgelegt hat, dass man am 3. Advent in diesen turbulenten Zeiten \u00fcber solch einen Nebentext von Advent und Weihnachten, eine ordentliche Advents-Predigt zu halten hat.<\/p>\n<p>Aber halt! Bitte nicht das Kind mit dem Bade aussch\u00fctten! Denn vielleicht ist es ja gerade so, dass sich in den Nebentexten und Nebenschaupl\u00e4tzen unseres Lebens in besonderer Weise auftun will, wie Gott mit seinem Wirken an uns arbeitet. Darum nun doch einmal mutig, aber auch kritisch, ein Blick auf einen dieser Nebentexte und auf einen der Nebenschaupl\u00e4tze:<\/p>\n<p>Und zweifellos sieht es doch so aus, als w\u00e4re es vollkommen <strong><em>unwichtig<\/em><\/strong> f\u00fcr das Weltgeschehen und f\u00fcr unser eigenes Leben, auch nur irgendetwas von diesen frommen Eltern des Johannes zu h\u00f6ren, von diesem Zacharias und seiner Elisabeth, von denen es hei\u00dft, dass sie beide hochbetagt waren. Und wo sollte es auch nur irgendjemand geben, den das interessierte, dass sie keine Kinder hatten? (Lk 1,6f.) Ausserdem finden es heute doch gen\u00fcgend Leute sogar erstrebenswert, sich mit all dieser M\u00fche der Kindererziehung nicht abgeben zu m\u00fcssen, weil es doch viel spannender sei, Karriere zu machen, die neuesten Videospiele kennenzulernen, vorteilhafte Beziehungen zu kn\u00fcpfen oder sich im Fitness-Studio gesund zu erhalten. Darum noch einmal: Was sollte uns um Himmels willen bewegen, uns mit diesen Randfiguren der Weltgeschichte abzugeben?<\/p>\n<p>Oder k\u00f6nnte es vielleicht hilfreich sein, sich hierbei darauf zu besinnen, welche Bedeutung Kinder damals hatten \u2013 und in gewisser Weise heute noch genauso? Jedenfalls musste in damaliger Zeit nicht dar\u00fcber diskutiert werden, was es hie\u00df, keine Kinder haben zu d\u00fcrfen. Denn das hie\u00df letztlich Armut im Alter, Einsamkeit, Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit letztlich ein verpfuschtes Leben! F\u00fcr einen selbst geht es nicht mehr weiter. Alles, wof\u00fcr man sich bisher eingesetzt und engagiert hat, ist vergeblich, denn es gibt niemanden, der es f\u00fcr mich weitertr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Moment, klingen da nicht T\u00f6ne an, die wir auch heute kennen? Nein, ich will jetzt nicht nur an die vielen \u00e4lteren Menschen in unseren Senioren-Heimen denken, von denen solche bitteren S\u00e4tze so manches Mal zu h\u00f6ren sind. Aber kennen nicht auch gen\u00fcgend J\u00fcngere solche Gedanken? Ja, gibt es nicht selbst auch gen\u00fcgend Jugendliche, die derart \u00fcber sich und ihr Geschick denken, es g\u00e4be wirklich keine Zukunft mehr f\u00fcr sie?<\/p>\n<p>Wenn unsere Zeiten auch so anders sind im Vergleich zur Zeit von Zacharias und Elisabeth, offenbar gibt es da keinen Unterschied.<\/p>\n<p>Ja, aber was <strong><em>machen<\/em><\/strong> die beiden denn dann? Nein, die beiden machen doch gar nichts. Aber es <strong><em>geschieht<\/em><\/strong> etwas mit ihnen. Es wird von den beiden berichtet, dass sie fromm waren, dass sie deshalb also auf Gottes Wirken hofften. Ja, genau, das taten sie. Und dann \u2013 dann geschah etwas mit ihnen. Was das war?<\/p>\n<p>Mit einem Male wurde Elisabeth <strong><em>schwanger<\/em><\/strong>. Ein Kind k\u00fcndigte sich an! Bitte, ehe jetzt alle gleich wegh\u00f6ren, weil das alles zu m\u00e4rchenhaft oder irreal ist, und wir wollten ja kritisch auch sein: Aber vielleicht hilft es, sich in Bezug auf die vorhin verwandte Bezeichnung \u201ehochbetagt\u201c zu erinnern, dass in der alten Welt vielfach Menschen ab 40 als \u201eGreis\u201c, also als \u201esenex\u201c bezeichnet wurden, deren Leben eigentlich abgeschlossen war. So sicherlich auch bei Zacharias und Elisabeth. Und vielleicht k\u00f6nnte es uns jetzt in unserem kritischen Denken helfen, dass wir uns etwa im Gegensatz zur alten Welt eine Schwangerschaft ab 40 doch durchaus vorstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Aber, wie dem auch sei: Mit einem Male war da <strong><em>Hoffnung<\/em><\/strong>. Mit einem Male sah es so aus, als w\u00fcrde sich ihnen in diesem Kind eine ganz neue Welt auftun! Mit einem Male sah es so aus, als w\u00e4re ihre ganze Lebensgeschichte neu ausgerichtet.<\/p>\n<p>Und was sie dann sagten, war eben nicht: Toll, was unsere Implantationsmedizin so alles leistet, was sie ja bestimmt auch tut! Nein, sie schauten auf Gott, der <strong><em>allein<\/em><\/strong> den Lebenshauch gibt und nimmt, der <strong><em>allein<\/em><\/strong> das Wunder neuen Lebens entstehen l\u00e4sst, der <strong><em>allein<\/em><\/strong> Lebenswege f\u00fcgt und zur Vollendung bringt.<\/p>\n<p>Und in gleichem Ma\u00dfe, wie sie so auf Gott schauen aus ihrer eigenen Lebensgeschichte, fiel ihnen auch wieder ein, wie sie bisher von diesem Gott begleitet und beh\u00fctet worden waren. Da fiel ihnen auch wieder ein, wie Gott ihre eigene und die ganze Lebensgeschichte ihres Volkes immer wieder neu ausgerichtet hat, wie Gott sein Volk immer wieder errettet hat von den Feinden, aus der Hand aller, die sie hassten, wie Gott barmherzig war den V\u00e4tern und M\u00fcttern nach dem heiligen Bund, damit alle ihm dienten ohne Furcht in Heiligkeit und Gerechtigkeit.<\/p>\n<p>Und damit waren sie sich auch sicher, dass dieses Wirken Gottes mit seinem Volk, dann noch keinesfalls zu Ende ist, denn es soll ja nach Gottes Willen und gerade in seinem Sinne weitergehen. Denn dieses neue Kind, dieser Johannes, soll ja Prophet des H\u00f6chsten hei\u00dfen. Er soll dem kommenden Herrn vorangehen, dessen Weg bereiten Er soll Erkenntnis des Heils geben, Vergebung der S\u00fcnden, durch die herzliche Barmherzigkeit Gottes,<\/p>\n<p>Nach dem Willen dieses Gottes soll er von dem Licht prophezeien, das aus der H\u00f6he kommen wird, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere F\u00fc\u00dfe auf den Weg des Friedens. Nach dem Willen dieses Gottes soll er vorangehen dem, auf den der Weltkreis wartet, dem, der da kommen soll, dem, der alle Welt erl\u00f6sen soll: <strong><em>Jesus Christus<\/em><\/strong>.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr eine gro\u00dfe, weltgeschichtliche Aufgabe, \u00fcber die man sich nur freuen kann, die man daher nur besingen kann, wie der dankbar ersch\u00fctterte Vater Zacharias. Und gleichzeitig damit wird um so deutlicher, wie hoch die Erwartungen sind, die im Warten auf Jesus Christus, aufgespannt sind.<\/p>\n<p>Und diesen Lobgesang des Zacharias, ja, den d\u00fcrfen wir heute h\u00f6ren und unter den d\u00fcrfen wir uns heute stellen. Es ist weltgeschichtlich eigentlich noch nichts geschehen, aber der Heilsplan Gottes f\u00fcr diese Welt, wie er durch den kommenden Christus erf\u00fcllt werden wird, ist vorgestellt. Und deshalb kann Zacharias nur noch singen und loben.<\/p>\n<p>Ob wir uns von ihm anstecken lassen k\u00f6nnten? Vielleicht w\u00fcrden wir andere Worte und andere Lieder finden. Vielleicht w\u00fcrden wir auch nicht morgens, sondern abends singen. Aber das ist doch v\u00f6llig egal. Entscheidend ist doch, dass uns in genau dieser Adventszeit, und genau in diesen Corona-verdrehten Zeiten aufgehen darf, dass auch Du und ich in den Heilsplan Gottes f\u00fcr diese Welt eingebunden sind. Tats\u00e4chlich!<\/p>\n<p>Deshalb ist Jesus Christus f\u00fcr uns in die Welt gekommen, und will uns in dieser Adventszeit nahe kommen, damit wir das endlich f\u00fcr unser eigenes Leben <strong><em>ernst<\/em><\/strong> nehmen. Egal, ob wir auf den Hauptschaupl\u00e4tzen des Lebens t\u00e4tig sind oder nur auf den Nebenschaupl\u00e4tzen, egal ob wir bedeutend oder unbedeutend sind, egal ob wir vor Schmerzen oder \u00fcblen Tr\u00e4umen noch klar denken k\u00f6nnen oder nicht, egal ob uns Kummer die Luft abschn\u00fcren will oder wir schon weihnachtliche Freude in uns aufkeimen f\u00fchlen, dieser <strong><em>Jesus Christus<\/em><\/strong> will uns in dieser Adventszeit nahe kommen, damit wir ihm <strong><em>glauben<\/em><\/strong>. Damit wir ihm glauben, dass wir in den Heilsplan Gottes f\u00fcr diese Welt hineingeh\u00f6ren und von ihm erf\u00fcllt werden und durch ihn froh werden sollen \u2013 jetzt und ewig!<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>Pastor i. R. Prof. Dr. Andreas Pawlas<\/p>\n<p>Eichenweg 24<\/p>\n<p>25365 Kl. Offenseth-Sparrieshoop<\/p>\n<p>Andreas.Pawlas@web.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt \u00fcber Lk 1,67-79 | verfasst von Andreas Pawlas | Und sein Vater Zacharias wurde vom Heiligen Geist erf\u00fcllt, weissagte und sprach: Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat besucht und erl\u00f6st sein Volk und hat uns aufgerichtet ein Horn im Hause seines Dieners David \u2013 wie er vorzeiten geredet hat durch [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3813,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[38,616,122,1,363,157,120,114,121,262,349,3,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-3812","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lukas","category-3-advent","category-adv_weihn_neujahr","category-aktuelle","category-andreas-pawlas","category-beitragende","category-bes_gelegenheiten","category-deut","category-festtage","category-kapitel-01-chapter-01","category-kasus","category-nt","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3812","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3812"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3812\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3816,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3812\/revisions\/3816"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3813"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3812"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3812"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3812"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=3812"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=3812"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=3812"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=3812"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}