{"id":3817,"date":"2020-12-08T09:47:10","date_gmt":"2020-12-08T08:47:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=3817"},"modified":"2020-12-08T09:49:32","modified_gmt":"2020-12-08T08:49:32","slug":"besuch-aus-der-hoehe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/besuch-aus-der-hoehe\/","title":{"rendered":"Besuch aus der H\u00f6he"},"content":{"rendered":"<p><strong>Predigt zu Lk 1, 67-79 | verfasst von Verena Salvisberg Lantsch |\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Aufgrund des herzlichen Erbarmens unseres Gottes, mit dem das aufgehende Licht aus der H\u00f6he uns besuchen will, um zu leuchten denen, die in Finsternis und Todesschatten sitzen, um zu lenken unsere F\u00fcsse auf den Weg des Friedens.<\/em><\/p>\n<p>Darum Advent. Darum Weihnachten.<\/p>\n<p><em>Aufgrund des herzlichen Erbarmens unseres Gottes, mit dem das aufgehende Licht aus der H\u00f6he uns besuchen will, um zu leuchten denen, die in Finsternis und Todesschatten sitzen, um zu lenken unsere F\u00fcsse auf den Weg des Friedens.<\/em><\/p>\n<p>Vielleicht haben sie den letzten Vers des Benedictus, des Lobgesangs des Zacharias, erkannt, liebe Gemeinde.<\/p>\n<p>Drei Mal wird im ersten und zweiten Kapitel des Lukasevangeliums ausgiebig gesungen, Hymnen unterbrechen die kunstvoll arrangierte Erz\u00e4hlung um Jesus, seine Eltern Josef und Maria, um Johannes den T\u00e4ufer, seine Eltern Zacharias und Elisabeth, Simeon und Hanna im Tempel.<\/p>\n<p>Der erste Gesang: Das Magnificat, das Lied das Maria \u00fcber das Kind in ihrem Bauch singt.<\/p>\n<p>Der zweite Gesang: Eben das Benedictus, das Zacharias nach der Geburt seines Sohnes Johannes anstimmt.<\/p>\n<p>Der dritte Gesang erklingt durch den betagten Simeon, der sein Leben lang auf den Retter gewartet hat. Er nimmt das Jesuskind, das von seinen Eltern in den Tempel gebracht wird, auf den Arm nimmt und spricht:<\/p>\n<p><em>Nun l\u00e4sst du deinen Diener gehen, Herr, in Frieden, wie du gesagt hast, denn meine Augen haben das Heil gesehen<\/em>\u2026 Nunc dimittis.<\/p>\n<p>Magnificat, Benedictus und Nunc dimittis. Jeweils ein Innehalten, ein Bedenken, ein Besingen, das den Lauf der Geschichte unterbricht und das, was ist, verzahnt mit den alten Verheissungen und dem Blick in die Zukunft.<\/p>\n<p>Wir kennen das auch, gerade bei den Advents- und Weihnachtsliedern, wo wir singend diese Zusammenh\u00e4nge nachvollziehen.<\/p>\n<p>Die Bitte um Heil und Erl\u00f6sung (Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt, darauf sie all ihr Hoffnung stellt? O komm, ach komm vom h\u00f6chsten Saal, komm, tr\u00f6st uns hier im Jammertal, RG 361,4)<\/p>\n<p>mit der Vision einer licht- und friedvollen Zukunft (Das Volk, das noch im Finstern wandelt, bald sieht es ein Licht, ein grosses Licht, RG 375,1) und der reinen pr\u00e4sentischen Weihnachtsfreude (<strong>Heut <\/strong>schliesst er auf sein Himmelreich und schenkt <strong>uns <\/strong>seinen Sohn, RG 395,1).<\/p>\n<p>Indem wir die Advents- und Weihnachtslieder anstimmen, unterbrechen wir den Lauf des Alltagsgeschehens und vollziehen alle Jahre wieder dieses eigent\u00fcmliche Warten auf etwas, was lange schon geschehen ist, was uns jetzt erf\u00fcllt und doch Vision bleibt.<\/p>\n<p>Und jetzt\u2026d\u00fcrfen wir nicht singen. Es ist zu gef\u00e4hrlich. Eine der wichtigen Massnahmen, um die Verbreitung von Covid19 zu bremsen.<\/p>\n<p>Wir sind gezwungen zu verstummen.<\/p>\n<p>Und das erinnert mich an Zacharias, den Mann aus priesterlichem Geschlecht, der durch das Los dazu bestimmt wird, Dienst zu tun am Tempel, am R\u00e4ucheraltar.<\/p>\n<p>Er ist verheiratet mit Elisabeth. Ein frommes Paar, verwurzelt in den j\u00fcdischen Traditionen, vertraut mit den Geboten Gottes. Ungl\u00fccklicherweise kinderlos geblieben.<\/p>\n<p>Zacharias tut also seinen Dienst, feiert Gottesdienst, die Handgriffe sitzen, wohl auch die Gebete und Ges\u00e4nge. Zacharias drinnen, die Gemeinde draussen betend.<\/p>\n<p>Lukas erz\u00e4hlt: <em>Da erschien ihm ein Engel des Herrn, der stand auf der rechten Seite des R\u00e4ucheraltars. Und als Zacharias ihn sah, erschrak er, und Furcht \u00fcberfiel ihn.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Engel aber sagte zu ihm: F\u00fcrchte dich nicht, Zacharias! Denn dein Gebet ist erh\u00f6rt worden, und Elisabet, deine Frau, wird dir einen Sohn geb\u00e4ren, und du sollst ihm den Namen Johannes geben. Und Freude und Jubel wird dir zuteil werden, und viele werden sich freuen \u00fcber seine Geburt (Lk 1, 11-14).<\/em><\/p>\n<p>Zacharias kann das nicht glauben. Ein Sohn? In ihrem Alter? Wie soll das m\u00f6glich sein?<\/p>\n<p>Der Engel gibt sich als Gabriel zu erkennen, von Gott geschickt, ihm diese Botschaft zu \u00fcberbringen und er sagt zu Zacharias:<\/p>\n<p><em>Und jetzt sollst du stumm sein und nicht reden k\u00f6nnen bis zu dem Tag, da dies geschieht, weil du meinen Worten nicht geglaubt hast, die in Erf\u00fcllung gehen werden zu ihrer Zeit (Lk 1,20).<\/em><\/p>\n<p>Gott selbst st\u00f6rt den geordneten Gottesdienst.<\/p>\n<p>Wie soll Zacharias seinen Dienst tun, ohne sprechen zu k\u00f6nnen? Gezwungen zu verstummen.<\/p>\n<p>F\u00fcr ihn als Priester \u2013 ob jetzt im Tempeldienst oder nicht \u2013 eine schlimme Sache! Zacharias kann den versammelten Menschen keinen Segen erteilen. Umsonst stehen sie da. Und von Gottes Botschaft und der Begegnung mit Gottes Boten kann er nicht erz\u00e4hlen, nicht einmal seiner Frau.<br \/>\nMit dieser k\u00f6rperlichen Einschr\u00e4nkung wird Zacharias auf einem Nebengleis abgestellt, aus dem aktiven Dienst suspendiert, unf\u00e4hig zu kommunizieren, wie aus dem Leben herausgenommen. Er muss sich zur\u00fcckziehen \u2013 wenn auch nur f\u00fcr eine begrenzte Zeit, die neun Monate von Elisabeths Schwangerschaft. Gott mutet ihm diese Aus-Zeit zu.<\/p>\n<p>Gezwungen zu schweigen.<\/p>\n<p>Ein Freund von mir meinte: Der stumme Zacharias muss das Reden den Frauen \u00fcberlassen.<\/p>\n<p>Was ja auch ausgiebig erz\u00e4hlt wird im Evangelium, die Begegnung der beiden Schwangeren: Elisabeth und Maria. Und Maria, die singt: Magnificat anima mea dominum\u2026<\/p>\n<p>Nicht singen d\u00fcrfen. Sich nicht umarmen d\u00fcrfen. Nicht Speis und Trank teilen. Nicht Einsamkeit lindern in der zusammengew\u00fcrfelten Gemeinschaft einer offenen Heiligabendfeier. \u00dcber 5000 Menschen, die an der Schweiz an Corona gestorben sind. So viele Menschen, die ihren Lebensunterhalt verlieren. Zu erleben, dass alles abgesagt werden muss und auch kann. Wir versuchen tapfer zu sein und kreativ. Das M\u00f6gliche zu machen, durchzuhalten, Zuversicht zu behalten und auszustrahlen, zu tr\u00f6sten, zu ermutigen.<\/p>\n<p>Aber verst\u00e4ndlich w\u00e4re es doch allemal, wenn wir angesichts dieses Elends auch mal verstummten. Nichts mehr zu sagen w\u00fcssten. Das Unm\u00f6gliche nicht k\u00f6nnten und auch nicht glaubten. Wie damals Zacharias.<\/p>\n<p>Wie es Zacharias ergangen ist in der Zeit seines Timeouts, dazu \u00e4ussert sich die Bibel nicht.<\/p>\n<p>Aus dem, was er tut und aus dem, was er sagt, nein singt, nachdem er wieder sprechen kann, lassen sich aber Schl\u00fcsse ziehen.<\/p>\n<p>Zacharias kommt von \u00absachar\u00bb, sich erinnern. Der Name bedeutet: Jahwe gedenkt. Gott hat nicht vergessen. Keine seiner Verheissungen. Dich hat er nicht vergessen. Das Warten ist nicht ohne Sinn.<\/p>\n<p>Zacharias erinnert sich. Kommt zu sich. Sich Er-innern. Wahr-nehmen, was da ist an Gottvertrauen, an Zweifel, an Angst, an Entt\u00e4uschung, an Hoffnung. Einfach dar\u00fcber nachdenken, ohne daraus gleich eine Predigt machen zu m\u00fcssen. Wie sollte er sie auch halten, stumm, wie er ist!<\/p>\n<p>Aber diese Zeit bleibt nicht ohne Folgen.<\/p>\n<p>Nach der Geburt seines Sohnes, am achten Tag, als er beschnitten werden sollte und er gem\u00e4ss der Tradition den Namen seines Vaters Zacharias bekommen sollte, widerspricht die Mutter Elisabeth und sagt:<\/p>\n<p><em>Nein, Johannes soll er heissen!<\/em><\/p>\n<p><em>Und sie sagten zu ihr: Es gibt niemanden in deiner Verwandtschaft, der diesen Namen tr\u00e4gt.<\/em><\/p>\n<p><em>Und sie machten Zeichen, um seinen Vater zu fragen, wie er ihn genannt haben wolle.<\/em><\/p>\n<p><em>Und er verlangte eine kleine Tafel und schrieb: Sein Name ist Johannes. Und alle wunderten sich. <\/em><\/p>\n<p><em>Und auf der Stelle tat sich sein Mund auf, und seine Zunge l\u00f6ste sich; und er redete und pries Gott. (Joh 1, 61-63)<\/em><\/p>\n<p>Zacharias\u2019 Aus-Zeit erm\u00f6glicht, dass er auf der Spur des lebendigen Gottes aus traditionellen Bahnen ausbrechen kann. Johannes statt Zacharias Junior.<\/p>\n<p>Und all das, was in ihm aufgestaut ist, bricht sich Bahn \u2013 das, was Gott ihm w\u00e4hrend seiner Aus-Zeit, w\u00e4hrend seines Stummseins, w\u00e4hrend des Wartens mit auf den Weg gegeben hat, was in ihm gearbeitet hat.<br \/>\nIn zwei unglaublich langen S\u00e4tzen, fast atemlos, kommt es mir vor, erinnert sich Zacharias.<\/p>\n<p>Ein erster langer Satz \u00fcber die Verheissungen des alten Bundes, die Erl\u00f6sung, \u00fcber einen Gott, der sich seines Volkes annimmt. Errettung aus der Hand der Feinde. Menschen, die Gott ohne Furcht dienen.<\/p>\n<p><em>Und sein Vater Zacharias wurde von heiligem Geist erf\u00fcllt und weissagte:<\/em><\/p>\n<p><em>Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat sich seines Volkes angenommen und ihm Erl\u00f6sung verschafft und uns aufgerichtet ein Horn des Heils im Hause Davids, seines Knechtes,<\/em><\/p>\n<p><em>wie er es versprochen hat durch den Mund seiner heiligen Propheten von Ewigkeit her,<\/em><\/p>\n<p><em>uns zu retten vor unseren Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen,<\/em><\/p>\n<p><em>Barmherzigkeit zu erweisen unseren V\u00e4tern und seines heiligen Bundes zu gedenken,<\/em><\/p>\n<p><em>des Eides, den er unserem Vater Abraham geschworen hat, uns zu gew\u00e4hren,<\/em><\/p>\n<p><em>dass wir, errettet aus der Hand der Feinde, ihm ohne Furcht dienen<\/em><\/p>\n<p><em>in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor ihm all unsere Tage (Lk 1, 67-75).<\/em><\/p>\n<p>Und ein zweiter langer Satz \u00fcber das Kind in seinem Arm, Johannes, der sp\u00e4ter der T\u00e4ufer genannt wird:<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Und du, Kind, wirst Prophet des H\u00f6chsten genannt werden, denn du wirst vor dem Herrn hergehen, seine Wege zu bereiten, Erkenntnis des Heils zu geben seinem Volk durch die Vergebung ihrer S\u00fcnden, aufgrund des herzlichen Erbarmens unseres Gottes, mit dem das aufgehende Licht aus der H\u00f6he uns besuchen will, um zu leuchten denen, die in Finsternis und Todesschatten sitzen, um zu lenken unsere F\u00fcsse auf den Weg des Friedens (Lk 1, 76-79).<\/em><\/p>\n<p>Zacharias\u2019 Singen tr\u00f6stet mich in meinem verordneten Stummsein und meiner Ratlosigkeit und macht mir Mut, mich zu erinnern, mich zu vergewissern, Jahr f\u00fcr Jahr, und heuer ganz besonders.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<p>Pfrn. Verena Salvisberg Lantsch<\/p>\n<p>Roggwil<\/p>\n<p>E-Mail: <a href=\"mailto:verenasalvisberg@bluewin.ch\">verenasalvisberg@bluewin.ch<\/a><\/p>\n<p>Verena Salvisberg Lantsch, geb. 1965, Pfarrerin seit 1. Dezember 2018 in Roggwil BE, vorher in Laufenburg und Frick.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt zu Lk 1, 67-79 | verfasst von Verena Salvisberg Lantsch |\u00a0 \u00a0 Aufgrund des herzlichen Erbarmens unseres Gottes, mit dem das aufgehende Licht aus der H\u00f6he uns besuchen will, um zu leuchten denen, die in Finsternis und Todesschatten sitzen, um zu lenken unsere F\u00fcsse auf den Weg des Friedens. Darum Advent. Darum Weihnachten. 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