{"id":4017,"date":"2020-12-22T19:37:22","date_gmt":"2020-12-22T18:37:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=4017"},"modified":"2020-12-26T09:02:45","modified_gmt":"2020-12-26T08:02:45","slug":"lasset-das-zagen-verbannet-die-klage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lasset-das-zagen-verbannet-die-klage\/","title":{"rendered":"Lasset das Zagen&#8230;"},"content":{"rendered":"<h3>Lasset das Zagen, verbannet die Klage | Predigt \u00fcber Hebr\u00e4er 1,1-4 (5-14) am Zweiten Weihnachtstag 2020 (Christfest II) | von Bernd Giehl |<\/h3>\n<p>Vor einiger Zeit habe ich im Fernsehen eine Sendung \u00fcber \u201eSchwarze L\u00f6cher\u201c gesehen. Dieses Ph\u00e4nomen gibt es im Weltraum. Bisher sind sie mit keinem Teleskop der Welt zu sehen gewesen. Seit hundert Jahren etwa wissen die Naturwissenschaftler von ihnen. Jedenfalls die, die sich mit Albert Einsteins \u201eAllgemeiner Relativit\u00e4tstheorie\u201c auseinandergesetzt hatten. Dort wurden sie erstmals propagiert als Ergebnis der Kr\u00fcmmung der Raumzeit.<\/p>\n<p>Schwarze L\u00f6cher gibt es im Universum. Es sind, oder vielleicht sage ich besser: es waren Sternhaufen. Tausende, vielleicht Millionen von Sternen, die kollabiert, die in sich zusammengest\u00fcrzt sind, dadurch eine immense Schwere erreicht haben (viele Sonnenmassen). Durch ihr Gewicht werden sie immer \u201ehungriger\u201c und ziehen so andere Sterne in ihre N\u00e4he, die erst auf eine Umlaufbahn um das Schwarze Loch hineingeraten und irgendwann, wenn sie ihm zu nahegekommen sind, zerrissen und vom Schwarzen Loch verspeist werden. Das der Erde n\u00e4chste Schwarze Loch befindet sich im Sternbild des Sch\u00fctzen und wurde von seinem Entdecker \u201eSagittarius A Stern\u201c genannt. Diese Schwarze Loch ist etwa 4 Millionen Sonnenmassen schwer und etwa 27.000 Lichtjahre von der Erde entfernt. &nbsp;Das klingt nach einer gro\u00dfen Entfernung, ist es aber nicht. Jedenfalls nicht im kosmischen Ma\u00dfstab. Tr\u00f6stlich ist aber: wir haben noch einige Jahrtausende Zeit bis auch unser Heimatplanet verschluckt werden wird.<\/p>\n<p>So ein Schwarzes Loch ist schon etwas Unheimliches. Raum und Zeit gibt es in ihm nicht mehr. \u201eSichtbar\u201c (falls die Metapher erlaubt ist) werden sie nur durch die Radiowellen, die von den Sternen an ihrem Rand gesendet werden, die \u201edemn\u00e4chst\u201c vom Schwarzen Loch verschlungen werden und damit aufh\u00f6ren zu existieren.<\/p>\n<p>Im letzten Jahr ist nun zum ersten Mal ein Schwarzes Loch fotografiert worden. M\u00f6glich wurde das durch die Zusammenschaltung der gr\u00f6\u00dften Planetarien auf f\u00fcnf Kontinenten. Sichtbar ist es deshalb, weil ein Lichtkranz um das Schwarze Nichts existiert<\/p>\n<p>Eigentlich ein fast perfektes Bild vom Nichts. Und doch sagen die Astronomen, die sich damit besch\u00e4ftigt haben, dass wahrscheinlich durch sie das Leben auf der Erde erst entstanden ist.<\/p>\n<p>*<\/p>\n<p>Keine Sorge. Ich werde jetzt nicht dar\u00fcber spekulieren, wie das m\u00f6glich war. Ich verstehe so gut wie nichts davon. Aber falls Sie jetzt denken, dann solltest du auch nicht davon reden oder sich sogar vorgenommen haben, mir das bei der Verabschiedung am Ausgang zu sagen, entgegne ich: Ich verstehe auch nicht viel von meinem Predigttext. Allenfalls verstehe ich ihn in Ans\u00e4tzen. Aber er fasziniert mich genauso wie das Schwarze Loch.<\/p>\n<p>Ob wir Gott wohl verstehen w\u00fcrden, wenn wir die Schwarzen L\u00f6cher des Universums verstandesm\u00e4\u00dfig durchdrungen haben? Vermutlich residiert er ja hinter dem Schwarzen Loch, nur dass sein Licht von diesem Ungeheuer nicht verschlungen werden kann.<\/p>\n<p>Von diesem Licht hinter der Dunkelheit erz\u00e4hlen die ersten Verse des Hebr\u00e4erbriefs. H\u00f6ren wir noch einmal hinein:<\/p>\n<p>\u201e<em>N<\/em><em>achdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den V\u00e4tern durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn, den er eingesetzt hat zum Erben \u00fcber alles, durch den er auch die Welt gemacht hat. Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und tr\u00e4gt alle Dinge mit seinem kr\u00e4ftigen Wort und hat vollbracht die Reinigung von den S\u00fcnden und hat sich gesetzt zur Rechten der Majest\u00e4t in der H\u00f6he.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Vielleicht verstehen Sie ja jetzt ein bisschen besser. Oder Sie haben zumindest eine Ahnung, wie es weitergehen k\u00f6nnte. &nbsp;Zuerst war auch mir nicht ganz klar, warum es gerade dieser Anfang mit dem Gro\u00dfen Nichts sein musste. Zu Beginn schrieb ich ihn nieder, dann blieb er eine lange Zeit liegen. Ob ich ihn fortsetzen w\u00fcrde, wusste ich nicht, weil mir nicht klar war, warum ich ihn gew\u00e4hlt hatte. Einen Monat sp\u00e4ter kehrte ich zu ihm zur\u00fcck und wusste: Das ist es! &nbsp;Es war der Respekt, der den Text und die Bilder miteinander verband. Respekt vor den gewaltigen Dimensionen. Respekt vor der ungeheuerlichen Sprachkraft, die einen in sich hineinrei\u00dft und wirbelt. So m\u00f6chte ich auch einmal predigen k\u00f6nnen. So wortgewaltig. Vielleicht schaffe ich es ja, wenn ich noch f\u00fcnfzig Jahre \u00fcbe. Dann bin ich 117 Jahre alt und habe wom\u00f6glich lange genug ge\u00fcbt.<\/p>\n<p>Gut, das ist nicht mehr unsere Sprache. Aber irgendetwas merke wohl nicht nur ich von seiner Sprachgewalt. Es klingt so, als ob Gott noch einmal anfinge, die Welt allein mit der Kraft seiner Sprache zu schaffen. Und erst einmal alles durcheinanderwirbelt.<\/p>\n<p>Irgendwie passt dieser Text. Passt zu uns. Passt zur Situation.<\/p>\n<p>Passt zum Corona Jahr.<\/p>\n<p>*<\/p>\n<p>Falls Sie jetzt Ihren Ohren nicht trauen sollten, sage ich: Ja, das <em>habe<\/em> ich so ge\u00e4u\u00dfert. Gewiss war das ironisch. Nur weniger ironisch, als Sie glauben.<\/p>\n<p>In den letzten Wochen war viel davon die Rede, dass der November-Lockdown mit seinen harten Ma\u00dfnahmen leider notwendig sei, damit wir einigerma\u00dfen unbeschwert Weihnachten mit ein paar Verwandten feiern k\u00f6nnten. Es war ein kleines Licht im Dunkeln, das man vor dem kalten Wind besch\u00fctzen musste. Wenn wir allen Abstand hielten; Masken tr\u00fcgen und die \u00fcbrigen Regeln einhalten w\u00fcrden, k\u00f6nnten wir Weihnachten vielleicht sogar wieder in die Kirche gehen.<\/p>\n<p>Na ja, so ungef\u00e4hr. Sie wissen, wovon ich rede. Das alles quillt mir aus den Ohren heraus. Manchmal verzichte ich schon auf die Nachrichten, weil sie wahre Stunden der Volkserziehung sind.<\/p>\n<p>Nichts n\u00f6tiger als die Hoffnung, dass es noch einmal anders wird. Nur dass schon wieder der kalte Wind weht und unser kleines Licht auszublasen droht.<\/p>\n<p>Allm\u00e4hlich kommen wir n\u00e4her. Sollen wir eintreten? Wahrscheinlich ist es drinnen nicht so kalt. Ich klopfe mal vorsichtig an die T\u00fcr. Vielleicht macht ja jemand auf.<\/p>\n<p>*<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich. Uns wird ge\u00f6ffnet. Ein T\u00fcrw\u00e4chter schaut nach, wer da ist. Er bittet uns herein. Einige treten ein und schauen sich neugierig um; andere z\u00f6gern noch. Ist es das, was wir erwartet haben? Der zugige Stall mit dem Loch im Dach, durch das die Sterne funkeln und der Mond scheint? Nein, das ist es nicht. Das ist es ganz und gar nicht. Eher gleicht der Text einer orthodoxen Kathedrale, wie sie in Sankt Petersburg stehen k\u00f6nnte; eine russische Kirche mit vielen Kuppeln und gewaltigen Ausma\u00dfen. Vorn steht der Metropolit, umgeben von pr\u00e4chtig gekleideten Priestern, die Rauchf\u00e4sser aus Silber oder Gold schwingen. Es riecht so intensiv nach Weihrauch, dass mir fast schwindlig wird. Hinter dem Altar steht der M\u00e4nnerchor in M\u00f6nchskleidung und erf\u00fcllt den Raum mit seinem bet\u00f6rend sch\u00f6nen Gesang. Nat\u00fcrlich singt er auf Russisch und wer versteht das schon? Noch dazu, wo die Liturgie in Kirchenslawisch gesungen wird, also in einer alten Form der russischen Sprache.<\/p>\n<p>Wollen wir bleiben? Gewiss haben wir das nicht erwartet. Aber wom\u00f6glich sind wir ja neugierig geworden. Da ist es nicht so schlimm, dass unsere Erwartungen erst einmal entt\u00e4uscht wurden.<\/p>\n<p>Also bitte: Nehmen Sie Platz.<\/p>\n<p>*<\/p>\n<p>Vielleicht phantasiere ich ja. Aber pl\u00f6tzlich verstehe ich den Priester. Er f\u00e4ngt jetzt mit seiner Predigt an. \u201eDer gro\u00dfe und unerforschliche Gott hat in seiner unendlichen G\u00fcte beschlossen, sich uns Menschen zu zeigen. Auch vorher hat er sich schon durch seine Propheten und Priester vernehmen lassen. Mal grollend wie ein ferner Donner, der sich bald schon in ein furchtbares Unwetter verwandelt und das Land verw\u00fcstet, dann wieder leise und sch\u00f6n wie der Gesang der Engel im Abendrot. Aber einmal, ein einziges Mal will er sich den Menschen zeigen, damit sie f\u00fcrderhin den Weg zu ihm finden und nicht l\u00e4nger im Dunkeln die Richtung suchen m\u00fcssen. Er hat sich \u00fcberlegt, dass er, wenn er uns sich in seiner wahren Gestalt zeigen w\u00fcrde, wir nur ein grelles Licht sehen w\u00fcrden, das uns erblindem lie\u00dfe. Deshalb hat er beschlossen, die Gestalt eines Kindes anzunehmen. \u201aAber wer wird schon auf ein Kind h\u00f6ren?\u2018, hat der Engel bei der w\u00f6chentlichen Konferenz gefragt. Gott hat nur gel\u00e4chelt, und der Engel ist rot geworden. Beinah w\u00e4re er gegangen, aber ein Blick des Chefs hat ihn auf seinem Stuhl gehalten. Danach hat keiner mehr gewagt zu fragen.<\/p>\n<p>\u201eIch werde das Kind eines Zimmermanns aus Nazareth werden\u201c sprach Gott weiter.<\/p>\n<p>\u201eAber Jesaja schreibt doch, der Messias wird in Bethlehem geboren,\u201c wagt ein ganz vorwitziger Engel einzuwenden.<\/p>\n<p>\u201eWo du recht hast, hast du Recht\u201c, erwidert Gott. Dann fragt er in die Runde: \u201eIst Jesaja da?\u201c<\/p>\n<p>Er braucht noch f\u00fcnfhundert Jahre, bis er die Stufe eines Engels erreicht, wird ihm beschieden.<\/p>\n<p>Gott schickt einen Weltraumgleiter zum \u00fcbern\u00e4chsten Stern und innerhalb von f\u00fcnf Minuten ist der Prophet da. Er verneigt sich tief, dann f\u00e4llt er auf die Knie.<\/p>\n<p>\u201eBitte steh auf\u201c, sagt Gott. \u201eSo f\u00f6rmlich geht es hier nicht zu.\u201c<\/p>\n<p>Jesaja erhebt sich.<\/p>\n<p>\u201eEs geht um deine Prophezeiung, dass der Messias in Bethlehem geboren wird. Kannst du das \u00e4ndern?\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch f\u00fcrchte nein\u201c, erwidert der Prophet nach einigem Nachdenken. Gott seufzt. \u201eDann muss es wohl so geschehen\u201c, sagt er nach einer Weile.<\/p>\n<p>\u201eNicht einmal der Himmel ist vollkommen\u201c, murmelt der b\u00e4rtige Mann leise. Aber Gott hat es doch geh\u00f6rt. Er l\u00e4chelt. Jesaja will gehen, aber der HErr h\u00e4lt ihn mit den Worten zur\u00fcck: \u201eBitte bleib noch. Ich m\u00f6chte dich dabeihaben, wenn ich jetzt den Thronrat einberufe. Du sollst uns beraten.\u201c<\/p>\n<p>*<\/p>\n<p>So war es. Wirklich und wahrhaftig. Falls jemand zweifelt, sage ich dazu: Sie k\u00f6nnen doch nicht an Ihrem Pfarrer zweifeln.<\/p>\n<p>Spa\u00df beiseite. Nat\u00fcrlich ist das eine erfundene Geschichte. Andererseits: Wie sollen wir denn Weihnachten feiern ohne Geschichten? Weihnachten hat eben mindestens so viel mit dem Gef\u00fchl zu tun wie mit dem Verstand. Wahrscheinlich mehr mit dem Gef\u00fchl. Wie kann man verstehen, dass Gott als Mensch zur Welt kommt, ohne Geschichten zu haben, die das ausmalen? In der Bibel werden sie ja auch erz\u00e4hlt und vermutlich sind sie auch nicht wahrer als meine eigene. Dass Jesus in einem Stall in Bethlehem zur Welt kommt, dass ein paar arme Hirten vorbeischauen oder Sterndeuter aus dem Osten ist doch auch nur eine symbolische Geschichte, die etwas von Jesu wahrer Bedeutung erz\u00e4hlen soll. Ein neugeborenes Kind und zugleich der K\u00f6nig der Welt. Kein Historiker kann belegen, dass in den Jahren um die Zeitenwende eine Volksz\u00e4hlung in Pal\u00e4stina stattfand. Vielleicht hat es sie gegeben, aber in den Annalen der r\u00f6mischen Geschichte ist sie nicht vermerkt. Dennoch ist die Geschichte wahr. Nur eben auf einer anderen Ebene als der historischen. Wenn man das akzeptiert, sagt sie, dass Gott selbst in unser Dunkel kam und es erhellte. Wenn er in seinem ganzen Glanz gekommen w\u00e4re, w\u00e4ren wir erblindet.<\/p>\n<p>Und doch ist das noch nicht die ganze Wahrheit. Wir m\u00fcssen erg\u00e4nzen: Gott kam in Gestalt seines Sohns. Auch der kam vom Himmel. Auch er hat Teil an Gottes Licht. \u201eDen Abglanz seiner Herrlichkeit\u201c nennt ihn der Hebr\u00e4erbrief und f\u00fcgt hinzu, \u201edie Reinigung von unseren S\u00fcnden\u201c. Das klingt zun\u00e4chst wenig weihnachtlich und kann doch nicht anders sein. Wie anders sollten wir denn vor Gott erscheinen, ohne zu vergl\u00fchen? Bibelstellen wie diese haben in den n\u00e4chsten drei Jahrhunderten erst zu erbitterten Diskussionen gef\u00fchrt, wie Gott zu denken ist , ob in einer oder drei \u201ePersonen\u201c und danach, wie das Verh\u00e4ltnis von Vater und Sohn zu sehen ist bzw. ob Christus wirklich Mensch war oder Gott oder beides. Angehende Theologen m\u00fcssen sich damit besch\u00e4ftigen, aber sonst versteht vermutlich kein Mensch mehr, um was es da geht.<\/p>\n<p>Aber das alles k\u00f6nnen wir heute getrost beiseitelassen. Und uns noch einmal mit der Predigt des orthodoxen Popen besch\u00e4ftigen oder uns unter den Weihnachtsbaum setzen und das \u201eWeihnachtsoratorium\u201c auflegen. \u201eJauchzet, frohlocket\u201c, ert\u00f6nt es aus dem Lautsprecher. \u201eAuf preiset die Tage. R\u00fchmet was heute der H\u00f6chste getan. Lasset das Zagen, verbannet die Klage, stimmet voll Jauchzen und Fr\u00f6hlichkeit an.\u201c<\/p>\n<p>Wenn \u00fcberhaupt einer die Botschaft von Weihnachten mit seinem Verstand durchdrungen hat, dann war das der Gro\u00dfe Johann Sebastian Bach. Vermutlich leitet er jetzt im Himmel das Gro\u00dfe Orchester. Aber seien wir ehrlich: Im Himmel brauchen sie das nicht mehr. Auf der Erde aber umso mehr. Da brauchen wir die Freude dar\u00fcber, dass Gott kommt und uns beh\u00fctet, weil wir sonst vom Gro\u00dfen schwarzen Loch unserer Traurigkeit und unserer Angst verschlungen werden.<\/p>\n<p>Damit das nicht eintritt, brauchen wir die Botschaft von Weihnachten. Gott ist bei uns, sagt sie. Gott geht neben uns. In Gestalt eines kleinen Kindes. In Gestalt eines erwachsenen Mannes. Er h\u00f6rt uns zu, wenn wir klagen. Er legt den Arm um uns, wenn wir einsam sind.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><i>Bernd Giehl &nbsp;(<a href=\"mailto:giehl-bernd@t-online.de\">giehl-bernd@t-online.de<\/a>) war von 1983-2018 Pfarrer der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lasset das Zagen, verbannet die Klage | Predigt \u00fcber Hebr\u00e4er 1,1-4 (5-14) am Zweiten Weihnachtstag 2020 (Christfest II) | von Bernd Giehl | Vor einiger Zeit habe ich im Fernsehen eine Sendung \u00fcber \u201eSchwarze L\u00f6cher\u201c gesehen. Dieses Ph\u00e4nomen gibt es im Weltraum. Bisher sind sie mit keinem Teleskop der Welt zu sehen gewesen. 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