{"id":4046,"date":"2020-12-20T15:17:02","date_gmt":"2020-12-20T14:17:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=4046"},"modified":"2020-12-20T15:20:05","modified_gmt":"2020-12-20T14:20:05","slug":"tierfrieden-ein-krippenspiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/tierfrieden-ein-krippenspiel\/","title":{"rendered":"Tierfrieden&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Tierfrieden \u2013 ein Krippenspiel | Predigt zu Jes 11, 1-11 | verfasst von Verena Salvisberg Lantsch |\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Und der Wolf wird beim Lamm weilen,<\/em><\/p>\n<p><em>und die Raubkatze wird beim Zicklein liegen.<\/em><\/p>\n<p><em>Und Kalb, junger L\u00f6we und Mastvieh sind beieinander,<\/em><\/p>\n<p><em>und ein junger Knabe leitet sie.<\/em><\/p>\n<p><em>Und Kuh und B\u00e4rin werden weiden, und ihre Jungen werden beieinander liegen,<\/em><\/p>\n<p><em>und der L\u00f6we wird Stroh fressen wie das Rind.<\/em><\/p>\n<p><em>Und der S\u00e4ugling wird sich vergn\u00fcgen an der H\u00f6hle der Viper,<\/em><\/p>\n<p><em>und zur H\u00f6hle der Otter streckt ein Kleinkind die Hand aus.<br \/>\nJes 11, 6-8<\/em><\/p>\n<p>Vision des Propheten Jesaja, Kapitel 11.<\/p>\n<p>Hirngespinste! Unm\u00f6glich! Wolf und Lamm! Kuh und B\u00e4rin! Und der S\u00e4ugling mit der Schlange!<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, ich kann gut nachvollziehen, wenn Sie den Kopf sch\u00fctteln. Was soll das? Und was hat das mit Heiligabend zu tun?<\/p>\n<p>Ein Zitat von Deutschlands Altkanzler Helmut Schmidt bringt es auf den Punkt:<\/p>\n<p>\u00abWer Visionen hat, der sollte zum Arzt gehen!\u00bb<\/p>\n<p>Da das mit dem Arzt an Heiligabend eher schwierig ist, lasse ich mich halt nicht heute kurieren und lade stattdessen Sie ein, bei diesem verr\u00fcckten Bild zu verweilen.<\/p>\n<p>Unter \u00abVision\u00bb verstehen wir Verschiedenes, zum Beispiel eine Erscheinung, eine Begegnung mit einer anderen Wirklichkeit. Eine Engelserscheinung. Ein Nahtoderlebnis.<\/p>\n<p>Oder recht verbreitet ist der Begriff auch in der modernen Gesch\u00e4ftswelt. Eine Firma braucht eine Vision. Wie wollen wir als Unternehmen aufgestellt sein in zehn Jahren? In diesem Sinn ist \u00abVision\u00bb fast dasselbe wie Ziel. Es braucht eine Strategie, wie man dieses Ziel erreichen kann und Unterziele, die konkret sind, messbar, realistisch und terminiert. Selbst die Kirche ist nicht gefeit vor solchem Denken.<\/p>\n<p>Und dann gibt es die \u00abVision\u00bb im Sinne einer Utopie. Ein Ort, den es nicht gibt. Wie die Weide, wo Kuh und B\u00e4rin friedlich nebeneinander grasen oder der L\u00f6we Stroh frisst und nicht Gazellen reisst. Sch\u00f6n w\u00e4re es, wenn es diesen Ort g\u00e4be, aber leider ist das unm\u00f6glich. Wunschdenken oder Sch\u00f6nreden. Vielleicht h\u00f6chstens ein Traum. Und wer die Welt ver\u00e4ndern will, muss anpacken und nicht tr\u00e4umen.<\/p>\n<p>Aber da gab es mal einen, der hat gesagt: <em>I have a dream<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><strong>[1]<\/strong><\/a><\/em>. Ich habe diesen Traum, dass es eines Tages selbstverst\u00e4ndlich ist, dass alle Menschen, egal welche Hautfarbe sie haben, vor dem Gesetz gleich behandelt werden. Ich habe den Traum, dass schwarze und wei\u00dfe Menschen eines Tages in Frieden an einem Tisch miteinander sitzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Und das hat gewirkt.<\/p>\n<p>Und da gab es die Friedensgebete, zum Beispiel in der Nikolajkirche in Leipzig mit dem Motto \u00abSchwerter zu Pflugscharen\u00bb, auch das ein Zitat aus dem Propheten Jesaja: <em>Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und ihre Lanzen zu Winzermessern. Sie erheben nicht das Schwert, Nation gegen Nation, und sie erlernen nicht mehr den Krieg (Jes 2,4).<\/em><\/p>\n<p>Und das hat gewirkt. 1989 fiel die Mauer zwischen Ost und West.<\/p>\n<p>Zwei Beispiele daf\u00fcr, wie \u00abVision\u00bb auch verstanden werden kann, n\u00e4mlich als Erinnerung daran, dass die Welt mit ihrer ganzen Zerrissenheit und Ungerechtigkeit, mit Gewalt und Krieg, mit Hunger und Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6men, mit Klimakrise und Pandemie, dass diese Welt anders gedacht ist und auch anders werden kann.<\/p>\n<p>Die Einladung, sich nicht abzufinden mit den herrschenden Zust\u00e4nden, nur weil wir daran gew\u00f6hnt sind. Die Vision macht aufmerksam auf die Missst\u00e4nde und l\u00e4sst uns erkennen, wie viel an dem sogenannt Normalen verkehrt ist.<\/p>\n<p>Eine gewaltige Sehnsucht nach Gerechtigkeit und Frieden, nach Rettung und Heilung.<\/p>\n<p>Und das hat mit dem Kind zu tun, dem Kind in der Krippe, an der wir heute Abend stehen.<\/p>\n<p>Auf dieses Kind gem\u00fcnzt verstehen wir die Worte Jesajas:<\/p>\n<p><em>Und aus dem Baumstumpf Isais wird ein Sch\u00f6ssling hervorgehen, und ein Spross aus seinen Wurzeln wird Frucht tragen.<\/em><\/p>\n<p><em>Und auf ihm wird der Geist des Herrn ruhen, der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Kraft, der Geist des Wissens und der Furcht des Herrn.<\/em><\/p>\n<p><em>Und er wird die Furcht des Herrn atmen, und er wird nicht richten nach dem, was seine Augen sehen, und nicht entscheiden nach dem, was seine Ohren h\u00f6ren:<\/em><\/p>\n<p><em>Den Machtlosen wird er Recht verschaffen in Gerechtigkeit, und f\u00fcr die Elenden im Land wird er einstehen in Geradheit.<\/em><\/p>\n<p>Das Kind in der Krippe ist dieser geistbegabte Spr\u00f6ssling Jesus Christus. Als Erwachsener zieht er umher und trifft sich mit allen m\u00f6glichen Verlierern, S\u00fcndern und Armen, isst mit ihnen und macht sie zu seinen Freunden. Er verk\u00fcndet die Botschaft von einer verkehrten Welt, in der die Ersten die Letzten und die Armen selig sind. Kein Wunder eckt er damit an. Und wird sogar umgebracht daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Aber er hat auch einige angesteckt mit seinem Traum, mit seiner tiefen und innigen Verbindung zum Vater im Himmel, mit seinen Bildern vom Gottesreich.<\/p>\n<p><em>Und an jenem Tag werden Nationen nach der Wurzel Isais fragen, die dasteht als Feldzeichen f\u00fcr die V\u00f6lker, und ihr Ruheort wird Herrlichkeit sein.<\/em><\/p>\n<p>Ein Feldzeichen &#8211; vielleicht ein etwas milit\u00e4rischer Ausdruck- das ist etwas, wonach man sich ausrichtet, ein Zeichen, das im Kampf des Lebens Orientierung gibt und Gemeinschaft stiftet.<\/p>\n<p>Das Kind in der Krippe. Unz\u00e4hlige Lieder, Geschichten, Krippenspiele erz\u00e4hlen von dem umfassenden Frieden, der von ihm ausgeht und mit denen ist, die sich ihm zuwenden und sich nach ihm ausrichten.<\/p>\n<p>Und unz\u00e4hlige alte Weissagungen werden in diesem Licht gelesen. Zum Beispiel die Vision vom Tierfrieden von Jesaja:<\/p>\n<p><em>Und der Wolf wird beim Lamm weilen,<\/em><\/p>\n<p><em>und die Raubkatze wird beim Zicklein liegen.<\/em><\/p>\n<p><em>Und Kalb, junger L\u00f6we und Mastvieh sind beeinander,<\/em><\/p>\n<p><em>und ein junger Knabe leitet sie.<\/em><\/p>\n<p><em>Und Kuh und B\u00e4rin werden weiden, und ihre Jungen werden beeinander liegen,<\/em><\/p>\n<p><em>und der L\u00f6we wird Stroh fressen wie das Rind.<\/em><\/p>\n<p><em>Und der S\u00e4ugling wird sich vergn\u00fcgen an der H\u00f6hle der Viper,<\/em><\/p>\n<p><em>und zur H\u00f6hle der Otter streckt ein Kleinkind die Hand aus.<\/em><\/p>\n<p>Zum Heiligabend geh\u00f6rt das Krippenspiel. Wie w\u00e4re es, liebe Gemeinde, wenn wir heute Abend eines auff\u00fchren w\u00fcrden? Nicht wie sonst immer. Nicht mit Maria und Josef, den Engeln und den Hirten, sondern ein Krippenspiel mit dem Wolf und dem Lamm, dem L\u00f6wen, der B\u00e4rin, dem Kind und der Schlange.<\/p>\n<p>Welche Rolle w\u00fcrden Sie w\u00e4hlen?<\/p>\n<p>Das Unschuldslamm, das nichts getan hat? Oder das quirlige Zicklein, das ganz auf seine Niedlichkeit setzt? M\u00f6chten Sie den Wolf spielen, gef\u00fcrchtet von Mensch und Tier, der sich in der Nacht seine Beute holt und eine Spur der Verw\u00fcstung hinterl\u00e4sst. Vielleicht w\u00e4hlen Sie auch die Schlange, gerade weil Ihnen heimlich graust vor diesem Tier. Oder wie w\u00e4re es mit dem Mastvieh, das sich auf fetten Wiesen tummelt und keinen Gedanken an die Schlachtbank verschwendet. Ein junger, starker, L\u00f6we, ein wunderbares Tier, Symbol f\u00fcr Macht.<\/p>\n<p>Sicher nicht ein L\u00f6we, der Stroh frisst!<\/p>\n<p>In einer kurzen Geschichte hat sich Peter Bichsel etwas in der Art ausgedacht<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n<p><em>Als die Gazellen von den L\u00f6wen Mitbestimmung forderten, waren die L\u00f6wen dagegen. Es kommt noch so weit, dass die Gazellen bestimmen, wen wir fressen, sagten die L\u00f6wen. Sie beriefen sich auf eine unverd\u00e4chtige Studie des WWF und sprachen von Wildpartnerschaft bei klarer Kompetenztrennung: Fressen auf der einen Seite, Gefressenwerden auf der anderen Seite. Denn&#8220;, so sagten sie, es liegt doch auf der Hand, dass einer nicht zugleich etwas vom Gefressenwerden und vom Fressen versteht. Und den Entscheid, jemanden zu fressen, muss schnell und unabh\u00e4ngig gefasst werden k\u00f6nnen.&#8220; Das leuchtete dann auch den Gazellen ein. Eigentlich haben sie recht&#8220;, sagte eine Gazelle, denn schliesslich fressen wir ja auch.&#8220; Aber nur Gras&#8220;, sagte eine andere Gazelle. Ja, schon&#8220;, sagte die erste, aber nur, weil wir Gazellen sind. Wenn wir L\u00f6wen w\u00e4ren, w\u00fcrden wir auch Gazellen fressen.&#8220; Richtig&#8220;, sagten die L\u00f6wen.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Wir sind es gewohnt, die Rollen zu verteilen. Wolf und Lamm, zum Beispiel. Das Lamm \u2013 das bin ich. Der Wolf \u2013 das ist mein Feind. Das ungschuldige Lamm und der b\u00f6se Wolf.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Das Spiel w\u00e4re eine Einladung, etwas anderes zu probieren. Eine andere Rolle zu w\u00e4hlen, nicht die, die ich sowieso schon immer habe. Da g\u00e4be es einiges zu entdecken, bei sich selbst und den anderen.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Vielleicht, dass mich am anderen \u00e4rgert, was ich an mir selbst nicht wahrhaben will und nicht leiden kann. Vielleicht, dass die Muster gar nicht so klar sind, wie ich meine.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Wenn wir es also wagten, dieses Krippenspiel? Was w\u00fcrde passieren? Was w\u00fcrde geschehen, f\u00e4nde ich mich pl\u00f6tzlich vis-\u00e0-vis von meinem Erzfeind oder konfrontiert mit meiner gr\u00f6ssten Angst. K\u00e4men die Kuh und die B\u00e4rin ins Gespr\u00e4ch beim gemeinsamen Grasen?<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Im Zeichen des Spr\u00f6sslings, im Licht des Kindes in der Krippe kann vieles passieren.<\/em><\/p>\n<p>\u00abWer Visionen hat, braucht einen Arzt\u00bb. \u00dcbrigens: Helmut Schmidt korrigierte seine Aussage.<\/p>\n<p>Er sagte, das sei eine \u00abpampige Antwort auf eine dusselige Frage\u00bb gewesen. Das ist halt manchmal so bei Politikern. Sie m\u00fcssen auf alle m\u00f6glichen Fragen schnell antworten.<\/p>\n<p>Wir hingegen haben Zeit, heute Abend und morgen und vielleicht auch noch l\u00e4nger. Wir haben Zeit, der Vision nachzuh\u00e4ngen. Uns vorzustellen, welche Rolle wir w\u00e4hlen w\u00fcrden im Krippenspiel. Und wie uns das Spiel vom Tierfrieden im Zeichen des Spr\u00f6sslings vielleicht ver\u00e4ndern w\u00fcrde in unserer Machtgier, in unserer Listigkeit, in unserer Niedlichkeit, in unserer Angst und in unserer Resignation, was die Welt betrifft. Darin, dass wir die Augen verschliessen und uns abfinden mit so vielem, was nicht in Ordnung ist.<\/p>\n<p>Kind, das in der Krippe liegt,<\/p>\n<p>K\u00f6nig, der sich selbst besiegt,<\/p>\n<p>Wind, der durch die Herzen weht,<\/p>\n<p>Leben, das aus Gott entsteht.<\/p>\n<p>Himmel, der die Erde liebt,<\/p>\n<p>Liebe, die dem Feind vergibt,<\/p>\n<p>Feuer, das f\u00fcr alle brennt,<\/p>\n<p>Gott, der keine Grenzen kennt.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<p>Pfrn. Verena Salvisberg Lantsch, Roggwil<\/p>\n<p>E-Mail: <a href=\"mailto:verenasalvisberg@bluewin.ch\">verenasalvisberg@bluewin.ch<\/a><\/p>\n<p>Verena Salvisberg Lantsch, geb. 1965, Pfarrerin seit 1. Dezember 2018 in Roggwil BE, vorher in Laufenburg und Frick.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> I Have a Dream ist der Titel der ber\u00fchmten Rede von Martin Luther King, die er am 28. August 1963 beim Marsch auf Washington f\u00fcr Arbeit und Freiheit gehalten hat.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> \u00abWege zum Fleiss\u00bb, aus \u00abGeschichten zur falschen Zeit\u00bb, Luchterhand Verlag, Darmstadt 1979<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> RG 430, 4.6: Gott aus Gott und Licht aus Licht (T: Georg Schmid; M: Martin Luther nach dem Hymnus \u00abVeni redemptor gentium\u00bb)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tierfrieden \u2013 ein Krippenspiel | Predigt zu Jes 11, 1-11 | verfasst von Verena Salvisberg Lantsch |\u00a0 \u00a0 Und der Wolf wird beim Lamm weilen, und die Raubkatze wird beim Zicklein liegen. Und Kalb, junger L\u00f6we und Mastvieh sind beieinander, und ein junger Knabe leitet sie. 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