{"id":4153,"date":"2020-12-31T17:39:03","date_gmt":"2020-12-31T16:39:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=4153"},"modified":"2021-01-02T17:55:57","modified_gmt":"2021-01-02T16:55:57","slug":"der-zwoelfjaehrige-jesus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/der-zwoelfjaehrige-jesus\/","title":{"rendered":"Der zw\u00f6lfj\u00e4hrige Jesus &#8211; an &#8230;"},"content":{"rendered":"<h3>Der zw\u00f6lfj\u00e4hrige Jesus \u2013 an einer Kanzel im Naumburger Dom | Manfred Mielke | Predigt \u00fcber Lukas 2, 41-52 | 2. Sonntag nach Weihnachten 3.1.2021 |<\/h3>\n<div id=\"attachment_4154\" style=\"width: 412px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4154\" class=\"wp-image-4154\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Dom-Mielke-198x300.jpg\" alt=\"\" width=\"402\" height=\"609\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Dom-Mielke-198x300.jpg 198w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Dom-Mielke-677x1024.jpg 677w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Dom-Mielke-768x1162.jpg 768w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Dom-Mielke.jpg 846w\" sizes=\"auto, (max-width: 402px) 100vw, 402px\" \/><p id=\"caption-attachment-4154\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Vereinigte Domstifter, C. Buchheim<\/p><\/div>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>im Naumburger Dom gibt es eine plastische Darstellung zur Geschichte des 12j\u00e4hrigen Jesus im Tempel zu Jerusalem. Er sitzt vergn\u00fcgt, erl\u00f6st und befreit auf einem erh\u00f6hten steinernen Sessel. Zu diesem f\u00fchrt eine sehr lange Treppe hoch, schmal wie eine Dachbodenstiege. Rechts von dieser Treppe hocken und stehen erwachsene M\u00e4nner. Ganz vorne einer mit aufgeschlagenem Buch, auf eine Textstelle zeigend, ein Schriftgelehrter. &#8211; Mir gef\u00e4llt das Bild wegen der langen Treppe und wegen der gel\u00f6sten, fast heiteren Stimmung auf den meisten Gesichtern. Mir wurde ein anderer Blick anerzogen, demnach seien die Priester und Schriftgelehrten grimmige Prinzipienreiter gewesen. Doch hier genie\u00dfen sie sichtlich den Pr\u00e4senzunterricht des jugendlichen Jesus.<\/p>\n<p>Zu dieser Szene erz\u00e4hlt Lukas die Vor- und Nachgeschichte. H\u00f6ren wir seine Reportage: \u201eDie Eltern Jesu gingen jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem. Als er zw\u00f6lf Jahre alt geworden war, zogen sie wieder hinauf, wie es dem Festbrauch entsprach. Nachdem die Festtage zu Ende waren, machten sie sich auf den Heimweg. Der junge Jesus aber blieb in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es merkten. Sie meinten, er sei irgendwo in der Pilgergruppe, und reisten eine Tagesstrecke weit; dann suchten sie ihn bei den Verwandten und Bekannten. Als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zur\u00fcck und suchten ihn dort. Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel; er sa\u00df mitten unter den Lehrern, h\u00f6rte ihnen zu und stellte Fragen. Alle, die ihn h\u00f6rten, waren erstaunt \u00fcber sein Verst\u00e4ndnis und \u00fcber seine Antworten.<\/p>\n<p>Als seine Eltern ihn sahen, waren sie sehr betroffen und seine Mutter sagte zu ihm: Kind, wie konntest du uns das antun? Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht. Da sagte er zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater geh\u00f6rt? Doch sie verstanden nicht, was er damit sagen wollte. Dann kehrte er mit ihnen nach Nazaret zur\u00fcck und war ihnen gehorsam. Seine Mutter bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen. Jesus aber wuchs heran und seine Weisheit nahm zu und er fand Gefallen bei Gott und den Menschen.\u201c (Lukas 2,41-52; Einheits\u00fcbersetzung)<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>um ihr Kind zu finden, eilen die Eltern zur\u00fcck, im Gegenverkehr zu den vielen Pilgern, die nach Hause str\u00f6men. Dabei begegnen sich viele Blicke, was mich an eine \u00e4hnliche Situation erinnert. &#8211; Wir waren im Winter zu Verwandtenbesuchen in Berlin und wollten an einem sp\u00e4ten Nachmittag den Reichstag besuchen, um rund um die Dach-Kuppel zu schlendern und die Lichter der Gro\u00dfstadt zu bestaunen. Wir standen an, es war bitterkalt und zugig. Die Schlange bewegte sich kaum, ich ging mit Unschuldsmiene nach vorne und fragte die Vorderen nach ihrer bisherigen Wartezeit. \u201e\u00dcber eine Stunde\u201c war die grimmige Antwort, die \u00fcbert\u00f6nt wurde von einem Uniformierten: \u201eDie Plattform f\u00e4ngt an zu vereisen, jetzt kommt keiner mehr rauf!\u201c Entt\u00e4uscht schlich ich entlang der Schlange zur\u00fcck, wobei ich feindselige Gesichter sah, aber auch mitleidsvolle.<\/p>\n<p>Unter g\u00e4nzlich anderen Bedingungen eilen Maria und Joseph zur\u00fcck durch die Pilgergruppen, ihren Jesus suchend. Sie \u201eernten\u201c gl\u00fcckselige Blicke, die das Passahfest widerspiegeln, aber auch Blicke voller Vorw\u00fcrfe und Mitleid. Im Alter von 12 Jahren sind einige Halbw\u00fcchsige schon berufene Propheten; David ist ein Hirtenjunge, als er zum K\u00f6nig gesalbt wird. Mit 12 Jahren mu\u00df Jesus mit auf die j\u00e4hrliche Pilgerreise seiner Eltern zum Passahfest. Auf dem Hinweg erinnert sich Maria, dass sie damals diesen Weg als Schwangere auf einem Esel ritt. Was sie dann mit Joseph in Bethlehem antraf, war die reinste Servicew\u00fcste. Doch diesmal war die Anreise komfortabel, das Quartier angemessen, das Fest wunderbar. Nun steht die Heimreise an. Dass beim Aufbruch Jesus fehlt, ist nicht weiter tragisch. Alle aus Nazareth kennen sich und 12j\u00e4hrige bilden gerne Cliquen. Sie schlafen ohne ihr Kind ein, doch als er auch zum Fr\u00fchst\u00fcck nicht auftaucht, entscheiden sie sich zur R\u00fcckkehr &#8211; im Zickzack durch die Nach-Hause-Reisenden, aber sie finden ihn nicht.<\/p>\n<p>Das wirft ein weites Schlaglicht auf unsere Situation: Wenige Tage nach dem Weihnachtsfest und mitten in einer Pandamie fragen wir uns: Wo ist Jesus, wo ist Gott abgeblieben? Was, wenn wir ihn nicht mehr finden? Lohnt es sich, dass wir zur\u00fcckirren? So, wie Jesu Eltern, die zur\u00fcckhasten nach Jerusalem, gegen den mainstream. 3 Tage dauert ihre sorgenvolle Suche. 3 Tage? Der Prophet Jona war 3 Tage lang im gro\u00dfen Fisch, bevor er ausgespuckt wurde. Wann sind endlich die 3 Tage vorbei &#8211; f\u00fcr Jesus, f\u00fcr seine Eltern? Und f\u00fcr uns? Hoffentlich ist der Spuk bald vorbei, egal wie. Hauptsache, wir kommen heil aus ihm raus. Mit Gott? Ohne Gott? Bleibt er weg?<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>Joseph und Maria geben allm\u00e4hlich auf, ein Opfergebet im Tempel w\u00e4re eventuell noch eine Option. Dort entdecken sie ihn, kurz erfreut und tief erschrocken. In der plastischen Darstellung auf einer Kanzel(korb)seite des Naumburger Doms erkennen wir seine Eltern. Neben der Leiter, im Gegen\u00fcber zu den heiteren Schriftgelehrten. Joseph legt sich die rechte Hand als Abschirmung auf seinen sorgenvollen Kopf, mit seiner Linken h\u00e4lt er sich noch an seinem Wanderstab fest. Marias Kopf ist in der H\u00f6he der F\u00fc\u00dfe Jesu positioniert, ihre Augen sind geschlossen, ihre H\u00e4nde zum Gebet aneinandergelegt. Soweit die klassische Rollenzuweisung f\u00fcr beide. In echt aber schimpft Maria: \u201eMein Sohn, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich suchten dich unter Schmerzen.\u201c<\/p>\n<p>Wie aus einer anderen Zeit f\u00e4llt das Schlaglicht dieser Szene auf uns. Wir merken, dass wir unsere Kinder nicht nur f\u00fcr uns haben. Und schon mal garnicht sollen uns unsere pubertierenden Kinder vorf\u00fchren. Maria kann nicht blitzschnell umschalten auf eine Freude \u00fcber die Verselbst\u00e4ndigung ihres Kindes, ihr Schmerz bleibt hoch. Die katholische Tradition durchnummeriert sogar 7 Schmerzen Marias, die Tempelszene ist dabei ihr Schmerz Nummer drei. Doch Jesus betreibt kein Schmerzmanagement, sondern er\u00f6ffnet ihr eine tr\u00f6stliche Sichtweise, indem er fragt: \u201eWieso suchtet ihr mich? Wisst ihr nicht, dass ich sein muss in dem, was meines Vaters ist?\u201c<\/p>\n<p>Jesus ist nicht ungezogen, er zeigt vielmehr auf, dass er ein anderes Programm leben wird als seine Eltern. Seine Eltern sind Gottes-f\u00fcrchtig und Gebote-befolgend. Sie leben ihren Glauben in v\u00f6lliger \u00dcbereinstimmung mit den guten mosaischen Regeln. Jesus aber deckt seine Berufung auf, im Haus, im Bereich, ja im Reich Gottes zu wirken. Jetzt wird auch klar, warum nur die Mutter fragt, denn es kommt ja auf die Unterscheidung der V\u00e4ter an. Kann Vater Joseph, eingekr\u00fcmmt im orthodoxen Denken, sein Vorbild sein? Oder ist es doch sein himmlischer Vater, der Jahwe Israels, mit dessen Wurzeln im Himmel und auf Erden? Jesus outet sich als von Gott gesandter Bote, noch vor seiner Taufe. Er wird in aller Konsequenz dem lebendigen, ungest\u00fcmen Gott folgen, ja eins sein mit ihm.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>wir sp\u00fcren, dass uns das zu einer Entscheidung herausfordert. Jetzt ist Jesus nicht mehr \u201eholder Knabe im lockigen Haar\u201c, jetzt provoziert er einen anderen Glauben. Dazu erz\u00e4hlt Lukas mehrere Reaktionen. Die eine ist die der Schriftgelehrten. Der Urkundenabgleich ist f\u00fcr sie solange am\u00fcsant, wie es ein Gedankenspiel bleibt. Anders Maria, sie versteht ihn nicht, \u201ebewegt aber alles in ihrem Herzen\u201c. Das tat sie auch im Stall 12 Jahre zuvor, darin l\u00e4\u00dft Lukas sie nicht weiterkommen. Aber warum kann sie nicht an die Prophezeiungen ankn\u00fcpfen, die sie selbst im Magnifikat ausgesprochen hatte? Sie kann das Neue, das ihr Sohn bringt, ihm nicht verschmerzen. Von ihr f\u00e4llt ein Schlaglicht auf uns. Obwohl Nachfolge Jesu eine echte Option ist, m\u00f6chten wir vorher und nachher lieber ohne Ver\u00e4nderung weitermachen. \u2013 Noch anders reagiert Jesus selbst. Er geht mit \u201ehinab nach Nazareth\u201c und f\u00fcgt sich in seine Herkunftsfamilie wieder ein. Er ist kein Wunderkind. Er deckt seine Gottessohnschaft auf, steigt herab vom Thron (\u201eStuhl Moses\u201c) und geht mit den gemeinsamen menschlichen Weg. Jesus f\u00fcgt sich vorerst ein, aber als Erwachsener wird er den bisherigen Kult aus allen Fugen geraten lassen. Von innen her, das ist Lukas wichtig.<\/p>\n<p>In der plastischen Darstellung im Naumburger Dom deutet der K\u00fcnstler noch eine direkte M\u00f6glichkeit f\u00fcr uns an. Eine, ohne mit den Eltern erstarren zu m\u00fcssen und ohne mit den Schriftgelehrten rumzubl\u00e4ttern. Diese M\u00f6glichkeit deutet er mit der langen Treppe an. Die hat keinen unteren Anfang, sie beginnt au\u00dferhalb des Bildes vor unseren Fu\u00dfspitzen. Sie kommt uns als Weg entgegen, so stellt sie eine Einladung an uns dar.<\/p>\n<p>F\u00fcr den halbstarken Jesus war sein Tempelbesuch ein Ver\u00e4nderungs-Abenteuer, dem ein verborgener Reifeproze\u00df voranging und ein demonstrativer folgte. Er ist eben nicht als Fertigprodukt vom Himmel gefallen, er mu\u00dfte sich erarbeiten, was von vornherein seine Berufung war. Im Bild f\u00fchrt daf\u00fcr zu seinem Hochsitz eine kleinstufige Treppe, die er offensichtlich \u201eabsolviert\u201c hatte und die er nun f\u00fcr uns freimacht. Der K\u00fcnstler verdeutlicht uns mit ihr ein Angebot: Den Einstieg in einen eigenen Reifeproze\u00df.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>so kurz nach Weihnachten stehen wir vor der Frage: Wohin wird uns unser Glaube f\u00fchren? Ist Gott bereits der Welt und unserer Realit\u00e4t abhanden gekommen? Wir k\u00f6nnten achtsam den spirituellen mainstream absuchen, aber selbst dann werden wir auf Jesus sto\u00dfen, der uns heilsam in Frage stellt. Der uns bei unserer R\u00fcckreise in die neue Normalit\u00e4t zwar brav begleitet, aber dies im Bewu\u00dftsein seiner Gottessohnschaft. Ihm nachzufolgen ist das Evangelium, das alles ver\u00e4ndert: die Familie, den Kult, die Gemeinde, auch die eigne Selbst\u00e4ndigkeit im Zweifeln und im Heran-Reifen. So dr\u00e4ngt, was mit Weihnachten begann, ungest\u00fcm in unser Leben. Amen<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><strong>Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Lieder:<\/strong><\/p>\n<p>EG 667 Wenn das Brot, dass wir teilen<\/p>\n<p>EG 590 Es ist ein Wort ergangen<\/p>\n<p>Tvd 321 Eingeladen zum Fest des Glaubens<\/p>\n<p>Tvd 309 Aufstehn, losgehn, Schritte wagen<\/p>\n<p>Thuma mina 239b Hoffnung f\u00fcr Kinder (Kanada)<\/p>\n<p>Thuma mina 105 Gott, Zuflucht der Vergangenheit (England)<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><strong>Gebet zum Jahreswechsel:<\/strong><em> (Saint Exupery zugeschrieben, siehe Internet: \u201einfindung.com\u201c)<\/em><\/p>\n<p>Herr, ich bitte nicht um Wunder und Visionen, sondern um Kraft f\u00fcr den Alltag.<br \/>\nMach mich erfinderisch, damit ich mich im t\u00e4glichen Vielerlei nicht verliere.<br \/>\nLass mich die Zeit richtig einteilen und mich herausfinden, was erst- und was zweitrangig ist.<\/p>\n<p>Ich bitte um Zucht und Ma\u00df, dass ich nicht durch das Leben rutsche<br \/>\nund auf Lichtblicke und H\u00f6hepunkte achte,<br \/>\nsowie mir Zeit f\u00fcr Besinnung, Erholung und kulturellen Genuss nehme.<\/p>\n<p>Tr\u00e4ume helfen nicht weiter, weder \u00fcber die Vergangenheit, noch \u00fcber die Zukunft.<br \/>\nHilf mir, das N\u00e4chste so gut wie m\u00f6glich zu tun.<\/p>\n<p>Schenke mir die n\u00fcchterne Erkenntnis, dass im Leben nicht alles glatt gehen kann,<br \/>\ndass Schwierigkeiten und Niederlagen, Misserfolge und R\u00fcckschl\u00e4ge<br \/>\neine selbstverst\u00e4ndliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen.<br \/>\nSchick mir im rechten Augenblick jemand,<br \/>\nder den Mut hat, mir die Wahrheit in Liebe zu sagen.<\/p>\n<p>Viele Probleme l\u00f6sen sich dadurch, dass man nichts tut. Gib, dass ich warten kann.<br \/>\nSchenke mir wahre Freunde und lass mich diese Freundschaft wie eine zarte Pflanze pflegen.<br \/>\nMach aus mir einen Menschen, der einem Schiff mit Tiefgang gleicht,<br \/>\num auch die zu erreichen, die &#8222;unten&#8220; sind.<\/p>\n<p>Bewahre mich vor der Angst, ich k\u00f6nnte das Leben vers\u00e4umen.<br \/>\nGib mir nicht, was ich w\u00fcnsche, sondern das, was ich brauche.<br \/>\nLehre mich die Kunst der kleinen Schritte. Amen<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Bildnachweis: Naumburger Dom_Kanzel_JesusTempel<\/p>\n<p>\u00a9 Vereinigte Domstifter, C. Buchheim<\/p>\n<p>Die Bildrechte sind nur f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung bei \u201e G\u00f6ttinger Predigten im Internet\u201c erteilt worden. Jegliche Weiterverwendung ist untersagt.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Manfred Mielke, Pfarrer der EKiR im Ruhestand, geb 1953, verheiratet, 2 S\u00f6hne. Sozialisation im Ruhrgebiet und in Freikirchen. Studium in Wuppertal und Bonn (auch Soziologie). Mitarbeit bei Christival und Kirchentagen. Partnerschaftsprojekte in Ungarn und Ruanda. Instrumentalist und Arrangeur.<\/p>\n<p>Mielke, Manfred, Pfarrer i.R.<\/p>\n<p><a href=\"mailto:Manfred.Mielke@ekir.de\">Manfred.Mielke@ekir.de<\/a><\/p>\n<p>Am Bosserhof 13 a<\/p>\n<p>46519 Alpen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der zw\u00f6lfj\u00e4hrige Jesus \u2013 an einer Kanzel im Naumburger Dom | Manfred Mielke | Predigt \u00fcber Lukas 2, 41-52 | 2. Sonntag nach Weihnachten 3.1.2021 | Liebe Gemeinde, im Naumburger Dom gibt es eine plastische Darstellung zur Geschichte des 12j\u00e4hrigen Jesus im Tempel zu Jerusalem. 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