{"id":4195,"date":"2020-12-29T11:25:34","date_gmt":"2020-12-29T10:25:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=4195"},"modified":"2020-12-29T11:29:02","modified_gmt":"2020-12-29T10:29:02","slug":"gott-geht-uns-in-die-unbekannte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/gott-geht-uns-in-die-unbekannte\/","title":{"rendered":"Gott geht uns in die &#8230;"},"content":{"rendered":"<h3>Gott geht uns in die unbekannte Zukunft voran \u2013 jeden Tag, jede Nacht. | Altjahrsabend, 31.12.2020 | Text: 2. Mose \/ Exodus 13,20-22 | verfasst von Rainer Stahl |<\/h3>\n<p>\u201eDie Gnade unseres Herrn Jesus Christus,<\/p>\n<p>die Liebe Gottes<\/p>\n<p>und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes<\/p>\n<p>sei mit Euch allen!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Leserin, lieber Leser! Liebe Schwestern und Br\u00fcder!<\/p>\n<p>Unser Bibelwort f\u00fcr die Predigt steht in 2. Mose \/ Exodus 13,20-22:<\/p>\n<ul>\n<li>20a \u201eUnd sie brachen auf von Sukkot<\/li>\n<li>20b und schlugen die Zelte in Etam am Rand der W\u00fcste auf.<\/li>\n<li>21a\u03b1 Und der Herr war gehend vor ihnen, tags\u00fcber in einer Wolkens\u00e4ule, um sie den Weg zu leiten,<\/li>\n<li>21a\u03b2 und n\u00e4chstens in einer Feuers\u00e4ule, um ihnen zu leuchten \u2013<\/li>\n<li>21b damit sie gehen k\u00f6nnen am Tag und in der Nacht.<\/li>\n<li>22a\u03b1 Nicht wich die Wolkens\u00e4ule tags\u00fcber<\/li>\n<li>22a\u03b2 und die Feuers\u00e4ule n\u00e4chtens<\/li>\n<li>22b von dem Volk!\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nun bin ich schon im f\u00fcnften Jahr meines Ruhestands. Aber auf der Grundlage dieses Wortes habe ich \u2013 wenn ich mich recht erinnere \u2013 noch nie gepredigt. Ich vermute, weil ich nie einen extra Gottesdiensttermin zum \u201eAltjahrsabend\u201c, also zum Abend des 31. Dezember, wahrnehmen konnte. Die Herausforderung, einen Morgengottesdienst am 1. Januar zu leiten, die musste ich schon meistern \u2013 auch nach einer so langen fr\u00f6hlichen Feier zum Jahreswechsel vorher, dass ich die Liturgie nicht mehr singen konnte&#8230; Aber am eigentlichen Silvester-Abend hatte ich nie Dienst. Trotzdem aber sind mir diese Bilder der Gegenwart Gottes bei der Auszugsgemeinschaft nat\u00fcrlich bekannt \u2013 \u201eWolkens\u00e4ule tags\u00fcber und Feuers\u00e4ule n\u00e4chtens\u201c.<\/p>\n<p>Die alttestamentliche Wissenschaft legt nahe \u2013 so verstehe ich die Einleitungswissenschaft zu dem schwierigen \u201e2. Buch Mose\u201c, zum Buch \u201eExodus\u201c \u2013, dass es jud\u00e4ische Theologen im babylonischen Exil waren, die diese Bild-Rede f\u00fcr die helfende Gegenwart Gottes bei der Auszugsgemeinschaft entwickelt hatten. \u2013 Also vor etwa 2.570 Jahren, nach unserer Zeitrechnung um 550 vor Christus, f\u00fcr die eigene Generation und ihre Denker entwickelt hatten. Ihr Konzept aber hatten sie entworfen f\u00fcr eine Generation von Vorv\u00e4tern und Vorm\u00fctter in selbst f\u00fcr sie unvorstellbarer Vergangenheit.<\/p>\n<p>Oder: Wer diese Herangehensweise ablehnt und den biblischen Text als korrekte Beschreibung eines Geschehens vor dem Auszug aus \u00c4gypten versteht, muss ja meinen, dass mit Hilfe dieses Textes direkt in die Zeit dieses Auszugs aus \u00c4gypten gesehen werde. In welche Zeit also? Ich geh\u00f6re zu denen, die der Meinung sind, dass wir nicht in der Lage sind, das Ereignis \u201eAuszug\u201c historisch einzuordnen. Wenn wir der biblischen Z\u00e4hlweise im 1. K\u00f6nige-Buch, Kapitel 6, Vers 1, glauben, nach der der Auszug 480 Jahre vor der Errichtung des Jerusalemer Tempels gewesen sei, w\u00fcrden wir vielleicht in die Zeit um das Jahr 1.430 vor Christus schauen, also von unserer Gegenwart aus auf eine Situation vor etwa 3.450 Jahren!<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[i]<\/a> Was m\u00f6gen so lange Zeit zur\u00fcckliegende Ereignisse mit uns heute zu tun zu haben? Ich denke auch beim Entwurf dieser Predigt: Gar nichts! Deshalb kann ich auch dem positiven historischen Zugriff gar nicht folgen!<\/p>\n<p>F\u00fcr mich war es eine richtige kleine Offenbarung, als ich vor Jahrzehnten zur Geltung der Zehn Gebote in einer Dokumentation der Schrift \u201eEine Unterrichtung, wie sich die Christen in Mose schicken sollen\u201c, von Martin Luther 1525 ver\u00f6ffentlicht, gelesen hatte: \u201eAus dem Text haben wir klar, dass uns auch die Zehn Gebote nichts angehen, denn er hat <u>uns<\/u> ja nicht aus \u00c4gypten gef\u00fchrt, sondern allein die Juden.\u201c<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[ii]<\/a> Geht uns die vorgestellte Hoffnung am Vorabend des Auszugs aus \u00c4gypten also \u2013 wie angedeutet \u2013 nichts an? F\u00fcr mich ist entscheidend, welchen Weg Martin Luther in seinem kurzen Satz gegangen war: Er spricht nicht davon, dass die Israeliten oder eine Vorl\u00e4ufergemeinschaft der Israeliten aus \u00c4gypten ausgezogen seien. Sondern er spricht davon, dass es \u201edie Juden\u201c seien. Also die Zeitgenossen Luthers, die Luther pers\u00f6nlich nie in Wittenberg erlebt hatte, weil sie von dort l\u00e4ngst vertrieben waren, bevor er 1508 zum ersten Mal dorthin gekommen war. Ein Gespr\u00e4ch mit Rabbinern war nur m\u00f6glich geworden, weil diese 1525 oder 1526 eigens zu einem Besuch nach Wittenberg gereist waren\u2026 Aber die Aufnahme der j\u00fcdischen Art des Umgangs mit dieser alten \u00dcberlieferung \u2013 komme diese \u00dcberlieferung nun aus der Reflexion \u00fcber die vorgestellte Auszugssituation im babylonischen Exil oder aus wirklicher zeitlicher N\u00e4he zu der hier gemeinten Situation \u2013 weist uns den Weg, auf dem wir aus unserem Predigtwort auch f\u00fcr uns etwas gewinnen k\u00f6nnen. Dazu muss ich eine Schl\u00fcsselzuordnung aus der Bibel zitieren, auf die wir uns auch f\u00fcr die Herausforderung, die die Aussage in 2. Mose \/ Exodus 13 bedeutet, verlassen k\u00f6nnen:<\/p>\n<p>\u201eWenn dein Sohn morgen fragen wird folgenderma\u00dfen:<\/p>\n<p>\u201aWas sind das f\u00fcr Verordnungen, Gesetze und Rechtss\u00e4tze,<\/p>\n<p>die der Herr, unser Gott, euch befohlen hat?\u2018<\/p>\n<p>Da sage deinem Sohn:<\/p>\n<p>\u201aSklaven waren <u>wir<\/u> vor dem Pharao in \u00c4gypten,<\/p>\n<p>und der Herr hat <u>uns<\/u> herausgef\u00fchrt aus \u00c4gypten mit starker Hand\u2018\u201c<\/p>\n<p>(5. Mose \/ Deuteronomium 6,20-21).<\/p>\n<p>Diese gro\u00dfartige Aussage gilt f\u00fcr jede neue Generation, die bei der eigenen Vater- und Muttergeneration lernt. Auch heute beim Wechsel vom Jahr 2020 zum Jahr 2021. Was f\u00fcr unsere j\u00fcdischen Freunde gilt, das erschlie\u00dft auch uns dieses ferne Wort von der \u201eWolkens\u00e4ule\u201c und von der \u201eFeuers\u00e4ule\u201c. Beim Wechsel vom einen Jahr zum anderen lehrt uns dieses Wort, dass in die neue Zeit Gott vor uns hineingeht \u2013 wie eine \u201eWolkens\u00e4ule\u201c und wie eine \u201eFeuers\u00e4ule\u201c.<\/p>\n<p>Darf ich das sagen? Deute ich damit nicht ein St\u00fcck weit an, dass ich das vergehende Jahr 2020 wie ein \u201e\u00c4gypten\u201c deute und das kommende Jahr 2021 wie eine \u201eW\u00fcstenwanderung\u201c oder vielleicht wie ein \u201egelobtes Land\u201c? Lassen Sie sich einmal darauf ein! Denn diese beiden Bilder von der \u201eWolkens\u00e4ule\u201c und von der \u201eFeuers\u00e4ule\u201c sind doch ganz starke Bilder daf\u00fcr, dass Gott uns in die unbekannte Zukunft vorausgeht \u2013 jeden Tag und jede Nacht.<\/p>\n<p>Jede wird jetzt ganz selbstverst\u00e4ndlich an die eigenen Etappen und Wechsel im vergehenden Jahr denken und sich diejenigen vorstellen, die im neuen Jahr auf sie zukommen k\u00f6nnen. Jeder wird in gleicher Weise zur\u00fcckschauen und sich vorantasten. Ich m\u00f6chte die grundlegende Verunsicherung ansprechen, die uns im Jahr 2020 so stark beeinflusst hat und uns auch im Jahr 2021 noch bestimmen wird: die Grippe-Pandemie mit Covid-19 und jetzt auch in der Form ihrer Virus-Mutation B1.1.7:<\/p>\n<p>Neben der Sorge, selber zu erkranken, besch\u00e4ftigen uns die Einschr\u00e4nkungen, die wir auf uns nehmen m\u00fcssen: Die Vorsicht bei allen Begegnungen mit anderen Menschen. Dann aber vor allem die Sorge beim Blick in die Zukunft dahingehend, wie unsere Kinder und Enkel das viele Geld aufbringen sollen, das jetzt eingesetzt wird \u2013 und vieles mehr!<\/p>\n<p>Daneben verunsichern uns diejenigen,<\/p>\n<p>die noch heute diese Pandemie in Abrede stellen, die meinen, belegen zu k\u00f6nnen, dass die vielen Verstorbenen vor allem auf Grund anderer Beschwerden umgekommen seien,<\/p>\n<p>die die als Schutzma\u00dfnahmen f\u00fcr unsere Gesundheit gemeinten Restriktionen als nicht zu tolerierende Eingriffe in unsere Rechte als B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger darstellen,<\/p>\n<p>die behaupten, dass unter der Fahne dieser Pandemie eine uns alle zu beherrschen versuchende Macht im Vormarsch sei, die in unsere pers\u00f6nlichen Entscheidungen eingreifen will.<\/p>\n<p>Eine Psychologin, die ich schon vor l\u00e4ngerer Zeit im Radio geh\u00f6rt hatte, wies darauf hin, dass Vertreterinnen und Vertreter solcher Positionen h\u00e4ufig nicht mehr zu einem echten Austausch mit anderen Positionen f\u00e4hig seien. Da werde also lang bestandene selbstverst\u00e4ndliche Gemeinschaft aufgek\u00fcndigt!<\/p>\n<p>Und immer wieder muss auch auf die Gefahr verwiesen werden, die die Unterbindung von Kontakten und von Gemeinschaft \u00fcberall in unserer Gesellschaft bedeutet \u2013 in unseren Gemeinden, f\u00fcr alte und behinderte Menschen, f\u00fcr die Kinder, f\u00fcr die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler\u2026 \u201eNeben den medizinischen Risiken kann Einsamkeit auch zu einem Problem f\u00fcr den gesellschaftlichen Zusammenhalt [\u2026] werden. [\u2026] Wenn Menschen nicht mehr oder nur ganz selten pers\u00f6nlich zusammenkommen k\u00f6nnen, und sich stattdessen via Telefon- oder Videokonferenz austauschen, dann droht ein Kahlschlag gesellschaftlicher Bindungen.\u201c<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\">[iii]<\/a> Ob da die beginnende Impfkampagne ein \u201eLicht am Ende des Tunnels\u201c sein kann? Aber auch dagegen opponieren ja wiederum viele \u2013 oft dieselben, die bisher alles in Frage gestellt haben!<\/p>\n<p>Aber einen Austausch per Skype habe ich jetzt auch als sehr positiv erlebt. Da wird schon deutlich, dass wir zusammengeh\u00f6ren! \u2013 Wenngleich das Gespr\u00e4ch f\u00fcr mich immer mit einer kleinen Entt\u00e4uschung endet: War das Gespr\u00e4ch wirklich genutzt worden? Wurde nicht die bestehende Trennung gerade durch diesen Austausch noch deutlicher?<\/p>\n<p>Aber unser gro\u00dfartiges Glaubensbekenntnis jud\u00e4ischer Theologen von vor 2.570 Jahren gibt eine uns umwerfende Antwort \u2013 uns als Gemeinschaft und uns als je einzelne Person \u2013:<\/p>\n<p>Auch 2021, auch unter diesen besonderen Bedingungen <u>geht Gott uns voran<\/u> \u2013 uns als Gesellschaft, uns als Gemeinschaften, uns als Kirchengemeinden, uns als Familien, uns als Einzelpersonen. Ich nutze die beiden Bilder einmal folgenderma\u00dfen:<\/p>\n<p>Die <u>\u201eFeuers\u00e4ule\u201c<\/u> gibt Licht und Orientierung angesichts der Kr\u00e4fte der Verunsicherung und der Zweifel, angesichts der sich so \u00fcberzeugt gebenden Kritiker der doch n\u00f6tigen Schutzma\u00dfnahmen. Auch angesichts der Zweifel \u00fcber eigene Entscheidungen \u2013 hatte ich doch mitgetragen, den geplanten Gottesdienst in meiner Wohngemeinschaft zum 25. Dezember nicht live durchzuf\u00fchren, sondern allen die Predigt in die H\u00e4nde zu geben\u2026<\/p>\n<p>Die <u>\u201eWolkens\u00e4ule\u201c<\/u> f\u00fchrt uns sicher durch die M\u00f6glichkeiten und Einschr\u00e4nkungen unseres Alltags und unserer Arbeit, die wir doch allt\u00e4gliches meistern m\u00fcssen. Auch durch unsere Entspannung, durch die Spazierg\u00e4nge, durch das Joggen (die Fitness-Studios sind ja geschlossen), auch durch die wenigen Begegnungen, die wir verwirklichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Im letzten Herbst schrieb mir ein Bekannter aus der Gemeinde in Bra\u0161ov \/ Kronstadt \/ Brass\u00f3 in Siebenb\u00fcrgen in Rum\u00e4nien eine wunderbare \u00dcberzeugung: \u201eMit dem Evangelium im Herzen bleibt man, was die Auflagen betrifft, streng, und was das Herz angeht, heiter.\u201c \u00d6ffnen wir uns diesem Evangelium: Wir k\u00f6nnen voll Mut in das Jahr 2021 wechseln! In jedem Fall werden wir in dieses Jahr wechseln \u2013 keine Frage \u2013, aber wie wir das tun, das ist die Frage. Ich lade mit diesem Bibelwort dazu ein, es voller Zuversicht und Mut zu tun!<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eUnd der Friede Gottes,<\/p>\n<p>der h\u00f6her ist als unsere Vernunft,<\/p>\n<p>bewahre Eure Herzen und Sinne bei Christus Jesus, unserem Herrn!\u201c<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Dr. Rainer Stahl<\/p>\n<p>Erlangen<\/p>\n<p><a href=\"mailto:rainer.stahl.1@gmx.de\">rainer.stahl.1@gmx.de<\/a><\/p>\n<p>1951 geboren, Studium der Theologie in Jena, Assistent im Alten Testament, 1981 ordiniert, Pfarrer der Ev.-Luth. Kirche in Th\u00fcringen, zwei Jahre lang Einsatz beim Lutherischen Weltbund in Genf, dann Pfarrer in Altenburg, Alttestamentler an der Kirchlichen Hochschule in Leipzig, Referent des Th\u00fcringer Landesbischofs in Eisenach, seit 1998 Dienst f\u00fcr den Martin-Luther-Bund (das lutherische Diasporawerk) in Erlangen, seit 2016 im Ruhestand.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[i]<\/a>&nbsp;&nbsp; Einen guten ersten Zugang zu den Problemen der Historie liefert Wolfgang Zwickel: Calwer Bibelatlas, Stuttgart 2000, S. 14, zur Karte 3: \u201eDer Exodus\u201c: \u201eDer genaue Weg der Israeliten bei ihrer W\u00fcstenwanderung ist noch immer nicht gekl\u00e4rt, zumal die heutige biblische \u00dcberlieferung offenbar verschiedene literarische Schichtungen mit je eigenen Wegf\u00fchrungen kombiniert. So lokalisiert eine \u00dcberlieferung den Durchzug durchs Schilfmeer bei den Bitterseen, eine andere beim Sirbonischen See. Wiederum in anderen biblischen \u00dcberlieferungen sind mit dem Namen \u00bbSchilfmeer\u00ab der Golf von Suez und der Golf von Aqaba gemeint.\u201c \u2013 Gerade die letztere Sichtweise hatte ich im August 1989 in S\u00fcdjordanien beim Blick auf die vielen vulkanischen Berge im Nordwesten Arabiens gelernt!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[ii]<\/a>&nbsp;&nbsp; Hermann Kunst: Martin Luther. Ein Hausbuch, Stuttgart, Berlin 1982, S. 205. Ein Buch, das ich mir w\u00e4hrend meines Einsatzes in den Jahren bis 1985 beim Lutherischen Weltbund in Genf gekauft und erfolgreich in die DDR mitgenommen und nie weggegeben hatte.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[iii]<\/a>&nbsp;&nbsp; Andreas R\u00f6dder und Christoph Plo\u00df: Die untersch\u00e4tzte Gefahr der Pandemie, FOCUS 39\/2020, S. 60.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gott geht uns in die unbekannte Zukunft voran \u2013 jeden Tag, jede Nacht. | Altjahrsabend, 31.12.2020 | Text: 2. 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