{"id":4198,"date":"2020-12-29T11:34:29","date_gmt":"2020-12-29T10:34:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=4198"},"modified":"2020-12-29T11:45:19","modified_gmt":"2020-12-29T10:45:19","slug":"der-eine-gott-und-seine-vielen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/der-eine-gott-und-seine-vielen\/","title":{"rendered":"Der eine Gott und seine &#8230;"},"content":{"rendered":"<h3>Der eine Gott und seine vielen Wandlungen | Predigt zu Exodus 13, 20-22 und 14, 1-20 in Auswahl |&nbsp;Altjahresabend 31.12.2020 | Ulrich Kappes |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>der heutige Predigttext berichtet von dem Aufbruch des Volkes Israel aus \u00c4gypten. Hals \u00fcber Kopf hatten die Israeliten das \u201eSklavenhaus \u00c4gypten\u201c verlassen. Gott bestimmte fortan den Reiseweg, den sie nehmen mussten, um in das Land der V\u00e4ter zu kommen.<\/p>\n<p>Der Predigttext setzt in dem Augenblick ein, als das Volk bereits au\u00dferhalb des Pharaonenreiches war und eine Ruhepause einlegte.<\/p>\n<p>Ich verlese einen Abschnitt aus dem 2. Mosebuch, Kap. 13 die Verse 20-22.<\/p>\n<p>Exodus 13, 20 &#8211; 22<\/p>\n<p><em>20 So zogen sie aus von Sukkoth und lagerten sich in Etam am Rande der W\u00fcste. 21 Und der HERR zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkens\u00e4ule, um sie den rechten Weg zu f\u00fchren, und bei Nacht in einer Feuers\u00e4ule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten. 22 Niemals wich die Wolkens\u00e4ule von dem Volk bei Tage noch die Feuers\u00e4ule bei Nacht.<\/em><\/p>\n<p>Das ist der vorgegebene Text. Ich erweitere ihn um einige Verse aus dem nachfolgenden 14. Kapitel:<\/p>\n<p>(Der HERR sprach zu Mose:)<\/p>\n<p><em>1 Rede zu den Israeliten und sprich, dass sie umkehren und sich lagern bei Pi-Hahirot zwischen Migdol und dem Meer. 9 Und die \u00c4gypter jagten ihnen nach mit Rossen, Wagen und ihren M\u00e4nnern \u2026 und holten sie ein, als sie sich gelagert hatten am Meer bei Pi-Hahirot \u2026 10 Und als der Pharao nahe herankam, hoben die Israeliten ihre Augen auf \u2026 und f\u00fcrchteten sich sehr und schrien zu dem HERRN. 15 Und der HERR sprach zu Mose: Was schreist du zu mir? Sage den Israeliten, dass sie weiter ziehen. 16 Du aber hebe deinen Stab auf und recke deine Hand \u00fcber das Meer und teile es mitten durch, so dass die Israeliten auf dem Trockenen mitten durch das Meer gehen. 19b) Und die Wolkens\u00e4ule erhob sich und stellte sich hinter sie. 20 und kam zwischen das Heer der \u00c4gypter und das Heer Israels. Und dort war die Wolke finster \u2026 und so kamen die Heere eine ganze Nacht einander nicht n\u00e4her.<\/em><\/p>\n<p>Wir wollen uns einem ersten Detail der Erz\u00e4hlung zuwenden.<\/p>\n<p>Israel lagerte sich zun\u00e4chst bei Sukkoth am Rande der W\u00fcste. Dann musste das Volk erneut aufbrechen, und lagerte sich \u201eam Meer\u201c.<\/p>\n<p>Als sie sich dort nieder lie\u00dfen, wussten sie ebenso wenig wie am Vortage, was der morgige Tag bringen w\u00fcrde. Keiner ahnte, warum sich die Route pl\u00f6tzlich \u00e4nderte.<\/p>\n<p>Diese Wechsel im Ablauf des Geschehens geschahen unvermutet, fielen geradezu \u00fcber sie her. Unbeantwortet war, warum das alles geschah. Warum, warum?<\/p>\n<p>Wir unterbrechen und blicken zur\u00fcck auf das zu Ende gehende Jahr 2020.<\/p>\n<p>Die biblische Episode veranschaulicht, dass zwischen \u201eheute\u201c und \u201emorgen\u201c manchmal gro\u00dfe Umbr\u00fcche liegen. Das k\u00f6nnen wir auch von dem zu Ende gehenden Jahr sagen.<\/p>\n<p>Es war Februar. In diesem Monat gab es die Winterferien. Die Kinder verreisten zu den Gro\u00dfeltern oder umgedreht. Andere fuhren zum Skiurlaub. Skifahren war eines. Da gab es noch das andere. Es hie\u00df \u201eApr\u00e9s-Ski\u201c und schlie\u00dft Geselligkeiten, gemeinsame Mahlzeiten und Getr\u00e4nkekonsum ein.<\/p>\n<p>In einem Tiroler Zentrum f\u00fcr Skiabfahrten am\u00fcsierten sich Menschen aus aller Welt. Wochen sp\u00e4ter erfuhren sie und wir, dass sich von dort aus ein gef\u00e4hrlicher Virus ausgebreitet hatte.<\/p>\n<p>Wir erlebten und erlitten, dass zwischen \u201eheute\u201c und \u201emorgen\u201c gro\u00dfe Umbr\u00fcche lagen. Unbeantwortet war und ist, warum das alles geschah. Warum, warum?<\/p>\n<p>Sagen wir: \u201eSo ist das eben. Das Leben verl\u00e4uft zuf\u00e4llig und damit sinnlos?\u201c<\/p>\n<p>Oder halten wir mit der Schrift daran fest, dass es eine \u201eWolken- oder Feuers\u00e4ule\u201c gibt, die uns den Weg weist? Wie eine S\u00e4ule an einer Gabelung dem Wanderer den Weg weist, so wird Gott hier im Bilde einer S\u00e4ule beschrieben. Es ist ein und die gleiche S\u00e4ule, die \u2013 sozusagen als Metamorphose \u2013 als Feuer am n\u00e4chtlichen Himmel erscheint und tags\u00fcber als Wolke. Sp\u00e4ter wird erz\u00e4hlt, dass sich Gott als Wolke am Berg Sinai offenbart (Ex. 19, 16 -18 u. \u00f6.) und dann als Wolke und Feuer \u00fcber der Stiftsh\u00fctte, dem Zeltheiligtum, schwebte (Ex. 40,38 u. \u00f6.). [1] So sehr das alles zusammenh\u00e4ngt, so setzt das Bild von einer S\u00e4ule doch einen zus\u00e4tzlichen Akzent. Verschwimmt die Wolke mit dem Himmel, so hat eine S\u00e4ule etwas Unverr\u00fcckbares und Festes.<\/p>\n<p>Wir wenden uns wiederum dem Bibeltext zu.<\/p>\n<p>Die Situation der Menschen, die aus \u00c4gypten geflohen waren, spitzte sich im folgenden Kapitel dramatisch zu. Wir kennen die Erz\u00e4hlung seit Kindheitstagen. Die \u00c4gypter jagten hinter dem Volk der Juden hinterher. Das muss gegen Abend gewesen sein. [2] So weit so bekannt.<\/p>\n<p>Dann aber h\u00f6rten wir, dass sich Gott als Wolkens\u00e4ule zwischen die \u00c4gypter und die Juden stellte. Nunmehr war die Wolkens\u00e4ule tiefschwarz. Sie nahm den Verfolgern die Sicht auf die Verfolgten. Das Volk Israel sah das nicht, dass es da eine Wolkens\u00e4ule hinter ihnen gab. Sie sahen nur die Schw\u00e4rze der Nacht hinter sich<\/p>\n<p>Neben Gott als den Wegweiser erscheint nun Gott in dieser alten Erz\u00e4hlung als der, der \u201edazwischen\u201c tritt. Der gleiche Gott, der Menschen den Weg weist und ihnen ein Ziel vorgibt, wird Teil eines Krieges. [3] Hier wie dort ist er pr\u00e4sent, um die Seinen zu retten und zu bewahren. Er rettet aber so, indem Menschen das verborgen bleibt. Er behebt die Ursache, aber keine und keiner sieht und begreift, dass er am Werk ist.<\/p>\n<p>Wenn sich die durch das Meer hetzenden J\u00fcdinnen und Juden umdrehten, sahen sie nur eine undurchdringliche Finsternis und keine Spur von Gott. Es bleibt offen, ob sie je verstanden, wer da im Meer am Werk war, um sie zu retten.<\/p>\n<p>Wir springen wieder in die Gegenwart.<\/p>\n<p>Welchen Verlauf die Pandemie \u201eCovid 19\u201c nehmen wird, wei\u00df keiner. Wie es der Impfstoff schaffen wird, uns von der Furcht zu befreien, infiziert zu werden, kann nur in Geduld abgewartet werden. Hat es Sinn, daf\u00fcr zu beten, dass ich nicht von dem Virus angesteckt werde? Kann der aufgekl\u00e4rte Mensch damit leben, dass die naturwissenschaftlich begr\u00fcndete Kette von Ursache und Wirkung \u201evon einer h\u00f6heren Macht\u201c au\u00dfer Kraft gesetzt werden kann?<\/p>\n<p>Der biblische Text will uns heute am Altjahresabend 2020 nahe legen, dass unser Gott und Herr unserem Leben ein Ziel vorgibt und uns andererseits nicht unserer Not \u00fcberl\u00e4sst. Das Ziel ist manchmal schnell begriffen, wie er aber Not und Leid von uns abwendet, bleibt ein R\u00e4tsel und Geheimnis.<\/p>\n<p>Wenden wir uns noch einmal der Bibel zu!<\/p>\n<p>Als sich damals, zur 1. Nachtwache (Vers 24), im Meer das Dunkel der Nacht lichtete, wie der Text \u00fcberliefert, lie\u00df Gott die Flut los und die \u00c4gypter ertranken. Die Peiniger hat er selbst f\u00fcr seine Auserw\u00e4hlten dahingerafft.<\/p>\n<p>Das ist die eine Seite, bei der naheliegt, zu fragen, ob das geschehen musste.<\/p>\n<p>Die j\u00fcdischen Ausleger betonen aber auch eine andere Seite. Nach dem Meerwunder geschah inmitten des Volkes Israel etwas Neues, bisher nicht Dagewesenes. J\u00fcdinnen und Juden in einer unsagbaren Intensit\u00e4t als Menschen, die in besonderer Weise zusammengeh\u00f6ren, als ein Volk vereint sind. Sie hatten sich alle hinter die Wolken- und Feuers\u00e4ule geschart und von ihr leiten lassen. Allesamt erlebten sie das Wunder der Errettung vor erneuter Sklaverei und Tod. Wo es vorher nur hier und dort einzelne St\u00e4mme Israels gab, wurde zu \u201eersten Nachtwache\u201c eine neue Gemeinschaft aus ihnen. Die Finsternis wich dem Licht des neuen Tages. In diesem Licht f\u00fchlten sie alle gemeinsam, dass es diesen EINEN gibt, der sie f\u00fchrt und bewahrt. Es war die Geburtsstunde Israels als Volk. [4]<\/p>\n<p>Welchen Sinn hat diese schreckliche Coronapandemie? Wer vermag das zu sagen?<\/p>\n<p>K\u00f6nnte es sein, dass wir uns als Gemeinde, die auch in der Coronakrise ihre Gottesdienste weiter feierte, besser verstehen? Wir h\u00f6rten zumeist nicht auf, f\u00fcr einander zu beten und gemeinsam zu hoffen. Ist unsere Gemeinschaft im Glauben gewachsen, so dass wir \u201edanach\u201c nicht mehr die Gleichen sind wie davor?<\/p>\n<p>Welchen Sinn hat diese schreckliche Coronapandemie? Blicken wir \u00fcber uns hinaus, so d\u00fcrfen wir als Gl\u00e4ubige wie Atheisten fragen, ob das Dogma, wonach der Mensch alles machen und alles verf\u00fcgen kann, eine Illusion ist oder ob es dabei bleibt. \u201eEs kann vor Nacht leicht anders werden als es am fr\u00fchen Morgen war \u2026\u201c hei\u00dft es in einem alten Gesangbuchlied. Dass es \u201eanders\u201c wird, haben Menschen, siehe Corona, bisweilen nicht in ihrer Hand. Wenn sich diese Einsicht ein wenig sich breit machte, n\u00e4hme sie uns die selbstverordnete Hochsch\u00e4tzung, wonach der Mensch allein der Schmied seines Gl\u00fcckes ist.<\/p>\n<p>Mit welcher Folge? Ein k\u00f6nnte ein Gef\u00fchl aufkommen, dass wir abh\u00e4ngig sind von \u201eEinem\u201c, der unabh\u00e4ngig von uns die Geschicke lenkt. Das w\u00e4re bei allem Leid, das \u201eCorona\u201c \u00fcber uns gebracht hat, ein gro\u00dfer Gewinn. Wir w\u00fcrden uns neu verstehen.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>ANMERKUNGEN<\/p>\n<p>[1] Eine Zusammenstellung des Vorkommens der Metapher \u201eWolke und Wolkens\u00e4ule\u201c geben Helmut Utzschneider und Wolfgang Oswald: Exodus 1-15, Stuttgart 2013, S. 304.<\/p>\n<p>[2] Walter Gro\u00df rekonstruiert (schwierig f\u00fcr mich nachvollziehbar): \u201eDie dunkle Wolke tritt noch bei Tage zwischen die bereits anr\u00fcckenden \u00c4gypter und die bereits lagernden Israeliten, die so pl\u00f6tzlich hereinbrechende Finsternis verhindert ihr Zusammensto\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p>Walter Gro\u00df, Die Wolkens\u00e4ule und die Feuers\u00e4ule in Ex 13 + 14, in: Biblische Theologie und gesellschaftlicher Wandel, F\u00fcr Herbert Lohfink S.J. Freiburg\/Basel\/Wien 1993, (142 \u2013 165), S. 151.<\/p>\n<p>[3] \u201eDie Erz\u00e4hlphase handelt von einem Kampf, ja einem Krieg \u2026 Er gewinnt ihn zum Erweis seiner Herrlichkeit gegen\u00fcber den \u00c4gyptern und zur Rettung der Israeliten. Gott f\u00fchrt diesen Krieg nicht nur, sondern er plant und arrangiert ihn.\u201c Utzschneider\/Oswald, a.a.O., S.292.<\/p>\n<p>[4] Hanna Liss: \u201eMit dem Durchzug durch das Meer wird das Volk Jisrael eine eigenst\u00e4ndige Gr\u00f6\u00dfe, die sich allein auf Gott verlassen muss. Hier erst beginnt der eigenst\u00e4ndige Weg Jisraels.\u201c Hanna Liss: Tanach, Lehrbuch der j\u00fcdischen Bibel, 8. Band, Schriften der Hochschule f\u00fcr j\u00fcdische Studien, Heidelberg 2019<sup>4<\/sup>, S. 93.<\/p>\n<p>Helmut Utzschneider und Wolfgang Oswald unterstreichen das mit dem Hinweis auf die Lichtmetaphorik des Textes: \u201eAll dies geschieht auf der Zeitgrenze zwischen Finsternis und Licht. Dass die Rettung im heraufziehenden Morgenlicht geschieht, ist mehr als nur eine Frage der Tageszeit. Es markiert \u2026 die Grenze zwischen Tod und Leben in einem, aus christlicher Sicht, \u00f6sterlichen Sinn.\u201c Utzschneider\/Oswald, a. a. O., S. 296.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><strong>F\u00fcrbittgebet<\/strong><\/p>\n<p>Wenn wir jetzt beten, bitte ich Sie nach den Worten \u201eGemeinsam rufen wir zu Dir\u201c mit mir zu beten: \u201eWir bitten Dich, erh\u00f6re uns!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am Ende des Jahres 2020 halten wir inne vor Dir, unserem Gott, und beten zu Dir.<\/p>\n<p>Herr, unser Gott, wir danken Dir, gleichviel, wie schwer auch manches im letzten Jahr war. Wir danken Dir f\u00fcr alle Tage und Stunden des Jahres 2020.<\/p>\n<p>Wir hatten Dein Wort, das uns begleitet und gef\u00fchrt hat so wie einst das Volk Israel die Wolkens\u00e4ule hatte, der es folgte.<\/p>\n<p>Du sprichst zu uns bei Tag und bei Nacht. Du bist da. Du machst, dass wir aufrecht gehen.<\/p>\n<p>So bitten wir Dich, dass wir als Deine Gemeinde den Weg durch die mannigfache W\u00fcste gehen und die Kraft erhalten, in Deinem Sinn und nach Deinem, Wort zu leben.<\/p>\n<p>Gemeinsam rufen wir zu DIR: Wir bitten Dich, erh\u00f6re uns!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Herr, unser Gott, was ist die Zeit? Wir wissen es nicht. Wir wissen, was vergangen ist, wir wissen nicht, was kommen wird.<\/p>\n<p>Wir beten, dass wir in allem Auf und Ab Pilgerinnen und Pilger in der Nachfolge Deines Sohnes bleiben. Irren wir ab, so hole uns zur\u00fcck. Hilf uns, die Einfl\u00fcsterungen der Sorge zum Schweigen zu bringen.<\/p>\n<p>Mache du uns, Vater, zu \u00dcberwindern.<\/p>\n<p>Gemeinsam rufen wir zu DIR: Wir bitten Dich, erh\u00f6re uns!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Herr, unser Gott, f\u00fcr den es keine Zeitabl\u00e4ufe gibt, keinen Anfang und kein Ende. Wir bitten Dich, dass du uns nicht dem Gang der Dinge \u00fcberl\u00e4sst, sondern uns rettest und bewahrst wie du einst Israel im Meer errettet hast.<\/p>\n<p>Die Pandemie macht vor keinen L\u00e4ndergrenzen halt. Eine gef\u00e4hrliche Mutation des Virus ist in England ausgebrochen. Mit dieser neuen Wendung im Pandemiegeschehen kommt auch bei uns die Furcht an, dass die Grenzen der Beherrschbarkeit dieser Pandemie immer n\u00e4her r\u00fccken.<\/p>\n<p>Wir hoffen auf den neuen Impfstoff. Bef\u00e4hige alle, die daf\u00fcr Verantwortung tragen, dass er bald angewendet wird und sich so alles zum Besten wendet.<\/p>\n<p>Gemeinsam rufen wir zu DIR: Wir bitten Dich, erh\u00f6re uns!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der Stille beten wir nun zu Dir \u2026<\/p>\n<p>Gemeinsam rufen wir zu DIR: Wir bitten Dich, erh\u00f6re uns!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nimm Dich unser gn\u00e4dig an. Rette und erhalte uns. Dir allein geb\u00fchrt Ehre und Anbetung, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.<\/p>\n<p>Vater unser \u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Pfr. em. Dr. Ulrich Kappes<\/p>\n<p>Luckenwalde<\/p>\n<p>ulrich.kappes@gmx.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der eine Gott und seine vielen Wandlungen | Predigt zu Exodus 13, 20-22 und 14, 1-20 in Auswahl |&nbsp;Altjahresabend 31.12.2020 | Ulrich Kappes | Liebe Gemeinde, der heutige Predigttext berichtet von dem Aufbruch des Volkes Israel aus \u00c4gypten. Hals \u00fcber Kopf hatten die Israeliten das \u201eSklavenhaus \u00c4gypten\u201c verlassen. 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