{"id":4206,"date":"2020-12-29T07:01:52","date_gmt":"2020-12-29T06:01:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=4206"},"modified":"2020-12-29T12:04:52","modified_gmt":"2020-12-29T11:04:52","slug":"vollmacht-und-anspruch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/vollmacht-und-anspruch\/","title":{"rendered":"Vollmacht und Anspruch"},"content":{"rendered":"<h3>Neujahrstag | 1.1.2021 | Predigt zu Phil 4, 13 | verfasst von Matthias Wolfes |<\/h3>\n<p><em>\u201eIch vermag alles durch den, der mich m\u00e4chtig macht.\u201c <\/em>(Phil 4, 13)<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>\u201ealles verm\u00f6gen\u201c \u2013 ist das wirklich eine Aussage, die wir uns zueigen machen k\u00f6nnen oder auch nur wollen? Im ersten Moment schrecken wir zur\u00fcck. Kann es Sinn und Zweck des christlichen Glaubens sein, die, die sich zu ihm bekennen und sich selbst als Christen bezeichnen, mit dem Pr\u00e4dikat der Allm\u00e4chtigkeit auszustatten?<\/p>\n<p>Doch was sagt der Apostel wirklich? Verstehen wir ihn recht, dann geht es gar nicht um so etwas wie Allmacht oder Allm\u00e4chtigkeit. Sein Wort bezieht sich darauf, dass alles, was zu tun wir verm\u00f6gen, aus einer Kraft heraus erm\u00f6glicht wird, die au\u00dferhalb unserer selbst besteht. Es handelt sich also geradezu um das Gegenteil von Allmacht: Nicht wir erm\u00e4chtigen uns zu unserem Tun, sondern wir werden dazu in die Lage versetzt. Unser Tun und Handeln \u2013 und zwar in seiner ganzen, uns nur zu wohl bekannten Begrenztheit \u2013 erw\u00e4chst von woanders her, und dieses andere ist uns unverf\u00fcgbar, es steht jenseits unseres Handlungsraumes und ist nicht durch ihn bedingt.<\/p>\n<p>I.<\/p>\n<p>Es kann nat\u00fcrlich kein Zweifel daran bestehen, was oder wer dieses Andere ist. Der ganze Abschnitt des Briefes an die Philipper, aus dem wir unseren heutigen Text entnehmen, ist ein Lobpreis auf die Einheit und Zusammengeh\u00f6rigkeit der Gemeinde \u201eim Herrn\u201c. <em>\u201eSteht fest in dem Herrn\u201c<\/em>, hei\u00dft es dort. <em>\u201eFreuet euch in dem Herrn allerwege, und abermals sage ich: Freuet euch!\u201c \u201eEure G\u00fcte la\u00dft kund sein allen Menschen!\u201c<\/em> Denn <em>\u201eder Herr ist nahe!\u201c<\/em><\/p>\n<p>Paulus spricht aus dem Bewusstsein heraus, dass alles, was das Leben des glaubenden Menschen ausmacht, bezogen ist auf Gott. Und damit dr\u00fcckt er nicht weniger aus als das Grundgef\u00fchl des Glaubens schlechthin. \u00dcber diese Konstellation, dieses Bewusstsein des Glaubens von seinem Grund, haben wir in unseren gottesdienstlichen \u00dcberlegungen schon oft nachgedacht, und wir werden uns auch immer weiter damit besch\u00e4ftigen. Wir sprechen ja dabei stets von Dingen, die uns in unserem Innersten bewegen. Hier schl\u00e4gt das Herz des Glaubens. Hier geht es um das, was den Glauben eigentlich ausmacht und ihn in seinem Wesen bezeichnet.<\/p>\n<p>Heute aber, an diesem ersten Tag des neuen Jahres, wollen wir einen Schritt zur\u00fcckgehen und uns mehr mit der Frage besch\u00e4ftigen, wie wir nun, an diesem Punkt des Zeitenlaufes, dastehen. Es geht um den derzeitigen Ort, im R\u00fcckblick auf das abgelaufene Jahr 2020 und im Vorausblick auf die bevorstehende Zeit.<\/p>\n<p>II.<\/p>\n<p>Wir haben soeben das Weihnachtsfest unter besonderen Umst\u00e4nden gefeiert. Auch in diesem Moment des Jahreswechsels stehen wir unter dem Eindruck dieser Umst\u00e4nde. Nun ist allerdings Weihnachten und sind auch Sylvester und Neujahr schon oft \u201eunter besonderen Umst\u00e4nden\u201c gefeiert und begangen worden. Immer haben sie \u00fcber alles Schwere, Leidvolle und Bedr\u00e4ngende hinweg Bestand gehabt. So wird es auch jetzt sein. Die Umst\u00e4nde, von denen wir bedr\u00e4ngt werden, sind durch die seit Monaten in unterschiedlich heftigen Graden das Leben beeintr\u00e4chtigende Corona-Pandemie bedingt.<\/p>\n<p>Diese Pandemie belastet uns. Sehr viele Menschen sind ihr erlegen; noch viel mehr sind erkrankt, auch schwer erkrankt. Aus unserem Land und aus der ganzen Welt erreichen uns schreckliche Nachrichten. Die Hilferufe aus den Krankenh\u00e4usern und medizinischen Notfalleinrichtungen, den Pflegeheimen und anderen Orten sind von verzweifelter Dringlichkeit.<\/p>\n<p>Auch das sonst so lebendige Geschehen in den christlichen Gemeinden kann derzeit zumeist nur noch in ganz beschr\u00e4nktem Umfang vor sich gehen. Vielerorts sind sogar die Gottesdienste am Heiligen Abend Stillen Andachten gewichen, in denen wir nicht, wie sonst, mit gemeinsamem Gebet und Gesang, mit Lobpreis und Ansprache sowie den seit Kindertagen vertrauten Liedern, unserer Freude Ausdruck geben konnten. Doch schwerer wiegt, dass zahlreiche Menschen zu einer Einsamkeit verurteilt sind, mit der sie nicht gut zurechtkommen. Die Isolation, die Einschr\u00e4nkung der sozialen Kontakte ist eine der schwerwiegendsten Folgen der momentanen Situation.<\/p>\n<p>Dennoch: Diese schlimme Zeit wird einmal ein Ende haben. Wir werden wieder frei zusammenkommen k\u00f6nnen, uns die Hand geben, uns umarmen und miteinander \u2013 maskenlos \u2013 sprechen und leben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Was wir heute aber auch bedenken wollen, das ist, dass diese Pandemie uns die Augen \u00f6ffnen kann. Die Dinge, die in diesem Zusammenhang zu sagen sind, sind in den letzten Wochen und Monaten schon oft gesagt worden. Dennoch sollen sie auch hier noch einmal betont werden.<\/p>\n<p>Mehr wohl als fr\u00fcher ist uns bewusst geworden, wie wichtig f\u00fcr unser gedeihliches Zusammenleben gut funktionierende, arbeitsf\u00e4hige und belastbare Einrichtungen des gesellschaftlichen Lebens sind. Diese Einsicht hat Konsequenzen: Wir sehen, wie vieles im Argen liegt.<\/p>\n<p>Wir sind besorgt. Mit Sorge sehen wir die Armut und die damit zusammenh\u00e4ngenden Folgen, die sich immer weiter ausbreiten und die in ihren Ursachen auch auf staatliches Handeln zur\u00fcckgehen. Es sind Fehlentscheidungen getroffen worden \u2013 leider auch mit Unterst\u00fctzung der EKD \u2013, die zu schwerwiegenden Systemm\u00e4ngeln gef\u00fchrt haben.<\/p>\n<p>Wir sind besorgt um den Zustand der Schulen und Hochschulen, des Nah- und Fernverkehrs, der Wasser- und Stromversorgung. Wir wollen, dass die Gerichte und anderen Einrichtungen der Rechtspflege gut ausgestattet sind, ebenso wie die Betreuungsst\u00e4tten f\u00fcr Jung und Alt, f\u00fcr die Kranken und Pflegebed\u00fcrftigen, die Kinderspielpl\u00e4tze, Parks und Freizeiteinrichtungen. Die medizinischen Stationen, das Sanit\u00e4ts- und Gesundheitswesen, die Rath\u00e4user und anderen Verwaltungseinrichtungen, die Wohnungsbaugesellschaften, die Sicherheitsbeh\u00f6rden, insbesondere die Polizei, die Museen, Sammlungen und Bibliotheken, das Stra\u00dfenwesen, die Abfallentsorgung \u2013 und noch so viel anderes mehr \u2013, all dies gew\u00e4hrleistet unser Zusammenleben und macht es \u00fcberhaupt erst m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Es kann das aber nur dann gelingen, wenn alle diese Einrichtungen so ausgestattet sind, dass sie ihren Aufgaben auch nachkommen k\u00f6nnen. Doch das ist immer weniger der Fall. Es bedarf des fachlich geschulten Personals in ausreichender Anzahl und mit angemessener Entlohnung. Die Arbeit all derer, die in diesen Bereichen besch\u00e4ftigt sind und sich den Aufgaben mit ganzer Kraft widmen, ist wichtig f\u00fcr uns alle. Es ist aber klar zutage getreten, dass diese Einsicht in den vergangenen Jahrzehnten nicht den gen\u00fcgenden R\u00fcckhalt in der Gesellschaft und der Politik gehabt hat.<\/p>\n<p>Hier ist ein Weg gegangen worden, den wir nicht weiter verfolgen sollten. Einrichtungen der \u00f6ffentlichen Daseinsvorsorge und des Zusammenlebens haben eine Zielsetzung, die nicht allein und nicht einmal prim\u00e4r von wirtschaftlichen Interessen her bestimmt sein darf, und das muss in ihrer gesellschaftlichen Stellung zur Geltung kommen.<\/p>\n<p>Aber auch im Blick auf unser eigenes Leben haben wir manches zu bedenken und wohl auch einiges zu korrigieren. Gut dran ist der, der sich sagen kann: Mein Leben verl\u00e4uft so, wie ich es im Bewusstsein meiner Verantwortung vor mir selbst und den anderen f\u00fchren will. Mir ist klar, worum es geht, und dem folge ich.<\/p>\n<p>Vielen Menschen aber, auch solchen unter uns, ist die immer weiter zunehmende Anzahl von \u201eOptionen\u201c der Lebensgestaltung zum Verh\u00e4ngnis geworden. Was sich als Ausdruck von Freiheit des Einzelnen zu weitgehend unbeschr\u00e4nkter Selbstbestimmung ausgibt, ist in Wahrheit eine N\u00f6tigung zu st\u00e4ndiger Neuorientierung und damit zu Selbstverlust. Wir haben es nicht gelernt, der Macht der Zerstreuung, die wahrhaft d\u00e4monisch ist, energisch zu widerstehen. Zur Ruhe zu kommen, ist f\u00fcr viele zu einer anspruchsvollen Kunst geworden.<\/p>\n<p>Die Beschr\u00e4nkungen, die uns im ablaufenden Jahr aufgen\u00f6tigt worden sind, k\u00f6nnen in dieser Hinsicht durchaus auch eine heilsame Wirkung haben. Es ist dies eine Chance, die wir \u00fcber alle einschr\u00e4nkenden Verordnungen hinaus nutzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>III.<\/p>\n<p>Denn das Leben des Glaubens, das christliche Leben, so wie wir es f\u00fchren wollen, ist ein Leben in Entschlossenheit. Wir sind dazu entschlossen, uns nicht an Nichtiges zu verlieren, und schon gar nicht beugen wir uns den herabdr\u00fcckenden M\u00e4chten all des Widrigen und Finsteren, von denen die Welt so voll ist. Vielmehr setzen wir geradezu unseren Ehrgeiz daran, ein klares, in sich festes, vern\u00fcnftiges Leben zu f\u00fchren. Unser Dasein soll hell, es soll freundlich sein; so wie auch wir selbst freundlich sein wollen zu uns selbst und zum Leben.<\/p>\n<p>In dieser Forderung an uns selbst kommt genau dasjenige Lebensgef\u00fchl zum Ausdruck, dass den Worten des Apostels Paulus entspricht, wenn er sagt: <em>\u201eIch vermag alles durch den, der mich m\u00e4chtig macht.\u201c<\/em> Gott ist es, der uns zu unserem Handeln in die Lage versetzt. Und gerade deshalb sehen wir das Leben, das wir zu f\u00fchren entschlossen sind, als einen Auftrag an.<\/p>\n<p>Der christliche Glaube, das Zutrauen zu Gott, kann uns die Kraft zu solcher Entschlossenheit geben. Dem festen und unersch\u00fctterlichen Vertrauen auf Gott entspricht eine Haltung des Trotzdem. Lassen Sie uns den momentanen Bedr\u00e4ngungen und Einschr\u00e4nkungen, aber auch aller immer drohenden Ent\u00e4u\u00dferung an das Belanglose ein entschiedenes \u201eTrotzdem\u201c entgegensetzen.<\/p>\n<p>Als Christen und Christinnen sehen wir unsere Aufgabe darin, an dem Zutrauen zu Gott festzuhalten, es m\u00f6ge geschehen, was wolle. F\u00fcr die Welt aber wollen wir uns selbst zu Zeichen der G\u00fcte Gottes machen. In unserem Leben wollen und sollen wir seine Menschlichkeit zur Anschauung bringen. Das ist ein hoher, sogar ein sehr hoher Anspruch. Es ist dies aber eben nun einmal der Anspruch des christlichen Lebens. Wir bleiben auch im Vorausblick auf das bevorstehende neue Jahr zuversichtlich und mutig genug, um ihn uns selbst gegen\u00fcber zu erheben.<\/p>\n<p>Zuversicht und Mut aber beziehen wir daraus, dass wir \u201ealles verm\u00f6gen durch den, der uns m\u00e4chtig macht.\u201c<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>&#8211; &#8211; &#8211;<\/p>\n<p>Matthias Wolfes ist Pfarrer der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO).<\/p>\n<p>Pfarrer Dr. Dr. Matthias Wolfes<\/p>\n<p>wolfes@zedat.fu-berlin.de<\/p>\n<p>Herderstra\u00dfe 6, 10625 Berlin<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neujahrstag | 1.1.2021 | Predigt zu Phil 4, 13 | verfasst von Matthias Wolfes | \u201eIch vermag alles durch den, der mich m\u00e4chtig macht.\u201c (Phil 4, 13) Liebe Gemeinde, \u201ealles verm\u00f6gen\u201c \u2013 ist das wirklich eine Aussage, die wir uns zueigen machen k\u00f6nnen oder auch nur wollen? Im ersten Moment schrecken wir zur\u00fcck. Kann es [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4151,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[46,122,1,157,120,114,121,567,349,192,3,550,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-4206","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-philipper","category-adv_weihn_neujahr","category-aktuelle","category-beitragende","category-bes_gelegenheiten","category-deut","category-festtage","category-kapitel-04-chapter-04-philipper","category-kasus","category-matthias-wolfes","category-nt","category-neujahrstag","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4206","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4206"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4206\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4208,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4206\/revisions\/4208"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4151"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4206"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4206"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4206"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=4206"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=4206"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=4206"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=4206"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}