{"id":4350,"date":"2021-02-03T12:59:11","date_gmt":"2021-02-03T11:59:11","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=4350"},"modified":"2021-02-03T13:08:16","modified_gmt":"2021-02-03T12:08:16","slug":"guter-boden-fuer-gottes-worte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/guter-boden-fuer-gottes-worte\/","title":{"rendered":"Guter Boden f\u00fcr Gottes Worte"},"content":{"rendered":"<h3>7. Februar 2021 | Predigt zu Lukas 8,4\u201315 | von Paul Wellauer |<\/h3>\n<p>Predigttext Lukas 8,4\u201315 [Die Z\u00fcrcher Bibel, Ausgabe 2007]: <em>Das Gleichnis vom vierfachen Acker und seine Deutung<\/em><\/p>\n<p><em>4&nbsp;Als nun viel Volk zusammenkam und Leute aus allen St\u00e4dten ihm zustr\u00f6mten, sprach er in einem Gleichnis:<\/em><\/p>\n<p><em>5&nbsp;Der S\u00e4mann ging aus, seinen Samen zu s\u00e4en. Und beim S\u00e4en fiel etliches auf den Weg und wurde zertreten, und die V\u00f6gel des Himmels frassen es auf.<\/em><\/p>\n<p><em>6&nbsp;Anderes fiel auf Fels, ging auf und verdorrte, weil es keine Feuchtigkeit hatte.<\/em><\/p>\n<p><em>7&nbsp;Anderes fiel mitten unter die Dornen, und mit ihm wuchsen die Dornen und erstickten es.<\/em><\/p>\n<p><em>8&nbsp;Wieder anderes fiel auf guten Boden, ging auf und brachte hundertfach Frucht. Als er dies gesagt hatte, rief er: Wer Ohren hat zu h\u00f6ren, der h\u00f6re!<\/em><\/p>\n<p><em>9&nbsp;Seine J\u00fcnger aber fragten ihn, was dieses Gleichnis bedeute.<\/em><\/p>\n<p><em>10&nbsp;Er sprach: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu verstehen, zu den anderen aber wird in Gleichnissen geredet, damit sie sehend nicht sehen und h\u00f6rend nicht verstehen.<\/em><\/p>\n<p><em>11&nbsp;Das Gleichnis aber bedeutet dies: Der Same ist das Wort Gottes.<\/em><\/p>\n<p><em>12&nbsp;Die auf dem Weg sind die, welche es h\u00f6ren. Dann kommt der Teufel und nimmt das Wort aus ihren Herzen, damit sie nicht zum Glauben kommen und gerettet werden.<\/em><\/p>\n<p><em>13&nbsp;Die auf dem Fels sind die, welche das Wort h\u00f6ren und freudig aufnehmen. Doch sie haben keine Wurzeln: Eine Zeit lang glauben sie, in der Zeit der Versuchung aber fallen sie ab.<\/em><\/p>\n<p><em>14&nbsp;Das unter die Dornen Gefallene, das sind die, welche es geh\u00f6rt haben und dann hingehen und von Sorgen und Reichtum und Freuden des Lebens erstickt werden und die Frucht nicht zur Reife bringen.<\/em><\/p>\n<p><em>15&nbsp;Das auf dem guten Boden, das sind die, welche das Wort mit rechtem und gutem Herzen geh\u00f6rt haben, es bewahren und Frucht bringen in Geduld.<\/em><\/p>\n<p><em>Selig ist jeder Mensch, der Gottes Wort h\u00f6rt, in seinem Herzen bewahrt und danach lebt. Amen<\/em><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, liebe Br\u00fcder und Schwestern in der Liebe und Gnade Gottes<\/p>\n<p>Ein S\u00e4mann geht \u00fcber ein Ackerfeld und s\u00e4t seine Samenk\u00f6rner aus: Ein Bild voller Kraft und Hoffnung! Viele von den \u00e4lteren Gottesdienstbesuchern haben wohl ein inneres Bild dazu, sehen vor ihrem inneren Auge einen Bauern, der aus seinem Saattuch oder seiner S\u00e4wanne eine um die andere Hand voll Samenk\u00f6rner nimmt und weitw\u00fcrfig auf das vorbereitete Ackerfeld s\u00e4t. Andere von Euch haben Bilder davon gesehen, zum Beispiel das ber\u00fchmte Gem\u00e4lde von Vincent van Gogh, \u00abDer S\u00e4mann\u00bb: In warmes Sonnenlicht getaucht geht der S\u00e4mann \u00fcber den Acker und streut den Samen aus. Idyllische, hoffnungsvolle, lebensfrohe Bilder und Gedanken, die da in uns aufsteigen!<\/p>\n<p>Das Bild, das Jesus seinen Zuh\u00f6rern zumutet, ist dagegen recht schroff und hart: Drei Viertel des guten Saatguts geht auf den ersten Blick verloren, verdirbt, bringt keine Frucht. Alles andere als idyllisch und frohmachend: Ernst und herausfordernd predigt hier Jesus. Frohbotschaft t\u00f6nt anders: Hier dr\u00f6hnt Drohbotschaft!<\/p>\n<p>Gut m\u00f6glich, dass auch die J\u00fcnger Jesu, die sich ja einiges von ihm gewohnt sind, mit einer Mischung aus Neugierde und Erschrecken nach der Bedeutung dieser ern\u00fcchternden Worte fragen.<\/p>\n<p>Bereitwillig gibt Jesus Auskunft und erl\u00e4utert das Gleichniswort, wobei auch in seiner anschaulichen Erkl\u00e4rung einiges offen und dunkel bleibt.<\/p>\n<p>Zu den inneren Bildern, die wir vom S\u00e4en und unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten haben, m\u00f6chte ich euch einladen, euch auf ein neues Schauen auf den S\u00e4mann und seine Saat einzulassen. Ich habe dazu unsere Fachkundige f\u00fcr Krippenfiguren*<sup>)<\/sup> angefragt, ob sie mir einen S\u00e4mann auf dem Abendmahlstisch aufstellen k\u00f6nnte. In gewohnt akribischer Art und mit viel Liebe zum Detail hat sie dies gerne gemacht. Die Sperlinge hat sie sogar eigens daf\u00fcr angefertigt nach Fotos von Tristram-Sperlingen, die im Raum \u00c4gypten, Jordanien und Israel heimisch sind.<\/p>\n<p>Betrachten wir einige Momente unseren S\u00e4mann mitten in seinem vielf\u00e4ltigen Ackerfeld.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-4356 alignright\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20210201_Saemann_VierfacherAcker_28-245x300.jpg\" alt=\"\" width=\"371\" height=\"454\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20210201_Saemann_VierfacherAcker_28-245x300.jpg 245w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20210201_Saemann_VierfacherAcker_28-836x1024.jpg 836w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20210201_Saemann_VierfacherAcker_28-768x941.jpg 768w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20210201_Saemann_VierfacherAcker_28.jpg 1224w\" sizes=\"auto, (max-width: 371px) 100vw, 371px\" \/>S\u00e4en ist ein h\u00f6chst sinnliches Geschehen: Unter den F\u00fcssen sp\u00fcrt der S\u00e4mann die raue, aufgebrochene Erde, die ihren strengen, schweren Geruch ausstr\u00f6mt. In den H\u00e4nden h\u00e4lt er die fein duftenden K\u00f6rner, die zu Brot verarbeitet werden k\u00f6nnten, nun aber zum Ursprung neuer Pflanzen werden sollen. Das Tuch um die Schultern mit dem Saatgut wiegt schwer, mit jedem Schritt seiner F\u00fcsse und jedem Schwung seines Armes wird es leichter. Hunderte und Tausende dieser Hoffnungsk\u00f6rner s\u00e4t er aus in der stillen Erwartung, dass aus ihnen Halme und \u00c4hren wachsen, die einmal ein Vielfaches an Ertrag bringen. Auf Hoffnung hin s\u00e4t der Bauer sein Korn, im Schweisse seines Angesichts. Sein Beitrag ist das Vorbereiten des Bodens, das Deuten des Wetters, das die Saat mit Regen tr\u00e4nken soll und die Aussaat der Samen. Alles weitere liegt nicht mehr in seinen H\u00e4nden und seiner Macht: Sonne und Regen, Unwetter oder D\u00fcrre, Sch\u00e4dlinge oder Krankheiten: Zur Zeit Jesu war der Bauer all dem weitgehend hilflos ausgeliefert.<\/p>\n<p>Jesus ist in seinen Gleichnisworten dazu ganz sachlich: Ein Teil der Saat wird keine Frucht tragen, wird verderben, von V\u00f6geln gefressen oder von Unkraut erstickt. Trotzdem s\u00e4t der Bauer, kraftvoll und mutig, Schritt um Schritt, Korn um Korn, voller Erwartung und Wehmut.<\/p>\n<p>Heute gibt es S\u00e4maschinen, die von Traktoren mit GPS-Steuerung \u00fcber die \u00c4cker gefahren werden und nahezu auf den Zentimeter genau die Saat in den Boden bringen, so dass es kaum \u00dcberschneidungen oder leere Flecken beim S\u00e4en mehr gibt. Da wird nichts dem Zufall \u00fcberlassen, alles ist genauestens berechnet f\u00fcr einen optimalen Ertrag. Auch Krankheiten und Unkraut werden bek\u00e4mpft. Allerdings gibt es bis heute \u00e4ussere Einfl\u00fcsse, gegen die der Mensch mit all seinen technischen Errungenschaften machtlos ist.<\/p>\n<p>Da fragt sich der Mensch des 21. Jahrhunderts: K\u00f6nnten wir moderne Christen das Gleiche auch mit dem Saatgut tun, von dem Jesus erz\u00e4hlt? Haben wir es in der Hand, dass Gottes Samenk\u00f6rner bei uns und unseren Mitmenschen auf guten Boden fallen, Millimetergenau, effizient und beinahe verlustfrei? Oder regiert wie im Gleichnis Jesu auch der Faktor Zufall?<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4355 alignright\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Saemann_VierfacherAcker_Voegel_Weg_kl-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"440\" height=\"328\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Saemann_VierfacherAcker_Voegel_Weg_kl-300x224.jpg 300w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Saemann_VierfacherAcker_Voegel_Weg_kl-1024x765.jpg 1024w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Saemann_VierfacherAcker_Voegel_Weg_kl-768x574.jpg 768w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Saemann_VierfacherAcker_Voegel_Weg_kl.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 440px) 100vw, 440px\" \/><\/p>\n<p>Doch lassen wir Jesus selbst zu Wort kommen, er erl\u00e4utert sein Gleichnis wie folgt: <em>\u00abDer Same ist das Wort Gottes. Die auf dem Weg sind die, welche es h\u00f6ren. Dann kommt der Teufel und nimmt das Wort aus ihren Herzen, damit sie nicht zum Glauben kommen und gerettet werden.\u00bb <\/em><\/p>\n<p>Offenbar gibt es Menschen, die zwar die frohe Botschaft von Gottes Liebe und Barmherzigkeit h\u00f6ren. Doch ihre Herzen sind wie ein festgetretener Weg: Die K\u00f6rner finden keinen Boden, bilden keine Wurzeln, schlimmer noch: Der Teufel selbst raubt die guten Worte Gottes. Sie haben keine Chance, dass in ihnen ein fruchtbarer Glaube w\u00e4chst und sie gerettet werden.<\/p>\n<p>Intuitiv frage ich mich: Was hat ihre Herzen so hart und undurchl\u00e4ssig gemacht, dass der B\u00f6se die guten Worte so leicht stehlen kann? Wer ist auf ihren Herzen rumgetrampelt, bis sie so verbittert wurden, dass sie Gottes Wort keinen Raum geben k\u00f6nnen und wollen? M\u00f6glicherweise haben sie negative Erfahrungen gemacht mit Menschen, die sich zwar Christen nannten, sich aber alles andere als christlich verhielten. Vielleicht hatten sie Kollegen, die sie vor Gott und dem Glauben warnten, als w\u00e4re es eine schlimme Krankheit. Die hoffnungsvollen Samenk\u00f6rner werden zertreten, zerst\u00f6rt und unbrauchbar gemacht.<\/p>\n<p>Jesus allerdings sagt dazu nichts Erhellendes, keine biografische Erl\u00e4uterung, keine psychologische Deutung, keine soziologische Entschuldigung. Der Teufel hat offenbar die Macht, Gottes Wort \u00abwegzupicken\u00bb, all das Gute zu verschlingen, das nicht sofort und bereitwillig angenommen wird.<\/p>\n<p>Das t\u00f6nt sehr fatalistisch und unver\u00e4nderlich. Es ist auf jeden Fall eine Warnung: Wer die frohe Botschaft Gottes einfach \u00abrumliegen\u00bb l\u00e4sst, muss sich nicht wundern, wenn sie so rasch verschwindet, wie sie gekommen ist.<\/p>\n<p>Mir gehen Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen durch den Kopf, die in Religionsunterrichtsstunden alles daf\u00fcr tun, dass kein regul\u00e4rer Unterricht m\u00f6glich ist und sie keine Berichte aus der Bibel h\u00f6ren m\u00fcssen. Dazu machen sie negative \u00c4usserungen \u00fcber die Bibel, die sie irgendwo aufgeschnappt haben m\u00fcssen, da sie selbst noch kaum eigene Erfahrungen damit gemacht haben; niemanden haben, der ihnen aus einer Kinderbibel vorgelesen oder biblische Geschichten erz\u00e4hlt h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Ich denke auch an Trauerfamilien, denen es am liebsten w\u00e4re, ich w\u00fcrde nicht von Jesus und Gott reden, sondern von diffusen M\u00e4chten, Engeln oder einem himmlischen Licht, weil es ihnen leichter f\u00e4llt, an eine nebul\u00f6se Macht zu glauben als sich mit dem konkreten, pers\u00f6nlichen Gott der Bibel auseinanderzusetzen.<\/p>\n<p>Aber mir f\u00e4llt auch ein, dass ich selbst manchmal solche Wegst\u00fccke in meinem Herzen entwickle: Ich lese lieber die sch\u00f6nen, harmonischen, aufbauenden Texte aus der Bibel. Die dunklen, bedrohlichen, richtenden und strafenden Abschnitte lasse ich lieber links liegen. Ich w\u00fcrde auch viel lieber nur \u00fcber den guten Boden reden, auf dem jedes einzelne Samenkorn dreissig-, sechzig-, hundertfach Ertrag bringt. (Matth\u00e4us 13,8) Das w\u00e4re aber nur die halbe Wahrheit, bzw. nur ein Viertel der ganzen Erz\u00e4hlung. Jesus erz\u00e4hlt von drei unfruchtbaren B\u00f6den, bevor er die fruchtbringende Erde beschreibt.<\/p>\n<p>Heisst das nun, dass 3\/4 der Menschheit hoffnungslos verloren sind, am Ende gar nichts daf\u00fcr oder dagegen k\u00f6nnen, wenn Gottes Worte bei ihnen nicht ankommen?<\/p>\n<p>Das scheint mir dann doch zu einfach, zu hart und zu unbarmherzig: Der S\u00e4mann streut seine Samenk\u00f6rner treu und grossz\u00fcgig, Jahr f\u00fcr Jahr, immer neu und geduldig. Manche Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen tauen pl\u00f6tzlich auf und lassen sich von einem Bericht aus der Bibel ansprechen, manche Trauerfamilien erleben, dass sie vor Jesus keine Angst haben m\u00fcssen, sondern ihn als guten Hirten erfahren d\u00fcrfen, der ihnen auf dem Weg durchs dunkle Tal zur Seite steht. Und nicht selten geht auch mir ein Lichtlein auf in einem Bibeltext, der mir bisher dunkel und bedrohlich erschien.<\/p>\n<p>Und die V\u00f6gel des Teufels, welche die Worte Gottes aufpicken? Ich stell mir vor, sie sind irgendwann satt oder verderben sich l\u00e4ngerfristig den Magen mit den Worten Gottes\u2026<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4352 alignright\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Saemann_VierfacherAcker_Felsen_kl-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"422\" height=\"316\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Saemann_VierfacherAcker_Felsen_kl-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Saemann_VierfacherAcker_Felsen_kl-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Saemann_VierfacherAcker_Felsen_kl-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Saemann_VierfacherAcker_Felsen_kl.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 422px) 100vw, 422px\" \/><\/p>\n<p>Dann beschreibt Jesus eine zweite Herausforderung, die den ausges\u00e4ten Worten Gottes begegnet: <em>\u00abDie auf dem Fels sind die, welche das Wort h\u00f6ren und freudig aufnehmen. Doch sie haben keine Wurzeln: Eine Zeit lang glauben sie, in der Zeit der Versuchung aber fallen sie ab.\u00bb<\/em><\/p>\n<p>K\u00fcrzlich hatten wir Besuch von Mitarbeitern von \u00abOpen Doors\u00bb**<sup>)<\/sup>, einer Organisation, die sich um unsere christlichen Geschwister k\u00fcmmert, die in L\u00e4ndern wohnen, wo Christen benachteiligt, verfolgt, gequ\u00e4lt oder sogar get\u00f6tet werden \u2013 wegen ihres Glaubens. Oft h\u00f6ren wir in Berichten aus diesen L\u00e4ndern, wie treu und unerschrocken unsere christlichen Br\u00fcder und Schwestern zu ihrem Glauben stehen und die Kirche oft sogar w\u00e4chst, trotz aller Ungerechtigkeit, Bedrohung und Verfolgung. Sie erleben diese Versuchung, von der Jesus hier spricht, die Versuchung, beim erstbesten Moment den Glauben fallen zu lassen wie eine heisse Kartoffel.<\/p>\n<p>Auch der stolze und scheinbar mutige Petrus konnte ja nicht standhalten, als er kurz vor der Kreuzigung auf Jesus angesprochen wurde: Er hat Jesus drei Mal verleugnet.&nbsp; Der Hahn auf unseren evangelischen Kirchen erinnert uns schmerzlich daran, dass auch wir in der Gefahr stehen, in Versuchung zu geraten und vom Glauben abzufallen.<\/p>\n<p>Auch hier k\u00f6nnten wir sagen: Der Boden kann ja nichts daf\u00fcr, dass er steinig ist. Und die Samenk\u00f6rner k\u00f6nnen noch viel weniger daf\u00fcr, dass sie zuf\u00e4llig auf den Felsen fallen. Wir Menschen sind Weltmeister darin, gute oder faule Ausreden zu finden. Jesus zeichnet dieses Bild sicherlich nicht, um uns die Grundlage f\u00fcr faule Ausreden zu geben, sondern damit wir unser eigenes Herz pr\u00fcfen: Wo bin ich verbittert wie ein festgestampfter Weg? Wo bin ich hart und abweisend wie ein Fels? Wann bin ich zwar im Moment begeisterungsf\u00e4hig, Feuer und Flamme, es fehlt mir aber an Ausdauer und Disziplin, dran zu bleiben?<\/p>\n<p>Der Kalender zeigt Anfang Februar: Viele gute Vors\u00e4tze, die man sich f\u00fcr das neue Jahr gemacht hat, sind bis Ende Januar bereits in Schall und Rauch aufgegangen. In den Fitnessstudios, die Anfang Jahr immer etwas \u00fcberf\u00fcllt sind, hat man pl\u00f6tzlich wieder gen\u00fcgend Platz f\u00fcr seine \u00dcbungen, der K\u00fchlschrank f\u00fcllt sich wieder mit weniger gesunden und vitaminreichen Lebensmitteln als man sich vorgenommen hatte. Daf\u00fcr wird unsere Seele, unser Geist auf Di\u00e4t gesetzt und erh\u00e4lt nur noch selten geistliche Nahrung. Die Anwesenden selbstverst\u00e4ndlich ausgenommen: Ihr alle seid so konsequent, diszipliniert und lernbereit, dass ihr den Gottesdienst besucht. Kompliment: Ihr tut etwas f\u00fcr den guten Boden in euren Herzen!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4351 alignright\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Saemann_VierfacherAcker_Dornen_kl-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"451\" height=\"339\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Saemann_VierfacherAcker_Dornen_kl-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Saemann_VierfacherAcker_Dornen_kl-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Saemann_VierfacherAcker_Dornen_kl-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Saemann_VierfacherAcker_Dornen_kl.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 451px) 100vw, 451px\" \/><\/p>\n<p>Wenden wir uns dem dritten Boden zu: <em>\u00abDas unter die Dornen Gefallene, das sind die, welche es geh\u00f6rt haben und dann hingehen und von Sorgen und Reichtum und Freuden des Lebens erstickt werden und die Frucht nicht zur Reife bringen.\u00bb<\/em><\/p>\n<p>Dieser Teil scheint uns selbsterkl\u00e4rend: Sorgen, Reichtum und Freuden k\u00f6nnen sein wie Dornen und Unkraut, welche die guten Anf\u00e4nge \u00fcberwuchern.<\/p>\n<p>Meine Frau und ich lesen regelm\u00e4ssig in der Bibel und beten miteinander, die Zeitfenster daf\u00fcr tragen wir in unsere Agenda ein \u2013 wenn wir denn Zeit finden f\u00fcr unsere Planungssitzung. Und auch dann kommt oft etwas dazwischen, selbstverst\u00e4ndlich lauter \u00abehrbare\u00bb und wichtige St\u00f6rungen: Eines unserer Kinder hat ein Anliegen, das Telefon klingelt oder im Haushalt ist etwas zu erledigen. Es ist und bleibt ein Kampf und Krampf wie gegen das Unkraut im Garten: Es lohnt sich, die Alltagssorgen daran zu hindern, unsere Wochenpl\u00e4ne zu \u00fcberwuchern. Es lohnt sich, wenn wir uns Zeit nehmen f\u00fcr das Wesentliche, f\u00fcr das wirklich Wichtige nehmen.<\/p>\n<p>Am Valentinstag feierten wir letztes Jahr \u00abBoxenstopp f\u00fcr Ehepaare\u00bb in der wundersch\u00f6n dekorierten Kirche: Hier vorne konnte man Bibelverse geniessen, unterlegt von sanfter Musik. Hinten durfte man und frau bei einem Glas Prosecco an \u00abTuscheltischchen\u00bb \u00fcber vier Fragen nachdenken, u.a. \u00abWas war das Highlight in unserer Ehe im vergangenen Jahr?\u00bb Oder die Frage: \u00abWelche Ziele setzen wir uns in unserer Partnerschaft in diesem Jahr?\u00bb &#8211; Meine Frau und ich erlebten diese Zeit als wunderbare Oase, als erholsame Insel im oft turbulenten und chaotischen Alltag. Und ich muss wohl nicht sagen, dass nur eine sehr \u00fcberschaubare Zahl von Paaren dieses wunderbare und wertvolle Angebot genossen haben, bei allzu vielen war stattdessen \u00abUnkraut- und Dornenzeit\u00bb. Schade! In diesem Jahr k\u00f6nnen wir leider keinen Valentinstag-Boxenstopp anbieten, aber die Mitwirkenden im Vorbereitungsteam m\u00f6chten befreundete Paare zu einem fruchtbaren Abend ohne Dornen und Unkraut herausfordern.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4353 alignright\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Saemann_VierfacherAcker_Hand_GuterBoden_Frucht_kl-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"410\" height=\"307\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Saemann_VierfacherAcker_Hand_GuterBoden_Frucht_kl-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Saemann_VierfacherAcker_Hand_GuterBoden_Frucht_kl-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Saemann_VierfacherAcker_Hand_GuterBoden_Frucht_kl-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Saemann_VierfacherAcker_Hand_GuterBoden_Frucht_kl.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 410px) 100vw, 410px\" \/><\/p>\n<p>Doch nun endlich zum guten Boden: <em>\u00abDas auf dem guten Boden, das sind die, welche das Wort mit rechtem und gutem Herzen geh\u00f6rt haben, es bewahren und Frucht bringen in Geduld.\u00bb <\/em><\/p>\n<p>Ist dieser Boden nur \u00abzuf\u00e4llig\u00bb gut? Jeder Hobbyg\u00e4rtner und Landwirt w\u00fcrde widersprechen: Nein, da wurde geackert, gelockert, mit der Egge oder Motorhacke gearbeitet, ged\u00fcngt und es wurden Steine aus dem Acker aufgelesen, damit der Boden gut, empf\u00e4nglich f\u00fcr die gute Saat und fruchtbar werden kann.<\/p>\n<p>Und hier wird\u2019s ganz praktisch: Unsere Herzensb\u00f6den sind so unterschiedlich wie wir Menschen verschieden sind. Bei dem Einen hat es noch festgestampfte Wegstrecken, die aufgebrochen werden m\u00fcssten, bei der Anderen gibt es steinige Stellen, die \u00abbeackert\u00bb werden sollten und der Dritte muss sich \u00fcberlegen, wie er das Unkraut und die Dornen so eind\u00e4mmen kann, damit sie die hoffnungsvolle Saat nicht ersticken. Und bei der Vierten muss nur noch ges\u00e4t werden: Gottes gutes Wort grossz\u00fcgig, reichlich, mit beiden H\u00e4nden weitw\u00fcrfig verteilen, immer neu.<\/p>\n<p>Es soll Hobbyg\u00e4rtner geben, die bereits jetzt die Tomaten ans\u00e4en, damit sie dann im Mai gross und kr\u00e4ftig sind, um sie in den Garten zu setzen. Parallel dazu k\u00f6nnen sich Hobbyg\u00e4rtner und auch solche ohne G\u00e4rtnerambitionen wie beherzte S\u00e4leute fragen:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4354 alignleft\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Saemann_VierfacherAcker_Hand_Koerner_kl-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"357\" height=\"268\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Saemann_VierfacherAcker_Hand_Koerner_kl-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Saemann_VierfacherAcker_Hand_Koerner_kl-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Saemann_VierfacherAcker_Hand_Koerner_kl-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Saemann_VierfacherAcker_Hand_Koerner_kl.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 357px) 100vw, 357px\" \/><\/p>\n<p>Was tut meinem Herz gut, dass es Gottes Wort gut aufnehmen kann? Sei es Hintergrundmusik, ein feiner Tee oder Kaffee, ein Gebet, eine Bibellesehilfe, das Gespr\u00e4ch im Hauskreis oder mit einer Vertrauensperson?<br \/>\nWelchen Beitrag will ich leisten, damit Gottes Wort in meiner Seele, meinem Geist keimen, Wurzeln bilden und aufwachsen kann? Jesus spricht von Geduld, wir k\u00f6nnten auch \u00fcbersetzen Ausdauer, Disziplin, Hartn\u00e4ckigkeit, dran bleiben, gute Gewohnheit, usw.<\/p>\n<p>Wie bringt Gottes Wort Frucht in meinem Alltag, in meiner Partnerschaft, meiner Familie, an meinem Arbeitsplatz?<\/p>\n<p>Mit wem kann ich mich verb\u00fcnden, damit wir uns gegenseitig ermutigen, best\u00e4rken, bereichern?<\/p>\n<p>Welche Termine mit Gott trage ich f\u00fcr die kommende Woche in meine Agenda ein?<\/p>\n<p><em>\u00abUnd all das \u00dcbrige fiel auf das gute Land, ging auf und wuchs und brachte Frucht, und einiges trug dreissigfach und einiges sechzigfach und einiges hundertfach.\u00bb<\/em> Markus 4,8<\/p>\n<p>AMEN<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><strong>Liedvorschl\u00e4ge<\/strong><\/p>\n<p>ERG 256 Es ist ein Wort ergangen<\/p>\n<p>ERG 259 Licht, das in die Welt gekommen<\/p>\n<p>ERG 343 Komm, Herr, segne uns<\/p>\n<p>ERG 795 Sonne der Gerechtigkeit<\/p>\n<p>ERG 540 Wir pfl\u00fcgen und wir streuen<\/p>\n<p>RW 54 Dein Wort ist ein Licht auf meinem Weg \/ Thy Word is a lamp unto my feet<\/p>\n<p>[ERG = Gesangbuch der Evangelisch-reformierten Kirchen der deutschsprachigen Schweiz, 1998<\/p>\n<p>RW = R\u00fcckenwind, Lieder f\u00fcr den Gottesdienst, Hrsg. Evang Landeskirche des Kantons Thurgau, TVZ 2017]<\/p>\n<p><em>Tipp f\u00fcr KollegInnen, die keinen Beamer zur Verf\u00fcgung haben, um Bilder zu projizieren: Die Bilder in Postkartengr\u00f6sse ausdrucken und verteilen oder grossformatig ausdrucken und beim Kircheneingang oder im Chor der Kirche aufstellen.<\/em><\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Pfr. Paul Wellauer<\/p>\n<p>Bischofszell, Schweiz<\/p>\n<p>E-Mail: paul.wellauer@internetkirche.ch<\/p>\n<p>Paul Wellauer, geb. 1967, Pfarrer der evangelischen Landeskirche des Kantons Thurgau, Schweiz. Seit 2009 in Bischofszell-Hauptwil, 1996-2009 in Z\u00fcrich-Altstetten, davor 1993-1996 Seelsorger und Projektleiter in der Stiftung Sozialwerke Pfr. Ernst Sieber, Z\u00fcrich<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><strong>Fotos \/ Links<\/strong><\/p>\n<p>*<sup>)<\/sup> Egli-Krippenfiguren von Erika Tolnai, <a href=\"http:\/\/www.erikas-figuren.ch\">www.erikas-figuren.ch<\/a>, Fotos Paul Wellauer<\/p>\n<p>**<sup>) <\/sup><a href=\"https:\/\/www.opendoors.ch\">https:\/\/www.opendoors.ch<\/a> <a href=\"https:\/\/www.opendoors.de\/\">https:\/\/www.opendoors.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>7. Februar 2021 | Predigt zu Lukas 8,4\u201315 | von Paul Wellauer | Predigttext Lukas 8,4\u201315 [Die Z\u00fcrcher Bibel, Ausgabe 2007]: Das Gleichnis vom vierfachen Acker und seine Deutung 4&nbsp;Als nun viel Volk zusammenkam und Leute aus allen St\u00e4dten ihm zustr\u00f6mten, sprach er in einem Gleichnis: 5&nbsp;Der S\u00e4mann ging aus, seinen Samen zu s\u00e4en. 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