{"id":4460,"date":"2021-02-19T12:45:20","date_gmt":"2021-02-19T11:45:20","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=4460"},"modified":"2021-02-18T23:25:44","modified_gmt":"2021-02-18T22:25:44","slug":"nachbar-judas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/nachbar-judas\/","title":{"rendered":"Nachbar Judas"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Predigt \u00fcber Johannes 13,21-30 | verfasst von Bernd Giehl |\u00a0<\/strong><\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Jetzt m\u00fcssen Sie ganz tapfer sein. So wie H\u00e4nsel und Gretel, als sie zum Haus der Hexe kamen. Ich m\u00f6chte Ihnen von einer Reise durch die H\u00f6lle erz\u00e4hlen. Keine Sorge. Ich habe sie nicht allein unternommen. Ich hatte einen Begleiter, einen \u00e4lteren Herrn, aber ausgesprochen fit. Er habe die Tour schon ein paar Mal gemacht, bemerkte er gleich zu Anfang. Ich m\u00fcsse mich nicht f\u00fcrchten.<\/p>\n<p>Sie brauchen es auch nicht. Ich bin ja bei Ihnen. Sie m\u00fcssen auch nicht mit hinunter, wenn Sie nicht mutig genug sind. \u00a0Die H\u00f6lle ist mittlerweile auch digitalisiert. Sie k\u00f6nnen meinen Kommentar per Livestream empfangen.<\/p>\n<p>Ich befinde mich jetzt im f\u00fcnften Kreis. Ich hoffe, Sie k\u00f6nnen mich h\u00f6ren und sehen. Die ersten vier sind uninteressant. Da sitzen Leute wie Sie und ich: Bankbetr\u00fcger, M\u00f6rder, Leute, die ihre Frau mit den kleinen Kindern haben sitzenlassen, weil sie jemanden gefunden haben, von dem sie glaubten, er oder sie passe besser zu ihnen. Im f\u00fcnften Kreis sitzen die wirklich schlimmen Leute: die Planer des 11. September, Ho Chi Minh, Donald Trump. Im sechsten Kreis sind es drei. Mao, Stalin, Adolf Hitler.<\/p>\n<p>Im letzten Kreis sind wir mit dem Teufel allein. Er ist unbeschreiblich.<\/p>\n<p>Halt. Er sitzt auf \u2026 nein, das kann nicht sein. Er sitzt auf einem menschlichen Hocker. Er sagt nur ein Wort: JUDAS!<\/p>\n<p>Und jetzt wissen Sie auch, wer mein Begleiter ist. Bisher hat er sich versteckt gehalten. Die Kamera war ihm suspekt; deshalb haben Sie ihn nicht gesehen. Falsch geraten: es ist nicht Vergil oder die unsterbliche Beatrice. Es ist der Dichterf\u00fcrst selbst. Dante Alighieri aus Florenz.<\/p>\n<p>Kommen Sie, Signore Dante, die Kamera wird sie nicht atomisieren, falls Sie wissen, was das ist. Eine kleine Verbeugung f\u00fcr unser Publikum.<\/p>\n<p>Dante hat sein gro\u00dfes Werk \u201eDie g\u00f6ttliche Kom\u00f6die\u201c Anfang des 14. Jahrhunderts verfasst. Das \u201eInferno\u201c ist nur der erste Teil des dreiteiligen Werks, gefolgt vom \u201ePurgatorio\u201c und \u201eParadiso\u201c. Ich habe den letzten Kreis insofern etwas verfremdet, als der Teufel bei Dante vier M\u00e4uler hat und in jedem steckt ein Verr\u00e4ter. Im schrecklichsten zermalmt er Judas zwischen seinen Z\u00e4hnen. Dante war eben ein frommer Christ und Verr\u00e4ter waren f\u00fcr ihn die schlimmsten B\u00f6sewichte.<\/p>\n<p>Aber lassen Sie uns f\u00fcr einen Moment innehalten. Wir m\u00fcssen erst einmal zu einer Definition des Begriffs \u201eVerrat\u201c kommen, bevor wir Stellung nehmen. Wenn wir der Darstellung der Evangelien folgen, dann best\u00fcnde der Verrat darin, dass Judas zu den Feinden Jesu geht und ihnen mitteilt, wo Jesus sich demn\u00e4chst aufh\u00e4lt. Das ist sicher schlimm genug, aber es hat auch mit dem kindlichen \u201eVerpetzen\u201c zu tun. Auch Verpetzen ist nicht sch\u00f6n und kann unangenehme Folgen haben, aber muss man daf\u00fcr gleich ins Maul des Teufels? Das Johannesevangelium scheint immerhin eine Ahnung davon zu haben, dass da mehr sein muss. In dem Moment, als Judas den Bissen nimmt, f\u00e4hrt der Teufel in ihn, sagt das Evangelium.<\/p>\n<p>Es ist wohl nicht nur das Verpetzen. Eher schon die Abwendung von dem, den man einmal geliebt hat. F\u00fcr den man durch \u2019s Feuer gegangen w\u00e4re. Aber auch nicht nur die Abwendung allein. Noch mehr das Versteck Spiel, das so tut als w\u00e4re man immer noch mit Feuereifer bei der Sache. Das \u00dcberlaufen zu den Feinden ist nur der letzte Schritt.<\/p>\n<p>Ich habe es in meinem Leben zwei Mal erlebt, dass Menschen, die ich f\u00fcr meine Freude hielt, auf die andere Seite \u00fcberliefen und mir den Dolch in den R\u00fccken stie\u00dfen. Es tut unbeschreiblich weh. Aber die H\u00f6lle w\u00fcnsche ich ihnen nicht.<\/p>\n<p>Ob uns das Judas n\u00e4herbringt? Zumindest macht es ihn menschlicher. Er ist nicht mehr allein mit dem Teufel. Es gibt andere, die ihm gleichen. Gemeinsam ist ihnen wohl die Entt\u00e4uschung. Johannes benennt den m\u00f6glichen Grund quasi in einem Nebensatz. Er spricht vom \u201eLieblingsj\u00fcnger\u201c, der beim Mahl an Jesu Brust ruht und die intimsten Fragen stellen darf.<\/p>\n<p>M\u00f6glich, dass ich mich irre und das Eine nichts mit dem Anderen zu tun hat. Dass Judas \u00fcber etwas ganz Anderes entt\u00e4uscht ist. Aber m\u00f6glich eben auch, dass er eifers\u00fcchtig ist. Zumindest macht Johannes das durch die Zusammenstellung von Judas und Lieblingsj\u00fcnger wahrscheinlich. \u00a0\u201eWas hat er, das ich nicht habe?\u201c<\/p>\n<p>Gute Frage. Warum hat Jesus bei Johannes \u00fcberhaupt einen Lieblingsj\u00fcnger?<\/p>\n<p>M\u00f6glich, dass dieses Feuer schon lang in Judas schwelt. Und jetzt brennt es lichterloh. \u201eWenn er mich verschm\u00e4ht, soll er auch keinen anderen haben. Nie mehr.\u201c<\/p>\n<p>So k\u00f6nnte der Teufel aussehen, der in Judas f\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Unheimlich? Aber gewiss doch. Dieser Judas ist uns schon viel zu nah gekommen. Der ist gar nicht so fremd, wie es anfangs schien. Der sieht aus wie Sie und ich. Der f\u00fchlt das gleiche. Den kennen wir viel zu gut. Aber wollen wir das?<\/p>\n<p>Das wollen wir auf keinen Fall. Das tut zu weh.<\/p>\n<p>Also r\u00fccken wir ihn lieber noch einmal in die Ferne. Judas, das ist der Mann, der die j\u00fcdische Familie im Nachbarhaus denunzierte. Er hatte herausgefunden, dass der Nachbar ihnen Asyl gew\u00e4hrt hatte. Er ging zum Ortsgruppenleiter der NSDAP und danach wurde er bef\u00f6rdert. Die Familie wurde nach Auschwitz deportiert. \u00a0Judas, das ist die junge Frau, die die Stasi aufsuchte und die Fluchtpl\u00e4ne ihres Freundes verriet. Sie war Mitglied der SED und sah die Denunziation als ihre Pflicht an. Der Freund kam f\u00fcr Jahre nach Hohensch\u00f6nhausen.<\/p>\n<p>Und wir? So etwas w\u00fcrden wir nie tun. Wie gut, dass wir nicht Judas sind.<\/p>\n<p>Sollen wir es dabei belassen? Dann w\u00e4re der Gottesdienst ausnahmsweise fr\u00fch zu Ende. Die Konfirmanden und Konfirmandinnen w\u00fcrde das sicher freuen. Problem erkannt, Problem gel\u00f6st. Aber dann w\u00fcrden wir dem Text Unrecht tun. Sicher: den n\u00e4chsten Vers des Kapitels habe ich nicht vorgelesen. Das ist von der Ordnung nicht vorgesehen. Aber jetzt lese ich ihn vor. \u201eAls Judas nun hinausgegangen war, spricht Jesus: \u201aJetzt ist der Menschensohn verherrlicht und Gott ist verherrlicht in ihm.\u2018 \u201c<\/p>\n<p>Aha. V\u00f6llig klar. Judas geht los, Jesus ermutigt ihn noch dazu, und am Ende dient das alles der Verherrlichung Jesu und der Verherrlichung Gottes. Noch Fragen?<\/p>\n<p>Man kann es auch anders formulieren. In diesem Moment beginnt die Passion Jesu. Jesus geht seinem Leiden und Sterben entgegen. Eigentlich ist das nichts, was verkl\u00e4rt werden kann. Die Kreuzigung, die Jesus erleiden wird, ist schrecklich. Daran gibt es nichts zu deuteln.<\/p>\n<p>Aber das ist eben nur der eine Aspekt. F\u00fcr Johannes und die anderen Evangelisten ist es sogar der unwichtigere Gesichtspunkt. Der wirklich wichtige Aspekt ist der: Jesu Leiden, Kreuz und Auferstehen ist von Gott in seinem Plan zum Heil so vorgesehen. Gott <em>will, <\/em>dass Jesus leidet und stirbt. Nicht, weil er ein Sadist ist, sondern weil er die Menschen untereinander und mit sich vers\u00f6hnen will. Weil er ihnen einen anderen Weg als den des Lebens auf Kosten von anderen Menschen oder der Natur zeigen will.<\/p>\n<p>Und damit dieser Plan gelingt, braucht Gott Judas. Den Verr\u00e4ter.<\/p>\n<p>Verstehen wir das? Nicht unbedingt. Also lassen Sie uns noch einmal einen Schritt zur\u00fccktreten. Die Menschen sind b\u00f6se von Jugend an, hei\u00dft es schon am Ende der Sintflut. Dieses Urteil wird nicht weiter begr\u00fcndet, aber Gott h\u00e4lt an ihm fest und doch nutzen alle Strafen nichts, die er erst \u00fcber die Menschheit und sp\u00e4ter \u00fcber sein auserw\u00e4hltes Volk verh\u00e4ngt. Die Menschen \u00e4ndern sich nicht. Allenfalls werden sie trotzig.<\/p>\n<p>Die Philosophen der Aufkl\u00e4rung haben mit diesem Urteil gehadert und es bis auf wenige Ausnahmen f\u00fcr falsch erkl\u00e4rt. Im Kern seien die Menschen gut, erkl\u00e4rten Lessing, Schiller, Kant und andere im 18. Jahrhundert; man m\u00fcsse ihnen nur die Freiheit geben. 1789 kam die Franz\u00f6sische Revolution, 1793 die Ermordung der K\u00f6nigsfamilie und dann der Terror von Robespierre und anderen. Und im 20. Jahrhundert kamen die Weltkriege und die Ermordung der europ\u00e4ischen Juden. Es kamen Stalin und Maos Kulturrevolution. \u201eJudas\u201c hatte einen gro\u00dfen Lauf.<\/p>\n<p>Ist Gott also mit seinem Plan gescheitert? Zumindest sieht es so aus. Die Menschen sind nicht besser geworden. Eher scheint das Gegenteil der Fall. Sie haben die Atombombe entwickelt. Sie k\u00f6nnen unseren Planeten hundert Mal in die Luft sprengen. Bisher haben sie\u2019s noch nicht getan, aber wer sagt uns, dass sie\u2019s nicht noch tun werden? Und sei es nur durch Zufall. Dann m\u00fcsste Gott sich wohl ein neues Volk im Universum suchen.<\/p>\n<p>Ist Gott gescheitert? Man kann es so sehen. Aber wom\u00f6glich ist das kurzsichtig. Sicher: menschlich gesehen ist das so. Nicht nur die Strafaktionen Gottes haben nichts gen\u00fctzt und nicht nur die Propheten, die Israel den Untergang angedroht haben, sollten sie nicht endlich aufh\u00f6ren, die fremden G\u00f6tter zu verehren, sind gescheitert. Auch Jesus mit seiner liebevollen Zuwendung zu den Menschen und seinem Verzicht auf Rache scheint keinen Erfolg gehabt zu haben. Seine Zeitgenossen, allen voran die r\u00f6mische Besatzungsmacht schlugen ihn ans Kreuz. Die R\u00f6mer scheinen ihn f\u00fcr einen besonders perfiden Volksaufwiegler gehalten zu haben. Menschlich gesehen war das ein Scheitern. Daran ist nichts zu deuteln. Aber es gibt eben nicht nur die menschliche, es gibt auch die g\u00f6ttliche Sicht. Die nat\u00fcrlich wiederum von Menschen vermittelt wird. Und die besagt: Jesus ist nicht im Tode geblieben. Der schwere Stein vor seinem Grab wurde wegew\u00e4lzt. Jesus ist auferstanden und sitzt zur Rechten Gottes. Oder in der Sprache des Johannesevangeliums: Gott hat Jesus verherrlicht, indem er sich zu ihm bekannte.<\/p>\n<p>Seitdem ist die Botschaft von der Vers\u00f6hnung Gottes mit den Menschen unterwegs. Sie besagt, dass das Heil der Menschen einzig bei Gott liegt. Die Menschen suche Frieden, sie suchen Vers\u00f6hnung, aber sie suchen oft an den falschen Stellen. Sie brauchen eine Kraft, die ihnen von au\u00dfen her zukommt. \u201eVon oben her\u201c w\u00fcrde der Evangelist sagen. Ihre eigene Kraft reicht nicht aus, um den Teufel, der in ihnen wie auch au\u00dferhalb von ihnen ist, zu besiegen. Warum es ihn gibt, die Frage wird wohl niemand beantworten k\u00f6nnen. Aber dass es ihn in irgendeiner Form gibt, das steht wohl au\u00dfer Frage. Und darum brauchen wir auch Gottes Zuwendung. Wir brauchen es, dass Gott selbst das B\u00f6se in Gutes verwandelt.<\/p>\n<p>Damals hat er das getan. Aus Judas\u2018 Verrat entstand das Heil.<\/p>\n<p>Pfr. Bernd Giehl * Albert-Einstein-Str.9 * 64569 Nauheim<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt \u00fcber Johannes 13,21-30 | verfasst von Bernd Giehl |\u00a0 Liebe Gemeinde! Jetzt m\u00fcssen Sie ganz tapfer sein. So wie H\u00e4nsel und Gretel, als sie zum Haus der Hexe kamen. Ich m\u00f6chte Ihnen von einer Reise durch die H\u00f6lle erz\u00e4hlen. Keine Sorge. Ich habe sie nicht allein unternommen. 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